Beschlussvorlage Aktenzeichen APS/056/2026

Bebauungsplan-Vorentwurf Nr. 06/027 - Nordöstlich Rather Kreuzweg - (ehemals Vallourec) Flächennutzungsplanänderung Nr. 222

Ein Vorschlag der Verwaltung, über den der Rat oder ein Ausschuss abstimmt.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Rather Kreuzweg · Stadtbezirk 6 (Rath, Mörsenbroich)örtlicher Bezug 10Dokumente 24. Juni 2026veröffentlicht

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Vorgang · APS/056/2026

Unterlagen und Sitzungsverlauf

Die amtlichen Unterlagen und eindeutig verknüpften Sitzungstermine stehen gemeinsam auf dieser Seite. Ein Sitzungstermin allein belegt noch keinen Beschluss.

Der Verlauf wird automatisch anhand amtlicher Verknüpfungen zusammengestellt.

Die belegten Schritte

So entwickelt sich der Vorgang

  1. Weitere Unterlage

    1. Lageplan A1 Workshop · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  2. Weitere Unterlage

    3. Pikto Erschließung · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  3. Weitere Unterlage

    4. Pikto Nutzungen · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  4. Weitere Unterlage

    5. Pikto Baustruktur · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  5. Weitere Unterlage

    6. Pikto Freiraum · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  6. Weitere Unterlage

    7. Pikto Gebäudehöhen · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  7. Weitere Unterlage

    8. Potenzialflächen Fremdnutzer · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  8. Weitere Unterlage

    9. Schallschutz · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  9. Ursprüngliche Vorlage

    Beschlussvorlage · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  10. Sitzung · TOP 7

    Bezirksvertretung 6. Amtlicher Vermerk: „abweichend beschlossen“.

  11. Weitere Unterlage

    2. Städtebauliche Entwicklung CTPark Dokumentation der Öffentlichkeitsbeteiligung · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  12. Sitzung · TOP 6

    Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung. Amtlicher Vermerk: „abweichend beschlossen“.

Gezeigt werden amtlich verknüpfte Unterlagen und Termine. Dateidatum und Sitzungsdatum können voneinander abweichen. Eine Kenntnisnahme oder beantwortete Anfrage ist noch kein Umsetzungsbeschluss.

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Title: Ö URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00591542.pdf Published Time: 2026-06-25T04:41:00.000Z Number of Pages: 7 Markdown Content: APS/056/2026 X öffentlich nicht öffentlich # Beschlussvorlage Betrifft: Bebauungsplan-Vorentwurf Nr. 06/027 - Nordöstlich Rather Kreuzweg - (ehemals Vallourec) Flächennutzungsplanänderung Nr. 222 - Masterplan, Öffentlichkeitsbeteiligung Fachbereich : 61 - Stadtplanungsamt Dezernentin / Dezernent: Beigeordnete Cornelia Zuschke Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität Bezirksvertretung 6 08.07.2026 Anhörung Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung 09.09.2026 Entscheidung Seite 2 # Sitzung des APS am 09.09.2026 Vorlage Nr. APS/056/2026 # Bebauungsplan-Vorentwurf Nr. 06/027 Masterplan # - Nordöstlich Rather Kreuzweg - Öffentlichkeitsbeteiligung # (ehem. Vallourec) # Flächennutzungsplanänderung # Nr. 222 Seite 3 Vorlage Nr. APS/056 /2026 Bebauungsplan-Vorentwurf Nr. 06/027 - Nordöstlich Rather Kreuzweg – (ehem. Vallourec) Flächennutzungsplanänderung Nr. 222 - Masterplanentwurf - frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung Beschlussentwurf: BV 6 Die Bezirksvertretung 6 wird hiermit gem. § 3 Abs. 10 Nr. 3 der Bezirkssatzung zum Masterplan / Bebauungsplan-Vorentwurf Nr. 06/027 – Nordöstlich Rather Kreuzweg (ehem. Vallourec) – und Flächennutzungsplanänderung Nr. 222 angehört und empfiehlt dem Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung eine vorlagegemäße Beschlussfassung. Ferner beauftragt sie die Verwaltung gem. § 3 Abs. 3 Nr. 18 der Bezirkssatzung, die Öffentlichkeitsbeteiligung in Form einer digitalen Auslegung durchzuführen. APS Der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung nimmt Kenntnis von dem Masterplan / Bebauungsplan-Vorentwurf Nr. 06/027 – Nordöstlich Rather Kreuzweg (ehem. Vallourec) sowie der Flächennutzungsplanänderung Nr. 222 - und beauftragt die Verwaltung, die Öffentlichkeitsbeteiligung gemäß § 3 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) in der derzeit gültigen Fassung auf dieser Grundlage durchzuführen. Seite 4 Sachdarstellung: # Bebauungsplan Nr. 06/027 - Nordöstlich Rather Kreuzweg (ehem. Vallourec) > Masterplan Entwurf (HJPplan+) # Kurzbeschreibung des Projektes Anlass und Ziele des Bebauungsplanverfahrens Der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung hat in seiner Sitzung am 30. November 2022 für das nachstehende Gebiet die Aufstellung eines Bebauungsplanes gemäß § 2 Absatz 1 Baugesetzbuch (BauGB) in der Fassung der Bekanntmachung beschlossen. Die Firma CTP hat das Gelände am 31.12.2024 erworben. Zwischen Grundstückseigentümerin und der Landeshauptstadt Düsseldorf wurde zur Steuerung der zukünftigen Entwicklung eine Abwendungsvereinbarung geschlossen. Entsprechend der Abwendungsvereinbarung wurden Teilflächen auch für weitere Nutzungsinteressenten im Masterplan integriert. Unter anderem wurden, den städtebaulichen Zielen entsprechend, die Flächenbedarfe für die Stadtwerke Düsseldorf und dem Energieversorger Amprion, die Rheinbahn AG sowie den Stahlröhrenhandel Hoberg & Driesch eingeplant. Die Vereinbarung, dass Logistiknutzungen nur im funktionalen Zusammenhang mit Produktion, Handwerk und Forschungseinrichtungen zulässig sind, wird im weiteren Planungsverlauf berücksichtig. Im November 2025 folgte der politische Beschluss zum Qualitätssichernden Verfahren, der u.a. die Durchführung eines öffentlichen Workshops und Aufstellung eines Masterplans vorsieht. Im Rahmen eines Qualitätssichernden Verfahrens wurde ein Masterplan erarbeitet, der i m April 2026 in einem öffentlichen Workshop und einer begleitenden Onlinebeteiligung der Bevölkerung vorgestellt wurde (Dokumentation zum Workshopverfahren siehe Anhang). Auf Basis dieses Masterplans sollen jetzt die ersten Schritte des Bauleitplanverfahrens – die Beteiligung der Öffentlichkeit nach §3(1) BauGB – durchgeführt werden. Seite 5 Bereits während des laufenden Bauleitplanverfahrens soll für einzelne Teilbereiche des Plangebietes eine Genehmigung von Bauten nach §34 BauGB geprüft und umgesetzt werden. Bei der Beurteilung der Zulässigkeit der Vorhaben gemäß § 34 BauGB wird darauf geachtet, dass eventuelle Genehmigungen den Zielsetzungen und der Umsetzung des Masterplans und den Festsetzungen des zukünftigen Bebauungsplans nicht entgegenstehen (siehe Karte). Die verkehrliche Abwicklung der damit verbundenen Baustellenverkehre ist noch in Prüfung. Zwei der Bestandshallen im südöstlichen Bereich des ehemaligen Werksgeländes könnten zukünftig von der Stadttochter d.live genutzt werden. Die aktuellen Planungen sehen dabei die Nutzung einer Halle als Konzerthalle für bis zu 4.000 Besucherinnen und Besucher sowie einer weiteren Halle als Ausstellungsfläche für Wanderausstellungen vor. Dadurch kann eine Zwischennutzung initiiert werden, die das brachliegende Gelände im Vorgriff der zukünftigen Planung belebt. Die Machbarkeit einer solchen Nutzung wird derzeit geprüft. > Lageplan der Bereiche für Projekte mit geplanter vorlaufender Genehmigung nach §34 BauGB Plangebiet und Umgebung Das Gebiet liegt zwischen Rather Kreuzweg, Recklinghauser Straße, Bochumer Straße rückwärtig der nordwestlichen Bebauung Wahlerstraße, rückwärtig der Bebauung südlich Theodorstraße, der Autobahn A 52 und rückwärtig der Bebauung nördlich Dorstener Straße. Im Nordosten umfasst das Plangebiet die Bahnanlagen zwischen der Theodorstraße und der Fläche des Kleingartenvereins Theodorstraße e.V. bis zur Höhe Liliencronstraße. Das Areal grenzt an Bereiche mit unterschiedlich geprägten Nutzungen, darunter Wohnbauflächen im Westen, Mischgebiete im südlichen und südwestlichen Umfeld. Im Norden grenzt das Plangebiet an gewerblich/industrielle Flächen, die Flächen des PSD Bank Dome und im Osten an gewerbliche Flächen. Seite 6 Bestehendes Planungsrecht Für das Plangebiet existiert aktuell kein Bebauungsplan. Daher ist zur Umsetzung des Planungsziels die Schaffung von Planungsrecht durch einen Bebauungsplan erforderlich. Der vorgesehene Geltungsbereich überlagert im Nordosten den Bebauungsplan Nr. 5781/035 Mannesmann (Erweiterung) und im Norden im Bereich der vorgesehenen neuen Anbindungen an die Theodorstraße den Bebauungsplans Nr. 06/018 – Theodorstraße - zwischen A52 und Wahlerstraße. Flächennutzungsplan Im Flächennutzungsplan der Stadt Düsseldorf ist der überwiegende Bereich des Plangebietes als gewerbliche Fläche dargestellt. Der Bereich des bestehenden Umspannwerkes ist als Fläche für Versorgungsanlage mit dem Planzeichen von „Elektrizität“ dargestellt. Die vorgesehene Planung für industrielle und gewerbliche Nutzungen entspricht den Darstellungen des Flächennutzungsplans. Die Ansiedelung eines Bus- und Straßenbahndepots sowie eine mögliche Erweiterung der Versorgungsfläche machen jedoch eine Änderung des Flächennutzungsplans notwendig. Die Änderungen sollen parallel mit der Erarbeitung des Bebauungsplans erfolgen. Städtebaulicher Masterplan Für die Entwicklung des Plangebietes ist zunächst ein städtebaulicher Masterplan erarbeitet worden. Dieser stellt die Grundlage für das anschließende Bauleitplanverfahren dar. Auf einer Teilfläche im Süd-Osten des Gebietes sind – im Zuge der Förderung und des Ausbaus des ÖPNV – ein benötigtes Straßenbahndepot sowie ein Busdepot der Rheinbahn vorgesehen. Das bestehende Umspannwerk der Firma Amprion soll unter Beteiligung der Stadtwerke und der Netzgesellschaft erweitert werden, sodass auch in Zukunft die Versorgungssicherheit gegeben ist. Für die Nutzung des Umspannwerkes ist es notwendig den bestehenden Gleisanschluss zu erhalten. Ebenso sind zusätzliche Flächen für die im Norden ansässige Firma Hoberg & Driesch vorgesehen. Im Norden und im Zentrum des Areals sollen größere, flexibel nutzbare Gewerbe- und Industriebauten entstehen. Angedacht sind vor allem produzierende Unternehmen, Handwerksbetriebe, Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen sowie Lager- und Logistik in Verbindung mit diesen Hauptnutzungen. Auf geeigneten Teilen des Geländes können darüber hinaus unterschiedliche kleine und mittlere Unternehmen (sog. KMU) Raum finden. Die Stadt Düsseldorf favorisiert darüber hinaus Teilverkäufe von einzelnen Flächen an KMUs. Im Fokus stehen hierfür Flächen in Randlagen des Gebietes, die dann auch möglicherweise direkt von Außen erschlossen werden könnten. Hierzu finden noch Gespräche zwischen der Grundstückseigentümerin und der Stadtverwaltung statt. In den südlichen und östlichen Bereichen sind als Puffer zu den umliegenden Bestandsgebieten, insbesondere den Wohngebieten, kleinteilige, nicht störende Gewerbe-, Büro-, Forschungs- und Dienstleistungsgebäude sowie lärmarme Multi-Use-Gebäude vorgesehen. Dort können auch Sport, Fitness, Restaurants, Convenience Stores o.ä. ansässig werden. Industriegeschichtlich bedeutende Bestandsgebäude bleiben erhalten und werden neu genutzt. Die Höhenentwicklung folgt der Logik des städtebaulichen Kontextes. Im Norden sind höhere mehrgeschossige Büro- und Industriegebäude denkbar. Richtung Süden staffelt sich die Höhe kontinuierlich ab. Die im südlichen bzw. westlichen und östlichen Bereich geplanten Gebäude sind mit einer Höhe von 8 bis 12 m konzipiert, was den First- bzw. Gebäudehöhen der Umgebung entspricht. Im Rahmen der Bauleitplanung wird das Konzept weiter ausgearbeitet, erforderliche Gutachten und Untersuchungen vertieft und Planungsrecht geschaffen. Seite 7 Verkehrliche Erschließung Die Anbindung für den motorisierten Individualverkehr (MIV) erfolgt hauptsächlich über die Theodorstraße sowie untergeordnet über den Rather Kreuzweg. An der Theodorstraße ist an der heutigen Zufahrt zum Gelände eine alleinige Zufahrt zum Rheinbahn Betriebshof (Bahn) vorgesehen sowie eine Verlagerung der Hauptzufahrt in den Bereich von Hoberg & Driesch. Der Erhalt der bestehenden Gleisanbindung der Firma Hoberg & Driesch ist noch in der Prüfung. Eine Durchfahrt für den allgemeinen MIV ist nur an der Theodorstraße vorgesehen. Über den Rather Kreuzweg soll ausschließlich der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV), der Fuß- und der Radverkehr angeschlossen werden. Neben der Straßenbahnanbindung an der Theodorstraße – ist aktuell – durch das Gelände eine Buslinie zwischen Theodorstraße und Rather Kreuzweg angedacht. Für den ruhenden Verkehr sind u.a. Parkhäuser vorgesehen. Durch die Öffnung des Gebiets für den Fuß- und Radverkehr wird eine gute Anbindung an den Stadtteil Rath sowie an die Theodorstraße geschaffen. Ergänzend sorgen innere Wegebeziehungen für eine entsprechende Vernetzung im Gebiet. Blau-Grüne-Infrastruktur Im Plangebiet werden vorhandene Grünstrukturen und Bäume wo möglich in die Neuplanung integriert und die Grünräume im Westen und Osten erhalten – inklusive der Wiederherstellung des Schwarzbachgrabens. Aufenthalts- und Identitätsorte sollen über das Planungsgebiet verteilt geschaffen werden. Sie dienen sowohl der Pausenerholung der neuen Beschäftigten, wie auch – unter Berücksichtigung der Belange von Industrie und Gewerbe – als Erweiterung des Freiraum- und Freizeitangebotes der angrenzenden Stadtteile. Auch wenn moderne Gewerbe- und Industriegebiete intensiv genutzt werden, sollen Prinzipien einer nachhaltigen Stadtentwicklung wie minimierte Versiegelung, Regenwassermanagement, effiziente Energieversorgung, Begrünung, usw. zum Tragen kommen. Als weiterer Beitrag zur Klimaanpassung und zur Verbesserung des Mikroklimas wird auf eine ausreichende Begrünung und Vernetzung geachtet. Projekteckdaten Größe Geltungsbereich Bebauungsplan: ca. 84,4 ha Größe der vorgesehenen Fläche für die Rheinbahn AG ca. 16 ha BGF (Gewerbe und Industrie; ohne Rheinbahn): ca. 330.000 m² Anlagen: 1. Lageplan A1 Workshop 2. Städtebauliche Entwicklung CTPark_Dokumentation der Öffentlichkeitsbeteiligung 3. Pikto Erschließung 4. Pikto Nutzungen 5. Pikto Baustruktur 6. Pikto Freiraum 7. Pikto Gebäudehöhen 8. Potenzialflächen Fremdnutzer 9. Schallschutz
3. Pikto Erschließung als Text anzeigen
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4. Pikto Nutzungen als Text anzeigen
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5. Pikto Baustruktur als Text anzeigen
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6. Pikto Freiraum als Text anzeigen
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7. Pikto Gebäudehöhen als Text anzeigen
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8. Potenzialflächen Fremdnutzer als Text anzeigen
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9. Schallschutz als Text anzeigen
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2. Städtebauliche Entwicklung CTPark Dokumentation der Öffentlichkeitsbeteiligung als Text anzeigen
DOKUMENTATION DER ÖFFENTLICHKEITSBETEILIGUNG APRIL - MAI 2026 FN E I M WK: TfVstn4f WAS ET E TLG R A? n4fGSRr" E T S Z .. Z G & Z N! 2 INHALT PROLOG ........................................................................\ ...........3 ANREGUNGEN AUS DER BETEILIGUNG ..........................10 STÄDTEBAU ..................................................................10 DARUM GEHT ES ....................................................................4 MOBILITÄT .....................................................................11 NUTZUNG .......................................................................12 WIR NEHMEN MIT ..................................................................5 FREIRAUM UND UMWELT ...........................................13 ZIELE UND METHODEN DER BETEILIGUNG ......................6 ANLAGE: QUANTIFIZIERTE QUERSCHNITTSAUSWERTUNG DER MÖGLICHKEITEN DER BETEILIGUNG.................................7 ONLINE-BETEILIGUNG .........................................................16 PLANGEBIETSRUNDFAHRT ......................................... 7 STÄDTEBAULICHER WORKSHOP ...............................8 ONLINE-BETEILIGUNG ..................................................9 3 PROLOG Mit dem Gelände des ehemaligen Mannes- Herr Hielscher als Vertreter des neuen Ei- mann Röhrenwerks ist eine 120 jährige In- gentümers CTP freut sich auf die Umsetzung dustriegeschichte verknüpft. Auch in der des Masterplans, der einen multifunktionalen Zukunft wird dieses Gelände als CTpark für Industrie- und Gewerbepark ermöglicht, wel- die industrielle und gewerbliche Entwicklung cher wegweisende Impulse für die zukunfts- Düsseldorfs und der Region eine strategi- fähige Weiterentwicklung des ehemaligen sche Bedeutung haben, wenn es darum geht, Röhrenwerks und den gesamten Stadtteil den Industrie- und Gewerbestandort Düssel- Düsseldorf-Rath setzt. dorf zu stärken und neue zukunftsweisende Kai Fischer, Amtsleitung des Stadtplanungs- Arbeitsplätze zu schaffen.amtes der Landeshauptstadt Düsseldorf Die Zukunft wird dabei nicht von rauchenden betont die stadtentwicklungspolitische Be- Schloten gebildet, sondern von Unternehmen deutung der Entwicklung dieses Areals und geprägt sein, die im Zeitalter der Digitalisie- das kooperative Miteinander mit dem neuen rung zukunftsweisend forschen, entwickeln, Grundstückseigentümer CTP und den An- handeln und produzieren. Die Neunutzung wohnenden des Stadtteils Rath. des Geländes ist diesbezüglich aus vieler- Auch Birgit Schentek, Bürgermeisterin des lei Hinsicht eine Chance. Es ist ein Baustein Stadtbezirks 6 ist erfreut über den Beginn der zur positiven Stadtentwicklung und mit der Neuentwicklung des brachliegenden Areals, Sanierung und Neubebauung wird nicht zu- von der sie sich erhofft, dass sie dem Stadt- letzt auch ein Beitrag zur Klimaanpassung teil Rath einen großen Mehrwert verschaffen geleistet. wird. 4 DARUM GEHT ES Auf dem ehemaligen Vallourec-Gelände in Struktur mit sensiblen Übergängen zu den Düsseldorf-Rath ist die Entwicklung eines angrenzenden Wohngebieten vorsieht. neuen Gewerbe- und Industriequartiers vor- Zentrale Leitidee ist eine räumliche Gliede- gesehen. Das Vorhaben wird von dem neuen rung mit einer abgestuften Entwicklung von Eigentümer CTP in Abstimmung mit der Lan- Norden nach Süden. Während entlang der deshauptstadt Düsseldorf umgesetzt. nördlichen Grenze und in zentralen Berei- Das Ziel der Planung besteht darin, einen chen des Plangebiets großflächige, flexibel zukunftsfähigen, wirtschaftlich starken und nutzbare Gewerbe- und Industrieeinheiten städtebaulich gut integrierten Gewerbe- und entstehen, sind im Süden kleinteiligere und Industriestandort zu schaffen, der sowohl nicht störende Nutzungen vorgesehen. Diese neue Impulse für den Norden Düsseldorfs fungieren als Puffer zu den angrenzenden setzt als auch im Sinne des gesamtstädti- Wohnquartieren und tragen zu einer verträgli- Blick in eine leerstehende Bestandshalle Blick auf das Umspannwerk schen Masterplans Flächen für Industrie- chen Einbindung in den bestehenden städte- und Gewerbebetriebe bereitstellt. Die Grund- baulichen Kontext bei. Industriegeschichtlich lage der Entwicklung bildet ein städtebau- bedeutende Bestandsgebäude werden in die licher Masterplan, der eine klar gegliederte Planung integriert und mit neuen Nutzungs- Blick auf die ehem. Gleise und Bestandsgebäude Blick auf eine leerstehende Bestandshalle konzepten versehen. Ein flexibles Erschlie- griert und gezielt weiterentwickelt. Maßnah- ßungskonzept innerhalb des Plangebiets ge- men wie die Renaturierung des Schwarz- währleistet eine leistungsfähige Anbindung bachgrabens, die Begrünung von Gewerbe- für den motorisierten Individualverkehr (MIV), hallen sowie die Integration nachhaltiger wobei allgemeiner Durchgangsverkehr im Energie- und Regenwasserkonzepte tragen Gebiet selbst vermieden wird. Gleichzeitig zur ökologischen Qualität und zur Verbesse- wird eine gute Durchlässigkeit für den öffent- rung des Mikroklimas bei. lichen Personennahverkehr (ÖPNV) sowie für den Fuß- und Radverkehr sichergestellt, Insgesamt entsteht so ein strukturiertes, öko- wodurch das Gewerbe- und Industriequartier logisch ausgerichtetes und vielseitig nutz- aktiv in den Stadtteil Rath eingebunden wird. bares Gewerbe- und Industriegebiet mit eige- ner Identität, das funktionale Anforderungen Darüber hinaus werden vorhandene Bäume mit städtebaulicher Qualität und Rücksicht- und Grünstrukturen in die Neuplanung inte- nahme auf die Nachbarschaft verbindet. 5 WIR NEHMEN MIT... Mit dem durchgeführten Beteiligungsprozess zur Entwicklung des Gewerbe- und Industrie- Zusätzlich wurden verschiedene Aspekte im Rahmen der Beteiligung von den Teilnehmenden gebiets CTPark konnte eine breite Öffentlichkeit erreicht und aktiv in die Überlegungen der kontrovers diskutiert. Hierzu zählten u. a. Planung einbezogen werden. Insbesondere der Städtebauliche Workshop stieß auf eine hohe Resonanz bei den Anwohnenden des Stadtteils Rath. Weitere Anregungen erfolgten über die fünfwöchige begleitende Online-Beteiligung. ob der zukünftige Bedarf an Stellplätzen sich auf öffentliche Flächen außerhalb des Plangebiets auswirken und dort zu einer zusätzlichen\ Insgesamt zeigte sich, dass die interessierte Öffentlichkeit die bestehenden planerischen Belastung der bestehenden Parkraumstrukturen führen wird, Überlegungen des Masterplans in wesentlichen Punkten bestätigte und zugleich wertvolle er- gänzende Hinweise und Anregungen beisteuerte. ob und inwieweit der Erhalt und die angemessene Weiterentwicklung Es konnten viele Themen identifiziert werden, die allgemein eine breite Zustimmung fanden. denkmalwürdiger Bestandsgebäude möglich ist. Hierzu zählen u.a. die Wiedernutzung des Industrieareals zu einem modernen Indust- rie- und Gewerbepark, Insgesamt bilden die Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung eine belastbare Grundlage für die weitere Ausarbeitung des Städtebaulichen Masterplans. Sie ermöglicht es, die Planung unter Berücksichtigung der eingebrachten Anregungen und in Abstimmung mit der Politik ziel- der vorliegende Masterplan als sehr gute Grundlage der zukünfti- führend weiterzuentwickeln und zu konkretisieren. gen Entwicklung, die Berücksichtigung der Zugänglichkeit und Durchlässigkeit des Gewerbegebiets, insbesondere für Fuß- und Radverkehr, sowie die gewählte verkehrliche Haupterschließung für den motorisierten Verkehr aus Richtung Norden, die sinnvolle funktionale und räumliche Verknüpfung des neuen Gewerbe- und Industriegebiets mit den Nutzungen und Typologien der angrenzenden Wohnquartiere, die Notwendigkeit einer qualitätsvollen Freiraumplanung mit aus- reichenden Grün- und Freiflächen, insbesondere vor dem Hintergrund der geplanten baulichen Dichte und Versiegelung im gesamten Gebiet, die identitätsstiftende Bedeutung des ehemaligen Mannesmann- Röhrenwerks als Teil der Industriegeschichte für Düsseldorf-Rath. dass das Nutzungskonzept neben klassischen Industriebetrieben auch Raum für kleinere, lokale Handwerksbetriebe vorsehen sollte. 6 ZIELE UND METHODEN DER BETEILIGUNG Ziele und Zielgruppe Ziel der durchgeführten Beteiligungen war es, die Öffent- lichkeit frühzeitig in den Planungsprozess einzubeziehen und Transparenz über die bestehenden Planungsüberle- gungen herzustellen. Die im Vorfeld vorgenommene städte- bauliche Analyse und der daraus entwickelte Masterplan sollte mit einer breiten Öffentlichkeit diskutiert und auf den PLANGEBIETSRUNDFAHRT Prüfstand gestellt werden. Auf Basis der Rückmeldungen aus den Beteiligungen soll im Weiteren der Masterplan als Grundlage der nachfolgenden Bauleitplanung politisch be- raten werden. Die Angebote richteten sich insbesondere an Anwohnende und interessierte Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils Düsseldorf-Rath sowie an die Fachverwaltung, politische Vertreterinnen und Vertreter und weitere Stakeholder aus der angrenzenden Umgebung. Auswertungsmethode Es wurde eine qualitative Auswertung der Anregungen vor- genommen, da eine Quantifizierung der Anregungen aus STÄDTEBAULICHER WORKSHOP dem Städtebaulichen Workshop und der Plangebietsrund- fahrt nicht belastbar wäre. Zudem war es im Rahmen der Online-Beteiligung möglich, mehrere Fragebögen einzurei- chen, was zu einer Verzerrung einer quantitativen Auswer- 02.04.-05.05.2026 tung geführt hätte. Dem Anhang kann eine quantifizierte Querschnittsauswertung der Online-Beteiligung entnom- ONLINE-BETEILIGUNG men werden. Themenschwerpunkte Die Öffentlichkeitsbeteiligung wurde entlang von vier zen- tralen Themenfeldern strukturiert, die für die zukünftige Entwicklung des Plangebiets von besonderer Bedeutung sind. Hierzu zählen die Bereiche Städtebau, Mobilität, Nutzung sowie Freiraum und Umwelt. Diese vier Themen- felder decken die zentralen räumlichen, funktionalen und ökologischen Fragestellungen des Masterplans ab und er- möglichen eine zielgerichtete Diskussionsgrundlage in den verschiedenen Beteiligungsformaten. 7 MÖGLICHKEITEN DER BETEILIGUNG PLANGEBIETSRUNDFAHRT Im Vorfeld des Städtebaulichen Workshops wurde interes- sierten Teilnehmenden die Möglichkeit geboten, das Plan- gebiet im Rahmen einer geführten Busfahrt zu erkunden. Ziel der Plangebietsrundfahrt war es, einen räumlichen Eindruck des Gebiets zu vermitteln und erste Anregungen und Ideen vor Ort formulieren und diskutieren zu können. Die Plangebietsrundfahrt wurde durch eine Moderation in den Bussen begleitet, die ergänzende Informationen zum Bestand bereitstellte. Insgesamt wurden fünf Zwischen- stopps auf dem Gelände eingelegt, an denen gezielt auf räumliche Fragestellungen eingegangen wurde. Zur Er- fassung der Beiträge wurden Notizbögen bereitgestellt, auf denen die Teilnehmenden ihre Anregungen und Ideen für die weiterführenden Diskussionen im anschließenden Städtebaulichen Workshop festhalten konnten. Insgesamt haben an der Rundfahrt ca. 150 Personen teil- genommen. 8 MÖGLICHKEITEN DER BETEILIGUNG STÄDTEBAULICHER WORKSHOP Im Rahmen des Städtebaulichen Workshops wurden die Teilnehmenden über die bisherigen Überlegungen sowie den aktuellen Masterplan zur Entwicklung des Gewerbe- und Industriegebiets CTPark informiert. Dazu gab es einen einleitenden Vortrag über den aktuellen Arbeitsstand des Masterplans und ein moderiertes Gespräch zu Zukunfts- gedanken zum CTPark mit Frau Hörsken (IHK) und Herrn Prof. Heyer. Ziel war es, einen gemeinsamen Informations- stand herzustellen und die planerischen Grundlagen trans- parent darzustellen. Während einer anschließenden Arbeitsphase hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Ideen und Anregun- gen im Rahmen von offenen Diskussionsrunden einzu- bringen und diese mit den anwesenden Fachplanenden zu erörtern. Hierzu wurden vier thematisch gegliederte Thementische zu den Schwerpunkten Städtebau, Mobili- tät, Nutzung sowie Freiraum und Umwelt eingerichtet. Die in den Arbeitsgruppen angeführten Ideen und Anregungen wurden an Pinnwänden dokumentiert und im Anschluss an die Arbeitsphase durch die Moderierenden der jeweiligen Thementische allen Teilnehmenden im Plenum präsentiert. Insgesamt haben am Workshop ca. 200 Personen teilge- nommen. 9 MÖGLICHKEITEN DER BETEILIGUNG 02.04.-05.05.2026 ONLINE-BETEILIGUNG Parallel zur Präsenzveranstaltung wurde über einen Zeitraum von fünf Wochen eine ergänzende Online-Beteiligung durch- geführt. Die Online-Beteiligung bestand aus jeweils einem Fra- gebogen und ergänzenden Informationstexten zu jedem der vier Themenfelder Städtebau, Mobilität, Nutzung sowie Frei- raum und Umwelt. Des Weiteren wurden einzelne schriftliche Stellungnahmen parallel eingereicht. Insgesamt gab es einen Rücklauf von 43 Beiträgen. Die inhaltlichen Fragestellungen orientierten sich an den zent- Ihre Meinung Ihre Meinung ralen Leitfragen der Thementische des Städtebaulichen Work- shops und konnten über eine Projekt-Website ausgefüllt und ist gefragt! ist gefragt! anonym versendet werden. Durch dieses ergänzende Format wurde sowohl Personen, die nicht an der Präsenzveranstal- tung teilnehmen konnten, die Möglichkeit gegeben, ihre Ideen Städtebauliche Entwicklung Städtebauliche Entwicklung und Anregungen in das Verfahren einzubringen, als auch den „Umfeld Bilker Bahnhof" in Düsseldorf „Umfeld Bilker Bahnhof" in Düsseldorf Teilnehmenden des Workshops, nachträglich weitere Hinweise und Anregungen zu äußern. Darum geht es Darum geht es Das Umfeld des Bilker Bahnhofs ist das Herzstück des Stadtbezirkes 3 \ in Düsseldorf mit zentralen Das Umfeld des Bilker Bahnhofs ist das Herzstück des Stadtbezirkes 3 \ in Düsseldorf mit zentralen Einrichtungen wie dem Bürgerhaus Bilk, der Stadtteilbücherei und e\ inem Schwimmbad und bildet mit Einrichtungen wie dem Bürgerhaus Bilk, der Stadtteilbücherei und e\ inem Schwimmbad und bildet mit dem Einkaufszentrum Düsseldorf-Arcaden und dem gegenüberliegenden \ Kaufhaus „Kaufland" einen dem Einkaufszentrum Düsseldorf-Arcaden und dem gegenüberliegenden \ Kaufhaus „Kaufland" einen wesentlichen Bestandteil des großen Stadtteilzentrums „Bilker Bahnhof/Friedrichstraße Süd". Der wesentlichen Bestandteil des großen Stadtteilzentrums „Bilker Bahnhof/Friedrichstraße Süd". Der Bilker S-Bahnhof als Regionalhalt und wichtiger ÖPNV-Umsteigepunkt ist gemäß dem Bilker S-Bahnhof als Regionalhalt und wichtiger ÖPNV-Umsteigepunkt ist gemäß dem Stadtentwicklungskonzept „Raumwerk D" ein „Stadtanker", ein \ überregionaler Ankommensort und Stadtentwicklungskonzept „Raumwerk D" ein „Stadtanker", ein \ überregionaler Ankommensort und damit als Stadteingang urbane Visitenkarte der Landeshauptstadt Düsseldorf. damit als Stadteingang urbane Visitenkarte der Landeshauptstadt Düsseldorf. Plangebiet und Fokusräume Plangebiet und Fokusräume 2 2 1 1 3 3 Luftbild des Plangebietes, genordet; Betrachtungsraum weiß umrandet u\ nd Fokusräume in orange Luftbild des Plangebietes, genordet; Betrachtungsraum weiß umrandet u\ nd Fokusräume in orange 3 1 Düsseldorf-Arca

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Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen APS/056/2026