Beschlussvorlage Aktenzeichen AGS/010/2026

Entwurf Haushaltsplan 2026, hier: Amt für Soziales und Jugend / Fachbereich Soziales

Ein Vorschlag der Verwaltung, über den der Rat oder ein Ausschuss abstimmt.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
5Dokumente 10. Februar 2026veröffentlicht

Worum es geht

Dies ist der Wortlaut der beantragten Maßnahme beziehungsweise ihrer Begründung. Auch „beschließt“ im Antrag ist noch kein Nachweis eines gefassten Beschlusses.

Aus „Beschlussdarstellung“

Der Ausschuss für Gesundheit und Soziales nimmt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 des Amtes für Soziales und Jugend/ Fachbereich Soziales mit den in Anlage 1 dargestellten Produkten zur Kenntnis. Er empfiehlt dem Haupt- und Finanzausschuss sowie dem Rat, die sich hieraus und aus den im Rahmen der Etatberatungen zusätzlich ergebenden Änderungen in den Haushalt für das Jahr 2026 aufzunehmen. Des Weiteren wird auf die einzelnen Abstimmungsergebnisse in der Querliste verwiesen.

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 10. Februar 2026. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

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Vorgang · AGS/010/2026

Unterlagen und Sitzungsverlauf

Die amtlichen Unterlagen und eindeutig verknüpften Sitzungstermine stehen gemeinsam auf dieser Seite. Ein Sitzungstermin allein belegt noch keinen Beschluss.

Der Verlauf wird automatisch anhand amtlicher Verknüpfungen zusammengestellt.

Die belegten Schritte

So entwickelt sich der Vorgang

  1. Ursprüngliche Vorlage

    Beschlussvorlage · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  2. Weitere Unterlage

    Beratungsunterlagen zum Haushaltsplanentwurf 2026 - Teilergebnisplan (wurden bereits versandt) · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  3. Weitere Unterlage

    Anlage 1 - Übersicht der zu beratenden Produkte · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  4. Weitere Unterlage

    Anlage 2 - Querliste der Veränderungsanträge · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  5. Weitere Unterlage

    Anlage 2b - Anträge der freien Träger · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  6. Sitzung · TOP 8

    Ausschuss für Gesundheit und Soziales. Amtlicher Vermerk: „mehrheitlich beschlossen“.

Gezeigt werden amtlich verknüpfte Unterlagen und Termine. Dateidatum und Sitzungsdatum können voneinander abweichen. Eine Kenntnisnahme oder beantwortete Anfrage ist noch kein Umsetzungsbeschluss.

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Dokumenttexte

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AGS/010/2026 X öffentlich nicht öffentlich Beschlussvorlage Betrifft: Entwurf Haushaltsplan 2026, hier: Amt für Soziales und Jugend / Fachbereich Soziales Fachbereich : 51 - Amt für Soziales und Jugend Dezernentin / Dezernent: Stadtdirektor Burkhard Hintzsche Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität Ausschuss für Gesundheit und Soziales 03.03.2026 Entscheidung Beschlussdarstellung: Der Ausschuss für Gesundheit und Soziales nimmt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 des Amtes für Soziales und Jugend/ Fachbereich Soziales mit den in Anlage 1 dargestellten Produkten zur Kenntnis. Er empfiehlt dem Haupt- und Finanzausschuss sowie dem Rat, die sich hieraus und aus den im Rahmen der Etatberatungen zusätzlich ergebenden Änderungen in den Haushalt für das Jahr 2026 aufzunehmen. Des Weiteren wird auf die einzelnen Abstimmungsergebnisse in der Querliste verwiesen. Sachdarstellung: Die Unterlagen für die Etatberatungen 2026 sind dieser Vorlage wie folgt beigefügt: Unterlagen zur Haushaltsplanberatung 2026 Anlage Nr. Haushaltsplan - Druckwerk bereits versandt -- Beratungsunterlagen bereits versandt -- Übersicht der zu beratenden Produkte beigefügt 1 Querliste der Veränderungsanträge zum Bereich des Amtes für Soziales und Jugend / Fachbereich Soziales 2 Seite 2 darin enthalten sind:  Anträge der Fraktionen  Anträge der freien Träger  Vorschläge / Anregungen der Bezirksvertretungen liegen noch nicht vor beigefügt Fehlanzeige 2a 2b 2c Anlagen: Beratungsunterlagen zum Haushaltsplanentwurf 2026 - Teilergebnisplan (wurden bereits versandt) Anlage 1 - Übersicht der zu beratenden Produkte Anlage 2 - Querliste der Veränderungsanträge Anlage 2b - Anträge der freien Träger
Beratungsunterlagen zum Haushaltsplanentwurf 2026 - Teilergebnisplan (wurden bereits versandt) als Text anzeigen
Amt für Soziales und Jugend - Bereich Soziales - Dezember 2025 Doppischer Produkthaushalt für das Haushaltsjahr 2026 - Entwurf - Beratungsunterlagen Erläuterungen - Ergebnisplan Erläuterungen - Investiver Finanzplan Beratungsunterlagen zum Haushaltsplan-Entwurf 2026 - Teilergebnisplan - Hinweise: o Die Beratungsunterlagen sind abweichend vom Haushaltsplan in folgender Reihenfolge sortiert: Amt, Produkt. Daran anschließend nach Zeilennummer und Konto. o Enthalten sind grundsätzlich nur Konten, die im Planungszeitraum 2026 - 2029 einen Wert ausweisen. o Die Werte der KLR-Konten wurden auf die Ebene des Haushaltskontos aggregiert. o Aufwandskonten für Festwerte werden, soweit sie das Resultat der veranschlagten investiven Auszahlungen sind, nur im investiven Bereich angedruckt. o Die Konten des Personaletats werden nicht angedruckt. o Die Bezirkseinträge haben den Stand Entwurf 2026. o Bei den Zahlen am rechten unteren Blattrand handelt es sich um ggfs. nicht fortlaufende Datensatznummern. Inhaltsverzeichnis: Seite Produkt 11 111 13 - Sozialversicherungsservice 0 04 - 012 Produkt 31 312 01 - Grundsicherung für Arbeitsuchen de 013 - 043 Produkt 31 314 01 - Eingliederungshilfe nach SGB IX 044 - 056 Produkt 31 315 01 - Seniorenarbeit 057 - 074 Produkt 31 315 02 - Soziale Einrichtungen für Pflege bedürftige 075 - 097 Produkt 31 315 03 - Soziale Einrichtungen für Mensche n mit Behinderung 098 - 107 Produkt 31 315 06 - Andere soziale Einrichtungen 108 - 117 Produkt 31 321 01 - Ausgleichsabgabe 118 - 125 Produkt 31 322 01 - Schwerbehindertenausweise SGB IX 126 - 137 Produkt 31 331 01 - Förderung von Trägern der Wohlf ahrtspflege 138 - 148 Produkt 31 332 01 - Hilfe zum Lebensunterhalt 1 49 - 166 Produkt 31 333 01 - Grundsicherung im Alter 16 7 - 193 und bei Erwerbsminderung Produkt 31 334 01 - Hilfen zur Gesundheit 194 - 207 Produkt 31 336 01 - Hilfe zur Pflege 208 - 23 1 Produkt 31 338 01 - Sonstige Hilfen des SGB XII 232 - 245 Produkt 31 351 01 - Sonstige Leistungen 246 - 2 67 Produkt 31 351 40 - Seniorenhilfe 268 - 273 Produkt 11 111 13 Sozialversicherungsservice 4 Zeile: 05 Privatrechtliche Leistungsentgelte Konto: 44210000 Erträge aus Verkauf Leistung: Ertrag aus eingehenden kleinen Zahlungen, für die kein besonderes Ergebniskonto vorgesehen ist 2. Vertragliche und gesetzliche Verpflichtungen Berechnung Planjahr: 100 EUR Berechnung Folgejahre: 100 EUR * 1. Inhaltliche Beschreibung, 2. Entstehungsgrund, 3. Berechnung des Haushaltsansatzes, 4. Begründung der Notwendigkeit haushaltsrechtlicher Vermerke, 5. Haushaltsneutrale Mittelumstellungen, 6. Sonstiges, 1655 5 Konto: 45610000 Bußgelder Leistung: Ertrag aus Geldbußen für Ordnungswidrigkeiten gem. § 121 SGB XI. 2. Gesetzliche Verpflichtung Berechnung Planjahr: 80.000 EUR Berechnung Folgejahre: 80.000 EUR * 1. Inhaltliche Beschreibung, 2. Entstehungsgrund, 3. Berechnung des Haushaltsansatzes, 4. Begründung der Notwendigkeit haushaltsrechtlicher Vermerke, 5. Haushaltsneutrale Mittelumstellungen, 6. Sonstiges, 1656 6 * 1. Inhaltliche Beschreibung, 2. Entstehungsgrund, 3. Berechnung des Haushaltsansatzes, 4. Begründung der Notwendigkeit haushaltsrechtlicher Vermerke, 5. Haushaltsneutrale Mittelumstellungen, 6. Sonstiges, 1657 7 Leistung: Bilanzielle lineare Abschreibung auf Vermögensgegenstände (hier Mobiliar und Gesundheitsstühle) mit Anschaffungswert über 410 EUR Besonderheit: Jährliche Anpassung 3. Entwicklung : -- Berechnung Planjahr: siehe Abschreibungsvorausschau die Investitionen und die korrespondierenden Abschreibungen nun zentral im Querschnitt 31.310.01 bewirtschaftet. Die Planung der Abschreibungen erfolgt in den jeweiligen PSP-Elementen basiert auf Grundlage der Abschreibungsvorrausschau.Die Ansätze aus dem ehemaligen Querschnittsproduktes wurden aufgelöst und auf die restlichen Produkte verteilt. * 1. Inhaltliche Beschreibung, 2. Entstehungsgrund, 3. Berechnung des Haushaltsansatzes, 4. Begründung der Notwendigkeit haushaltsrechtlicher Vermerke, 5. Haushaltsneutrale Mittelumstellungen, 6. Sonstiges, 1659 8 Konto: 54120288 Bes Aufw Beschäft VuW Dienstreisekosten Fachbezogene Qualifizierungsmaßnahmen (externe Fortbildungen, Inhouse- Veranstaltungen und Supervisionen) für MitarbeiterInnen des Amtes 50, die nicht von Amt 10, sondern aufgrund der stadtinternen abgewickelt werden. Des Weiteren Reisekosten für den Besuch fachlicher Fortbildungen. Reisekostengesetz 2. Abrechnung mit Amt 10 3. Berechnung Planjahr: 475 EUR Abrechnung mit Amt 10 * 1. Inhaltliche Beschreibung, 2. Entstehungsgrund, 3. Berechnung des Haushaltsansatzes, 4. Begründung der Notwendigkeit haushaltsrechtlicher Vermerke, 5. Haushaltsneutrale Mittelumstellungen, 6. Sonstiges, 1660 9 Leistung: Geschäftsaufwendungen aufgelöst und auf die restlichen Produkte verteilt * 1. Inhaltliche Beschreibung, 2. Entstehungsgrund, 3. Berechnung des Haushaltsansatzes, 4. Begründung der Notwendigkeit haushaltsrechtlicher Vermerke, 5. Haushaltsneutrale Mittelumstellungen, 6. Sonstiges, 1661 10 * 1. Inhaltliche Beschreibung, 2. Entstehungsgrund, 3. Berechnung des Haushaltsansatzes, 4. Begründung der Notwendigkeit haushaltsrechtlicher Vermerke, 5. Haushaltsneutrale Mittelumstellungen, 6. Sonstiges, 1662 11 Voraussetzung : NKF-Buchungssystematik Leistung: Im Rahmen der NKF-Buchungssystematik wurde das Stundungen ) von Forderungen geschaffen 2. § 27 KomHVO, Dienstanweisung der Stadt Düsseldorf für Stundung, Niederschlagungen, Erlass und Aussetzung der Vollziehung Erfahrungsgemäß lassen sich nicht alle Forderungen aus dem korrespondierenden Ertragskonto im Profitcenter 11 111 13, 45610000 der sonstigen Leistungen unmittelbar realisieren und müssen niedergeschlagen werden. Der Ertrag steht in Abhängigkeit von Zahlungspflichtigen (z.B. Sozialleistungsträger, Unterhaltsverpflichtete, Fälligkeit von Darlehen) und Fälligkeiten sowie der Leistungsfähigkeit des Pflichtigen, so dass der Planwert nur auf Basis von Erfahrungswerten kalkuliert werden kann Berechnung Planjahr: 15.200 EUR Beeinflussende Faktoren: Entwicklung in dem Ertragskonto * 1. Inhaltliche Beschreibung, 2. Entstehungsgrund, 3. Berechnung des Haushaltsansatzes, 4. Begründung der Notwendigkeit haushaltsrechtlicher Vermerke, 5. Haushaltsneutrale Mittelumstellungen, 6. Sonstiges, 1663 12 Produkt 31 312 01 Grundsicherung für Arbeitsuchende 13 Konto: 41410000 Zuw/Zus für laufende Zwecke vom Land 1. Voraussetzungen: Nachweisbare Ausgaben für Bildung- und Teilhabeleistungen für Kinder und Jugendliche, deren Eltern Arbeitslosengeld II, Wohngeld oder Kinderzuschlag erhalten Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW Leistungen: Beteiligung des Bundes an den kommunalen Aufwendungen für Bildung und Teilhabe Besonderheiten: Jeweils vorläufiger Erstattungsumfang im laufenden Haushaltsjahr und abschließende Feststellung mit Verrechnungen in der zweiten Jahreshälfte 2. Grundlagen: § 46 Abs. 6 u. 7 SGB II, § 6a AG-SGB II NW Berechnung Planjahr: 20.000.000 EUR Der Ansatz entspricht der Planung der Ausgaben für Bildung und Teilhabe in den Rechtskreisen SGB II und BKGG. Tatsächlich ist die Erstattung von zahlreichen Faktoren im Vorjahr abhängig und führt im Folgejahr regelmäßig zu einer Über- oder Unterfinanzierung. Da das Ziel des Gesetzgebers aber eine auskömmliche Finanzierung ist, werden Ausgaben und Erstattungen auf gleichem Niveau kalkuliert. Berechnung Folgejahre: 20.000.000 EUR Seit 01.01.2023 ist die Anzahl der anspruchsberechtigten Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene für Bildung- und Teilhabeleistungen, infolge der Wohngeldnovellierung, gestiegen und hat zu Mehraufwendungen geführt. Ein zusätzlicher Faktor für die Haushaltsjahre 2023 ff. ist die weiterhin anhaltende hohe Inflationsrate, welche einen unmittelbaren Einfluss auf die von den Trägern * 1. Inhaltliche Beschreibung, 2. Entstehungsgrund, 3. Berechnung des Haushaltsansatzes, 4. Begründung der Notwendigkeit haushaltsrechtlicher Vermerke, 5. Haushaltsneutrale Mittelumstellungen, 6. Sonstiges, 2391 14 Konto: 41410000 Zuw/Zus für laufende Zwecke vom Land geltend gemachten Kosten hat. * 1. Inhaltliche Beschreibung, 2. Entstehungsgrund, 3. Berechnung des Haushaltsansatzes, 4. Begründung der Notwendigkeit haushaltsrechtlicher Vermerke, 5. Haushaltsneutrale Mittelumstellungen, 6. Sonstiges, 2391 15 Konto: 41450000 Zuw/Zus für lfd Zwecke verbU Beteil SoV Leistungserbringer: Zuschussempfänger (verbundene Unternehmen) a) Soweit von einem Träger im Vorjahr gewährte Zuschüsse ganz oder teilweise zu erstatten sind, werden diese Rückzahlungen hier vereinnahmt b) Vereinnahmung von Ansprüchen aus Vertragsverhältnissen 2. a) § 11 Abs. 2 GemHVO n.F. b) Mietverträge / Verträge / Einzelverträge Berechnung Planjahr: 87.500 EUR a) Erinnerungsposten für evtl. Fälle. Die Höhe der Rückzahlungen ist nicht prognostizierbar b) Der Kooperationsvertrag mit der städt. Wohnungsgesellschaft Düsseldorf AG Berechnung Folgejahre: 87.500 EUR * 1. Inhaltliche Beschreibung, 2. Entstehungsgrund, 3. Berechnung des Haushaltsansatzes, 4. Begründung der Notwendigkeit haushaltsrechtlicher Vermerke, 5. Haushaltsneutrale Mittelumstellungen, 6. Sonstiges, 2392 16 Leistungserbringer: Darlehensnehmerinnen und -nehmer, Wohnungsgenossenschaften Leistung: Erträge aus Rückzahlungs- und Erstattungsverpflichtungen. Es wurden Darlehen zum Erwerb von Genossenschaftsanteilen bewilligt. Die Erträge umfassen die von den Leistungsberechtigten abgetretenen Dividenden der Wohnungsgenossenschaften sowie die Tilgung der Darlehen (Tilgung durch Darlehensnehmerinnen /-nehmer oder durch Auszahlung des Auseinandersetzungsguthabens durch die Wohnungsgenossenschaften) 2. Bewilligung nach § 22 SG II Berechnung Planjahr: 250.000 EUR Berechnung Folgejahr: 250.000 EUR * 1. Inhaltliche Beschreibung, 2. Entstehungsgrund, 3. Berechnung des Haushaltsansatzes, 4. Begründung der Notwendigkeit haushaltsrechtlicher Vermerke, 5. Haushaltsneutrale Mittelumstellungen, 6. Sonstiges, 2394 17 Konto: 44820000 Kostenerstattungen Uml v Gemeinden (GV) 1. Leistungserbringer: Kommunale Träger (Gemeinden/Gemeindeverbände) Leistung: Kostenerstattung bei Aufnahme von Personen in Düsseldorfer Frauenhäusern, deren bisheriger gewöhnlicher Aufenthalt im Zuständigkeitsbereich eines anderen kommunalen Trägers lag 2. § 36a SGB II Berechnung Planjahr: Die Kostenerstattungsfälle sind abhängig von verschiedenen Faktoren: - Dauer des Aufenthaltes im Frauenhaus (zwischen einem Tag und einem Jahr) - Anzahl der Fälle 23 (Durchschnitt der letzten Jahre) - Höhe der Kosten im Frauenhaus (abrechnungsfähig sind nur KdU, Beihilfen und die psychosozialen Betreuungskosten). Diese Faktoren unterliegen starken Schwankungen und sind daher schwer prognostizierbar. Es wird mit Erträgen in Höhe von 104.000 EUR gerechnet. Dieser Kostenerstattungsbetrag teilt sich auf in einen Anteil von 42.000 EUR auf 44820000, der gegenüber Gemeinden/Gemeindeverbänden und einen Anteil von 62.000 EUR auf 44830000, der gegenüber Jobcentern geltend gemacht wird * 1. Inhaltliche Beschreibung, 2. Entstehungsgrund, 3. Berechnung des Haushaltsansatzes, 4. Begründung der Notwendigkeit haushaltsrechtlicher Vermerke, 5. Haushaltsneutrale Mittelumstellungen, 6. Sonstiges, 2395 18 Konto: 44830000 Kostenerstattungen Uml v Zweckverbänden 1. Leistungserbringer: Jobcenter Leistung: Kostenerstattung bei Aufnahme von Personen in Düsseldorfer Frauenhäusern, deren bisheriger gewöhnlicher Aufenthalt im Zuständigkeitsbereich eines anderen kommunalen Trägers lag 2.
Anlage 1 - Übersicht der zu beratenden Produkte als Text anzeigen
Anlage 1 AGS/010/2026 Inhaltsverzeichnis: Seite Produkt 11 111 13 - Sozialversicherungsservice 004 - 012 Produkt 31 312 01 - Grundsicherung für Arbeitsuchende 013 - 043 Produkt 31 314 01 - Eingliederungshilfe nach SGB IX 044 - 056 Produkt 31 315 01 - Seniorenarbeit 057 - 074 Produkt 31 315 02 - Soziale Einrichtungen für Pflegebedürftige 075 - 097 Produkt 31 315 03 - Soziale Einrichtungen für Menschen 098 - 107 mit Behinderung Produkt 31 315 06 - Andere soziale Einrichtungen 108 - 117 Produkt 31 321 01 - Ausgleichsabgabe 118 - 125 Produkt 31 322 01 - Schwerbehindertenausweise SGB IX 126 - 137 Produkt 31 331 01 - Förderung von Trägern der Wohlfahrtspflege 138 - 148 Produkt 31 332 01 - Hilfe zum Lebensunterhalt 149 - 166 Produkt 31 333 01 - Grundsicherung im Alter 167 - 193 und bei Erwerbsminderung Produkt 31 334 01 - Hilfen zur Gesundheit 194 - 207 Produkt 31 336 01 - Hilfe zur Pflege 208 - 231 Produkt 31 338 01 - Sonstige Hilfen des SGB XII 232 - 245 Produkt 31 351 01 - Sonstige Leistungen 246 - 267 Produkt 31 351 40 - Seniorenhilfe 268 - 273
Anlage 2 - Querliste der Veränderungsanträge als Text anzeigen
Antragssummen zum Etat-Entwurf 2026 sowie zur Finanzplanung 2027-2028 (+) Ansatzerhöhung/ (-) Ansatzreduzierung Antragsteller Nr. Anlage Konto / Maß- nahmen-Nr. Bezeichnung Entwurfs- ansatz inkl. VVZ 2025 EUR Fraktionen (+ Vorlagennummer) / Vereine u. Verbände / BV JNE Ergebnis Produkt 31 315 01 - Seniorenarbeit 1. b153181200 Zuw. und Zus. für lfd. Zwecke "zentren plus" für Ältere 6.439.177 +206.754+208.822*+210.910* +213.019*Caritasverband Düsseldorf e.V./ Diakonie Düsseldorf e.V. Aufstockung "zentren plus" Stockum und Kaiserswerth 2. b2 124.872 126.121* 127.383* 128.657*AWO Kreisverband Düsseldorf e.V./ Aidshilfe Düsseldorf e.V. Queer im Alter - Anlauf- und Beratungsstelle für LSBTIAQ+ ab 55 Jahren in Düsseldorf + mit dynamischer Erhöhung analog Rahmenvertrag 3 b3 12.000 12.000 12.000 0Sportwerk Düsseldorf e.V. „Qigong" und „Selbst und Sicher" für Senior:innen 4 b4 100.369 102.387* 103.411* 104.445*Caritasverband Düsseldorf e.V. im Verbund mit der Pfarreiengemeinschaft Eller-Lierenfeld PROpELLER - Generationsübergreifendes Begegnungs- und Beratungszentrum für Eller und Lierenfeld 5 b553181200 461.2501.045.350*1.454.400* 1.468.944*liga wohlfahrt e.V. sowie Caritasverband Düsseldorf e.V./ Der Paritätische Düsseldorf/ Deutsches Rotes Kreuz KV Düsseldorf e.V./ Diakonie Düsseldorf e.V./ Gemeinnützige Stiftung für Seniorenbetreuung Angermund e.V. „Zugehende Hilfen" als ergänzende Leistung der „zentren plus" + Dynamisierung gemäß Rahmenvertrag 6 b6 216.680 218.847* 221.036* 223.247*Caritasverband Düsseldorf e.V. Fachberatung Existenzsicherung Ü55 7 b7 75.000 0 0 0DRK KV Düsseldorf e.V. Finanzierung des Betriebes der Herzwerkstatt am Standort Oberbilker Allee233, 40227 Düsseldorf Produkt 31 315 03 - Soziale Einrichtungen für Menschen mit Behinderung 8 b853180000 Zuw. und Zus. für lfd. Zwecke an übrige Bereiche 171.245 +19.000 0 0 0Stadtverband der Gehörlosen e.V. Verlängerung der Maßnahme Peer-Beratung 2026 Produkt 31 315 06 - Andere soziale Einrichtungen 9 b9 68.232 68.915* 69.605* 70.302*SKM gGmbH Düsseldorf Krisen- und Gewaltberatung für Männer 10 b10 32.706 44.045* 44.486* 44.931*SKFM Düsseldorf e.V. Übergangsmanagement für Straffällige, Beratungs- und Betreuungsarbeit für Haftentlassene und Angehöriger Inhaftierter oder Haftentlassener 11 b11 55.784 58.143* 60.006* 60.606*Diakonie Düsseldorf e.V. Aktivierende Sozialberatung im Rahmen der Evangelischen Tafelausgabe * Bei Aufnahme in den Rahmenvertrag handelt es sich bereits um die dynamisierte Summe 53180000 Zuw. und Zus. für lfd. Zwecke an übrige Bereiche 466.114 Abstimmungsergebnis Amt für Soziales und Jugend (AGS) Kurzbeschreibung Maßnahme Zuw. und Zus. für lfd. Zwecke an übrige Bereiche 7.125 53180000 53181300 Zuw. und Zus. von Projekten 161.990 1 von 1
Anlage 2b - Anträge der freien Träger als Text anzeigen
Title: 00576703.pdf URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00576703.pdf Published Time: Tue, 10 Feb 2026 07:45:51 GMT Number of Pages: 90 Markdown Content: b1 Diakonie ää Düsseldorf > Diakonie Düsseldorf, Platz der Diakonie 1, 40233 Düsseldorf An den Vorsitzenden des Ausschusses für Gesundheit und Soziales Ratsherrn A.P.Stieber Per E-Mail an: AGS- Schriftfuehrung@duesseldorf. de > Vorstand Gesundheit, Pflege > und Soziales > Platz der Diakonie 1 > 40233 Düsseldorf > Tel. 0211 73530 > Fax 0211 73 53 202 > www.diakonie-duesseldorf.de > E-Mail Anja.Vennedey@diakonie- > duesseldorf.de > Durchwahl 0211 73 53 309 > Datum 07.10.2025 > Seite 1/1 > Diakonie Düsseldorf > Gemeindedienst der ev. > Kirchengemeinden e.V. > Platz der Diakonie 1 > 40233 Düsseldorf > www.diakonie-duesseldorf.de > USt-IdNr. DE121240838 > Kuratorium i > Prof. Dr. Peter Ruess, Vorsitzender > Vorstand > Michael Schmidt, Vorsitzender > Tanja Buck > Anja Vennedey > KD-Bank eG -Duisburg > IBAN DE81 3506 0190 1011 8810 13 > BIC GENODED1DKD > Stadtsparkasse Düsseldorf > IBAN DE27 3005 0110 0010 0352 51 > BIC DUSSDEDDXXX Spendenkonto > Stadtsparkasse Düsseldorf > IBAN DE87 3005 0110 0010 1057 57 > BIC DUSSDEDDXXX Haushaltsantrag - Aufstockung zentren plus Kaiserswerth und Stockum Sehr geehrter Herr Stieber, auf dem Weg zu einer altersfreundlichen Kommune sind die zentren plus in Düsseldorf bereits seit vielen Jahren ein wesentlicher Baustein. Der Wunsch vieler älterer Menschen ist es, möglichst lange in der vertrauten Umgebung sicher leben zu können. Das vielfältige Beratungs- und Begleitungsangebot der zentren plus trägt maßgeblich dazu bei. Im Stadtbezirk 5 wurden die zentren plus Stockum/Lohausen und Kaiserswerth als „halbe“ Standorte eingerichtet. In den vergangenen Jahren hat sich deutlich gezeigt, dass die Bedarfe im Norden Düsseldorfs auch aufgrund der überdurchschnittlich hohen Anzahl älterer Menschen über 55 Jahren und besonders über 80 Jahren nur durch die Ausstattung mit jeweils einem vollumfänglichen zentrum plus ausreichend gedeckt werden können. Die Einrichtungen tragen ganz wesentlich zur Prävention von sozialer Isolation und Einsamkeit bei, sie fördern individuelle Gestaltungsmöglichkeiten und gesellschaftliche Partizipation und unterstützen gleichzeitig den längst möglichen Erhalt der eigenen Häuslichkeit. Diakonie Düsseldorf und Caritasverband Düsseldorf stellen gemeinsam diesen Antrag und tragen somit auch zu einer Vereinheitlichung und Vergleichbarkeit der Leistungen der zentren plus bei. Wir unterstützen die Menschen über 55 Jahren im Stadtbezirk 5 ganz entscheidend dabei, auch im Alter eine lebenswerte Zukunft zu gestalten und sich als wichtigen Teil der Stadtgesellschaft wahrzunehmen. Dabei bitten wir um Ihre Unterstützung. Für weitergehende Informationen stehen wir gerne zur Verfügung. - Fr atiche Grüße Anja Vennedey - Vorstand Gesundheit, Pflege und Sozjales Antrag auf Förderung einer Maßnahme für die Etatberatungen Titel der Maßnahme Zentrum plus Stockum und Kaiserswerth – Anerkennung und Aufstockung zu je-weils einem vollumfänglichen zentrum plus Träger / Antragsteller Caritasverband Düsseldorf und Diakonie Düsseldorf e.V. Gesamtkosten der Maßnahme Je 103.377,20€ (0,5 Be- triebskostenpauschale) 206.754,40€ Erstantrag: X Folgeantrag: Beantragtes Fördervo- lumen 206.754,40€ +Stadtbe- zirksspezifische Mittel Mit Aufnahme in den Rahmenvertrag Die Stadtbezirksspezifischen Mittel bleiben unverän- dert, können nun zu gleichen Anteilen auf dann 32 zentren plus im Stadtgebiet Düsseldorf aufgeteilt werden. Eigenanteil Bei Folgeantrag: bisheriger Eigenanteil Hat die Maßnahme Po- tenzial für Fördermittel Dritter? Die zentren plus sind in kommunaler Regelfinanzierung verortet und über den Rahmenvertrag definiert. Bei diesem Antrag handelt es sich um den Ausbau der Versorgungsstruktur. Laufzeit der Maßnahme 01.01.2026 – 31.12.2028 Laufzeit Rahmenvertrag Bei Folgeantrag: seit wann läuft die Maßnahme? Beschreibung der Maß- nahme zentrum plus Stockum + Lohausen / Caritasverband Düsseldorf In Düsseldorf lebten Ende 2024 mehr als 658.000 Menschen, davon im Stadtbezirk 5 zum Zeitpunkt der Erhebung 34.808 Menschen. Von diesen waren 5.643 Men-schen in Stockum gemeldet, über 4.000 in Lohausen. Der Altersdurchschnitt liegt in Stockum um 4,6 Jahre höher als im gesamtstädti-schen Durchschnitt insbesondere der Anteil der über 80-jährigen Personen ist fast doppelt so hoch wie im Durchschnitt des Stadtgebietes. 50% der dort lebenden Menschen sind aufgrund ihres Alters als Zielgruppe der zentren plus zu definieren. Es zeigt sich ein steigender Prozentwert der 1-Person-Haushalte , der mit dem stei-genden Altersdurchschnitt korreliert. Besonders hervorzuheben sind die notwen-digen Hausbesuche , die gerade in Stockum/ Lohausen auf Grund der Infrastruktur, und den großen Entfernungen zwingend erforderlich sind. Viele Hausbesuche sind mit einem hohen zeitlichen Aufwand verbunden und aufgrund der multifaktoriel-len Bedarfslagen der Menschen (somatische/ psychische Situation, Einsamkeit, Wohnsituation etc.) sind diese häufig mit mehreren Folgeterminen versehen. Im Verhältnis zur Bevölkerungsdichte werden bisher sehr viele Menschen erreicht, die Zahlen sind mit dem Durchschnitt anderer zentren plus vergleichbar und im Demenzfeld werden überdurchschnittlich viele Personen erreicht. Hier steht der Erhalt der eigenen Häuslichkeit bei gleichzeitiger adäquater Versorgung im Vor-dergrund. Durch einen Ausbau zu einem vollumfänglichen zentrum plus können weitere Gruppen, besonders Personen zwischen 60 und 75 Jahren sowie Männer und wei-tere spezifische Zielgruppen gezielter angesprochen werden. Die Angebotsvielfalt kann ausgebaut und für weitere Senior:innen eine Auflaufstelle – zur Nutzung der Angebote und für ehrenamtliches Engagement- geschaffen werden. Dieser Antrag zielt auf die Anerkennung des zp Stockum als ein vollumfängliches Angebot mit entsprechender Finanzierung eines vollumfänglichen zentrum plus. zentrum plus Kaiserwerth + Kalkum / Diakonie Düsseldorf Das zentrum plus Kaiserswerth ist zuständig für die Sozialräume KW-Ost mit einem Altersquotient von über 60%, dem „Ausflugsziel KW“ mit einem Altersquotient von ca. 40 % sowie Kalkum mit einem Altersquotient von knapp 50 %. Es wird aufgrund der ÖPNV-Anbindung ergänzend von Menschen aus dem Sozial-raum Einbrungen verstärkt genutzt. Die Arbeit des zentrum plus in Kaiserwerth und Kalkum ist geprägt durch eine hohe Quote an komplexen Einzelberatungen, hier insbesondere von alleinlebenden hochaltrigen Menschen mit vielfältigem Unterstützungsbedarf, hier sind häufig mehrere Folgetermine erforderlich. Es werden überproportional viele Hausbesuche durchgeführt. Einerseits verur-sacht durch ein stark ausgeprägtes Schamgefühl: In der eigenen Häuslichkeit fällt die Annahme von Unterstützung leichter. Andererseits verursacht durch Immobi-lität und der Zuständigkeit für Kalkum. Die Hausbesuche sind mit entsprechend langen Fahrzeiten verbunden. Zu Themen der Digitalisierung besteht eine kontinuierlich wachsende Nachfrage, das Angebot wird entsprechend ausgebaut. Eine neue Ehrenamtsstruktur konnte bereits aufgebaut werden, insbesondere zur weiteren Gewinnung jüngerer Ehrenamtlicher; diese gilt es zu verstetigen. Die Vernetzung und Präsenz im Stadtteil (in Apotheken, Sparkasse, Hospizverein, Bücherei etc.) wird ausgebaut, insbesondere eine Anlaufstelle in Kalkum etabliert. Eine Aufstockung konsolidiert das aktuelle Angebot und ermöglicht eine stetige Ausweitung und Anpassung an die zu erwartenden zusätzlichen Bedarfe (prognos-tizierter Anstieg Bevölkerungsanteil älterer Menschen, geplanter Neubau von Se-niorenwohnungen). Dieser Antrag zielt auf die Anerkennung des zentrum plus Kaiserswerth als ein voll-umfängliches Angebot mit entsprechender Finanzierung eines vollumfänglichen zentrum plus. Wer ist Zielgruppe der Maßnahme? Zielgruppe der zentren plus sind Menschen ab 55 Jahren bis in die Hochaltrigkeit, demnach ältere Menschen im eigenen Haushalt mit und ohne Unterstützungsbe-darf. Angesprochen werden darüber hinaus ehrenamtlich Engagierte im Bereich der offenen sozialen Altenarbeit. Wirkungsgebiet / Stadt-bezirk Stockum und Lohausen Kaiserswerth und Kalkum im Stadtbezirk 5 Amt / Gremium der Stadt Amt für Soziales und Jugend / Ausschuss für Gesundheit und Soziales Kontaktdaten des Trä- gers / Ansprechperson Caritasverband Düsseldorf Hubertusstr. 5 40219 Düsseldorf Natalie Schneider, Tel: 0211 / 1602 -1750 [email protected] Diakonie Düsseldorf Platz der Diakonie 1 40233 Düsseldorf Anja Vennedey, Tel: 0211 / 73 53 309 [email protected] Antrag auf Förderung einer Maßnahme für die Etatberatungen Titel der Maßnahme Queer im A lter – Anlauf - und Beratungsstelle für LSBTIAQ+ ab 55 Jahren in Düsseldorf Träger / Antragsteller Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Düsseldorf e.V. Aidshilfe Düsseldorf e. V. Gesamtkosten der Maßnahme 62.436,00 € je Träger *in / Jahr Erstantrag: Folgeantrag: x Beantragtes Fördervolumen 62.436,00 € je Träger *in / Jahr mit dynamischer Erhöhung analog Rahmenvertrag Bei Folgeantrag: bisher beantragtes Fördervolumen 58.360,00 € je Träger*in für 2025 Eigenanteil 0,00 € Bei Folgeantrag: bisheriger Eigenanteil 0,00 € Hat die Maßnahme Potenzial für Fördermittel Dritter? Um das Potential zur Förderung durch Drittmittel auszuschöpfen, wurde im Ju li 2025 eine Förderung bei der Deutschen Postcode Lotterie i.H. v. 250.000 € für die Jahre 2026 -2027 beantragt. Dabei waren Eigen - und Drittmittel i.H.v. 62.500 € über die gesamte Laufzeit anzusetzen. Mit einer Entscheidung über die Förderung durch die Pos tcode Lotterie ist bis Februar 2026 zu rechnen. Bei einer entsprechenden Zusage reduziert sich die o.g. Antragssumme auf 31.250 € pro Jahr. Laufzeit der Maßnahme Die Träger*innen Kooperation „ Queer im Alter “ beantragt die Anschlussförderung für die Jahre 20 26 bis 202 7 (01.01.2026 - 31.12.2027) und die Aufnahme in den Rahmenvertrag auf der Basis der bestehenden Vereinbarungen zwischen der Landeshauptstadt Düsseldorf und der liga Wohlfahrt vom 16.08.2023. Den Träger*innen ble ibt die Möglichkeit einer träger*innenübergreifenden Flexibilisierung der Mittel zur verbindlichen Gewährleistung des Angebots, wie schon in der Vergangenheit, vorbehalten. Bei Folgeantrag: seit wann läuft die Maßnahme? 01.01.2025 Eing. 9.10.25 b2 Beschreibung der Maßnah me Die Anlauf - und Beratungsstelle „Queer im Alter“ schließt eine wichtige Lücke in der zielgruppenspezifischen Ansprache und der Entwicklung von Angeboten für queere Menschen ab 55 Jahren in Düsseldorf. Gemeinsames Ziel aller Unternehmungen ist es dabei, Ressourcen wirkkräftig zu bündeln und für Akzeptanz in den für sie relevanten Lebensbereichen wie z.B. der Pflege aber auch der offenen Senior*innenarbeit zu sorgen. In seiner Sitzung am 1.Juli 2025 hat der Gleichstellungsausschuss der Landeshauptstadt Dü sseldorf den „Düsseldorfer Aktionsplan LSBTIQ+“ beschlossen. Unter anderem wird dort die Absicherung der Fachstellen in Aussicht gestellt, z.B. der Anlauf - und Beratungsstelle „Queer im Alter“, die für 2025 bereits mit zwei halben Stellen finanziert wird. Die Verwaltung unterstützt die Arbeit von „Queer im Alter“. Innerhalb des ersten Halbjahres 2025 hat die „Queer im Alter“ bereits rund 100 Einzelberatungen sowie Schulungen für rund 220 Personen aus dem Pflegesektor durchgeführt. Außerdem wurden diverse V eranstaltungen durchgeführt oder geplant. Besondere Bedarfe der Community: Queere Menschen sind in allen Lebensphasen verstärkt von Diskriminierung und Gewalt betroffen, auch auf struktureller Ebene (siehe „9. Altersbericht“ Bundesministerium BFSFJ, Seite n 28 ff und Empfehlungen 17 -21 ebendort Seiten 271 ff). Dies gilt insbesondere für den Gesundheits -, Pflege - und Versorgungssektor. Bei vielen der betreffenden Menschen führt dies zu Angst vor Diskriminierung in Unterstützungs - und Pflegestrukturen sowie s tädtischen Beratungsstellen und Einrichtungen der offenen Senior*innenarbeit. In der Folge nehmen die betreffenden Menschen Angebote aus der Mehrheitsgesellschaft weniger in Anspruch und sind stärker von Isolation und Vereinsamung betroffen. Entsprechend h at die queere Community in Düsseldorf in den vergangenen Jahren deutlich zum Ausdruck gebracht, wie dringend sie auf eine unabhängige Anlaufstelle angewiesen ist. Queere Menschen möchten über den Lebensverlauf hinweg sichergestellt wissen, dass ihre spezie llen Bedürfnisse auch in Pflege, Versorgung und Begleitung berücksichtigt werden. Konkrete Bedarfe und Aufgaben 1. Anlauf - und Beratungsstelle Diese Anlauf - und Beratungsstelle steht sowohl Menschen aus der queeren Community ab 55 Jahren als auch Fachkräften in den Bereichen Pflege, Gesundheit und offener Senior*innenarbeit zur Verfügung. Zudem wurde eine Kooperation mit der frauenberatungsstelle Düsseldorf e.V. und deren queer - lesbischen Beratung festgeschrieben, um hier Überschneidungen zu vermei den. Die Anlauf - und Beratungsstelle „Queer im Alter“ installierte zur Umsetzung der gesteckten Ziele ein umfassendes Netzwerk, in dem die unterschiedlichen Akteur*innen verschiedener Initiativen und Träger*innen zusammenarbeiten. Die Beratungen finden an den Standorten der beteiligten Träger*innen statt, um eine niedrigschwellige Ansprache zu gewährleisten. „Queer im Alter“ führt öffentliche Veranstaltungen durch mit dem Ziel, die Community anzusprechen und somit einen Zugang zu den Angeboten der Mehrheits gesellschaft zu schaffen. 2. Kontakt zur Community Veranstaltungen zu spezifischen queeren Themen sowie zu Themen wie Vorsorge, Vertretungsvollmachten, Testamentsgestaltung und der Zugang zu Betreuungsdiensten und -vereinen sollen den gängigen Versorgungss trukturen nach Bedarf angeboten werden. 3. Fortbildungen Die dauerhafte Aufklärung und Sensibilisierung im Bereich der Pflege und Gesundheit werden in regelmäßigen Fortbildungsangeboten durch die Anlauf - und Beratungsstelle „Queer im Alter“ umgesetzt. Dabe i setzt sie spezifische Schwerpunkte, wie z.B. „Queere Menschen mit Demenz“, „Diversitysensible Pflege“, „Trans* und Alter“ oder „HIV in der Pflege“. Zudem werden intersektionale Themen, die eine Kombination von Queerness und weiteren Diskriminierungserfah rungen wie Behinderung oder Rassismus betreffen, stärker berücksichtigt. Die entsprechenden Einrichtungen können bei der Entwicklung von Schutzkonzepten und der Implementierung queersensibler Pflegeansätze in das Qualitätsmanagement begleitet und unterstüt zt werden. 4. Öffentlichkeitsarbeit Ein we

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Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen AGS/010/2026