Antrag Aktenzeichen BV2/290/2026

BÜNDNIS 90/GRÜNE fordert Geld für Entsiegelung in Bezirk 2

Amtlicher Titel: Entsiegelungsmaßnahmen im Stadtbezirk 2 - Haushaltsbegleitantrag der Fraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN

Ein Vorschlag an das zuständige Gremium, etwas Bestimmtes zu beschließen.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Eduard-Schloemann-Straße 55 · Stadtbezirk 2 (Flingern, Düsseltal)örtlicher Bezug 1Dokument 5. Oktober 2026veröffentlicht

Das Wichtigste

Die Fraktion BÜNDNIS 90/GRÜNE beantragt, im Haushalt 2027/28 Mittel für Entsiegelungsmaßnahmen im Stadtbezirk 2 bereitzustellen. Die Bezirksvertretung 2 soll bei der Auswahl der zu entversiegelnden Flächen mitentscheiden. Für die bereits beschlossene Entsiegelung des Mittelstreifens Höherweg zwischen Kettwiger Straße und Ruhrtalstraße stehen derzeit keine Mittel aus dem Umwelt‑ und Garten‑/Forstamt zur Verfügung. Ohne neue Haushaltsmittel können weder diese Maßnahme noch weitere in stark frequentierten oder klimatisch belasteten Bereichen umgesetzt werden.

Warum wichtig

Mit frischem Geld könnten versiegelte Flächen entkernt, kühle Grünflächen entstehen und damit die Gesundheit der Anwohner*innen im Sommer verbessert werden.

Die Details

  • Antrag: Bereitstellung von Haushaltsmitteln im Haushalt 2027/28 für Entsiegelungsmaßnahmen im Stadtbezirk 2.
  • Ziel: Kühlung, Wasserbindung und Lebensraum schaffen, Hitzeinseln reduzieren.
  • Betroffene Fläche: Mittelstreifen Höherweg zwischen Kettwiger Straße und Ruhrtalstraße (bereits beschlossen).
  • Finanzlage: Fördermittel des Umwelt‑ und Garten‑/Forstamtes sind ausgeschöpft, daher neue städtische Mittel nötig.
  • Beteiligung: Bezirksvertretung 2 soll bei der Flächenauswahl mitwirken.

Einordnung

Der Antrag legt fest, welche finanziellen Mittel künftig für die Entsiegelung im Stadtbezirk 2 bereitgestellt werden sollen. Er betrifft alle Bewohner*innen des Bezirks, besonders ältere Menschen, Kinder und Personen mit Vorerkrankungen, weil er die städtische Hitzeentwicklung mindern und neue Grünflächen schaffen soll.

Hintergrund

Entsiegelungsmaßnahmen entfernen Asphalt‑ oder Betonflächen und ersetzen sie durch bepflanzte Flächen. Dadurch wird die Oberflächentemperatur gesenkt, Regenwasser kann besser versickern und die Biodiversität steigt. In Städten nennt man das Konzept „Schwammstadt“, weil es die natürliche Wasser‑ und Wärmespeicherung wiederherstellt und so Hitzeinseln entgegenwirkt.

Themen

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Aus der amtlichen Vorlage

Die Bezirksvertreter*innen bitten den Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf, im Haushalt 2027/28 die notwendigen Haushaltsmittel für Entsiegelungsmaßnahmen im Stadtbezirk 2 bereitzustellen. Die Bezirksvertretung 2 soll an der Auswahl der Flächen beteiligt werden.

Auszug aus „Antrag“. Der Dokumenttext allein belegt keinen gefassten Beschluss. Originaldokument

Vorgang · BV2/290/2026

Unterlagen und Sitzungsverlauf

Die amtlichen Unterlagen und eindeutig verknüpften Sitzungstermine stehen gemeinsam auf dieser Seite. Ein Sitzungstermin allein belegt noch keinen Beschluss.

Der Verlauf wird automatisch anhand amtlicher Verknüpfungen zusammengestellt.

Die belegten Schritte

So entwickelt sich der Vorgang

  1. Sitzung · TOP 3.6.2

    Bezirksvertretung 2. Amtlicher Vermerk: „mehrheitlich beschlossen“.

  2. Ursprüngliche Vorlage

    Antrag · Dateidatum im Ratsinformationssystem

Gezeigt werden amtlich verknüpfte Unterlagen und Termine. Dateidatum und Sitzungsdatum können voneinander abweichen. Eine Kenntnisnahme oder beantwortete Anfrage ist noch kein Umsetzungsbeschluss.

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Dokumenttexte

Antrag als Text anzeigen
BV2/290/2026 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 02.10.2026 Fraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN der Bezirksvertretung 2 An den Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks 2 Herrn Philipp Schlee Betrifft: Entsiegelungsmaßnahmen im Stadtbezirk 2 - Haushaltsbegleitantrag der Fraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN Antrag: Die Bezirksvertreter*innen bitten den Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf, im Haushalt 2027/28 die notwendigen Haushaltsmittel für Entsiegelungsmaßnahmen im Stadtbezirk 2 bereitzustellen. Die Bezirksvertretung 2 soll an der Auswahl der Flächen beteiligt werden. Begründung: Mit der Informationsvorlage BV2/195/2026 hat die Verwaltung mitgeteilt, dass für die von der Bezirksvertretung 2 beschlossene Entsiegelung des Mittelstreifens Höherweg zwischen Kettwiger Straße und Ruhrtalstraße (BV2/059/2026) derzeit keine finanziellen Mittel zur Verfügung stehen. Sowohl die Fördermittel des Amtes für Umwelt- und Verbraucherschutz für Klimaanpassungsmaßnahmen als auch die entsprechenden Mittel des Garten-, Friedhofs- und Forstamtes sind demnach ausgeschöpft. Gleichzeitig hält die Verwaltung es in derselben Vorlage für zielführend, Klimaanpassungsmaßnahmen in Bereichen mit hoher Aufenthaltsintensität oder besonders ausgeprägter klimatischer Belastung durchzuführen. Diese Ansicht teilen wir. Ohne eigene Haushaltsmittel lassen sich jedoch auch an diesen Orten keine Entsiegelungsmaßnahmen umsetzen. Die Bezirksvertretung 2 kann zwar Maßnahmen anregen, ihre Umsetzung hängt aber von ausreichenden Mitteln im städtischen Haushalt ab. Versiegelte Flächen heizen sich im Sommer stark auf und verstärken den städtischen Hitzeinseleffekt. Entsiegelte und begrünte Flächen kühlen dagegen ihre Umgebung, speichern Wasser und schaffen Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Sie sind damit ein zentraler Baustein einer klimaangepassten „Schwammstadt". Der Stadtbezirk 2 ist hierbei in besonderem Maße betroffen. Hier leben viele Menschen auf engem Raum, oft ohne eigenen Garten oder Balkon. Ältere Menschen, Kinder und Menschen mit Vorerkrankungen leiden in Hitzeperioden besonders. Entsiegelung ist hier deshalb nicht nur Klimaschutz, sondern auch eine Frage der sozialen Gerechtigkeit. Eine Beteiligung der Bezirksvertretung 2 an der Auswahl der Flächen stellt sicher, dass die Ortskenntnis und die Hinweise der Bürger*innen aus dem Stadtbezirk in die Priorisierung einfließen. gez.Kerstin Prasuhn Fraktionssprecherin Seite 2

KI-gestützt aufbereitet am 5. Oktober 2026. Die Zusammenfassung kann Fehler enthalten. Maßgeblich bleiben die Originaldokumente und veröffentlichten Beratungsergebnisse.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen BV2/290/2026