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BV7/161/2025
X öffentlich nicht öffentlich
Düsseldorf, 20.10.2025
Fraktion BÜ90/Die Grünen
Bezirksvertretung 7
An
Bezirksbürgermeisterin
Stadtbezirk 7
Anfrage
zur Sitzung der Bezirksvertretung 7 am 04.11.2025
Betrifft:
Kinderbetreuung in Knittkuhl
- Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen -
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen bitten die Verwaltung um
Beantwortung folgender Fragen:
1. Welchen Bedarf an Betreuungsplätzen in Kitas für Kinder unter und
über 3 Jahren erwartet die Verwaltung in den kommenden Jahren für den
Stadtteil Knittkuhl?
2. Ist zu erwarten, dass der zu erwartende Bedarf durch geförderte
Tageseinrichtungen und Tagespflege gedeckt werden kann?
3. Sind gegebenenfalls Erweiterungen der bestehenden Kapazitäten
oder Neubauten in der Planung?
Sachdarstellung:
Die zu erwartende Schließung der Katholischen Kindertagesstätte St. Cäcilia in
Knittkuhl mit derzeit ca. 50 Betreuungsplätzen, wird einen deutlichen Einschnitt
in das Betreuungsangebot vor Ort darstellen. Im gesamten Bereich Knittkuhl /
Hubbelrath gibt es aktuell nur 3 Kitas. Die zuletzt erreichte Versorgungsquote
von 48,3% bei Kindern unter 3 Jahren und 107.3% bei Kindern über 3 Jahren
dürfte damit deutlich unter den Stadtdurchschnitt sinken und Handlungsbedarf
erzeugen.
gez.:
Eva Mörger, Tino Baier, Maria Icking, Ulrich Scheinhardt, Swantje Hoffmann
Anlagen:
Antwort der Verwaltung
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9.5
Anlage 1 zu Vorlage BV7/161/2025
Sitzung der Bezirksvertretung 7 am 04.11.2025
Kinderbetreuung in Knittkuhl
Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Frage 1:
Welchen Bedarf an Betreuungsplätzen in Kitas für Kinder unter und über 3 Jahren
erwartet die Verwaltung in den kommenden Jahren für den Stadtteil Knittkuhl?
Antwort:
Grundsätzlich müssen die beiden Stadtteile Hubbeltrath und Knittkuhl bezogen auf die
Versorgung mit Betreuungsplätzen als ein gemeinsames Versorgungsgebiet betrachtet
werden. Insbesondere Hubbelrather Kinder besuchen h äufig die beiden Einrichtungen
in Knittkuhl. In den beiden Stadtteilen werden laut Planung für das laufende Kinder-
gartenjahr folgende Plätze vorgesehen:
Einrichtung Stadtteil Plätze für Kinder
unter 3 Jahren
Plätze für Kinder
ab 3 Jahren
Plätze gesamt
Am Mergelsberg 3 a 75 9 48 57
Am Neuenhof 3 75 15 44 59
An der Linde 2 74 0 22 22
Wie in der Stadt Düsseldorf insgesamt sind auch in Knittkuhl und Hubbelrath die
Kinderzahlen U6 deutlich gesunken.
Da Kinder unter 3 Jahren auch in der Tagespflege einen Betreuungsplatz finden und
traditionell aus den beiden Stadtteilen Plätze in Ludenberg und Gerresheim genutzt
werden, ist die Versorgung mit Betreuungsplätzen daher aktuell ausreichend.
Wie sich der weitere Bedarf nach Betreuungsplätzen entwickelt ist nicht absehbar. In
der Jugendhilfeplanung wird bis zum Vorliegen neuer Einwohnerzahlen oder-
prognosen unterstellt, dass sich die Kinderzahlen auf dem aktuellen Niveau
stabilisieren und nicht weiter sinken.
Frage 2:
Ist zu erwarten, dass der zu erwartende Bedarf durch geförderte Tageseinrichtungen
und Tagespflege gedeckt werden kann?
Antwort:
Im laufenden Kindergartenjahr kann voraussichtlich der Bedarf aus beiden Stadtteilen
gedeckt werden. Es befanden sich bereits zu Beginn des Kindergartenjahres kaum
noch Kinder auf den Wartelisten der Einrichtungen.
Allerdings hat die kurzfristige Entscheidung der katholischen Kirchengemeinde die
Tageseinrichtung Am Neuenhof zum 31.07.2026 zu schl ießen zu einer veränderten
Situation geführt.
Steht die Einrichtung im kommenden Kindergartenjahr 2026/2027 nicht mehr zur
Verfügung reichen die im Stadtteil verfügbaren Plätze nicht mehr aus alle Kinder der
beiden Stadtteile wohnortnah zu versorgen.
Frage 3:
Sind gegebenenfalls Erweiterungen der bestehenden K apazitäten oder Neubauten in
der Planung?
Antwort:
Sofort nach Bekanntwerden der geplanten Schließung der Kita Am Neuenhof hat die
Verwaltung des Amtes für Soziales und Jugend die beiden Träger der Knittkuhler
Einrichtungen zu einem Gespräch eingeladen, um zu prüfen wie die Betreuungsange-
bote der Einrichtung erhalten werden können.
Geprüft wird, ob die Einrichtung im Kindergartenjahr 2026/2027 in anderer Träger-
schaft fortgeführt und zudem wie der Erhalt der bestehenden Plätze durch bauliche
Maßnahmen dauerhaft gesichert werden kann.