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OVA/109/2026
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Düsseldorf, 23.09.2026
An den Vorsitzenden des
Ordnungs- und Verkehrsausschusses
Andreas Auler
Anfrage der Ratsfraktion Die Linke. Düsseldorf zur Sitzung des OVA am
07.10.2026
Betrifft:
Anfrage der Ratsfraktion Die Linke: Radverkehrsplanung für die Straße Am Trippelsberg
Sehr geehrter Herr Vorsitzender,
zur Sitzung des Ordnungs- und Verkehrsausschusses am 07. Oktober 2026 stellt Die
Linke Ratsfraktion Düsseldorf folgende Anfrage:
Die Planung zur Radverkehrssicherung der Straße Am Trippelsberg mündete 2022 in
einen Beschluss zur Neuplanung. Die bereits begonnene Einrichtung einer Protected
Bikelane wurde in diesem Zug aufgegeben. Die Verwaltung hat bekundet, die Planung
vorzulegen.
So heißt es in der Vorlage OVA/073/2022 vom 01.06.2022:
„...sieht die Verwaltung insbesondere aufgrund des Schülerverkehrs die Notwendigkeit
einer separaten Radverkehrsanlage weiterhin als gegeben an, um eine Lösung für den
bestehenden Nutzungskonflikt zwischen dem hohen LKW-Anteil und den Radfahrenden
auf der Straße am Am Trippelsberg zu finden. Auf dieser Grundlage wird die Verwaltung
eine neue Planung erstellen und dabei die rechtlich geschützten Belange der
anliegenden (Gewerbe-)Betriebe sowie sämtlicher Verkehrsteilnehmer berücksichtigen.
Die Verkehrszahlen aus dem Jahr 2021 sollen hierbei als belastbare Grundlage für eine
zu erfolgende Abwägung mit den widerstreitenden Nutzungsinteressen anderer
Verkehrsteilnehmer dienen.
Weiteres Vorgehen: Die Planung wird in den kommenden Monaten unter Einbindung
der ansässigen Gewerbebetriebe erarbeitet. Im Anschluss wird das Planungskonzept
zur Abstimmung der Kleinen Kommission Radverkehr vorgelegt. Anschließend wird den
zuständigen politischen Gremien eine ausgearbeitete Planung zur Beschlussfassung
vorgelegt."
Das für 2022 angekündigte Planungskonzept ist den politischen Gremien seitdem nicht
unterbreitet worden.
In der Zwischenzeit hat der Radverkehr zugenommen, insbesondere fahren durch die
Inbetriebnahme des Schulcampus Benrodestr./Marbacher Straße noch mehr
Schüler*innen auf dieser Route.
Die Firma Aurelis hat mittlerweile Areale aufgekauft, die vormals den Firmen Shell und
RWE gehörten und dem vormals geplanten Containerterminal zugedacht waren. Aurelis
plant dort einen Gewerbe- und Industriepark. In der Bürger*innen-Dialogveranstaltung
am 27.08.2025, die Aurelis gemeinsam mit der Stadtverwaltung ausrichtete, wurde von
Seiten der Bürger*innen auch vermehrt die problematische Situation des Radverkehrs
angesprochen.
Im Falle der Realisierung des Gewerbeparks wird sich das Verkehrsaufkommen auf der
Straße Am Trippelsberg aller Voraussicht nach verstärken.
Zurzeit wird der Uferweg von Radfahrenden genutzt, um das betreffende Teilstück der
Straße Am Trippelsberg zwischen der Bonner Straße und der Reisholzer Werftstraße zu
vermeiden. Nun steht die Nutzung dieses Wegs durch Radfahrende zur Disposition, weil
die Wuppertaler Stadtwerke das Gelände zu verkaufen beabsichtigen, zu dem der
Uferweg gehört.1
Weiterhin lässt sich beobachten, dass die Tempo-30-Regel auf der Straße Am
Trippelsberg nicht kontrolliert wird und daher unbeachtet bleibt, ebenso wie die
verstreuten Halteverbotsbereiche.
Die Linke Ratsfraktion Düsseldorf fragt an:
1.Zu welchem konkreten Zeitpunkt sollen die Planungen zur
Radverkehrssicherung Am Trippelsberg den politischen Gremien
vorgestellt werden?
2.Bemüht sich die Stadtverwaltung, den Uferweg, Rad- und Fußweg
zwischen der Uferstraße und der Bonner Straße zu erwerben?
3.Wie häufig finden Kontrollen zur Einhaltung von
Geschwindigkeitsbegrenzungen und Parkverboten auf dem Teilstück der
Straße Am Trippelsberg zwischen der Bonner Straße und der Reisholzer
Werftstraße statt?
Mit freundlichen Grüßen
Thomas Eberhardt-Köster Sigrid LehmannBirgit Götz
F.d.R. Sönke Voigt
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