Antrag FDP Aktenzeichen APS/079/2026

FDP fordert Bürgerbeteiligung für Quartier um ehemalige Papierfabrik Bilk

Amtlicher Titel: Antrag der FDP-Ratsfraktion: Anwohnerbeteiligung zur Weiterentwicklung des Quartiers rund um die ehemalige Papierfabrik Bilk

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
1Dokument 26. August 2026veröffentlicht

Das Wichtigste

Die FDP‑Ratsfraktion beantragt, dass die Stadtverwaltung eine Bürgerbeteiligung zur Weiterentwicklung des rund 2 ha großen Areals der ehemaligen Papierfabrik Bilk und des angrenzenden Quartiers organisiert. Dabei sollen die Anwohnerinnen und Anwohner frühzeitig Wünsche und Ideen zu Bebauung, Grünflächen und der barrierefreien Haltestelle Karolingerplatz einbringen. Die Ergebnisse sollen in künftige Planungen, Beschlüsse und Ausschreibungen einfließen. Der Antrag wird am 9. September 2026 im Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung zur Abstimmung gestellt.

Warum wichtig

Bürger erhalten ein Mitspracherecht bei der Neugestaltung eines wichtigen Stadtteils, was die Lebens‑ und Aufenthaltsqualität steigern und die Nutzung der neuen barrierefreien Haltestelle optimal vernetzen kann.

Die Details

  • Gebiet: rund 2 ha großes Areal der ehemaligen Papierfabrik und das Umfeld (Heresbachstraße, Buysstraße, Brunnenstraße, Karolingerplatz)
  • Beteiligung: Verwaltung soll Bürgerbeteiligung organisieren, Anwohner erhalten frühzeitig die Möglichkeit, Wünsche und Ideen einzubringen
  • Integration: Ergebnisse fließen in weitere Planungen, Beschlüsse und Ausschreibungen ein
  • Ziel: Aufenthalts‑ und Lebensqualität im Quartier erhöhen – z. B. mehr Grün, Pocket Parks, Mobilitätsstationen
  • Bezug: Barrierefreie Gestaltung der Haltestelle Karolingerplatz wird mit einbezogen
  • Begründung: Schließung der Papierfabrik nach 140 Jahren, Wegfall von ca. 75 Arbeitsplätzen, Chance zur Neuentwicklung

Einordnung

Der Antrag betrifft die Anwohner im Bilk‑Quartier und legt den Grundstein für eine umfassende Stadtentwicklungsplanung, die künftig über Bauvorhaben, Verkehrsflächen und öffentliche Räume entscheidet.

Hintergrund

Bürgerbeteiligung ist ein Verfahren, bei dem Einwohnerinnen und Einwohner aktiv in Planungsprozesse eingebunden werden. Sie können Ideen, Wünsche und Bedenken äußern, die dann von der Verwaltung in die endgültigen Konzepte einfließen. Das stärkt die Akzeptanz von Projekten und sorgt für Lösungen, die besser an die Bedürfnisse vor Ort angepasst sind.

Themen

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Beschluss & Empfehlung

  • setzen und zur Abstimmung zu bringen:
  • Die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung sollen von der Verwaltung geprüft und, soweit möglich,
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Dokumenttexte

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APS/079/2026 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 26.08.2026 Ratsfraktion - FDP Ratsherrn Dr. Alexander Fils Vorsitzender des Ausschusses für Planung und Stadtentwicklung Antrag der FDP-Ratsfraktion zur Sitzung des Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung am 09.09.2026 Betrifft: Antrag der FDP-Ratsfraktion: Anwohnerbeteiligung zur Weiterentwicklung des Quartiers rund um die ehemalige Papierfabrik Bilk Sehr geehrter Herr Dr. Fils, im Namen meiner Fraktion bitte ich Sie, nachfolgenden Antrag auf die Tagesordnung der Sitzung des Ausschusses für Planung und Stadtentwicklung am 9. September 2026 zu setzen und zur Abstimmung zu bringen: Antrag: Die Verwaltung wird beauftragt, eine Bürgerbeteiligung zur Weiterentwicklung des Areals der ehemaligen Papierfabrik und des umliegenden Quartiers durchzuführen. Den Anwohnerinnen und Anwohnern soll frühzeitig die Möglichkeit gegeben werden, Wünsche und Ideen zur künftigen Bebauung und Gestaltung einzubringen. Dabei soll ausdrücklich nicht nur das ehemalige Fabrikgelände betrachtet werden. Auch das Umfeld - insbesondere Heresbachstraße, Buysstraße, Brunnenstraße und Karolingerplatz - soll in die Planung einbezogen werden. Ziel ist es, die Aufenthalts- und Lebensqualität im gesamten Quartier zu verbessern. Die anstehende barrierefreie Gestaltung der Haltestelle Karolingerplatz soll dabei mitgedacht und möglichst mit der Entwicklung des Platzes und seines Umfelds verzahnt werden. Auch die Zuschnitte der Verkehrsflächen, insbesondere am Karolingerplatz und entlang der Heresbachstraße, sollen überprüft werden. Die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung sollen von der Verwaltung geprüft und, soweit möglich, in weitere Planungen, Beschlüsse und Ausschreibungen einfließen. Begründung: Die Schließung des Düsseldorfer Standorts der Papierfabrik Julius Schulte Söhne GmbH & Co. KG in Bilk nach 140 Jahren und der Wegfall von rund 75 Arbeitsstellen sind ein großer Verlust. Zugleich bietet die Aufgabe des Standorts die Chance, das rund 2 Hektar große Areal und sein Umfeld städtebaulich neu zu denken. Diese Chance sollte genutzt werden, um nicht nur die ehemalige Fabrikfläche, sondern das gesamte Quartier in den Blick zu nehmen. Die Anwohnerinnen und Anwohner sollten dabei frühzeitig ihre Ideen und Wünsche einbringen können. Insbesondere die anstehende barrierefreie Gestaltung der Haltestelle Karolingerplatz bietet die Möglichkeit, die Entwicklung des Platzes und des angrenzenden öffentlichen Raums ganzheitlich zu betrachten. Eine höhere Aufenthaltsqualität könnte beispielsweise durch mehr Grün, Pocket Parks, Stadtoasen oder Mobilitätsstationen erreicht werden. Ziel sollte eine Entwicklung sein, die das ehemalige Fabrikgelände und sein Umfeld zu einem attraktiveren, lebenswerten und gut angebundenen Quartier weiterentwickelt. Mirko Rohloff Seite 2

KI-gestützt aufbereitet am 6. September 2026. Die Zusammenfassung kann Fehler enthalten. Maßgeblich bleiben die Originaldokumente und veröffentlichten Beratungsergebnisse.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen APS/079/2026