FDP schlägt Änderungen beim Hitzeschutz vor
Amtlicher Titel: Änderungsantrag der FDP-Ratsfraktion zur Vorlage RAT/388/2026
Das Wichtigste
Die FDP‑Ratsfraktion hat einen Änderungsantrag zur Vorlage RAT/388/2026 eingebracht. Sie fordert, die bestehenden kühlen Orte in Düsseldorf auf ihre Verfügbarkeit für ältere, chronisch Kranke, Pflegebedürftige und wohnungslose Menschen zu prüfen und bei Hitzewarnungen Öffnungszeiten geeigneter Einrichtungen zu verlängern. Außerdem soll die Information für besonders gefährdete Personen verbessert und ein geplanter Leihpool für mobile Klimageräte zunächst ausgesetzt werden. Der Antrag wird am 24. September 2026 im Rat zur Abstimmung gestellt.
Wenn der Änderungsantrag angenommen wird, erhalten vulnerable Gruppen schneller Zugang zu kühlen Rückzugsorten und die Stadt spart mögliche Kosten für einen Leihpool, dessen Nutzen noch unklar ist.
Die Details
- Bestehende kühle Orte prüfen: Verwaltung soll prüfen, ob die bereits vorhandenen kühlen Orte in allen Stadtbezirken während Hitze ausreichend verfügbar und gut erreichbar für ältere, chronisch Kranke, Pflegebedürftige und wohnungslose Menschen sind.
- Öffnungszeiten erweitern: Bei amtlichen Hitzewarnungen soll geprüft werden, ob Öffnungszeiten geeigneter städtischer Einrichtungen kurzfristig und bedarfsgerecht verlängert werden können, vorrangig mit vorhandenen Räumen.
- Information verbessern: Verwaltung soll darstellen, wie besonders gefährdete Menschen besser über die vorhandenen Angebote informiert und gezielt erreicht werden können.
- Leihpool für Klimageräte aussetzen: Der geplante kommunale Leihpool für mobile Klimageräte wird zunächst verworfen; falls später erwogen, müssen Anschaffungs‑ und Folgekosten sowie zusätzlicher Nutzen gegenüber bestehenden Angeboten nachgewiesen werden.
- Begründung: Hitzeperioden erhöhen Gesundheitsrisiken für vulnerable Gruppen; Düsseldorf verfügt bereits über kühle Orte in allen Bezirken, daher liegt der Fokus auf Nutzung und Optimierung statt neuer Strukturen.
Einordnung
Der Antrag könnte die Nutzung vorhandener Kühlräume ausbauen, die Öffnungszeiten von Einrichtungen während Hitzeperioden anpassen und den Aufbau eines kostenintensiven Leihpools verhindern – alles zugunsten von Menschen, die bei hohen Temperaturen besonders gefährdet sind.
Hintergrund
Kühle Orte sind öffentlich zugängliche Räume wie Bibliotheken, Schwimmbäder oder Bürgerzentren, die im Sommer als Rückzugsorte vor Hitze dienen. Hitzezufluchten sollen besonders gefährdete Personen vor gesundheitlichen Risiken schützen, indem sie klimatisierte oder gut belüftete Räume bereitstellen.
Themen
Beratungsweg
Rat
KI-gestützt aufbereitet am 24. September 2026. Die Zusammenfassung kann Fehler enthalten. Maßgeblich bleiben die Originaldokumente und veröffentlichten Beratungsergebnisse.
Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen RAT/527/2026