SPD/Volt fragt nach Zahlen, Kosten und Kooperationsmodellen zu wild abgestellten Einkaufswagen
Amtlicher Titel: Anfrage der SPD/Volt-Ratsfraktion zum Thema "Wild abgestellte Einkaufswagen – Sachstand, Kosten und Kooperationsmodelle in Düsseldorf"
Das Wichtigste
Die SPD/Volt‑Fraktion hat den Ausschuss für öffentliche Einrichtungen, Stadtökologie, Abfallmanagement und Bevölkerungsschutz um Auskunft gebeten. Gesucht werden die jährlich gemeldeten wild abgestellten Einkaufswagen, aufgeschlüsselt nach Stadtteilen, die dafür entstehenden Kosten und mögliche Kooperationsvereinbarungen mit dem Einzelhandel. Die Anfrage soll in der Ausschusssitzung am 11. September 2026 behandelt werden.
Klare Zahlen und Kosten ermöglichen gezielte Maßnahmen, reduzieren Hindernisse im öffentlichen Raum und können verhindern, dass die Stadt die Ausgaben allein tragen muss.
Die Details
- Betroffene Stadtteile: Innenstadt, Flingern, Garath (hohe Supermarktdichte).
- Fragen der Ratsfraktion: 1) Anzahl der gemeldeten Wagen pro Stadtteil, 2) Kosten für die Stadt, 3) Vorhandene oder geplante Kooperationsmodelle mit dem Handel.
- Vergleichsbeispiel: Nürnberg hat bereits eine Vereinbarung, bei der Händler entwendete Wagen innerhalb einer Frist zurückholen müssen, bei Nicht‑Abholung wird eine Verwahrgebühr erhoben.
- Zuständige Stelle: Ordnungsamt der Landeshauptstadt Düsseldorf.
- Ziel der Anfrage: Datenbasis für mögliche Kostenumlage und Verbesserungen im Stadtbild schaffen.
Einordnung
Die Antworten klären, wie stark das Problem das Stadtbild und die Sicherheit in stark frequentierten Bereichen wie Innenstadt, Flingern und Garath belastet und ob finanzielle Lasten künftig auf den Handel übertragen werden könnten. Damit betrifft es sowohl Bürger:innen als auch Einzelhändler und die kommunale Haushaltsplanung.
Hintergrund
Wild abgestellte Einkaufswagen sind Einkaufswagen, die von Kunden im öffentlichen Raum zurückgelassen werden. Sie blockieren Gehwege, verschmutzen das Stadtbild und können zu Unfällen führen. Städte greifen häufig zu Kontrollen, Entfernung und Gesprächen mit Einzelhändlern, um das Problem zu reduzieren.
Themen
Beratungsweg
Ausschuss für öffentliche Einrichtungen, Stadtökologie, Abfallmanagement und Bevölkerungsschutz
KI-gestützt aufbereitet am 6. September 2026. Die Zusammenfassung kann Fehler enthalten. Maßgeblich bleiben die Originaldokumente und veröffentlichten Beratungsergebnisse.
Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen AÖE/052/2026