Anfrage Aktenzeichen BV2/225/2026

Fernwärmebau: warum mehrere Abschnitte gleichzeitig offen waren

Amtlicher Titel: Fernwärme - Anfrage der Fraktion Die Linke

Eine Frage einer Fraktion oder eines Ratsmitglieds an die Verwaltung.

Schriftliche Antwort liegt vor Anfrage, Antwort und belegter Sitzungsverlauf gemeinsam lesen. Eine Antwort ist noch kein Umsetzungsbeschluss.
Stadtbezirk 2 (Flingern, Düsseltal)örtlicher Bezug 2Dokumente 1. September 2026veröffentlicht

Worum es geht

Die folgenden Fragen stammen aus der Anfrage. Sie sind keine Feststellungen der Verwaltung; Antworten und Beratungsstand stehen gesondert im Verlauf.

Aus dem Original

In der Sitzung der Bezirksvertretung wurden die Bauarbeiten bezüglich der Fernwärmeversorgung um die Lindenstraße vorgestellt. Hier wurde seitens der Stadtwerke ausgeführt, dass die Baustelleneinrichtungen jeweils nur 50 m betragen würden, um die Belastung für die Anwohnenden so gering wie möglich zu halten. Nun muss festgestellt werden, dass die gesamte Lindenstraße von der Grafenberger Allee bis zur Cranachstraße seit dem 14.08.2026 gesperrt ist, was deutlich mehr als 50 m sind. Weder eine Querung noch ein Zugang zu den Häusern ist auf der gesamten Länge möglich, auch nicht der Zugang zu den Privatgaragen. Auf der gesamten Straße sind sämtliche Parkstände gesperrt, auch der Behindertenparkplatz. Der in der Umgebung einzige Papier-Container wird nicht mehr geleert und quillt über. Erschwerend kommt hinzu, dass ebenfalls die gesamte Lichtstraße einseitig zwischen Grafenberger Allee und Cranachstraße aufgerissen und gesperrt ist, sodass auch diese Parkstände nicht mehr zur Verfügung stehen. Hierzu stellen wir folgende Fragen: - Warum wird sich nicht an die zugesagte 50 m-Regel gehalten?

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 1. September 2026. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

Anfrage und Antwort · BV2/225/2026

Was sich aus der Antwort ergibt

Die Antwort erklärt die Abweichung von kurzen Bauabschnitten mit Verzögerungen bei einer beteiligten Firma. Sie nennt einen geplanten Termin für das Verfüllen, nicht dessen Vollzug.

  • Die Verzögerung betraf die Isolierarbeiten. Eine andere Firma öffnete weitere Abschnitte, um einen mehrmonatigen Stillstand zu vermeiden.
  • Für das Verfüllen der gesamten Strecke wurde Kalenderwoche 38 des Jahres 2026 genannt.
  • Für die Cranachstraße wurde erneut eine Begrenzung auf 50-Meter-Abschnitte zugesagt. Fragen zu Ersatzparkplätzen und zur Erreichbarkeit der Abfallbehälter wurden ebenfalls aufgegriffen.

Was damit noch nicht geklärt ist

Ob die Arbeiten tatsächlich zum angekündigten Termin abgeschlossen wurden, geht aus dieser Antwort nicht hervor.

Grundlage: schriftliche Antwort der Verwaltung (PDF). Datumsbezug im Antworttext: 15.09.2026. Dateidatum im Ratsinformationssystem: 14.09.2026.

Mit KI aufbereitet und anhand der Antwort geprüft am 12.10.2026. Datenabgleich: 07.10.2026. Diese Einordnung beschreibt den damaligen Antwortstand; sie bestätigt keine spätere Umsetzung.

Themen

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Die belegten Schritte

So verlief der Vorgang

  1. Anfrage im Ratsinformationssystem

    Fernwärme - Anfrage der Fraktion Die Linke

  2. Schriftliche Antwort · Dateidatum im RIS

    Die Verwaltung hat eine Antwort zur Anfrage hinterlegt. Sie ist unten auf dieser Seite lesbar.

  3. Sitzung · TOP 7.3

    Bezirksvertretung 2. Vermerk im Ratsinformationssystem: „beantwortet“.

Anfrage, Antwort und Sitzung sind getrennte Quellen. Ein beantworteter Tagesordnungspunkt ist nicht automatisch ein Beschluss zur Umsetzung.

Die Antwort zum Nachlesen

Aus dem amtlichen Dokument ausgelesener Text. Zeilenumbrüche und Tabellen können vom Original-PDF abweichen.

Sitzung: 15.09.2026 Vorlagennummer BV2/225/2026 Anfrage der Fraktion DIE LINKE vom 01.09.2026 hier: Fernwärme Frage 1: Warum wird sich nicht an die zugesagte 50 m-Regel gehalten? Antwort: Es kam nach Öffnung des 1. Bauabschnitts auf Grund von internen Schwierigkeiten bei der Isolierfirma für die Fernwärmeleitungen zu Verzögerungen. Anstatt die Arbeiten ruhen zu lassen entschied sich die dort tätige Fachfirma den Bauabschnitt 2 und 3 weiter zu bearbeiten, da es ansonsten zu einer zeitlichen Verzögerung von drei Monaten gekommen wäre, was die Baufirma selber in eine zeitliche Bredouille gebracht hätte. Durch dieses Vorgehen kann die Isolierfirma in der 38. Kalenderwoche die gesamte Strecke in einem verfüllen und eine Verzögerung von drei Monaten kann vermieden werden. Frage 2: Wie wird demnächst mit den weiteren Arbeiten z.B. auf der Cranachstraße verfahren? Antwort: Bei der anstehenden Maßnahme in der Cranachstraße wird auf die Einhaltung der 50-Meter Regel geachtet werden. Frage 3: Warum erfolgt keine Koordination, um trotz notwendiger Bauarbeiten die Anwohnenden so wenig wie möglich zu belasten? Antwort: Der Anspruch der Verwaltung ist bei allen Planungen die Beeinträchtigungen für die Anwohnerschaft so gering wie möglich zu halten und dass Arbeiten zügig abgeschlossen werden. Die Stadt steht im regelmäßigen Austausch mit den ausführenden Unternehmen und begleitet die Maßnahme im Rahmen ihrer Zuständigkeiten. Der angesprochene Behindertenparkplatz wurde ersatzweise an anderer Stelle eingerichtet. Die Bedenken wurden an die Netzgesellschaft weitergegeben, mit der Bitte sich mit der AWISTA in Verbindung zu setzen, um die Problematik um die Leerung der Papiercontainer zu lösen. Seite 1 von 1
Auch die ursprüngliche Anfrage lesen
BV2/225/2026 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 01.09.2026 Fraktion DIE LINKE der Bezirksvertretung 2 An den Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks 2 Herrn Philipp Schlee Betrifft: Fernwärme - Anfrage der Fraktion Die Linke In der Sitzung der Bezirksvertretung wurden die Bauarbeiten bezüglich der Fernwärmeversorgung um die Lindenstraße vorgestellt. Hier wurde seitens der Stadtwerke ausgeführt, dass die Baustelleneinrichtungen jeweils nur 50 m betragen würden, um die Belastung für die Anwohnenden so gering wie möglich zu halten. Nun muss festgestellt werden, dass die gesamte Lindenstraße von der Grafenberger Allee bis zur Cranachstraße seit dem 14.08.2026 gesperrt ist, was deutlich mehr als 50 m sind. Weder eine Querung noch ein Zugang zu den Häusern ist auf der gesamten Länge möglich, auch nicht der Zugang zu den Privatgaragen. Auf der gesamten Straße sind sämtliche Parkstände gesperrt, auch der Behindertenparkplatz. Der in der Umgebung einzige Papier-Container wird nicht mehr geleert und quillt über. Erschwerend kommt hinzu, dass ebenfalls die gesamte Lichtstraße einseitig zwischen Grafenberger Allee und Cranachstraße aufgerissen und gesperrt ist, sodass auch diese Parkstände nicht mehr zur Verfügung stehen. Hierzu stellen wir folgende Fragen: - Warum wird sich nicht an die zugesagte 50 m-Regel gehalten? - Wie wird demnächst mit den weiteren Arbeiten z.B. auf der Cranachstraße verfahren? - Warum erfolgt keine Koordination, um trotz notwendiger Bauarbeiten die Anwohnenden so wenig wie möglich zu belasten? gez.Dr. Monika Müller-Klargez.Ben Klar Fraktionssprecherin
Anfrage im Original (PDF)

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen BV2/225/2026