Weitere zugeordnete Unterlage; nicht als vollständige Beantwortung oder Beschluss eingeordnet.
Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
Stellungnahmen / Hinweise aus der Beteiligung der Behörden, sonstigen Träger öffentlicher Belange und Fachämter
gemäß § 4 Abs. 2 BauGB vom 09.08.2021 bis 08.09.2021 (Fristverlängerung bis 24.09.2021)
zum Bebauungsplan-Vorentwurf Nr. 04/021 - Niederkasseler Straße / Kanalstraße -
Bebauungsplan der Innenentwicklung gemäß § 13 a BauGB Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 2 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
I. Liste der Behörden, sonstigen Träger öffentlicher Belange und Fachämter, die abwägungsrelevante Stellungnahmen / Hinweise zum Bebauungsplan-Vorentwurf Nr. 04/021 – Niederkasseler Straße / Kanalstraße - vorgebracht haben
1. Bergisch-Rheinischer Wasserverband
Düsselberger Straße 2, 42781 Haan
2. Bezirksregierung Düsseldorf: Dez. 53
Cecilienallee 2, 40474 Düsseldorf
3. Deutsche Telekom Technik GmbH
Hellersbergstraße 35, 41460 Neuss
4. Deutsche Telekom Technik GmbH: Richtfunkt Trassenauskunft
Ziegelleite 2-4, 95448 Bayreuth
5. DFS Deutsche Flugsicherung
Am DFS-Campus 10, 63225 Langen
6. Ericsson Services GmbH
Prinzenallee 21, 40549 Düsseldorf
7. Geologischer Dienst NRW
De-Greiff-Straße 195, 47803 Krefeld
8. Handwerkskammer Düsseldorf
Georg-Schulhoff-Platz 1, 40221 Düsseldorf
9. Landesbüro der Naturschutzverbände NRW: NABU
Helmholtzstraße 19, 40215 Düsseldorf
10. Landschaftsverband Rheinland – Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland
Endenicher Str. 133, 53115 Bonn
11. NetCologne GmbH
Am Coloneum 9, 50829 Köln
12. Polizeipräsidium Düsseldorf, Projektgruppe „Städtebauliche Kriminalprävention“
Jürgensplatz 5-7, 40219 Düsseldorf
13. Stadtwerke Düsseldorf AG – OE 351 – Liegenschaften
Höherweg 100, 40233 Düsseldorf
14. Telefónica Germany GmbH & Co
Südwestpark 35, 90449 Nürnberg
15. Vodafone GmbH, Nord-West
D2 Park 5, 40878 Ratingen
16. Vodafone Kabel Deutschland GmbH
D2 Park 5, 40878 Ratingen Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 3 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
17. Vodafone NRW GmbH
Aachener Str. 746-750, 50933 Köln
18. Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz (Amt 19/2)
19. Feuerwehr, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz Prävention (Amt 37/51)
20. Feuerwehr, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz (Amt 37/432)
21. Amt für Schule und Bildung (Amt 40)
22. Jugendamt (Amt 51/19)
23. Sportamt (Amt 52)
24. Bauaufsichtsamt (Amt 63/0)
25. Amt für Wohnungswesen (Amt 64)
26. Liegenschaftsamt (Amt 65)
27. Amt für Verkehrsmanagement (Amt 66)
28. Stadtentwässerungsbetrieb (Amt 67)
29. Garten-, Friedhofs- und Forstamt (Amt 68)
30. Wirtschaftsförderungsamt (Amt 80)
31. Stadt Düsseldorf: Bezirksverwaltungsstelle 01/18/4 Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 4 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
II. Behandlung der abwägungsrelevanten Stellungnahmen / Hinweise der Behörden, sonstigen Träger öffentlicher Belange und Fachämter zum Bebauungsplan-Vorentwurf Nr. 04/021 – Niederkasseler Straße / Kanalstraße -
1. Bergisch-Rheinischer Wasserverband
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
4(2) Der Bebauungsplanentwurf liegt
außerhalb des Verbundgebietes vom Rheinisch-Bergischen Wasserverband.
Die Stellungnahme wird zur
Kenntnis genommen.
2. Bezirksregierung Düsseldorf: Dez. 53
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
4(2) a) Gegen das Planverfahren
bestehen hinsichtlich der Belange der Denkmalangelegenheiten (Dezernat 35.4) keine Bedenken, da sich im Planungsgebiet keine Bau-oder Bodendenkmäler befinden, die im Eigentum oder Nutzungsrecht des Landes oder Bundes stehen. Da die Zuständigkeiten nur für Denkmäler im Eigentums-oder Nutzungsrecht des Landes oder Bundes gegeben sind, wird empfohlen - falls nicht bereits geschehen - den LVR -Amt für Denkmalpflege im Rheinland- in Pulheim und den LVR -Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland- in Bonn sowie die zuständige kommunale Untere Denkmalbehörde zur Wahrung sämtlicher denkmalrechtlicher Belange zu beteiligen.
Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen.
Die genannten Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange wurden im Rahmen des Bauleitplanverfahrens beteiligt.
Der Stellungnahme wird gefolgt.
b) Das Plangebiet befindet sich in
den Risikogebieten des Rheins, die bei einem Versagen oder Überströmen von Hochwasserschutz-einrichtungen ab einem mittleren Hochwasser (HQ100) überschwemmt werden können. Fü r Risikogebiete außerhalb von
Die Hinweise werden im Bebauungsplan als Nachrichtliche Übernahme aufgenommen (vgl. III. Nachrichtliche Übernahmen Nr. 2)
Der Stellungnahme wird gefolgt. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 5 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
Überschwemmungsgebieten gelten die Regelungen der §§ 78b, 78c des Wasserhaushaltsgesetzes. Risikogebiete im Sinne des § 78b (1) WHG, d. h. überschwemmte Gebiete bei einem seltenen bzw. extremen Hochwasserereignis (HQextrem), sind gemäß § 9 (6a) BauGB im Bebauungsplan nachrichtlich zu ü bernehmen. Eine Berü cksichtigung der Belange Hochwasserschutz und Hochwasservorsorge ist in Bauleitplänen gemäß § 1 (6) Nr. 12 BauGB vorzunehmen. Gemäß § 78b WHG sind die Belange Hochwasserschutz und Hochwasservorsorge, insbesondere der Schutz von Leben und Gesundheit sowie die Vermeidung erheblicher Sachschäden, in der Abwägung nach § 1 (7) BauGB zu berü cksichtigen.
3. Deutsche Telekom Technik GmbH
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
4(2) Durch die Planung werden die
Belange der Telekom zurzeit nicht berührt. Bei weiteren Planungen, die die Anlagen der Telekom betreffen könnten, wird um erneute Beteiligung gebeten.
Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen.
4. Deutsche Telekom Technik GmbH: Richtfunkt Trassenauskunft
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
4(2) Durch das Plangebiet verläuft kein
Richtfunk. Daher gibt es bezüglich des Richtfunks der Telekom keine Einwände. Jedoch hat die Telekom bei der Firma Ericsson Services GmbH weitere Verbindungen angemietet, zu denen der Telekom keine Daten zur Verfügung stehen.
Hinweis auf sonstige ggf. betroffene Unternehmen.
Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen. Die weiteren Netzbetreiber wurden im Rahmen der Beteiligungen der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 BauGB beteiligt. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 6 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
Der Stellungnahme wird
gefolgt.
5. DFS Deutsche Flugsicherung
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
4(2) Das Plangebiet liegt ca. 5 km vom
Flughafen Düsseldorf entfernt. Aufgrund der Art und der Höhe der Bauvorhaben werden Belange der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH bezüglich § 18a Luftverkehrsgesetz (LuftVG) nicht berührt.
Von dieser Stellungnahme bleiben die Aufgaben der Länder gemäß § 31 LuftVG unberührt.
Die Stellungnahme wird zur
Kenntnis genommen.
6. Ericsson Services GmbH
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
4(2) Hinweis auf sonstige ggf.
betroffene Unternehmen.
Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen. Die weiteren Netzbetreiber wurden im Rahmen der Beteiligungen der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 BauGB beteiligt.
Der Stellungnahme wird gefolgt.
7. Geologischer Dienst NRW
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
4(2) Das Plangebiet ist gemäß der Karte
der Erdbebenzonen und geologischen Untergrundklassen der Bundesrepublik Deutschland 1:350 000, Bundesland Nordrhein-Westfalen (Geologischer Dienst NRW 2006) der folgenden Erdbebenzone / geologischen Untergrundklasse zugeordnet:
Stadt Düsseldorf, Gemarkung Heerdt: 1 / T
Aufgrund der Lage des Plangebiets in der Erdbebenzone 1 besteht kein Handlungsbedarf. Da innerhalb der Erdbebenzone 1 keine besonderen Maßnahmen zu ergreifen sind sowie zudem der Erdbebenschutz bauordnungsrechtlich geregelt und im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens auf Grundlage der geltenden Rechtsnormen zu beachten ist, Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 7 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
wird von einer Aufnahme in den Bebauungsplan abgesehen.
Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen.
8. Handwerkskammer Düsseldorf
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
4(2) Das Thema Erreichbarkeit ist für
das Handwerk essenziell. Service-und Baustellenbetriebe müssen ihre Kunden unmittelbar erreichen können. Die Nutzung einer Tiefgarage oder Quartiers(hoch)garage ist für die Handwerksbetriebe i.d.R. keine Alternative. Daher sollen entsprechende Stellplätze, Ladezonen o.ä. in Kundennähe vorgehalten werden.
Die Bedürfnisse des Handwerks zur verkehrlichen Erreichbarkeit werden berücksichtigt. Entlang der das Plangebiet umgebenden öffentlichen Verkehrsflächen verbleiben auch nach Durchführung des Vorhabens ausreichend Parkplätze.
Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen.
9. Landesbüro der Naturschutzverbände NRW: NABU
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
4(2) Bei Beachtung der Ziffer 9 der
textlichen Festsetzungen und der Ziffern III 5 bis 9 bestehen gegen die Planung grundsätzlich keine Bedenken.
Die Grünplanerischen Inhalte (jetzt Nr. 10 der textlichen Festsetzungen) wurden seit der Beteiligung, sonstigen Träger öffentlicher Belange und Fachämter nach § 4(2) BauGB weiterentwickelt und um die Aspekte Dach- und Fassadenbegrünung sowie eine Heckenpflanzung erweitert. Die entsprechenden Hinweise sind nun unter III. Hinweise Nrn. 6 bis 10 zu finden.
Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 8 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
10. Landschaftsverband Rheinland – Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
4(2) Das Plangebiet liegt in der Nähe
des mittelalterlichen bis frühneuzeitlichen Ortskerns von Niederkassel (vermutetes Bodendenkmal). Es ist nicht auszuschließen, dass sich hier bedeutende Bodendenkmalsubstanz der historischen Entwicklung des Ortes erhalten hat.
Darüber hinaus ist dem Fachamt das Vorhandensein einer Tiefbunkeranlage im Plangebiet bekannt geworden. Laut Auskunft der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Düsseldorf handelt es sich nicht um eine erhaltenswerte Anlage. Jedoch ist sie bei einer Überplanung entsprechend zu dokumentieren.
Es muss deshalb beim derzeitigen Kenntnisstand davon ausgegangen werden, dass in Umsetzung des Abbruchs der vorhandenen Gebäude und nachfolgender Realisierung der Planung eine Beeinträchtigung bodendenkmalpflegerischer Belange verbunden ist, da – bedingt durch die zukünftig zulässigen Erdeingriffe – Bodendenkmalsubstanz beeinträchtigt bzw. zerstört wird. Gegen die geplanten Festsetzungen bestehen daher zunächst Bedenken.
Die Belange des Denkmalschutzes und die kulturellen Bedürfnisse der Bevölkerung (§ 1 (6) Nr. 3 und 5 BauGB) sind bei der Aufstellung von Bauleitplänen zu berücksichtigen. Darüber hinaus haben die Gemeinden aufgrund des Rücksichtnahmegebots des § 3 DSchG NRW die Sicherung der Bodendenkmäler bei der Bauleitplanung zu gewährleisten.
In Abstimmung mit der unteren Denkmalbehörde der Landeshauptstadt Düsseldorf und dem Landschaftsverband Rheinland – Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland, wurde identifiziert, dass das Plangebiet in der Nähe des historischen Ortskerns Niederkassel liegt. Demnach sind alle geplanten Bodeneingriffe gemäß § 15 (2) i.V.m. § 27 Denkmalschutzgesetz (DSchG NRW) erlaubnispflichtig. Ein entsprechender Hinweis wird in den Bebauungsplan aufgenommen. Die Belange des Denkmalschutzes sind im Zuge des Baugenehmigungsverfahrens und der Umsetzung durch eine denkmalrechtliche Erlaubnis und Dokumentation zu berücksichtigen.
Der Stellungnahme wird gefolgt. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 9 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
Unabhängig von den planungsrechtlichen Vorgaben ist für Abbruch- und Bauvorhaben eine denkmalrechtliche Erlaubnis im Rahmen der Planumsetzung verbunden mit einer Kostenübernahme des Vorhabenträgers durch die Untere Denkmalbehörde zu erteilen (§ 15 II i.V.m. § 27 DSchG NRW).
11. NetCologne GmbH
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
4(2) In dem angefragten Bereich
befinden sich keine Anlagen der NetCologne GmbH. Derzeit bestehen dort keine Pläne für einen Netzausbau.
Die Stellungnahme wird zur
Kenntnis genommen.
12. Polizeipräsidium Düsseldorf, Projektgruppe „Städtebauliche Kriminalprävention“
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
4(2) a) Grundsätzlich bestehen aus
Sicht der Fachgruppe gegen die vorliegende Planung keine Bedenken. Bei der Ausführung sind jedoch einige Punkte der städtebaulichen Kriminalprävention zu beachten. Auf die öffentlichen bzw. halböffentlichen Grünflächen sollte – so weit wie möglich - zu Gunsten privater Gärten (den Erdgeschosswohnungen zugeordnet) verzichtet werden. Bei den verbleibenden (halb) öffentlichen Grünflächen ist zu beachten, dass diese übersichtlich bleiben. Das heißt, dort dürfen nur niedrige Büsche und hochstämmige Bäume gepflanzt werden, um die Sichtbeziehungen nicht zu beeinträchtigen.
Der Grünordnungsplan zum Bebauungsplan sieht auf den von der öffentlichen Verkehrsfläche abgewandten Gebäudeseiten folgende Flächen vor: private, den Erdgeschosswohnungen zugeordnete Gärten, den Außenbereich der Kindertagesstätte, private Kinderspielflächen und private Grundstücksflächen, auf denen ein Gehrecht zu Gunsten der Allgemeinheit ausgewiesen ist. Ein Verzicht auf die privaten Kinderspielflächen und Wegestrukturen, welche dem politisch beschlossenen Siegerentwurf des Investorenauswahlverfahrens entstammen, ist nicht möglich, da diese der Erschließung der Gebäude und der Bereitstellung der nach städtischer Spielplatzsatzung notwendigen privaten Spielflächen dienen. Die Höhe von Hecken und anderen Einfriedungen wird auf 1,40 m Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 10 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
begrenzt. Die Einsehbarkeit der Flächen wird damit als ausreichend angesehen. Zudem wird durch die vorhandenen Kinderspielflächen als sozialer Treffpunkt sowie die umliegenden Wohnungen eine soziale Kontrolle gewährleistet.
Der Stellungnahme wird teilweise gefolgt.
b) Die Flächen und/oder Wege
sind in der Dunkelheit gut auszuleuchten. Um das Lagern unerwünschter Personengruppen (z.B. angetrunkene Obdachlose oder Drogenabhängige) unattraktiv zu machen, sollten Sitzgelegenheiten (z.B. durch Armlehnen im Abstand von 60 cm) so ausgeführt werden, dass sie zum Liegen ungeeignet sind. Darüber hinaus erleichtern die Armlehnen älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern das Hinsetzen und Aufstehen.
Die Beleuchtung der halböffentlichen Flächen ist nicht Regelungsinhalt des Bebauungsplanes und auf Ebene des nachgelagerten Baugenehmigungsverfahrens sicherzustellen. Ebenso ist die Gestaltung der halböffentlichen Flächen nicht Regelungsinhalt des Bebauungsplans.
Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen.
c) Die Müllsammelstellen sollten abschließbar eingefriedet werden (z.B. begrünter Käfig), damit dort keine wilden Müllhalden von quartiersfremden Personen entstehen.
Eine den Vorgaben des Amtes für Umwelt- und Verbraucherschutz entsprechende Entsorgungslösung mit einer dauerhaften unterirdischen Unterbringung von Abfallbehältern (Unterflurcontainer) und einer die Anforderungen erfüllenden Aufstellfläche im Bereich der Platzfläche (Niederkasseler Str. / Kanalstr.) wurde abgestimmt. Dies wird als ausreichend für die Vermeidung von wilden Müllhalden angesehen.
Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen.
d) Tiefgaragen sind unbedingt
mit einem hellen Anstrich und einer guten Ausleuchtung zu versehen. Fluchtwege aus der
Die Gestaltung der Tiefgarage, die Verortung der Fluchtwege und die Gestaltung der Fensteranlagen Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 11 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
Tiefgarage in die Treppenhäuser dürfen nicht unmittelbar an den Kellerboxen / Fahrradabstellräume vorbeiführen. Grundsätzlich sind Einbruch hemmende Elemente bei erreichbaren Fensteranlagen sowie den Wohnungsabschlusstüren dringend zu empfehlen.
sind nicht Regelungsinhalt des Bebauungsplans.
Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen.
13. Stadtwerke Düsseldorf AG – OE 351 – Liegenschaften
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
4(2) a) Die Behörde verweist auf
allgemeine Hinweise zu den Themen Versorgung mit Gas, Wasser und Strom.
Die Hinweise werden zur Kenntnis genommen. Sie sind auf Ebene des Bebauungsplanverfahrens nicht abwägungsrelevant und müssen im nachgelagerten Baugenehmigungsverfahren bzw. während der Bauausführung berücksichtigt werden.
Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen.
b) Vor der öffentlichen Auslegung
des Bebauungsplanes muss das Versorgungskonzept des Investors fertig abgestimmt sein, damit Leitungsdimensionierungen und damit einhergehend der Flächenbedarf für die Versorgungsleitungen und -anlagen feststeht und im Bebauungsplan ausgewiesen werden kann. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Stadtwerke Düsseldorf AG im Rahmen der öffentlichen Auslegung keine Bedenken gegenüber dem Bebauungsplan anführen muss.
Die Hinweise werden zur Kenntnis genommen. Sie sind auf Ebene des Bebauungsplanverfahrens nicht abwägungsrelevant. Der koordinierte Leitungsplan ist mit der Stadtwerke Düsseldorf AG abzustimmen und als Anlage dem städtebaulichen Vertrag beizufügen.
Update (Stand § 3 (2) / Mai 2026):
Der Leitungsplan ist als Grundlage der Verkehrsplanung hinterlegt und wird somit weiterhin berücksichtigt.
Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen.
c) Zukünftige Stra ßen im
Plangebiet, die nicht öffentlich gewidmet sind, müssen
Die Hinweise werden zur Kenntnis genommen. Da der Pastor-Zentis-Weg bereits als öffentliche Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 12 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
durchgängig mit einem Geh-, Fahr- und Leitungsrecht zugunsten der Stadtwerke Düsseldorf AG ausgewiesen werden, damit die Versorgungsleitungen abgesichert sind. Insbesondere beim Pastor-Zentis-Weg, der im Bebauungsplan als „Straßenverkehrsfläche besonderer Zweckbestimmung“ ausgewiesen ist. Des Weiteren wird allgemein auf die erforderlichen Mindestabstände zwischen Fremdanlagen und den Versorgungsleitungen und -anlagen der Stadtwerke Düsseldorf hingewiesen.
Verkehrsfläche ausgewiesen ist,
besteht hier kein weiterer Handlungsbedarf. Die Abstände zwischen Fremdanlagen und Versorgungsleitungen sind auf Ebene des Bebauungsplanverfahrens nicht abwägungsrelevant und müssen im nachgelagerten Baugenehmigungsverfahren bzw. während der Bauausführung berücksichtigt werden.
Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen.
d) Es wird darauf hingewiesen, dass für die Stromversorgung des Bebauungsgebietes eventuell erforderliche Netzumspannstellen sowohl im Freien als auch innerhalb eines straßenseitigen Kellerraumes errichtet werden können. In beiden Fällen sind entsprechende Mindestanforderungen zu berücksichtigen und Flächen zur Verfügung zu stellen.
Über den Bebauungsplan werden Nebenanlagen gemäß § 14 BauNVO, abgesehen von Einrichtungen und Anlagen für die Kleintierhaltung, allgemein zugelassen. Eine Netzumspannstelle wäre demnach sowohl innerhalb eines Gebäudes als auch außerhalb planungsrechtlich zulässig. Die Umsetzung ist im nachgelagerten Baugenehmigungsverfahren zu klären.
Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen.
e) Zwischen dem Eigentümer des
Kellerraumes bzw. der Aufstellfläche muss ein Vertrag und eine beschränkte persönliche Dienstbarkeit für die Errichtung einer Netzumspannstelle abgeschlossen werden. Gegebenenfalls müssen auch kundeneigene 10-kVMittelspannungsanlagen errichtet werden.
Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen und muss im nachgelagerten Baugenehmigungsverfahren berücksichtigt werden.
Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 13 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
f) Bei Unterbauungen mit Tiefgaragen oder ähnlichen Bauwerken muss für Versorgungsleitungen eine Mindestüberdeckung von 1,20 m oberhalb des Bauwerks vorhanden sein. Unterbauungen von öffentlichen und privaten Flächen müssen mit Geh-, Fahr- und Leitungsrechten zugunsten der Stadtwerke Düsseldorf AG ausgewiesen werden. Es wird vorgeschlagen, das entsprechende Kapitel der textlichen Festsetzungen in „Unterbauung von Versorgungsleitungen“ umzubenennen.
Die Hinweise zur Unterbauung von Versorgungsleitungen und -anlagen sind im nachgelagerten Baugenehmigungsverfahren zu berücksichtigen, werden jedoch als Hinweis aufgenommen und sind dem Vorhabenträger bereits mitgeteilt worden. Die Bezeichnung des Hinweises Nr. 12 (ehemals Nr. 11) und des Kapitels 7.12 (ehemals Kapitel 7.15) der Begründung wird gemäß der Stellungnahme angepasst. Es werden keine Flächen mit Geh-Fahr- und Leitungsrechten zugunsten der Stadtwerke Düsseldorf AG ausgewiesen.
Der Stellungnahme wird teilweise gefolgt.
g) Es wird empfohlen ,
Elektroladestationen bzw. Stromtankstellen für die Elektromobilität im Plangebiet zu implementieren. Dadurch ausgelöste Auswirkungen auf die Leistungsanforderungen der Versorgungsleitungen und -anlagen müssen den Stadtwerken Düsseldorf frühzeitig mitgeteilt werden.
Die Empfehlung wird zur Kenntnis genommen. Die Planung von Elektroladestationen ist nicht Regelungsinhalt des Bebauungsplanes und muss für die privaten Stellplätze im nachgelagerten Baugenehmigungsverfahren und die öffentlichen Stellplätze in der Planung der Straßenverkehrsflächen festgelegt werden.
Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen.
h) Es wird die Versorgung des
Plangebiets mit Fernwärme empfohlen, um die Ziele des Luftreinhalteplans vom 01.02.2019 zu unterstützen.
Eine Abstimmung zu einem Anschluss an das Fernwärmenetz zwischen der Stadtwerke Düsseldorf AG und dem Vorhabenträger hat stattgefunden mit dem Ergebnis, dass ein Anschluss an das Fernwärmenetz durch die Stadtwerke Düsseldorf nicht in einem für die Stadtwerke Düsseldorf wirtschaftlich umsetzbaren Rahmen angeboten werden kann. Die Wärmeversorgung für die baulichen Anlagen im Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 14 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
Geltungsbereich des Bebauungsplans soll stattdessen auf Wärmepumpen basieren.
Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen.
i) Es werden allgemeine
Hinweise zur Überbaubarkeit von Versorgungsleitungen, Vorlaufzeiten für Baumaßnahmen und Überpflanzungen gegeben.
Die Hinweise werden zur Kenntnis genommen und müssen im nachgelagerten Baugenehmigungsverfahren berücksichtigt werden.
Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen.
14. Telefónica Germany GmbH & Co
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
4(2) Es sind seitens der Telefónica
Germany GmbH & Co keine Belange zu erwarten. Bei Änderungen wird gebeten, die Telefónica Germany GmbH & Co erneut zu beteiligen.
Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen. Sollte es im Planungsverfahren zu Planungsänderungen kommen, wird die Telefónica Germany GmbH & Co erneut um Stellungnahme gebeten.
Der Stellungnahme wird gefolgt.
15. Vodafone GmbH, Nord-West
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
4(2) In den angegebenen
Planungsbereichen befinden sich keine Glasfaserleitungen und Kabelschutzrohre der Firma Vodafone GmbH. Der Leitungsbestand der Vodafone NRW und Vodafone Kabeldeutschland muss separat angefragt werden.
Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen. Die weiteren Netzbetreiber wurden im Rahmen der Beteiligungen der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 BauGB beteiligt.
Der Stellungnahme wird gefolgt. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 15 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
16. Vodafone Kabel Deutschland GmbH
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
4(2) Es gibt keine Einwände. Im
Planbereich befinden sich keine Anlagen des Unternehmens und eine Neuverlegung ist derzeit nicht geplant.
Die Stellungnahme wird zur
Kenntnis genommen.
17. Vodafone NRW GmbH
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
4(2) Im Plangebiet liegen keine
Versorgungsleitungen der Vodafone NRW GmbH. Bis dahin wird darum gebeten, Vodafone NRW weiterhin am Bebauungsplanverfahren zu beteiligen.
Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen. Vodafone NRW GmbH wird am weiteren Bebauungsplanverfahren erneut beteiligt.
Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen.
18. Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz (Amt 19/2)
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
4(2) a) Zur Sicherung der
haushaltsnahen Entsorgung der neuen Wohneinheiten besteht der Bedarf einer unterirdischen Containerstation mit drei Altglascontainern (Weiß-, Grün-, Braun-Glas, je 3 m³), zwei Altpapiercontainern (je 5 m³) sowie einem oberirdischen Altkleidercontainer. Dabei muss der nötige Mindestabstand der Altglasstation zur Wohnbebauung von 7 m eingehalten werden. Der Standort ist bereits vorabgestimmt und ist so wie vereinbart auszuführen.
In Abstimmung mit dem Amt für Umwelt und Verbraucherschutz wurde vereinbart, dass durch das Vorhaben kein zusätzlicher Bedarf nach öffentlichen Altpapiercontainern entsteht, da die Entsorgung von Altpapier mittels Blauer Tonne privat erfolgen wird. Dementsprechend wird lediglich eine unterirdische Containerstation mit drei Altglascontainern sowie ein oberirdischer Altkleidercontainer in der weiteren Planung integriert.
Der Stellungnahme wird teilweise gefolgt.
b) Mülltonnen sind grundsätzlich
ebenerdig unterzubringen (s. § 21 (1) Satzung über die Abfallentsorgung in der Landeshauptstadt Düsseldorf (Abfallentsorgungssatzung
Die Anforderungen an die Unterbringung und Aufstellung werden zur Kenntnis genommen. Eine den Vorgaben des Amtes für Umwelt- und Verbraucherschutz entsprechende Entsorgungslösung Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 16 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
AES)). Die Behörde verweist auf allgemeine Hinweise.
mit einer temporären, die Anforderungen erfüllenden Aufstellfläche im Bereich der Platzfläche wurde abgestimmt. Die den Vorgaben der Abfallentsorgungssatzung AES widersprechende Textliche Festsetzung wurde entsprechend gestrichen.
Der Stellungnahme wird gefolgt.
c) Zur Begrenzung des CO2 -
Ausstoßes gemäß dem Ratsbeschluss (Resolution „Climate Emergency“, 2019) der Landeshauptstadt Düsseldorf sind Maßnahmen zur Minimierung des Energiebedarfs von Neubaugebieten und eine emissionsarme Deckung desselben wichtig.
Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen und in der weiteren Planung berücksichtigt.
Update (Stand § 3 (2) / Mai 2026):
Maßnahmen zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes wurden in der weiteren Planung berücksichtigt (bspw. Solaranlagen, Wärmepumpen) und werden im weiteren Genehmigungsverfahren konkretisiert.
Der Stellungnahme wird gefolgt.
d) Es wird darauf hingewiesen,
dass Grundlage der Stellungnahme die
„Schalltechnische Untersuchung zum
Bebauungsplan Nr. 04/021 Niederkasseler Straße / Kanalstraße der Stadt
Düsseldorf“, Bericht Nr. BC_2020_003-1 des Ingenieur- und Sachverständigenbüros Franz Breuer mit Stand vom 11.02.2021, red. Änderungen vom 10.06.2021 ist. Das Plangebiet wird vorrangig durch den Verkehrslärm der Niederkasseler Straße im
Westen sowie untergeordnet durch die Kanalstraße im Norden, die Straße Alt-
Auf Grundlage der überarbeiteten Planung wurde eine erneute Schalltechnische Untersuchung durch das Büro Peutz Consult GmbH erstellt (Bericht Nr. VA 8550-2 vom 12.01.2026) erstellt. Berechnungsgrundlage ist die aktualisierte Verkehrsuntersuchung des Büros Lindschulte Ingenieurgesellschaft mbH vom 16.10.2025 mit einer auf Grundlage der aktuellen Planung aktualisierten Prognose der Verkehrsbelastung. Gegenüber der genannten schalltechnischen Untersuchung von 2021 ergaben sich lediglich kleine Abweichungen. Die ermittelten Beurteilungspegel lagen entlang der Baugrenzen an der Niederkasseler Straße tags 3 dB(A) und nachts 1 dB(A) über den Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 17 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
Niederkassel im Osten und durch den Pastor-Zentis-Weg im Süden belastet.
Die Beurteilungspegel liegen am westlichen B-Plan-Rand (Baugrenze) entlang der
Niederkasseler Straße bei bis zu 58 dB(A) am Tag und bis zu 52 dB(A) in der Nacht. An den übrigen Plangebietsgrenzen liegen die Beurteilungspegel deutlich darunter.
Die schalltechnischen Orientierungswerte des Beiblattes 1 der DIN 18005 für Allgemeine Wohngebiete von 55 dB(A) / 45 dB(A) tags / nachts werden somit im Bereich der Niederkasseler Straße um bis zu 3 dB(A) am Tag und 7 dB(A) in der Nacht überschritten. Im übrigen Plangebiet werden die Orientierungswerte am Tag ab etwa einer Entfernung von 20 m und in der Nacht ab einer Entfernung von 30 m von der Niederkasseler Straße eingehalten.
Die Lärmbelastung bewegt sich hier grundsätzlich auf niedrigem Niveau. Als Mindestanforderung wird im Bebauungsplan der Lärmpegelbereich III ( ≤ 62 dB(A)) festgesetzt. Die Ermittlung der planinduzierten Mehrverkehre im Umfeld zeigt, dass sich an der Niederkasseler Straße und an der Kanalstraße 3 die Beurteilungspegel um bis zu 1 dB(A) am Tag und um bis zu 0,8 dB(A) - 1 dB(A) in der Nacht erhöhen. An der Kanalstraße 20 sowie an der Straße Alt-Niederkassel 14b ergeben sich jedoch auch Reduzierungen der Verkehrslärmimmissionen von bis zu 0,3 – 0,5 dB(A) für tags / nachts. Die Pegel liegen zum einen deutlich unterhalb der
Ergebnissen von 2021. Als Mindestanforderung für die Schalldämmmaße der Außenbauteile wird ein maßgeblicher Außenlärmpegel von 65 dB(A) im Tages- und Nachtzeitraum festgesetzt. Die Schutzvorkehrungen bei Tiefgaragen (jetzt Nr. 9.2) gemäß den Annahmen des Schallgutachtens aktualisiert.
Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 18 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
Schwelle von 70 dB(A) am Tag und 60 dB(A) in der Nacht, bei der eine Gesundheitsgefahr nicht mehr ausgeschlossen werden kann. Zum anderen liegen die Pegelerhöhungen unterhalb der Relevanzschwelle, wie sie in der Verkehrslärmschutzverordnun g definiert ist. Durch die Neuplanung treten somit keine wesentlichen Veränderungen der Gesamtgeräuschsituation auf. Im schalltechnischen Gutachten werden die Auswirkungen der geplanten Tiefgarage mit Zu- und Abfahrt an der Kanalstraße mit 88 Stellplätzen untersucht. Dabei wird eine komplett eingehauste Zufahrt mit innenliegender Aufstellfläche ohne zusätzliche absorbierende Materialien betrachtet.
Die Ergebnisse des Gutachtens zeigen, dass an den nächstgelegenen Immissionsorten die Immissionsrichtwerte der TA Lärm eingehalten bzw. teilweise deutlich unterschritten werden.
Gemäß textlicher Festsetzung 8.2.1 wird für den B-Plan bereits eine eingehauste Tiefgaragen-Zu- und Abfahrt vorgesehen.
e) Es wird auf die allgemeinen Regelungen zur Vermeidung von Verschattung innerhalb des Baugebiets sowie angrenzender Bestandsbebauung verwiesen. Da die gesetzlichen Abstandsflächen nach § 6 Bauordnung NRW zur Bestandsbebauung eingehalten werden, muss von keiner negativen Beeinträchtigung der Bestandsbebauung
In der dem Bebauungsplan zu Grunde liegenden Architekturplanung werden die Hinweise berücksichtigt. Auf Grundlage des aktuellen Planungsstandes wurde eine erneute gutachterliche Prüfung in einer Besonnungs- und Tageslichtuntersuchung (Peutz Consult GmbH, Bericht Nr. VA 8550-1 vom 17.12.2025 mit Aktualisierung am 05.05.2026) durchgeführt. Auf dieser Grundlage wurde die textliche Festsetzung Nr. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 19 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
ausgegangen werden. Innerhalb des Plangebietes werden Abstandsflächen zum Teil unterschritten. Eine Verschattungsuntersuchung vom 11.02.2021 zeigt, dass mit einer geschickten Grundrissplanung 78 % der geplanten Wohnungen das Besonnungsniveau „hoch“, 13 % „mittel“ und lediglich 10 % das Niveau „niedrig“ erreichen. Im östlichen des in Richtung Kanalstraße giebelständigen Teils des Gebäudes 2 ist für zwei übereinanderliegende Wohnungen nach der aktuellen Grundrissplanung kein Wohnraum mit einem ausreichend besonnten Fenster erkennbar. Die Gruppenräume der Kita entsprechen dem Anforderungsniveau „hoch“ der DIN EN 17037. Die abschließende Überprüfung ist anhand der final festgelegten Grundrisse im Bauantragsverfahren durchzuführen.
7 dahingehend ergänzt, dass in angrenzend an den vom bauordnungsrecht abweichenden Abstandsflächen geplanten Wohnungen besondere Vorkehrungen zur Sicherstellung der Belichtung getroffen werden sollten. Dabei wird auf die im Gutachten hinterlegten Maßnahmen und Annahmen verwiesen. Die Vorgaben dafür sind in der Besonnungs- und Tageslichtuntersuchung benannt. Die Prüfung der Planung erfolgt im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens.
Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen.
f) Im Plangebiet befinden sich keine Altablagerungen. Eine Beeinträchtigung der Planfläche durch Gasmigration aus der Umgebung kann ausgeschlossen werden.
Die Stellungnahme wird zur
Kenntnis genommen.
g) Im Plangebiet befinden sich keine Altstandorte. Eine vorsorgende orientierte Bodenuntersuchung war bis auf erhöhte Gehalte beim Parameter Fluorid mit 740 und
737 μg/l bei einem Prüfwert nach BBodSchV von 750 μg/l
unauffällig.
Die Stellungnahme wird zur
Kenntnis genommen.
h) Das Plangebiet liegt nicht in einem Bereich mit ausgewiesenen schutzwürdigen Böden gemäß § 1 (1) Satz 2 des Landes-
Die Stellungnahme wird zur
Kenntnis genommen. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 20 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
Bodenschutzgesetzes (LBodSchG).
i) Es wird auf die allgemeinen abfallrechtlichen Regelungen mit Bezug auf bei Baumaßnahmen ausgehobene Bodenmaterialien hingewiesen.
Die Stellungnahme wird zur
Kenntnis genommen.
j) Die höchsten
Grundwasserstände liegen beim HHGW 1926 bei 33,00 m NHN, beim HGW 1988 bei 32,50 – 33,00 m NHN.
In der nächstgelegenen, 350 m südwestlich des Plangebietes gelegenen Grundwassermessstelle 00393 (Schorlemerstraße) wurden maximale Grundwasserstände mit 32,01 m NHN gemessen. Die minimalen Flurabstände liegen dann zwischen 2 und 3 m.
Die Grundwasserstände unterliegen natürlichen Schwankungen von fast 7 m und sind von den Wasserständen des Rheines abhängig. Daher kann es bei extremen Hochwasserereignissen im Rhein zu einem signifikanten Anstieg der Grundwasserstände kommen und die bisher höchsten gemessenen Grundwasserstände können überschritten werden.
Die Grundwasserbeschaffenheit ist weitestgehend unauffällig.
Die Stellungnahme wird zur
Kenntnis genommen.
k) Da das Gebiet nicht erstmals
bebaut, befestigt oder an die öffentliche Kanalisation angeschlossen wird, finden die Bestimmungen des § 44 LWG und § 55 WHG keine Anwendung. Die abwassertechnische Erschließung ist durch die vorhandenen öffentlichen Abwasseranlagen gesichert.
Die Stellungnahme wird zur
Kenntnis genommen. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 21 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
l) Im Plangebiet liegen keine Oberflächengewässer.
Die Stellungnahme wird zur
Kenntnis genommen.
m) Das Plangebiet befindet sich
nicht in einem Wasserschutzgebiet.
Die Stellungnahme wird zur
Kenntnis genommen.
n) Die Fläche des Plangebietes
liegt nicht in einem durch Verordnung vorläufig gesicherten oder festgesetzten Überschwemmungsgebiet. Bei Versagen der Hochwasser-schutzeinrichtungen in einem Hochwasserfall (hier Rheindeich) würde die Fläche des Plangebietes jedoch überflutet werden.
Gemäß den von der Bezirksregierung Düsseldorf erstellten Hochwassergefahrenkarten würde das Plangebiet ganz oder teilweise bei einem extremen Hochwasserereignis am Rhein (HQextrem) überflutet werden. Damit liegt das Grundstück in einem Hochwasserrisikogebiet.
Bauliche Anlagen sollten nur in einer dem jeweiligen Hochwasserrisiko angepassten Bauweise nach den anerkannten Regeln der Technik errichtet oder wesentlich erweitert werden, soweit eine solche Bauweise nach Art und Funktion der Anlage technisch möglich ist. Bei den Anforderungen an die Bauweise sollten auch die Lage des betroffenen Grundstücks und die Höhe des möglichen Schadens angemessen berücksichtigt werden.
Die Anforderungen an eine an die Hochwassergefahr angepasste Bauweise wurde in einem Überflutungsnachweis dargestellt. Das Hochwasserrisikogebiet wird als nachrichtliche Übernahme (s. II. Nachrichtliche Übernahmen Nr. 2) übernommen.
Der Stellungnahme wird gefolgt.
o) Die lufthygienischen Verhältnisse im Plangebiet und der Umgebung werden als günstig angesehen. Es sind keine Grenzwertüberschreitungen
Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen. Die textliche Festsetzung wird entsprechend des Festsetzungsvorschlages formuliert. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 22 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
für Feinstaub oder Stickstoffdioxid festzustellen. Durch die Umsetzung des städtebaulichen Konzeptes ist nicht mit einer deutlichen Verschlechterung zu rechnen. Sofern im weiteren Verfahren eine Tiefgarage geplant wird, sollte vorsorglich textlich festgesetzt werden: „Tiefgaragen sind über Dach der aufstehenden und angrenzenden Gebäude zu entlüften.
Von dieser Festsetzung kann abgewichen und ausnahmsweise eine anderweitige (mechanische oder natürliche) Lüftungsanlage der Tiefgarage realisiert werden, wenn über ein mikroskaliges, lufthygienisches Ausbreitungsgutachten (z.B. MISKAM) im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens nachgewiesen wird, dass der Vorsorgewert für NO2 für das
Jahresmittel von 33,1 μg/m3
eingehalten wird.“
Zur Erläuterung: Unter Anwendung der in Düsseldorf beobachteten Konzentrationen in den Tagstunden an Werktagen in der Zeitspanne von 7 bis 18 Uhr werden für sensible Nutzungen wie Kita und Spielplatzfreifläche, öffentliche und private Fläche zu Freizeitnutzungen oder Wohnnutzungen Vorsorgewerte entwickelt. Sie berücksichtigen das zu erwartende Hintergrundniveau (HG) sowie den gültigen Grenzwert der 39. BImSchV für Stickstoffdioxid (NO2).
Die Formel lautet: „Vorsorgewert = HG + ( 40-HG * 1, 08 ) / 1, 46“
Gültig für HG-Werte unter 35
μg/m³. Das Ergebnis muss auf eine Nachkommastelle abgerundet werden. Somit
Der Stellungnahme wird
gefolgt. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 23 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
ergibt sich bei einem Hintergrundwert von 22
μg/m³ (im Bereich Lörick) ein
Vorsorgewert von 33, 1
μg/m³.
Der Vorsorgewert gibt an, dass bei seiner Einhaltung die NO2-Konzentation von 40
μg/m³ in den werktäglichen
Tagstunden (7 bis 18 Uhr) im Mittel nicht überschritten wird. Bei Einhaltung des Vorsorgewertes werden keine Vorgaben zur Art der Tiefgaragen-Entlüftung bzw. aus lufthygienischer Sicht keine Vorgabe zur Belüftung der Aufenthaltsräume gemacht. Im Falle der Überschreitung des Vorsorgewertes ist die Tiefgarage über Dach zu entlüften. (Verfahren und Formel wurden durch das Ingenieurbüro Lohmeyer für das Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz der Stadt Düsseldorf im Jahr 2020 entwickelt.)
p) Die klimatische Ausgangssituation der zentralen Flächen im Plangebiet im Bestand weist eine mittlere bioklimatische Belastung, der umschließenden Verkehrsflächen eine mittlere bis ungünstige bioklimatische Belastungssituation und lediglich der Bereich der Kita aufgrund der Vielzahl hochgewachsener Bäume eine günstige bioklimatische Situation auf. Das Plangebiet weist eine mittlere Empfindlichkeit gegenüber einer Nutzungsintensivierung auf. Die geplante Umnutzung und Neugestaltung des Plangebietes als Wohngebiet bergen die Chance einer lokalklimatischen Aufwertung. Gegenüber der bisherigen
Neben einer offenen Gebäudestellung kann insbesondere eine durch Grünflächen geprägte Gestaltung zu einer Reduzierung der klimatischen Belastung beitragen. Trotz dem Ziel einer effizienten Ausnutzung der Fläche wurde der festgesetzte Grünanteil auf 25 % erhöht. Darüber hinaus wurde die Anzahl der zu pflanzenden Bäume, sowohl auf unterbauten als auch auf nicht unterbauten Flächen deutlich erhöht. Dazu sind zusätzlich Maßnahmen der Dach-und Fassadenbegrünung festgesetzt worden. So werden im Einklang mit dem durch ein qualitätssicherndes Verfahren ausgewählten städtebaulich-architektonischen Konzept das Potential einer Begrünung des Plangebiets ausgeschöpft. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 24 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
Nutzung besteht die Möglichkeit einer Entsiegelung und verstärkten Begrünung von Flächen. Der geplante Durchgrünungsgrad des zukünftigen Wohngebietes mit den Grünanlagen im Innenbereich, den straßenbegleitenden Grünzügen an der Straße Alt-Niederkassel und dem Pastor-Zentis-Weg und dem teils baumbestandenen inneren Fußwegenetz kann zur Verbesserung des Bioklimas für die Bewohnerinnen und Bewohner beitragen. Da durch die vorgesehene städtebauliche Verdichtung des Plangebiets und die Erhöhung des Gebäudevolumens mit einer Verstärkung der thermischen Belastung gerechnet werden muss, sollte auf eine maßvolle Verdichtung geachtet werden. Grundsätzlich wirken sich durchgrünte, aufgelockerte Baustrukturen positiv auf die thermische Situation und die Durchlüftung aus. Es werden weitere allgemeine Hinweise für Maßnahmen zur Reduzierung bestehender und zukünftiger thermischer Belastung aufgeführt.
Darüber hinaus sieht die Freianlagen- und Gebäudeplanung folgende Maßnahmen vor, die geeignet sind, die Hitzebelastung sowohl im Freien als auch im Inneren der Gebäude zu reduzieren:
• Verschattungsmaßnahmen, insbesondere im Bereich der Kita-Fläche
• Verwendung heller Materialien mit hohen Albedowerten (= Sonnenreflexion) bei der Gestaltung der Außenanlagen
• Außen liegende Sonnenschutzelemente
• Prüfung der Möglichkeiten von Kühlung im Zuge des Energiekonzeptes bzw. Genehmigungsverfahrens
• Nutzung retentionsfähiger Bauelemente zur Umsetzung der Außenanlagen
Der Stellungnahme wird gefolgt.
19. Feuerwehr, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz Prävention (Amt 37/51)
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
4(2) Es werden Vorgaben zu
Anforderungen an Rettungswege mitgeteilt.
a) Es folgen Hinweise zu Rettungswegen, Aufstellflächen und Abständen.
Im Rahmen der Erarbeitung des dem Bebauungsplan zu Grunde liegenden Konzepts erfolgte eine Abstimmung mit der Feuerwehr hinsichtlich der o.g. Anforderungen an Rettungswege und Aufstellflächen für die Feuerwehr. Die abschließende Bewertung erfolgt im Baugenehmigungsverfahren. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 25 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
Der Stellungnahme wird
gefolgt.
b) Es wird davon ausgegangen,
dass für das Plangebiet die Erschließung hinsichtlich einer angemessenen Löschwasserversorgung gem. § 3 (2) BHKG durch die Stadtwerke Düsseldorf AG aus dem Trinkwasserrohrnetz sichergestellt wird. Es folgen Hinweise zur Löschwasserversorgung.
Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen und im weiteren Baugenehmigungsverfahren berücksichtigt.
Der Stellungnahme wird gefolgt.
20. Feuerwehr, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz (Amt 37/432)
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
4(2) Die Auswertung von
Luftbildaufnahmen des Kampfmittelbeseitigungsdienstes ergab keine Hinweise auf das Vorhandensein von Kampfmitteln. Eine Überprüfung auf Kampfmittel ist nicht erforderlich. Eine Garantie auf Kampfmittelfreiheit kann gleichwohl nicht gewährt werden. Bei Erdarbeiten mit erheblichen mechanischen Belastungen ist eine Sicherheitsdetektion durchzuführen.
Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen und in der weiteren Planung berücksichtigt.
Der Stellungnahme wird gefolgt.
21. Amt für Schule und Bildung (Amt 40)
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
4(2) Durch die im Verfahren
vorgesehenen Wohneinheiten verschärft sich die im SB4 bereits kritische Lage im Grundschulbereich noch weiter. Aus diesem Grund ist der Investor an einer der im Linksrheinischen geplanten Maßnahmen im Rahmen des Städtebaulichen Vertrages zu beteiligen. Da für die beiden nächstgelegenen Kapazitätsschaffungen noch keine Kostenschätzungen vorliegen, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht klar, wie hoch der
Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen.
Update (Stand § 3 (2) / Mai 2026):
Nach Abstimmung mit dem stellungsnehmenden Amt ist die Forderung nach einem Folgekostenbeitrag zurückgenommen worden.
Der Stellungnahme wird nicht gefolgt. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 26 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
Folgekostenbeitrag sein wird. Amt 40 wird sich bemühen, schnellstmöglich Kostenschätzungen zu erstellen, sodass dann auch ein konkreter Folgekostenbeitrag erstellt und in den SBV aufgenommen werden kann.
22. Jugendamt (Amt 51/19)
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
4(2) Seitens des Jugendamtes bestehen
keine Bedenken gegen die vorgesehenen Planungen. Die Kindertageseinrichtung ist mit vier Gruppen eingeplant und eine ausreichend große Außenspielfläche ist ebenfalls berücksichtigt.
Update (Stand § 3 (2) / Mai 2026 ):
Gegenüber dem Planungsstand zur Beteiligung der Behörden, sonstigen Träger öffentlicher Belange und Fachämter nach § 4 (2) BauGB, der der Stellungnahme zu Grunde liegt, ist im aktuellen Planungsstand eine Kindertageseinrichtung mit drei Gruppen vorgesehen. Die Planungen wurden mit dem Jugendamt abgestimmt. Die Außenspielfläche ist entsprechend ebenfalls kleiner als in früheren Planungsständen geplant, aber ebenfalls mit dem Jugendamt abgestimmt.
Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen.
23. Sportamt (Amt 52)
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
4(2) Bei den weiteren Planungen soll
darauf geachtet werden, dass der Sportbetrieb auf der in der Nähe liegenden Bezirkssportanlage Schorlemer Str. 61 nicht beeinträchtigt werden darf.
Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen. Eine Beeinträchtigung des Sportbetriebs auf der Bezirkssportanlage Schorlemer Str. 61 ist nicht zu erwarten.
Der Stellungnahme wird gefolgt. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 27 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
24. Bauaufsichtsamt (Amt 63/0)
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
4(2) a) Die zulässigen Nutzungen sind
neben Wohnen auch solche zu gesundheitlichen oder sozialen Zwecken. Die Planung soll daher Ausnahmen für oberirdische Stellplätze berücksichtigen. Ebenso soll eine Hol- und Bringzone für die Kita und Nebenanlagen wie Mülltonnengebäude oder Fahrradabstellplätze festgesetzt werden.
Vor dem Hintergrund der Erschließung des Plangebietes mit dem öffentlichen Nahverkehr und im Sinne der angestrebten Mobilitätswende sowie einer Reduzierung der verkehrlichen Belastung durch Hol- und Bringverkehr wird in Abstimmung mit dem Amt für Verkehrsmanagement auf die Ausweisung einer Hol- und Bringzone für die Kita verzichtet.
Auf eine Festsetzung von Mülltonnengebäuden als Nebenanlagen wird verzichtet, da eine Integration der Müllaufstellung in der geplanten Tiefgarage mit einer temporären Aufstellung im Bereich der Platzfläche vorgesehen ist. Diese Lösung ist mit dem Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz vorabgestimmt. Eine Duldung wurde in Aussicht gestellt.
Auf eine Festsetzung von Fahrradabstellplätzen wird ebenfalls verzichtet, da die privaten Stellplätze gesammelt in der Gemeinschaftsgarage untergebracht werden sollen. Öffentliche Abstellplätze werden im weiteren Baugenehmigungsverfahren nachgewiesen.
Ausnahmen für Stellplätze für Nutzungen zu gesundheitlichen oder kulturellen Zwecken werden nicht festgesetzt, da im Sinne der Mobilitätswende eine Reduzierung der verkehrlichen Belastung angestrebt wird. Des Weiteren wird die Anlage von qualitativ hochwertigem Freiraum der Anlage von Stellplätzen vorgezogen.
Der Stellungnahme wird nicht gefolgt.
b) Die unter Gliederungspunkt
I.6 der textlichen
Die Planzeichnung wurde
dahingehend angepasst, dass die Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 28 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
Festsetzungen gemachten Festsetzungen zu Mindestabstandsflächen sind nicht nachvollziehbar. Die Punkte AF sind im Plan selbst nicht zu finden.
bereits vorhandenen Punkte AF im Plan besser sichtbar und die Festsetzung damit nachvollziehbarer ist. Die textliche Festsetzung, auf die sich in der Stellungnahme bezogen wird, ist im aktuellen Planentwurf die Nr. 7.
Der Stellungnahme wird gefolgt.
c) Zur Herstellung von
Fahrradstellplätzen gelten die Vorgaben der Satzung der Landeshauptstadt Düsseldorf über die Herstellung von Stellplätzen und Garagen sowie von Abstellplätzen für Fahrräder nach § 48 Bauordnung NRW (Stellplatzsatzung), nach denen Fahrradstellplätze auf dem Grundstück nachzuweisen sind.
Die dem Bebauungsplan zu Grunde liegende Verkehrsplanung sieht die Unterbringung der Fahrradstellplätze in der Tiefgarage innerhalb des Grundstücks vor. Darüber hinaus werden oberirdische Besucherstellplätze vorgesehen.
Der Stellungnahme wird gefolgt.
d) Im unmittelbaren Umfeld des
Bauvorhabens befinden sich Gasleuchten, die als Teil der Düsseldorfer Gasbeleuchtung am 26.09.2020 in die Denkmalliste eingetragen wurden. Das Vorhaben löst die Notwendigkeit aus, die Aufsatzleuchten Nr. 2096-002, 2096-004 und 2096-006 zu versetzen. Hierfür wird die denkmalrechtliche Erlaubnis in Aussicht gestellt. Der Antrag auf Denkmalrechtliche Erlaubnis gemäß § 9 DSchG ist beim Institut für Denkmalschutz und Denkmalpflege im Bauaufsichtsamt zu stellen. Hierfür ist eine Kontaktaufnahme mit dem Amt für Verkehrsmanagement als Straßenbaulastträgerin erforderlich, dass unter Angabe des neuen Leuchtenstandortes den entsprechenden Antrag stellt (verkehrstechnik@duesseldorf.
Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen und in der weiteren Planung berücksichtigt. Verweise auf die denkmalgeschützten Gasleuchten sind in der Planzeichnung und den nachrichtlichen Übernahmen aufgenommen.
Der Stellungnahme wird gefolgt. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 29 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
de ). In der Straße Alt-
Niederkassel befinden sich zudem Alt Düsseldorfer Leuchten, die bei der Einrichtung der Baustelle und der Durchführung der Maßnahme keinen Schaden nehmen dürfen; falls erforderlich sind Schutzmaßnahmen zu veranlassen. Die Notwendigkeit von Schutzvorkehrungen und die Art der Ausführung sind vorab mit dem Amt für Verkehrsmanagement abzustimmen.
25. Amt für Wohnungswesen (Amt 64)
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
4(2) a) Nach den
Fördervoraussetzungen der Wohnraumförderungsbestimm ungen können Mietwohnungen unter anderem nur dann öffentlich gefördert werden, wenn mindestens ein Drittel der Grundstücksfläche als nutzbare Gr ünfläche (ohne Stellplätze) gestaltet wird. Ggf. erforderliche Abweichungen sind - wenn die erforderliche Grünfläche auf andere Weise kompensiert werden kann, zum Beispiel durch ein entsprechendes Wohnumfeld, überdurchschnittlich große Balkone oder eine Dachbegrünung – frühzeitig abzustimmen.
Die genannten Fördervoraussetzungen stehen in der Planung der gesamtstädtischen Zielsetzung der Schaffung von Wohnraum in integrierten Lagen sowie dem Bedarf zur Herstellung einer Kindertagesstätte entgegen. Der Bebauungsplan setzt einen Grünflächenanteil von mindestens 25 % für das Plangebiet fest. Das Konzept sieht die Schaffung für die Bewohnerschaft nutzbarer qualitativ hochwertiger privater bzw. halböffentlicher Freiräume im Inneren des Plangebiets vor. Die Durchwegbarkeit wird durch ein Gehrecht gesichert. Darüber hinaus stehen im Umfeld des Plangebiets öffentliche Freiräume (Rheinauen, Grünanlagen und Spielplätze Schorlemer Straße und St.-Remo-Straße) zur Verfügung. Quantitative Defizite bei den Spielplatzflächen werden durch eine höhere Ausstattungs- und Gestaltqualität ausgeglichen.
Zusätzlich werden alle Flachdach-Teile der Gebäude durch Fassadenbegrünung begrünt, was eine Gesamtfläche von ca. 1080 m 2 ausmacht. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 30 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
Die Außenanlagenplanung sowie die Kompensation einer Unterschreitung der Vorgabe im Hinblick auf die Beantragung von Fördermitteln wurde mit dem Amt für Wohnungswesen vorabgestimmt.
Der Stellungnahme wird teilweise gefolgt.
b) Die Wohnungsmenge für die
öffentlich geförderten Wohnungen soll so konzipiert werden, dass ca. 40% der Wohnungen für Einpersonenhaushalte geeignet sind. Dazu sind Zweiraumwohnungen mit einer Wohnfläche von ca. 50 m² zu planen.
Der Hinweis wird in der Planung
berücksichtigt.
Update (Stand § 3 (2) / Mai 2026):
Die aktuelle dem Bebauungsplan zu Grunde liegende Planung entspricht dem mittlerweile eingeführten „Düsseldorfer Baulandmodell“ und entspricht den Vorgaben, dass mindestens 50 % der geplanten Wohnfläche in Verbindung mit den sich daraus ergebenden Wohneinheiten im öffentlich geförderten Wohnungsbau realisiert werden müssen.
Der Stellungnahme wird gefolgt.
26. Liegenschaftsamt (Amt 65)
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
4(2) Das B -Plan -Gebiet umfasst keine
städtische Liegenschaft. Die umliegenden öffentlichen Verkehrsflächen befinden sich in der Verwaltung des Amtes 66.
Die Stellungnahme wird zur
Kenntnis genommen.
27. Amt für Verkehrsmanagement (Amt 66)
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
4(2) a) Im vorliegenden
Verkehrsgutachten vom Büro Lindschulte (Stand: 08.01.2021) ist insbesondere
Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen. Die Planung der Tiefgarage folgt den Maßen der Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 31 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
die prognostizierte Verkehrsbelastung für das Plangebiet geprüft und freigegeben worden. Es ist im weiteren Verlauf darauf zu achten, dass die Deckenhöhe der Tiefgarage auch für Fahrradfahrende ausgelegt ist, damit diese die Fahrradabstellanlagen erreichen können.
Sonderbauverordnung (lichte Höhe > 2,00m).
Update (Stand § 3 (2) / Mai 2026):
Die Verkehrsuntersuchung wurde in der Zwischenzeit durch das Büro Lindschulte Ingenieurgesellschaft mbH mit Stand 16.10.2025 anhand aktueller Verkehrsmengenberechnungen und auf Grundlage einer aktuellen Verkehrszählung aktualisiert und mit dem Amt für Verkehrsmanagement abgestimmt .
Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen.
b) Der vorhandene
Straßenquerschnitt der Kanalstraße wird von 12,00 m auf durchschnittlich 14,00 m verbreitert, um den Verkehr leistungsfähig abwickeln zu können. Die Fahrbahn weist zukünftig eine Breite von 5,10 m auf, sodass der Begegnungsfall PKW-PKW möglich ist. Die Planung der öffentlichen Verkehrsfläche ist in enger Abstimmung mit dem Amt für Verkehrsmanagement durchzuführen. Die Prüfung der Verlagerung der bisher nicht barrierefreien Bushaltestelle „Kanalstraße“ in den Bereich des geplanten Containerstandorts (am geplanten Platz) wird vorgeschlagen, da ankommende Kinder der angrenzenden Einrichtungen die Kanalstraße nicht mehr überqueren müssen. Auf privaten Flächen nachzuweisende Fahrradabstellanlagen sind öffentlich zugänglich, barrierefrei erreichbar und gut beleuchtet auszugestalten. Auch die Zunahme an Lastenrädern soll berücksichtigt werden.
Die Entwurfsplanung der Kanalstraße sowie das amtsinterne Umlaufverfahren erfolgten in Abstimmung mit dem Amt für Verkehrsmanagement.
Update (Stand § 3 (2) / Mai 2025):
Im Jahr 2025 erfolgte in Abstimmung mit dem Amt für Verkehrsmanagement eine erneute Überarbeitung der Entwurfsplanung. Weiterhin ist die Verbreiterung der Fahrbahn der Kanalstraße auf 5,10 m vorgesehen.
In diesem Zusammenhang wurde der Vorschlag zur Verlegung der Bushaltestelle „Kanalstraße“ in der Planung umgesetzt sowie eine Sharing-Station integriert. Flächen, in denen eine Tiefgarage hergestellt werden kann, sind in der Planzeichnung festgesetzt. Dementsprechend ist eine Unterbauung von öffentlichen bzw. zukünftig öffentlichen Verkehrsflächen nicht zulässig.
Die Hinweise zur Planung der Fahrradabstellanlagen werden im weiteren Baugenehmigungsverfahren berücksichtigt.
Der Stellungnahme wird gefolgt. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 32 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
Zusätzliche Fahrradabstellanlagen im öffentlichen Raum sind zu vermeiden. In den textlichen Festsetzungen soll unter Punkt 2 berücksichtigt werden, dass Unterbauungen von öffentlichen, beziehungsweise zukünftig öffentlichen Verkehrsflächen nicht zulässig sind. Aus straßenbautechnischer Sicht bestehen weiterhin keine Bedenken.
c) Die Maßnahme ist nicht im MIP enthalten. Es sind keine Zuwendungen zu erwarten. Eine Kostenberechnung für die Straßenarbeiten liegt erst nach dem Umlaufverfahren vor, weshalb die Kosten zum aktuellen Zeitpunkt nicht benannt werden können.
Die Stellungnahme wird zur
Kenntnis genommen.
d) Es wird darauf hingewiesen,
dass die Stellungnahme der Stadtwerke Düsseldorf AG, Abt. Öffentliche Beleuchtung noch nicht vorliegt und nachgereicht wird.
Die Stellungnahme wird zur
Kenntnis genommen.
28. Stadtentwässerungsbetrieb (Amt 67)
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
4(2) a) Das Bebauungsplangebiet ist
bereits vollständig erschlossen. Aktuell befindet sich das Grundstück im Besitz eines Eigentümers. Da es sich damit um eine reine Grundstücksentwässerung handelt, ist die Abteilung Grundstücksentwässerung 67/5 frühzeitig in die Planungsgespräche miteinzubinden. Sollte die Teilung / der Verkauf von Grundstücksteilen nicht ausgeschlossen werden können, ist die Festlegung von Leitungsrechten für die am Pastor-Zentis-Weg gelegenen Grundstücke in Hinblick auf
Die Stellungnahme wird zur
Kenntnis genommen. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 33 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
die abwassertechnische Erschließung erforderlich. In diesem Fall ist der Stadtentwässerungsbetrieb (SEBD) ebenfalls frühzeitig einzubinden.
b) Aufgrund der Grundstücksgröße ist ein Überflutungsnachweis nach DIN 1986-100 erforderlich.
Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen. Ein entsprechender Überflutungsnachweis wurde erstellt.
Der Stellungnahme wird gefolgt.
c) Gemäß „Satzung über die
Abwasserbeseitigung der Grundstücke im Stadtgebiet Düsseldorf (Abwassersatzung) vom 21.12.2011“ ist die Rückstauebene die Straßenoberkante (Fahrbahn einschließlich Gehwege, Seitenstreifen usw.) vor dem anzuschließenden Grundstück. Im Plangebiet darf die Gradiente der Trasse der zur abwassertechnischen Erschließung erforderlichen öffentlichen Abwasserkanäle an keiner Stelle die Rückstauebene am Anschlusspunkt der vorhandenen öffentlichen Abwasserkanalisation unterschreiten. Details sind mit dem Stadtentwässerungsbetrieb abzustimmen.
Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen und im weiteren Baugenehmigungsverfahren berücksichtigt.
Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen.
d) Die Textpassagen in den textlichen Festsetzungen unter II. Nachrichtliche Übernahme -Punkt 2. Hochwasserrisikogebiete und in der Begründung im Teil A -Punkt 7.11 Hochwasserrisikogebiete sind missverständlich. Es wird vorgeschlagen, den Text wie folgt zu ändern:
Es folgt ein Textbaustein zur Übernahme in Teil B der
Die genannten Passagen wurden in den textlichen Festsetzungen und der Begründung entsprechend angepasst.
Der Stellungnahme wird gefolgt. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 34 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
Begründung zum Thema Hochwasser.
e) In den textlichen Festsetzungen (erster Absatz) ist der Fachbegriff „Kanalisationsplan“ gegen den Fachbegriff „Generalentwässerungsplan“ auszutauschen.
Der Kopftext innerhalb der textlichen Festsetzungen wurde gemäß der städtischen Mustervorlage angepasst. Der betroffene Satz ist im Zuge dieser Anpassung entfallen, da er im städtischen Muster nicht enthalten ist.
Der Stellungnahme wird nicht gefolgt.
f) Es werden Textbausteine zur
Übernahme in Teil B der Begründung zu den Themen Niederschlagswasser- und Schmutzbeseitigung, Hochwasserbelange und Klimaanpassung zur Verfügung gestellt.
Die genannten Passagen wurden in der Begründung, Teil B in den Kapiteln 12.4.2 Niederschlags- und Schmutzwasserbeseitigung, 12.4.3 Urbane Sturzfluten und Starkregen, 12.4.6 Hochwasserbelange entsprechend sinngemäß aufgenommen und ergänzt.
Der Stellungnahme wird gefolgt.
g) Es werden allgemeine
Kriterien zur Minimierung negativer Auswirkungen von Sturzfluten genannt.
Entsprechend der Planung wurde ein Überflutungsnachweis erstellt. Darin wurden die topographischen Gegebenheiten, Fließwege, Zuflüsse an angrenzende Bereiche und die Flächenbilanz der Planung berücksichtigt. Im Ergebnis lässt sich festhalten, dass die entsprechenden Anforderungen an den Überflutungsnachweis erbracht werden. Neben den bereits eingeplanten Maßnahmen zur Minimierung von Hochwasserschäden sowie einer Optimierung des Ablaufs (Erhöhung des Geländes entsprechend den Tiefen der überschwemmungsgefährdeten Gebiete, Vermeidung von Öffnungen des Kellergeschosses, erhöhte Eingänge), wird die geplante Tiefgaragenausfahrt als Risikostelle identifiziert. Dementsprechend wird eine Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 35 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
Abschottung der Tiefgarageneinfahrt mittels einer mobilen Hochwasserschutzeinrichtung empfohlen. Die Hinweise des Überflutungsnachweises werden in der weiteren Planung berücksichtigt.
Der Stellungnahme wird gefolgt.
h) Es wird darauf hingewiesen,
dass neben den Angaben im Plan zu First- und Traufhöhen Angaben zur Oberkante Fertigfußboden enthalten sein sollen. Diese dienen als wichtige Orientierung im Hinblick auf die Abschätzung des Überflutungsrisikos im Starkregenfall. Die Tiefgaragenausfahrt soll ebenfalls im Plan dargestellt oder textlich ergänzt werden. Die Anmerkungen der Stellungnahme zum Bebauungsplanverfahren nach § 13a BauGB (Scoping) haben weiterhin Bestand und sind zu beachten.
Angaben zur Oberkante Fertigfußboden wurden in der Planzeichnung ergänzt.
Der Bereich der Tiefgaragenzu-und -ausfahrt ist zeichnerisch festgesetzt.
Update (Stand § 3 (2) / Mai 2026):
Die Festsetzungen zu Firsthöhen wurden im Zuge der vertieften Planung in Festsetzungen zu Gebäudehöhen geändert. Dies hat jedoch keine Auswirkungen auf die Ablesbarkeit der Höhenfestsetzungen.
Der Stellungnahme wird gefolgt.
29. Garten-, Friedhofs- und Forstamt (Amt 68)
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
4(2) a) Im Bebauungsplanvorentwurf
sind die Abschnitte der Baugrenzen und Baulinien zeichnerisch zu markieren, bei denen eine Fassadenbegrünung festgesetzt wird. Dies trifft auch auf die Baugrenzen entlang der öffentlichen Verkehrsflächen Niederkasseler Straße und Kanalstraße zu. Die Vorgaben zur Fassadenbegrünung werden noch im Rahmen der
Gemäß der Grünordnungsplanung wurde eine entsprechende zeichnerische Festsetzung ergänzt und die Vorgaben zur Fassadenbegrünung im Grünordnungsplan abgebildet.
Der Stellungnahme wird gefolgt. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 36 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
Grünordnungsplanung erarbeitet.
b) Am Pastor-Zentis-Weg werden drei Bäume zeichnerisch mit Bindung zum Erhalt festgesetzt und ein weiterer satzungsgeschützter Baum ist zu schützen. Es handelt sich um die Bäume Nr. 32 bis 35 der Baumliste zum GOP, die Kronendurchmesser von 8 bzw. 12 m besitzen. Die textliche Festsetzung erlaubt die Überschreitung der Baugrenzen mit Balkonen von bis zu 3 m Tiefe. Die Errichtung von Balkonen plus Einhaltung eines Sicherheitsabstandes von mindestens 1 m würde dazu führen, dass die Baumkronen einseitig erheblich eingekürzt werden müssen. Dies steht im Widerspruch zur Erhaltungsfestsetzung der 4 Bäume.
Update (Stand § 3 (2) / Mai 2026 ):
Im Zuge einer aktuellen Analyse (Februar 2026) des Baumbestandes auf dem Plangebiet konnte in Abstimmung mit dem Garten-, Friedhofs- und Forstamt aufgrund von unter anderem negativen Vitalitätsprognosen lediglich ein Baum entlang des Pastor-Zentis-Weg, also insgesamt zwei Bäume im Plangebiet, als weiterhin erhaltenswert eingestuft werden. Zusätzlich wurden jedoch drei Bäume zeichnerisch zur Neupflanzung festgesetzt.
Im Bereich des zum Erhalt festgesetzten Baumes sind durch Festsetzungen in der Planzeichnung lediglich Terrassen ohne Überdachung möglich, weshalb ein Konflikt mit dem Bestandsbaum nicht zu erwarten ist.
Bei den neu anzupflanzenden Bäumen kann in der Bauausführung darauf geachtet werden, dass ein Konflikt mit einem potentiellen Balkon ausgeschlossen wird.
Der Stellungnahme wird teilweise gefolgt.
c) Die Grünflächenquote im WA -
Gebiet ist auf mindestens 25 % zu erhöhen. Gemäß Bilanzierung im GOP sollen 1.813 m² Grünflächen auf unterbauten und nicht unterbauten Flächen angelegt werden. Das entspricht ca. 25 % des WA-Gebietes. Eine Erhöhung ist auch geboten, da im WA-Gebiet eine Überschreitung der GRZ bis zu 0,9 zugelassen werden soll.
Die geforderte Erhöhung des festgesetzten Grünanteils auf 25 % wurde umgesetzt.
Der Stellungnahme wird gefolgt.
d) Der GOP stellt auf unterbauten Flächen 10 neue Bäume dar. Auf den nicht unterbauten
Die in der Stellungnahme benannte Festsetzung Nr. 9.3 ist im aktuellen Bebauungsplanentwurf Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 37 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
Grundstücksflächen könnten an der Ecke Alt Niederkassel / Pastor-Zentis-Weg mindestens 2 zusätzliche Baumstandorte geschaffen werden. Die Anzahl der Baumpflanzungen ist nach Überarbeitung des GOP in der textlichen Festsetzung zu erhöhen. Für die Baumstandorte auf den unterbauten Grundstücksflächen (Tiefgaragen) gilt die textliche Festsetzung Nr. 9.3 in Bezug auf das Substratvolumen von 50 m 3 je Baum und die Stärke der Substratüberdeckung von 130 cm. Die durchwurzelbare Baumgrube von 12 m 3 gilt nur für Bäume auf nicht unterbauten Flächen.
nun Nr. 10.3. Die Hinweise zum Substratvolumen und der Stärke der Substratüberdeckung sind in den aktuellen textlichen Festsetzungen unter Punkt 10.2 aufgeführt.
Gemäß der Grünordnungsplanung wurde die Anzahl der Bäume auf unterbauten Flächen auf 8 und auf nicht unterbauten Flächen auf 11 erhöht. Die Verortung der anzupflanzenden Bäume wurde, bis auf die drei zeichnerisch festgesetzten Bäume entlang des Pastor-Zentis-Weg, nicht vorgegeben und unterliegt somit der weiteren Freianlagenplanung. Die Festsetzung wurde zudem umformuliert, um die Anforderungen an die Pflanzung nachvollziehbar festzusetzen.
Der Stellungnahme wird gefolgt.
e) Aus stadtökologischen
Gründen und um einen Ausgleich für die hohe städtebauliche Dichte mit einer zulässigen GRZ bis zu 0,9 zu erreichen, sind Maßnahmen zur Dachbegrünung auf den 3 niedrigen Bauteilen mit der Festsetzung II / SD im südöstlichen Bereich das Plangebietes Alt-Niederkassel / Pastor-Zentis-Weg zu prüfen und textlich festzusetzen. Wenn ein Satteldach als Dachform vorgeschrieben wird, darf die Dachneigung für eine extensive Dachbegrünung gemäß der FLL Dachbegrünungsrichtlinie eine maximale Dachneigung von 30° aufweisen. Zwischen 15° und 30° Dachneigung sind konstruktive Schubsicherungen zur lagerstabilen Ausbildung der
Update (Stand § 3 (2) / Mai 2026):
Die gemäß der aktuellen Planung festgesetzte Dachform des Mansarddachs (anstatt vorher Satteldach) mit Flachdachabschluss erlaubt auf allen Gebäuden eine Dachbegrünung. Entsprechend wurde in den textlichen Festsetzungen die Anlage von extensiver Dachbegrünung auf flach geneigten Dächern vorgeschrieben (siehe textliche Festsetzung Nr. 10.6). Die Fläche der Dachbegrünung im Plangebiet wird hierdurch deutlich vergrößert, auf nun circa 1100 m 2 .
Der Stellungnahme wird gefolgt. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 38 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
Vegetationstragschicht notwendig.
f) Aus stadtökologischen und stadtbildgestalterischen Gründen und um einen Ausgleich für die hohe städtebauliche Dichte mit einer zulässigen GRZ bis zu 0,9 zu erreichen, sind Maßnahmen zur Fassadenbegrünung zu prüfen und textlich festzusetzen. Die Vorschläge sind im GOP zu konkretisieren. Bei der Fassadenbegrünung haben die besonnten Fassadenseiten die höchste Priorität. Aber auch die Fassadenseiten Kanalstraße und Niederkasseler Straße sind aus gestalterischen Gründen zu betonen, da hier der nach altem Baurecht (B-Plan Nr. 5278/027 von 1966) ausgewiesene lineare Grünstreifen entfällt. Möglichkeiten bieten auch punktuelle Rankhilfen an auskragenden Balkonen. Die Anpflanzungen sind fachgerecht gemäß der FLL-Fassadenbegrünungsrichtlinie durchzuführen und auf Dauer zu erhalten, Ausfälle sind wertgleich in der folgenden Vegetationsperiode zu ersetzen.
Im GOP wurden Vorschläge zur Grünordnungsplanung konkretisiert und eine entsprechende textliche Festsetzung ergänzt.
Insgesamt wurden 11 unterschiedliche geeignete Stellen für Fassadenbegrünung im Plangebiet identifiziert und im B-Plan festgesetzt. Die Fassadenseiten Kanalstraße und Niederkasseler Straße (Gebäude 1), somit an prominenter Stelle am neuen Platz, wurden hierbei besonders berücksichtigt.
Der Stellungnahme wird gefolgt.
g) Die in der Planzeichnung mit Bindung zum Erhalt zeichnerisch festgesetzten Bestandsbäume sind dauerhaft zu erhalten, bei der Errichtung baulicher Anlagen fachgerecht zu schützen und bei Abgang am alten Standort durch eine Neupflanzung mit Stammumfang 20 – 25 cm aus der Baumliste im Grünordnungsplan zu ersetzen.
Eine entsprechende textliche Festsetzung wurde ergänzt.
Update (Stand § 3 (2) / Mai 2026):
In Abstimmung mit dem Garten-, Friedhof- und Forstamt sind aufgrund aktueller Untersuchungen der Bestandsbäume im aktuellen Bebauungsplanentwurf nur noch zwei Baumstandorte zum Erhalt festgesetzt (vgl. hierzu Nr. 30 b)).
Als Kompensationsmaßnahme werden die entfallenden Bäume im Plangebiet ersetzt. Es ist zudem festgesetzt worden, dass bei Abgang der erhaltenswerten Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 39 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
Bäume eine Neupflanzung mit Stammumfang von 30 - 35 cm erforderlich ist.
Der Stellungnahme wird gefolgt.
h) Zu öffentlichen
Verkehrsflächen ist aus gestalterischen Gründen als Bezugshöhe für die Höhe der Einfriedung das Niveau des Oberflächenbelages der an das Grundstück angrenzenden Verkehrsflächen anzunehmen. Bei Geländeerhöhungen im WA-Gebiet, wie z.B. am Pastor-Zentis-Weg notwendig, entsteht ansonsten eine viel höhere Gesamteinfriedung aus Sockel plus Hecke / Zaun.
Grundsätzlich wird wie gefordert das Bodenniveau des Oberflächenbelages der an das Grundstück angrenzenden Verkehrsfläche als Höhenreferenz angenommen. Aufgrund von Höhendifferenzen zwischen der Höhe des Grundstücks und der angrenzenden öffentlichen Verkehrsflächen ist jedoch bei Aufkantungen der Freiflächen (Sockel, Rampen oder vergleichbare bauliche Elemente) zur Wahrung des Bedürfnisses nach Schutz der Privatsphäre in den geplanten Wohneinheiten bzw. Gartenflächen eine höhere Einfriedung notwendig. Um zu hohen Einfriedungen mit einer dominanten Wirkung gegenüber den öffentlichen Gehwegen zu verhindern, wird in der textlichen Festsetzung eine Begrenzung der Höhe der Einfriedungen in diesen Bereichen gegenüber dem öffentlichen Gehwegbelag auf 1,80 m ergänzt.
Der Stellungnahme wurde teilweise gefolgt.
i) Der Absatz , enthalten unter
III. Hinweise Nr. 5, „Die Gestaltungs- und Ausführungsplanung der Grünflächen ist im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens durch ein qualifiziertes Fachbüro mit dem Garten-Friedhofs- und Forstamt der Landeshauptstadt Düsseldorf als Fachbehörde abzustimmen“ kann entfallen. Bei Bauanträgen erfolgt die
Der aktualisierte Hinweis ist nun unter III. Hinweise Nr. 6 zu finden.
Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen und entsprechend umgesetzt.
Der Stellungnahme wird gefolgt. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 40 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
Verfahrensbeteiligung durch das Bauaufsichtsamt mit den Bauvorlagen zur Grünplanung. Diese sind auf Grundlage der B-Plan-Festsetzungen und des Grünordnungsplanes durch Fachplaner zu erarbeiten. Eine generelle Abstimmung mit dem Gartenamt ist nicht notwendig.
j) Die Abkürzung FLL lautet richtig:
FLL = Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V., Bonn
Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen. Betroffene Passagen werden entsprechend korrigiert.
Der Stellungnahme wird gefolgt.
k) Neben der Zukunftsbaumliste
der Landeshauptstadt Düsseldorf ist ein Hinweis auf die Baumliste im Grünordnungsplan zu ergänzen.
Der Hinweis auf die Baumliste des Grünordnungsplans wird entsprechend ergänzt (s. III. Hinweise Nr. 6).
Der Stellungnahme wird gefolgt.
l) Vorschlag zur Überarbeitung
des Hinweises Nr. 9. Ein Absatz im Punkt „Fällungs-und Rodungsarbeiten“ kann entfallen.
Anstelle der Formulierung ist auf die Empfehlungen zum Artenschutz in der ASP Stufe I zum B-Plan hinzuweisen. Konkrete Forderungen, wie das Umhängen des Meisen-Nistkastens, zusätzliche Nistkästen oder der Nachweis von Fledermausquartieren an neuen Gebäuden können im Städtebaulichen Vertrag geregelt werden.
Da der Gebäudeabriss der Kirche mit ökologischer Baubegleitung schon erfolgt ist, kann der Absatz „Abrissarbeiten“ entfallen.
Der aktualisierte Hinweis ist nun unter III. Hinweise Nr. 10 zu finden.
Der Absatz im Hinweis Nr. 10 wurde entsprechend gekürzt. Da einzelne Gebäude wie die Kindertagesstätte noch nicht abgerissen wurden, sind die Empfehlungen der ASP Stufe I auch für Abrissarbeiten weiterhin enthalten.
Update (Stand § 3 (2) / Mai 2026):
Im weiteren Verfahren wurden Artenschutzrechtliche Vorsorgemaßnahmen in den städtebaulichen Vertrag aufgenommen.
Der Stellungnahme wird gefolgt. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 41 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
m) Folgender Hinweis ist in die textlichen Festsetzungen aufzunehmen:
„Die Fassadenbegrünung, die verwendeten Rankhilfen, die Herstellung der Pflanzstellen, die Auswahl der Kletterpflanzen und die Pflege sind gemäß der FLL-Fassadenbegrünungsrichtlinien „Richtlinien für die Planung, Bau und Instandhaltung von Fassadenbegrünungen“ in der bei Einreichung des Bauantrages als Richtlinie eingeführten Fassung auszuführen.“
(FLL = Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V., Bonn)
Der Absatz wurde entsprechend ergänzt.
Der Stellungnahme wird gefolgt.
n) Stellungnahme zur Begründung, Teil A, Nr. 5.3, „Freiraumkonzept und Wegeführung“: Gehrecht
Die Anbindung der Fußwege im Inneren des Quartiers ist zwar zu allen Seiten möglich, ein Gehrecht ist aber nur für die West-Ostverbindung eingetragen (G 1 / G 2). Der Pastor-Zentis-Weg ist nicht über ein Gehrecht für die Allgemeinheit angebunden. Die Verknüpfung des Plangebietes mit dem Fußgängerbereich über ein Gehrecht wird empfohlen.
Das Gehrecht wurde um eine Verbindung zum Pastor-Zentis-Weg ergänzt.
Update (Stand § 3 (2) / Mai 2026):
Auf die Unterteilung des Gehrechts in zwei Bereiche wurde in der aktuellen Planzeichnung verzichtet. Es gibt nunmehr ein durchgehendes Gehrecht.
Der Stellungnahme wird gefolgt.
o) Stellungnahme zur Begründung, Teil A, Nr. 5.3, Freiraumkonzept und Wegeführung: Kinderspielflächen
Der Begriff „gemeinschaftlich nutzbare Kinderspielflächen“ suggeriert, dass die Flächen durch die Allgemeinheit nutzbar sind. Es handelt sich um die privaten Spielflächen nach § 8 (4) BauO NRW und Spielplatzsatzung der LHD, die bestimmten Wohngebäuden
Die Bezeichnung der Kinderspielflächen wurde als „private Kinderspielflächen“ konkretisiert. Eine Ausweitung des Gehrechts auf die Spielflächen ist somit nicht erforderlich.
Der Stellungnahme wird gefolgt. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 42 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
zugeordnet werden. Ein Gehrecht ist nicht eingetragen. Die Formulierung ist zu prüfen oder das Gehrecht auf die Spielflächen auszuweiten.
p) Stellungnahme zur Begründung, Teil A, Nr. 5.3, Freiraumkonzept und Wegeführung:
Ersatzmaßnahmen für Baumfällungen Die Fällung von 29 satzungsgeschützten Bäumen kann im WA-Gebiet nicht ausgeglichen werden. Die Anzahl an Baumpflanzungen auf unterbauten und nicht unterbauten Flächen ist an fachlich sinnvollen Stellen zu erhöhen. Ersatzmaßnahmen sind im Grünordnungsplan zu erläutern. Dazu gehört die Planung neuer Straßenbaumstandorte.
Als Ausgleich für die Baumpflanzungen wurde die Anzahl der auf dem Grundstück vorgesehenen Baumpflanzungen von insgesamt 10 auf insgesamt 19 erhöht. Zudem werden zusätzliche Baumpflanzungen entlang der Niederkasseler Straße vorgesehen und im städtebaulichen Vertrag gesichert.
Der Stellungnahme wird gefolgt.
q) Stellungnahme zur Begründung, Teil A, Nr. 5.3, Freiraumkonzept und Wegeführung: Dach- und Fassadenbegrünung:
Zum Thema Freiraumkonzept sind Maßnahmen zur Dach-und Fassadenbegrünung auf Grundlage des Grünordnungsplanes zu ergänzen.
Die Themen wurden in die Beschreibung des Freiraumkonzepts aufgenommen.
Der Stellungnahme wird gefolgt.
r) Stellungnahme zur Begründung, Teil A, Nr. 6.2, Maß der baulichen Nutzung:
Die Obergrenze für die GRZ soll bis 0,9 angehoben werden. Die Begründung nennt verschiedene Umstände und Maßnahmen, die für einen Ausgleich der stärkeren Versiegelung sorgen sollen. Im Katalog fehlen zusätzliche Maßnahmen mit positiven Auswirkungen auf die
Der Grünflächenanteil im Plangebiet beträgt 25% und wird durch die textliche Festsetzung Nr. 10.1 gesichert. Die Anzahl der Baumpflanzungen im Baugebiet und im angrenzenden öffentlichen Straßenraum wurde deutlich erhöht (s. Stellungnahme Nr. 30 p)). Insgesamt werden 22 Bäume (11 auf nicht unterbauten Flächen, 8 auf unterbauten Flächen und 3 entlang der Niederkasseler Straße) als Kompensationsmaßnahmen festgelegt, durch textlich Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 43 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
stadtökologischen Funktionen. Der Grünflächenanteil beträgt nur 20 – 25 %, die Festsetzung der Tiefgaragenbegrünung ist Standard und die Baumverluste werden nicht ausgeglichen. Wie bereits mehrfach vom Gartenamt gefordert, führt die intensive Begrünung der baulichen Anlagen in Form von Fassadenbegrünung im verdichteten Quartier mit geringem Flächenanspruch zur Verbesserung der mikroklimatischen Situation und bietet Lebensstätten für Brutvögel und Insekten. Priorität sollten die besonnten Fassadenseiten haben.
Ergänzend können die niedrigen II-geschossigen Bauteile mit einer extensiven Dachbegrünung oder als Grasdach ausgeführt werden, bei Satteldächern mit einer Dachneigung < 30°.
festgesetzte vergleichbar größere Pflanzqualitäten und höhere Anforderungen an Wurzelräume auf nicht unterbauten Flächen entsteht so zumindest ein qualitativer Ausgleich.
Fassaden- und Dachbegrünung wurde in Einklang mit dem architektonischen Konzept festgesetzt. Siehe hierzu auch Stellungnahme Nr. 30 e). Der Begründungstext wurde entsprechend ergänzt.
Der Stellungnahme wird gefolgt.
s) Stellungnahme zur Begründung, Teil A, Nr. 6.2.6, Überschreitung der Baulinien und Baugrenzen:
Unter Hinweis auf die Stellungnahme zu TF 5.1 wird angeregt, am Pastor-Zentis-Weg zum Schutz der zeichnerisch festgesetzten und satzungsgeschützten Bestandsbäume keine auskragenden Balkone zuzulassen. Damit werden massive Eingriffe in die Baumkronen verhindert.
Die betreffende Festsetzung ist nun unter I. Textliche Festsetzungen Nr. 6.1 bzw. 6.2 geführt.
Update (Stand § 3 (2) / Mai 2026):
Siehe dazu Stellungnahme Nr. 30 b)
Der Stellungnahme wird gefolgt.
t) Stellungnahme zur
Begründung, Teil A, Nr. 6.9, Geh-, Fahr- und Leitungsrechte:
Unter Hinweis auf die Stellungnahme zur Begründung 5.3 wird
Eine Erweiterung des Gehrechts auf die privaten Spielflächen wird nicht umgesetzt, da es sich um die nach städtischer Spielplatzsatzung hergestellten, den angrenzenden Wohneinheiten zugehörigen privaten Spielflächen handelt, die Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 44 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
angeregt, im WA-Gebiet das Gehrecht auf die privaten Spielflächen auszuweiten.
nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind.
Der Stellungnahme wird nicht gefolgt.
u) Stellungnahme zur
Begründung, Teil A, Nr. 6.10, Artenschutz:
Die Formulierung „Eine Artenschutzprüfung der Stufe II nach Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) ist nicht erforderlich“ ist wie folgt zu ändern:
„Eine vertiefende artenschutzrechtliche Prüfung der Stufe II auf Grundlage der Verbotstatbestände in §44 Bundesnaturschutzgesetz (BNatschG) wird im Ergebnis der ASP Stufe I nicht gefordert“.
Der Absatz der Begründung wurde entsprechend angepasst.
Der Stellungnahme wird gefolgt.
v) Stellungnahme zur Begründung, Teil A, Nr. 6.11, Grünplanerische Inhalte:
Erhaltung von Baumstandorten:
Die Erhaltung der Bestandsbäume erfolgt in erster Linie auf Grundlage der Baumschutzsatzung und nach gutachterlicher Prüfung der Vitalität und der möglichen Eingriffe in den Wurzelraum durch die Ausschachtungen für die Tiefgarage.
Der Begründungstext wurde entsprechend ergänzt.
Der Stellungnahme wird gefolgt.
w) Stellungnahme zur Begründung, Teil A, Nr. 6.11, Grünplanerische Inhalte:
Baumpflanzungen:
Unter Hinweis auf die Stellungnahme zur TF 9.2 wird eine Erhöhung der Anzahl anzupflanzender Bäume gefordert, um die Eingriffe in
Die betreffenden Festsetzungen sind nun unter I. Textliche Festsetzungen Nr. 10.3 und 10.4 geführt.
Gemäß der Grünordnungsplanung wurde die Anzahl der Bäume auf unterbauten Flächen auf acht und auf nicht unterbauten Flächen auf elf erhöht. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 45 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
den satzungsgeschützten Baumbestand im WA-Gebiet in größerem Umfang auszugleichen.
Der Stellungnahme wird
gefolgt.
x) Stellungnahme zur
Begründung, Teil A, Nr. 6.11, Grünplanerische Inhalte:
Begrünung der nicht überbauten Grundstücksflächen:
Unter Hinweis auf die Stellungnahme zur TF 9.1 wird eine Erhöhung des Grünflächenanteils auf mindestens 25 % gefordert. Die Fläche des WA-Gebietes beträgt 7.072 m². Der GOP bilanziere Grünflächen von 1.813 m². Das entspricht ca. 25 % des WA-Gebietes.
Die betreffende Festsetzung ist nun unter I. Textliche Festsetzungen Nr. 10.1 geführt.
Die geforderte Erhöhung des festgesetzten Grünanteils auf 25 % wurde umgesetzt.
Der Stellungnahme wird gefolgt.
y) Stellungnahme zur Begründung, Teil A, Nr. 6.11, Grünplanerische Inhalte:
Öffentliche und private Kinderspielplätze:
Unter 6.11 der Begründung fehlt die Erläuterung zur Versorgung des WA-Gebietes mit öffentlichen und privaten Kinderspielplätzen. Wegen der relativ guten Versorgungslage und der Nähe zu öffentlichen Kinderspielplätzen besteht hierfür kein zusätzlicher Bedarf. Im Grünordnungsplan wird aber ein erhebliches Defizit beim Nachweis der wohnungsnahen privaten Kinderspielflächen gemäß § 8 (4) BauO NRW und Spielplatzsatzung der Landeshauptstadt Düsseldorf festgestellt. Das Defizit beträgt 40 % = 171 m². Um die grundsätzlichen städtebaulichen Ziele aus § 1 BauGB, § 8 BauO NRW und Spielplatzsatzung im Sinne der Förderung gesunder und
Die Erläuterung zur Versorgung des Gebietes mit öffentlichen und privaten Kinderspielflächen wurde in der Begründung ergänzt.
Nach aktueller Überarbeitung (Stand § 3 (2) / Mai 2026) der Planung beträgt das rechnerische Defizit an privaten Kinderspielflächen rund 39 %. Ohne eine Reduzierung der baulichen Dichte ist es nicht möglich, die geplanten 750 Quadratmeter Außenspielbereich der Kindertagesstätte mit den nach städtischer Satzung herzustellenden, privaten Spielbereichen in Einklang zu bringen. Entsprechend große Freiflächen sind im verdichteten Innenstadtbereich nicht umsetzbar. Gemäß den Zielen der Stadtentwicklung (Innenentwicklung vor Außenentwicklung, Schaffung von insb. bezahlbaren Wohnraum in Kommune mit angespanntem Wohnungsmarkt) ist hier der Schaffung von Wohnraum Vorzug zu geben und keine Reduzierung der Bebauungsdichte Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 46 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
sicherer Wohnverhältnisse für Familien und Kinder umzusetzen, sind zusätzliche Spielflächen im WA-Gebiet nachzuweisen. Die Möglichkeit besteht in der Reduzierung der überbaubaren Flächen, z.B. indem eines der II-geschossigen Bauteile weggelassen wird.
vorzunehmen. Aufgrund der im Kontext der Kinderspielflächen zur Verfügung stehenden Bewegungsflächen, die in der Gesamtheit qualitativ hochwertige, vom Straßenraum abgeschirmte Verbundsflächen bilden, und einer ausreichend guten Versorgung durch drei öffentliche Spielplätze, die sich in fußläufiger Nähe zum Quartier befinden, stehen ausreichend wohnungsnahe Spiel-und Bewegungsräume zur Verfügung, die geeignet sind, den rechnerischen Mangel an privaten Kinderspielflächen auszugleichen. Darüber hinaus kann das rechnerische Defizit durch eine qualitative Ausgestaltung gegenüber den üblichen Mindestanforderungen teilweise ausgeglichen werden. Ein entsprechendes Vorgehen wurde mit dem Garten-, Friedhofs- und Forstamt abgestimmt.
Der Stellungnahme wird teilweise gefolgt.
z) Stellungnahme zur
Begründung, Teil A, Nr. 6.13, Bauordnungsrechtliche Festsetzungen:
Dachform und Dachneigung:
Unter Hinweis auf die Stellungnahme zur TF neu (Dachbegrünung) ist bei den II-geschossigen Gebäudeteilen die Dachneigung als Voraussetzung für eine Dachbegrünung auf < 30° festzulegen.
Gemäß der Gebäudeplanung und dem GOP wurde für die beiden für Dachbegrünung geeigneten Gebäude eine Dachneigung von <30° für eine Dachfläche festgesetzt.
Update (Stand § 3 (2) / Mai 2026):
Durch eine Anpassung der dem Bebauungsplanentwurf zu Grunde liegenden Planung sind die gemeinten Dachflächen entfallen. Stattdessen verfügen jetzt alle Gebäude über einen Flachdachabschluss, der sich für Dachbegrünung eignet. Für diese Bereiche ist eine Dachneigung von maximal 10° festgesetzt.
Der Stellungnahme wird gefolgt. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 47 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
aa) Stellungnahme zur Begründung, Teil A, Nr. 6.13, Bauordnungsrechtliche Festsetzungen: Bewegliche Abfallbehälter und Großmüllbehälter:
Im Grünkonzept ist an der Ecke Kanalstraße / Alt Niederkassel eine befestigte Fläche für einen Altkleider-Container dargestellt. Die Container-Aufstellung widerspricht im Prinzip dieser gestalterischen Vorgabe.
Die Festsetzung wurde in Abstimmung mit dem Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz gestrichen. Zudem wurde in Abstimmung mit dem Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz die vorgesehene Position des notwendigen Altkleider-Containers auf den öffentlichen Gehwegbereich der Niederkasseler Straße verschoben.
Der Stellungnahme wird gefolgt.
bb) Stellungnahme zur
Begründung, Teil A, Nr. 6.13, Bauordnungsrechtliche Festsetzungen:
Einfriedungen: Da sich die Kindertagesstätte in der Mitte des Quartieres befindet und sich gestalterisch einfügen soll, wird angeregt, die Einfriedung an der Grenze zu den Gehrechtsflächen auch auf 140 cm zu begrenzen. Aus gestalterischen Gründen sind die Kita-Zäune durch Hecken oder Kletterpflanzen zu begrünen. Blickdichte, geschlossene Zaunanlagen sind aus gestalterischen Gründen auszuschließen.
Um dem besonderen Schutzbedürfnis von Kindern Rechnung zu tragen, wird entsprechend den Hochbaustandards der Landeshauptstadt Düsseldorf und in Abstimmung mit möglichen Trägern der Kindertagesstätte daran festgehalten, bei Kindergärten und Kindertagesstätten Einfriedungen mit einer Höhe von bis zu 1,80 Meter zuzulassen. Die textliche Festsetzung wird so umformuliert, dass Einfriedungen ausschließlich als Laubgehölzhecken oder Laubgehölzhecken mit einem integrierten lichtdurchlässigen Zaun zulässig sind. So werden geschlossene Zaunanlagen entsprechend der Forderung ausgeschlossen.
Der Stellungnahme wird nicht gefolgt.
cc) Es werden Textbausteine zur
Übernahme in Teil B der Begründung zu den Themen Tiere, Pflanzen, Landschaft und Artenschutzrechtliche Prüfung zur Verfügung gestellt.
Die genannten Passagen wurden in der Begründung, Teil B in den Kapiteln 12.2.2 „Tiere, Pflanzen, Landschaft“ und 12.2.3 „Artenschutzrechtliche Prüfung“ entsprechend sinngemäß aufgenommen. Da einzelne Gebäude wie die Kindertagesstätte noch nicht abgerissen wurden, sind die Empfehlungen der ASP Stufe I Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 48 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
auch für Abrissarbeiten weiterhin enthalten.
Der Stellungnahme wird gefolgt.
30. Amt für Wirtschaftsförderung (Amt 80)
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
4(2) Es bestehen keine Anregungen
oder Bedenken zum Verfahren. Die Schaffung eines gemischt genutzten Standortes mit Wohnnutzung, Kindertagesstätte sowie Gastronomie- bzw. Gewerbeeinheit wird entsprechend des Leitbildes der Stadt der kurzen Wege begrüßt.
Die Stellungnahme wird zur
Kenntnis genommen.
31. Stadt Düsseldorf: Bezirksverwaltungsstelle 1/18/4
Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort .
4(2) Von dem Vorgang w ird Kenntnis
genommen und es wird auf die Niederschriften der Sitzungen der Bezirksvertretung 4 vom 13.09.2017 (Beschluss zum Auslobungstext des Investorenauswahlverfahrens), 10.10.2018 (Beschluss zur Durchführung im beschleunigten Verfahren nach § 13a BauGB und Durchführung der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung), 05.05.2021 (Information zu den Ergebnissen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung und Beschluss zur Fortführung des Verfahrens) sowie 01.09.2021 (Anfrage aus der BV4 für verbesserte Gestaltung des Platzes, mehr Bäume und Fassadenbegrünung zur
neuen Bebauung St. Anna-Kirche) verwiesen.
Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen. Die Niederschriften der genannten Bezirksvertretungen werden im weiteren Planverfahren berücksichtigt.
Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen.