Beschlussvorlage Aktenzeichen JHA/032/2026

Düsseldorfer Präventionskette – Maßnahmen zur Minderung der Folgen von Kinderarmut: Armutsfonds 2026

Ein Vorschlag der Verwaltung, über den der Rat oder ein Ausschuss abstimmt.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
1Dokument 27. März 2026veröffentlicht

Worum es geht

Dies ist der Wortlaut der beantragten Maßnahme beziehungsweise ihrer Begründung. Auch „beschließt“ im Antrag ist noch kein Nachweis eines gefassten Beschlusses.

Aus „Beschlussdarstellung“

Der Jugendhilfeausschuss beschließt die Fortführung bestehender sowie die Durchführung neuer Maßnahmen zur Linderung der Folgen von Kinderarmut für 2026 aus dem Armuts- fonds gemäß nachstehender Übersicht.

Die Verwaltung wird ermächtigt, geringfügige Änderungen aufgrund veränderter Bedarfs- lagen im Rahmen der unterjährigen Mittelverausgabung umzusetzen.

Weitere Einordnung im Original: Aus „Sachdarstellung“

Im Rahmen des Auf- und Ausbaus der Düsseldorfer Präventionskette hat der Rat der Stadt Düsseldorf im Jahr 2018 die Verwaltung beauftragt, Maßnahmen zur Reduzierung von Kinderarmut zu entwickeln, umzusetzen und zu bewerten.

Zur Umsetzung dieses Auftrags wurde ein kommunal finanzierter Armutsfonds eingerichtet, der perspektivisch in einen Chancenfonds überführt werden soll. Der Fonds leistet dabei einen wesentlichen Beitrag zur Identifizierung und Schließung bestehender Versorgungs- lücken innerhalb der kommunalen Präventionsketten, indem er flexibel auf bislang nicht abgedeckte Bedarfe reagiert und neue, ergänzende Angebotsstrukturen erprobt.

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 27. März 2026. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

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Vorgang · JHA/032/2026

Unterlagen und Sitzungsverlauf

Die amtlichen Unterlagen und eindeutig verknüpften Sitzungstermine stehen gemeinsam auf dieser Seite. Ein Sitzungstermin allein belegt noch keinen Beschluss.

Der Verlauf wird automatisch anhand amtlicher Verknüpfungen zusammengestellt.

Die belegten Schritte

So entwickelt sich der Vorgang

  1. Ursprüngliche Vorlage

    Beschlussvorlage · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  2. Sitzung · TOP 8.1

    Jugendhilfeausschuss. Amtlicher Vermerk: „einstimmig beschlossen“.

Gezeigt werden amtlich verknüpfte Unterlagen und Termine. Dateidatum und Sitzungsdatum können voneinander abweichen. Eine Kenntnisnahme oder beantwortete Anfrage ist noch kein Umsetzungsbeschluss.

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JHA/032/2026 X öffentlich nicht öffentlich Beschlussvorlage Betrifft: Düsseldorfer Präventionskette - Maßnahmen zur Minderung der Folgen von Kinderarmut: Armutsfonds 2026 Fachbereich : 51 - Amt für Soziales und Jugend Dezernentin / Dezernent: Stadtdirektor Burkhard Hintzsche Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität Jugendhilfeausschuss 15.04.2026 Entscheidung Beschlussdarstellung: Der Jugendhilfeausschuss beschließt die Fortführung bestehender sowie die Durchführung neuer Maßnahmen zur Linderung der Folgen von Kinderarmut für 2026 aus dem Armuts- fonds gemäß nachstehender Übersicht. Die Verwaltung wird ermächtigt, geringfügige Änderungen aufgrund veränderter Bedarfs- lagen im Rahmen der unterjährigen Mittelverausgabung umzusetzen. Sachdarstellung: Im Rahmen des Auf- und Ausbaus der Düsseldorfer Präventionskette hat der Rat der Stadt Düsseldorf im Jahr 2018 die Verwaltung beauftragt, Maßnahmen zur Reduzierung von Kinderarmut zu entwickeln, umzusetzen und zu bewerten. Zur Umsetzung dieses Auftrags wurde ein kommunal finanzierter Armutsfonds eingerichtet, der perspektivisch in einen Chancenfonds überführt werden soll. Der Fonds leistet dabei einen wesentlichen Beitrag zur Identifizierung und Schließung bestehender Versorgungs- lücken innerhalb der kommunalen Präventionsketten, indem er flexibel auf bislang nicht abgedeckte Bedarfe reagiert und neue, ergänzende Angebotsstrukturen erprobt. Der Fonds ermöglicht die Initiierung innovativer Programme und Projekte zur Linderung der Folgen von Kinderarmut mit besonderem Fokus auf die Schaffung nachhaltiger Strukturen im Rahmen der Jugendhilfe- und Sozialplanung. Neben der Finanzierung kurzfristig Seite 2 notwendiger, pragmatischer und bedarfsorientierter Hilfen wird regelmäßig geprüft, inwiefern erfolgreiche Maßnahmen verstetigt und perspektivisch in eine Regelförderung übergehen können. Dadurch bleiben die Mittel des Fonds langfristig für die Entwicklung weiterer innovativer Ansätze verfügbar. Ein zentrales Qualitätsmerkmal der Umsetzung ist die kontinuierliche Begleitung und fachliche Bewertung der Projekte. Dazu zählen regelmäßige Qualitätsdialoge mit den Zuwendungsempfängerinnen und -empfängern sowie aussagekräftige Sachberichte. Diese Instrumente bilden die Grundlage für die Bewertung, Weiterentwicklung und nachhaltige Ausrichtung der Projekte und haben sich in der Praxis bewährt. Über den Stand der Umsetzung, die Fortführung bestehender Maßnahmen sowie die Initiierung neuer Projekte wird dem Jugendhilfeausschuss seit Einrichtung des Fonds regelmäßig berichtet. Der Etat des Armutsfonds sieht für 2026 ein Fördervolumen von 475.000 Euro vor. Nachstehende Maßnahmen sind zur Umsetzung vorgesehen: Maßnahmen 2026 Aufstockung „ Alleine Erziehen-Gemeinsam Aktiv " 30.000 € Fortführung „ Koordinationsstelle Heerdt " 30.000 € Fortführung „ Relieve " : Kinder- und Jugendlichentherapie 21.875 € Gesundheitswerkstatt Garath 45.000 € Sozialberatung in drei Stadteiltreffes Kategorie C Stadtteiltreff SOS-Kinderdorf, Garath (45.000 € ) Stadtteiltreff Diakonie, Flingern-Süd (45.000 € ) Stadtteiltreff AWO, Wersten-Südost (45.000 € ) 135.000 € Mittagessen für Kinder und Jugendliche in der Offenen Tür Wittenberger Weg 5.040 € Projekt „ Fit in Oberbilk " - Umsetzung von Maßnahmen 25.000 € 2026 verplant 291.915 € noch zur Verfügung stehend 183.085 € Vorhandenes Gesamtvolumen 2026 475.000 € Erläuterungen zu den einzelnen Maßnahmen: Alleine Erziehen-Gemeinsam Aktiv Träger: Evangelische Familienbildung Düsseldorf (efa) / Arbeiterwohlfahrt (AWO) / Deutsches Rotes Kreuz (DRK) / Arbeitsgemeinschaft Sozialpädagogik und Gesellschaftsbildung e. V. (ASG) Alleinerziehende sind signifikant erhöht von Armut bedroht. Das erhöhte Armutsrisiko des Elternteils und die (drohende) Kinderarmut gefährdet ein gesundes Aufwachsen der Betroffenen. Armut wirkt dabei nicht nur über fehlendes Einkommen bzw. Einkommens- armut, sondern über konkrete Folgelasten wie etwa erhöhte psychische Belastung, eingeschränkte Bildungs- und Teilhabechancen der Kinder, schlechtere Gesundheits- und Entwicklungsbedingungen sowie ein erhöhtes Risiko späterer Hilfebedarfe. Ein passgenaues Angebot für Alleinerziehende kann die besonderen Bedürfnisse dieser Familien aufgreifen und unterstützend wirken. Die Maßnahmen sind präventiv und empowernd. Seite 3 Das Projekt „ Allein erziehen - gemeinsam aktiv " umfasst durch pädagogische Fachkräfte der anerkannten Familienbildungsträger offene Frühstückstreffs und Bildungswochenenden für Alleinerziehende und ihre Kinder. Die Angebote können mit einem sehr geringen Eigenanteil oder kostenlos angeboten werden. Die Wochenendfahren sind regelhaft sofort ausgebucht, die offenen Treffs werden sehr gut besucht. Ziel des Projektes ist es, die Resilienz und Erziehungskompetenz von Alleinerziehenden zu stärken und die Familien miteinander zu vernetzen. Die Teilnehmenden werden durch die Angebote darin unterstützt, Krisen im Erziehungsalltag besser zu bewältigen. Aktuelle Themen der Eltern werden von den Fachkräften aufgegriffen und im gegenseitigen Austausch vertieft. Die entstehenden Netzwerke wirken unterstützend und tragen zur Stabilisierung des Familienalltags bei. Die Bezuschussung über den Armutsfonds garantiert, dass die bereitgestellte Leistung für die Zielgruppe der Alleinerziehenden bedarfsgerecht gesichert wird und so Risikolagen abgewendet werden. Koordinationsstelle Heerdt Träger: Sozialdienst katholischer Frauen und Männer Düsseldorf e. V. Die sozialräumliche Gliederung Düsseldorfs, zuletzt aktualisiert im Quartiersatlas 2024, fasst Gebiete mit ähnlicher sozialer und siedlungsstruktureller Lage zusammen und dient als zentrale Planungsgrundlage. Für den Sozialraum Heerdt zeigten die Analysen und Daten einen erhöhten Handlungsbedarf für Kinder, Jugendliche und Familien, woraus gezielte Handlungsempfehlungen abgeleitet wurden. Seit 2021 baut das Projekt „ Fit in Grünau " im Quartier Heerdt-Grünau gesundheitsförderliche Strukturen für Kinder und Familien auf. Besonders die Gesundheitsförderung in der frühen Lebensphase spielt eine zentrale Rolle, da sie dazu beiträgt, Entwicklungsrisiken, armutsbedingte Belastungen und soziale Benachteiligungen frühzeitig abzufedern. Die Koordinationsstelle Präventionsmanagement übernimmt im Linksrheinischen eine zentrale Rolle in der Präventionsarbeit und im Netzwerk der Frühen Hilfen. Sie erfasst sozialräumliche Bedarfe vor Ort, vernetzt Akteur*innen und schafft niedrigschwellige Zugänge zu Angeboten für Familien in vulnerablen Lebensphasen. Die etablierten frühzeitigen, koordinierten Präventionsstrukturen wirken stabilisierend und entlastend und tragen so zur Vermeidung armutsbedingter Folgen über den Lebensverlauf bei. Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass die Gesundheitsförderung im Quartier nachhaltig verankert ist: Ein stabiles Netzwerk qualifizierter Fachkräfte wird vor Ort von der Koordinationsstelle organisiert und moderiert. „ Relieve " - Kinder- und Jugendlichentherapie Aus Fördermitteln des Programms „ AUF!leben-Zukunft ist jetzt " der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung konnte die Jugend- und Elternberatung der Landeshauptstadt Düsseldorf ab März 2022 das niederschwellige therapeutische Angebot für Kinder und Jugendliche Seite 4 „ AUF!leben: Kinder- und Jugendlichentherapie in Corona-Zeiten " anbieten. Der Bedarf nach intensiver und niederschwelliger therapeutischer Begleitung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene durch kinder- und jugendlichentherapeutische Fachkräfte auf Honorarbasis, hat sich - auch nach dem Ende der Pandemie und mit Sichtbarwerden ihrer gesellschaftlichen Folgen - als angemessen und lösungsorientiert erwiesen. Seit 2023 wird das Angebot, das besonders wertvoll für Familien ist, die nicht aus eigenen Ressourcen heraus eine (private) therapeutische Hilfe finden und finanzieren können, aus dem Armutsfonds finanziert. Die Nachfrage nach dieser therapeutischen Unterstützung war auch 2025 unvermindert groß. Fehlende kassentherapeutische Niederlassungen führen dazu, dass die Landehauptstadt Düsseldorf im Sinne der unterstützungsbedürftigen Kinder und Jugendlichen auch 2026 eine stabilisierende und überbrückende Unterstützung über den Armutsfonds ermöglicht. Eine Verstetigung wird für 2027 angestrebt - das Angebot liegt jedoch außerhalb herkömmlicher Leistungsstrukturen (und der Zuständigkeit) der Jugendhilfe, was eine dauerhafte Finanzierung erschwert. Gesundheitswerkstatt Garath Träger: SOS-Kinderdorf e. V. Düsseldorf In sozial stärker belasteten Stadtteilen wie Düsseldorf-Garath zeigt sich besonders deutlich, wie eng Armut und Gesundheit miteinander verbunden sind. Die Gesundheitswerkstatt Garath setzt genau hier an. Sie ist ein niedrigschwelliges, generationenübergreifendes Angebot im Quartier, das Gesundheitsförderung mit sozialer Begegnung verbindet. Ziel ist es, Menschen im Quartier alltagsnah zu erreichen und sie dabei zu unterstützen, ihre Gesundheit aktiv zu stärken. Das Angebot reicht von praktischer Ernährungsbildung für Familien mit kleinen Kindern über gemeinsame Koch- und Essensangebote für Kinder bis hin zu gesundheitsfördernden Aktivitäten für ältere Menschen. Gleichzeitig schafft die Gesundheitswerkstatt Räume für Austausch, Begegnung und gegenseitige Unterstützung im Stadtteil. So werden soziale Isolation reduziert und nachbarschaftliche Netzwerke gestärkt. Ein zentraler Ansatz ist die Vermittlung konkreter, alltagstauglicher Kompetenzen: Die Teilnehmenden lernen, wie gesunde Ernährung auch mit begrenzten finanziellen Mitteln umgesetzt werden kann und wie sie ihre Gesundheit eigenständig fördern können. Untersuchungen zur Wirksamkeit und Weiterentwicklung wurden im März 2026 durch die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation durch die Heinrich-Heine-Universität (Fachbereich Medizinische Soziologie) sichergestellt. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse fließen in die Weiterentwicklung des Angebots ein. Die Anschlussförderung ist erforderlich, um die kontinuierliche Umsetzung und Weiterentwicklung des Angebots sicherzustellen. Insbesondere die Finanzierung einer Seite 5 pädagogischen Fachkraft ist zentral, um die Qualität, Verlässlichkeit und nachhaltige Wirkung des Projekts zu gewährleisten. Die Fachkraft übernimmt die Koordination der Angebote, die bedarfsgerechte Weiterentwicklung sowie die fachliche Begleitung der Teilnehmenden. Sozialberatung an drei Stadtteiltreffs der Kategorie C Fünf Düsseldorfer Stadtteil- und Familientreffs (Kategorie C) liegen in Quartieren mit hohem sozialem Handlungsbedarf und sind dort zentrale Anlaufstellen für Bürger*innen. Weiterhin erfüllen sie eine besondere Funktion in der örtlichen Vernetzungs- und Kooperationsstruktur und der Anbindung an die vorhandene Angebotslandschaft. In seiner Sitzung am 08.02.2023 hat der Jugendhilfeausschuss beschlossen, dass in den Stadtteiltreffs dieser Kategorie auch eine niederschwellige Sozialberatung vorzuhalten ist. Ein Planungsprozess zur Ausgestaltung einer trag- und zukunftsfähigen Gesamtstruktur der Sozialberatungslandschaft in Düsseldorf wird im Laufe des Jahres 2026 fertiggestellt. Eine finanzielle Absicherung der in der Tabelle benannten und bisher nicht ausfinanzierten drei Sozialberatungsangebote in den Stadtteiltreffs in Garath, Flingern-Süd und Wersten- Südost wird deshalb für 2026 über den Armutsfonds gewährleistet. Mittagessen in der Offenen Tür (OT) Wittenberger Weg Träger: Sozialdienst katholischer Frauen und Männer Düsseldorf e.V. Die OT Wittenberger Weg ist ein sozialer und pädagogischer Treffpunkt für Kinder und Jugendliche im Stadtteil Garath. Mit ihrem Schwerpunkt Sport und Gesundheit bietet sie niedrigschwellige Bildungs-, Bewegungs- und Freizeitangebote. Ergänzend betreibt die Einrichtung eine naheliegende Spielanlage und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur attraktiven Freiraumgestaltung im Quartier. Die Einrichtung wird regelmäßig auch in den Nachmittags- und Abendstunden besucht. Ein wachsender Anteil der Kinder und Jugendlichen kommt direkt aus der Schule in die OT. Daraus ergibt sich ein unmittelbarer Bedarf an einer verlässlichen Verpflegung vor Ort. Ein warmes Mittagessen sichert die Grundversorgung und schafft eine stabile Grundlage für die Teilnahme an den Angeboten, insbesondere an der kostenfreien und verbindlichen Hausaufgabenbegleitung für acht Kinder, die jeweils für mindestens ein Schulhalbjahr angemeldet sind. Projekt „ Fit in Oberbilk " - Maßnahmen Die 2024 und 2025 durchgeführte Analyse in Oberbilk - durchgeführt durch das Deutsche Diabetes Zentrum (DDZ) - zielte auf ein gesundes und chancengerechtes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in benachteiligten Lebenslagen im Alter zwischen 0 und 21 Jahren sowie deren Familien in Oberbilk ab. Vorbild war der gelungene Projektansatz „ Fit in Grünau " (seit 2021). Seite 6 Entsprechend des Analysedreiklangs wurde eine Bestands-, Bedarfs- sowie Bedürfnisanalyse durchgeführt. Es fanden qualitative Interwies und Befragungen bei den Kindern, Jugendlichen und ihrer Familien statt sowie Beteiligungsaktionen bei den Jugendlichen. Darüber hinaus wurden Ergebnisse des Oberbilker Kinderparlaments einbezogen. Im Mittelpunkt stand der Austausch mit den Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe, de r Schulen sowie mit (Sport)Vereinen und weiteren Akteuren in Oberbilk. Ihre Erfahrungen wurden in Fokusgruppen vertieft und mit ihnen Handlungsempfehlungen/Maß- nahmen für ein gesundes/chancengerechtes Aufwachsen erarbeitet (siehe Informations- vorlage JHA/004/2026). Für die Umsetzung von Maßnahmen in Oberbilk im Jahr 2026 ist ein Projektbudget in Höhe von 25.000 € vorgesehen für gesundheitsbezogene Angebote und Maßnahmen sowie insbesondere Mittel zur Etablierung eines zentralen Informationsportals für Oberbilk (webpage). Auch digitale Informationsboards auf Oberbilker Plätzen sollen ausprobiert werden. Ebenso werden klassische „ schwarze Bretter " für analoge Informationen im Stadtteil ausgeweitet. Die Finanzierung der Ansätze für 2026 erfolgt aus den dafür etatisierten Haushaltsmitteln bei Position 3636302 5318000.

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen JHA/032/2026