Antrag SPD/Volt Aktenzeichen RAT/426/2026

Antrag der Ratsfraktion SPD/Volt: Wohnungsbauoffensive breiter aufstellen – Bundeswohnungsbaugesellschaft als Chance wahrnehmen

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
1Dokument 7. Juli 2026veröffentlicht

Worum es geht

Dies ist der Wortlaut der beantragten Maßnahme beziehungsweise ihrer Begründung. Auch „beschließt“ im Antrag ist noch kein Nachweis eines gefassten Beschlusses.

Aus „Antrag“

Der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf beauftragt die Verwaltung, geeignete städtische Flächen zu identifizieren, die sich für eine Entwicklung von mindestens 2.000 Wohneinheiten durch die künftige Wohnungsbaugesellschaft für bezahlbares Wohnen des Bundes eignen.

Weitere Einordnung im Original: Aus „Begründung“

Dem Wohnungsmarktbericht 2025 der Landeshauptstadt Düsseldorf zufolge sind in den letzten zehn Jahren mehr Wohnungen aus sozialen Mietpreis- und Belegungsbindungen gefallen, als neu geschaffen wurden. Laut Prognose der NRW-Bank werden in zehn Jahren 43,5 % weniger Sozialwohnungen als 2024 zur Verfügung stehen, während die Angebotsmieten auf dem freifinanzieren Wohnungsmarkt fortan steigen.

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 7. Juli 2026. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

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Vorgang · RAT/426/2026

Unterlagen und Sitzungsverlauf

Die amtlichen Unterlagen und eindeutig verknüpften Sitzungstermine stehen gemeinsam auf dieser Seite. Ein Sitzungstermin allein belegt noch keinen Beschluss.

Der Verlauf wird automatisch anhand amtlicher Verknüpfungen zusammengestellt.

Die belegten Schritte

So entwickelt sich der Vorgang

  1. Ursprüngliche Vorlage

    Antrag · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  2. Sitzung · TOP 35.30

    Rat. Kein Ergebnisvermerk hinterlegt.

Gezeigt werden amtlich verknüpfte Unterlagen und Termine. Dateidatum und Sitzungsdatum können voneinander abweichen. Eine Kenntnisnahme oder beantwortete Anfrage ist noch kein Umsetzungsbeschluss.

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Title: Antrag URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00592709.pdf Published Time: 2026-07-07T07:06:00.000Z Number of Pages: 2 Markdown Content: RAT/426/2026 ## X öffentlich nicht öffentlich ## Düsseldorf, 07.07.2026 An Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller Vorsitzender des Rates der Landeshauptstadt Düsseldorf Antrag der SPD/Volt-Ratsfraktion zur Sitzung des Rates der Landeshauptstadt Düsseldorf am 16.07.2026 # Betrifft: ## Antrag der Ratsfraktion SPD/Volt: Wohnungsbauoffensive breiter aufstellen – ## Bundeswohnungsbaugesellschaft als Chance wahrnehmen ## Antrag: Der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf beauftragt die Verwaltung, geeignete städtische Flächen zu identifizieren, die sich für eine Entwicklung von mindestens 2.000 Wohneinheiten durch die künftige Wohnungsbaugesellschaft für bezahlbares Wohnen des Bundes eignen. Diese identifizierten Flächen sind dem Rat bis zum September 2026 in Form einer Beschlussvorlage zu präsentieren, damit sie der künftigen Bundeswohnungsbaugesellschaft frühzeitig angeboten werden können. ## Begründung: Dem Wohnungsmarktbericht 2025 der Landeshauptstadt Düsseldorf zufolge sind in den letzten zehn Jahren mehr Wohnungen aus sozialen Mietpreis- und Belegungsbindungen gefallen, als neu geschaffen wurden. Laut Prognose der NRW-Bank werden in zehn Jahren 43,5 % weniger Sozialwohnungen als 2024 zur Verfügung stehen, während die Angebotsmieten auf dem freifinanzieren Wohnungsmarkt fortan steigen. Der Fokus der Wohnungspolitik lag in den letzten Jahren auf dem Entgegenwirken auf diese Entwicklung mit einer Anpassung der Quote für geförderten Wohnungsbau im Rahmen von Bauleitplanverfahren. Parallel fehlt aber auch bezahlbarer Wohnraum für die Mitte der Gesellschaft, die ohne Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein nur noch schwer eine bezahlbare Wohnung findet. Um dem Mangel an bezahlbarem Wohnraum entgegenzuwirken hat die Bundesregierung die Gründung einer Wohnungsbaugesellschaft für bezahlbares Wohnen angekündigt. Für die Seite 2 Landeshauptstadt bedeutet das, dass die bestehenden gemeinwohlorientierten Wohnungsunternehmen wie die SWD um den Bund als Entwickler ohne primäre Gewinnerzielungsabsicht ergänzt werden. Die Landeshauptstadt sollte an dieser Stelle eine landesweite Vorbildfunktion übernehmen und unmittelbar nach der Gründung der Wohnungsbaugesellschaft des Bundes erste Pilotprojekte verfolgen. Dafür sind entsprechende Flächen erforderlich, die bereits vor der Gründung der Wohnungsbaugesellschaft von der Verwaltung identifiziert werden sollten, um den benötigten preiswerten Wohnraum möglichst schnell zu schaffen. Aus der Beantwortung einer Anfrage der SPD-Ratsfraktion aus dem Jahr 2025 ging bereits hervor, dass laut Potenzialflächenkataster und auf städtischen Flächen Wohnungsbaupotenziale von mindestens 1.800 Wohneinheiten bestehen (RAT/210/2025). Zusätzlich bestehen Potenziale auf strategischen Flächen der Stadt. Darüber hinaus liegen aufgrund von Entwicklerinsolvenzen mehrere für den Wohnungsbau vorgesehene Flächen weiterhin brach. Diese Flächen könnten Gegenstand einer Entwicklung durch die Wohnungsbaugesellschaft des Bundes sein und würden das Potenzial dieses neuen Instruments zur Schaffung von preiswertem Wohnraum aufzeigen. Ein kurzfristiges Ziel von 2.000 Wohneinheiten sollte aufgrund der vorhandenen Flächen realisierbar sein, eine Erfolgsvorgabe setzen und würde somit den Charakter eines Pilotprojekts unterstreichen. Das Ziel der Wohnungsbauoffensive war 8.000 bezahlbare Wohnungen zu errichten, bislang ist keine einzige hiervon fertiggestellt und bezogen. Mit diesem neuen Akteur kann die Chance ergriffen werden, die Offensive breiter aufzustellen und endlich zum Erfolg zu führen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Sabrina Proschmann

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen RAT/426/2026