Haushaltsantrag Die Linke Aktenzeichen RAT/217/2026

Haushaltsantrag der Ratsfraktion Die Linke: Förderung „Beratungsstelle stop mutilation Deutschland e.V.“

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
1Dokument 18. März 2026veröffentlicht

Worum es geht

Dies ist der Wortlaut der beantragten Maßnahme beziehungsweise ihrer Begründung. Auch „beschließt“ im Antrag ist noch kein Nachweis eines gefassten Beschlusses.

Aus „Begründung“

In Düsseldorf besteht mit dem Verein stop mutilation Deutschland e.V. die einzige Fachstelle zum Thema weibliche Genitalbeschneidung (FGM) in Deutschland. Nach Berechnungen von TERRE DES FEMMES sind es etwa 25.000 bis 30.000 betroffene Frauen und etwa 6.000 gefährdete Mädchen. 1 Allein in Nordrhein-Westfalen leben nach Schätzungen etwa 22.000 Betroffene sowie knapp 4.000 potenziell gefährdete Mädchen. 2 Das Angebot von stop mutilation Deutschland e.V. ist für die Gesundheitsprävention und den Kinderschutz unverzichtbar. Wie wichtig der Verein und wie hoch aktuell das Thema sind, zeigt sich durch die Fachtagung, die am 5. Februar 2026 im Rahmen des Internationalen Tages gegen weibliche Genitalbeschneidung im Düsseldorfer Rathaus stattfand. 3 3 https://www.duesseldorf.de/aktuelles/news/detailansicht/newsdetail/fachtagung-zur-weiblichen- genitalbeschneidung-im-rathaus Die Beratungsstelle arbeitet systemisch und kultursensibel in zahlreichen Sprachen; allein im Jahr 2024 wurden 783 Personen beraten, darunter auch 182 Väter und Männer, um den Schutz gefährdeter Mädchen innerhalb der Familien nachhaltig zu sichern.

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 18. März 2026. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

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Vorgang · RAT/217/2026

Unterlagen und Sitzungsverlauf

Die amtlichen Unterlagen und eindeutig verknüpften Sitzungstermine stehen gemeinsam auf dieser Seite. Ein Sitzungstermin allein belegt noch keinen Beschluss.

Der Verlauf wird automatisch anhand amtlicher Verknüpfungen zusammengestellt.

Die belegten Schritte

So entwickelt sich der Vorgang

  1. Ursprüngliche Vorlage

    Haushaltsantrag · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  2. Sitzung · TOP 117

    Eingereichte Haushaltsanträge zu den Etatberatungen 2026 (Hier sind die eingereichten Haushaltsanträge zur Ratssitzung am 19.03.2026 aufgeführt. Es handelt sich um keine eigene Sitzung.). Amtlicher Vermerk: „mehrheitlich abgelehnt“.

Gezeigt werden amtlich verknüpfte Unterlagen und Termine. Dateidatum und Sitzungsdatum können voneinander abweichen. Eine Kenntnisnahme oder beantwortete Anfrage ist noch kein Umsetzungsbeschluss.

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Dokumenttexte

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1 https://lka.polizei.nrw/sites/default/files/2025-03/praventionshinweis-weiblich-genitalbeschneidung.pdf 2 https://www.mkjfgfi.nrw/landesregierung-foerdert-mehr-praeventionsar%02beit-gegen-weibliche- genitalbeschneid RAT/217/2026 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 17.03.2026 Ratsfraktion - Die Linke An den Oberbürgermeister Herrn Dr. Stephan Keller Haushaltsantrag der Ratsfraktion DIE LINKE. Düsseldorf zur Sitzung des Rates am 19.03.2026 Betrifft: Haushaltsantrag der Ratsfraktion Die Linke: Förderung „ Beratungsstelle stop mutilation Deutschland e.V. „ Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, zur Sitzung des Rates am 19. März 2026 stellt Die Linke Ratsfraktion Düsseldorf folgenden Haushaltsantrag: Die Förderung für die Beratungsstelle „ stop mutilation Deutschland e.V. " (Beratung, Begleitung, Hilfe und Schutz bei/vor Genitalbeschneidung für Frauen und Mädchen in Düsseldorf) wird für die Jahre 2026 und 2027 in der beantragten Höhe von jährlich 130.266 Euro bewilligt. Begründung: In Düsseldorf besteht mit dem Verein stop mutilation Deutschland e.V. die einzige Fachstelle zum Thema weibliche Genitalbeschneidung (FGM) in Deutschland. Nach Berechnungen von TERRE DES FEMMES sind es etwa 25.000 bis 30.000 betroffene Frauen und etwa 6.000 gefährdete Mädchen. 1 Allein in Nordrhein-Westfalen leben nach Schätzungen etwa 22.000 Betroffene sowie knapp 4.000 potenziell gefährdete Mädchen. 2 Das Angebot von stop mutilation Deutschland e.V. ist für die Gesundheitsprävention und den Kinderschutz unverzichtbar. Wie wichtig der Verein und wie hoch aktuell das Thema sind, zeigt sich durch die Fachtagung, die am 5. Februar 2026 im Rahmen des Internationalen Tages gegen weibliche Genitalbeschneidung im Düsseldorfer Rathaus stattfand. 3 Seite 2 3 https://www.duesseldorf.de/aktuelles/news/detailansicht/newsdetail/fachtagung-zur-weiblichen- genitalbeschneidung-im-rathaus Die Beratungsstelle arbeitet systemisch und kultursensibel in zahlreichen Sprachen; allein im Jahr 2024 wurden 783 Personen beraten, darunter auch 182 Väter und Männer, um den Schutz gefährdeter Mädchen innerhalb der Familien nachhaltig zu sichern. Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat durch die Förderung dieser Fachstelle eine Vorreiterrolle im Kampf gegen Genitalbeschneidung eingenommen, die durch eine Ablehnung der Mittel leichtfertig aufgegeben würde. Wir halten es für zwingend erforderlich, die professionelle Hilfe und die steigende Nachfrage nach Schulungen für Fachkräfte ( Ärzt *innen, Polizei, Lehrkräfte) durch eine auskömmliche Finanzierung abzusichern. Daher beantragt Die Linke, die Förderung in der beantragten Höhe zu genehmigen. Freundliche Grüße Sigrid Lehmann Chris Demmer F.d.R . Sönke Voigt Thema Produkt/ Maßnahme Zeile Konto Haushaltsjahr Beträge in EUR Verbesserung (+)/ Verschlechterung (-) Gesundheit stop mutilation 53170000 - 130.266 -130.266

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen RAT/217/2026