Haushaltsantrag CDU/Grüne Aktenzeichen RAT/415/2024

Haushaltsantrag der Ratsfraktionen von CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Humanitäre Sprechstunde für Obdachlose: Erweiterung um ein psychiatrisches Versorgungsangebot

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
1Dokument 5. Dezember 2024veröffentlicht

Worum es geht

Dies ist der Wortlaut der beantragten Maßnahme beziehungsweise ihrer Begründung. Auch „beschließt“ im Antrag ist noch kein Nachweis eines gefassten Beschlusses.

Im Original formuliert

wir bitten Sie, folgenden Haushaltsantrag auf die Tagesordnung zu setzen und abstimmen zu lassen.

Weitere Einordnung im Original: Aus „Antrag“

Der Rat beschließt, im Produkt 4141401 - Gesundheitsschutz und -pflege - Haushaltsmittel in Höhe von jeweils 64.000 Euro in den Haushaltsjahren 2025 und 2026 bereitzustellen.

Mit diesen Haushaltsmitteln soll der kommunale Eigenanteil an einer Anschubförderung aus dem Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) zur Erweiterung der humanitären Sprechstunde für Obdachlose um ein psychiatrisches Versorgungsangebot finanziert werden.

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 5. Dezember 2024. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

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RAT/415/2024 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 05.12.2024 Ratsfraktionen - CDU / Bündnis 90 Die Grünen An Herrn Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller Ratssitzung am 12.12.2024 Betrifft: Haushaltsantrag der Ratsfraktionen von CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Humanitäre Sprechstunde für Obdachlose: Erweiterung um ein psychiatrisches Versorgungsangebot Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, wir bitten Sie, folgenden Haushaltsantrag auf die Tagesordnung zu setzen und abstimmen zu lassen. Antrag: Der Rat beschließt, im Produkt 4141401 - Gesundheitsschutz und -pflege - Haushaltsmittel in Höhe von jeweils 64.000 Euro in den Haushaltsjahren 2025 und 2026 bereitzustellen. Mit diesen Haushaltsmitteln soll der kommunale Eigenanteil an einer Anschubförderung aus dem Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) zur Erweiterung der humanitären Sprechstunde für Obdachlose um ein psychiatrisches Versorgungsangebot finanziert werden. Die Verwaltung wird vor diesem Hintergrund beauftragt, 1. die entsprechenden Bundes-Fördermittel aus dem Pakt für den ÖGD zu beantragen, Seite 2 2. die zur vorgenannten Erweiterung der humanitären Sprechstunde benötigten personellen Ressourcen im Umfang von drei Stellen im Sozialpsychiatrischen Dienst einzurichten (1 Stelle Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und 2 Stellen psychiatrische Fachkrankenpflege) und 3. vor der politischen Sommerpause im Jahr 2026 über Erfahrungen, Ergebnisse und Perspektiven dieses zusätzlichen Angebotes im Ausschuss für Gesundheit und Soziales (AGS) zu berichten (Evaluation). Darüber hinaus beschließt der Rat, für die Jahre 2027 und 2028 jeweils 274.000 Euro für eine Anschlussfinanzierung der einzurichtenden Stellen nach Wegfall der Fördermittel aus dem Pakt für den ÖGD in die mittelfristige Finanzplanung aufzunehmen. Begründung: Mehr als zwei Drittel aller Obdachlosen leiden unter einer behandlungsbedürftigen psychischen Störung. Aufgrund der Symptomatik, des Krankheitsverlaufs und der mangelnden Inanspruchnahme des Hilfesystems können diese Menschen häufig nicht ausreichend über die therapeutischen Regelangebote versorgt werden. Die Ratsfraktionen von CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sehen nicht zuletzt aufgrund der Entwicklungen in der Obdachlosenszene und entsprechender Rückmeldungen des Gesundheitsamtes und der freien Träger der Obdachlosenhilfe einen Bedarf dafür, die Angebote für Obdachlose mit psychischen Erkrankungen zu stärken. Hierbei bietet es sich an, die bereits sehr erfolgreiche humanitäre Sprechstunde für Obdachlose im Gesundheitsamt um ein psychiatrisches Angebot zu erweitern. Dieses Angebot ist bisher bereits allgemeinärztlich, internistisch und kardiologisch ausgerichtet. Über den Pakt für den ÖGD besteht die Möglichkeit, Fördermittel abzurufen, mit denen zusätzliche personelle Kapazitäten in den Gesundheitsämtern u. a. für Hilfen für Obdachlose mit psychischen Erkrankungen finanziert werden können (Anschubfinanzierung für 2025 und 2026). Wir wollen deshalb mit diesem Antrag die Verwaltung beauftragen, entsprechende Fördermittel zu beantragen und die erforderlichen personellen Ressourcen im Gesundheitsamt für die Erweiterung der humanitären Sprechstunde für Obdachlose um ein psychiatrisches Versorgungsangebot zu schaffen. Folgende Stellen sollen für das Vorhaben im Sozialpsychiatrischen Dienst des Gesundheitsamtes eingerichtet werden: 1 Stelle Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie (EG 15): 120.000 Euro 2 Stellen psychiatrische Fachkrankenpflege (EG 9): 154.000 Euro Gesamtkosten pro Jahr: 274.000 Euro Seite 3 abzüglich Fördermittel: 210.000 Euro ergibt einen kommunalen Eigenanteil (pro Jahr): 64.000 Euro Mit freundlichen Grüßen Rolf Tups Mirja Cordes Dr. Frank Schulz f. d. R. Heike Kuhn Stephan Soll Thema Produkt/ Maßnahme Zeile Konto Haushaltsjahr Beträge in Euro Verbesserung (+) / Verschlechterung (-) Gesundheitsschutz und -pflege

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen RAT/415/2024