Anfrage SPD/Volt Aktenzeichen AWM/041/2026

SPD/Volt fragt nach Ergebnissen des Bundesprogramms „Junges Wohnen“ in Düsseldorf

Amtlicher Titel: Anfrage der SPD/Volt-Ratsfraktion: Schluss mit Hotel Mama - Ergebnisse des Bundesförderprogramms "Junges Wohnen" in der Landeshauptstadt Düsseldorf

Beratung geplant Nächster Termin am 12.10.2026 bei Ausschuss für Wohnungswesen und Modernisierung.
12. Oktober 2026nächster Termin 1Dokument 29. September 2026veröffentlicht

Das Wichtigste

Die SPD/Volt‑Fraktion hat im Ausschuss für Wohnungswesen und Modernisierung eine Anfrage gestellt. Sie verlangt die Ergebnisse des Bundesförderprogramms „Junges Wohnen“ für die Landeshauptstadt Düsseldorf. Ziel ist, Aufschluss darüber zu bekommen, wie das Programm zur Beendigung von „Hotel Mama“ beiträgt. Die Stadtverwaltung muss die entsprechenden Daten bereitstellen.

Warum wichtig

Bürger:innen erhalten Klarheit darüber, welche Mittel bereits eingesetzt wurden und ob das Programm tatsächlich den Auszug aus dem Elternhaus unterstützt.

Einordnung

Die Anfrage betrifft die Transparenz eines bundesweiten Förderprogramms, das jungen Menschen den Weg in eine eigene Wohnung erleichtern soll. Sie ist für alle Düsseldorfer*innen relevant, die auf staatliche Unterstützung beim Auszug aus dem Elternhaus hoffen.

Hintergrund

Das Bundesprogramm „Junges Wohnen“ stellt finanzielle Mittel bereit, um jungen Menschen den Erwerb oder die Anmietung einer eigenen Wohnung zu ermöglichen. Der umgangssprachliche Ausdruck „Hotel Mama“ bezeichnet das Wohnen bei den Eltern über das übliche Alter hinaus. Die Anfrage soll zeigen, wie effektiv das Förderprogramm in Düsseldorf wirkt.

Beschluss & Empfehlung

  • Anfrage der SPD/Volt-Ratsfraktion: Schluss mit Hotel Mama - Ergebnisse des
  • gibt es bereits Auswertungen zum Förderergebnis für die Förderjahre 2024 und 2025. In
  • der Position „Wohnplätze" sind die Förderergebnisse für das Zielgruppenwohnen für
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Dokumenttexte

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AWM/041/2026 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 29.09.2026 Ratsfraktion SPD/Volt An Ratsherr Dr. Frank Schulz Vorsitzender des Ausschusses für Wohnungswesen und Modernisierung der Landeshauptstadt Düsseldorf Anfrage der SPD/Volt-Ratsfraktion zur Sitzung des Ausschusses für Wohnungswesen und Modernisierung am 12.10.2026 Betrifft: Anfrage der SPD/Volt-Ratsfraktion: Schluss mit Hotel Mama - Ergebnisse des Bundesförderprogramms "Junges Wohnen" in der Landeshauptstadt Düsseldorf Sehr geehrter Herr Dr. Frank Schulz, Bildung ist die entscheidende Ressource, um neue Fachkräfte zu gewinnen. Damit junge Erwachsene aber langfristig in der Landeshauptstadt Fuß fassen und als Fachkräfte gewonnen werden können, benötigen sie bezahlbaren Wohnraum. Die Bundesregierung hat diese Notwendigkeit erkannt und fördert seit 2023 mit dem entsprechenden Sonderprogramm „Junges Wohnen" im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus den Aus-, Neu- oder Umbau neuer bzw. die Modernisierung bestehender Wohnheimplätze für Auszubildende und Studierende. Im Zuge der Umsetzung des Förderprogramms durch das Land Nordrhein-Westfalen gibt es bereits Auswertungen zum Förderergebnis für die Förderjahre 2024 und 2025. In der Position „Wohnplätze" sind die Förderergebnisse für das Zielgruppenwohnen für Menschen mit Behinderungen, Auszubildende und Studierende zusammengefasst. Im Förderjahr 2024 wurden auf Landesebene somit 608 Wohnplätze neu gebaut und 675 Wohnplätze modernisiert. Für das Förderjahr 2025 beläuft sich die Zahl der bewilligten Förderungen im Wohnplatzneubau auf insgesamt 1.264, während die Modernisierungen lediglich 316 Wohnplätze umfassten. Die Beteiligung der Landeshauptstadt Düsseldorf am Förderergebnis beschränkte sich hingegen auf den Neubau von Wohnplätzen. Dabei wurden 16 Wohnplätze im Jahr 2024 und 25 Wohnplätze im Jahr 2025 bewilligt. Vor diesem Hintergrund bitten wir Sie im Namen der SPD/Volt-Ratsfraktion, folgende Anfrage auf die Tagesordnung des Ausschusses für Wohnungswesen und Modernisierung der Landeshauptstadt Düsseldorf am 12. Oktober 2026 zu nehmen und von der Verwaltung beantworten zu lassen: 1.Welche konkreten (städtischen) Projekte sind durch das Bundesförderprogramm „Junges Wohnen" in Düsseldorf förderfähig bzw. wurden bereits gefördert? 2.Welche Gründe stecken hinter den geringen Abrufzahlen des Bundesförderprogramm „Junges Wohnen" insbesondere der geringen Zahl an Modernisierungen im Gebiet der Landeshauptstadt Düsseldorf? 3.Wie regt die Verwaltung Investor*innen an, geförderte Azubi- und Studierendenwohnheimplätze mithilfe des Bundesförderprogramms „Junges Wohnen" zu entwickeln? Vielen Dank im Voraus für die Beantwortung der Fragen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Sabrina Proschmann Seite 2

KI-gestützt aufbereitet am 2. Oktober 2026. Die Zusammenfassung kann Fehler enthalten. Maßgeblich bleiben die Originaldokumente und veröffentlichten Beratungsergebnisse.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen AWM/041/2026