Sitzung · Sitzung beendet
Rat
Sitzung · Sitzung beendet
Historische Ratsnachlese
Ratssitzung vom 14. Dezember 2006
Die Sitzung in einer Minute
Die finanziell größte Einzelentscheidung der ausgewählten Punkte betraf den Hochwasserschutz, während zusätzliche Mittel unmittelbar in Kindertageseinrichtungen und eine Schule flossen. Politisch umstritten war vor allem die Neuordnung der Müllentsorgung; die übrigen ausgewählten Vorhaben fanden breite oder einstimmige Zustimmung.
Nachrichtenwert statt Reihenfolge der Tagesordnung
Sanierung des Rückstaudeiches Brückerbach - Kostenerhöhung - Bau- und Finanzierungsbeschluss -
Der Rat erhöhte die Kosten für die Sanierung des Rückstaudeiches am Brückerbach von 10.620.174,25 Euro um 4.879.825,75 Euro. Der neue Kostenrahmen betrug damit 15,5 Millionen Euro.
Eine Aussprache fand nicht statt. Kahl und Laubenburg stimmten dagegen, Lemmer enthielt sich; der Rat beschloss die Kostenerhöhung mit zwei Gegenstimmen.
Für das Hochwasserschutzprojekt mussten damit fast 4,88 Millionen Euro mehr finanziert werden als zuvor vorgesehen.
Vorlage 60/110/06 · Nachweis: TOP 29, PDF-Seite 23
Kostenentwicklung im Bereich der Müllabfuhr - Auswirkungen auf den Gebührenbedarf 2007 ff. und Gebührenkalkulation 2007
Der Rat beschloss, die Biotonne stadtweit zum Vollkostenpreis anzubieten und das Mindestrestmüllvolumen auf 20 Liter je Einwohner und Woche festzulegen. Mit Biotonne oder vollständiger Eigenkompostierung konnte es unter bestimmten Voraussetzungen auf Antrag auf 15 Liter sinken; zugleich entfielen die mobile Grünschnittsammlung und bei kleinen Behältern die wöchentliche Restmüllleerung.
Die SPD bezweifelte die Annahmen der Gebührenkalkulation und warnte vor höheren Belastungen in einzelnen Haushalten. CDU, FDP, Grüne und Oberbürgermeister stimmten zu; SPD sowie Kahl und Laubenburg votierten dagegen, Reichert enthielt sich.
Die Entscheidung veränderte stadtweit die angebotenen Entsorgungsleistungen und die Bemessung des Restmüllvolumens. Haushalte konnten je nach Abfallmenge und Nutzung der Biotonne unterschiedlich betroffen sein.
Vorlage 70/080/06 · Nachweis: TOP 18, PDF-Seite 18
Bereitstellung überplanmäßiger Mittel im Verwaltungshaushalt HSt 1 4640 71815 - Zuschüsse zu Betriebskosten von Kindertageseinrichtungen
Der Rat stellte 2,189 Millionen Euro überplanmäßig für Zuschüsse zu den Betriebskosten von Kindertageseinrichtungen bereit. Die zusätzlichen Mittel wurden im Verwaltungshaushalt verbucht.
Der Beschluss fiel ohne Wortmeldungen einstimmig.
Die Entscheidung sicherte einen zusätzlichen Millionenbetrag für den laufenden Betrieb von Kindertageseinrichtungen.
Vorlage 51/157/06 · Nachweis: TOP 25, PDF-Seite 22
Sanierung der naturwissenschaftlichen Räume des Geschwister-Scholl- Gymnasiums Redinghovenstraße 41, Masterplan Schulen - Bau- und Finanzierungsbeschluss -
Der Rat beschloss, die naturwissenschaftlichen Räume des Geschwister-Scholl-Gymnasiums an der Redinghovenstraße 41 zu sanieren sowie Einrichtung und Ausstattung neu anzuschaffen. Die Gesamtkosten betrugen 1,705 Millionen Euro; darin waren 910.000 Euro überplanmäßige Mittel enthalten.
Es gab keine Wortmeldungen. Der Rat fasste den Beschluss einstimmig.
Damit erhielt eine konkrete Schule erneuerte Räume und Ausstattung für den naturwissenschaftlichen Unterricht.
Vorlage 60/089/06 · Nachweis: TOP 28, PDF-Seite 23
Therapiebad St. Josef
Der Rat erklärte sich mit einem langfristigen Mietvertrag zwischen der Bädergesellschaft und dem Deutschen Orden für das Therapiebad St. Josef in Unterrath einverstanden. Er stimmte der Aufnahme in die Betriebsführung der Bäder zu; für die Haushaltsplanung waren jährlich 30.000 Euro zusätzliche Ersatzleistungen sowie Investitionskosten von 150.000 Euro für 2007 und 50.000 Euro für 2008 vorzusehen.
Der Rat entschied ohne Wortmeldungen einstimmig.
Die Stadt band das Therapiebad langfristig in den kommunalen Bäderbetrieb ein und plante dafür laufende sowie investive Mittel ein.
Vorlage 52/114/06 · Nachweis: TOP 7, PDF-Seite 16
Amtliche Quellen
Niederschrift, Einladung und weitere Unterlagen der Stadt.
Orte der Sitzung
Die Karte zeigt den Sitzungsort. Weitere konkrete Adressen wurden nicht zuverlässig extrahiert.
Kartendaten: OpenStreetMap · Adressen aus den strukturierten Ortsdaten der Sitzung und ihrer Vorlagen.
Alle öffentlichen Tagesordnungspunkte in amtlicher Reihenfolge – einschließlich Ergebnis, Vorlage und verfügbarer Anlagen.