Antrag der Ratsfraktionen von CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN - hier: Bestands- und Bedarfsaufnahme niederschwelliger psychosozialer Unterstützungsangebote für junge Menschen
Worum es geht
Dies ist der Wortlaut der beantragten Maßnahme beziehungsweise ihrer Begründung. Auch „beschließt“ im Antrag ist noch kein Nachweis eines gefassten Beschlusses.
Aus „Antrag“
Vor dem Hintergrund der bestehenden Jugendhilfeplanungen, des Kinder- und Jugendförderplans 2026 - 2030 sowie weiterer relevanter Planungen und Angebote wird die Verwaltung gebeten, eine Übersicht niedrigschwelliger psychosozialer Unterstützungsangebote für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres dem Jugendhilfeausschuss vorzulegen. Ziel ist es, eine strukturierte und leicht verständliche Darstellung bestehender 1 https://www.uke.de/kliniken-institute/kliniken/kinder-und-jugendpsychiatrie-psychotherapie-und- psychosomatik/forschung/arbeitsgruppen/child-public-health/forschung/copsy-studie.html 2 https://www.shell.de/ueber-uns/initiativen/shell-jugendstudie-2024.html?utm 3 https://mpfs.de/studie/jim-studie-2025/ 4 https://www.bosch-stiftung.de/de/storys/psychische-belastungen-bei-schuelerinnen-nehmen-wieder-zu Unterstützungsstrukturen und -angebote, der entsprechenden Akteurslandschaft sowie der Bedarfe zu erhalten. Dabei sollen auch vorhandene Erkenntnisse zu Wirkungen und möglichen Weiterentwicklungsbedarfen berücksichtigt werden. Die Bestandsaufnahme kann dabei unterschiedliche Perspektiven berücksichtigen, etwa mit Blick auf Zugänge zu Unterstützungsangeboten, sozialräumliche Bedarfe, Schnittstellen zwischen den Systemen sowie digitale und zielgruppenspezifische Aspekte.
Weitere Einordnung im Original: Aus „Begründung“
Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene wachsen in einer zunehmend komplexen Lebensrealität auf. Psychische Belastungen, gesellschaftliche Krisen, soziale Ungleichheiten und digitale Dauerverfügbarkeit prägen ihren Alltag. Aktuelle Studien zeichnen ein konsistentes Bild der Belastungslage junger Menschen: Die COPSY-Studie 1 zeigt, dass psychische Auffälligkeiten seit der Pandemie deutlich zugenommen haben und sich nur teilweise zurückgebildet haben, viele berichten weiterhin über Stress, Einsamkeit und eine geringere Lebensqualität. Die Shell-Jugendstudie 2 beschreibt eine verunsicherte, zugleich politisierte Generation, die stark von Zukunftssorgen, Leistungsdruck und mentalen Belastungen geprägt ist. Ergänzend macht die JIM-Studie 3 deutlich, dass digitale Lebenswelten einen wachsenden Einfluss auf das Wohlbefinden haben, etwa durch hohe Bildschirmzeiten, sozialen Vergleich und Erfahrungen mit Cybermobbing. Aktuelle Untersuchungen 4 zeigen zudem, dass psychische Belastungen zuletzt wieder zunehmen, insbesondere bei Mädchen und jungen Frauen.
Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 26. März 2026. Vollständiges Original mit weiteren Angaben
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Vorgang · JHA/031/2026
Unterlagen und Sitzungsverlauf
Die amtlichen Unterlagen und eindeutig verknüpften Sitzungstermine stehen gemeinsam auf dieser Seite. Ein Sitzungstermin allein belegt noch keinen Beschluss.
Der Verlauf wird automatisch anhand amtlicher Verknüpfungen zusammengestellt.
Die belegten Schritte
So entwickelt sich der Vorgang
Ursprüngliche Vorlage
Antrag · Dateidatum im Ratsinformationssystem
Sitzung · TOP 5.1
Jugendhilfeausschuss. Amtlicher Vermerk: „einstimmig beschlossen“.
Gezeigt werden amtlich verknüpfte Unterlagen und Termine. Dateidatum und Sitzungsdatum können voneinander abweichen. Eine Kenntnisnahme oder beantwortete Anfrage ist noch kein Umsetzungsbeschluss.
Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.
Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen JHA/031/2026