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Title: S:\RSD\Test_Konvertierung\Prod Archiv\Vorlagen\2005\70_ 32_2005_22163.wpd
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00066870.pdf
Published Time: Fri, 05 Jul 2019 13:07:58 GMT
Number of Pages: 7
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> Stadt Düsseldorf Lg 138 – 02.2002 (PVR)
Für die Übersendung an die Ausschüsse bzw. Bezirksvertretungen bitte die Vordrucke Lg 133, Lg 134 oder Lg 137 verwenden. Vorlage
70/ 32/2005
> Bauherrenamt Dezernentin/Dezernent Auskunft erteilt Telefon-Nbst.
Dezernat 03 Herr Rattenhuber Herr Beier 92114
> Technisches Amt Dezernentin/Dezernent Auskunft erteilt Telefon-Nbst.
Immobilienmanagement Herr Rattenhuber Herr Slawik 94574
# Bauherrenvorlage zur Herbeiführung eines Bau- und Finanzierungsbeschlusses für Baumaßnahmen gemäß Ziffer 1.1 der Dienstanweisung für die Planung und Durchführung von Hochbauten
X Hochbauvorhaben Tiefbauvorhaben 1 Diese Vorlage ist für folgende Gremien bestimmt:
Bezirksvertretung X Bauauschuss X Fachausschuss X Haupt- und Finanzausschuss X Rat
Projektbezeichnung
Ersatzneubau und Teilsanierung Feuerwache 8, Gräulinger Straße 27
Haushaltsstelle(n) Gesamtkosten
2M0000 8016 0650 94262 1.500.000,00 EUR
Nettofolgekosten
(jährliche Mehrbelastung für den Haushalt – siehe Ziffer 5.7) Gesamtsumme Folgekosten jährlich 120.000,00 EUR
Bisheriger Beschluss Grundsatzbeschluss vom Grundsatzbeschluss vom
X Fachausschuss 21.04.2004 X Rat 06.05.2004
Bisherige Kostenermittlung vom in Höhe von Kostenschätzung X Kostenberechnung Kostenanschlag 07.03.2005 1.500.000,00 EUR
Unterlagen nach § 10 GemHVO BIC-Empfehlung IPK-Empfehlung
X RPA geprüft am 15.03.2005 X vom 16.03.2005 vom
2 Beschlussdarstellung
> X
Der Bauausschuss nimmt Kenntnis von den Plänen (Maßstab 1 : 100 ) und Kostengliederung siehe Nr. 4.4 der Kostenschätzung vom der Kostenberechnung vom dem Kostenanschlag vom in Höhe von
07.03.2005 1.500.000,00 EUR und stimmt zu.
X Das Ergebnis der Beratung im Bauausschuss wird in der Sitzung mündlich vorgetragen.
Der Rat beschließt den Ersatzneubau und Teilsanierung der Feuerwache 8, Gräulinger Str. 27 zu Gesamtkosten in Höhe von 1.500.000,00 EUR. 3 Sachdarstellung
Im derzeitigen Zustand der Feuerwache ist das Raumangebot für eine zeitgemäße Ausstattung mit Feuerwehr- und Rettungsfahrzeugen und den erforderlichen hygienischen Einrichtungen nicht mehr ausreichend. Insbesondere folgende Defizite erfordern einen Ergänzugsbau: 1. Schwarz-Weiß Bereich: nach der Arbeitsstättenrichtlinie ist ein Schwarz- Weiß Bereich einzurichten (ASiG- Forderung). Hierdurch werden die hygienischen Anforderungen im Falle einer Kontamination der Kleidung eingehalten. Dieser Bereich ist für Frauen und Männer getrennt einzurichten. 2. Fahrzeughalle: Die bestehende Fahrzeughalle hat keine Trennung zwischen den Rettungsdienstfahrzeugen und den Feuerwehreinsatzfahrzeugen. Wegen der hohen hygienischen Anforderungen an den Krankentransport- und Rettungsdienst ist es Stand der Technik, diesen Bereich von den Feuerlöschfahrzeugen räumlich zu trennen. Die Anzahl der Stellplätze ist nicht ausreichend, was einen reibungslosen Einsatz behindert. 3. Fehlende Spindräume: Zur Zeit wird ein großer Teil der Schutzkleidung aufgrund des Platzmangels zum Teil offen in der Verbindungshalle aufgehängt 4. Fehlende Brandabschnittstrennung zwischen den Gebäudeeinheiten: Die Trennung der Brandabschnitte sowie die geforderte Feuerwiederstandsklasse zwischen der Fahrzeughalle, der zweigeschossigen, unterkellerten Verbindungshalle un dem Wachgebäude sind nicht vorhanden. 5. Fehlende Raumreserven: Gemäß Feuerwehrbedarfsplan wird die Wache um zwei Funktionsstellen erweitert. Das bedeutet, dass durch den Schichtdienst neun weitere Personen der Wache angehören, die vier zusätzliche Ruheräume benötigen. Die Erweiterung sieht folgendes Raumprogramm vor: Kellergeschoss: Schwarz-Weiß Bereich, getrennt für Frauen und Männer, Lagerung der Schutzkleidung, Kompressorraum, Lager Erdgeschoss: Drei Stellplätze für den Rettungsdienst, neuer Eingang für beide Gebäudeteile I. Obergeschoss: Ruheräume für den Rettungsdienst, Duschen getrennt für Frauen und Männer, Spindräume, einen Büroraum II. Obergeschoss: Spindräume Zudem wird die bestehende Haustechnik an den Schnittstellen wie Verteilern, Übergabestationen und Hauptversorgungsleitungen erweitert. Durch das neue Gebäude sind die Funktionen der Feuer- und Rettungswache zentral um den Hof der Wache angeordnet und gewähren einen reibungslosen Ablauf. Bei der Kostenanalyse (Nr. 42) waren die Neubauteile mit einer Fläche von 680 m² sowie die Teilfläche der zu sanierenden Technikflächen im Bestand mit 174,9 m² zugrunde gelegt. Die erforderlichen Mittel für den Ersatzneubau und Teilsanierung in Höhe von 1.471.220,00 Euro sind bei der Haushaltsstelle 2M0000 8016 0650 94262 etatisiert. Die Mittel für das nach der Sanierung zu ersetzende bzw. neu zu beschaffende Inventar in Höhe von 28.780,00 Euro muss im Zuge der Haushaltsplanberatung 2006 ff durch das Amt 37 angemeldet werden.
4 Technische Einzelangaben
Tz Erläuterungen der Abkürzungen:
> FBG = Fläche des Baugrundstücks BF = Bebaute Fläche HNF = Hauptnutzfläche NF = Nutzfläche FF = Funktionsfläche VF = Verkehrsfläche NGF = Nettogrundrissfläche KF = Konstruktionsfläche BGF = Bruttogrundrissfläche BRI = Bruttorauminhalt
41 Planung
Wichmann Architekten und Ingenieure
Bauleitung
Wichmann Architekten und Ingenieure
Projektsteuerung
Amt für Immobilienmanagement
42 Grundflächen für Rauminhalte nach DIN 277
FBG m 2 BF m 2 HNF m 2 Nebennutzfläche m 2 NF m 2 (Nur bei Bedarf unterteilen)
+ =
FF m 2 VF m 2 NGF m 2 KF m 2 BGF m 2 BRI m 3
+ + = + = 854,90 3.039,20
Kostenanalyse Vergleichswerte in m 3 BRI (Architektenkammer NW) Kosten je m 2 BGF Kosten je m 3 BRI unterer Wert mittlerer Wert höchster Wert
1.292,30 EUR 363,58 EUR 280,00 EUR 365,00 EUR 450,00 EUR
43 Das Raum- und Funktionsprogramm vom entspricht den gültigen Richtlinien. Abweichungen sind zu begründen. Zulässige Überschreitung des Durchschnittswertes in % Durchschnittswert eingehalten? Zulässige Unterschreitung des Durchschnittswertes in %
X Ja Nein Erläuterungen zum Raum- und Funktionsprogramm
Das Raumprogramm der Feuerrettungswache basiert auf einem durch die Berufsfeuerwehr der Landeshauptstadt Düsseldorf beauftragten Gutachten und der eigenen Erfahrung der Feuerwehr. Die Forderungen der ASiG sind berücksichtigt.
44 X Kostengliederung nach DIN 276/1993 Kostengliederung gemäß Anlage 1 Betrag (einschließlich MwSt.) 441 Kosten des Baugrundstücks (Kostengruppen 110–139) 442 Kosten der Erschließung (Kostengruppen 210–240) 74.800,00 EUR
443 Kosten des Bauwerks (Kostengruppen 310–399) 698.000,00 EUR
4441 Kosten der Technischen Anlagen – Bauwerk (Kostengruppen 410–489) 406.920,00 EUR
4442 Kosten der Sonstigen Maßnahmen für Technische Anlagen (Kostengruppen 490–499) 445 Kosten der Außenanlagen (Kostengruppen 510–595) 79.000,00 EUR
Anteil Amt 65 Anteil Amt 66 Anteil Amt 68 446 Kosten des Geräts (Kostengruppen 611–619, 621–629) (mit/ohne Inventarkosten – 611) davon Inventar davon Sonstiges
28.780,00 EUR 28.780,00 EUR
447 Baunebenkosten (Kostengruppen 710–790) 212.500,00 EUR
Gesamtkosten 1.500.000,00 EUR Stadt Düsseldorf Lg 138 – 02.2002 (PVR) Stadt Düsseldorf Lg 138 – 02.2002 (PVR) 45 Das Bauvorhaben ist nicht behindertengerecht. Die Abstimmung mit der Koordinatorin/dem Koordinator für Behindertenhilfe ist erfolgt. behindertengerecht. X
Erläuterungen
Die Räume sind nicht öffentlich zugängig, ein Arbeitsplatz für einen Menschen mit körperlicher Behinderung ist in diesem Bereich nicht möglich.
46 Umweltschutzmaßnahmen
461 Ökologisch bzw. Öko-toxikologisch bedenkliche Baustoffe entsprechend der „Geschäftsanweisung zur Beschaffung von umweltfreundlichen Baustoffen“ vom 05. 09. 2000
X werden nicht verwandt. werden verwandt, weil
462 Bauausführung im Niedrigenergiestandard
X ist vorgesehen. ist nicht möglich, weil
463 Einsatz regenerativer Energien ist vorgesehen.
X ist nicht möglich, weil
nicht wirtschaftlich einsetzbar.
464 Sonstige Umweltschutzmaßnahmen
Es wird ein Koaleszenzabscheider eingebaut und es werden nur halogenfreies Kabelmaterial verwendet.
5 Folgekosten jährlich (nach Vordruck Lg 536) 51 Personalkosten (zusätzliche Stellen) Betrag Anzahl Besoldungsgruppen Vergütungsgruppen Lohngruppen
in 52 enthalten
52 Sach- und Betriebskosten Betrag
Unterhalts-, Betriebs- und Verwaltungsaufwand (einschl. Personalkosten) 36.368,00 EUR
darin enthalten Bauunterhaltungskosten 15.450,00 EUR
Energiekosten
X Wasser X Abwasser X Strom Öl X Gas Fernwärme Kostenvergleich Energie (bei energierelevanten Maßnahmen in bestehenden Gebäuden) Ist (p. a.) Soll (p. a.) Differenz Verbrauch Preis Verbrauch Preis Betrag
× ×
Summe 36.368,00 EUR Stadt Düsseldorf Lg 138 – 02.2002 (PVR) 53 Kapitalkosten Betrag
Zinsen und Tilgung 156.368,00 EUR
Summe 5.1 bis 5.3 191.700,00 EUR
54 abzüglich Einnahmen
55 Bruttofolgekosten 156.368,00 EUR
56 Entfallende Ausgaben/Einnahmen (+ oder –) Ausgaben Einnahmen
-35.850,00 EUR -36.368,00 EUR
57 X Nettofolgekosten (jährliche Mehrbelastung für den Haushalt) 120.000,00 EUR
6 Maßnahmen förderungsfähig?
X Nein Ja, Fördersatz % Betrag Gesamtkosten laut Ziffer 4.4 1.500.000,00 EUR
Voraussichtliche förderungsfähige Kosten Nichtförderungsfähige Kosten (bitte in der Begründung gesondert erläutern) 1.500.000,00 EUR
Die Finanzierung erfolgt durch Betrag davon
Bund und Land Zuweisung Darlehen zum Bau Anteile Dritter 1.471.220,00 EUR
zur Inneneinrichtung
X Eigenanteil (Darlehen) 1.500.000,00 EUR 28.780,00 EUR
Bewilligungsantrag gestellt am Bewilligung erteilt am in Höhe von
7 Vorgesehene Termine
Baubeginn Bauzeit ca. (Jahre/Monate) Fertigstellung ca.
Oktober 2005 10 Monate August 2006
8 Alternativen
keine Stadt Düsseldorf Lg 138 – 02.2002 (PVR)
Vorlage Anlage 1 zur Bauherrenvorlage 70/ 32/2005
Im Kostenanschlag sind folgende Leistungen enthalten:
Gewerk Betrag Zwischensumme
% Mehrwertsteuer
Gesamtkosten
zur Rundung
Gesamtkosten brutto Stadt Düsseldorf Lg 138– 02.2002 (PVR)
Vorlage Anlage 2 zur Bauherrenvorlage 70/ 32/2005
Inventarkosten (Aufschlüsselung) Sonstige Erläuterungen
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Ergebnis Ausschuss für öffentliche Einrichtungen -/- 1 -/-2Bauausschuss -/- 1 -/-2Haupt- und Finanzausschuss -/- 1 -/-2Rat -/- 1 -/-21) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant. 2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst.