Anfrage Freie Wähler Tierschutz PARTEI Aktenzeichen RAT/260/2026

Anfrage des Ratsherrn Lemmer: Keine Igeltore in Düsseldorf?

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
2Dokumente 28. April 2026veröffentlicht

Worum es geht

Die folgenden Fragen stammen aus der Anfrage, nicht aus einer Feststellung der Verwaltung. Zugeordnete und geprüfte Antworttexte stehen gesondert auf dieser Seite.

Aus dem Original

Se hr geehrter Herr Oberbürgermeister, zur Sitzung des Stadtrates am 07. Mai 2026 stelle ich die folgende Anfrage, mit der Bitte, diese von der Verwaltung beantworten zu lassen.

1. Trifft es zu, dass der Vorschlag, sogenannte Igeltore (= Durchlässe in Zäunen, die es Igeln und anderen Kleintieren ermöglichen diese Barriere zu überwinden) in den Zäunen von Düsseldorfer Grünanlagen einzubauen, der beiden im RP-Artikel (Link zum Artikel am Ende der Begründung) vom 20.04.2026 namentlich gennannten Düsseldorfer Tierschützerinnen mit der dort zitierten Begründung abgelehnt wurde?

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 28. April 2026. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

Amtliche Inhalte · RAT/260/2026

Weitere Unterlagen zum Inhalt

Hier lesen Sie den vollständigen ausgelesenen Text der zugeordneten Dokumente, keine neu erzeugte Zusammenfassung. Die Angaben beschreiben den damaligen Stand und belegen keine spätere Umsetzung.

Antwort der Verwaltung

Dateidatum im RIS: 04.05.2026 · Amtliches Original (PDF)

Weitere zugeordnete Unterlage; nicht als vollständige Beantwortung oder Beschluss eingeordnet.

Rat/260/2026 Beigeordneter Kral Anfrage des Ratsherrn Lemmer: Keine Igeltore in Düsseldorf?

Frage 1:

Trifft es zu, dass der Vorschlag, sogenannte Igeltore (= Durchlässe in Zäunen, die es Igeln und anderen Kleintieren ermöglichen diese Barriere zu überwinden) in den Zäunen von Düsseldorfer Grünanlagen einzubauen, der beiden im RP-Artikel (Link zum Artikel am Ende der Begründung) vom 20.04.2026 namentlich genannten Düsseldorfer Tierschützerinnen mit der dort zitierten Begründung abgelehnt wurde? Wenn ja, ist die zitierte Begründung vollständig und abschließend?

Frage 2:

Trifft es zu, dass die Stadtverwaltung das auf Antrag des Bürgermitglieds Christopher Schrage im Umweltausschuss im August 2024 beschlossene und im März 2025 durch eine Allgemeinverfügung bestätigte Nachtfahrverbot für Mähroboter seitens der Stadt als ausreichende Maßnahme zum Schutz des mittlerweile als gefährdet eingestuften europäischen Braunbrustigels im Stadtgebiet betrachtet?

Frage 3:

Wurden und werden weitere mögliche Maßnahmen für den Schutz der Igel in der Verwaltung erwogen und geprüft? Wenn ja, welche? Vorbemerkung Der Braunbrustigel als einzige mitteleuropäische Igelart wird auf der bundesdeutschen Roten Liste der Säugetiere als sogenannte „Vorwarnart" geführt (geringste Gefährdungskategorie). In der Roten Liste NRW wird er als „ungefährdet" eingestuft. Antworten zu den Fragen 1, 2 und 3: Die Zaunanlagen der rund 830 Hektar umfassenden öffentlichen Grünflächen und Friedhofsflächen in der Landeshauptstadt Düsseldorf sind in der Regel mit einem Abstand zum Boden montiert, so dass Igel diese passieren können. Igeltore sind vor allem im kleinteiligeren, privaten Gartenbereich eine sinnvolle Ergänzung. Hier sind häufig bodentiefe Zaunsysteme installiert, die für die Igel unpassierbar sind. Bereits kleine Durchlässe können dazu beitragen, Gärten miteinander zu vernetzen und so neue Lebensräume zu erschließen und die notwendige Reviergröße von zwei bis fünf Hektar für einen Igel zu erreichen. Für dieses Thema sensibilisierte die Stadt Düsseldorferinnen und Düsseldorfer u.a. in dieser Pressemitteilung vom 8.4.2026: Nächtliches Fahrverbot für Mähroboter: Wirksamer Schutz für Igel und Co. - Landeshauptstadt Düsseldorf Darüber hinaus setzt die Stadt weitere Aktivitäten um, die zu besseren Lebensräumen für Igel beitragen. Bereits im Jahr 2016 ist die Landeshauptstadt dem Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt" beigetreten. Im Jahr 2025 ist es gelungen, im Rahmen der Rezertifizierung wieder mit der höchsten Punktzahl das Label „Gold" für das Engagement und die umgesetzten Maßnahmen, bezogen auf Maßnahmen zur Steigerung der biologischen Vielfalt, ausgezeichnet zu werden. In diesem Zusammenhang wurde unter anderem die Blühwiesenstrategie für Düsseldorf entwickelt, die den Lebensraum und das Nahrungsangebot für Insekten - und damit auch für Igel - verbessert. Strukturreiche Grünflächen mit Totholz oder dichte Gehölzvegetation mit einer Laubauflage bieten unter anderem für Igel und anderen wildlebenden Tieren wertvolle Lebensräume. Beigeordneter Kral

Bei Tabellen und abweichender Lesereihenfolge ist das Original-PDF maßgeblich. Die Zuordnung einer Antwort bestätigt nicht, dass jede Frage vollständig geklärt ist.

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Vorgang · RAT/260/2026

Unterlagen und Sitzungsverlauf

Die amtlichen Unterlagen und eindeutig verknüpften Sitzungstermine stehen gemeinsam auf dieser Seite. Ein Sitzungstermin allein belegt noch keinen Beschluss.

Der Verlauf wird automatisch anhand amtlicher Verknüpfungen zusammengestellt.

Die belegten Schritte

So entwickelt sich der Vorgang

  1. Ursprüngliche Vorlage

    Anfrage · Vorlagendatum im Ratsinformationssystem

  2. Weitere Unterlage

    Antwort der Verwaltung · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  3. Sitzung · TOP 4.20

    Rat. Amtlicher Vermerk: „schriftlich beantwortet“.

Gezeigt werden amtlich verknüpfte Unterlagen und Termine. Dateidatum und Sitzungsdatum können voneinander abweichen. Eine Kenntnisnahme oder beantwortete Anfrage ist noch kein Umsetzungsbeschluss.

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Dokumenttexte

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Title: Anfrage URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00585136.pdf Published Time: 2026-04-27T17:57:00.000Z Number of Pages: 2 Markdown Content: RAT/260/2026 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 27.04.2026 An Herrn Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller Betrifft: Anfrage des Ratsherrn Lemmer: Keine Igeltore in Düsseldorf? Se hr geehrter Herr Oberbürgermeister, zur Sitzung des Stadtrates am 07. Mai 2026 stelle ich die folgende Anfrage, mit der Bitte, diese von der Verwaltung beantworten zu lassen. 1. Trifft es zu, dass der Vorschlag, sogenannte Igeltore (= Durchlässe in Zäunen, die es Igeln und anderen Kleintieren ermöglichen diese Barriere zu überwinden) in den Zäunen von Düsseldorfer Grünanlagen einzubauen, der beiden im RP-Artikel (Link zum Artikel am Ende der Begründung) vom 20.04.2026 namentlich gennannten Düsseldorfer Tierschützerinnen mit der dort zitierten Begründung abgelehnt wurde? Wenn ja, ist die zitierte Begründung vollständig und abschließend? 2. Trifft es zu, dass die Stadtverwaltung das auf Antrag des Bürgermitglieds Christopher Schrage im Umweltausschuss im August 2024 beschlossene und im März 2025 durch eine Allgemeinverfügung bestätigte Nachtfahrverbot für Mähroboter seitens der Stadt als ausreichende Maßnahme zum Schutz des mittlerweile als gefährdet eingestuften europäischen Braunbrustigels im Stadtgebiet betrachtet? 3. Wurden und werden weitere mögliche Maßnahmen für den Schutz der Igel in der Verwaltung erwogen und geprüft? Wenn ja, welche? Seite 2 Begründung der Anfrage: Die Rheinische Post berichtete am 20. April dieses Jahres unter der Überschrift: # Warum Düsseldorf sich nicht an Igeltoren beteiligen # will über die Ablehnung der Stadtverwaltung dem Beispiel Meerbuschs zu folgen und künftig Igeltore in den Zäunen öffentlicher Grünanlagen vorzusehen oder, wo möglich, nachzurüsten. Die im RP-Artikel namentlich genannten Düsseldorfer Bürgerinnen hatten sich laut dem Artikel an die Stadtverwaltung mit dem Vorschlag gewandt, dem positiven Beispiel aus Meerbusch, dass auch vom BLB NRW aufgegriffen wurde, zu folgen und solche Durchlässe für Igel und andere Kleintiere in Zäunen vorzusehen. Weiter heißt es in der RP: „[…] Doch das Garten-, Friedhofs- und Forstamt erteilte den beiden eine Absage. Die wurde damit begründet, dass Düsseldorf sich wie andere Kommunen auch, bereits für ein Nachtverbot von Mährobotern ausgesprochen habe. In diesem Zusammenhang sei auch auf Igeltore hingewiesen worden, die zum Schutz der kleinen Nager von Privatleuten eingebaut werden könnten. Eine Notwendigkeit von städtischer Seite mit gutem Beispiel voranzugehen, sah man beim Gartenamt nicht. […]“ Link zum RP-Artikel: https://rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/warum-duesseldorf-sich-nicht-an- igeltoren-beteiligen-will_aid-146904395 Mit freundlichen Grüßen Torsten Lemmer

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen RAT/260/2026