CDU und Grüne prüfen, wie d‑you‑App Düsseldorfs Wallets wirkt
Amtlicher Titel: Anfrage der Ratsfraktionen von CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Auswirkungen der Bundes-App „d-you“ (EUDI-Wallet) auf die Wallet-Lösungen der Landeshauptstadt Düsseldorf
Das Wichtigste
Die Fraktionen CDU und Bündnis 90/Die Grünen fordern im Ausschuss für Digitalisierung, Personal und Organisation Antworten darauf, welche fachlichen, technischen und organisatorischen Anforderungen die geplante Bundes‑App „d‑you“ (EUDI‑Wallet) ab Anfang 2027 an die bestehenden städtischen Wallet‑Lösungen Düsseldorf stellt und wie diese interoperabel gestaltet werden können.
Bürgerinnen und Bürger, die bereits die städtischen Wallet‑Anwendungen nutzen, könnten künftig neue Vorgaben oder Schnittstellen benötigen; eine frühzeitige Abstimmung verhindert Doppelstrukturen und sichert einen reibungslosen Übergang zu einer europaweiten digitalen Identität.
Die Details
- Starttermin: 2. Januar 2027 – erste Version der Bundes‑App „d‑you“ wird eingeführt.
- Partner: rund 40 Unternehmen, Wissenschaftseinrichtungen und Verwaltungen beteiligen sich am Launch.
- Bestehende Wallets: Familienkarte, Düsselpass, digitale BäderCard (BäderWallet).
- Fragen der Fraktionen: fachliche, technische und organisatorische Anforderungen; Vorbereitung und Anwendungsfälle; Abstimmung mit EUDI‑Wallet‑Infrastruktur.
- Ziel: Interoperabilität sichern, Doppelstrukturen vermeiden und bestehende Investitionen weiterentwickeln.
Einordnung
Die Anfrage betrifft die digitale Identitäts‑ und Nachweis‑Infrastruktur der Stadt und könnte Änderungen an bestehenden Services wie Familienkarte, Düsselpass und BäderWallet nach sich ziehen. Sie ist ein Vorbereitungsschritt für mögliche Anpassungen, bevor die EUDI‑Wallet‑Standards bundesweit eingeführt werden.
Hintergrund
Die EUDI‑Wallet (European Digital Identity Wallet) soll einen einheitlichen europäischen Rahmen für digitale Identitäten und Nachweise schaffen. Die Bundes‑App „d‑you“ ist die erste nationale Umsetzung, die es Bürgerinnen und Bürgern ermöglicht, digitale Ausweise und Zertifikate sicher auf dem Smartphone zu speichern und gegenüber Behörden und Unternehmen zu präsentieren. Für Kommunen bedeutet das, ihre eigenen digitalen Ausweis‑ und Service‑Lösungen an diese europaweite Infrastruktur anzupassen.
Themen
Aus der amtlichen Vorlage
Mit der EUDI-Wallet wird ein europaweit einheitlicher Rahmen für digitale Identitäten und Nachweise geschaffen. Bürgerinnen und Bürger sollen damit künftig digitale Identitäten und Nachweise sicher und medienbruchfrei auf ihrem Smartphone verwalten und gegenüber Behörden, Unternehmen und anderen Stellen vorweisen können.
Auszug aus „Begründung“. Der Dokumenttext allein belegt keinen gefassten Beschluss. Originaldokument
Vorgang · ADIG/050/2026
Unterlagen und Sitzungsverlauf
Die amtlichen Unterlagen und eindeutig verknüpften Sitzungstermine stehen gemeinsam auf dieser Seite. Ein Sitzungstermin allein belegt noch keinen Beschluss.
Der Verlauf wird automatisch anhand amtlicher Verknüpfungen zusammengestellt.
Die belegten Schritte
So entwickelt sich der Vorgang
Ursprüngliche Vorlage
Anfrage · Dateidatum im Ratsinformationssystem
Weitere Unterlage
Antwort der Verwaltung · Dateidatum im Ratsinformationssystem
Sitzung · TOP 4.5
Ausschuss für Digitalisierung, Personal und Organisation. Amtlicher Vermerk: „schriftlich beantwortet“.
Gezeigt werden amtlich verknüpfte Unterlagen und Termine. Dateidatum und Sitzungsdatum können voneinander abweichen. Eine Kenntnisnahme oder beantwortete Anfrage ist noch kein Umsetzungsbeschluss.
KI-gestützt aufbereitet am 30. September 2026. Die Zusammenfassung kann Fehler enthalten. Maßgeblich bleiben die Originaldokumente und veröffentlichten Beratungsergebnisse.
Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen ADIG/050/2026