Antrag der FDP-Ratsfraktion: Planung, Genehmigung und Abstimmungsverfahren dringend erforderlicher Brückenbaumaßnahmen beschleunigen, verkürzen und koordinieren
Worum es geht
Dies ist der Wortlaut der beantragten Maßnahme beziehungsweise ihrer Begründung. Auch „beschließt“ im Antrag ist noch kein Nachweis eines gefassten Beschlusses.
Aus „Antrag“
Die Verwaltung wird beauftragt dem Ordnungs- und Verkehrsausschuss eine umfassende Übersicht über alle Brückenbauwerke in städtischer Baulast vorzulegen, sowie nachrichtlich über die wesentlichen Brückenbauwerke anderer Baulastträger mit erheblicher Bedeutung für das Düsseldorfer Verkehrsnetz dem Rat bis Ende 2026 einen Bericht über den Zustand der städtischen Brückeninfrastruktur vorzulegen, unter Angabe der jeweils letzten Hauptprüfung, Einfachprüfung bzw. Sonderprüfung, der Zustandsnote, festgestellter Schadensbilder, Tragfähigkeitsbewertungen und gegebenenfalls erforderlicher Sofortmaßnahmen eine Prioritätenliste inklusive Zeitrahmen und Darstellung der voraussichtlichen Haushalts- und Fördermittelbedarfe für notwendige Sanierungs-, Instandsetzungs- und Ersatzneubaumaßnahmen der städtischen Brückenbauwerke zu erstellen. Die Priorisierung soll anhand nachvollziehbarer Kriterien erfolgen, insbesondere baulicher Dringlichkeit, Verkehrsbedeutung, Bedeutung für ÖPNV, Rad- und Fußverkehr, Rettungswege, Umleitungsfähigkeit, Kostenrahmen, Förderfähigkeit und Umsetzbarkeit. dem Rat Vorschläge zu unterbreiten, wie Planungs-, Genehmigungs- und Abstimmungsverfahren beschleunigt werden können, um die Umsetzung dringend erforderlicher Brückenmaßnahmen zu verkürzen sich gegenüber Land, Bund, der Autobahn GmbH des Bundes sowie weiteren zuständigen Baulastträgern für eine beschleunigte Umsetzung prioritärer Maßnahmen und eine ausreichende Finanzierung einzusetzen.
Weitere Einordnung im Original: Aus „Begründung“
Brücken sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Verkehrsinfrastruktur der Landeshauptstadt Düsseldorf. Ihre dauerhafte Funktionsfähigkeit ist von großer Bedeutung für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer sowie für die Leistungsfähigkeit des städtischen Verkehrsnetzes. Zahlreiche Bauwerke erreichen mittlerweile ein Alter, das erhöhte Anforderungen an Instandhaltung, Sanierung oder Ersatzneubau mit sich bringt. Gleichzeitig führen Tragfähigkeitsbeschränkungen, Fahrstreifenreduzierungen und notwendige Sanierungsmaßnahmen zunehmend zu Belastungen für Bürgerinnen und Bürger, Wirtschaft, Handwerk, Rettungsdienste sowie den öffentlichen Personennahverkehr. Vor dem Hintergrund steigender Anforderungen an die Erhaltung kommunaler Infrastruktur und der zunehmenden öffentlichen Aufmerksamkeit für den Zustand von Brückenbauwerken sowie für eine vorausschauende Infrastrukturpolitik ist es erforderlich, einen transparenten Überblick über den Zustand aller relevanten Brückenbauwerke sowie über bestehende Risiken und Handlungsbedarfe zu erhalten. Eine nachvollziehbare Priorisierung schafft Planungssicherheit für Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit und eine belastbare Grundlage für zukünftige Haushalts- und Infrastrukturentscheidungen. Darüber hinaus ist eine enge Abstimmung zwischen Stadt, Land, Bund und weiteren Infrastrukturträgern notwendig, um die Leistungsfähigkeit des Verkehrsnetzes langfristig zu sichern und notwendige Maßnahmen möglichst zügig umzusetzen.
Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 28. Juli 2026. Vollständiges Original mit weiteren Angaben
Themen
Vorgang · OVA/085/2026
Unterlagen und Sitzungsverlauf
Die amtlichen Unterlagen und eindeutig verknüpften Sitzungstermine stehen gemeinsam auf dieser Seite. Ein Sitzungstermin allein belegt noch keinen Beschluss.
Der Verlauf wird automatisch anhand amtlicher Verknüpfungen zusammengestellt.
Die belegten Schritte
So entwickelt sich der Vorgang
Ursprüngliche Vorlage
Antrag · Dateidatum im Ratsinformationssystem
Sitzung · TOP 5.1
Ordnungs- und Verkehrsausschuss. Amtlicher Vermerk: „mehrheitlich abgelehnt“.
Gezeigt werden amtlich verknüpfte Unterlagen und Termine. Dateidatum und Sitzungsdatum können voneinander abweichen. Eine Kenntnisnahme oder beantwortete Anfrage ist noch kein Umsetzungsbeschluss.
Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.
Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen OVA/085/2026