Anfrage SPD/Volt Aktenzeichen OVA/110/2026

SPD/Volt fragt Dauer des Parkens auf P+R

Amtlicher Titel: Anfrage der SPD/Volt Ratsfraktion: Das Auto stehen lassen. Nur wie lange? – Fehlbelegungen und Parkraumbewirtschaftung auf den städtischen Park & Ride Flächen

Beratung geplant Nächster Termin am 07.10.2026 bei Ordnungs- und Verkehrsausschuss.
7. Oktober 2026nächster Termin 1Dokument 25. September 2026veröffentlicht

Das Wichtigste

Die SPD/Volt‑Fraktion hat im Ordnungs‑ und Verkehrsausschuss eine Anfrage gestellt. Sie will wissen, wie lange Autos auf den städtischen Park‑&‑Ride‑Flächen stehen dürfen und wie Fehlbelegungen sowie die Parkraumbewirtschaftung geregelt sind. Der Ausschuss hat die Anfrage zur Kenntnis genommen, ein Ergebnis liegt noch nicht vor.

Warum wichtig

Klare Vorgaben zur Parkdauer helfen Pendlern, ihre Anreise besser zu planen, und können Fehlbelegungen reduzieren, wodurch die P+R‑Anlagen effizienter genutzt werden.

Die Details

  • Anfrage: SPD/Volt will wissen, wie lange Autos auf P+R‑Plätzen parken dürfen
  • Betroffene Flächen: städtische Park & Ride‑Anlagen
  • Thema: Fehlbelegungen und Parkraumbewirtschaftung
  • Gremium: Ordnungs‑ und Verkehrsausschuss
  • Termin: 07.10.2026, Kenntnisnahme

Einordnung

Die Anfrage klärt die Nutzungsdauer von P+R‑Plätzen, ein Thema, das Pendler und die städtische Verkehrsplanung direkt betrifft. Ohne Beschluss bleibt es eine rein informative Anfrage, kann aber zukünftige Regelungen beeinflussen.

Hintergrund

Park‑&‑Ride‑Anlagen ermöglichen es Pendlern, ihr Auto am Stadtrand abzustellen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln ins Zentrum zu fahren. Die Verwaltung legt fest, wie lange Fahrzeuge dort stehen dürfen und wie die Flächen belegt werden dürfen.

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OVA/110/2026 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 25.09.2026 Ratsfraktion SPD/Volt An Ratsherrn Andreas Auler Vorsitzender des Ordnungs- und Verkehrsausschusses der Landeshauptstadt Düsseldorf Anfrage der SPD/Volt-Ratsfraktion zur Sitzung des Ordnungs- und Verkehrsausschusses 07.10.2026 Betrifft: Anfrage der SPD/Volt Ratsfraktion: Das Auto stehen lassen. Nur wie lange? - Fehlbelegungen und Parkraumbewirtschaftung auf den städtischen Park & Ride Flächen Sehr geehrter Herr Andreas Auler, das Park-and-Ride-Angebot (P&R) in und um die Landeshauptstadt soll Pendler*innen dazu motivieren, die Fahrt mit dem Pkw mit der Weiterfahrt im ÖPNV zu kombinieren, um Staus und die Suche nach Parkplätzen in Bereichen mit hohem Verkehrsaufkommen zu minimieren. Die Nutzung der Düsseldorfer P&R-Flächen ist kostenlos und teilweise bis zu 24 Stunden zulässig. In der Praxis können diese Flächen jedoch von Kraftfahrzeuginhaber*innen als kostenlose Langzeitparkplätze genutzt werden. Wer sein Kraftfahrzeug nur gelegentlich nutzt, kann die Stellflächen entgegen des eigentlichen Zwecks nutzen, um Parkgebühren und das Anwohnerparken zu umgehen. Eine weitere Fehlbelegung kann auch durch nicht angemeldete oder stillgelegte Fahrzeuge entstehen, wie sie vereinzelt auf den P&R-Flächen der Landeshauptstadt zu beobachten sind. Rechnet man diesen möglichen Fehlbelegungsanteil zu dem vom Umweltbundesamt angenommenen werktäglichen Umschlaggrad von 1,0 bis maximal 1,21 hinzu, sind die P&R-Flächen, bemessen am Umschlaggrad, deutlich ineffizienter als andere öffentliche Parkflächen im Straßenraum. Eine Parkraumbewirtschaftung, wie sie im Straßenraum durch den Ordnungs- und Servicedienst durchgeführt wird, könnte diese Effizienz steigern und zusätzliche Einnahmen generieren. Bewirtschaftete P&R-Flächen gibt es bereits in vielen deutschen Kommunen oder an Flughäfen, wodurch mögliche Fehlbelegungen verhindert werden. In Hamburg kostet eine 24-stündige Nutzung beispielsweise etwa 4 Euro pro Tag. Unter Vorlage einer Jahreskarte (z.B. Deutschlandticket) kann zudem eine Jahreskarte für 100 Euro erworben werden, die die täglich mögliche Parkdauer dennoch auf 24 Stunden limitiert. In München wird ein ähnliches System durch eine optische Kennzeichenerkennung unterstützt. Vor diesem Hintergrund bitte ich Sie im Namen der SPD/Volt-Ratsfraktion, folgende Anfrage auf die Tagesordnung des Ordnungs- und Verkehrsausschusses der Landeshauptstadt Düsseldorf am 14. Oktober 2026 zu nehmen und von der Verwaltung beantworten zu lassen: 1.Welche Maßnahmen werden im Rahmen des Park-and-Ride-Konzepts der Landeshauptstadt Düsseldorf verfolgt, um dauerhaft Kunden für den öffentlichen Personennahverkehr zu gewinnen? 2.Welche Erkenntnisse hat die Verwaltung aus laufenden Kontrollen zu möglichen Fehlbelegungen auf den städtischen Park-and-Ride-Flächen gewonnen? 3.Welche Konzepte hat die Verwaltung bereits für eine Bewirtschaftung der städtischen Park-and-Ride-Flächen geprüft? Vielen Dank im Voraus für die Beantwortung der Fragen. Mit freundlichen Grüßen Tobias Kühbacher Seite 2

KI-gestützt aufbereitet am 29. September 2026. Die Zusammenfassung kann Fehler enthalten. Maßgeblich bleiben die Originaldokumente und veröffentlichten Beratungsergebnisse.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen OVA/110/2026