Antrag FDP Aktenzeichen APS/080/2026

FDP fordert Evaluation der Friedrichstraße-Umbauten

Amtlicher Titel: Antrag der FDP-Ratsfraktion: Evaluation der Umbaumaßnahmen Friedrichstraße

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
1Dokument 26. August 2026veröffentlicht

Das Wichtigste

Die FDP‑Ratsfraktion hat einen Antrag gestellt, die Baumaßnahmen auf der Friedrichstraße zu evaluieren. Die Verwaltung soll Kommunikations‑ und Abstimmungsprobleme mit Anliegern, Firmen und dem Zentrenmanagement untersuchen und ein Konzept für frühzeitige Information entwickeln. Außerdem soll das Zentrenmanagement finanziell bis zum Abschluss der Bauarbeiten gesichert werden. Der Antrag wird am 9. September 2026 im Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung zur Abstimmung gebracht.

Warum wichtig

Bessere Koordination könnte Verkehrschaos, unsichere Zugänge zu Geschäften und Belastungen für Pendler reduzieren.

Die Details

  • Auftrag: Verwaltung soll die Baumaßnahmen auf der Friedrichstraße evaluieren und Kommunikationsprobleme identifizieren.
  • Ziel: Ursachen für Abstimmungsprobleme aufdecken und Vorgaben für effizientere künftige Planungen erarbeiten.
  • Information: Konzept für verlässliche, frühzeitige Information von Gewerbetreibenden, Anliegern und Bürgern entwickeln.
  • Finanzierung: Zentrenmanagement bis zum Abschluss aller Bauarbeiten finanziell absichern.
  • Betroffene: Anwohner, Geschäftsleute und Pendler, die seit Ende 2024 durch Sperrungen und Umleitungen belastet sind.

Einordnung

Der Antrag betrifft die zentrale Verkehrsachse Friedrichstraße und betrifft Anwohner, Geschäftsinhaber und Pendler. Eine mögliche Verabschiedung würde verbindliche Regeln für künftige Innenstadtbaumaßnahmen schaffen und das Zentrenmanagement als Bindeglied sichern.

Themen

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Beschluss & Empfehlung

  • setzen und zur Abstimmung zu bringen:
  •  an welchen Stellen es zu Kommunikations- und Abstimmungsproblemen
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Dokumenttexte

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APS/080/2026 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 26.08.2026 Ratsfraktion - FDP Ratsherrn Dr. Alexander Fils Vorsitzender des Ausschusses für Planung und Stadtentwicklung Antrag der FDP-Ratsfraktion zur Sitzung des Ausschusses für Planung und Stadtentwicklung am 09.09.2026 Betrifft: Antrag der FDP-Ratsfraktion: Evaluation der Umbaumaßnahmen Friedrichstraße Sehr geehrter Herr Dr. Fils, im Namen meiner Fraktion bitte ich Sie, nachfolgenden Antrag auf die Tagesordnung der Sitzung des Ausschusses für Planung und Stadtentwicklung am 9. September 2026 zu setzen und zur Abstimmung zu bringen: Antrag: 1.Die Verwaltung wird beauftragt, gemeinsam mit den betroffenen Anliegern, den beteiligten Ämtern, den ausführenden Firmen und dem Zentrenmanagement die Baumaßnahmen auf der Friedrichstraße aufzuarbeiten und zu evaluieren. Dabei ist insbesondere zu klären,  an welchen Stellen es zu Kommunikations- und Abstimmungsproblemen zwischen den Beteiligten gekommen ist,  welche Ursachen diesen Problemen zugrunde lagen und  wie vergleichbare Umbaumaßnahmen künftig effizienter geplant und koordiniert werden können. 2.Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept vorzulegen, wie eine verlässliche und frühzeitige Information von Gewerbetreibenden, Anliegern und Bürgerinnen und Bürgern bei künftigen Baumaßnahmen sichergestellt werden kann, damit diese durch Bauabläufe nicht über Gebühr belastet werden. 3.Das Zentrenmanagement ist mindestens bis zum vollständigen Abschluss aller Baumaßnahmen auf der Friedrichstraße fortzuführen und finanziell abzusichern. Begründung: Seit Ende 2024 laufen die Umbaumaßnahmen auf der Friedrichstraße. Die Neugestaltung dieser zentralen Verkehrsachse belastet Anwohner, Geschäftsleute und Pendler seither erheblich - in mehreren Fällen sind wirtschaftliche Existenzen gefährdet. Geschäftsinhaber berichten von unsicheren Zuwegen zu ihren Betrieben, weil Sperrungen und geänderte Wegeführungen nicht verlässlich und nicht rechtzeitig angekündigt werden. Pendler sehen sich wiederholt unangekündigtem Umleitungschaos ausgesetzt; ein zu schmal geplanter Radweg ist dabei nur eines von mehreren Symptomen mangelhafter Planung.1 Erschwerend kommt hinzu, dass das Zentrenmanagement - gerade in dieser kritischen Phase - aufgrund der angespannten Haushaltslage zur Disposition steht.2 Damit drohte ausgerechnet die Institution wegzufallen, die als Bindeglied zwischen Verwaltung, Gewerbe und Anwohnerschaft fungieren sollte. Die Baustelle Friedrichstraße zeigt beispielhaft, welche Folgen unzureichende Kommunikation und Koordination bei innerstädtischen Bauprojekten haben können. Die Verwaltung muss die Abläufe daher zeitnah aufarbeiten und verbindliche Regeln für künftige Vorhaben ableiten, um vergleichbare Belastungen für Betroffene in Zukunft zu vermeiden. Mirko Rohloff 1 https://rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/verkehr/duesseldorf-vermessen-neuer-radweg- friedrichstrasse-zu-schmal_aid-140948641 2 https://rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/friedrichstrasse-in-duesseldorf-finanzierung-gegen-folgen-der- baustellen-unsicher_aid-147205993 - Bezahlschranke Seite 2

KI-gestützt aufbereitet am 6. September 2026. Die Zusammenfassung kann Fehler enthalten. Maßgeblich bleiben die Originaldokumente und veröffentlichten Beratungsergebnisse.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen APS/080/2026