Antrag AfD Aktenzeichen AGS/075/2026

Systematische Erfassung von Gewalt gegen medizinisches Personal in Düsseldorf

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
1Dokument 29. August 2026veröffentlicht

Worum es geht

Dies ist der Wortlaut der beantragten Maßnahme beziehungsweise ihrer Begründung. Auch „beschließt“ im Antrag ist noch kein Nachweis eines gefassten Beschlusses.

Aus „Antrag“

Sehr geehrte Frau Vorsitzende, eine aktuelle Studie der Universitätsklinik Heidelberg (1751 Ärztinnen und Ärzte sowie Zahnärztinnen und Zahnärzte) zeigt: 26 % erlebten körperliche Gewalt, 12,5 % sexualisierte Gewalt und 78 % verbale Gewalt. Besonders betroffen sind Ärztinnen sowie psychiatrische und akutmedizinische Bereiche. Die Täter sind überwiegend Patientinnen, Patienten und Angehörige. Weitere aktuelle Erhebungen bestätigen die Lage: Eine Ärzteblatt-Umfrage (2026) meldet 66 % Betroffene, die NRW-Gesundheitsministeriums-Studie (Juli 2026) 57 % bei Ärztinnen/Ärzten und Pflegekräften in den letzten 18 Monaten. NRW-Innenminister Reul hat die gesonderte Erfassung in der Polizeilichen Kriminalstatistik durchgesetzt. Baden-Württemberg betreibt bereits eine Meldestelle. In Düsseldorf fehlen belastbare lokale Daten und ein abgestimmtes Maßnahmenpaket. Der Ausschuss für Gesundheit möge beschließen: 1.Die Verwaltung legt bis zur übernächsten Sitzung einen Bericht vor über bekannte Gewaltvorfälle 2023-2025 (soweit verfügbar) und bestehende Schutzmaßnahmen in Kliniken und Praxen. 2.Die Verwaltung prüft in Abstimmung mit Ärztekammer Nordrhein, Klinikträgern und Polizei odie Einrichtung/Unterstützung einer anonymen Melde- und Dokumentationsstelle, odie systematische Auswertung der künftigen PKS-Daten für Düsseldorf sowie okonkrete Präventions- und Schutzmaßnahmen (Deeskalationstrainings, Sicherheitskonzepte, Hausverbote). 3.Der Ausschuss lädt Vertreter von Ärztekammer, Kliniken und Polizei zu einem Fachgespräch ein, in dem konkrete Schritte zu Verbesserung der Sicherheitslage in Krankenhäusern und Praxen identifiziert werden.

Weitere Einordnung im Original: Aus „Begründung“

Gewalt gegen medizinisches Personal ist ein strukturelles Problem und gefährdet die Versorgungssicherheit in einem Bereich der Kritischen Infrastrukturen (KRITIS). Ohne systematische Erfassung und gezielte Schutzmaßnahmen bleibt das Personal ungeschützt. Die Stadt trägt hier Verantwortung und kann und muss im Rahmen ihrer Möglichkeiten und Zuständigkeiten handeln.

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 29. August 2026. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

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Vorgang · AGS/075/2026

Unterlagen und Sitzungsverlauf

Die amtlichen Unterlagen und eindeutig verknüpften Sitzungstermine stehen gemeinsam auf dieser Seite. Ein Sitzungstermin allein belegt noch keinen Beschluss.

Der Verlauf wird automatisch anhand amtlicher Verknüpfungen zusammengestellt.

Die belegten Schritte

So entwickelt sich der Vorgang

  1. Ursprüngliche Vorlage

    Antrag · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  2. Sitzung · TOP 5.3

    Ausschuss für Gesundheit und Soziales. Amtlicher Vermerk: „mehrheitlich abgelehnt“.

Gezeigt werden amtlich verknüpfte Unterlagen und Termine. Dateidatum und Sitzungsdatum können voneinander abweichen. Eine Kenntnisnahme oder beantwortete Anfrage ist noch kein Umsetzungsbeschluss.

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AGS/075/2026 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 27.08.2026 An die Vorsitzende des Ausschusses für Gesundheit und Soziales der Landeshauptstadt Düsseldorf Betrifft: Systematische Erfassung von Gewalt gegen medizinisches Personal in Düsseldorf Antrag: Sehr geehrte Frau Vorsitzende, eine aktuelle Studie der Universitätsklinik Heidelberg (1751 Ärztinnen und Ärzte sowie Zahnärztinnen und Zahnärzte) zeigt: 26 % erlebten körperliche Gewalt, 12,5 % sexualisierte Gewalt und 78 % verbale Gewalt. Besonders betroffen sind Ärztinnen sowie psychiatrische und akutmedizinische Bereiche. Die Täter sind überwiegend Patientinnen, Patienten und Angehörige. Weitere aktuelle Erhebungen bestätigen die Lage: Eine Ärzteblatt-Umfrage (2026) meldet 66 % Betroffene, die NRW-Gesundheitsministeriums-Studie (Juli 2026) 57 % bei Ärztinnen/Ärzten und Pflegekräften in den letzten 18 Monaten. NRW-Innenminister Reul hat die gesonderte Erfassung in der Polizeilichen Kriminalstatistik durchgesetzt. Baden-Württemberg betreibt bereits eine Meldestelle. In Düsseldorf fehlen belastbare lokale Daten und ein abgestimmtes Maßnahmenpaket. Der Ausschuss für Gesundheit möge beschließen: 1.Die Verwaltung legt bis zur übernächsten Sitzung einen Bericht vor über bekannte Gewaltvorfälle 2023-2025 (soweit verfügbar) und bestehende Schutzmaßnahmen in Kliniken und Praxen. 2.Die Verwaltung prüft in Abstimmung mit Ärztekammer Nordrhein, Klinikträgern und Polizei odie Einrichtung/Unterstützung einer anonymen Melde- und Dokumentationsstelle, odie systematische Auswertung der künftigen PKS-Daten für Düsseldorf sowie okonkrete Präventions- und Schutzmaßnahmen (Deeskalationstrainings, Sicherheitskonzepte, Hausverbote). 3.Der Ausschuss lädt Vertreter von Ärztekammer, Kliniken und Polizei zu einem Fachgespräch ein, in dem konkrete Schritte zu Verbesserung der Sicherheitslage in Krankenhäusern und Praxen identifiziert werden. Begründung: Gewalt gegen medizinisches Personal ist ein strukturelles Problem und gefährdet die Versorgungssicherheit in einem Bereich der Kritischen Infrastrukturen (KRITIS). Ohne systematische Erfassung und gezielte Schutzmaßnahmen bleibt das Personal ungeschützt. Die Stadt trägt hier Verantwortung und kann und muss im Rahmen ihrer Möglichkeiten und Zuständigkeiten handeln. Für die Richtigkeit: Ratsherr AfD-RatsfraktionThomas Krabbe Seite 2

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen AGS/075/2026