Antrag Aktenzeichen BR/015/2026

Düsseldorf aktualisiert Statistik über Menschen mit Behinderung

Amtlicher Titel: Regelmäßige Vorlage und Aktualisierung der Statistik über Menschen mit Behinderung in Düsseldorf

Ein Vorschlag an das zuständige Gremium, etwas Bestimmtes zu beschließen.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Benrather Schloßallee 3 · Stadtbezirk 9 (Wersten, Holthausen)örtlicher Bezug 1Dokument 10. April 2026veröffentlicht

Zusammenfassung

Der Antrag zur regelmäßigen Vorlage und Aktualisierung der Statistik über Menschen mit Behinderung in Düsseldorf wurde am 10. April 2026 eingereicht. Der Behindertenrat entscheidet am 20. April 2026 über den Antrag.

Einordnung

Der Antrag mit der Referenznummer BR/015/2026 fordert eine regelmäßige Aktualisierung der Statistik über Menschen mit Behinderung in Düsseldorf. Er wurde am 10. April 2026 erstellt und wird im Behindertenrat behandelt. Die Entscheidung findet am 20. April 2026 um 14:00 Uhr statt.

Hintergrund

Die Statistik soll dazu dienen, die Situation von Menschen mit Behinderung in Düsseldorf besser zu erfassen und zu analysieren. Dies ist wichtig für die Planung von Maßnahmen und Angeboten.

Was bedeutet das für Bürger?

Die Entscheidung des Behindertenrats könnte Auswirkungen auf die zukünftige Unterstützung und Integration von Menschen mit Behinderung in Düsseldorf haben.

Die wichtigsten Punkte

  • Antrag zur Statistik über Menschen mit Behinderung in Düsseldorf
  • Erstellt am 10. April 2026
  • Entscheidung im Behindertenrat am 20. April 2026 um 14:00 Uhr
  • Ziel: Verbesserung der Situation von Menschen mit Behinderung
  • Dokument verfügbar unter: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00583260.pdf

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Vorgang · BR/015/2026

Unterlagen und Sitzungsverlauf

Die amtlichen Unterlagen und eindeutig verknüpften Sitzungstermine stehen gemeinsam auf dieser Seite. Ein Sitzungstermin allein belegt noch keinen Beschluss.

Der Verlauf wird automatisch anhand amtlicher Verknüpfungen zusammengestellt.

Die belegten Schritte

So entwickelt sich der Vorgang

  1. Sitzung · TOP 4.1

    Behindertenrat. Amtlicher Vermerk: „einstimmig beschlossen“.

  2. Ursprüngliche Vorlage

    Antrag · Dateidatum im Ratsinformationssystem

Gezeigt werden amtlich verknüpfte Unterlagen und Termine. Dateidatum und Sitzungsdatum können voneinander abweichen. Eine Kenntnisnahme oder beantwortete Anfrage ist noch kein Umsetzungsbeschluss.

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Title: Antrag URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00583260.pdf Published Time: 2026-04-10T11:56:00.000Z Number of Pages: 2 Markdown Content: BR/015/2026 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 10.04.2026 > An > die Vorsitzende des Behindertenrates > Frau Christina Dill Antrag der Frau Inge Heuschen zur Sitzung des Behindertenrates am 20.04.2026 # Betrifft: Regelmäßige Vorlage und Aktualisierung der Statistik über Menschen mit Behinderung in Düsseldorf Antrag: Der Behindertenrat beantragt, dass die Stadtverwaltung dem Behindertenrat Düsseldorf einmal jährlich aktuelle statistische Daten zur Situation von Menschen mit Behinderungen in Düsseldorf vorlegt. Begründung: Um eine effektive Interessenvertretung für Menschen mit Behinderungen in Düsseldorf zu gewährleisten, müssen wir die aktuellen Entwicklungen in unserer Stadt genau kennen. Eine Analyse der Daten der Jahre 2019 bis 2023 zeigt signifikante Veränderungen: Zahlenvergleich und Gesamtveränderung: Zum Stichtag 31.12.2019 lebten in Düsseldorf 55.358 Menschen mit einem gültigen Schwerbehindertenausweis. Bis zum 31.12.2023 stieg diese Zahl auf 58.115 Personen an. Dies entspricht einer Zunahme von 2.757 Personen bzw. einer Steigerung von rund 4,98 % innerhalb von vier Jahren. Tendenzen und stärkste Veränderungen: • Ursachen: Die weitaus häufigste Ursache für eine Schwerbehinderung sind allgemeine Krankheiten. Deren Zahl stieg von 52.587 (2019) auf 55.140 (2023), was einen Zuwachs von 2.553 Fällen (+4,85 %) bedeutet. • Mehrfachbehinderungen : Die auffälligste Tendenz zeigt sich bei Menschen mit drei oder mehr Behinderungen. Hier stieg die Zahl von 5.294 (2019) auf 6.725 (2023) – ein massiver Anstieg von 27,0 %. • Geschlecht: Frauen sind in Düsseldorf häufiger von Schwerbehinderung betroffen als Männer. Ende 2023 waren 31.145 Frauen (53,6 %) und 26.970 Männer (46,4 %) registriert. Seite 2 • Alter: Die Behinderung tritt verstärkt im höheren Lebensalter auf. In Nordrhein-Westfalen sind 80,0 % der Betroffenen älter als 54 Jahre. In Düsseldorf zeigt sich ein ähnliches Bild: Rund 46.595 Personen (ca. 80,2 % aller Schwerbehinderten der Stadt) waren Ende 2023 55 Jahre oder älter. Aktuelle statistische Unterlagen sind eine notwendige Grundlage, um die gesetzlich geforderten Ziele der Gleichstellung zu erreichen. Wie das Bundesamt für Statistik darlegt, sind präzise Daten unerlässlich, um: 1. Die Wirksamkeit von Inklusionsmaßnahmen in Bereichen wie zum Beispiel Bildung, Mobilität und Bauwesen zu beurteilen. 2. Subgruppen mit speziellen Bedarfen (z. B. Seh- oder Hörbehinderte) gezielt zu unterstützen, da deren Belange in allgemeinen Erhebungen oft unterrepräsentiert sind. 3. Den Zusammenhang zwischen medizinischen Phänomenen und dem gesellschaftlichen sowie ökonomischen Kontext (Partizipation) zu verstehen. In diesem Zusammenhang weisen wir auf den schulischen Inklusionsplan hin, der 2016 im Rat der Stadt Düsseldorf beschlossen wurde. Der Berichtsrahmen dieses Monitorings umfasst derzeit primär Daten bis zum Jahr 2019. Ohne aktualisierte Daten über das Jahr 2019 hinaus fehlt uns die Arbeitsgrundlage für eine vorausschauende Planung. Mit freundlichen Grüßen Inge Heuschen

KI-gestützt aufbereitet am 13. April 2026. Die Zusammenfassung kann Fehler enthalten. Maßgeblich bleiben die Originaldokumente und veröffentlichten Beratungsergebnisse.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen BR/015/2026