Anfrage Aktenzeichen BV10/052/2026

Intelligente Straßenbeleuchtung in Garath/Hellerhof - Anfrage der CDU-Fraktion -

Eine Frage einer Fraktion oder eines Ratsmitglieds an die Verwaltung.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Julius-Raschdorff-Straße 6 · Stadtbezirk 10 (Garath)örtlicher Bezug 1Dokument 11. März 2026veröffentlicht

Worum es geht

Die folgenden Fragen stammen aus der Anfrage. Sie sind keine Feststellungen der Verwaltung; Antworten und Beratungsstand stehen gesondert im Verlauf.

Die Fragen der Anfrage

  1. Ist geplant konventionelle Lampen in Garath/Hellerhof durch energiesparende Lampen mit Bewegungssensoren zu ersetzen?
  2. Wäre es technisch möglich ein entsprechendes Pilotprojekt in Garath oder Hellerhof umzusetzen?
  3. Von welcher Amortisationsdauer geht die Verwaltung bei den Investitionskosten für eine Umrüstung auf intelligente Straßenbeleuchtung mit Bewegungssensoren aus?
Weitere Einordnung im Original: Aus „Begründung“

In anderen Städten wird aktuell die Umrüstung auf intelligente Straßenbeleuchtung mit Bewegungssensoren getestet und in Tübingen bereits umgesetzt. Die Stadtwerke Tübingen wollen bis 2030 großflächig ihre rund 10.300 Straßenlampen auf „ Licht nach Bedarf " umrüsten. Damit soll der Strombedarf um rund zwei Millionen Kilowattstunden pro Jahr reduziert werden. Neben einer Einsparung von Stromkosten wird die Lichtverschmutzung reduziert und die CO 2 -Bilanz verbessert. Diese Gründe sprechen auch für eine Umsetzung in Düsseldorf. Garath und Hellerhof bieten sich insbesondere auf Grund des vergleichsweise geringen nächtlichen Verkehrsaufkommens für ein Pilotprojekt an. Das Konzept „ Licht nach Bedarf " beschreiben die Stadtwerke Tübingen wie folgt: Im Ruhezustand leuchten die Straßenlampen auf einem niedrigen Energielevel von rund zehn Prozent der maximalen Leuchtkraft. Reagiert der in der Lampe verbaute Infrarotsensor auf Bewegungen in einer Entfernung von fünf bis zehn Metern, erhöhen die Lampe und die mit ihr vernetzten Nachbarlampen ihre Leuchtkraft sukzessive. Wie hell diese werden, hängt vom jeweiligen Standort ab. Es entsteht ein Lichtteppich, der die wahrgenommene Bewegung begleitet. Nach einigen Sekunden kehren die Lampen wieder auf ihr Ausgangslevel zurück. An jeder „ Licht nach Bedarf " -Straßenlampe geht die benötigte Leistung durchschnittlich von 80 auf acht Watt zurück. Damit liegt das Einsparpotential gegenüber konventionellen Leuchten bei knapp 90 Prozent. Pro Lampe ergibt sich daraus eine Einsparung von rund 200 bis 240 Kilowattstunden pro Jahr - macht 1.700 Tonnen CO2-Einsparung in 20 Betriebsjahren.

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 11. März 2026. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

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Vorgang · BV10/052/2026

Unterlagen und Sitzungsverlauf

Die amtlichen Unterlagen und eindeutig verknüpften Sitzungstermine stehen gemeinsam auf dieser Seite. Ein Sitzungstermin allein belegt noch keinen Beschluss.

Der Verlauf wird automatisch anhand amtlicher Verknüpfungen zusammengestellt.

Die belegten Schritte

So entwickelt sich der Vorgang

  1. Ursprüngliche Vorlage

    Anfrage · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  2. Weitere Unterlage

    Beantwortung zur Vorlage BV10_052_2026 · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  3. Sitzung · TOP 5.2

    Bezirksvertretung 10. Amtlicher Vermerk: „schriftlich beantwortet“.

Gezeigt werden amtlich verknüpfte Unterlagen und Termine. Dateidatum und Sitzungsdatum können voneinander abweichen. Eine Kenntnisnahme oder beantwortete Anfrage ist noch kein Umsetzungsbeschluss.

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BV10/052/2026 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 11.03.2026 CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung 10 An den Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks 10 Anfrage zur Sitzung der Bezirksvertretung 10 am 24.03.2026 Betrifft: Intelligente Straßenbeleuchtung in Garath/Hellerhof - Anfrage der CDU-Fraktion - Die Verwaltung wird gebeten folgende Anfrage zu beantworten: 1. Ist geplant konventionelle Lampen in Garath/Hellerhof durch energiesparende Lampen mit Bewegungssensoren zu ersetzen? 2. Wäre es technisch möglich ein entsprechendes Pilotprojekt in Garath oder Hellerhof umzusetzen? 3. Von welcher Amortisationsdauer geht die Verwaltung bei den Investitionskosten für eine Umrüstung auf intelligente Straßenbeleuchtung mit Bewegungssensoren aus? Begründung: In anderen Städten wird aktuell die Umrüstung auf intelligente Straßenbeleuchtung mit Bewegungssensoren getestet und in Tübingen bereits umgesetzt. Die Stadtwerke Tübingen wollen bis 2030 großflächig ihre rund 10.300 Straßenlampen auf „ Licht nach Bedarf " umrüsten. Damit soll der Strombedarf um rund zwei Millionen Kilowattstunden pro Jahr reduziert werden. Neben einer Einsparung von Stromkosten wird die Lichtverschmutzung reduziert und die CO 2 -Bilanz verbessert. Diese Gründe sprechen auch für eine Umsetzung in Düsseldorf. Garath und Hellerhof bieten sich insbesondere auf Grund des vergleichsweise geringen nächtlichen Verkehrsaufkommens für ein Pilotprojekt an. Das Konzept „ Licht nach Bedarf " beschreiben die Stadtwerke Tübingen wie folgt: Im Ruhezustand leuchten die Straßenlampen auf einem niedrigen Energielevel von rund zehn Prozent der maximalen Leuchtkraft. Reagiert der in der Lampe verbaute Infrarotsensor auf Bewegungen in einer Entfernung von fünf bis zehn Seite 2 Metern, erhöhen die Lampe und die mit ihr vernetzten Nachbarlampen ihre Leuchtkraft sukzessive. Wie hell diese werden, hängt vom jeweiligen Standort ab. Es entsteht ein Lichtteppich, der die wahrgenommene Bewegung begleitet. Nach einigen Sekunden kehren die Lampen wieder auf ihr Ausgangslevel zurück. An jeder „ Licht nach Bedarf " -Straßenlampe geht die benötigte Leistung durchschnittlich von 80 auf acht Watt zurück. Damit liegt das Einsparpotential gegenüber konventionellen Leuchten bei knapp 90 Prozent. Pro Lampe ergibt sich daraus eine Einsparung von rund 200 bis 240 Kilowattstunden pro Jahr - macht 1.700 Tonnen CO2-Einsparung in 20 Betriebsjahren. (Quelle: https://www.swtue.de/unternehmen/aktuell/neuigkeiten/detail/licht-nach- bedarf-stadtwerke-tuebingen-erweitern-intelligente- strassenbeleuchtung.html?utm_source=chatgpt.com zuletzt abgerufen am 08.03.2026)

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen BV10/052/2026