Informationsvorlage Aktenzeichen APS/053/2026

Kooperatives Verfahren zur Schadowstraße und Berliner Allee

Amtlicher Titel: Kooperatives Verfahren Nr. 01/033 - Schadowstraße/ Berliner Allee (Tuchtinsel)

Ein Sachstandsbericht der Verwaltung zur Kenntnisnahme.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Schadowstraße · Stadtbezirk 1 (Altstadt, Stadtmitte)örtlicher Bezug 1Dokument 26. Mai 2026veröffentlicht

Zusammenfassung

Die Bezirksvertretung 1 nimmt am 26. Juni 2026 um 14:00 Uhr die Informationsvorlage zum kooperativen Verfahren zur Schadowstraße und Berliner Allee zur Kenntnis. Die Vorlage trägt die Referenz APS/053/2026.

Einordnung

Die Bezirksvertretung 1 behandelt am 26. Juni 2026 um 14:00 Uhr die Informationsvorlage zum kooperativen Verfahren an der Schadowstraße und Berliner Allee. Die Vorlage hat die Referenz APS/053/2026. Ein Ergebnis oder eine Beschlussfassung steht noch aus.

Hintergrund

Das kooperative Verfahren zielt darauf ab, die Entwicklung der Tuchtinsel an der Schadowstraße und Berliner Allee zu fördern. Details zur Vorlage sind im entsprechenden Dokument zu finden.

Was bedeutet das für Bürger?

Die Kenntnisnahme der Vorlage hat keine direkten Auswirkungen auf die Bürger. Es handelt sich um einen Informationsprozess.

Nächste Schritte

Die Bezirksvertretung 1 wird die Vorlage besprechen und gegebenenfalls weitere Schritte einleiten.

Die wichtigsten Punkte

  • Bezirksvertretung 1 tagt am 26. Juni 2026 um 14:00 Uhr.
  • Vorlage trägt die Referenz APS/053/2026.
  • Ziel des Verfahrens ist die Entwicklung der Tuchtinsel.

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Beschluss & Empfehlung

  • APS Der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung nimmt die in der
  • Wettbewerbsergebnis sah für den Bereich der Tuchtinsel bereits damals einen Hochpunkt
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Title: Informationsvorlage URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00588916.pdf Published Time: 2026-06-09T10:36:00.000Z Number of Pages: 6 Markdown Content: APS/053/2026 X öffentlich nicht öffentlich # Informationsvorlage Betrifft: Kooperatives Verfahren Nr. 01/033 - Schadowstraße/ Berliner Allee (Tuchtinsel) - Rahmenbedingungen Auslobung Fachbereich: 61 - Stadtplanungsamt Dezernentin / Dezernent: Beigeordnete Cornelia Zuschke Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität Bezirksvertretung 1 26.06.2026 Kenntnisnahme Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung 01.07.2026 Kenntnisnahme Seite 2 ## Sitzung des APS am 01.07.2026 Vorlage Nr. APS/053/2026 _________________________________________________________________________ ## Kooperatives Verfahren Nr. 01/033 Rahmenbedingungen ## - Schadowstraße/ Auslobung ## Berliner Allee (Tuchtinsel) - Informationsvorlage Seite 3 Vorlage Nr. APS/053/2026 Kooperatives Verfahren Nr. 01/033 - Schadowstraße/ Berliner Allee (Tuchtinsel) - Informationsvorlage - Rahmenbedingungen Auslobung Beschlussentwurf: BV Die Bezirksvertretung 1 wird hiermit gem. § 3 Abs. 10 Nr. 3 der Bezirkssatzung angehört und nimmt die in der Anlage beschriebenen Rahmenbedingungen zur Auslobung zum kooperativen Verfahren - Schadowstraße/ Berliner Allee (Tuchtinsel) - zur Kenntnis. APS Der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung nimmt die in der Anlage beschriebenen Rahmenbedingungen zur Auslobung zum kooperativen Verfahren - Schadowstraße/ Berliner Allee (Tuchtinsel) - zur Kenntnis. Seite 4 Sachdarstellung Anlass Eine Weiterentwicklung der sogenannten Tuchtinsel wurde bereits im städtebaulich- freiraumplanerischen Wettbewerb des Kö-Bogen ll im Jahr 2009 vorgesehen. Das Wettbewerbsergebnis sah für den Bereich der Tuchtinsel bereits damals einen Hochpunkt vor. Während die Realisierung des Kö-Bogen I und II voranschritt und weitere Entwicklungen (Umbau Schadowstraße, Neubau Gebäude „Alte Leipziger“ etc.) die Transformation der Innenstadt voranbrachten, kamen die Bemühungen zur städtebaulich-architektonischen Qualifizierung der Tuchtinsel bislang über Ideen nicht hinaus, auch vor dem Hintergrund unterschiedlicher Eigentümerinteressen. Nach Klärung der eigentumsrechtlichen Voraussetzungen soll nun der Lückenschluss im Bereich Tuchtinsel und der angrenzenden Berliner Allee nach Osten vollzogen werden. Verfahren Zur Qualifizierung der Tuchtinsel ist ein kooperatives Verfahren Nr. 01/033 – Schadowstraße/ Berliner Allee (Tuchtinsel) - geplant. Dieses Verfahren bildet den strukturierten Rahmen mit dem Auslober Paxos Düsseldorf S41 SARL (vertreten durch Midstad Development GmbH), den beteiligten Fachämtern und der Öffentlichkeit eine dem Standort entsprechende Lösung zu entwickeln. Bereits im Januar 2026 (APS am 28.01.2026) wurde die Vorbereitung der Mehrfachbeauftragung im kooperativen Verfahren und die Durchführung einer Öffentlichkeitsbeteiligung den Gremien vorgelegt. Die vorgeschaltete Phase Null unter Einbeziehung der Öffentlichkeit diente als Ausgangspunkt, um Bedarfe, Ideen und Erwartungen frühzeitig zu erfassen und in eine präzise, zukunftsgerichtete Aufgabenstellung zu überführen. An der Öffentlichkeitsbeteiligung vor Ort haben sich ca. 80 Personen beteiligt. Weitere 68 Personen haben online die Möglichkeit der Beteiligung wahrgenommen. Die eingegangenen Beteiligungen der Phase Null wurden in einer Dokumentation zusammengefasst und können auf der Projekthomepage (online unter: https://midstad-duesseldorf-tuchtinsel.de) eingesehen werden. Die Dokumentation wird vor Ort in Form von Plakaten in der Umgebung beworben. In einem nächsten Schritt sollen die sieben eingeladenen Planungsteams zu einer Aufgabenstellung innovative, wirtschaftlich tragfähige und architektonisch anspruchsvolle Lösungen erarbeiten, die das Potenzial des Ortes voll ausschöpfen. Seite 5 Die erarbeiteten Lösungsvorschläge werden am 15. Dezember 2026 der Öffentlichkeit vor der finalen Jurysitzung vorgestellt. Die Anregungen der Öffentlichkeit werden dem Preisgericht mitgegeben. Anschließend ist eine öffentliche Ausstellung aller Entwürfe geplant. Rahmenbedingungen Auslobung > Luftbild mit Umring des Plangebietes; Quelle: Landeshauptstadt Das Grundstück der sog. Tuchtinsel mit seiner besonderen Insellage und das Grundstück östlich der Berliner Allee, welches den Blockrand schließt, bilden das Plangebiet des Qualitätssichernden Verfahrens. Derzeit sind beide Teilbereiche bebaut. Es sollen Baukörper geplant werden die sowohl für den Standort und sein direktes Umfeld, als auch für die Stadt Düsseldorf zukunftsweisende Stadtbausteine darstellen. Dabei geht es um den Entwurf von einem oder mehreren Hochpunkten, die sich unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen des Hochhausrahmenplanes und des Denkmalschutzes in das städtebauliche Umfeld einfügen sollen. Die Herausforderung der beiden Teilbereiche besteht darin, den jeweiligen stadträumlichen Nachbarschaften angemessen zu begegnen und dabei ein eigenständiges architektonisches Erscheinungsbild zu entwickeln. Sie sollen jeweils prägnante Adressen ausbilden und nutzungsspezifische, ihrer jeweiligen Lage entsprechende, Funktionen aufnehmen. Im Bereich der Tuchtinsel sollen Nutzungen, wie Gastronomie, Einzelhandel, Büro, aber auch Flächen für Soziales und ein Multifunktionsveranstaltungssaal entstehen. Im Bereich der Berliner Allee sollen Einzelhandel, Gastronomie, Büro und ein Hotel ihren Platz finden. Die Nutzungen sollen aus der belebten Umgebung über einen qualitätvoll gestalteten Freiraum zugänglich sein und damit das Areal dauerhaft ergänzen und aufwerten. Seite 6 Dabei wird insbesondere Wert auf die städtebauliche und architektonische Qualität gelegt. Bei der Konzeptfindung sind ebenfalls die umfassenden verkehrlichen und infrastrukturellen Restriktionen, die dieser Standort mit sich bringt einzuhalten. Wesentliche Eckpunkte der Auslobungsunterlagen:  Verträgliche Einbindung in das bestehende Stadtgefüge, unter Berücksichtigung der Sichtachsen  Überzeugende architektonische Gestaltung der Baukörper  Städtebauliche Einbindung unter Berücksichtigung der Verkehrssituation und des Tunnelbauwerks  Entwicklung von privaten Grundstücksflächen (Tuchtinsel und Berliner Allee 2-8) sowie sinnvolle Einbindung öffentlicher Flächen  Mischnutzung innerhalb der Gebäude  Beachtung der Belange der unterirdischen Infrastruktur  Respektvoller Umgang mit den umliegenden Denkmälern (z.B. Johanniskirche, Dreischeibenhaus ) Mit der Auslobung sollen Lösungen gefunden werden, die einen nachhaltigen Beitrag zur städtebaulichen Qualität Düsseldorfs leisten und das Gebiet um die Tuchtinsel zu einem lebendigen, vielfältigen und zeitgemäßen Stadtbaustein zu entwickeln. Weiteres Vorgehen Die Auslobungsunterlagen werden den teilnehmenden Architekturteams zur Bearbeitung ihrer Entwurfsideen für die Tuchtinsel vorgelegt. Vor der finalen Preisgerichtssitzung im Dezember 2026 findet eine erneute Öffentlichkeitsbeteiligung statt. Die Eingaben der Öffentlichkeit werden den Entscheidungsträgern im Rahmen der Preisgerichtssitzung mit an die Hand gegeben. Nach der Kürung des Siegerentwurfes werden die Entwürfe der Öffentlichkeit im Rahmen einer Ausstellung präsentiert. Im Anschluss an das qualitätssichernde Verfahren ist auf der Grundlage des Siegerentwurfs eine Neuaufstellung des Planungsrechts vorgesehen.

KI-gestützt aufbereitet am 12. Juni 2026. Die Zusammenfassung kann Fehler enthalten. Maßgeblich bleiben die Originaldokumente und veröffentlichten Beratungsergebnisse.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen APS/053/2026