Beschlussvorlage Aktenzeichen OVA/070/2026

Verlängerung des Probebetriebs On Demand-Verkehr "Flexy" der Rheinbahn

Ein Vorschlag der Verwaltung, über den der Rat oder ein Ausschuss abstimmt.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
1Dokument 27. Mai 2026veröffentlicht

Worum es geht

Dies ist der Wortlaut der beantragten Maßnahme beziehungsweise ihrer Begründung. Auch „beschließt“ im Antrag ist noch kein Nachweis eines gefassten Beschlusses.

Aus „Beschlussdarstellung“

Der OVA beschließt, den flexy-Pilotbetrieb bis einschließlich August 2027 zu verlängern.

Weitere Einordnung im Original: Aus „Sachdarstellung“

Nachdem der Ordnungs- und Verkehrsausschuss (OVA) am 17.08.2022 die Einführung des On Demand-Angebots flexy für den Düsseldorfer Osten beschlossen (OVA/072/2022/1) hatte, folgte durch den Beschluss am 15.01.2025 (OVA/002/2025) dessen Ausweitung auf den Düsseldorf Norden und die Innenstadt sowie die Verlängerung bis September 2025.

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 27. Mai 2026. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

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Vorgang · OVA/070/2026

Unterlagen und Sitzungsverlauf

Die amtlichen Unterlagen und eindeutig verknüpften Sitzungstermine stehen gemeinsam auf dieser Seite. Ein Sitzungstermin allein belegt noch keinen Beschluss.

Der Verlauf wird automatisch anhand amtlicher Verknüpfungen zusammengestellt.

Die belegten Schritte

So entwickelt sich der Vorgang

  1. Ursprüngliche Vorlage

    Beschlussvorlage · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  2. Sitzung · TOP 17

    Ordnungs- und Verkehrsausschuss. Amtlicher Vermerk: „einstimmig beschlossen“.

Gezeigt werden amtlich verknüpfte Unterlagen und Termine. Dateidatum und Sitzungsdatum können voneinander abweichen. Eine Kenntnisnahme oder beantwortete Anfrage ist noch kein Umsetzungsbeschluss.

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Title: Ö URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00591240.pdf Published Time: 2026-06-23T13:04:00.000Z Number of Pages: 5 Markdown Content: OVA/070/2026 X öffentlich nicht öffentlich # Beschlussvorlage Betrifft: Verlängerung des Probebetriebs On Demand-Verkehr "Flexy" der Rheinbahn Fachbereich : 66 - Amt für Verkehrsmanagement Dezernentin / Dezernent: Beigeordnete Cornelia Zuschke Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität Ordnungs- und Verkehrsausschuss 24.06.2026 Entscheidung Beschlussdarstellung: Der OVA beschließt, den flexy-Pilotbetrieb bis einschließlich August 2027 zu verlängern. Sachdarstellung: Nachdem der Ordnungs- und Verkehrsausschuss (OVA) am 17.08.2022 die Einführung des On Demand-Angebots flexy für den Düsseldorfer Osten beschlossen (OVA/072/2022/1) hatte, folgte durch den Beschluss am 15.01.2025 (OVA/002/2025) dessen Ausweitung auf den Düsseldorf Norden und die Innenstadt sowie die Verlängerung bis September 2025. Ebenfalls wurden die Bedienzeiten deutlich ausgedehnt. Zielsetzung dieses Beschlusses war die Gewinnung zusätzlicher Nachfrage für flexy sowie weiterer Erkenntnisse zu Akzeptanz und Nutzung. Gründe für die Verlängerung des flexy-Pilotbetriebs Die Gründe für die Verlängerung des Pilotbetriebs bis einschließlich Ende August 2027 sind: 1. Verzögerter Start des erweiterten Pilotbetriebs Geplant war die Aufnahme des räumlich und zeitlich erweiterten Betriebs im Mai 2025, realisiert werden konnte sie erst zum 15.09.2025. Der wesentliche Grund hierzu waren Lieferzögerungen bei den neuen Fahrzeugen. Zum einen musste der Fahrzeugbestand von vier auf sechs Fahrzeuge erhöht werden, zum anderen mussten die Bestandsfahrzeuge (London Cabs mit Hybridmotor) aufgrund der Seite 2 ausgelaufenen Leasingverträge ersetzt werden. Technische Gründe sprachen gegen eine Verlängerung der Verträge. 2. Entwicklung und Umsetzung eines Ersatzkonzepts „flexy“ im Rahmen der Ablastung der Theodor-Heuss-Brücke Aufgrund ihrer Ablastung mussten die Buslinien über die Theodor-Heuss-Brücke eingestellt werden. Zum 01.02.2026 wurde als Baustein des Ersatzkonzepts das flexy-Bediengebiet auf die Theodor-Heuss-Brücke ausgeweitet, so dass die negativen Auswirkungen durch die Einstellung des Linienverkehrs zumindest etwas abgemildert werden können. Aktuelles flexy-Angebot Das aktuelle flexy-Bediengebiet kann der Abbildung 1 entnommen werden. Abbildung 1: flexy-Bediengebiet Mit Ausnahme der Innenstadt, in der flexy im Nachtverkehr zwischen 20:30 Uhr und 06:00 Uhr angeboten wird, verkehrt flexy im 24-Stunden-Betrieb. Je nach Tageszeit sind bis zu sechs Fahrzeuge für das Düsseldorfer Angebot und bis zu zwei Fahrzeuge für das Erkrather Angebot zeitgleich im Dienst. Gleichzeitig mit der räumlichen und zeitlichen Erweiterung des flexy-Angebots in Düsseldorf wurde der Betrieb in Erkrath aufgenommen. Im Rahmen des Landesförderprojekts „ways2work“ wird dort flexy mit einem besonderen Fokus auf Pendlerinnen und Pendler, die ihren Arbeitsort im Gewerbegebiet Erkrath-Unterfeldhaus haben und diesen bislang nur mit einem längeren Fußweg erreichen konnten, betrieben. Beispielsweise können Pendlerinnen und Pendler flexy zwischen dem S-Bahnhof Düsseldorf-Eller und Erkrath-Unterfeldhaus nutzen. Weil die Zielsetzung dieses Angebots die Verbesserung von beruflichen Wegen ist, Seite 3 ist die Betriebszeit in Erkrath auf montags bis freitags von 06:00 Uhr bis 22:00 Uhr beschränkt. Zum 01.02.2026 hat die Rheinbahn das Bediengebiet über den Rhein ausgedehnt, um so einen Ersatz für die durch die Ablastung der Theodor-Heuss-Brücke entfallenden Busverbindungen zu schaffen. Die Fahrmöglichkeit über die Theodor-Heuss-Brücke wird im 24-Stunden-Betrieb angeboten. Weil flexy auf der Theodor-Heuss-Brücke ein Baustein des Ersatzkonzepts ist, stellt das Bediengebiet D-Mitte/Nord und D-West eine tarifliche Besonderheit dahingehend dar, als dass flexy hier zum üblichen ÖPNV-Tarif genutzt werden kann. Bisherige Erkenntnisse aus dem aktuellen Bediengebiet Um Erkenntnisse zur Nutzung von flexy zu gewinnen, werden die Daten des Buchungs- und Dispositionssystems seit 15.09.2025 ausgewertet. Das Wuppertal-Institut führt eine wissenschaftliche Begleitforschung durch, die sich insbesondere auf Fragen der Akzeptanz von flexy bei seinen Nutzerinnen und Nutzern fokussiert. Hierzu liegen die Ergebnisse noch nicht vor. Die Auswertung der Systemdaten lässt Nachfrageschwerpunkte erkennen. In der Abbildung 2a werden diese für den Startpunkt einer Fahrt mit flexy vor Ablastung der Theodor-Heuss-Brücke und in der Abbildung 2b nach ihrer Ablastung dargestellt. Abbildung 2a: Nachfrageschwerpunkte für den Start einer Fahrt mit flexy vor Ablastung der Theodor-Heuss-Brücke (Datenauswertung 15.09.2025 bis 31.01.2026) Seite 4 Abbildung 2b: Nachfrageschwerpunkte für den Start einer Fahrt mit flexy nach Ablastung der Theodor-Heuss-Brücke (Datenauswertung 01.02.2026 bis 15.04.2026) Dargestellt werden die relativen Häufigkeiten im Vergleich zu allen Startanfragen. Je größer und dunkler der Kreis, desto mehr Nachfrage herrscht im Verhältnis zum restlichen Bediengebiet. Um die Übersicht zu schärfen, wurden schwach nachgefragte Startpunkte ausgeblendet. Vor der Ablastung der Theodor-Heuss-Brücke lagen die Schwerpunkte der Fahrtanfragen in den Gebieten Vennhausen und Gerresheim, Kaiserswerth und Wittlaer, ebenfalls gibt es für den Satellitenhalt Ratingen Ost eine vergleichsweise hohe Fahrtanfrage. Häufig sind auch die Fahrtanfragen im Bereich der Innenstadt. In einer Gesamtschau zeigt sich, dass die Nachfrageschwerpunkte von flexy insbesondere in den Randbereichen der Stadt liegen. Besonders auffällig ist die vergleichsweise hohe Nachfrage im Osten, d. h. dort, wo flexy bereits 2022 eingeführt wurde. Dies legt die Schlussfolgerung nahe, dass die Etablierung eines neuen Angebots ein mehrjähriger Prozess ist und sich die Nutzung in den seit 2025 neu hinzugekommenen Bediengebieten noch weiter entwickeln wird. Seit der Ablastung der Theodor-Heuss-Brücke und der Ausweitung des flexy-Bediengebiets nach Niederkassel sowie Teile von Oberkassel, Lörick und Heerdt hat sich ein weiterer Nachfrageschwerpunkt gebildet. Die räumliche und zeitliche Ausweitung des flexy-Angebots im September 2025 haben einen erkennbaren Anstieg der Fahrtanfragen bewirkt. Ebenso zeigt sich, dass die Ausweitung des Betriebs über die Theodor-Heuss-Brücke nach deren Ablastung und Einstellung des Busverkehrs einen weiteren Anstieg der Fahrtanfragen ausgelöst hat. Der Rückgang der Nachfrage im April 2026 kann mit den Osterferien erklärt werden (vgl. Abbildung 3). Seite 5 Abbildung 3: Übersicht zur den Fahrtanfragen und den nicht-bedienten Fahrtanfragen (zeitliche und räumliche Erweiterung des Angebots ab 15.09.2025) Als Angebot, das die Auswirkungen der entfallenden Buslinien zumindest etwas abmildert, ist flexy im Bereich der Theodor-Heuss-Brücke im besonderen Maße systemrelevant. Zudem ermöglicht flexy auf der Theodor-Heuss-Brücke Erfahrungen mit hoher Nachfrage und vollständiger ÖPNV-Tarifintegration zu sammeln. Seit der Erweiterung des flexy-Bediengebiets im September 2025 konnten über den gesamten anschließenden Betriebszeitraum durchschnittlich 15,8% der Fahrtanfragen nicht bedient werden. Gründe für die Nicht-Bedienung von Fahrtanfragen sind, dass es keine Fahrzeugkapazitäten gab (beispielsweise, wenn diese voll besetzt waren) oder ein freies Fahrzeug zu weit entfernt war, d.h. die Anfahrtszeit bei über 30 Minuten lag. Durch Anpassungen im Betrieb (höhere Verfügbarkeit der vorhandenen Fahrzeuge durch ihre bessere Verteilung im Bediengebiet sowie Anpassungen bei der Schichtplanung) konnten die nicht-bedienten Fahrtanfragen reduziert werden: Wurden im September 2025 noch 21,6% der Fahrtanfragen nicht bedient, waren es im Mai 2026 nur noch 10% - trotz des starken Anstiegs der Fahrtanfragen. Kosten Die Finanzierung des Pilotbetriebs wird seit der Erweiterung im September 2025 über den Wirtschaftsplan der Rheinbahn abgebildet. Die bisherigen Mittel für das Pilotprojekt sind bis einschließlich Februar 2027 geplant. Die nun zur Beschlussfassung vorgelegte Verlängerung des Pilotbetriebs bis einschließlich August 2027 bildet die Rheinbahn mit eigenen Mitteln in ihrer Wirtschaftsplanung ab.

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen OVA/070/2026