Antrag Die Linke Aktenzeichen AWIR/041/2026

Antrag der Ratsfraktion die Linke: Vorstellung der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ)

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
1Dokument 20. August 2026veröffentlicht

Worum es geht

Dies ist der Wortlaut der beantragten Maßnahme beziehungsweise ihrer Begründung. Auch „beschließt“ im Antrag ist noch kein Nachweis eines gefassten Beschlusses.

Aus „Begründung“

Die globalen und lokalen Herausforderungen im Bereich des Klimaschutzes, der sozialen Gerechtigkeit und des demografischen Wandels erfordern auch auf kommunaler Ebene innovative wirtschaftspolitische Ansätze. Das Konzept der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) bietet hierfür ein praxiserprobtes Modell. Es rückt Werte wie Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit und Mitbestimmung in den Mittelpunkt des wirtschaftlichen Handelns.

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 20. August 2026. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

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Vorgang · AWIR/041/2026

Unterlagen und Sitzungsverlauf

Die amtlichen Unterlagen und eindeutig verknüpften Sitzungstermine stehen gemeinsam auf dieser Seite. Ein Sitzungstermin allein belegt noch keinen Beschluss.

Der Verlauf wird automatisch anhand amtlicher Verknüpfungen zusammengestellt.

Die belegten Schritte

So entwickelt sich der Vorgang

  1. Ursprüngliche Vorlage

    Antrag · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  2. Sitzung · TOP 7.1

    Ausschuss für Wirtschaftsförderung, internationale und regionale Zusammenarbeit. Amtlicher Vermerk: „mehrheitlich abgelehnt“.

Gezeigt werden amtlich verknüpfte Unterlagen und Termine. Dateidatum und Sitzungsdatum können voneinander abweichen. Eine Kenntnisnahme oder beantwortete Anfrage ist noch kein Umsetzungsbeschluss.

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AWIR/041/2026 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 19.08.2026 An den Vorsitzenden des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, internationale und regionale Zusammenarbeit Claus Henning Gahr Antrag der Ratsfraktion Die Linke Düsseldorf zur Sitzung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, internationale und regionale Zusammenarbeit am 01.09.2026 Betrifft: Antrag der Ratsfraktion die Linke: Vorstellung der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) Sehr geehrter Herr Vorsitzender, zur Sitzung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, internationale und regionale Zusammenarbeit am 01.09.2026 stellt Die Linke Ratsfraktion Düsseldorf folgenden Antrag: Der Ausschuss für Wirtschaftsförderung, internationale und regionale Zusammenarbeit beauftragt die Verwaltung, die Vorstellung der Gemeinwohl- Ökonomie (GWÖ) durch einen externe*n Fachreferent*in (z. B. von der Gemeinwohl- Ökonomie NRW / Deutschland) in einer der kommenden Sitzungen zu veranlassen. Begründung: Die globalen und lokalen Herausforderungen im Bereich des Klimaschutzes, der sozialen Gerechtigkeit und des demografischen Wandels erfordern auch auf kommunaler Ebene innovative wirtschaftspolitische Ansätze. Das Konzept der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) bietet hierfür ein praxiserprobtes Modell. Es rückt Werte wie Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit und Mitbestimmung in den Mittelpunkt des wirtschaftlichen Handelns. Bereits über 100 Städte, Gemeinden und Landkreise im deutschsprachigen Raum nutzen Instrumente der GWÖ - wie beispielsweise die Erstellung einer Gemeinwohl-Bilanz. Dadurch können Kommunen:  Vorbildfunktion einnehmen: Eigene Eigenbetriebe und Verwaltungen nachhaltig und transparent aufstellen.  Lokale Wirtschaft stärken: Nachhaltig agierende, regionale Unternehmen durch gezielte Kriterien bei der öffentlichen Beschaffung und Vergabe fördern.  Standortattraktivität steigern: Sich als zukunftsfähige und lebenswerte Region für Einwohner*innen und Fachkräfte positionieren. Darüber hinaus haben über 1.000 Pionierunternehmen weltweit bereits eine GWÖ-Bilanz erstellt, die sie dabei unterstützen soll, ihr Unternehmen nachhaltiger aufzustellen. Neben der GWÖ-Bilanz belegt auch eine Social-Return-on-Investment-Analyse des gemeinsamen Angebots "Aufwind" von Caritasverband Stuttgart e.V., Evangelischer Gesellschaft Stuttgart e.V. und Klinikum Stuttgart zeigt beispielhaft, dass einem eingesetzten Euro je nach untersuchtem Szenario ein geschätzter gesellschaftlicher Nutzen von bis zu 18,80 Euro gegenüberstehen kann. Die Gemeinwohl-Ökonomie könnte auch für Düsseldorf ein nutz- bringendes Modell sein. Aus diesem Grund wird die Verwaltung beauftragt, die Gemeinwohl-Ökonomie in einem Vortrag durch eine*n externe*n Referent*in vorstellen zu lassen. Der Fachvortrag soll anhand konkreter Praxisbeispiele aufzeigen, wie die gesellschaftlichen, sozialen, ökolo- gischen und regionalwirtschaftlichen Wirkungen gemeinwohlorientierten Wirtschaftens mit konkreten Kennzahlen erfasst und bewertet werden können. Mit freundlichen Grüßen Thomas Eberhardt-Köster Özge AslanMichael Driesch f.d.R. Christian Jäger Seite 2

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen AWIR/041/2026