Amtlicher Titel: Hitzeaktionsplanung für das Jahr 2026: Sachstand zur Weiterentwicklung und Erschließung neuer Handlungsfelder für den gesundheitlichen Hitzeschutz
Ein Sachstandsbericht der Verwaltung zur Kenntnisnahme.
Termine abgeschlossenDie eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
2Dokumente28. April 2026veröffentlicht
Zusammenfassung
Die Stadt Düsseldorf informiert über den aktuellen Stand der Hitzeaktionsplanung für 2026. Der Ausschuss für Gesundheit und Soziales nimmt die Vorlage am 19. Mai 2026 zur Kenntnis. Ziel ist der gesundheitliche Hitzeschutz.
Einordnung
Die Informationsvorlage zur Hitzeaktionsplanung für 2026 trägt die Referenznummer AGS/036/2026. Der Ausschuss für Gesundheit und Soziales wird die Vorlage am 19. Mai 2026 um 15:00 Uhr besprechen. Die Sitzung findet im Rahmen der regulären Ausschussarbeit statt.
Hintergrund
Die Hitzeaktionsplanung zielt darauf ab, neue Handlungsfelder für den gesundheitlichen Hitzeschutz zu erschließen. Dies ist besonders relevant angesichts der steigenden Temperaturen und deren Auswirkungen auf die Gesundheit der Bürger.
Was bedeutet das für Bürger?
Die Kenntnisnahme der Vorlage durch den Ausschuss ist ein Schritt zur Verbesserung des Hitzeschutzes in Düsseldorf. Konkrete Maßnahmen werden in der weiteren Planung festgelegt.
Die wichtigsten Punkte
Vorlage zur Hitzeaktionsplanung für 2026
Ausschuss für Gesundheit und Soziales tagt am 19. Mai 2026
Ziel: Verbesserung des gesundheitlichen Hitzeschutzes
Der Ausschuss für Gesundheit und Soziales nimmt den aktuellen Sachstand zur Umsetzung und Weiterentwicklung des Hitzeaktionsplans (HAP) für das Jahr 2026 zur Kenntnis.
Auszug aus „Sachdarstellung“. Der Dokumenttext allein belegt keinen gefassten Beschluss.
Originaldokument
Vorgang · AGS/036/2026
Unterlagen und Sitzungsverlauf
Die amtlichen Unterlagen und eindeutig verknüpften Sitzungstermine stehen gemeinsam auf dieser Seite. Ein Sitzungstermin allein belegt noch keinen Beschluss.
Der Verlauf wird automatisch anhand amtlicher Verknüpfungen zusammengestellt.
Ausschuss für Umwelt-, Klima- und Verbraucherschutz. Amtlicher Vermerk: „zur Kenntnis genommen“.
Gezeigt werden amtlich verknüpfte Unterlagen und Termine. Dateidatum und Sitzungsdatum können voneinander abweichen. Eine Kenntnisnahme oder beantwortete Anfrage ist noch kein Umsetzungsbeschluss.
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Title: Informationsvorlage
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00585226.pdf
Published Time: 2026-04-28T15:58:00.000Z
Number of Pages: 4
Markdown Content:
AGS/036/2026
X öffentlich nicht öffentlich
# Informationsvorlage
Betrifft:
Hitzeaktionsplanung für das Jahr 2026: Sachstand zur Weiterentwicklung und Erschließung
neuer Handlungsfelder für den gesundheitlichen Hitzeschutz
Fachbereich:
53 - Gesundheitsamt
Dezernentin / Dezernent:
Beigeordnete Miriam Koch
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität
Ausschuss für Gesundheit und
Soziales 19.05.2026 Kenntnisnahme
Sachdarstellung:
Der Ausschuss für Gesundheit und Soziales nimmt den aktuellen Sachstand zur Umsetzung
und Weiterentwicklung des Hitzeaktionsplans (HAP) für das Jahr 2026 zur Kenntnis.
Beschlusslage
Gremium Datum Vorlage Beschlussart
Rat 11.12.2025 AGS/050/2025
Hitzeaktionsplan der Landeshauptstadt
Düsseldorf
> Entscheidung
1. Kurzdarstellung
Für den Sommer 2026 setzt die Verwaltung priorisiert Maßnahmenvorschläge des
Hitzeaktionsplans (HAP) um, die ohne zusätzliche Ressourcen auskommen. Darunter fallen
diejenigen Maßnahmen, die eine besonders hohe Wirksamkeit zum Schutz ausgewählter,
besonders vulnerabler Gruppen bieten.
Zugleich werden Fördermöglichkeiten geprüft, um die Umsetzung zu erweitern. Bei
Ressourcenbedarf erfolgt eine detaillierte Planung und Prüfung der haushaltsrechtlichen
Machbarkeit. Seite 2
Wesentliche Ziele sind: Verstetigung und Weiterentwicklung bestehender Maßnahmen,
Integration ressourcenneutraler Ansätze in neue Handlungsfelder und kontinuierlicher
Wissenstransfer sowie sektorübergreifende Zusammenarbeit auf allen Ebenen.
2026 orientiert sich der HAP weiterhin an Leitlinien der französischen HAP, insbesondere der
Stärkung einer „Hitze-Kultur“.
2. Ausgangslage
Hitzeereignissen stellen eine wachsende Herausforderung für die Gesundheit der
Bevölkerung dar. Bund, Länder und WHO empfehlen daher kommunale Hitzeaktionspläne
(HAP). Düsseldorf erstellte im BMUV-Projekt Plan°C (2022-2025) einen HAP, der als
Orientierungsrahmen für gesundheitlichen Hitzeschutz dauerhaft im Verwaltungshandeln
verankert und als dynamisches Instrument kontinuierlich weiterentwickelt werden soll. Ziele
sind die Reduktion hitzebedingter Erkrankungen und Todesfälle, Stärkung der individuellen
Hitzekompetenz und Schaffung gesundheitsförderlicher Rahmenbedingungen bei Hitze.
Mit Beschluss AGS/050/2025 wurde die Verwaltung beauftragt, den Hitzeaktionsplan der
Landeshauptstadt Düsseldorf und die darin enthaltenen, im Projekt Plan°C ermittelten
Maßnahmenvorschläge zum Gesundheitsschutz der Bürgerinnen und Bürger sukzessive
umzusetzen und regelmäßig fortzuschreiben. Die Umsetzung erfolgt gemeinsam mit
Schlüsselakteuren aus Verwaltung, Gesundheits- und Sozialwesen sowie der freien
Wohlfahrtspflege, basierend auf nationalen/internationalen Leitfäden, Bedarfsanalyse und
Good-Practice-Beispielen, differenziert nach Gesamtbevölkerung und Risikogruppen.
3. Geplante Maßnahmen
Einbettung in bestehende Strategien
Der HAP setzt vor allem auf gesundheitliche und soziale Aspekte, wie Sensibilisierung,
Unterstützung und akute Schutzmaßnahmen für besonders gefährdete
Bevölkerungsgruppen. Für eine umfassende Hitzevorsorge und der Nutzung
ressourcenschonender Synergien wird der HAP weiterhin in bestehende städtische
Strategien eingebettet („Health-in-all-Policies“-Ansatz), etwa das Klimaanpassungskonzept
(baulich-technische und ökologische Maßnahmen wie Begrünung, Entsiegelung,
Trinkbrunnen ), und dem Bevölkerungsschutz. Ziel ist eine effiziente, interdisziplinäre
Zusammenarbeit ohne Doppelstrukturen.
Koordination: Runder Tisch
Die Umsetzung des HAP ist eine kommunale Daueraufgabe und erfolgt interdisziplinär
schrittweise und priorisiert nach WHO-Empfehlungen und Düsseldorfer
Rahmenbedingungen in enger Abstimmung mit den zuständigen Fachämtern und relevanten
Schlüsselakteur*innen als zentrale Partner. Die Koordinierungsstelle im Gesundheitsamt
steuert den Prozess: Sie koordiniert ämterübergreifend, leitet den „Runden Tisch Hitze“ (2x
jährlich), verantwortet Monitoring und Evaluation und ist zentrale Ansprechstelle und
verantwortet eigene Maßnahmen.
Ziele des Runden Tisches Hitze als Arbeitsgemeinschaft sind ein strategischer fachlicher
Austausch mit jeweiligen Schlüsselakteuren wie Führungskräfte, Expert*innen und
Praxisvertreter*innen. Der Fokus liegt auf komplexen und gleichzeitig besonders
hitzerelevanten Handlungsfeldern („keine Low-hanging Fruits“) sowie der Nutzung von
Synergien durch unterschiedliche Perspektiven und Netzwerke.
Ablauf 2026:
>
Kick-Off am 16.03.2026: Festlegung von Pilotmaßnahmen in ausgewählten
Handlungsfeldern für den Sommer 2026, drunter Verantwortlichkeiten, Zeitplan,
Ressourcen und geplante Maßnahmen.
>
Herbsttreffen 2026: Evaluation der Pilotmaßnahmen auf Erfolge, Anpassungsbedarf und
Skalierungspotenzial. Seite 3
Der Arbeitskreis wird in den Folgejahren um weitere Handlungsfelder und entsprechende
Akteure angepasst. Parallel zum Arbeitskreis laufen 2026 weitere bilaterale Treffen und
Arbeitsgruppen, beispielsweise zu Informationskampagnen.
Fokus Pilotprojekte 2026 und Schlüsselthemen: besonders komplexe hitzerelevante
Maßnahmen
Öffentlich zugängliche kühle Innenräume mit Fokus auf die dichtbebaute Innenstadt
Die „Karte der kühlen Orte“ gibt eine Übersicht
Erprobung von Mindes tstandards für technische und organisatorische Ausstattung an
mindestens einem öffentlich zugänglichen Raum:
o für die Allgemeinbevölkerung
o speziell für Wohnungs- und Obdachlose, unter anderem in Kooperation mit
Suchtkoordination und Streetwork.
Hitzeschutz bei Großveranstaltungen
Entwickelung einer Vorlage für Hitzekonzepte (u.a. rechtliche Grundlagen, Zielkonflikte,
Kontakte)
Zielgruppe: städtische und nicht-städtische Veranstalter
Sensibilisierung und Schutz städtischer Mitarbeitenden mit Kontakt zur Bevölkerung
Erprobung von Pilot-Schulungen im Gesundheitsamt für verschiedene Zielgruppen,
beispielsweise für Eltern und Kinder (Schuleingangsuntersuchungen), Schwangere und
Menschen mit chronischen Erkrankungen
Einbettung „Hitzegesundheit“ in psychosoziale Angebote für einsame/sozialisolierte
Personen, u.a.
Erprobung Schulungen für ehrenamtliche Besuchsdienste (Kooperation mit katholischer
Kirche); Integration in bestehende Kanäle, wie zum Beispiel „Social Prescribing“
Fortführung und Weiterentwicklung bereits bestehender Maßnahmen
Zu nennen hier sind Bau- und stadtplanerische Maßnahmen wie Baumpflanzungen,
Entsiegelung, Trinkbrunnen, das Förderprogramm für Dach-, Fassaden- und
Innenhofbegrünung. Außerdem sind Informations- und Sensibilisierungsmaßnahmen
geplant. Hierzu gehören zum Beispiel Pressemitteilungen, soziale Medien inner- und
außerhalb der Stadtverwaltung (z. B. App „Gut versorgt in Düsseldorf“), Anzeigetafeln der
Rheinbahn bei Hitzewarnungen, „Hitzeportal Düsseldorf“, die „Karte der kühlen Orte“, sowie
Veranstaltungen und Vorträge und Entwicklung neuer Kampagnen wie
Trinkwasserkampagnen.
4. Finanzielle Auswirkungen
Ja ☒ Nein
Die 2026 fortgesetzten und geplanten Maßnahmen sollen im Jahr 2026 ohne zusätzliche
Ressourcen erfolgen. Maßnahmen mit potentiellem Mehrbedarf werden auf
Fördermöglichkeiten geprüft und im Einzelnen zur Entscheidung in die Haushaltsberatungen
eingebracht.
5. Weiteres Vorgehen
Die Dokumentation und Anpassung der Pilotmaßnahmen nach der Hitzesaison 2026 stellt
die weiteren Schritte dar. Außerdem ist eine kontinuierliche Fortschreibung des HAP
basierend auf Evaluation und Monitoring vorgesehen. Seite 4
Anlagen:
Anlage 1 Hitzeaktionsplan
Auszug – das vollständige Dokument ist über den Original-Link verfügbar.
KI-gestützt aufbereitet am 13. Mai 2026. Die Zusammenfassung kann Fehler enthalten. Maßgeblich bleiben die Originaldokumente und veröffentlichten Beratungsergebnisse.