Antrag FDP Aktenzeichen RAT/390/2026

Düsseldorf prüft neue Bademöglichkeiten am Rhein

Amtlicher Titel: Antrag der FDP-Ratsfraktion: Zusätzliche Bademöglichkeiten in Düsseldorf

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
1Dokument 30. Juni 2026veröffentlicht

Das Wichtigste

Die FDP‑Fraktion hat beim Rat einen Antrag gestellt, die Stadtverwaltung zu beauftragen, ein Konzept für zusätzliche sichere Bademöglichkeiten am Rhein zu entwickeln. Dabei sollen geeignete Standorte identifiziert, bauliche und rechtliche Voraussetzungen geprüft und die Möglichkeit einer ganzjährigen Nutzung – etwa als Sommerbad und Winter‑Eisfläche – untersucht werden. Außerdem soll geprüft werden, die Öffnungszeiten der städtischen Freibäder an besonders heißen Wochenendtagen um ein bis zwei Stunden zu verlängern. Der Antrag wird in der Ratssitzung am 16. Juli 2026 behandelt.

Warum wichtig

Bürger*innen erhalten mehr Möglichkeiten, sich an heißen Tagen abzukühlen, und könnten im Winter neue Eisflächen nutzen – das erhöht die Lebensqualität und die Resilienz gegenüber Hitze.

Die Details

  • Ziel: Konzept für sichere Bademöglichkeiten am Rhein entwickeln.
  • Standorte: Geeignete Stellen entlang des Rheinufers prüfen.
  • Nutzung: Möglichkeit einer ganzjährigen Nutzung (Sommerbad, Winter‑Eisfläche) untersuchen.
  • Öffnungszeiten: Verlängerung der städtischen Freibäder um 1–2 Stunden an heißen Wochenendtagen prüfen.
  • Umsetzung: Öffentliche Ausschreibung prüfen, private Betreiber mit innovativen Konzepten einbinden.
  • Begründung: Hitzeperioden erhöhen den Bedarf an zusätzlichen Abkühlungsangeboten; aktuelle Freibäder erreichen an heißen Tagen Kapazitätsgrenzen.

Einordnung

Der Antrag ist ein unverbindlicher Vorschlag, der erst im Rat beraten wird. Er könnte die Freizeit‑ und Erholungsangebote für die gesamte Stadtbevölkerung erweitern und damit die Klimaanpassung der Stadt stärken.

Hintergrund

Städte schaffen zunehmend öffentliche Badestellen an Flüssen, um den steigenden Temperaturen durch den Klimawandel entgegenzuwirken. Solche Angebote erhöhen die Aufenthaltsqualität, fördern den öffentlichen Nahverkehr und können bei Bedarf saisonal umfunktioniert werden, etwa zu Eisflächen im Winter.

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Vorgang · RAT/390/2026

Unterlagen und Sitzungsverlauf

Die amtlichen Unterlagen und eindeutig verknüpften Sitzungstermine stehen gemeinsam auf dieser Seite. Ein Sitzungstermin allein belegt noch keinen Beschluss.

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Die belegten Schritte

So entwickelt sich der Vorgang

  1. Ursprüngliche Vorlage

    Antrag · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  2. Sitzung · TOP 35.17

    Rat. Kein Ergebnisvermerk hinterlegt.

Gezeigt werden amtlich verknüpfte Unterlagen und Termine. Dateidatum und Sitzungsdatum können voneinander abweichen. Eine Kenntnisnahme oder beantwortete Anfrage ist noch kein Umsetzungsbeschluss.

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Title: Antrag URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00593190.pdf Published Time: 2026-07-14T11:23:00.000Z Number of Pages: 2 Markdown Content: RAT/390/2026 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 30.06.2026 Ratsfraktion – FDP Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller Vorsitzender des Rates Antrag der FDP-Ratsfraktion zur Sitzung des Rates am 16.07.2026 # Betrifft: Antrag der FDP-Ratsfraktion: Zusätzliche Bademöglichkeiten in Düsseldorf Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, im Namen unserer Fraktion bitten wir Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Sitzung des Rates am 16. Juli 2026 zu setzen und abstimmen zu lassen. Antrag: Die Verwaltung wird beauftragt,  ein Konzept zu entwickeln, wie in Düsseldorf zusätzliche sichere Bademöglichkeiten am Rhein geschaffen werden können und dabei insbesondere zu prüfen, ob durch eine öffentliche Ausschreibung private Betreiber mit innovativen Konzepten für schwimm- oder badegeeignete Wasserflächen am Rheinufer gewonnen werden können  im Rahmen dieser Prüfung geeignete Standorte entlang des Rheinufers zu identifizieren, und zu bewerten, welche baulichen, sicherheitsrechtlichen und wasserrechtlichen Voraussetzungen für die Einrichtung solcher Angebote erfüllt werden müssen. Außerdem ist zu prüfen, ob eine derartige Wasserfläche perspektivisch multifunktional und ganzjährig nutzbar gestaltet werden kann, beispielsweise durch eine saisonale Nutzung als Freizeit- oder Eisfläche in den Wintermonaten  ein Konzept vorzulegen, wie an besonders heißen Tagen sowie an sommerlichen Wochenenden die Öffnungszeiten der städtischen Freibäder verlängert werden können. Hierbei ist insbesondere zu prüfen, welche organisatorischen, personellen und finanziellen Voraussetzungen geschaffen werden müssen, um eine Verlängerung der Öffnungszeiten um mindestens ein bis zwei Stunden über die derzeitige Schließzeit hinaus zu ermöglichen. Seite 2 Begründung: Düsseldorf steht vor der Aufgabe, sich stärker auf die Folgen des Klimawandels einzustellen. Zunehmende Hitzeperioden führen insbesondere in dicht besiedelten urbanen Räumen zu einer wachsenden Belastung für die Bevölkerung. Um die Aufenthaltsqualität in der Stadt langfristig zu sichern, braucht es neue und innovative Ansätze, um öffentliche Räume klimaresilienter zu gestalten. Der Rhein prägt Düsseldorf wie kaum ein anderes Element des Stadtbildes. Dennoch existieren bislang kaum sichere und regulierte Möglichkeiten, diese Wasserlage auch für Freizeit, Erholung und Abkühlung nutzbar zu machen. Statt ausschließlich auf Badeverbote zu setzen, sollte die Stadt aktiv nach Lösungen suchen, um kontrollierte und sichere Badeangebote zu schaffen. Internationale Städte wie Paris, Wien oder Zürich zeigen bereits erfolgreich, wie urbane Gewässer in moderne Freizeit- und Klimaanpassungskonzepte integriert werden können. Düsseldorf sollte diese Entwicklungen aufgreifen und eigene innovative Konzepte ermöglichen. Darüber hinaus stoßen die bestehenden Freibäder gerade an besonders heißen Sommertagen regelmäßig an ihre Kapazitätsgrenzen. Letzter Einlass in die Freibäder der Bädergesellschaft Düsseldorf mbH ist bereits um 19:30 Uhr, Badeschluss bereits um 19:45 Uhr. Eine moderate Verlängerung von ein bis zwei Stunden an den besonders warmen Tagen an Wochenenden würde vielen Düsseldorferinnen und Düsseldorfern zusätzliche Möglichkeiten zur Erholung und Abkühlung bieten. Mit diesem Antrag soll geprüft werden, wie Düsseldorf neue Wege gehen kann, um sowohl die Lebensqualität in der Stadt zu erhöhen als auch konkrete Antworten auf die Herausforderungen steigender Temperaturen zu entwickeln. Mirko Rohloff, Dr. Christine Rachner und Fraktion

Belegte Verbindungen zu weiteren Vorlagen

Eigenständige Vorlagen mit ausdrücklichem Bezug. Eine Verknüpfung belegt weder einen gemeinsamen Beschluss noch eine Umsetzung.

KI-gestützt aufbereitet am 8. Juli 2026. Die Zusammenfassung kann Fehler enthalten. Maßgeblich bleiben die Originaldokumente und veröffentlichten Beratungsergebnisse.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen RAT/390/2026