Zusammenfassung
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen stellt eine Anfrage zur Kitaplatzvergabe im Stadtbezirk 9. Die Bezirksvertretung 9 behandelt das Thema am 8. Mai 2026. Die Sitzung beginnt um 16:00 Uhr.
Einordnung
Die Anfrage zur Kitaplatzvergabe im Stadtbezirk 9 stammt von Herrn Spühler von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Die Bezirksvertretung 9 wird die Anfrage am 8. Mai 2026 um 16:00 Uhr in einer Sitzung besprechen.
Hintergrund
Die Kitaplatzvergabe ist ein wichtiges Thema für Familien im Stadtbezirk 9. Die Anfrage zielt darauf ab, Informationen über die Vergabepraxis zu erhalten.
Was bedeutet das für Bürger?
Die Sitzung der Bezirksvertretung 9 bietet Bürgern die Möglichkeit, sich über die Kitaplatzvergabe zu informieren. Es sind keine konkreten Auswirkungen oder Entscheidungen zu erwarten, da es sich um eine Kenntnisnahme handelt.
Nächste Schritte
Die Bezirksvertretung 9 wird die Anfrage am 8. Mai 2026 besprechen. Bürger können die Sitzung besuchen.
Die wichtigsten Punkte
- Anfrage zur Kitaplatzvergabe im Stadtbezirk 9
- Sitzung der Bezirksvertretung 9 am 8. Mai 2026 um 16:00 Uhr
- Fraktion Bündnis 90/Die Grünen stellt die Anfrage
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Title: Anfrage
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00584917.pdf
Published Time: 2026-04-27T08:44:00.000Z
Number of Pages: 2
Markdown Content:
BV9/101/2026
X öffentlich nicht öffentlich
Düsseldorf, 27.04.2026
Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen
in der Bezirksvertretung 9
An die
Bezirksbürgermeisterin
des Stadtbezirkes 9
Frau Schwanke
Anfrage
zur Sitzung der Bezirksvertretung 9 am 08.05.2026
# Betrifft:
Kitaplatzvergabe im Stadtbezirk 9
- Anfrage von Herrn Spühler; Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen
Anfrage:
1: Wie häufig hat ein Kind, das im Stadtbezirk 9 wohnt, am 01. Februar 2026 (Tag der
Rückmeldungen der Kitas an die Eltern) i) zwei oder weniger, ii) drei bis fünf, iii) sechs
bis 10 bzw. iv) 11 oder mehr Kitaplatzangebote erhalten?
2: Wie viele Kinder aus dem Stadtbezirk 9 werden zukünftig in eine Kita gehen, für die
sie am 01. Februar 2026 zuerst eine Absage erhalten haben?
3: Wie viele Kinder aus dem Stadtbezirk 9, die bei der Kitaplatzvergabe 2025 keinen
Kitaplatz erhalten haben, haben vor dem 01.02.2026 einen Kitaplatz erhalten?
Begründung:
Die Kitaplatzvergabe stellt für Eltern aufgrund des knappen Angebots und des
Vergabeverfahrens eine große Herausforderung dar. Da eine erfolgreiche Bewerbung
um einen Kitaplatz häufig den Wiedereintritt in den Arbeitsmarkt eines Elternteils
bedeutet, ist es umso wichtiger, dass das Vergabeverfahren so gestaltet ist, dass Eltern
einen Kitaplatz erhalten, der ihren Bedürfnissen entspricht. Das derzeitige Verfahren
kann jedoch nicht gewährleisten, dass Eltern stets den für sie bestmöglichen Kitaplatz
erhalten.
Das aktuelle System der Kitaplatzvergabe sieht vor, dass die Eltern bis zu 15 Kitas in
Düsseldorf angeben, an denen die Aufnahme ihres Kindes oder ihrer Kinder geprüft
wird. Mit Stichtag 01. Februar 2026 haben die Eltern eine Rückmeldung dieser Kitas
erhalten und hatten folgend 2 Wochen Zeit, um einen der Ihnen zur Verfügung
gestellten Kitaplätze anzunehmen. Seite 2
Aufgrund des bestehenden Vergabeverfahrens ist es für die Eltern optimal, die bis zu 15
möglichen Bewerbungen über Kitanavigator voll auszuschöpfen, um die Chancen auf
einen Kitaplatz zu erhöhen. Hierdurch kommt es im Regelfall zu einer Übernachfrage an
vielen (oder sogar an allen) Kitas. Aufgrund der knappen Kitaplätze nehmen die Eltern
dann häufig eines der Erst-Angebote an; versuchen aufgrund des Vergabeverfahrens
jedoch im Anschluss, an einer höher-präferierten Kita noch einen Platz zu bekommen.
Sobald sich die Eltern mit mehreren Kitaplatzangeboten für eine Kita entscheiden,
werden zudem Plätze frei, die dann in einem ineffizienten Nachrückverfahren nach dem
Motto „First-come, first serve“ vergeben werden.
Über die Grenzen des Stadtbezirks 9 hinaus bietet eine Verbesserung des
Vergabeverfahrens für Düsseldorf zahlreiche Vorteile: Eine Zentralisierung und
Digitalisierung des Vergabeverfahrens würden die Kitaleitungen entlasten; gleichzeitig
würden die Kitas in ihrer Autonomie, bestimmte Vergabekriterien anzuwenden, nicht
beeinträchtigt werden. Durch eine Anpassung des Vergabeverfahrens hätte bereits am
01. Februar 2026 allen Eltern das bestmögliche Angebot gemacht werden können, ohne
dass nachträgliche Bemühungen um einen Kitaplatz eine Verbesserung ermöglicht
hätten. Zudem würde dies den Alltag von Familien und in vielen Fällen den
Wiedereintritt in den Arbeitsmarkt nach der Elternzeit erleichtern.
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Title: 00586162.pdf
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00586162.pdf
Published Time: Thu, 07 May 2026 08:32:10 GMT
Number of Pages: 2
Markdown Content:
TOP 8.2 BV9/ 101 /202 6
Sitzung der BV 9 am 08 .0 5.202 6
Anfrage von Herrn Spühler; Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen
Kitaplatzvergabe im Stadtbezirk 9
Frage 1:
Wie häufig hat ein Kind, das im Stadtbezirk 9 wohnt, am 01. Februar 2026 (Tag der
Rückmeldungen der Kitas an die Eltern) i) zwei oder weniger, ii) drei bis fünf, iii) sechs bis 10
bzw. iv) 11 oder mehr Kitaplatzangebote erhalten?
Antwort zur Frage 1 :
Das Online -Vergabe verfahren Kita -Navigator sieht eine solche Auswertung nicht vor. Die
Kitas vergeben die Plätze grundsätzlich nach ihren Wartelisten. In der Regel melden Eltern
ihre Kinder in mehreren Kitas an, so dass es auch zu mehrfachen Zusagen kommen kann.
Im Stadtbezirk 9 waren für das Kindergartenjahr 20 26/2027 953 Kinder für die Platzvergabe
vorgemerkt. Davon sind mit Stand 01.05. 2026 bereits 577 mit einem Kitaplatz versorgt. 42
Kinder haben darüber hinaus eine Platzzusage, die die Eltern aber noch nicht an genommen
haben . Weitere Eltern haben ein Angebot in einer Tagespflegestelle angenommen. Das
Ver gabeverfahren ist aber noch nicht abgeschlossen. Bis zum Beginn des Kita -Jahres am
01.08.2026 werden weitere Verträge geschlossen .
Frage 2:
Wie viele Kinder aus dem Stadtbezirk 9 werden zukünftig in eine Kita gehen, für die sie am
01. Februar 2026 zuerst eine Absage erhalten haben?
Antwort zur Frage 2 :
In der Regel versenden die Kitas keine Platzabsagen, sondern lediglich Zusagen. Eine
konkrete Absage erfolgt nur, wenn die Aufnahme grundsätzlich nicht möglich ist, zum
Beispiel, wenn für ein unterdreijähriges Kind ein Platz gesucht wird, in der Einrichtung aber
gar keine entsprechenden Plätze angeboten werden können . Am 05.05. des Jahres erhalten
die Eltern, die keinen Vertrag abgesch lossen haben, stattdessen eine zentrale
Statusinformation zum Stand ihrer Vormerkung.
Diese Statusmeldung ist verbunden mit einem Beratungsangebot des i-Punkts Familie und
auch der Aufforderung ihre Vormerkung zu prüfen und g egebenen fall s weitere Kitas bei der
Suche zu berücksichtigen.
Frage 3 :
Wie viele Kinder aus dem Stadtbezirk 9, die bei der Kitaplatzvergabe 2025 keinen Kitaplatz
erhalten haben, haben vor dem 01.02.2026 einen Kitaplatz erhalten?
Antwort zur Frage 3:
Die notwendige Datenschutzerklärung des Kita -Navigators besagt, dass Daten der Kinder
nur zum Zwecke der Platzvermittlung ge speicher t werden dürfen. Nach dem
Zustandekommen eines Vertrages, erlischt dieses Recht. Deswegen müssen die Daten
gelöscht werden. Diese Bereinigung der Datenbank erfolgt vor Beginn des
Kindergartenjahres , in diesem Fall vor dem 31.07.2025. Daher kann die Frage nich t beantwortet werden. Was aber festzustellen ist, dass zwischen
dem 01.08.2025 und dem 01.01.2026 , also nach Beginn des laufenden Kindergartenjahres
noch 119 unterjährige Verträge im Stadtbezirk 9 vergeben wurden.