Anfrage SPD/Volt Aktenzeichen AÖE/052/2026

SPD/Volt fragt nach Zahlen, Kosten und Kooperationsmodellen zu wild abgestellten Einkaufswagen

Amtlicher Titel: Anfrage der SPD/Volt-Ratsfraktion zum Thema "Wild abgestellte Einkaufswagen – Sachstand, Kosten und Kooperationsmodelle in Düsseldorf"

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
1Dokument 1. September 2026veröffentlicht

Das Wichtigste

Die SPD/Volt‑Fraktion hat den Ausschuss für öffentliche Einrichtungen, Stadtökologie, Abfallmanagement und Bevölkerungsschutz um Auskunft gebeten. Gesucht werden die jährlich gemeldeten wild abgestellten Einkaufswagen, aufgeschlüsselt nach Stadtteilen, die dafür entstehenden Kosten und mögliche Kooperationsvereinbarungen mit dem Einzelhandel. Die Anfrage soll in der Ausschusssitzung am 11. September 2026 behandelt werden.

Warum wichtig

Klare Zahlen und Kosten ermöglichen gezielte Maßnahmen, reduzieren Hindernisse im öffentlichen Raum und können verhindern, dass die Stadt die Ausgaben allein tragen muss.

Die Details

  • Betroffene Stadtteile: Innenstadt, Flingern, Garath (hohe Supermarktdichte).
  • Fragen der Ratsfraktion: 1) Anzahl der gemeldeten Wagen pro Stadtteil, 2) Kosten für die Stadt, 3) Vorhandene oder geplante Kooperationsmodelle mit dem Handel.
  • Vergleichsbeispiel: Nürnberg hat bereits eine Vereinbarung, bei der Händler entwendete Wagen innerhalb einer Frist zurückholen müssen, bei Nicht‑Abholung wird eine Verwahrgebühr erhoben.
  • Zuständige Stelle: Ordnungsamt der Landeshauptstadt Düsseldorf.
  • Ziel der Anfrage: Datenbasis für mögliche Kostenumlage und Verbesserungen im Stadtbild schaffen.

Einordnung

Die Antworten klären, wie stark das Problem das Stadtbild und die Sicherheit in stark frequentierten Bereichen wie Innenstadt, Flingern und Garath belastet und ob finanzielle Lasten künftig auf den Handel übertragen werden könnten. Damit betrifft es sowohl Bürger:innen als auch Einzelhändler und die kommunale Haushaltsplanung.

Hintergrund

Wild abgestellte Einkaufswagen sind Einkaufswagen, die von Kunden im öffentlichen Raum zurückgelassen werden. Sie blockieren Gehwege, verschmutzen das Stadtbild und können zu Unfällen führen. Städte greifen häufig zu Kontrollen, Entfernung und Gesprächen mit Einzelhändlern, um das Problem zu reduzieren.

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AÖE/052/2026 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 01.09.2026 An Ratsherrn Christian Rütz Vorsitzender des Ausschusses für öffentliche Einrichtungen, Stadtökologie, Abfallmanagement und Bevölkerungsschutz der Landeshauptstadt Düsseldorf Anfrage der SPD/Volt-Ratsfraktion zur Sitzung des Ausschusses für öffentliche Einrichtungen, Stadtökologie, Abfallmanagement und Bevölkerungsschutz der Landeshauptstadt Düsseldorf am 11.09.2026 Betrifft: Anfrage der SPD/Volt-Ratsfraktion zum Thema "Wild abgestellte Einkaufswagen - Sachstand, Kosten und Kooperationsmodelle in Düsseldorf" Sehr geehrter Herr Rütz, wild abgestellte Einkaufswagen im öffentlichen Raum stören das Stadtbild, blockieren Gehwege und können eine Unfallgefahr darstellen. In Düsseldorf ist das Problem besonders in dicht besiedelten Stadtteilen mit hoher Supermarktdichte spürbar - etwa in der Innenstadt, in Flingern oder in Garath. Zur Handhabung stehen der Stadt grundsätzlich die Kontaktaufnahme mit den Händlern, die Veranlassung der Entfernung sowie Kontrollen durch das Ordnungsamt zur Verfügung. Welche Kosten der Stadt dabei entstehen und ob diese systematisch auf den Handel umgelegt werden, bleibt offen. In anderen deutschen Städten - etwa Nürnberg - hat die Stadtverwaltung erfolgreich Kooperationsvereinbarungen mit dem Handel geschlossen, die den Handel in die Pflicht nehmen, entwendete Wagen innerhalb einer gesetzten Frist einzusammeln. Bei Nichtabholung wird eine entsprechende Verwahrgebühr erhoben.1 Vor diesem Hintergrund bitte ich Sie im Namen der SPD/Volt-Ratsfraktion, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung des Ausschusses für öffentliche Einrichtungen, Stadtökologie, Abfallmanagement und Bevölkerungsschutz am 11. September 2026 zu nehmen und von der Verwaltung beantworten zu lassen: 1 Stadt Nürnberg, Presse- und Informationsamt: Einkaufswagen-Vereinbarung mit Einzelhändlern zeigt positive Wirkung, abrufbar unter: https://www.nuernberg.de/internet/stadtportal/index.html 1.Wie viele wild abgestellte Einkaufswagen werden der Verwaltung im Düsseldorfer Stadtgebiet jährlich gemeldet (Bitte aufgeschlüsselt nach Stadtteilen)? 2.Welche Kosten entstehen der Landeshauptstadt Düsseldorf durch den Umgang mit wild abgestellten Einkaufswagen im öffentlichen Raum? 3.Gibt es in Düsseldorf bereits Kooperationsvereinbarungen mit dem Handel zur Rückholung entwendeter Einkaufswagen - und falls nicht, plant die Verwaltung die Einführung eines entsprechenden Modells? Vielen Dank im Voraus für die Beantwortung der Fragen. Mit freundlichen Grüßen Markus RaubUlrike Hora Seite 2

KI-gestützt aufbereitet am 6. September 2026. Die Zusammenfassung kann Fehler enthalten. Maßgeblich bleiben die Originaldokumente und veröffentlichten Beratungsergebnisse.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen AÖE/052/2026