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AGS/010/2026
X öffentlich nicht öffentlich
Beschlussvorlage
Betrifft:
Entwurf Haushaltsplan 2026, hier: Amt für Soziales und Jugend / Fachbereich
Soziales
Fachbereich :
51 - Amt für Soziales und Jugend
Dezernentin / Dezernent:
Stadtdirektor Burkhard Hintzsche
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität
Ausschuss für Gesundheit und
Soziales
03.03.2026 Entscheidung
Beschlussdarstellung:
Der Ausschuss für Gesundheit und Soziales nimmt den Entwurf des Haushaltsplanes
2026 des Amtes für Soziales und Jugend/ Fachbereich Soziales mit den in Anlage 1
dargestellten Produkten zur Kenntnis.
Er empfiehlt dem Haupt- und Finanzausschuss sowie dem Rat, die sich hieraus und
aus den im Rahmen der Etatberatungen zusätzlich ergebenden Änderungen in den
Haushalt für das Jahr 2026 aufzunehmen.
Des Weiteren wird auf die einzelnen Abstimmungsergebnisse in der Querliste
verwiesen.
Sachdarstellung:
Die Unterlagen für die Etatberatungen 2026 sind dieser Vorlage wie folgt beigefügt:
Unterlagen zur Haushaltsplanberatung 2026 Anlage Nr.
Haushaltsplan - Druckwerk bereits versandt --
Beratungsunterlagen bereits versandt --
Übersicht der zu beratenden Produkte beigefügt 1
Querliste der Veränderungsanträge zum Bereich des
Amtes für Soziales und Jugend / Fachbereich Soziales
2
Seite 2
darin enthalten sind:
Anträge der Fraktionen
Anträge der freien Träger
Vorschläge / Anregungen der Bezirksvertretungen
liegen noch nicht vor
beigefügt
Fehlanzeige
2a
2b
2c
Anlagen:
Beratungsunterlagen zum Haushaltsplanentwurf 2026 - Teilergebnisplan (wurden
bereits versandt)
Anlage 1 - Übersicht der zu beratenden Produkte
Anlage 2 - Querliste der Veränderungsanträge
Anlage 2b - Anträge der freien Träger
Beratungsunterlagen zum Haushaltsplanentwurf 2026 - Teilergebnisplan (wurden bereits versandt) als Text anzeigen
Amt für Soziales und Jugend
- Bereich Soziales - Dezember 2025
Doppischer Produkthaushalt
für das Haushaltsjahr 2026
- Entwurf -
Beratungsunterlagen
Erläuterungen - Ergebnisplan
Erläuterungen - Investiver Finanzplan
Beratungsunterlagen
zum
Haushaltsplan-Entwurf 2026
- Teilergebnisplan -
Hinweise:
o Die Beratungsunterlagen sind abweichend vom Haushaltsplan in folgender Reihenfolge sortiert: Amt,
Produkt. Daran anschließend nach Zeilennummer und Konto.
o Enthalten sind grundsätzlich nur Konten, die im Planungszeitraum 2026 - 2029 einen Wert
ausweisen.
o Die Werte der KLR-Konten wurden auf die Ebene des Haushaltskontos aggregiert.
o Aufwandskonten für Festwerte werden, soweit sie das Resultat der veranschlagten investiven
Auszahlungen sind, nur im investiven Bereich angedruckt.
o Die Konten des Personaletats werden nicht angedruckt.
o Die Bezirkseinträge haben den Stand Entwurf 2026.
o Bei den Zahlen am rechten unteren Blattrand handelt es sich um ggfs. nicht fortlaufende
Datensatznummern.
Inhaltsverzeichnis:
Seite
Produkt 11 111 13 - Sozialversicherungsservice 0 04 - 012
Produkt 31 312 01 - Grundsicherung für Arbeitsuchen de 013 - 043
Produkt 31 314 01 - Eingliederungshilfe nach SGB IX 044 - 056
Produkt 31 315 01 - Seniorenarbeit 057 - 074
Produkt 31 315 02 - Soziale Einrichtungen für Pflege bedürftige 075 - 097
Produkt 31 315 03 - Soziale Einrichtungen für Mensche n mit Behinderung 098 - 107
Produkt 31 315 06 - Andere soziale Einrichtungen 108 - 117
Produkt 31 321 01 - Ausgleichsabgabe 118 - 125
Produkt 31 322 01 - Schwerbehindertenausweise SGB IX 126 - 137
Produkt 31 331 01 - Förderung von Trägern der Wohlf ahrtspflege 138 - 148
Produkt 31 332 01 - Hilfe zum Lebensunterhalt 1 49 - 166
Produkt 31 333 01 - Grundsicherung im Alter 16 7 - 193
und bei Erwerbsminderung
Produkt 31 334 01 - Hilfen zur Gesundheit 194 - 207
Produkt 31 336 01 - Hilfe zur Pflege 208 - 23 1
Produkt 31 338 01 - Sonstige Hilfen des SGB XII 232 - 245
Produkt 31 351 01 - Sonstige Leistungen 246 - 2 67
Produkt 31 351 40 - Seniorenhilfe 268 - 273
Produkt 11 111 13
Sozialversicherungsservice
4
Zeile: 05 Privatrechtliche Leistungsentgelte
Konto: 44210000 Erträge aus Verkauf
Leistung: Ertrag aus eingehenden kleinen Zahlungen, für die
kein besonderes Ergebniskonto vorgesehen ist
2. Vertragliche und gesetzliche Verpflichtungen
Berechnung Planjahr: 100 EUR
Berechnung Folgejahre: 100 EUR
* 1. Inhaltliche Beschreibung, 2. Entstehungsgrund, 3. Berechnung des Haushaltsansatzes, 4. Begründung
der Notwendigkeit haushaltsrechtlicher Vermerke, 5. Haushaltsneutrale Mittelumstellungen, 6. Sonstiges,
1655
5
Konto: 45610000 Bußgelder
Leistung: Ertrag aus Geldbußen für Ordnungswidrigkeiten
gem. § 121 SGB XI.
2. Gesetzliche Verpflichtung
Berechnung Planjahr: 80.000 EUR
Berechnung Folgejahre: 80.000 EUR
* 1. Inhaltliche Beschreibung, 2. Entstehungsgrund, 3. Berechnung des Haushaltsansatzes, 4. Begründung
der Notwendigkeit haushaltsrechtlicher Vermerke, 5. Haushaltsneutrale Mittelumstellungen, 6. Sonstiges,
1656
6
* 1. Inhaltliche Beschreibung, 2. Entstehungsgrund, 3. Berechnung des Haushaltsansatzes, 4. Begründung
der Notwendigkeit haushaltsrechtlicher Vermerke, 5. Haushaltsneutrale Mittelumstellungen, 6. Sonstiges,
1657
7
Leistung: Bilanzielle lineare Abschreibung auf
Vermögensgegenstände (hier Mobiliar und Gesundheitsstühle)
mit Anschaffungswert über 410 EUR
Besonderheit: Jährliche Anpassung
3. Entwicklung : --
Berechnung Planjahr: siehe Abschreibungsvorausschau
die Investitionen und die korrespondierenden
Abschreibungen nun zentral im Querschnitt 31.310.01
bewirtschaftet. Die Planung der Abschreibungen erfolgt in
den jeweiligen PSP-Elementen basiert auf Grundlage der
Abschreibungsvorrausschau.Die Ansätze aus dem ehemaligen
Querschnittsproduktes wurden aufgelöst und auf die
restlichen Produkte verteilt.
* 1. Inhaltliche Beschreibung, 2. Entstehungsgrund, 3. Berechnung des Haushaltsansatzes, 4. Begründung
der Notwendigkeit haushaltsrechtlicher Vermerke, 5. Haushaltsneutrale Mittelumstellungen, 6. Sonstiges,
1659
8
Konto: 54120288 Bes Aufw Beschäft VuW Dienstreisekosten
Fachbezogene Qualifizierungsmaßnahmen (externe
Fortbildungen, Inhouse- Veranstaltungen und Supervisionen)
für MitarbeiterInnen des Amtes 50, die nicht
von Amt 10, sondern aufgrund der stadtinternen
abgewickelt werden. Des Weiteren Reisekosten für den
Besuch fachlicher Fortbildungen.
Reisekostengesetz
2. Abrechnung mit Amt 10
3. Berechnung Planjahr: 475 EUR
Abrechnung mit Amt 10
* 1. Inhaltliche Beschreibung, 2. Entstehungsgrund, 3. Berechnung des Haushaltsansatzes, 4. Begründung
der Notwendigkeit haushaltsrechtlicher Vermerke, 5. Haushaltsneutrale Mittelumstellungen, 6. Sonstiges,
1660
9
Leistung: Geschäftsaufwendungen
aufgelöst und auf die restlichen Produkte verteilt
* 1. Inhaltliche Beschreibung, 2. Entstehungsgrund, 3. Berechnung des Haushaltsansatzes, 4. Begründung
der Notwendigkeit haushaltsrechtlicher Vermerke, 5. Haushaltsneutrale Mittelumstellungen, 6. Sonstiges,
1661
10
* 1. Inhaltliche Beschreibung, 2. Entstehungsgrund, 3. Berechnung des Haushaltsansatzes, 4. Begründung
der Notwendigkeit haushaltsrechtlicher Vermerke, 5. Haushaltsneutrale Mittelumstellungen, 6. Sonstiges,
1662
11
Voraussetzung : NKF-Buchungssystematik
Leistung: Im Rahmen der NKF-Buchungssystematik wurde das
Stundungen ) von Forderungen geschaffen
2. § 27 KomHVO, Dienstanweisung der Stadt Düsseldorf für
Stundung, Niederschlagungen, Erlass und Aussetzung der
Vollziehung
Erfahrungsgemäß lassen sich nicht alle Forderungen aus dem
korrespondierenden Ertragskonto im Profitcenter 11 111 13,
45610000 der sonstigen Leistungen unmittelbar realisieren
und müssen niedergeschlagen werden. Der Ertrag steht in
Abhängigkeit von Zahlungspflichtigen (z.B.
Sozialleistungsträger, Unterhaltsverpflichtete, Fälligkeit
von Darlehen) und Fälligkeiten sowie der Leistungsfähigkeit
des Pflichtigen, so dass der Planwert nur auf Basis von
Erfahrungswerten kalkuliert werden kann
Berechnung Planjahr: 15.200 EUR
Beeinflussende Faktoren: Entwicklung in dem Ertragskonto
* 1. Inhaltliche Beschreibung, 2. Entstehungsgrund, 3. Berechnung des Haushaltsansatzes, 4. Begründung
der Notwendigkeit haushaltsrechtlicher Vermerke, 5. Haushaltsneutrale Mittelumstellungen, 6. Sonstiges,
1663
12
Produkt 31 312 01
Grundsicherung für Arbeitsuchende
13
Konto: 41410000 Zuw/Zus für laufende Zwecke vom Land
1. Voraussetzungen:
Nachweisbare Ausgaben für Bildung- und
Teilhabeleistungen für Kinder und Jugendliche, deren Eltern
Arbeitslosengeld II, Wohngeld oder Kinderzuschlag erhalten
Bundesministerium für Arbeit und Soziales
sowie Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des
Landes NRW
Leistungen:
Beteiligung des Bundes an den kommunalen
Aufwendungen für Bildung und Teilhabe
Besonderheiten:
Jeweils vorläufiger Erstattungsumfang im
laufenden Haushaltsjahr und abschließende Feststellung mit
Verrechnungen in der zweiten Jahreshälfte
2. Grundlagen:
§ 46 Abs. 6 u. 7 SGB II, § 6a AG-SGB II NW
Berechnung Planjahr: 20.000.000 EUR
Der Ansatz entspricht der Planung der Ausgaben für Bildung
und Teilhabe in den Rechtskreisen SGB II und BKGG.
Tatsächlich ist die Erstattung von zahlreichen Faktoren im
Vorjahr abhängig und führt im Folgejahr regelmäßig zu einer
Über- oder Unterfinanzierung. Da das Ziel des Gesetzgebers
aber eine auskömmliche Finanzierung ist, werden Ausgaben
und Erstattungen auf gleichem Niveau kalkuliert.
Berechnung Folgejahre: 20.000.000 EUR
Seit 01.01.2023 ist die Anzahl der anspruchsberechtigten
Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene für Bildung- und
Teilhabeleistungen, infolge der Wohngeldnovellierung,
gestiegen und hat zu Mehraufwendungen geführt.
Ein zusätzlicher Faktor für die Haushaltsjahre 2023 ff.
ist die weiterhin anhaltende hohe Inflationsrate, welche
einen unmittelbaren Einfluss auf die von den Trägern
* 1. Inhaltliche Beschreibung, 2. Entstehungsgrund, 3. Berechnung des Haushaltsansatzes, 4. Begründung
der Notwendigkeit haushaltsrechtlicher Vermerke, 5. Haushaltsneutrale Mittelumstellungen, 6. Sonstiges,
2391
14
Konto: 41410000 Zuw/Zus für laufende Zwecke vom Land
geltend gemachten Kosten hat.
* 1. Inhaltliche Beschreibung, 2. Entstehungsgrund, 3. Berechnung des Haushaltsansatzes, 4. Begründung
der Notwendigkeit haushaltsrechtlicher Vermerke, 5. Haushaltsneutrale Mittelumstellungen, 6. Sonstiges,
2391
15
Konto: 41450000 Zuw/Zus für lfd Zwecke verbU Beteil SoV
Leistungserbringer: Zuschussempfänger (verbundene
Unternehmen)
a) Soweit von einem Träger im Vorjahr gewährte Zuschüsse
ganz oder teilweise zu erstatten sind, werden diese
Rückzahlungen hier vereinnahmt
b) Vereinnahmung von Ansprüchen aus Vertragsverhältnissen
2. a) § 11 Abs. 2 GemHVO n.F.
b) Mietverträge / Verträge / Einzelverträge
Berechnung Planjahr: 87.500 EUR
a) Erinnerungsposten für evtl. Fälle. Die Höhe der
Rückzahlungen ist nicht prognostizierbar
b) Der Kooperationsvertrag mit der städt.
Wohnungsgesellschaft Düsseldorf AG
Berechnung Folgejahre: 87.500 EUR
* 1. Inhaltliche Beschreibung, 2. Entstehungsgrund, 3. Berechnung des Haushaltsansatzes, 4. Begründung
der Notwendigkeit haushaltsrechtlicher Vermerke, 5. Haushaltsneutrale Mittelumstellungen, 6. Sonstiges,
2392
16
Leistungserbringer: Darlehensnehmerinnen und -nehmer,
Wohnungsgenossenschaften
Leistung: Erträge aus Rückzahlungs- und
Erstattungsverpflichtungen. Es wurden Darlehen zum Erwerb
von Genossenschaftsanteilen bewilligt. Die Erträge
umfassen die von den Leistungsberechtigten abgetretenen
Dividenden der Wohnungsgenossenschaften sowie die Tilgung
der Darlehen (Tilgung durch Darlehensnehmerinnen /-nehmer
oder durch Auszahlung des Auseinandersetzungsguthabens
durch die Wohnungsgenossenschaften)
2. Bewilligung nach § 22 SG II
Berechnung Planjahr: 250.000 EUR
Berechnung Folgejahr: 250.000 EUR
* 1. Inhaltliche Beschreibung, 2. Entstehungsgrund, 3. Berechnung des Haushaltsansatzes, 4. Begründung
der Notwendigkeit haushaltsrechtlicher Vermerke, 5. Haushaltsneutrale Mittelumstellungen, 6. Sonstiges,
2394
17
Konto: 44820000 Kostenerstattungen Uml v Gemeinden (GV)
1. Leistungserbringer: Kommunale Träger
(Gemeinden/Gemeindeverbände)
Leistung: Kostenerstattung bei Aufnahme von Personen in
Düsseldorfer Frauenhäusern, deren bisheriger gewöhnlicher
Aufenthalt im Zuständigkeitsbereich eines anderen
kommunalen Trägers lag
2. § 36a SGB II
Berechnung Planjahr: Die Kostenerstattungsfälle sind
abhängig von verschiedenen Faktoren:
- Dauer des Aufenthaltes im Frauenhaus (zwischen einem Tag
und einem Jahr)
- Anzahl der Fälle 23 (Durchschnitt der letzten Jahre)
- Höhe der Kosten im Frauenhaus (abrechnungsfähig sind nur
KdU, Beihilfen und die psychosozialen Betreuungskosten).
Diese Faktoren unterliegen starken Schwankungen und sind
daher schwer prognostizierbar. Es wird mit Erträgen in Höhe
von 104.000 EUR gerechnet. Dieser Kostenerstattungsbetrag
teilt sich auf in einen Anteil von 42.000 EUR auf 44820000,
der gegenüber Gemeinden/Gemeindeverbänden und einen Anteil
von 62.000 EUR auf 44830000, der gegenüber Jobcentern
geltend gemacht wird
* 1. Inhaltliche Beschreibung, 2. Entstehungsgrund, 3. Berechnung des Haushaltsansatzes, 4. Begründung
der Notwendigkeit haushaltsrechtlicher Vermerke, 5. Haushaltsneutrale Mittelumstellungen, 6. Sonstiges,
2395
18
Konto: 44830000 Kostenerstattungen Uml v Zweckverbänden
1. Leistungserbringer: Jobcenter
Leistung: Kostenerstattung bei Aufnahme von Personen in
Düsseldorfer Frauenhäusern, deren bisheriger gewöhnlicher
Aufenthalt im Zuständigkeitsbereich eines anderen
kommunalen Trägers lag
2.
Anlage 1 - Übersicht der zu beratenden Produkte als Text anzeigen
Anlage 1 AGS/010/2026
Inhaltsverzeichnis:
Seite
Produkt 11 111 13 - Sozialversicherungsservice 004 - 012
Produkt 31 312 01 - Grundsicherung für Arbeitsuchende 013 - 043
Produkt 31 314 01 - Eingliederungshilfe nach SGB IX 044 - 056
Produkt 31 315 01 - Seniorenarbeit 057 - 074
Produkt 31 315 02 - Soziale Einrichtungen für Pflegebedürftige 075 - 097
Produkt 31 315 03 - Soziale Einrichtungen für Menschen 098 - 107
mit Behinderung
Produkt 31 315 06 - Andere soziale Einrichtungen 108 - 117
Produkt 31 321 01 - Ausgleichsabgabe 118 - 125
Produkt 31 322 01 - Schwerbehindertenausweise SGB IX 126 - 137
Produkt 31 331 01 - Förderung von Trägern der Wohlfahrtspflege 138 - 148
Produkt 31 332 01 - Hilfe zum Lebensunterhalt 149 - 166
Produkt 31 333 01 - Grundsicherung im Alter 167 - 193
und bei Erwerbsminderung
Produkt 31 334 01 - Hilfen zur Gesundheit 194 - 207
Produkt 31 336 01 - Hilfe zur Pflege 208 - 231
Produkt 31 338 01 - Sonstige Hilfen des SGB XII 232 - 245
Produkt 31 351 01 - Sonstige Leistungen 246 - 267
Produkt 31 351 40 - Seniorenhilfe 268 - 273
Anlage 2 - Querliste der Veränderungsanträge als Text anzeigen
Antragssummen zum Etat-Entwurf 2026
sowie zur Finanzplanung 2027-2028
(+) Ansatzerhöhung/ (-) Ansatzreduzierung
Antragsteller
Nr.
Anlage
Konto / Maß-
nahmen-Nr.
Bezeichnung
Entwurfs-
ansatz inkl.
VVZ 2025
EUR
Fraktionen (+ Vorlagennummer) /
Vereine u. Verbände /
BV
JNE Ergebnis
Produkt 31 315 01 - Seniorenarbeit
1. b153181200 Zuw. und Zus. für
lfd. Zwecke
"zentren plus" für
Ältere
6.439.177
+206.754+208.822*+210.910* +213.019*Caritasverband Düsseldorf e.V./ Diakonie
Düsseldorf
e.V.
Aufstockung "zentren plus" Stockum und Kaiserswerth
2. b2 124.872 126.121* 127.383* 128.657*AWO Kreisverband Düsseldorf e.V./ Aidshilfe
Düsseldorf e.V.
Queer im Alter - Anlauf- und Beratungsstelle für LSBTIAQ+ ab 55 Jahren
in Düsseldorf
+ mit dynamischer Erhöhung analog Rahmenvertrag
3 b3 12.000 12.000 12.000 0Sportwerk Düsseldorf e.V. „Qigong" und „Selbst und Sicher" für Senior:innen
4 b4 100.369 102.387* 103.411* 104.445*Caritasverband Düsseldorf e.V. im Verbund mit der
Pfarreiengemeinschaft Eller-Lierenfeld
PROpELLER - Generationsübergreifendes Begegnungs- und
Beratungszentrum für Eller und Lierenfeld
5 b553181200 461.2501.045.350*1.454.400* 1.468.944*liga wohlfahrt e.V. sowie Caritasverband Düsseldorf
e.V./ Der Paritätische Düsseldorf/ Deutsches Rotes
Kreuz KV Düsseldorf e.V./ Diakonie Düsseldorf
e.V./ Gemeinnützige Stiftung für
Seniorenbetreuung Angermund e.V.
„Zugehende Hilfen" als ergänzende Leistung der „zentren plus"
+ Dynamisierung gemäß Rahmenvertrag
6 b6 216.680 218.847* 221.036* 223.247*Caritasverband Düsseldorf e.V. Fachberatung Existenzsicherung Ü55
7 b7 75.000 0 0 0DRK KV Düsseldorf e.V. Finanzierung des Betriebes der Herzwerkstatt am Standort Oberbilker Allee233,
40227 Düsseldorf
Produkt 31 315 03 - Soziale Einrichtungen für Menschen mit Behinderung
8 b853180000 Zuw. und Zus. für
lfd. Zwecke an
übrige Bereiche
171.245
+19.000 0 0 0Stadtverband der Gehörlosen e.V. Verlängerung der Maßnahme Peer-Beratung 2026
Produkt 31 315 06 - Andere soziale Einrichtungen
9 b9 68.232 68.915* 69.605* 70.302*SKM gGmbH Düsseldorf Krisen- und Gewaltberatung für Männer
10 b10 32.706 44.045* 44.486* 44.931*SKFM Düsseldorf e.V. Übergangsmanagement für Straffällige, Beratungs- und Betreuungsarbeit für
Haftentlassene und Angehöriger Inhaftierter oder Haftentlassener
11 b11 55.784 58.143* 60.006* 60.606*Diakonie Düsseldorf e.V. Aktivierende Sozialberatung im Rahmen der Evangelischen Tafelausgabe
* Bei Aufnahme in den Rahmenvertrag handelt es sich bereits um die dynamisierte Summe
53180000 Zuw. und Zus. für
lfd. Zwecke an
übrige Bereiche
466.114
Abstimmungsergebnis
Amt für Soziales und Jugend (AGS)
Kurzbeschreibung Maßnahme
Zuw. und Zus. für
lfd. Zwecke an
übrige Bereiche
7.125
53180000
53181300 Zuw. und Zus. von
Projekten
161.990
1 von 1
Anlage 2b - Anträge der freien Träger als Text anzeigen
Title: 00576703.pdf
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00576703.pdf
Published Time: Tue, 10 Feb 2026 07:45:51 GMT
Number of Pages: 90
Markdown Content:
b1 Diakonie ää Düsseldorf
> Diakonie Düsseldorf, Platz der Diakonie 1, 40233 Düsseldorf
An den Vorsitzenden des
Ausschusses für Gesundheit und Soziales
Ratsherrn A.P.Stieber
Per E-Mail an: AGS-
Schriftfuehrung@duesseldorf. de
> Vorstand Gesundheit, Pflege
> und Soziales
> Platz der Diakonie 1
> 40233 Düsseldorf
> Tel. 0211 73530
> Fax 0211 73 53 202
> www.diakonie-duesseldorf.de
> E-Mail Anja.Vennedey@diakonie-
> duesseldorf.de
> Durchwahl 0211 73 53 309
> Datum 07.10.2025
> Seite 1/1
> Diakonie Düsseldorf
> Gemeindedienst der ev.
> Kirchengemeinden e.V.
> Platz der Diakonie 1
> 40233 Düsseldorf
> www.diakonie-duesseldorf.de
> USt-IdNr. DE121240838
> Kuratorium i
> Prof. Dr. Peter Ruess, Vorsitzender
> Vorstand
> Michael Schmidt, Vorsitzender
> Tanja Buck
> Anja Vennedey
> KD-Bank eG -Duisburg
> IBAN DE81 3506 0190 1011 8810 13
> BIC GENODED1DKD
> Stadtsparkasse Düsseldorf
> IBAN DE27 3005 0110 0010 0352 51
> BIC DUSSDEDDXXX
Spendenkonto
> Stadtsparkasse Düsseldorf
> IBAN DE87 3005 0110 0010 1057 57
> BIC DUSSDEDDXXX
Haushaltsantrag - Aufstockung zentren plus Kaiserswerth und
Stockum
Sehr geehrter Herr Stieber,
auf dem Weg zu einer altersfreundlichen Kommune sind die zentren plus in
Düsseldorf bereits seit vielen Jahren ein wesentlicher Baustein. Der Wunsch
vieler älterer Menschen ist es, möglichst lange in der vertrauten Umgebung
sicher leben zu können. Das vielfältige Beratungs- und Begleitungsangebot
der zentren plus trägt maßgeblich dazu bei.
Im Stadtbezirk 5 wurden die zentren plus Stockum/Lohausen und
Kaiserswerth als „halbe“ Standorte eingerichtet. In den vergangenen Jahren
hat sich deutlich gezeigt, dass die Bedarfe im Norden Düsseldorfs auch
aufgrund der überdurchschnittlich hohen Anzahl älterer Menschen über 55
Jahren und besonders über 80 Jahren nur durch die Ausstattung mit jeweils
einem vollumfänglichen zentrum plus ausreichend gedeckt werden können.
Die Einrichtungen tragen ganz wesentlich zur Prävention von sozialer
Isolation und Einsamkeit bei, sie fördern individuelle
Gestaltungsmöglichkeiten und gesellschaftliche Partizipation und
unterstützen gleichzeitig den längst möglichen Erhalt der eigenen
Häuslichkeit.
Diakonie Düsseldorf und Caritasverband Düsseldorf stellen gemeinsam
diesen Antrag und tragen somit auch zu einer Vereinheitlichung und
Vergleichbarkeit der Leistungen der zentren plus bei. Wir unterstützen die
Menschen über 55 Jahren im Stadtbezirk 5 ganz entscheidend dabei, auch im
Alter eine lebenswerte Zukunft zu gestalten und sich als wichtigen Teil der
Stadtgesellschaft wahrzunehmen. Dabei bitten wir um Ihre Unterstützung.
Für weitergehende Informationen stehen wir gerne zur Verfügung. -
Fr atiche Grüße
Anja Vennedey -
Vorstand Gesundheit, Pflege und Sozjales Antrag auf Förderung einer Maßnahme für die Etatberatungen
Titel der Maßnahme Zentrum plus Stockum und Kaiserswerth – Anerkennung und Aufstockung zu je-weils einem vollumfänglichen zentrum plus
Träger / Antragsteller Caritasverband Düsseldorf und Diakonie Düsseldorf e.V.
Gesamtkosten der
Maßnahme
Je 103.377,20€ (0,5 Be-
triebskostenpauschale)
206.754,40€
Erstantrag: X
Folgeantrag:
Beantragtes Fördervo-
lumen
206.754,40€ +Stadtbe-
zirksspezifische Mittel
Mit Aufnahme in den
Rahmenvertrag
Die Stadtbezirksspezifischen Mittel bleiben unverän-
dert, können nun zu gleichen Anteilen auf dann 32 zentren plus im Stadtgebiet Düsseldorf aufgeteilt werden.
Eigenanteil Bei Folgeantrag: bisheriger Eigenanteil
Hat die Maßnahme Po-
tenzial für Fördermittel
Dritter?
Die zentren plus sind in kommunaler Regelfinanzierung verortet und über den
Rahmenvertrag definiert. Bei diesem Antrag handelt es sich um den Ausbau der
Versorgungsstruktur.
Laufzeit der Maßnahme 01.01.2026 – 31.12.2028
Laufzeit Rahmenvertrag
Bei Folgeantrag: seit wann läuft die Maßnahme?
Beschreibung der Maß-
nahme
zentrum plus Stockum + Lohausen / Caritasverband Düsseldorf
In Düsseldorf lebten Ende 2024 mehr als 658.000 Menschen, davon im Stadtbezirk 5 zum Zeitpunkt der Erhebung 34.808 Menschen. Von diesen waren 5.643 Men-schen in Stockum gemeldet, über 4.000 in Lohausen.
Der Altersdurchschnitt liegt in Stockum um 4,6 Jahre höher als im gesamtstädti-schen Durchschnitt insbesondere der Anteil der über 80-jährigen Personen ist fast doppelt so hoch wie im Durchschnitt des Stadtgebietes.
50% der dort lebenden Menschen sind aufgrund ihres Alters als Zielgruppe der zentren plus zu definieren.
Es zeigt sich ein steigender Prozentwert der 1-Person-Haushalte , der mit dem stei-genden Altersdurchschnitt korreliert. Besonders hervorzuheben sind die notwen-digen Hausbesuche , die gerade in Stockum/ Lohausen auf Grund der Infrastruktur, und den großen Entfernungen zwingend erforderlich sind. Viele Hausbesuche sind mit einem hohen zeitlichen Aufwand verbunden und aufgrund der multifaktoriel-len Bedarfslagen der Menschen (somatische/ psychische Situation, Einsamkeit, Wohnsituation etc.) sind diese häufig mit mehreren Folgeterminen versehen.
Im Verhältnis zur Bevölkerungsdichte werden bisher sehr viele Menschen erreicht, die Zahlen sind mit dem Durchschnitt anderer zentren plus vergleichbar und im Demenzfeld werden überdurchschnittlich viele Personen erreicht. Hier steht der Erhalt der eigenen Häuslichkeit bei gleichzeitiger adäquater Versorgung im Vor-dergrund.
Durch einen Ausbau zu einem vollumfänglichen zentrum plus können weitere
Gruppen, besonders Personen zwischen 60 und 75 Jahren sowie Männer und wei-tere spezifische Zielgruppen gezielter angesprochen werden. Die Angebotsvielfalt kann ausgebaut und für weitere Senior:innen eine Auflaufstelle – zur Nutzung der Angebote und für ehrenamtliches Engagement- geschaffen werden.
Dieser Antrag zielt auf die Anerkennung des zp Stockum als ein vollumfängliches Angebot mit entsprechender Finanzierung eines vollumfänglichen zentrum plus. zentrum plus Kaiserwerth + Kalkum / Diakonie Düsseldorf
Das zentrum plus Kaiserswerth ist zuständig für die Sozialräume KW-Ost mit einem Altersquotient von über 60%, dem „Ausflugsziel KW“ mit einem Altersquotient von ca. 40 % sowie Kalkum mit einem Altersquotient von knapp 50 %.
Es wird aufgrund der ÖPNV-Anbindung ergänzend von Menschen aus dem Sozial-raum Einbrungen verstärkt genutzt.
Die Arbeit des zentrum plus in Kaiserwerth und Kalkum ist geprägt durch eine hohe
Quote an komplexen Einzelberatungen, hier insbesondere von alleinlebenden
hochaltrigen Menschen mit vielfältigem Unterstützungsbedarf, hier sind häufig mehrere Folgetermine erforderlich.
Es werden überproportional viele Hausbesuche durchgeführt. Einerseits verur-sacht durch ein stark ausgeprägtes Schamgefühl: In der eigenen Häuslichkeit fällt die Annahme von Unterstützung leichter. Andererseits verursacht durch Immobi-lität und der Zuständigkeit für Kalkum. Die Hausbesuche sind mit entsprechend langen Fahrzeiten verbunden.
Zu Themen der Digitalisierung besteht eine kontinuierlich wachsende Nachfrage, das Angebot wird entsprechend ausgebaut.
Eine neue Ehrenamtsstruktur konnte bereits aufgebaut werden, insbesondere zur weiteren Gewinnung jüngerer Ehrenamtlicher; diese gilt es zu verstetigen.
Die Vernetzung und Präsenz im Stadtteil (in Apotheken, Sparkasse, Hospizverein, Bücherei etc.) wird ausgebaut, insbesondere eine Anlaufstelle in Kalkum etabliert.
Eine Aufstockung konsolidiert das aktuelle Angebot und ermöglicht eine stetige Ausweitung und Anpassung an die zu erwartenden zusätzlichen Bedarfe (prognos-tizierter Anstieg Bevölkerungsanteil älterer Menschen, geplanter Neubau von Se-niorenwohnungen).
Dieser Antrag zielt auf die Anerkennung des zentrum plus Kaiserswerth als ein voll-umfängliches Angebot mit entsprechender Finanzierung eines vollumfänglichen zentrum plus.
Wer ist Zielgruppe
der Maßnahme?
Zielgruppe der zentren plus sind Menschen ab 55 Jahren bis in die Hochaltrigkeit,
demnach ältere Menschen im eigenen Haushalt mit und ohne Unterstützungsbe-darf. Angesprochen werden darüber hinaus ehrenamtlich Engagierte im Bereich
der offenen sozialen Altenarbeit.
Wirkungsgebiet / Stadt-bezirk
Stockum und Lohausen
Kaiserswerth und Kalkum im Stadtbezirk 5
Amt / Gremium der Stadt
Amt für Soziales und Jugend / Ausschuss für Gesundheit und Soziales
Kontaktdaten des Trä-
gers / Ansprechperson
Caritasverband Düsseldorf
Hubertusstr. 5
40219 Düsseldorf
Natalie Schneider, Tel: 0211 / 1602 -1750
[email protected]
Diakonie Düsseldorf
Platz der Diakonie 1
40233 Düsseldorf
Anja Vennedey, Tel: 0211 / 73 53 309
[email protected] Antrag auf Förderung einer Maßnahme für die Etatberatungen
Titel der Maßnahme Queer im A lter –
Anlauf - und Beratungsstelle für LSBTIAQ+ ab 55 Jahren in Düsseldorf
Träger / Antragsteller Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Düsseldorf e.V.
Aidshilfe Düsseldorf e. V.
Gesamtkosten der
Maßnahme
62.436,00 €
je Träger *in / Jahr
Erstantrag:
Folgeantrag: x
Beantragtes
Fördervolumen
62.436,00 € je Träger *in /
Jahr mit dynamischer
Erhöhung analog
Rahmenvertrag
Bei Folgeantrag: bisher beantragtes
Fördervolumen
58.360,00 € je Träger*in für 2025
Eigenanteil 0,00 € Bei Folgeantrag: bisheriger Eigenanteil
0,00 €
Hat die Maßnahme
Potenzial für
Fördermittel Dritter?
Um das Potential zur Förderung durch Drittmittel auszuschöpfen, wurde im Ju li
2025 eine Förderung bei der Deutschen Postcode Lotterie i.H. v. 250.000 € für die
Jahre 2026 -2027 beantragt. Dabei waren Eigen - und Drittmittel i.H.v. 62.500 €
über die gesamte Laufzeit anzusetzen. Mit einer Entscheidung über die Förderung
durch die Pos tcode Lotterie ist bis Februar 2026 zu rechnen. Bei einer
entsprechenden Zusage reduziert sich die o.g. Antragssumme auf 31.250 € pro
Jahr.
Laufzeit der
Maßnahme
Die Träger*innen
Kooperation „ Queer im
Alter “ beantragt die
Anschlussförderung für die
Jahre 20 26 bis 202 7
(01.01.2026 - 31.12.2027)
und die Aufnahme in den
Rahmenvertrag auf der
Basis der bestehenden
Vereinbarungen zwischen
der Landeshauptstadt
Düsseldorf und der liga
Wohlfahrt vom 16.08.2023.
Den Träger*innen ble ibt die
Möglichkeit einer
träger*innenübergreifenden
Flexibilisierung der Mittel
zur verbindlichen
Gewährleistung des
Angebots, wie schon in der
Vergangenheit,
vorbehalten.
Bei Folgeantrag: seit wann läuft die Maßnahme?
01.01.2025 Eing. 9.10.25 b2 Beschreibung der
Maßnah me
Die Anlauf - und Beratungsstelle „Queer im Alter“ schließt eine wichtige Lücke in
der zielgruppenspezifischen Ansprache und der Entwicklung von Angeboten für
queere Menschen ab 55 Jahren in Düsseldorf. Gemeinsames Ziel aller
Unternehmungen ist es dabei, Ressourcen wirkkräftig zu bündeln und für
Akzeptanz in den für sie relevanten Lebensbereichen wie z.B. der Pflege aber
auch der offenen Senior*innenarbeit zu sorgen.
In seiner Sitzung am 1.Juli 2025 hat der Gleichstellungsausschuss der
Landeshauptstadt Dü sseldorf den „Düsseldorfer Aktionsplan LSBTIQ+“
beschlossen. Unter anderem wird dort die Absicherung der Fachstellen in
Aussicht gestellt, z.B. der Anlauf - und Beratungsstelle „Queer im Alter“, die für
2025 bereits mit zwei halben Stellen finanziert wird. Die Verwaltung unterstützt
die Arbeit von „Queer im Alter“.
Innerhalb des ersten Halbjahres 2025 hat die „Queer im Alter“ bereits rund 100
Einzelberatungen sowie Schulungen für rund 220 Personen aus dem Pflegesektor
durchgeführt. Außerdem wurden diverse V eranstaltungen durchgeführt oder
geplant.
Besondere Bedarfe der Community:
Queere Menschen sind in allen Lebensphasen verstärkt von Diskriminierung und
Gewalt betroffen, auch auf struktureller Ebene (siehe „9. Altersbericht“
Bundesministerium BFSFJ, Seite n 28 ff und Empfehlungen 17 -21 ebendort Seiten
271 ff). Dies gilt insbesondere für den Gesundheits -, Pflege - und
Versorgungssektor. Bei vielen der betreffenden Menschen führt dies zu Angst vor
Diskriminierung in Unterstützungs - und Pflegestrukturen sowie s tädtischen
Beratungsstellen und Einrichtungen der offenen Senior*innenarbeit. In der Folge
nehmen die betreffenden Menschen Angebote aus der Mehrheitsgesellschaft
weniger in Anspruch und sind stärker von Isolation und Vereinsamung betroffen.
Entsprechend h at die queere Community in Düsseldorf in den vergangenen
Jahren deutlich zum Ausdruck gebracht, wie dringend sie auf eine unabhängige
Anlaufstelle angewiesen ist. Queere Menschen möchten über den Lebensverlauf
hinweg sichergestellt wissen, dass ihre spezie llen Bedürfnisse auch in Pflege,
Versorgung und Begleitung berücksichtigt werden.
Konkrete Bedarfe und Aufgaben
1. Anlauf - und Beratungsstelle
Diese Anlauf - und Beratungsstelle steht sowohl Menschen aus der queeren
Community ab 55 Jahren als auch Fachkräften in den Bereichen Pflege,
Gesundheit und offener Senior*innenarbeit zur Verfügung. Zudem wurde eine
Kooperation mit der frauenberatungsstelle Düsseldorf e.V. und deren queer -
lesbischen Beratung festgeschrieben, um hier Überschneidungen zu vermei den.
Die Anlauf - und Beratungsstelle „Queer im Alter“ installierte zur Umsetzung der
gesteckten Ziele ein umfassendes Netzwerk, in dem die unterschiedlichen
Akteur*innen verschiedener Initiativen und Träger*innen zusammenarbeiten.
Die Beratungen finden an den Standorten der beteiligten Träger*innen statt, um
eine niedrigschwellige Ansprache zu gewährleisten. „Queer im Alter“ führt
öffentliche Veranstaltungen durch mit dem Ziel, die Community anzusprechen
und somit einen Zugang zu den Angeboten der Mehrheits gesellschaft zu schaffen.
2. Kontakt zur Community
Veranstaltungen zu spezifischen queeren Themen sowie zu Themen wie
Vorsorge, Vertretungsvollmachten, Testamentsgestaltung und der Zugang zu Betreuungsdiensten und -vereinen sollen den gängigen Versorgungss trukturen
nach Bedarf angeboten werden.
3. Fortbildungen
Die dauerhafte Aufklärung und Sensibilisierung im Bereich der Pflege und
Gesundheit werden in regelmäßigen Fortbildungsangeboten durch die Anlauf -
und Beratungsstelle „Queer im Alter“ umgesetzt. Dabe i setzt sie spezifische
Schwerpunkte, wie z.B. „Queere Menschen mit Demenz“, „Diversitysensible
Pflege“, „Trans* und Alter“ oder „HIV in der Pflege“. Zudem werden
intersektionale Themen, die eine Kombination von Queerness und weiteren
Diskriminierungserfah rungen wie Behinderung oder Rassismus betreffen, stärker
berücksichtigt. Die entsprechenden Einrichtungen können bei der Entwicklung
von Schutzkonzepten und der Implementierung queersensibler Pflegeansätze in
das Qualitätsmanagement begleitet und unterstüt zt werden.
4. Öffentlichkeitsarbeit
Ein we
Auszug – das vollständige Dokument ist über den Original-Link verfügbar.