Anfrage Freie Wähler Tierschutz PARTEI Aktenzeichen RAT/487/2026

Anfrage des Ratsherrn Lemmer: Wildschweine auf der Pferderennbahn

Schriftliche Antwortdokumente zugeordnet Unterlagen und Sitzungstermine werden unter dieser bestehenden Adresse fortgeschrieben.
2Dokumente 3. September 2026veröffentlicht

Worum es geht

Die folgenden Fragen stammen aus der Anfrage, nicht aus einer Feststellung der Verwaltung. Zugeordnete und geprüfte Antworttexte stehen gesondert auf dieser Seite.

Die Fragen der Anfrage

  1. Gibt es Erkenntnisse darüber, wo die, vorbehaltlich der Unschuldsvermutung, für die Verwüstungen verantwortlichen Wildschweinrotten leben? Sind es ortsansässige Tiere oder sind sie aus benachbarten Regionen zugewandert?
  2. Werden, falls der Düsseldorfer Rennverein plant, analog zu den Schutzmaßnahmen für den Gerresheimer Friedhof, die dort nach ähnlichen Verwüstungen, für die Wildschweine verantwortlich sein sollen, ergriffen wurden, auch das weitläufige Gelände der Rennbahn zu sichern, solche Maßnahmen durch die Stadt unterstützt?
  3. Wird die Stadtverwaltung unter dem Aspekt des Schutzes der Tiere, hier der Rennpferde, und des Schutzes der von den Risiken und Folgen der Spielsucht betroffenen Menschen, bei allen möglicherweise zur Abwehr der Wildschweine geplanten Maßnahmen, die für den Tierschutz und die Gesundheit zuständigen Ausschüsse einbeziehen?

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 3. September 2026. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

Amtliche Inhalte · RAT/487/2026

Das antwortet die Verwaltung

Hier lesen Sie den vollständigen ausgelesenen Text der zugeordneten Dokumente, keine neu erzeugte Zusammenfassung. Die Angaben beschreiben den damaligen Stand und belegen keine spätere Umsetzung.

Antwort der Verwaltung

Dateidatum im RIS: 18.09.2026 · Amtliches Original (PDF)

Vorlage Rat/487/2026 Beigeordneter Jochen Kral Anfrage des Ratsherrn Torsten Lemmer zur Sitzung des Rates am 24. September 2026 Hier: „Wildschweine auf der Rennbahn"

Frage 1:

Gibt es Erkenntnisse darüber, wo die, vorbehaltlich der Unschuldsvermutung, für die Verwüstungen verantwortlichen Wildschweinrotten leben? Sind es ortsansässige Tiere oder sind sie aus benachbarten Regionen zugewandert?

Antwort:

Die Wildschweinpopulation im Düsseldorfer Osten ist in den zurückliegenden Jahren deutlich angewachsen. Mittlerweile hat sich eine größere Wildschweinpopulation im Osten Düsseldorfs etabliert. Dabei gehören die städtischen Waldflächen des Aaper, Grafenberger sowie Gerresheimer Waldes sowie die angrenzenden Waldflächen und Bereiche der freien Landschaft zu den regelmäßig aufgesuchten Lebensräumen. Wildschweine können in einer einzigen Nacht Distanzen von durchschnittlich 5 bis 15 km zurücklegen. Bei akutem Nahrungsbedarf können sich die Bewegungsradien deutlich ausweiten. Daher ist eine Einschätzung, ob die festgestellten Schäden auf der Rennbahn durch ortsansässige Tiere entstanden sind, nicht eindeutig zu beantworten.

Frage 2:

Werden, falls der Düsseldorfer Rennverein plant, analog zu den Schutzmaßnahmen für den Gerresheimer Friedhof, die dort nach ähnlichen Verwüstungen, für die Wildschweine verantwortlich sein sollen, ergriffen wurden, auch das weitläufige Gelände der Rennbahn zu sichern, solche Maßnahmen durch die Stadt unterstützt?

Antwort:

Die Forstverwaltung der Stadt Düsseldorf bejagt die Wildschweine im Stadtwald Düsseldorf unter Beachtung der gültigen Jagd- und Schonzeiten sowie des Muttertierschutzes. Ziel ist es, gemeinsam mit den angrenzenden Jagdbezirken eine möglichst flächendeckende Bejagung der Schwarzwildpopulation zu gewährleisten, um die Population auf ein verträgliches Maß zu reduzieren. Der Schutz des Geländes der Düsseldorfer Galopprennbahn vor dem Einfluss von Wildtieren unterliegt nicht dem Zuständigkeitsbereich der Stadt Düsseldorf. Daher ist keine Unterstützung seitens der Stadtverwaltung für die Errichtung von Schutzmaßnahmen vorgesehen.

Frage 3:

Wird die Stadtverwaltung unter dem Aspekt des Schutzes der Tiere, hier der Rennpferde, und des Schutzes der von den Risiken und Folgen der Spielsucht betroffenen Menschen, bei allen möglicherweise zur Abwehr der Wildschweine geplanten Maßnahmen, die für den Tierschutz und die Gesundheit zuständigen Ausschüsse einbeziehen?

Antwort:

Nein, hierzu sieht die Verwaltung keine Notwendigkeit. Beigeordneter Jochen Kral 1

Bei Tabellen und abweichender Lesereihenfolge ist das Original-PDF maßgeblich. Die Zuordnung einer Antwort bestätigt nicht, dass jede Frage vollständig geklärt ist.

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Vorgang · RAT/487/2026

Antwort und Verlauf an einem Ort

Ein schriftliches Antwortdokument ist dieser Vorlage eindeutig zugeordnet. Den vollständigen ausgelesenen Text finden Sie im Inhaltsbereich dieser Seite.

Der Verlauf wird automatisch anhand amtlicher Verknüpfungen zusammengestellt. Die Zuordnung einer Antwort bestätigt nicht, dass jede Frage vollständig geklärt ist.

Die belegten Schritte

So entwickelt sich der Vorgang

  1. Ursprüngliche Vorlage

    Anfrage · Vorlagendatum im Ratsinformationssystem

  2. Schriftliche Antwort

    Antwort der Verwaltung · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  3. Sitzung · TOP 5.13

    Rat. Amtlicher Vermerk: „schriftlich beantwortet“.

Gezeigt werden amtlich verknüpfte Unterlagen und Termine. Dateidatum und Sitzungsdatum können voneinander abweichen. Eine Kenntnisnahme oder beantwortete Anfrage ist noch kein Umsetzungsbeschluss.

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen RAT/487/2026