Antrag CDU/Grüne Aktenzeichen RAT/453/2026

CDU und Grüne beantragen Ergänzungen für östliche Königsallee

Amtlicher Titel: Ergänzungsantrag der Ratsfraktionen von CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Vorlage OVA/062/2026

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
1Dokument 16. Juli 2026veröffentlicht

Das Wichtigste

Die Ratsfraktionen von CDU und Bündnis 90/Die Grünen haben einen Ergänzungsantrag zur Neugestaltung der östlichen Königsallee eingereicht. Sie bitten die Verwaltung, sieben konkrete Maßnahmen zu prüfen – von besserer Markierung von Radweg‑Überwegen bis zu größeren Taxiständen und barrierefreiem Fußwegmaterial. Der Antrag soll in der Ratssitzung am 16. Juli 2026 zur Abstimmung kommen. Bei Annahme könnten Sicherheit, Barrierefreiheit und das Stadtbild des Boulevards verbessert werden.

Warum wichtig

Bürgerinnen und Bürger erhalten sicherere Rad‑ und Fußwege, mehr Taxi‑Halteplätze und einen barrierefreien Fußgängerbereich – und die Fertigstellung der Baumaßnahmen könnte früher erfolgen.

Die Details

  • Markierung: Überwege auf dem Radweg sollen deutlich gekennzeichnet werden, um die Aufmerksamkeit von Radfahrenden und Fußgängern zu erhöhen.
  • Sicherheitsabstände: Abstand zwischen Gehweg, Radweg und Längsparkstreifen soll optimiert werden.
  • Radweg‑Verlauf: Planung der Verschwenkung zwischen Bahnstraße und Graf‑Adolf‑Straße sowie Anschlüsse an die südliche Kö und den Corneliusplatz soll verbessert werden.
  • Taxistände: Halteplätze für Taxis sollen zentraler und größer geplant werden, um den erwarteten Bedarf zu decken.
  • Barrierefreiheit: Fußgängerbereich am Kö‑Graben soll mit langlebigem, barrierefreiem Material ausgestattet werden, das optisch zur hellen Oberflächengestaltung passt.
  • Städtebauliche Pflege: Kandelaber und Kö‑Graben‑Einfriedung sollen gereinigt bzw. stilgerecht erneuert werden, damit Kleinmaßnahmen mit der Baumaßnahme abgeschlossen sind.
  • Frühere Fertigstellung: Maßnahmen zur Beschleunigung des Bauablaufs sollen geprüft werden.

Einordnung

Der Antrag betrifft den zentralen Boulevard der Stadt und wirkt sich auf alle Verkehrsteilnehmer, Einzelhändler und Anwohner aus. Er könnte die Verkehrssicherheit erhöhen, die Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderungen verbessern und die Bauzeit verkürzen.

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Aus der amtlichen Vorlage

Die Königsallee ist für Düsseldorf von herausragender stadtbildprägender und identitätsstiftender Bedeutung.

Auszug aus „Begründung“. Der Dokumenttext allein belegt keinen gefassten Beschluss. Originaldokument

Vorgang · RAT/453/2026

Unterlagen und Sitzungsverlauf

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Die belegten Schritte

So entwickelt sich der Vorgang

  1. Sitzung · TOP 23.2

    Rat. Amtlicher Vermerk: „mehrheitlich beschlossen“.

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Title: Antrag URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00593288.pdf Published Time: 2026-07-16T07:09:00.000Z Number of Pages: 3 Markdown Content: RAT/453/2026 ## X öffentlich nicht öffentlich ## Düsseldorf, 15.07.2026 ## Ratsfraktion – CDU / Bündnis 90 DIE GRÜNEN ## An Herrn Oberbürgermeister Dr. Keller Vorsitzender des Rates ## Sitzung des Rates am 16.07.2026 # Betrifft: ## Ergänzungsantrag der Ratsfraktionen von CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Vorlage ## OVA/062/2026 Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, die Ratsfraktionen von CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bitten Sie, folgenden Ergänzungsantrag auf die Tagesordnung der Sitzung am 16. Juli 2026 zu setzen und abstimmen zu lassen: Ergänzungsantrag: Der OVA beschließt unter Berücksichtigung folgender Maßgabe, im Übrigen vorlagegemäß: Die Verwaltung wird gebeten im weiteren Planungsverlauf - ohne Verzögerung der beabsichtigten Fertigstellung - zu prüfen, ob 1. die Überwege auf dem Radweg so gekennzeichnet werden können, dass eine entsprechende Aufmerksamkeit für die Querungssituation bei Radfahrenden und zu Fuß Gehenden gewährleistet werden kann; 2. die Sicherheitsabstände zwischen dem Gehweg, dem Radweg und dem Längsparkstreifen optimiert werden können; 3. die Planung hinsichtlich der Verschwenkung des Radwegs zwischen Bahnstraße und Graf-Adolf-Straße, die Anschlüsse an die südliche Kö und den Corneliusplatz sowie im Hinblick auf die geplante Signalisierung an den Kreuzungen optimiert werden kann; Seite 2 4. die Halteplätze für die Taxis zentraler und in der Fläche größer geplant werden können, um zu erwartende Bedarfe decken zu können; 5. die Materialauswahl für den Fußgängerbereich am Kö-Graben so gewählt werden kann, dass die Nutzung barrierefrei möglich ist, die Haltbarkeit auf Jahre gewährleistet werden kann und der Bereich optisch harmonischer zur ansonsten hellen Oberflächengestaltung der Kö passt; 6. gleichzeitig zur verkehrlichen Maßnahme auch die städtebaulichen Besonderheiten (Kandelaber, Kö-Graben-Einfriedung) gereinigt oder stilgerecht erneuert werden können, damit mit Fertigstellung der Baumaßnahme auch die umliegenden Kleinmaßnahmen abgeschlossen sind. 7. Maßnahmen ergriffen werden können, die eine frühere Fertigstellung als bislang geplant ermöglichen. Das Prüfergebnis ist dem OVA in einer seiner nächsten Sitzungen mitzuteilen. Begründung: Die Königsallee ist für Düsseldorf von herausragender stadtbildprägender und identitätsstiftender Bedeutung. Bauliche Veränderungen in diesem Bereich wirken nicht nur kurzfristig auf die verkehrliche Ordnung, sondern prägen die städtebauliche Anmutung und die funktionale Qualität des zentralen Boulevards für die kommenden Jahrzehnte. Die weitere Planung muss daher die verkehrlichen Anforderungen und die städtebaulichen Zielsetzungen sorgfältig miteinander in Einklang bringen. Ziel der Ratsfraktionen von CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ist es, die Königsallee als zentralen Düsseldorfer Prachtboulevard zu erhalten und zugleich so weiterzuentwickeln, dass sich alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer bedarfsgerecht wiederfinden. Die Königsallee ist jedoch nicht nur Verkehrsraum, sondern auch ein besonderer öffentlicher Stadtraum mit hoher Bedeutung für Handel, Aufenthaltsqualität, Stadtbild und Identität Düsseldorfs. Die weitere Planung muss diesem Anspruch gerecht werden und eine ausgewogene Lösung zwischen Mobilität, Erreichbarkeit, Aufenthaltsqualität, Barrierefreiheit und städtebaulicher Qualität sicherstellen. Mit freundlichen Grüßen Rolf Tups Mirja Cordes Dr. Frank Schulz Für die Richtigkeit: Heike Kuhn Seite 3

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  • Ergänzungsantrag zu

    Neugestaltung östliche Königsallee

    OVA/062/2026
    Beleg der Verknüpfung

    Amtlicher Titel: Ergänzungsantrag der Ratsfraktionen von CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Vorlage OVA/062/2026

KI-gestützt aufbereitet am 27. Juli 2026. Die Zusammenfassung kann Fehler enthalten. Maßgeblich bleiben die Originaldokumente und veröffentlichten Beratungsergebnisse.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen RAT/453/2026