Antrag Aktenzeichen RAT/388/2026

Düsseldorf prüft Schutzräume und Leihpool für Klimageräte bei Hitze

Amtlicher Titel: Antrag der Ratsmitglieder Ratsfrau Mirus, Ratsfrau Dufhues, Ratsherrn Lemmer und Ratsherrn Krüger: Prüfung der Einrichtung von öffentlich zugänglichen Schutzräumen bei Extremhitze („Hitzezufluchten“) und Prüfung eines Leihpools für mobile Klimageräte

Ein Vorschlag an das zuständige Gremium, etwas Bestimmtes zu beschließen.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
1Dokument 3. Juli 2026veröffentlicht

Das Wichtigste

Die Ratsmitglieder Mirus, Dufhues, Lemmer und Krüger haben einen Antrag gestellt, die Stadtverwaltung zu beauftragen, zu prüfen, ob öffentliche Gebäude wie die Freizeitstätte Garath als klimatisierte Schutzräume („Hitzezufluchten“) während extremer Hitze geöffnet werden können. Gleichzeitig soll ein kommunaler Leihpool für mobile Klimageräte eingerichtet werden, um besonders ältere, kranke und wohnungslose Menschen in überhitzten Wohnungen zu unterstützen. Die Ergebnisse sollen in der ersten Ratssitzung nach der Sommerpause 2026 vorgestellt werden.

Warum wichtig

Bei einer Entscheidung könnten Betroffene im Sommer sofort kühle Rückzugsorte und mobile Klimageräte erhalten, was gesundheitliche Risiken bei Temperaturen über 30 °C deutlich reduziert.

Die Details

  • Antragsteller: Ratsfrau Dominique Mirus, Ratsfrau Eva Dufhues, Ratsherr Torsten Lemmer, Ratsherr Jürgen Krüger
  • Prüfungsauftrag: Öffentliche und städtische Gebäude (z. B. Freizeitstätte Garath) als klimatisierte Schutzräume bei Hitze öffnen
  • Zielgruppe: Ältere, kranke und wohnungslose Menschen
  • Leihpool: Kommunaler Ausleihservice für mobile Klimageräte, unbürokratisch und kurzfristig
  • Berichtstermin: Erste Ratssitzung nach der Sommerpause 2026 (nach 16.07.2026)
  • Temperatur: Hitzeperioden mit > 30 °C

Einordnung

Der Vorgang ist ein noch nicht beschlossener Antrag, der die Einrichtung von öffentlichen Kühlräumen und einen Leihservice für Klimageräte in der gesamten Stadt betrifft und vor allem vulnerable Bevölkerungsgruppen entlasten soll.

Hintergrund

Eine „Hitzezuflucht“ ist ein öffentlich zugänglicher Raum, der während extremer Hitze klimatisiert wird, um Menschen vor gesundheitlichen Folgen hoher Temperaturen zu schützen. Ein Leihpool für Klimageräte funktioniert ähnlich wie andere kommunale Ausleihsysteme (z. B. für Werkzeuge) und ermöglicht es Bewohnern, mobile Klimageräte kurzfristig und ohne großen Aufwand zu erhalten.

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Vorgang · RAT/388/2026

Unterlagen und Sitzungsverlauf

Die amtlichen Unterlagen und eindeutig verknüpften Sitzungstermine stehen gemeinsam auf dieser Seite. Ein Sitzungstermin allein belegt noch keinen Beschluss.

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Die belegten Schritte

So entwickelt sich der Vorgang

  1. Sitzung · TOP 35.29

    Rat. Kein Ergebnisvermerk hinterlegt.

  2. Ursprüngliche Vorlage

    Antrag · Dateidatum im Ratsinformationssystem

Gezeigt werden amtlich verknüpfte Unterlagen und Termine. Dateidatum und Sitzungsdatum können voneinander abweichen. Eine Kenntnisnahme oder beantwortete Anfrage ist noch kein Umsetzungsbeschluss.

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Title: Antrag URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00592447.pdf Published Time: 2026-07-02T17:38:00.000Z Number of Pages: 2 Markdown Content: RAT/388/2026 # Ratsfrau Dominique Mirus Ratsfrau Eva Dufhues Ratsherr Torsten Lemmer Ratsherr Jürgen Krüger X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 30.06.2026 An Herrn Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller # Betrifft: Antrag der Ratsmitglieder Ratsfrau Mirus, Ratsfrau Dufhues, Ratsherrn Lemmer und Ratsherrn Krüger: Prüfung der Einrichtung von öffentlich zugänglichen Schutzräumen bei Extremhitze („Hitzezufluchten„) und Prüfung eines Leihpools für mobile Klimagerätet Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, wir bitten Sie, den folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Ratssitzung am 16.07.2026 zu setzen und zur Abstimmung zu bringen: Antrag: Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, ob und unter welchen Voraussetzungen städtische und öffentliche Gebäude, wie beispielsweise die Freizeitstätte Garath sowie weitere geeignete Liegenschaften im Stadtgebiet, während extremer Hitzeperioden als klimatisierte Schutzräume („Hitzezufluchten“) für die Bevölkerung, insbesondere für ältere, kranke und wohnungslose Menschen, geöffnet werden können. Zudem soll geprüft werden, inwieweit die Stadt Düsseldorf, analog zu bestehenden Ausleihsystemen in anderen Bereichen, die Möglichkeit hat oder schaffen kann, einen kommunalen Leihpool für mobile Klimageräte einzurichten, um damit bedürftige Bürgerinnen in akut überhitzten Wohnungen kurzfristig und unbürokratisch zu unterstützen. Die Verwaltung berichtet über die Ergebnisse der Prüfungen und ggf. erfolgte Umsetzungen in der ersten Sitzung des Rates der Stadt Düsseldorf nach der Sommerpause 2026. Begründung: Die immer deutlicher spürbaren Folgen des anthropogenen Klimawandels führen auch in Düsseldorf zu zunehmend intensiveren und längeren Hitzeperioden mit Temperaturen von teilweise deutlich über 30 Grad Celsius. Für viele Menschen, die in schlecht gedämmten Wohnungen leben, wird die eigene Unterkunft in diesen Phasen zur gesundheitlichen Falle. Da Ventilatoren alein bei extremer Raumhitze keine Kühlung mehr bewirken können, drohen insbesondere Seniorinnen und chronisch Kranken schwere gesundheitliche Schäden. Seite 2 Mit freundlichen Grüßen Dominique Mirus Eva Dufhues Torsten Lemmer Jürgen Krüger f.d.R. Christopher Schrage

Belegte Verbindungen zu weiteren Vorlagen

Eigenständige Vorlagen mit ausdrücklichem Bezug. Eine Verknüpfung belegt weder einen gemeinsamen Beschluss noch eine Umsetzung.

KI-gestützt aufbereitet am 8. Juli 2026. Die Zusammenfassung kann Fehler enthalten. Maßgeblich bleiben die Originaldokumente und veröffentlichten Beratungsergebnisse.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen RAT/388/2026