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Title: Ö
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00582714.pdf
Published Time: 2026-04-14T10:52:00.000Z
Number of Pages: 4
Markdown Content:
BV4/057/2026
X öffentlich nicht öffentlich
# Beschlussvorlage
Betrifft:
Errichtung einer Mobilitätsstation auf der Hansaallee vor dem Philippus-Platz
Fachbereich :
66 - Amt für Verkehrsmanagement
Dezernentin / Dezernent:
Beigeordnete Cornelia Zuschke
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität
Bezirksvertretung 4 29.04.2026 Entscheidung
Beschlussdarstellung:
Die Bezirksvertretung 4 beschließt die Errichtung einer Mobilitätsstation an der Hansaallee /
Niederkasseler Lohweg vor dem Philippus-Platz gemäß Lageplan S 1834/133.
Sachdarstellung:
Hintergrund und Anlass:
Entsprechend der Strategie für die Entwicklung von Mobilitätsstationen, die am 25.08.2021
vom Ordnungs- und Verkehrsausschuss beschlossen wurde, soll in Düsseldorf ein enges
Netz an Mobilitätsstationen entstehen. Ziel ist es, 100 Mobilitätsstationen zu errichten,
spätestens bis 2035 (Klimaneutrale Landeshauptstadt). Die Stationen zielen auf eine
möglichst nahtlose Verknüpfung von verschiedenen Mobilitätsangeboten ab, um so Multi-
und Intermodalität als komfortable und nachhaltige Alternative zum eigenen, privaten Pkw zu
etablieren.
Mit den Standorten sollen im sub-urbanen und urbanen Aktionsraum attraktive Alternativen
zum motorisierten Individualverkehr (MIV) und „Zukunftsorte der Mobilität“ geschaffen
werden. Mit einem breiten Angebot an geteilter Mobilität (u.a. (E-) Leihfahrräder, (E-) Car-
Sharing, E-Scooter-Sharing, E-Lastenrad-Sharing) sollen die Mobilitätsstationen zum
Umstieg auf den Umweltverbund motivieren und zukunftsorientierte Mobilitätslösungen in
das Quartier bringen. Zur Stellplatz-Kompensation werden neue
Parkraummanagementstrategien durch die Verwaltung und die Stadttochter Connected
Mobility Düsseldorf GmbH (CMD) verfolgt. Seite 2
Planung :
Die Mobilitätsstation Hansaallee befindet sich im Seitenraum der Straßenkreuzung
Hansaallee / Niederkasseler Lohweg, auf städtischem Grund. Umliegend befindet sich der
Phillippus-Platz, welcher mit einem regelmäßig stattfindenden Wochenmarkt einen wichtigen
Anlaufpunkt im Quartier darstellt. Die geplanten Flächen befinden sich in unmittelbarer Nähe
zur Stadtbahnhaltestelle „Lohweg“ sowie der Bushaltestelle „Philippus-Platz“ und grenzen
somit an einen ÖPNV-Knotenpunkt. Im Zuge der kürzlich entstandenen Radleitroute wurde
der gesamte Bereich bereits umfassend aufgewertet. Die durchgeführten Maßnahmen
tragen zu einer fahrradfreundlicheren Umgestaltung der Verkehrsflächen bei. Die neu
entstandenen Oberflächen erhöhen die Aufenthaltsqualität und stärken den Radverkehr als
nachhaltige Mobilitätsform.
Darüber hinaus ist auf Höhe der Hansaallee 274-278 ein Neubauprojekt mit Wohneinheiten
der Städtischen Wohnungsgesellschaft Düsseldorf AG (SWD) entstanden. Im Rahmen
dessen wurden Carsharingstellplätze durch die CMD eingerichtet, welche den Anwohnenden
zusätzliche Anreize für nachhaltige Mobilitätsformen bieten. Die Stellplätze befinden sich auf
privatem Grund der SWD, sind aber für die Öffentlichkeit nutzbar und entsprechend beim
Carsharinganbieter in der App eingetragen. Mit der geplanten Mobilitätsstation soll an den
Bestand angeknüpft und die neu gewonnenen Flächen an der Hansaallee genutzt werden,
um das Mobilitätsangebot weiter auszubauen und insbesondere die intermodale Wegekette
für unterschiedliche Nutzergruppen zu verbessern. Der öffentliche und private Raum soll
funktional miteinander verknüpft werden und gemeinsam die Mobilitätsstation bilden.
Was sind Mobilitätsstationen?
Mobilitätsstationen, wie sie bereits an 30 verschiedenen Standorten (Friedensplätzchen,
Bachplätzchen, Kirchplatz etc.) in Düsseldorf realisiert wurden, sind Zukunftsorte der
geteilten Mobilität. An einer Mobilitätsstation werden unterschiedliche Mobilitätsangebote wie
Bike- und Carsharing gebündelt und hochwertige Fahrradabstellanlagen angeboten. Auf dem
Weg zu einer nachhaltigen Mobilitätskultur fördern Mobilitätsstationen inter- und multimodale
Wegeketten und sorgen so für einen signifikanten Rückgang der Nutzung privater Pkw und
zu einer Reduktion der verkehrsbedingten Emissionen. Bei der Planung von
Mobilitätsstationen wird auf eine integrierte Planung gesetzt. Maßnahmen, die zur
verbesserten Klimaanpassung beitragen oder für eine soziale, sichere oder saubere Stadt
sorgen, werden bei der Planung bedacht (bspw. durch hochwertiges Sitzmobiliar,
verbesserte Verkehrsführung, begrünte Dachflächen, vergrößerte Baumscheiben, etc.).
Somit können Mobilitätsstationen, neben der Ermöglichung einer bedarfsgerechten Mobilität,
effektiv dazu beitragen, die Stadt zu verschönern und die Aufenthalts- und Lebensqualität
ganzheitlich zu steigern. Durch ein ansprechendes Design und die Verwendung von
nachhaltigen Materialien integrieren sich die Mobilitätsangebote hervorragend in das
städtebauliche Bild und sorgen so für eine hohe Nutzerakzeptanz und Standortattraktivität.
Carsharing in Düsseldorf:
Carsharing-Angebote stellen deutschlandweit zunehmend eine Alternative zum privaten Pkw
dar. Nach Angaben der Carsharing-Anbieter zeigt sich auch in Düsseldorf, dass immer mehr
Menschen in ihrer Alltagsmobilität auf Carsharing setzen. Es gibt in Düsseldorf rund 1.000
Fahrzeuge mit starker Konzentration des Angebots auf die Bereiche der erweiterten
Innenstadt. Das Abstellen der Fahrzeuge im öffentlichen Straßenraum gestaltet sich oftmals
schwierig. Beim Abstellen der Carsharing-Fahrzeuge stehen die Nutzenden vor ähnlichen
Herausforderungen bei der Parkplatzsuche wie die Nutzenden privater Fahrzeuge. Das
Carsharing-Gesetz des Bundes bzw. des Landes NRW gibt Kommunen die Möglichkeit,
dieser Entwicklung durch die Ausweisung von stationsbasierten oder reservierten Free-
floating Carsharing-Stellplätzen im öffentlichen Straßenraum entgegenzutreten. Durch die
Bündelung des Carsharings mit anderen Mobilitätsangeboten wird an Mobilitätsstationen ein
besonderer Mehrwert geschaffen. Das geordnete Abstellen der Fahrzeuge auf den dafür
vorgesehenen Stellplätzen trägt maßgeblich zur Verbesserung des Stadtbildes und der
Aufenthaltsqualität bei. Durch den Bau von Mobilitätsstationen werden Carsharing-Seite 3
Fahrzeuge an verkehrlichen Knotenpunkten oder an zentralen Stellen innerhalb der
Wohngebiete gebündelt, wodurch die umliegenden Straßen entlastet werden, und eine
zuverlässige Verfügbarkeit der Carsharing-Fahrzeuge ermöglicht wird. Die Verwaltung sieht
darin einen wichtigen Beitrag, Ordnung herzustellen und die Nutzung und Akzeptanz von
Carsharing zu verbessern.
Durch Mobilitätsstationen konnten die zuverlässige Verfügbarkeit und Sichtbarkeit von
Carsharing im Alltag der Düsseldorferinnen und Düsseldorfer erhöht werden. Es sind
steigende Nutzerzahlen und somit eine zunehmende Bedeutung des Carsharings zu
verzeichnen. Im deutschlandweiten Städteranking ist Düsseldorf erstmals vertreten und
belegt Platz 7. Die Anzahl der Carsharing Fahrzeuge pro 1.000 Einwohner stieg von 1,12 im
Jahr 2022 auf 2,33 im Jahr 2024. Neben der Ausweitung des free-floating Carsharings in
Düsseldorf trägt dazu auch das wachsende Carsharing-Angebot in Form von
stationsbasierten und reservierten free-floating Stellplätzen an Mobilitätsstationen bei. Damit
alle Stadtbezirke davon profitieren, soll ein zusammenhängendes, stadtweites Angebot
entstehen. Dazu leisten die Mobilitätsstationen mit ihrem vielfältigen Carsharing-Angebot
einen wichtigen Beitrag.
Verortung und Gestaltung der Mobilitätsstation Hansaallee/Lohweg:
Die Mobilitätsstation Hansaallee/Lohweg wird an der Kreuzung Hansaallee / Niederkasseler
Lohweg / Philippus-Platz errichtet.
Wie im Lageplan (vgl. PLAN Nr. S 1834 / 133) dargestellt, werden an diesem Standort
folgende Module realisiert:
1x Sharingstation für Leihfahrräder und E-Scooter
1x Stadtradstation
1x Reparaturstation
1x Informationsstele
4x Fahrradbügel
1x Sitzmobiliar
Die Module der Mobilitätsstation werden im nordwestlichen Teil des Planungsgebiets auf der
Grünfläche des Philippus-Platzes errichtet. Als Module sind vier zusätzliche Fahrradbügel,
eine Reparaturstation, eine Stadtradstation sowie eine Sitzgelegenheit geplant, welche
sowohl ein zusätzliches Angebot schaffen als auch die Aufenthaltsqualität erhöhen. Die neu
entstehenden Flächen werden mit Rasenfugenpflaster gestaltet, um eine funktionale, aber
dennoch versickerungsfähige Oberfläche zu schaffen. Die Stadtradstation wird auf bereits
versiegelter Fläche geplant und durch das Rasenfugenpflaster aufgewertet. Im östlichen Teil
des Planungsgebiets ist auf Höhe der Hansaallee 276 eine Sharingstation vorgesehen. Die
geplanten Module werden durch Carsharingstellplätze ergänzt, welche sich bereits im
Bestand befinden.
Das Parkangebot wird für Pkw nicht verkleinert. Durch die Mobilitätsstation wird das
Mobilitätsangebot erweitert und ermöglicht den Bürgerinnen und Bürgern intermodale
Wegeketten zu nutzen.
Zeitplan
Die Mobilitätsstation soll im 2. Quartal 2026 realisiert werden.
Finanzplan
Die Kosten für die Planung und Bau der Mobilitätsstation belaufen sich auf rund 37.500,-
Euro brutto. Für die Finanzierung des Projektes wurde ein Förderantrag im Landesprogramm
FöRi-MM gestellt. Die Förderquote liegt bei 80 Prozent. Seite 4
Anlagen:
Anlage 1 Lageplan S 1834_133
Anlage 2 Übersicht Module Mobilitätsstation Hansaallee_Lohweg
Anlage 2 Übersicht Module Mobilitätsstation Hansaallee_Lohweg als Text anzeigen
Title: 00582722.pdf
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00582722.pdf
Published Time: Tue, 07 Apr 2026 13:11:36 GMT
Number of Pages: 8
Markdown Content:
CMD_Mobilstationen_Detailzeichnungen | 18.12.2025
andré stocker design as
andré stocker design | Frankfurter Strasse 151D | D-63303 Dreieich
Telefon +49 (0)6103 - 80 30 677 |
[email protected] | www.andre-stocker.de CMD | Mobilstationen Detailzeichnungen | 18.12.2025
Inhalt
Modulares System 4
MODULE
- Stele 6
- Schild 8
- Trennwand Zweiradsharing 10
- Trennwand 2 x 1,2 m 11
- Trennwand 2 x 1,5 m 13
- Trennwand 1,2 x 1,2 m 14
- Trennwand 1,2 x 1,5 m 15
- Rammschutz 16
- Fahrradbügel 17
- Lastenradbügel 18
- Sitzbank A - 1,8 m 19
- Sitzank B - 1,3 m 23
- Sessel 25
- Tisch 26
- Scootermodul 27
ÜBERDACHUNGEN
- Überdachungen, Module A, B,C 30
- Dach 32
- Stütze 35
- Wandelement Holz 37
- Wandelement Lochblech 39
- Wandelement geschlossen 41
OFFENE DOPPELSTOCK-ABSTELLANLAGEN
- Offene Doppelstock-Abstellanlage A - einseitig 16 Fahrräder 44
- Offene Doppelstock-Abstellanlage B - einseitig 24 Fahrräder 45
- Offene Doppelstock-Abstellanlage C - doppelseitig 32 Fahrräder 46
- Offene Doppelstock-Abstellanlage D - doppelseitig 48 Fahrräder 47
- Alternative Seitenwände und Rückwand 48
- Dach 49
- Stütze 51
- Wandelement Holz 52
- Wandelement geschlossen 53
- Wandelement Lochblech 54
- Rückwand geschlossen 55
- Rückwand Lochblech 56
GESCHLOSSENE FAHRRAD-ABSTELLANLAGEN
- Geschlossene Anlage A - 3 Tore mit Dachüberstand 58
- Geschlossene Anlage A - 3 Tore ohne Dachüberstand 59
- Geschlossene Anlage B - 2 Tore mit Dachüberstand 60
- Geschlossene Anlage B - 2 Tore ohne Dachüberstand 61
- Geschlossene Anlage C - 3 Tore mit Dachüberstand 62
- Geschlossene Anlage C - 3 Tore ohne Dachüberstand 63
- Geschlossene Anlage D - 2 Tore mit Dachüberstand 64
- Geschlossene Anlage D - 2 Tore ohne Dachüberstand 65
- Alternative Rück- und Seitenwände 66
- Dach 67
- Schiebetore 68
- Wandelement Holz 70
- Wandelement geschlossen 71
- Wandelement Lochblech 72
- Rückwand geschlossen 73
- Rückwand Lochblech 74
KOMBINATIONEN
- Kombinationen beispielhaft 76
NIEDRIGE ABSTELLANLAGEN
- Niedrige Fahrrad-Abstellanlage A - 3 Tore 78
- Niedrige Fahrrad-Abstellanlage B - 2 Tore - 8 Fahrräder 79
andré stocker design as - 2 -CMD | Mobilstationen Detailzeichnungen | 18.12.2025
Inhalt
- Niedrige Fahrrad-Abstellanlage E - 2 Tore - 6 Fahrräder 80
- Niedrige (Lasten)Fahrrad-Abstellanlage C - 3 Tore 81
- Niedrige (Lasten)Fahrrad-Abstellanlage D - 2 Tore 82
- Dach 83 -
- Seitenwand Holz 2,2 m 85
- Seitenwand Holz 3 m 86
- Seitenwand Lochblech 87
- Rückwand Lochblech 88
- Rückwand geschlossen 89
- Schiebetore 90
- Fahrradparksystem 91
- Lastenradkette 92
- Variante: Montage in fliegender Bauweise 93
ERGÄNZENDE KLIMAANPASSENDE MODULE
- Übersicht Elemente 95
- Beispiele für mögliche Zusammenstellung der Elemente 96
- Pflanzkasten 98
- Sitzelement 103
- Kombielement Wasserspeicher 107
- Armlehne für Sitzelemente 111
- Rankgitter 112
- zusätzliche Holzelemente für Rankgitter 115
- Füllelement 116
- Pergoladach 118
- Pergola 121
andré stocker design as - 3 -CMD | Mobilstationen Detailzeichnungen | 18.12.2025
# Module
andré stocker design as - 5 -CMD | Mobilstationen Detailzeichnungen | 18.12.2025
Stele
vollflächig foliert auf
allen Seiten,
mit Anti-Graffiti-Folie
versehen
> ca.500 2200
# 369 120
+/- 0,00
im Boden verankert
Auf Erdstück mit Flanschplatte unsichtbar
verschraubt, siehe auch nächste Seite
andré stocker design as - 6 -CMD | Mobilstationen Detailzeichnungen | 18.12.2025
Stele: Details, Konstruktionsvorschlag
Blech gekantet/Profil
Materialstärke ca. 4 mm
unsichtbar verschraubt
Blech, gekantet,
Materialstärke ca. 3 mm
vollflächig foliert
unauffällig
verschraubt
andré stocker design as - 7 -CMD | Mobilstationen Detailzeichnungen | 18.12.2025
Fahrradbügel
sichtbare Elemente
pulverbeschichtet
in DB Eisenglimmer 703
> 900 80 430
# 1000 40 80 80 30 40
> 800 40 60 420 80 80 80 30 1000 300
+/- 0,00
Detail, Schnitt A- A
> AA
> B
> B
> Schnitt B - B
DB 703
andré stocker design as - 17 -CMD | Mobilstationen Detailzeichnungen | 18.12.2025
Sitzbank A - 1,8 m - mit Lehne
> 60 5465 300
# 560 560 560 1800 40 40 30 60 60 60 15 30 15° 60 570 16 60 60 35 60 665 500
sichtbare Metalelemente
pulverbeschichtet
in DB Eisenglimmer 703
im Boden fixiert/
verschraubt
Ansicht von unten
DB 703
Holz
Holzelemente
andré stocker design as - 21 -