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Rat
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Historische Ratsnachlese
Ratssitzung vom 4. Februar 2010
Die Sitzung in einer Minute
Die Sitzung reichte von einem mehrjährigen Plan für Kinder und Jugendliche bis zu Fragen der Beschlusskontrolle und der politischen Vertretung in einem Ausschuss. Während der Jugendförderplan und die Haiti-Entscheidung ohne Gegenstimmen beschlossen wurden, gab es bei der Vereinsmitgliedschaft und der Besetzung des Integrationsausschusses erkennbare politische Unterschiede.
Nachrichtenwert statt Reihenfolge der Tagesordnung
Kinder- und Jugendförderplan 2010 bis 2014
Der Rat beschloss den Kinder- und Jugendförderplan für den Zeitraum 2010 bis 2014. Die Verwaltung wurde beauftragt, den erforderlichen Personal- und Finanzbedarf sowie den zeitlichen Ablauf zu ermitteln, die vorgesehenen Veränderungsprozesse finanziell zu bewerten und das Ergebnis nach den Sommerferien dem Jugendhilfeausschuss vorzulegen.
Der Beschluss fiel ohne Wortmeldungen einstimmig.
Der Rat legte damit die fachliche Ausrichtung der Kinder- und Jugendförderung für mehrere Jahre fest. Über die zur Umsetzung erforderlichen Mittel war jedoch noch nicht entschieden; diese sollten zunächst ermittelt werden.
Vorlage 51/159/2009 · Nachweis: TOP 7, PDF-Seite 24
Beschlusskontrolle für den Rat
Der Rat nahm eine tabellarische Übersicht über abgeschlossene und noch nicht abgeschlossene Ratsbeschlüsse zur Kenntnis. Grundlage war ein Auftrag aus dem Jahr 2002, nach dem die Verwaltung regelmäßig über den Umsetzungsstand berichten sollte.
Die Grünen fragten nach dem seit 2007 ausstehenden Kultur- und Kreativwirtschaftsbericht sowie nach der geplanten Gastronomie auf der Tonhallenterrasse. Der Oberbürgermeister kündigte den Bericht für Ende April 2010 an; zum Terrassenkonzept sollte nach dessen Fertigstellung in den Gremien berichtet werden.
Die Übersicht machte Verzögerungen und unerledigte Aufträge für den Rat nachvollziehbar. In der Debatte zeigte sich zugleich, dass einzelne ältere Beschlüsse weiterhin auf Ergebnisse warteten.
Vorlage 01/014/2010 · Nachweis: TOP 17, PDF-Seite 29
Genehmigung einer nach § 60 GO NRW getroffenen dringlichen Entscheidung: Düsseldorfer Soforthilfe für Haiti
Der Rat genehmigte die dringliche Entscheidung zur Düsseldorfer Soforthilfe für Haiti. Diese Entscheidung hatten der Oberbürgermeister und Ratsherr Raub bereits am 21. Januar 2010 getroffen.
Es gab keine Wortmeldungen, Gegenstimmen oder Enthaltungen.
Mit der Genehmigung bestätigte der Rat nachträglich das zuvor im Dringlichkeitsverfahren erfolgte Handeln der Stadt.
Vorlage 01/021/2010 · Nachweis: TOP 16, PDF-Seite 28
Integrationsausschuss – Wahl von Ratsmitgliedern –
Der Rat wählte zehn Ratsmitglieder in den Integrationsausschuss und bestimmte außerdem erste und zweite Stellvertretungen. Die CDU erhielt fünf Sitze, SPD und Grüne jeweils zwei und die FDP einen; die Linksfraktion erhielt keinen Sitz.
Ein einheitlicher Wahlvorschlag kam nach einem zusätzlichen CDU-Vorschlag nicht zustande, sodass getrennt über Parteilisten abgestimmt wurde. Jede Fraktion unterstützte ihre eigene Liste; außerdem erhielt die CDU-Liste Stimmen von Ratsherr Krüger und den Freien Wählern.
Die Wahl bestimmte für die Dauer der Ratsamtszeit, welche Ratsfraktionen im Integrationsausschuss vertreten waren und mit welchem Gewicht sie dort mitwirkten.
Vorlage 01/012/2010 · Nachweis: TOP 12, PDF-Seite 27
Mitgliedschaft der Stadt Düsseldorf im Verein Anna Maria Luisa de´ Medici
Der Rat beschloss den Beitritt Düsseldorfs zum Verein Anna Maria Luisa de’ Medici. Zugleich wurde die jeweilige hauptamtliche Oberbürgermeisterin oder der jeweilige hauptamtliche Oberbürgermeister mit der Vertretung der Stadt in der Mitgliederversammlung beauftragt.
Die Linksfraktion lehnte den Beitritt ab und kritisierte die Auszeichnung als Instrument des Unternehmensmarketings sowie das damit verbundene Geschichtsbild. Weitere Gegenstimmen oder Enthaltungen wurden nicht dokumentiert.
Mit dem Beitritt beteiligte sich die Stadt institutionell an einem Verein, der kulturfördernde Unternehmen auszeichnete. Die Debatte machte unterschiedliche Auffassungen über städtische Kulturförderung und deren Verbindung zu Unternehmensinteressen sichtbar.
Vorlage 41/043/2009 · Nachweis: TOP 8, PDF-Seite 25
Amtliche Quellen
Niederschrift, Einladung und weitere Unterlagen der Stadt.
Orte der Sitzung
Die Karte zeigt den Sitzungsort. Weitere konkrete Adressen wurden nicht zuverlässig extrahiert.
Kartendaten: OpenStreetMap · Adressen aus den strukturierten Ortsdaten der Sitzung und ihrer Vorlagen.
Alle öffentlichen Tagesordnungspunkte in amtlicher Reihenfolge – einschließlich Ergebnis, Vorlage und verfügbarer Anlagen.