FDP fordert Bürgerbeteiligung für Quartier um ehemalige Papierfabrik Bilk
Amtlicher Titel: Antrag der FDP-Ratsfraktion: Anwohnerbeteiligung zur Weiterentwicklung des Quartiers rund um die ehemalige Papierfabrik Bilk
Das Wichtigste
Die FDP‑Ratsfraktion beantragt, dass die Stadtverwaltung eine Bürgerbeteiligung zur Weiterentwicklung des rund 2 ha großen Areals der ehemaligen Papierfabrik Bilk und des angrenzenden Quartiers organisiert. Dabei sollen die Anwohnerinnen und Anwohner frühzeitig Wünsche und Ideen zu Bebauung, Grünflächen und der barrierefreien Haltestelle Karolingerplatz einbringen. Die Ergebnisse sollen in künftige Planungen, Beschlüsse und Ausschreibungen einfließen. Der Antrag wird am 9. September 2026 im Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung zur Abstimmung gestellt.
Bürger erhalten ein Mitspracherecht bei der Neugestaltung eines wichtigen Stadtteils, was die Lebens‑ und Aufenthaltsqualität steigern und die Nutzung der neuen barrierefreien Haltestelle optimal vernetzen kann.
Die Details
- Gebiet: rund 2 ha großes Areal der ehemaligen Papierfabrik und das Umfeld (Heresbachstraße, Buysstraße, Brunnenstraße, Karolingerplatz)
- Beteiligung: Verwaltung soll Bürgerbeteiligung organisieren, Anwohner erhalten frühzeitig die Möglichkeit, Wünsche und Ideen einzubringen
- Integration: Ergebnisse fließen in weitere Planungen, Beschlüsse und Ausschreibungen ein
- Ziel: Aufenthalts‑ und Lebensqualität im Quartier erhöhen – z. B. mehr Grün, Pocket Parks, Mobilitätsstationen
- Bezug: Barrierefreie Gestaltung der Haltestelle Karolingerplatz wird mit einbezogen
- Begründung: Schließung der Papierfabrik nach 140 Jahren, Wegfall von ca. 75 Arbeitsplätzen, Chance zur Neuentwicklung
Einordnung
Der Antrag betrifft die Anwohner im Bilk‑Quartier und legt den Grundstein für eine umfassende Stadtentwicklungsplanung, die künftig über Bauvorhaben, Verkehrsflächen und öffentliche Räume entscheidet.
Hintergrund
Bürgerbeteiligung ist ein Verfahren, bei dem Einwohnerinnen und Einwohner aktiv in Planungsprozesse eingebunden werden. Sie können Ideen, Wünsche und Bedenken äußern, die dann von der Verwaltung in die endgültigen Konzepte einfließen. Das stärkt die Akzeptanz von Projekten und sorgt für Lösungen, die besser an die Bedürfnisse vor Ort angepasst sind.
Themen
Beschluss & Empfehlung
- setzen und zur Abstimmung zu bringen:
- Die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung sollen von der Verwaltung geprüft und, soweit möglich,
Beratungsweg
Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung
KI-gestützt aufbereitet am 6. September 2026. Die Zusammenfassung kann Fehler enthalten. Maßgeblich bleiben die Originaldokumente und veröffentlichten Beratungsergebnisse.
Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen APS/079/2026