Beschlussvorlage Aktenzeichen APS/045/2026

Bebauungsplan der Innenentwicklung Nr. 04/021 (Entwurf) - Niederkasseler Straße / Kanalstraße

Ein Vorschlag der Verwaltung, über den der Rat oder ein Ausschuss abstimmt.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Niederkasseler Straße / Kanalstraße · Stadtbezirk 4 (Oberkassel)örtlicher Bezug 11Dokumente 29. April 2026veröffentlicht

Worum es geht

Dies ist der Wortlaut der beantragten Maßnahme beziehungsweise ihrer Begründung. Auch „beschließt“ im Antrag ist noch kein Nachweis eines gefassten Beschlusses.

Aus „Sachdarstellung“

Historie und Projektverlauf Bereits 2016 wurde die Kirche St. Anna der katholische Kirchengemeinde St. Antonius und Benediktus entwidmet (profaniert). Um eine Nachfolgenutzung zu finden wurde im Jahr 2017 ein Wettbewerb als Investorenauswahlverfahren durchgeführt. Der daraus hervorgehende Siegerentwurf wurde mit der Beschlussfassung durch den Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung am 14.November 2018 als Grundlage für das Bebauungsplanverfahren bestimmt.

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 29. April 2026. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

Amtliche Inhalte · APS/045/2026

Weitere Unterlagen zum Inhalt

Hier lesen Sie den vollständigen ausgelesenen Text der zugeordneten Dokumente, keine neu erzeugte Zusammenfassung. Die Angaben beschreiben den damaligen Stand und belegen keine spätere Umsetzung.

1. Bericht 3(1)-Beteiligung Teil A

Dateidatum im RIS: 02.06.2026 · Amtliches Original (PDF)

Weitere zugeordnete Unterlage; nicht als vollständige Beantwortung oder Beschluss eingeordnet.

Anlage 1 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stand: 23.07.2020 1 Bericht zur Öffentlichkeitsbeteiligung gem. § 3(1) BauGB vom 02.09.2019 bis 27.09.2019 zum Bebauungsplan-Vorentwurf Nr. 04/021 - Niederkasseler Straße / Kanalstraße - Stadtbezirk 4 - Stadtteil Niederkassel A: Bericht über die Durchführung der Veranstaltung „Stadtplanung zur Diskussion“ Ort: Aula des Comenius Gymnasium, Hansaallee 90, 40547 Düsseldorf Zeit: 12.09.2019, 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr Anwesend: Bezirksbürgermeister und Ratsherr Rolf Tups Oberbürgermeister Herr Thomas Geisel (anwesend von ca. 19:00 bis 19:45 Uhr) Bezirksverwaltungsstellenleiterin Frau Iris Bürger ca. 200 Bürgerinnen und Bürger 5 Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung 1 Mitarbeiter eines Fachplanungsbüros Der Bezirksbürgermeister des Stadtbezirkes 4, Herr Tups, eröffnet die Versammlung, begrüßt alle Bürgerinnen und Bürger und freut sich auf eine gute Diskussion. Er begrüßt weiter die Vertreterinnen und Vertreter der Verwaltung. Herr Tups gibt Herrn Baackmann, stellvertretender Amtsleiter des Stadtplanungsamtes, das Wort. Herr Baackmann stellt den Prozess zur Aufstellung eines Bebauungsplans vor und erläutert, an welcher Stelle sich das Verfahren mit der „Frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung“ derzeit befindet. Er weist hierbei insbesondere auf die weiteren Möglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger zur Beteiligung am Planverfahren hin. Stand: 23.07.2020 2 Herr Baackmann stellt anschließend den städtebaulichen Entwurf vor. Dieser basiert auf dem Konzept der Architekten Rosiny und Trint + Kreuder, das im Rahmen des im Jahr 2017 durchgeführten Investorenauswahlverfahrens als Siegerentwurf hervorging und für die Weiterverfolgung ausgewählt wurde. Im Anschluss gibt Herr Bezirksbürgermeister Rolf Tups das Wort an das Auditorium und bittet um Fragen, die von der Verwaltung beantwortet werden. Beantwortung der Fragen und Anmerkungen Nachfolgend werden die während der Veranstaltung geäußerten Fragen und Antworten thematisch gegliedert aufgeführt und durch die Stadtverwaltung und ihre Fachämter beantwortet. 1. Fragen zur geplanten Nutzung Anmerkungen der Bürgerinnen und Bürger: Im Hinblick auf die geplanten Nutzungen wird die Neuentwicklung von Wohnungen (davon 40% preisgedämpft oder öffentlich gefördert), eine Vergrößerung der Kita von zwei auf vier Gruppen sowie die Integration einer kleineren Gastronomie durch die Bürgerinitiative „Liebenswertes Niederkassel“ begrüßt. Darüber hinaus werden verschiedene Vorschläge und Ideen geäußert, die von der vorgestellten Planung abweichen. So wünschen sich mehrere Bürger, dass die Kirche auf dem Grundstück erhalten bleibt und das Gebäude einer anderen Nutzung zugeführt wird, z.B. als Kita, Markthalle oder als Ort für kulturelle Aktivitäten und Vereine. Die Ergänzung von Einrichtungen der Nahversorgung, Geschäfte und Cafés wird weiterhin als notwendig betrachtet. Eine Bürgerin regt an, das Thema Generationenwohnen im Entwurf stärker zu berücksichtigen. Ein anderer Bürger möchte aufgrund der Lärm- und Verkehrsbelastung nicht, dass die Kita in das Wohngebiet integriert wird. Ein weiterer Bürger fragt nach, inwieweit eine Nutzung der geplanten Kapelle möglich sei und regt an, Teile der bestehenden Ausstattung, (z.B. die Kirchenfenster) in die Neubebauung zu integrieren. Er empfiehlt, diese Integration verbindlich im städtebaulichen Vertrag festzuschreiben.

Antwort:

Die Rahmenbedingungen des Investorenauswahlverfahrens mit den Grundsatzentscheidungen, die bestehende Bebauung zu entfernen und eine Neubebauung mit dem Schwerpunkt Wohnen sowie einer vergrößerten Kita und Stand: 23.07.2020 3 einem öffentlichen Platz an der Ecke Niederkasseler Straße / Kanalstraße zu entwickeln, sind von den Planungsbeteiligten getroffen worden und bestehen weiterhin. Vorschläge zu einer grundsätzlich anderen Art der Nutzung des Kirchengrundstücks als in der Projektinformation zum Investorenauswahlverfahren vorgegeben, etwa ein Erhalt des Kirchengebäudes und dessen Umnutzung bzw. die Schaffung einer großen Freifläche, sind daher nicht umsetzbar. Der städtebauliche Entwurf sieht weiterhin eine Neuplanung mit den Nutzungen Wohnungsbau (davon 40% öffentlich geförderter bzw. preisgedämpfter Wohnungsbau), Kita, Kapelle und einer kleinen Gewerbeeinheit (z.B. Café) vor. Der Vorschlag zur Integration von „Generationenwohnen“ soll für den Bereich des geförderten Wohnungsbaus in Abstimmung mit dem zuständigen Fachamt geprüft werden. Die Integration einer kleinen Kapelle in das Nutzungskonzept ist fest eingeplant. Dort sollen verschiedene Ausstattungsstücke der bestehenden Kirche integriert werden (z.B. ein Fenster der Künstlerin Kopfermann); die Auswahl erfolgt durch die Kirchengemeinde und das Erzbistum in Abstimmung mit dem zuständigen Architekten. 2. Fragen zur geplanten Bebauung Anmerkungen der Bürgerinnen und Bürger: Mehrere Bürger sehen die Veränderungen und Überarbeitung als nicht ausreichend bzw. den vorgelegten Entwurf als nicht vertretbar an. Sie merken an, dass die kleinteilige Dorfstruktur Niederkassels zerstört würde und fordern eine Reduzierung der baulichen Dichte. In diesem Zusammenhang wird die Ansicht geäußert, dass die Renditeerwartungen der katholischen Kirche und der Investoren zu hoch seien. Die Einfügung der geplanten Bebauung in die Umgebung sei nicht gegeben. Bzgl. der Gebäudehöhen wurde angemerkt, dass zwar eine Reduzierung der Gebäudehöhen stattgefunden habe, jedoch keine Reduzierung der Geschosszahlen, wie im Änderungsantrag des APS gefordert. Es wird die Forderung geäußert, die Gebäudehöhen weiter zu verringern, sie sollen nicht über die vorhandene Bebauung hinausragen. In diesem Zusammenhang wird insbesondere die Gebäudehöhe des Gebäudes am Platz Ecke Niederkasseler Straße / Kanalstraße als zu hoch kritisiert. Stand: 23.07.2020 4 Ein Bürger führt an, dass die asymmetrischen Dachformen der Bebauung nicht typisch für Niederkassel wären und empfiehlt, die Dachneigung auf 40 bis 45 Grad zu begrenzen. Darüber hinaus befürchtet eine Bürgerin, dass die geplante Tiefgarage negative Auswirkungen auf den Grundwasserspiegel der Bestandsbebauung haben könnte.

Antwort:

Die Überarbeitung des Siegerentwurfes wurde im Anschluss an die Sitzung des APS im Herbst 2018 und den dort formulierten Änderungsantrag vorgenommen und durch Gespräche zwischen Investoren, der Kirchengemeinde und Anwohnern auf Ortsebene begleitet. Daraus resultierten zahlreiche Anpassungen der Bebauung, so sind z.B. die Wandhöhen im Bereich Alt-Niederkassel nun deutlich niedriger, die Abstände der Gebäude zur Bestandsbebauung wurden vergrößert. Die erfolgten Anpassungen der Überplanung sind in der Präsentation und auf den im Rahmen der Veranstaltung ausgestellten Plänen dargestellt. Mit ca. 40% Bebauung befindet sich die Neuplanung in dem für Wohngebiete zulässigen Rahmen, was die bauliche Dichte betrifft. Bei der Diskussion der Geschossanzahl ist die Definition der Geschossigkeit gemäß Baugesetzbuch maßgeblich. Es wird darauf hingewiesen, dass Dachgeschosse mit einem Geschossflächenanteil von weniger als 75% des darunter liegenden Geschosses gemäß Landesbauordnung (LBO) NRW nicht als Vollgeschoss zählen. Die Bestandshöhen der umgebenden Bebauung an der Niederkasseler Straße sind mit bis zu fünf Geschossen erheblich. Die asymmetrischen Dachformen der Planung sind Teil des gestalterischen Konzeptes, das durch das Preisgericht des Investorenauswahlverfahrens ausgewählt wurde. Im Rahmen der Überarbeitung wurde die charakteristische Dachform beibehalten, eine Anpassung wurde für die Dachgauben in zweiter Reihe vorgenommen. Diese für die umgebende Bebauung untypischen Dachgauben in zweiter Reihe entfallen und wurden durch Dachflächenfenster ersetzt. Der städtebauliche Entwurf sieht die Entwicklung einer eingeschossigen Tiefgarage vor. Nach Auskunft des für das Bodengutachten verantwortlichen Gutachterbüros entsteht durch die Realisierung der Tiefgarage keine nachteilige Entwicklung bzgl. des Grundwasserspiegels für die Anwohner. Stand: 23.07.2020 5 3. Fragen zur geplanten Erschließung und zum Verkehr Anmerkungen der Bürgerinnen und Bürger: Bereits jetzt ist die Erschließungssituation rund um das Plangebiet aus Sicht vieler Bürgerinnen und Bürger problematisch und es besteht die Sorge, dass die Neuplanung zu einer weiteren Verschlechterung führt. Insbesondere in den Spitzenzeiten zwischen ca. 7:30 – 8:30 sowie zwischen ca. 15:30 – 16:30 komme es in der Niederkasseler Straße und der Kanalstraße zu Verkehrsstörungen aufgrund des Hol-und Bringverkehrs zu Schulen und Kita. In diesem Zusammenhang wird auf die Gefahrensituation für Kinder und Schüler durch querende Autos sowie auf die Problematik der geplanten Stellplätze am Platz hingewiesen. Weitere Ursachen für Verkehrsstörungen sind aus Sicht einiger Bürger bestehende Engstellen in der Niederkasseler Straße und der enge Straßenquerschnitt der Kanalstraße sowie der Besucherverkehr zur ortsansässigen Gastronomie. Der Verkehr auf der Niederkasseler Straße wird von einem Bürger als chaotisch bezeichnet, weil die Brücke gesperrt ist; das Tempo sei zu hoch. Die geplante Erweiterung der Kanalstraße stößt bei einem anderen Bürger auf Ablehnung, da eine Erhöhung des Verkehrsaufkommens befürchtet wird. Er verweist zudem darauf, dass die Kanalstraße eine wichtige Zuwegung zum Rhein für Fußgänger und Fahrradfahrer ist. Ein Bürger weist darauf hin, dass der Anteil der Verkehrsflächen in Niederkassel deutlich niedriger sei als z.B. in der Innenstadt und dies auch so bleiben solle. Mit Sorge blicken einige Bürgerinnen und Bürger auf die Organisation des ruhenden Verkehrs. So wird befürchtet, dass die Anzahl der in der Tiefgarage geplanten Stellplätze für die neuen Bewohner nicht ausreicht und diese in den umgebenden Straßen parken werden. Ein Anwohner erwartet im Bereich der Tiefgaragenzufahrt an der Kanalstraße Störungen wegen häufiger Ein- und Ausfahrten. Um die Situation des Hol- und Bringverkehrs zur Kita zu entschärfen, fordert die Bürgerinitiative dementsprechend ausgewiesene Stellplätze. Eine Bürgerin fordert darüber hinaus Stellflächen für den Lieferverkehr und Umzugswagen. Der ÖPNV im Stadtteil helfe bei der Behebung der vorhandenen Verkehrsprobleme aus Sicht der Bürger kaum weiter; so komme der durch die Niederkasseler Straße fahrende Bus 833, der die einzige Verbindung nach Lörrick darstellt, aufgrund der vorhandenen Engstellen oft nicht weiter. Eine Bürgerin äußert den Wunsch, dass das Grundstück auch zukünftig für Fußgänger durchwegbar bleibt. Stand: 23.07.2020 6

Antwort:

Nach einer Einschätzung des Amts für Verkehrsmanagement und einer ergänzenden Verkehrsuntersuchung können die zukünftigen Verkehrsmengen durch die bestehenden Erschließungsstraßen Kanalstraße und Niederkasseler Straße leistungsfähig abgewickelt werden. Begegnungsverkehre in der Kanalstraße und ein damit einhergehender ungehinderter Verkehrsfluss sind jedoch nur unter der Voraussetzung der geplanten Erweiterung der Fahrbahnbreite auf 5,50 m möglich. Die heute bestehenden Verkehrsbelastungen im Stadtteil sind wesentlich durch die zum Teil engen Straßenquerschnitte, insbesondere in der Niederkasseler Straße sowie durch den Hol- und Bringverkehr zur Grundschule / Kita begründet. Was den Hol-/Bringverkehr betrifft, würde eine vermehrte Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel durch die Grundschulkinder und das Zurücklegen von Wegen zu Fuß und mit dem Fahrrad zu einer Reduzierung der Verkehrsprobleme in den Spitzenzeiten führen. Der durch die ortsansässige Gastronomie entstehende Besucherverkehr ist Folge der zum Standort gehörenden Nutzungen und daher schwierig zu vermeiden. Die Anzahl der gemäß den Vorgaben der Stadt Düsseldorf notwendigen privaten Stellplätze für die Neubebauung wird in der geplanten Tiefgarage nachgewiesen. Es wird darauf hingewiesen, dass die Autos über den Tag verteilt aus der Tiefgarage hinaus- bzw. hineinfahren. Nach Einschätzung eines Verkehrsgutachtens sind in der Kanalstraße, unter Voraussetzung der geplanten Erweiterung, keine erheblichen Wartezeiten bzw. Rückstauungen durch ein- und ausfahrende Fahrzeuge zu erwarten. Die Anzahl der vorhandenen Besucherstellplätze im öffentlichen Straßenraum soll durch die Neuplanung erhalten werden. Eine ergänzende Ausweisung von Kurzzeit-Parkplätzen zur Minderung des hohen Parkdrucks erscheint sinnvoll, ist aufgrund fehlender Flächen jedoch schwierig zu realisieren. In Abstimmung mit dem zuständigen Amt für Verkehrsmanagement sollen weitere Verbesserungsmöglichkeiten bzgl. der o.g. Verkehrsprobleme sowie eine mögliche Integration von Elektromobilität in das Konzept geprüft werden. Die Durchwegbarkeit des Grundstücks für Fußgänger wird möglich sein und im Bebauungsplan entsprechend vorgesehen. Stand: 23.07.2020 7 4. Fragen zu geplanten Freiflächen und Umweltaspekten Anmerkungen der Bürgerinnen und Bürger: Für mehrere Bürgerinnen und Bürger sind öffentliche Freiflächen im Rahmen der Neuplanung, u.a. als Treffpunkt, wichtig. Der geplante öffentliche Platz erscheint zu klein. Darüber hinaus sei ein Blick auf das Klima notwendig: durch den Wegfall von Grünflächen werden klimaschädliche Auswirkungen befürchtet, die geplante Tiefgarage verursache eine erhöhte Versiegelung. Es wird zudem befürchtet, dass die geplante Verlagerung des Kita-Freigeländes nachteilig für die Kinder sei. In diesem Zusammenhang wird die Ausrichtung der Kita-Freifläche kritisiert und eine Verschattung befürchtet. Ein Mitglied der Bürgerinitiative „Liebenswertes Niederkassel“ fordert den Erhalt zusätzlicher Bestandsbäume.

Antwort:

Der städtebauliche Entwurf sieht zahlreiche Freiflächen vor: im Innenbereich sind private genutzte Freiflächen der Kita und der Wohnbebauung verortet, der Platz an der Ecke Niederkasseler Straße / Kanalstraße ist für die Nutzung durch die Öffentlichkeit bestimmt. Mit einer Größe von ca. 550 m 2 weist der Platz eine für den Ort angemessene Größe auf. Das Konzept sieht u.a. den Erhalt der großen Zeder vor sowie neue Sitzmöglichkeiten und Fahrradstellplätze. Die Kita-Freifläche und die Gruppenräume der Kita sind nach Süden orientiert; die Orientierung entspricht damit den gesetzlichen Vorgaben. Der städtebauliche Entwurf sieht die Integration der im Verfahren als verpflichtend zu erhaltenen Bestandsbäume vor. Eine Abwägung bzgl. der zu erhaltenden Bäume erfolgt gemäß Planungsrecht, ebenso notwendige Ausgleichsmaßnahmen für wegfallende Bäume. 5. Fragen zum Bebauungsplanverfahren und Planungsrecht Anmerkungen der Bürgerinnen und Bürger: Ein Anwohner ist mit der Planung unzufrieden und fordert den Abbruch des Verfahrens. Für einen anderen Bürger ist es nicht nachvollziehbar, warum es ein Bebauungsplan-Verfahren gibt und nicht nach § 34 BauGB (Gebot des Einfügens) verfahren wird. Stand: 23.07.2020 8 In Zusammenhang mit der Abstimmung der Baustrukturen wird der Wunsch geäußert, dass die Gebäudehöhen nach erfolgter Abstimmung im B-Plan festgesetzt werden.

Antwort:

Eine Umsetzung nach § 34 BauGB würde viele Spielräume bei der Beurteilung der Neuplanungen zulassen. Ein Bebauungsplanverfahren ermöglicht die Umsetzung eines kohärenten städtebaulichen Bildes und die Umsetzung konkreter Gestaltungsvorgaben. Darüber hinaus ist das Verfahren notwendig, um die Ziele der Neuplanung (u.a. geförderter und preisgedämpfter Wohnungsbau, Kita) umsetzen zu können. Ziel des Bebauungsplanverfahrens ist es, die Einfügung der Neuplanung in die städtebauliche Struktur zu gewährleisten. In diesem Zusammenhang wird eine verbindliche Festsetzung der Gebäudehöhen im Bebauungsplan erfolgen. Der Ablauf des Verfahrens sieht eine Durchführung des Verfahrens durch die Verwaltung vor; die Entscheidung über den Bebauungsplan erfolgt dann durch die politischen Gremien (Satzungsbeschluss des Rates). Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung haben die anwesenden Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, die Planung einzusehen und dazu mündliche oder schriftliche Eingaben zu formulieren. 6. Sonstige Fragen Anmerkungen der Bürgerinnen und Bürger: Einer Bürgerin fehlen zukunftsweisende und identitätsstiftende Aussagen im Konzept etwa bei den Themen Klimaschutz, Städtebau und Bürgernähe. Der Sprecher der Bürgerinitiative „Liebenswertes Niederkassel“ findet die steuerliche Subventionierung des Vorhabens durch die öffentliche Hand (Kita, geförderter Wohnungsbau) fragwürdig. Sorge bereitet einigen BürgerInnen die Frage, ob zukünftig genug Plätze in der angrenzenden Grundschule vorhanden sein werden. Eine Anwohnerin befürchtet eine erhöhte Lärmbelastung durch die neue Wohnbebauung und erkundigt sich nach entsprechenden Erfahrungen und Grenzwerten.

Antwort:

Die Anmerkungen werden zur Kenntnis genommen. Stand: 23.07.2020 9 Wenn die vorhandenen Plätze an einer Grundschule nicht ausreichen, werden neue Kapazitäten im Stadtbezirk geschaffen. Die von der Wohnbebauung ausgehenden Lärmbelastungen werden als eher gering eingeschätzt. Das Thema Lärmbelastung wird jedoch in die Untersuchung aufgenommen. Wortmeldung Oberbürgermeister, Herr Thomas Geisel: Der Oberbürgermeister begrüßt die Anwesenden und freut sich über die aktive Teilnahme an der Öffentlichkeitsveranstaltung. Er sei zugleich überrascht von der Ablehnung des Projektes durch die Bürgerinnen und Bürger und betont seine Zustimmung zum Städtebaulichen Konzept. Im Rahmen der Umsetzung des Projektes sei ein fairer Ausgleich zwischen unterschiedlichen Interessen notwendig. Die Schaffung von Wohnungsbau sei eine städtische Zielsetzung, der Stadtteil 4gehört zur erweiterten Innenstadt, von daher sei seiner Meinung nach die Entwicklung eines Konzeptes mit einer städtischen Dichte nachvollziehbar. Er betont, dass die Stadt Düsseldorf die Anwendung von qualitätssichernden Verfahren und die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an Stadtentwicklungsprojekten sehr ernst nehme. So sei das vorliegende Konzept aus einem Städtebaulichen Wettbewerb hervorgegangen. Die Umsetzung erfolge über ein geordnetes Verfahren, in dem die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit hätten, ihre Meinung zum Projekt zu äußern. Die Entscheidung über das Projekt obliege dann dem Rat der Stadt Düsseldorf. Das Maß der Versiegelung schätzt der Oberbürgermeister geringer ein als vorher, da neue Grünflächen im Innenbereich geschaffen werden. Die von Seiten der Bürgerinnen und Bürger befürchtete deutliche Verschlechterung der Verkehrssituation durch die Neuplanung würde er nicht zwangsläufig erwarten; in anderen Stadtteilen mit zum Teil höheren realisierten Baudichten seien ähnliche Befürchtungen nicht eingetreten. Bzgl. der durch Hol-/Bring-Verkehre zu den Schulen verursachten Verkehrsstörungen sieht er auch die Eltern in der Verantwortung, wenn möglich, auf entsprechende Fahrten zugunsten alternativer Verkehrsmittel (ÖPNV, Fahrrad) zu verzichten. Die Sicherheit der Schulkinder wäre durch entsprechende Maßnahmen gewährleistet (Verkehrswacht, Pläne für sichere Schulwege, etc.), wenn sich durch die Neuplanung veränderte Anforderungen ergeben, müssten die Sicherungskonzepte entsprechend angepasst werden. Stand: 23.07.2020 10 Bedarfsgerechter Schulbau stehe im Übrigen auf der Agenda aller politischen Fraktionen und würde mit hoher Priorität behandelt. Der Bezirksbürgermeister Rolf Tups dankt am Ende der Veranstaltung der Verwaltung für die Teilnahme und Erläuterungen. Er bedankt sich weiterhin bei den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern für das Interesse und die erfolgten Fragen und Stellungnahmen und wünscht allen noch einen schönen Abend. Die Veranstaltung wird um 20:00 Uhr beendet. Stand: 23.07.2020 11 B: Schriftlich vorgebrachte Äußerungen im Nachgang zur Öffentlichkeitsbeteiligung Im Nachgang zu der oben genannten Veranstaltung „Stadtplanung zur Diskussion“ gingen per Email und über die Internetpräsenz der Stadt Düsseldorf zahlreiche weitere Anregungen ein. Diese Stellungnahmen werden nach Themen ausgewertet und spätestens zum Zeitpunkt der öffentlichen Auslegung nach §3(2) BauGB in Form eines Berichts (Teil A + B) veröffentlicht.

2. Bericht 3(1)-Beteiligung Teil B

Dateidatum im RIS: 02.06.2026 · Amtliches Original (PDF)

Weitere zugeordnete Unterlage; nicht als vollständige Beantwortung oder Beschluss eingeordnet.

Stand: 01.0 3.2023 1 Äußerungen im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung vom 02 .09 .20 19 bis 27 .09 .20 19 zum Bebauungsplan -Vorentwurf Nr. 04 /021 - Niederkasseler Straße / Kanalstraße - Stadt bezirk 4 - Stadtteil Niederkassel B: Schriftlich vorgebrachte Äußerungen im Nachgang zur Öffentlichkeitsbeteiligung Im Nachgang zu der Veranstaltung „Stadtplanung zur Diskussion“ am 12.09.2019 gingen per E-Mail und über die Internetpräsenz der Stadt Düsseldorf zahlreiche weitere Anregungen von Bürgerinnen und Bürgern ein. Aufgrund des Umfangs und der teilweisen mehrfachen Nennung von Themen werden d iese Stellungnahmen hier nach Themen zusammengefasst wiedergegeb en . Zum Teil wiederholen sich Punkte, die bereits in Teil A genannt wurden . Die Beantwortung der eingegangenen Stellungnahmen bezieht sich auf konkrete sachliche Fragen, die zum vorgelegten Planungsentwurf gestellt wurden. Anmerkungen zu politischen bzw. kirchlichen Themen können in diesem Rahmen nicht beantwortet / kommentiert w erden. 1. Allgemeines Anmerkungen der Bürgerinnen und Bürger : Nach Einsichtnahme in die überarbeiteten Planungen bzw. der Teilnahme an der Öffentlichkeitsbeteiligung am 12.09.2019 drücken viele Bürger*innen ihre Enttäuschung über den vorliegenden Planungsstand aus und fordern eine grundsätzliche Überarbeitung des Projektes. Ihrer Meinung nach würde die Lebensqualität im Stadtteil durch die Neuplanung beeinträchtigt und der dörfliche Charakter gehe verloren. Die Kritik bezieht sich ins besondere auf die bauliche Dichte der Neuplanung sowie zu erwartende Folgeprobleme wie etwa eine erhöhte Belastung durch zusätzlichen Verkehr, fehlende Plätze für Kindergärten und Schulen , negative klimatische Aspekte Anlage 1 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stand: 01.0 3.2023 2 oder gar eine Beeinträchtigung der Eig entumsrechte . E ine detaillierte, thematisch gegliederte Erörterung der eingegangenen Hinweise und Bedenken wird nachfolgend vorgenommen. Einige Betroffene sehen hier die Kirchengemeinde / Kirchenverwaltung in der Verantwortung, über eine Reduzierung der wi rtschaftlichen Erwartungen an das Projekt das Bauvolumen deutlich zu verkleinern. In diesem Zusammenhang wünschen sich die Bürger *innen eine stärkere Berücksichtigung ihrer Bedenken gegen das Bauvorhaben und die Einbindung in einen entsprechenden Dialog m it den Planungsbeteiligten. Antwort Für die Entwicklung des ehemaligen Kirchengrundstücks St. Anna wurde, wie in der Landeshauptstadt Düsseldorf bei größeren Neubauentwicklungen üblich, ein qualitätssicherndes Verfahren ( in Form eines Investorenauswahlv erfahren s) unter Beteiligung der Öffentlichkeit durchgeführt. Das vorliegende Planungskonzept wurde von der Jury mit einer deutlichen Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder zur Weiterverfolgung ausgewählt . Die Entwicklung eines Konzeptes mit einer städtischen Dichte war eine Vorgabe des Auswahlverfahrens, die nachvollziehbar ist, da der Stadtteil Niederkassel zur erweiterten Innenstadt gehört und die Schaffung von Wohnungsbau eine wichtige städtische Zielset zung ist. Im Rahmen der Überarbeitung in Folge des Investorenauswahlverfahrens wurden zahlreiche Anpassungen des Projektes vorgenommen, die u. a. den Empfehlungen des Juryprotokolls vom 19.12.2017 sowie des Ausschuss es für Planung und Stadtentwicklung (APS) vom 14.11.2018 folgen und zu einer Reduzierung der baulichen Dichte und der Gebäudehöhen führen. Eine konkrete Erläuterung der vorgenommenen Anpassungen erfolgt im Rahmen der nachfolgenden Kapitel . Die Planungsbeteil igten sind sich bewusst, dass die Umnutzung des Kirchengrundstücks Veränderungen für die Menschen im Stadtteil mit sich bringt. Auf die dadurch entstehenden Fragen zum Umgang mit diesen Veränderungen wird nachfolgend thematisch eingegangen. 2. Verfahren / Pl anungsrecht Anmerkungen der Bürgerinnen und Bürger : Im Hinblick auf das Bebauungsplanverfahren wird kritisiert, dass die politischen Beschlüsse im Rahmen des Verfahrens (A usschuss für Planung und Stadtentwicklung Stand: 01.0 3.2023 3 (A PS ) vom 29.09.2017 sowie 14.11.2018) nich t hinreichend berücksichtigt wurden und die Abwägung nicht im Interesse der Anwohn enden erfolgt ist. So lasse die Überarbeitung des Wettbewerbsentwurfs vom Dezember 2017 keine wesentlichen Änderungen erkennen bzw. sei nicht umfassend genug. Darüber hinaus wurde die Wahl der Verfahrensart ( sogenanntes „ beschleunigtes Verfahren “ nach § 13a Baugesetzbuch ( BauGB )) kritisiert, da diese keine ausführliche Umweltprüfung umfasst. Inhaltlich wünschen sich einige Bürger *innen die Erstellung und Einsicht in Gutachten . Hier wurden insbesondere Gutachten zum Verkehr , zu erwartenden Verkehrslärm sowie zur Grundwassersituation genannt. In einer Eingabe wurden detaillierte Festsetzungen im Bebauungsplan gewünscht, insbesondere zu den folgenden Themen: Gebäudehöhen , Gebäudetiefen, Geschosszahlen, Dachneigung, Tiefgarage, Balkonen & Gauben, Nutzung von Kapelle & Kita, Eingänge, Baumerhalt, Begrünung. Im Hinblick auf die Öffentlichkeitsveranstaltung am 12.09. 2019 wurde geäußert, dass keine Vorbereitung möglich war und entsprechende Vorabinformationen fehlten. In diesem Zusammenhang wurde auch eine Veröffentlichung der Pläne im Internet gewünscht. Antwort Der politische Beschluss des APS v om 14.11.2018 umfasste einen Änderungsantrag, der folgende Anpassungen der zum d amaligen Zeitpunkt vorliegenden Planung vorsah: - Reduzierung der Geschossanzahl - Prüfung der baulichen Dichte - ansprechende, sich einfügende Planung - weitgehender Erhalt des Baumbestandes - angemessene Begrünung des Plangebietes - Begutachtung der verkehrlichen Situation im Hinblick auf die Zu -/ Abfahrtsströme sowie die Parkplatzsituation. Die Erläuterung, inwiefern diese Vorgaben in der überarbeiteten Planung berücksichtigt wurden, wird nachfolgend thematisch vorgenommen. Die Umsetzung der baulich en Entwicklung erfolgt über ein geordnetes Bebauungsplanverfahren, in dem die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, Stand: 01.0 3.2023 4 ihre Meinung zum Projekt zu äußern. Die Entscheidung über das Projekt obliegt dem Rat der Stadt Düsseldorf. Die Wahl des Bebauungspl anverfahrens gemäß § 13a BauGB („Bebauungsplan der Innenentwicklung“) ist ein geeignetes Verfahren, da es sich bei dem Plangebiet um ein Grundstück der Innenentwicklung mit einer Fläche von 7.224 m2 handelt. Der geplante Geltungsbereich des Bebauungsplans umfasst inklusive angrenzender Straßenverkehrsflächen lediglich 9.840 m2 und liegt damit deutlich unter dem gesetzlichen Schwellenwert von 20.000 m2 gemäß § 13 a Absatz 1 Satz 2 Nummer 1 BauGB. Umweltrelevante Themen w urden bereits im Vorfeld über entsprechende Gutachten geprüft (Artenschutzgutachten, Baumgutachten, Bodengutachten). Im Ergebnis konnten keine grundsätzlichen artenschutzrechtlichen oder bodenschutzrechtlichen Bedenken gegen die Neuentwicklung des Plangebiets festgestellt werden. Eine Umsetzung nach § 34 BauGB würde viele Spielräume bei der Beurteilung der Neuplanungen zulassen. Ein Bebauungsplanverfahren ermöglicht die Umsetzung eines kohärenten städtebaulichen Bildes und die Umsetzung konkreter Gestaltungsvorgaben sowie Regelungen üb er verbindliche Festsetzungen (z um Beispiel im Hinblick auf maximal zulässige Geschosse und Höhen) . Darüber hinaus ist das Verfahren notwendig, um die Ziele der Neuplanung (u nter anderem geförderter und preisgedämpfter Wohnungsbau, Kita) umsetzen zu können . Ziel des Bebauungsplanverfahrens ist es, die Einfügung der Neuplanung in die städtebauliche Struktur zu gewährleisten. In diesem Zusammenhang wird eine verbindliche Festsetzung der Gebäudehöhen und weiterer Parameter, wie etwa konkrete Bestimmungen zu Be grünung und Baumerhalt im Bebauungsplan erfolgen. Auf die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung wurde nicht verzichtet, obwohl diese im vereinfachten Verfahren gemäß § 13 Absatz 2 Nr. 1 BauGB nicht verpflichtend ist. Die Beteiligung erfolgte gemäß den ge setzlichen Vorgaben über die Möglichkeit der Einsichtnahme in der Zeit vom 02.09. - 27.09. 20 19 durch Aushang im Stadtplanungsamt , die Internetpräsenz der Landes hauptstadt Düsseldorf sowie die Abendveranstaltung am 12.09.2019 . Die Bekanntmachung der Öffentl ichkeitsveranstaltung erfolgte , wie bei Bebauungsplanverfahren üblich, im Vorfeld über den Pressedienst der Landeshauptstadt Düsseldorf und eine öffentliche Ankündigung im Amtsblatt . Eine Veröffentlichung von Plänen vorab im Internet ist in diesem Zusammen gang bei der Stadt Düsseldorf unüblich und wurde dementsprechend gemäß dem üblichen Vorgehen gehandhabt. Stand: 01.0 3.2023 5 Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung hatten die anwesenden Bürger *innen die Möglichkeit, die angepasste Planung an Plänen und Modell einzusehen un d dazu mündliche sowie schriftliche Eingaben zu formulieren. 3. Nutzung Anmerkungen der Bürgerinnen und Bürger : Mehrere Anwohne nde wünschen sich den Erhalt und die Umnutzung des bestehenden Kirchengebäudes. Als Nutzungsvorschläge werden u nter anderem eine Kindertagesstätte (Kita ), eine Markthalle, ein Café, eine Gewerbeeinheit sowie ein Gemeinde - / Versammlungsraum genannt, in dem si ch die Bewohner *innen des Stadtteils und Vereine ( zum Beispiel die Schützen und die Tonnengarde ) treffen können. Einige Beiträge befürworten darüber hinaus den Erhalt beziehungsweise die Erweiterung der bestehenden Kita an selber Stelle. Des Weiteren wird die Schaffung von Räumlichkeiten für einen Weiterbetrieb der Musikschule vorgeschlagen. Die Integration zusätzlicher Angebote der Nahversorgung im Stadtteil, z um Beispiel ein e Metzger ei oder Bäcker betrieb , ist ein weiterer Punkt, der einigen Anwohne nden wi chtig ist. Wie im städtebaulichen Konzept vorgesehen , wird ein Gebetsort in Form einer kleinen Kapelle gewünscht. Dieser könnte nach Ansicht eines Anwohners deutlich größer ausfallen, um auch Schulgottesdienste der benachbarten Schulen zu ermöglichen. Die Schaffung von Wohnraum wird grundsätzlich von mehreren Bürger *innen begrüßt. B ezügl ich der Wohntypologien werden Wohnangebote für Generationen übergreifendes Wohnen beziehungsweise Wohnen im Alter sowie für Familien gewünscht. Ein hoher Anteil an öffen tlich geförderten Wohnungen wird als sinnvoll erachtet, während der Bau hochpreisiger Wohnungen kritisiert wird. Antwort Die Rahmenbedingungen des Investorenauswahlverfahrens mit den Grundsatzentscheidungen, die bestehende Bebauung zu entfernen und eine Neubebauung mit dem Schwerpunkt Wohnen sowie einer vergrößerten Kita und einem öffentlichen Platz an der Ecke Niederkasseler Straße / Kanalstraße zu entwickeln, sind von den Planungsbeteiligten unter Einbeziehung der politischen Gremien (Beschlüsse des AP S vom 29.09.2017 und 14.11.2018) getroffen worden und bestehen weiterhin . Dies entspricht den politisch beschlossenen Zielen der Stand: 01.0 3.2023 6 Stadtentwicklung (Handlungskonzept für den Wohnungsmarkt ZUKUNFT WOHNEN.DÜSSELDORF) . Vorschläge zu einer grundsätzlich anderen Art der Nutzung des Kirchengrundstücks als in der Projektinformation zum Investorenauswahlverfahren vorgegeben, etwa ein Erhalt des Kirchengebäudes und dessen Umnutzung b eziehungs weise die Schaffung einer gr öße ren Freifläche, sind daher weder wirtschaftlich umsetzbar noch stadt entwicklungspolitisch zielführend. Der städtebauliche Entwurf sieht weiterhin eine Neuplanung mit den Nutzungen Wohnungsbau (davon 40% gemäß dem Handlungskonzept für den Wohnungsmarkt als öffentlich geförderter b eziehung sweise preisgedämpfter Wohnungsbau), Kita, Kapelle und einer kleinen Gewerbeeinheit (z.B. Café) vor. Ein Gemeinschaftssaal kann nach Entscheidung der Verantwortlichen nicht umgesetzt werden. Die Integration einer kleinen Kapelle in das Nutzungskonzept an p rominenter Lage an der Platzfläche Niederkasseler Straße / Kanalstraße ist fest eingeplant. Dort sollen verschiedene Ausstattungsstücke der bestehenden Kirche integriert werden (z um Beispiel ein Fenster der Künstlerin Kopfermann); die Auswahl erfolgt durc h die Kirchengemeinde und das Erzbistum in Abstimmung mit dem zuständigen Architekten. Der Vorschlag zur Integration von „Generationenwohnen“ soll für den Bereich des geförderten Wohnungsbaus in Abstimmung mit dem zuständigen Fachamt geprüft werden. (Nach trag März 202 3: Nach projektinternen Abstimmungen mit möglichen Trägern ist gemäß aktuellem Planstand kein „Generationenwohnen“ vorgesehen .) 4. Bebauung Anmerkungen der Bürgerinnen und Bürger : Ortsbild / Einfügung / Bauweise Ein wesentlicher Teil der Kritik bezieht sich auf die Bebauungsstruktur des Projektes, die sich nach Meinung vieler Anwohne nden nicht gut in die Umgebung einfüg e. So würde das Ortsbild Niederkassels durch die Neubebauung beeinträchtigt und der dörfliche Ch arakter des Stadtteils gehe verloren. Es wird angeführt, dass die Umgebung des Plangebietes von Mehr -/ und Einfamilienhäusern niedriger Bauweise geprägt sei. Einige Bürger *innen finden eine Blockrandbebauung daher grundsätzlich unpassend, kritisieren die K ompaktheit der mehrgeschossigen Bebauung und wünschen sich eine gelockerte Baukörperstellung. Stand: 01.0 3.2023 7 Vielfach wurde der Wunsch nach einer angemessenen Bebauung mit einer deutlichen Reduzierung der Gebäudevolumen, der Gebäudehöhen und der Anzahl der Wohneinheiten ausgedrückt. Weiter wurde eine 3D -Darstellung des Pastor -Zentis -Weges gefordert. Bauliche Dichte Nach Meinung vieler Anwohne nden ist die bauliche Dichte der Neuplanung zu hoch. So lägen die Kennwerte des Projektes für das Maß der baulichen Nutzung mit ei ner Grundflächenzahl ( GRZ ) von 0,4 und einer Geschossflächenzahl ( GFZ ) von 1,3 über den Dichtewerten der umgebenden Baufelder . Insbesondere die Geschossfläche wäre mit einem Wert von 1,3 zu hoch und würde den für ein allgemeines Wohngebiet zulässigen Maximalwert überschreiten. Die Überarbeitung des Wettbewerbsbeitrages habe zu keiner wesentlichen Reduzierung der baulichen Dichte geführt. So sei die GRZ im Wesentlichen gleichgeblieben und die vorgenommene Verringerung der Firsthöhen habe zu k einer wesentlichen Reduzierung der Geschossflächen geführt. In vielen Beiträgen wird daher eine deutliche Reduzierung der geplanten Bauvolumen und Wohneinheiten gefordert, zum Teil um bis zu 50 %. Gebäudehöhen Die Optimierung der Bebauungsstruktur bleibt h insichtlich der Höhenentwicklung deutlich hinter den Erwartungen vieler Bürger *innen zurück. So seien die Gebäudehöhen der Neubebauung immer noch deutlich höher als die der jeweils gegenüberliegenden Bestandsbebauung, was dem Gebot de s Einfü gens widersprec he. Eine Verringerung der Geschossanzahl, wie im Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung am 14.11.2018 gefordert, sei bislang nicht erfolgt. Es bestehe zudem die Befürchtung, dass überhöhte Gebäude als Präzedenzfälle für zukünftige Bauvorhaben in der Um gebung gemäß § 34 BauGB dienen könnten und somit das Ortsbild langfristig unwiderruflich beeinträchtigt würde . Es wird daher eine deutlichere Anpassung der vorliegenden Planung gefordert, u nter anderem mit folgenden Änderungen: - Reduzierung der Geschossigk eit zu allen Seiten - Konkrete Ausrichtung der Gebäudehöhen (Wand und First) an der gegenüberliegenden Bebauung - Deutliche Verringerung der Firsthöhe des geplanten Gebäudes an der Ecke Niederkasseler Straße / Kanalstraße; Anpassung mindestens an die Firsth öhe des schräg gegenüberliegenden Gebäudes Niederkasseler Straße 55 (53 ,00 m) Stand: 01.0 3.2023 8 - Reduzierung der Bebauung im Bereich Alt -Niederkassel / Pastor -Zentis -Weg auf zwei Vollgeschosse - Reduzierung der Gebäudehöhen gegenüber dem Gebäude Pastor -Zentis -Weg 4 . Darüber hinaus wurden in einem Beitrag Zweifel an der Darstellung der Geschoss - /Gebäudehöhen geäußert. So sei die Darstellung der Geschosshöhen auf den Grafiken zu niedrig angegeben und die Messung der Gebäudehöhen fragwürdig. Abstand sflächen / Verschattung / Durchlüftung Die Abstände zwischen den geplanten Gebäuden b eziehungs weise den geplanten Gebäuden und der benachbarten Bebauung werden in einigen Beiträgen als zu gering empfunden . An der Einhaltung der entsprechenden Abstandsfläch en und ihrer Darstellung werden Zweifel geäußert. Konkret wird eine Beeinträchtigung gesunder Wohnverhältnisse über eine Verschattung der Nachbarbebauung und der Kita - Freifläche sowie eine ungünstige Entwicklung hinsichtlich der Durchlüftung befürchtet. Geländeniveau / Tiefgarage Die Anhebung des Geländeniveaus in Verbindung mit einer Flächenversiegelung durch die Tiefgarage in Teilen des Plangebiets wird von einigen Bürger *innen kritisiert, da negative Auswirkungen auf den Grundwasserspiegel und die Best andsbebauung bei Starkregenereignissen befürchtet werden. Zur geplanten Tiefgarage wird eine Konkretisierung der Beschreibung im Hinblick auf die Größe, Versiegelung, Geschossigkeit sowie die Be lüftung und Entlüftung gewünscht. Dachformen Bezügl ich der as ymmetrischen Dachformen wurde angemerkt, dass die hohen Dächer sich nicht in die Umgebung einfügen . In einer der Eingaben wurde kritisiert, dass die Giebelbreiten zu uniform und zu tief seien. Teilweise wurde auch die als zu steil empfundene Dachneigung der Neuplanung im Hinblick auf das Kriterium des Einfügens kritisiert . Hinsichtlich der Dachformen wurde vorgeschlagen, die in der Umgebung vorhandenen Dachneigungen stärker zu berücksichtigen u nd die Dachneigung der Neuplanung auf max imal 45° zu beschränken. Fassadengliederung Im Hinblick auf die Fassadenentwicklung wurde in einigen Beiträgen eine kleinteiligere Fassadengliederung und Materialität , insbesondere entlang der Niederkasseler Straße , zur Förderung des Einfügens in die Bestandsstrukturen gefordert. Explizit wird bezüglich der Ges taltungsvorgaben der nördlich angrenzende , rechtskräftige Bebauungsplan 5278/052 „Alt -Niederkassel“ gelobt. Stand: 01.0 3.2023 9 Klimabewusstes Bauen Einige Bürger *innen empfehlen über die Anmerkungen zu Gestaltung und Wirkung der Gebäude hinaus , eine klimabewusste Umsetzung der Bebauung mit Dachbegrünung, Fassadenbegrünung, sowie ökologischen und alternative n Baumaterialien zu prüfen. Antwort Überarbeitung des Wettbewer bsentwurfes Die Überarbeitung des Siegerentwurfes wurde im Anschluss an die Sitzung des APS im Herbst 2018 und den dort formulierten Änderungsantrag vorgenommen und durch Gespräche zwischen den Investoren, der Kirchengemeinde , dem Stadtplanungsamt und den Anwohne nden auf Ortsebene begleitet. Daraus resultierten zahlreiche Anpassungen der Bebauung, die nachfolgend erläutert werden. Die erfolgten Anpassungen der Überplanung wurden im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung im Jahr 2019 in der Präsentation und auf den dort ausgestellten Plänen sowie im Modell dargestellt. Im Nachgang der Öffentlichkeitsbeteiligung wurden weitere Anpassungen im rückwärtigen Bereich des Plangebietes (Alt -Niederkassel / Pastor -Zentis -Weg) vorgenommen , wodurch die Geschossigke iten in diesem Bereich von 3 auf 2 reduziert wurden . Ortsbild / Einfügung / Bauweise Im Umfeld des Plangebietes existieren historische Bezüge und einzelne Gebäude, die der dörflichen Herkunft Niederkassels zuzuschreiben sind, wie etwa zwei Gebäude in der S traße Alt -Niederkassel (Nr. 2 und 8) . Im Lauf der Zeit hat sich Niederkassel jedoch wie viele andere, ursprünglich dörflich geprägte Stadtteile gewandelt und es kam zu einer zunehmenden Nachverdichtung, die der Nähe zur Innenstadt von Düsseldorf geschuldet ist. Das häufig geschilderte Bild eines beschaulichen, dörflichen Charakters (dem ein überwiegender Anteil niedriger Bauten entspr äche ) stimmt daher in vielen Be reichen nicht mit der heute vorhandenen städtebaulichen Struktur überein, die den Ausgangspu nkt für eine Beurteilung im Hinblick auf die Einfügung der Neuplanung bildet. Die in der Umgebung vorhandene Bebauung ist heterogen und besteht überwiegend aus Mehrfamilienhäusern mit einer Geschosshöhe von 3 - 5 Geschossen . Im weniger Stand: 01.0 3.2023 10 dichten Bereich entl ang Alt -Niederkassel sind vereinzelt Einfamilienhäuser mit 1 - 2 Geschossen vorhanden . Der städtebauliche Entwurf stellt keine geschlossene Blockrandbebauung dar , sondern setzt sich aus sechs zum Teil L -förmigen Baukörpern zusammen, die sich in ihrer Typologie an Gebäuden orientieren, die für die historischen Baustrukturen Niederkassels charakteristisch sind . Wesentliches Merkmal des Entwurfs ist das Spiel mit den Gebäudehöhen und asymmetrischen Dachformen, wodurch eine abwechslungsreich e und differenzierte Antwort auf die unterschiedlichen Seiten des Grundstücks und eine Einfügung in die Umgebung ermöglicht wird . Bauliche Dichte Die gemäß § 17 Baunutzungsverordnung ( BauNVO ) vorgesehenen Obergrenzen für die Bestimmung des Maßes der baulichen Nutzung in allgemeinen Wohngebieten betragen für die Grundflächenzahl ( GRZ ) 0,4 und für die Geschossflächenzahl ( GFZ ) 1,2. Die GRZ des städtebaulichen Entwur fs in der überarbeiteten Planung (Stand Frühzeitige Bürgerbeteiligung) beträgt 0,4. Die GFZ der überarbeiteten Planung zum Stand der Frühzeitigen Bürgerbeteiligun g betrug 1,27 ; was einer Reduzierung um 0 ,11 gegen über dem Wettbewerbsbeitrag (1,38) entspricht. Im Nachgang der Frühzeitigen Bürgerbeteiligung wurde eine weitere Reduzierung der GFZ auf 1,14 vorgenommen. Die gemäß § 17 BauNVO vorgesehenen Obergrenzen des Maßes der baulichen Nutzung für allgemeine Wohngebiete werden somit eingehalten und spiegeln eine angemessene Dichte wieder . (Nachtrag März 202 3: Im Folgenden wurden weitere Überarbeitungen des städtebaulichen Entwurfes vorgenommen, denen zufolge (Stand Februar 202 3) die GRZ inklusive Terrassenflächen bei 0, 46 liegt und die GFZ auf 1,18 reduziert wurde. Im Bebauungsplanentwurf werden entsprechend eine GRZ von 0,5 und eine GFZ von 1,2 festgesetzt. Die Erhöhung der GRZ gegenüber früheren Planständen ist unter anderem auf notwendige Anpassungen der Gebäudekubaturen und dem berücksichtigten Flächentausch zur Verbreiterung von Fahrbahn und Gehweg der Kanalstraße , die der Allgemein heit zugutekommt, zurückzuführen. Durch die damit verbundene, rechnerische Verkleinerung der zur Bebauung vorgesehenen Grund stücks fläche ergibt sich eine rechnerisch anteilig höhere GRZ. Die gemäß § 17 BauNVO genannten Werte einer GRZ von 0,4 und einer GFZ von 1,2 stellen gemäß der zwischenzeitlich erfolgter Novellierung der BauNVO Orientierungswerte für Obergrenzen für die anz ustrebende städtebauliche Dichte in allgemeinen Wohngebieten dar . Bezüglich der GRZ ist eine Überschreitung der Orientierungswerte Stand: 01.0 3.2023 11 für eine städtebauliche und wirtschaftliche Umsetzbarkeit erforderlich. Die Gründe für die Überschreitung werden in der Begrü ndung zum Bebauungsplanentwurf ausführlich dargelegt. Durch die Einhaltung des Orientierungswertes der GFZ für allgemeine Wohngebiete wird insgesamt eine der BauNVO folgende Wohnungs - und Bebauungsdichte angestrebt.) Der Wunsch nach einer Reduzierung des B auvolumens um bis zu 50% erscheint angesichts des Gebotes der Innenentwicklung vor Außenentwicklung gemäß § 1a BauGB, der Nähe des Plangebiets zur Düsseldorfer Innenstadt, der aktuellen Wohnungsknappheit in Düsseldorf sowie des Gebots zur Flächenersparnis nicht angemessen und würde einem Siedlungscharakter entsprechen, der nicht zum Standort passt. Gebäudehöhen Die Gebäudehöhen der Neuplanung liegen zum Teil über den Gebäudehöhen der Nachbarbebauungen. Durch die Form der asymmetrischen Satteldächer, die we sentlicher Bestandteil des Entwurfs sind, ergeben sich bei vergleichbarer Geschossigkeit höhere Firsthöhen. Die Raumwirksamkeit der Gebäude ist jedoch geringer als bei vergleichbar hohen Gebäudekubaturen mit Flachdach. Im Falle des höheren Gebäudes am Plat z an der Ecke Niederkasseler Straße / Kanalstraße, ist eine städtebauliche Akzentuierung vorgesehen, die Teil des Entwurfs ist und diesen besonderen Ort betonen soll. Eine Reduzierung der Geschossanzahl gegen über dem Wettbewerbsbeitrag wurde im Bereich Alt -Niederkassel / Pastor -Zentis -Weg vorgenommen. Dort wurden insgesamt 3 Gebäude um bis zu 2,25 m in der Höhe reduziert . In einer weiteren Überarbeitung nach der Öffentlichkeitsbeteiligung wurde n die Geschossanzahl / die Gebäudehöhen am P astor -Zentis -Weg nochmals reduziert , sodass nun die drei Gebäudekörper an Alt -Niederkassel, an der Ecke Alt -Niederkassel / Pastor -Zentis -Weg und am Pastor - Zentis -Weg von vormals drei auf zwei Vollgeschosse reduziert wurden (Hinweis zum Begriff der Vollgesc hossigkeit: Vollgeschosse sind gemäß § 2 Absatz 6 Landesbauordnung Nordrhein -Westfalen (Bau O NRW ) oberirdische Geschosse, die eine lichte Höhe von mindestens 2,30 m über mehr als 75 % der Grundfläche des darunterliegenden Geschosses aufweisen . Eine Überp rüfung der Berechnung der Geschossigkeiten und Gebäudehöhen bestätigte die in der Öffentlichkeitsveranstaltung präsentierten Werte. (Nachtrag März 2023: In Folge weiterer Anpassungen an der Planung beträgt die Reduzierung der Gebäudehöhen im Bereich Kanals traße / Alt -Niederkassel / Pastor -Stand: 01.0 3.2023 12 Zentris -Weg (Gebäude 2 - 5) gegenüber dem Wettbewerbsstand zwischen 1,9 und 2,4 m. Die Gebäude 3 - 5 wurden von drei auf zwei Vollgeschosse reduziert.) Abstandsflächen / Verschattung Die Abst ände zur Nachbarbebauung wurden geprüft und entsprechen den gesetzlichen Vorgaben . Um die Besonnung der Nachbarbebauung weiter zu optimieren , wurde n im Rahmen der Überarbeitung im rückwärtigen Bereich Alt -Niederkassel / Pastor -Zentis -Weg sowie am Eckgebäude Alt -Niederkassel / Kanalstraße die Abstände zur Nachbarbebauung vergrößert sowie die Ausrichtung der Dachformen angepasst . (Nachtrag März 202 3: Die Abstandsflächen der Neubauten untereinander werden unterschritten. Aufgrund dessen ist im Jahr 2020 / 2021 im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens eine Besonnungsstudie erstellt worden, welche zu dem Schluss kommt, dass die Mindestanforderungen der DIN EN 17037 (Tageslicht in Gebäuden) bei der aktuellen Planung (durchgesteckte Grundrisse, Anordnung der Fenster un d Gebäudeöffnungen etc.) eingehalten werden können. Der Nachweis ist im Zuge des Baugenehmigungsverfahrens zu erbringen. ) Die Kita -Freifläche ist nach Südwesten orientiert , daher ist eine ausreichende Besonnung zu erwarten. (Nachtrag März 202 3: Eine Ausre ichende Besonnung der Kita und der dazugehörigen Freiflächen wurden ebenfalls durch die Besonnungsstudie bestätigt. ) Geländeniveau / Tiefgarage Der städtebauliche Entwurf sieht die Entwicklung einer eingeschossigen Tiefgarage vor. Nach Auskunft des für das Bodengutachten von 2018 verantwortlichen Gutachterbüros entsteht durch die Realisierung der Tiefgarage keine nachteilige Entwicklung b ezüglich des Grundwasserspiegels für die Anwohn enden . Die Bedenken diesbezüglich werden jedoch im Verfahren weiterhin berücksichtigt und, sofern erforderlich, entsprechend untersucht. Die Tiefgarage bietet entsprechend den Vorgaben der Satzung der Landeshauptstadt Düsseldorf über die Herstellung von Stellplätzen und Garagen sowie von Abstellplätzen für Fahrräder nach § 48 Bauordnung NRW (Stellplatz satzung ) Platz für ca. 90 Stellplätze. Details zur baulichen Realisierung, wie etwa die Konzeption der Be - und Entlüftung, werden im Baugenehmigungsverfahren konkretisiert. Die nicht überbauten Tiefgaragendecken werden nach den Vorgaben de r Stadt Düsseldorf, de s Freiflächenkonzepts und der gültigen „FLL Richtlinie für die Planung, Bau und Instandhaltung von Dachbegrünungen“ (FLL = Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V.) ausgeführt .Stand: 01.0 3.2023 13 Dachformen Die asymmetrischen Dachformen der Planung sind Teil des gestalterischen Konzeptes, das durch das Preisgericht des Investorenauswahlverfahrens ausgewählt wurde. Im Rahmen der Überarbeitung wurde die charakteristische Dachform beibehalten , deren Neigung jedoch 4 5° nicht überschreitet. E ine Anpassung wurde für die Dachgauben in zweiter Reihe vorgenommen. Da d iese für die umgebende Bebauung untypischen sind, wurden sie durch Dachflächenfenster ersetzt. (Nachtrag März 202 3: Darüber hinaus ist im Bebauungsplan eine Begrenzung des zulässigen Anteils von Dachgauben und Zwerchgiebel n je Gebäude seite vorgesehen , um die mögliche optische Anmutung eines weiteren Geschosses zu vermeiden .) Fassadengliederung Der Entwurf entspricht eine r modernen Interpretation der Bestandsstruktur und folgt damit den Vorgaben der Auslobung des Investorenauswahlverfahrens. E ine abwechslungsreiche Gliederung der Gebäudefassaden entsteht d urch die farblich changierende Ziegelsteinfassade der verschiedenen B aukörper sowie ein em Wechselspiel von Vor - und Rücksprüngen, unterschiedlichen Öffnungsgraden sowie Trauf - und Giebelständigkeit . (Nachtrag März 202 3: Eine zusätzliche vertikale Fassadengliederung der Gebäudekörper durch Gebäudefugen sowie eine farbliche Abstufung entlang der Niederkasseler Straße wurde im Rahmen einer Überarbeitung in den Entwurf aufgenommen. Darüber hinaus wird es im städtebaulichen Vertrag, der zwischen Investor und Stadt Düsseldorf abgeschlossen wird, eine Anlage für die Sicherung einer qualitativen Fassadengestaltung geben. ) Klimabewusstes Bauen Das Architekturkonzept sieht eine Fassadengestaltung mit Klinkerriemchen vor, die gegenüber einer Putzfassade eine hochwertige re, langlebigere und damit nachhaltige re Gestaltung der Gebäudefassaden darstellen . Weitere klimarelevante Aspekte der baulichen Realisierung, wie etwa eine zeitgemäße , energetisch optimierte Gebäudedämmung, werden entsprechend der gesetzlichen Vorgaben berücksichtigt. (Nachtrag März 2023: Fassaden - und Dac hbegrünung en sind im Einklang mit dem architektonischen Konzept vorgesehen und w erd en im Bebauungsplan festgesetzt . Die Integration von Ladestationen für die Elektromobilität in der Tiefgarage ist vorgesehen .)Stand: 01.0 3.2023 14 5. Erschließung & technische Infrastruktur & Lärm Anmerkungen der Bürgerinnen und Bürger: Verkehrliche Erschließung Bereits jetzt ist die Erschließungssituation rund um das Plangebiet aus Sicht vieler Bürger *innen problematisch und es fehle ein belastbares Verkehrskonzept für den Stadtteil. Die Anwohne nden befürchten eine weitere Verschlechterung der Verkehrssituation durch die Neuplanung und sehen keine Kapazitäten der vorhandenen Infrastruktur für zusätzliches Verkehrsaufkommen. So seien die vorhandenen Erschließungsstra ßen häufig überlastet und in den Spitzenzeiten zwischen ca. 7:30 – 8:30 Uhr sowie zwischen ca. 15:30 – 16:30 Uhr komme es in der Niederkasseler Straße und der Kanalstraße zu erheblichen Verkehrsstörungen aufgrund des Hol -und Bringverkehrs zu Schulen und Ki ta. Die engen Straßenprofile der Niederkasseler Straße und der Kanalstraße führten darüber hinaus regelmäßig zu Verkehrsstauungen, da ein Zweirichtungsverkehr in einigen Bereichen nicht möglich sei, insbesondere im Begegnungsfall mit größeren Fahrzeugen d es ÖPNV, der Feuerwehr oder der Müllabfuhr. Eine Anpassung und Verbreiterung der Straßenprofile sei daher notwendig. Die im Konzept vorgestellte Verbreiterung der Kanalstraße auf 5,5 0 m, die einen Zweirichtungsverkehr in der Kanalstraße ermöglichen würde, erscheint einigen Bürger *innen dagegen als nicht zeitgemäß. Es wird befürchtet, dass hierdurch zusätzlicher (Durchgangs -)V erkehr angezogen wird und Verkehrsstauungen durch ein Parken in zweiter Reihe entstehen. Zur Reduzierung der genannten Verkehrsproble me schlagen die Anwohne nden verschiedene Maßnahmen vor, wie z um Beispiel Geschwindigkeitsbegrenzungen, Maßnahmen der Verkehrsberuhigung und -ordnung, die Prüfung eines Einbahnstraßensystems sowie die Prüfung von Fahrverboten für Zweit -/Dritta utos . In einigen Beiträgen wird eine Verkehrsberuhigung der Kanalstraße gewünscht, da sie eine wichtige Verbindung für den Fuß - und Rad verkehr zum Rhein darstelle. Für die Straße Alt -Niederkassel wird darüber hinaus eine Wendemöglichkeit vorgeschlagen. Verkehrssicherheit Bezüglich der Verkehrssicherheit wird in mehreren Beiträgen auf die Ge fahrensituation für Kinder sowie Schüler *innen durch ein erhöhtes Verkehrsaufkommen hingewiesen und ein Konzept für d er en Verkehrssicherheit gefordert. Problematisch werden die geplanten Stellplätze im Kreuzungsbereich am Platz Ecke Niederkasseler Straße / Kanalstraße gesehen . Hier wird vorgeschlagen, die Stellplätze in der Tiefgarage unterzubringen. Stand: 01.0 3.2023 15 Ruhender Verkehr Mit Sorge blicken einige Bürger *innen auf die Organisation des ruhenden Verkehrs. Sie erwarten eine Verschärfung des bestehenden Stellplatzman gels, da es im Bereich des Plangebiets zu wenige öffentliche Stellplätze für Anwohne nde sowie Besucher *innen gebe. Es sei daher kein Raum für zusätzliche Fahrzeuge vorhanden und eine Prüfung realer Bedarfe durch eine Auswertung vergleichbarer Neubauquartie re notwendig. Nach Meinung eines Anwohners wird der Wegfall bestehender Anwohner - und Besucher stellpl ätze nicht ausreichend kompensiert. Es wird zudem aufgrund der in der Präsentation der Abendveranstaltung am 12.09.2019 dargestellten Unterlagen die Vermutung geäußert , dass auch im Teilstück der Kanalstraße zwischen den Straßen Alt -Niederkassel und Am Deich Stellplätze wegfallen werden. Die Anzahl der in der Tiefgarage für die neuen Bewohner *innen geplanten Stellplätze ist nach Ansicht vieler Bür ger *innen nicht ausreichend ; sie befürchten ein erhöhtes Parkaufkommen im Umfeld. In den Stellungnahmen wird daher vorgeschlagen, die geplante Tiefgarage zweigeschossig auszuführen . Es wird ein Bedarf zwischen 40 - 120 zusätzliche n Stellplätze n gesehen. Zu dem sei die Unterbringung von Besucherstellplätzen in der Tiefgarage zu prüfen. In anderen Beiträgen dagegen wird eine Reduzierung des Stellplatzangebotes zu Gunsten der Förderung einer nachhaltigen Mobilität gefordert. Durch die geplante T iefgaragenz ufahr t in der Kanalstraße werden zusätzliche Verkehrsprobleme befürchtet, etwa ein Rückstau auf der Kanalstraße oder die mögliche Gefährdung von Fußgänger*innen , die durch eine entsprechende Zufahrtsregelung der Tiefgarage vermieden werden könnte. Um die Stellplatzproblematik insbesondere in den Spitzenzeiten zu entschärfen, wird in vielen Beiträgen die Einrichtung von Stellplätzen b eziehungs weise einer Kurzparkzone für den Hol - und Bringverkehr zu Kita und Schule gefordert. Ergänzend dazu wird ein zusätzl icher „Notparkplatz“ für das Abholen kranker Kinder von der Kita vorgeschlagen. Diese Stellplatzflächen könnten nach Ansicht einiger Anwohne nden abends das Angebot öffentlicher Stellplätze erweitern. Darüber hinaus wäre die Einrichtung entsprechender Kurzp arkzonen für Lieferdienste notwendig. Die bislang im Plan dargestellten, oberirdischen Stellplätze für Fahrräder reichen nach Ansicht der Bewohner *innen nicht aus. Sie schlagen vor, mehr oberirdische Stellplätze vorzusehen sowie zusätzliche Stellflächen fü r E -Bikes und Lastenfahrräder zu prüfen. Ein ergänzendes Angebot von Mietangeboten für Fahrräder und Autos (sogenanntes „Bikesharing“ beziehungsweise „Carsharing“) wird darüber hinaus als sinnvoll angesehen. Stand: 01.0 3.2023 16 Fuß - und Radwege Zur Verbesserung der Bedingunge n des Rad verkehrs wird der Ausbau des Radwegenetzes im Bereich des Plangebiets gewünscht. Eine großzügige Planung der Fußwege mit breiten Bürgersteigen, insbesondere im Vorbereich der Häuser an der Niederkasseler Straße, ist ein weiteres Anliegen der Bürg er *innen . Das Wegenetz zur inneren Erschließung des Plangebiets wird in einem Beitrag als nicht ausreichend eingeschätzt, ein öffentlicher Fußweg durch die Wohnbebauung sei wünschenswert. Technische Infrastruktur Im Hinblick auf die technische Infrastruktu r werden Zweifel an der Kapazität der Leitungsnetze für die Neuplanung geäußert. Einige Anwohne nde befürchten, dass die Nachbarbebauung durch veränderte Grundwasserverhältnisse negativ von möglichen Starkregenereignissen betroffen sein könnte. Sie wünschen sich daher ein Gutachten zum Hochwasserschutz sowie ergänzende Informationen b ezügl ich der Planung der Kanalarbeiten. Lärm Um die Lärmbelastung der Anwohne nden durch ein erhöhtes Verkehrsaufkommen bewerten zu können, wird in einem Beitrag ein Schallschutzgutachten gefordert. Einige Bürger *innen sehen die Lage des geplanten Kita -Standortes als ungünstig an, da der Lärm der Kinder im Innenbereich der Wohnbebauung für Konfliktpotenzial sorge n könne . Eine Beeinträchtigung der Luftqualität durch den zunehmenden Verkehr wird ebenfalls als mögliche Einschränkung genannt. Antwort Verkehrliche Erschließung Nach einer Einschätzung des Amts für Verkehrsmanagement der Sta dt Düsseldorf und einer im Jahr 2020 erstellten ergänzenden Verkehrsuntersuchung durch ein externes Fachbüro können die zukünftigen Verkehrsmengen unter Einbeziehung der geplanten Neubebauung durch die bestehenden Erschließungsstraßen Kanalstraße und Niede rkasseler Straße leistungsfähig abgewickelt werden. Begegnungsverkehre in der Kanalstraße und ein damit einhergehender ungehinderter Verkehrsfluss sind jedoch nur unter der Voraussetzung der geplanten Erweiterung der Fahrbahnbreite auf 5,50 m möglich. Stand: 01.0 3.2023 17 (N achtrag März 202 3: Im Rahmen einer Vor - und Entwurfs planung durch ein Verkehrsplanungsbüro auf Grundlage der Richtlinie für die Anlage von Stadt straßen (RASt 06) und in Abstimmung mit dem Amt für Verkehrsmanagement wird eine Fahrbahnbreite von 5,10 m für die erwarteten Verkehrsmengen zur Herstellung eines verträglichen Verkehrsflusses als ausreichend betrachtet und im weiteren Verfahren weiterverfolgt .) Die heute bestehenden Verkehrsbelastungen im Stadtteil sind wesentlich durch die zum Teil engen Straßenquerschnitte, insbesondere in der Niederkasseler Straße sowie durch den Hol - und Bringverkehr zur Grundschule / Kita begründet. Was den Hol - und Bringverkehr betrifft, würde eine vermehrte Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und das Zurücklegen von Wegen zu Fuß und mit dem Fahrrad zu einer Reduzierung der Verkehrsprobleme in den Spitzenzeiten führen. In Abstimmung mit dem zuständigen Amt für Verke hrsmanagement sollen (losgelöst vom Bebauungsplanverfahren ) weitere Verbesserungsmöglichkeiten b ezügl ich der oben genannten Verkehrsprobleme (z um Beispiel Beseitigung von Engstellen; Maßnahmen der Verkehrsberuhigung - und -ordnung ; Wendemöglichkeit Alt - Nied erkassel ) geprüft werden . Verkehrssicherheit Die Sicherheit der Schul - und Kita -kinder wird durch entsprechende Maßnahmen (Verkehrswacht, Pläne für sichere Schulwege ) gewährleistet. Die mehrfach kritisierten Stellplätze (in Form von Querparkplätzen) am nördlichen Ende des Platzes wurden zu Gunsten von Längsparkplätzen an der Kanalstraße aus der Planung entfernt. Weitere mögliche Auswirkungen der Neuplanung auf die Verkehrssicherheit werden geprüft und entsprechend berücksichtigt. Ruhender Verkehr Die Anzahl der gemäß den Vorgaben der Stadt Düsseldorf (Stellplatzsatzung ) notwendigen privaten Stellplätze für die Neubebauung wird in der geplanten Tiefgarage nachgewiesen. Eine zweigeschossige Ausführung der Tiefgarage mit zusätzlichen Stellplätzen ist nic ht vorgesehen , da dies für die Einhaltung der rechtlich vorzusehende n Stellplatzanzahl nicht erforderlich ist und aufgrund erhebliche r Mehrkosten unwirtschaftlich wäre . Es wird darauf hingewiesen, dass die Autos über den Tag verteilt aus der Tiefgarage hin aus - bzw. hineinfahren und die befürchtete Problematik des Rückstaus damit entzerr t wird . Nach Untersuchung eines Verkehrsgutachte rbüros sind in der Kanalstraße, unter Voraussetzung der geplanten Erweiterung, keine erheblichen Wartezeiten bzw. Rückstauunge n durch ein - und ausfahrende Fahrzeuge zu erwarten. Stand: 01.0 3.2023 18 Besucherstellplätze sind in Abstimmung mit dem Amt für Verkehrsmanagement im öffentlichen Straßenraum nachzuweisen und entsprechen den Vorgaben. Die Anzahl der öffentlichen Stellplätze soll durch die Neuplanung weitestgehend erhalten bleiben . Das Teilstück der Kanalstraße zwischen den Straßen Alt -Niederkassel und Am Deich gehört nicht zum Plangebiet, die dort vorhandenen Stellplätze bleiben daher unverändert. Entsprechend werden die dort vorh andenen Stellplätze in den Pl änen nicht dargestellt. Eine ergänzende Ausweisung von Kurzzeit -Parkplätzen sowie Stellflächen für Lieferdienste zur Minderung des hohen Parkdrucks erscheint grundsätzlich sinnvoll, ist aufgrund fehlender Flächen hier jedoch sc hwierig zu realisieren. Die dauerhafte Einrichtung einer Hol - und Bringzone für die geplante Kita wird geprüft . (Nachtrag März 202 3: Die Hol - und Brin gzone ist in Abstimmung mit dem Amt für Verkehrsmanagement im Sinne der Mobilitätswende und der angestreb ten Reduzierung des Hol - und Bringverkehrs mit dem Auto nicht vorgesehen. ) Der Bedarf privater Fahrradabstellanlagen für die Neubebauung wird gemäß Stellplatzsatzung in der Tiefgarage sowie über 10% oberirdische Fahrradstellplätze und 20 oberirdische Fahrr adstellplätze für die Kita abgedeckt. Die Integration von zusätzliche r Infrastruktur für E-Bikes / Lastenräder wird geprüft. Fuß - und Radwege Der bestehende und mit etwa vier Meter Breite bereits großzügig dimensioniert e Bürgersteig im Bereich der Niederkasseler Straße bleibt unverändert . Der südliche Gehweg entlang der Kanalstraße wird im Zuge der Verbreiterung der Kanalstraße gegenüber der Bestandssituation verbreitert. Der Ausbau des Radwegenetzes wird im Rahmen der übe rgeordneten Radwegeplanung geprüft. Demnach ist entsprechend der Übersichtskarte des Radhauptnetzes der Stadt Düsseldorf die Niederkasseler Straße als Radhauptnetz und die Kanalstraße als Bezirksnetz abgebildet. Die Durchwegbarkeit des Grundstücks für Fuß gänger *innen wird möglich sein und ist im Bebauungsplan durch ein Gehrecht zu Gunsten der Allgemeinheit gesichert . (Nachtrag März 2023: Die Dimensionierung des östlichen Gehwegs entlang der Niederkasseler Straße bleibt grundsätzlich unverändert. Durch gepl ante neue Baumstandorte, die Anlage von Unterflurcontainern und die Verlegung eines Altkleidercontainers wird der nutzbare Fußweg punktuell verringert . Dies wurde mit dem zuständigen Amt für Verkehrsmanagement abgestimmt .) Technische Infrastruktur Stand: 01.0 3.2023 19 Die Kapazitäten der Kanalisation / Leitungsnetze für die Neuplanung werden im Rahmen der Bauleitplanung in Verbindung mit der dann feststehenden städtebaulichen Konzeption geprüft und g egebenen falls angepasst. Nach Rücksprache mit dem Fachplanungsbüro, welche s für die Erstellung des Bodengutachtens zuständig war, ist eine negative Beeinflussung der Nachbargrundstücke durch den Bau einer Tiefgarage auf dem Grundstück St. Anna sehr unwahrscheinlich, da sich der Wasserspiegel weiträumig ausgleicht. Lärm Mögliche Auswirkungen der Neuplanung im Hinblick auf die Lärmbelastung werden im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens geprüft . (Nachtrag März 202 3: Die Auswirkungen wurden in einem schalltechnischen Gutachten geprüft . Hierzu wurde fü r repr äs entative Punkte in der Um gebung die Ger äuschbelastung aus Straßenverkehr im Bestand der zuk ünftigen Ger äu schbelastung gegen übergestellt. Die prognostizieren Pegelerh öh ungen im Umfeld liegen zwischen 0,1 und 1,0 dB(A). Eine solche Pegelerh öhung liegt deutlich unterhalb der Relevanzschwelle, wie sie beispielsweise in der Verkehrsl ärmschutzverordnung definiert ist. Auch an der Rampe der geplanten Tiefgarage werden die Immissionsrichtwerte an der bestehenden Bebauung eingehalten. ) 6. Grün - / Freiflächen & Klima Anmerkungen der Bürgerinnen und Bürger: Grün - und Freiflächen Das vorgelegte Planungskonzept sieht nach Einschätzung einiger Bürger *innen zu wenige Grün - und Freiflächen vor. Sie befürchten negative Auswirkungen auf das Klima, die Regenwasseraufnahme und d ie Biodiversität durch eine zu hohe Versiegelung und fordern eine Erhöhung des Grünflächenanteils. In diesem Zusammenhang wird ein Vergleich des Grünflächenanteils zwischen dem Ist -Zustand und der Neuplanung sowie die Festlegung des Grünflächenanteils im B ebauungsplan gewünscht. Ergänzend zum jetzigen Planungsstand wird eine Begrünung der straßenseitigen Vorbereiche der Gebäude in der Kanalstraße gefordert. Grünvernetzung / Baumerhalt Ein wichtiger Punkt für die Anwohne nden ist eine stärkere Grünvernetzung und der Erhalt von Bestandsbäumen. Viele Bürger *innen halten eine Fällung von Bäumen unter anderem aus Klimaschutzgründen für falsch und fordern, möglichst viele Stand: 01.0 3.2023 20 schützenswerte Bäume zu erhalten; wenigstens jedoch die im APS am 14.11. 2018 festgehaltene Vo rgabe umzusetzen ( „weitgehender Baumerhalt “ und „angemessene Begrünung “). In einem Beitrag wird bedauert, dass der Entwurf keine Pflanzung von Straßenbäumen vorsieht . In einem weiteren Beitrag wird die Frage aufgeworfen, ob eine Pflanzung mittel - / großkr oniger Bäume über der Tiefgarage gewährleistet werden kann. Platz Mehrere Bürger *innen bedauern den Wegfall des Kirchenvorplatzes und wünschen sich einen großen, begrünten Dorfplatz als Versammlungsstätte für verschiedene Anlässe wie etwa für Dorffeste, kirchliche Feiern, Brauchtum wie den Martinsumzug , Vereine (unter anderem Schützen und Tonnengarde), Aufführungen oder für einen wöchentlichen Markt. Der geplante öffentliche Platz erscheint Ihnen in diesem Zusammenhang als zu klein. Bezüglich seiner Größe wird die Frage gestellt, ob er ausreichend groß für Veranstaltung en sei. Im Hinbli ck auf die Gestaltung des Platzes werden Bänke als Sitzmöglichkeiten, eine Erhöhung des Grünflächenanteils, die Ergänzung eines Wasserspiels sowie eine Abgrenzung durch Sitzbänke und Bepflanzung zur Niederkasseler Straße vorgeschlagen. Eine Platzierung von Wertstoffcontainern am Platz sollte nach Meinung eines Anwohners vermieden werden. Freifläche Kindertagesstätte ( Kita ) Die neugeplante Kita -Freifläche ist nach Ansicht einiger Bürger *innen nicht zufriedenstellend. Sie sei ungünstig gelegen, einsehbar, schlecht durchlüftet und bekomme nicht genügend Sonnenlicht. Darüber hinaus sei die Größe der Freifläche nicht ausreichend - für eine Genehmigungsfähigkeit wären laut Vorgabe des Landschaftsverband Rheinland (LVR) 1.200 m2 erf orderlich . In einigen Beiträgen wird kritisiert, es sei keine ausreichende Begrünung durch schattenspendende Bäume geplant . Viele Bürger *innen schlagen vor, die bestehende Kita -Freifläche an der Straße Alt -Niederkassel / Pastor -Zentis -Weg zu erhalten und zu vergrößern. Klima & Ökologie Einige Bürger *innen wünschen sich, dass Aspekte des Umwelt - und Klimaschutzes im Rahmen der Neuplanung stärker berücksichtigt werden. Sie befürchten einen negativen Einfluss der Neuplanung auf das Mikroklima (Erwärmung / Durchlüftung) und fordern eine Untersuchung dieser Themen in einem Klimagutachten. Darüber Stand: 01.0 3.2023 21 hinaus sollen die Auswirkungen der Neubebauung auf die örtliche Fauna geprüft werden. Antwort Grün - und Freiflächen Der Entwurf sieht zahlreiche Grünflächen der privaten Gärten sowie die große, begrünte Freifläche der K ita im Innenbereich des Grundstücks vor. Darüber hinaus werden die Spielflächen im Innenbereich sowie Feuerwehraufstellflächen mit teil durchlässigen Oberflächen gestaltet. Die Bestandssituation weist mit dem großen , gepflastert en Kirchenvorplatz ein en beträchtlichen Anteil versiegelter Flächen auf . Insgesamt erhöht sich der Anteil versiegelter Flächen durch die Planung gegenüber de m Bestand um maximal 10 %, wobei im weiteren Verfahren verschiedene qualitative Begrünungsmaßnahmen in der Planung zu berücksichtigen sind . Der Anteil teilversiegelter Flächen erhöht sich durch die geplante Unterbauung der Fläche mit einer Tief garage um bis zu 2% . Durch eine intensive , qualitative Begrünung dieser Flächen soll dies jedoch kompensiert werden. Zusätzliche Kompensationsmaßnahmen werden im weiteren Verfahren geprüft , wozu auch eine Begrünung de s straßenseitigen Vorbereich s der Gebäude entlang der Kanalstraße zählt . (Nachtrag März 2023 : Eine Gegenüberstellung der bilanzierten Flächenversiegelung der ursprünglichen Nutzung und der laut Bebauungsplanentwurf planungsrechtlich ermöglichten Bebauung (siehe oben genannte Werte) ist dem Grünordnungsplan zum Bebauungsplan zu entnehmen. Eine Begrünung in Form ein es Gebäudevorbereichs / einer Vorgartenzone entlang der Kanalstraße wird insbesondere zu Gunsten einer größtmöglichen Kita -Außenfläche im Quartiersinneren nicht weiterverfolg t. Jedoch wird durch einen Gebäudeversprung am östlichen Teil der Kanalstraße (Haus 2) die Anlage eines Grünstreifens ermöglicht . Ebenso erfährt die Kanalstraße eine Begrünung durch die an der Nordfassade von Haus 1 festgesetzte Fassadenbegrünung .) Grünver netzung / Baumerhalt Der städtebauliche Entwurf verfolgt das Ziel, die größtmögliche Anzahl an Bäumen zu erhalten und sieht die Integration der im Verfahren als verpflichtend zu erhaltenen Bestandsbäume vor. In der überarbeiteten Planung konnten zwei zusät zliche Bäume erhalten werden. Somit wurde ein Großteil der Bäume im Randbereich des Grundstücks erhalten .Stand: 01.0 3.2023 22 (Nachtrag März 202 3: In Folge vertiefender Untersuchungen durch Baumgutachter in Abstimmung mit dem Garten -, Friedhofs - und Forstamt erweisen sich auch einige der ursprünglich zum Erhalt vorgesehenen Bäume als nicht mit der Planung vereinbar. Gegenüber früheren Darstellungen ergaben die Untersuchungen, dass vier Bäume im Bereich der heutigen Kita -Außenflächen an Alt -Niederkassel nicht erhaltenswert sind, da sie sowohl zu nah an der geplanten Baugrube stehen als auch direkt an der Grundstücksgrenze , wodurch bereits heute ein s tark eingeschränkter Wurzelbereich vorhanden ist. Darüber hinaus bestehen teilweise Pflegerückst änd e und Vitalitätsdefizit e. Insgesamt können nach vertiefenden Untersuchungen und Wurzelsuchschachtungen sechs Bäume erhalten werden ). Ein Erhalt von Bestands bäumen im Innenbereich des Grundstücks wäre aufgrund der notwendigen Tiefgarage grundsätzlich nicht mit einer urbanen Bebauung in Einklang zu bringen und kann daher nicht umgesetzt werden. Im Bereich der K ita -Freifläche sowie in den Randbereichen der Grund stücksfläche sind Neupflanzungen von Bäumen vorgesehen , um im Zusammenspiel mit Rasen sowie Stauden - und Hecken pflanzungen ein en möglichst hohen und qualitativen Durchgrünungsgrad des Grundstücks zu erreichen . Notwendige Ausgleichsmaßnahmen für wegfallende Bäume werden entsprechend den Vorgaben des Planungsrechts im weiteren Verfahren vorgenommen und sollen vorwiegend im Plangebiet bzw. der näheren Umgebung vorgesehen werden . Entlang der Niederkasseler Straße und der Kanalstraße ist entsprechend den Empfehl ungen des übergeordneten Grünordnungs rahmen plan II (GOP II) für den Stadtbezirk IV die Neupflanzung von Straßenbäumen im Wechsel mit Stellplätzen in Abstimmungen mit den Anforderungen der Feuerwehr und unterirdisch verlaufenden Leitungen zu prüfen . (Nacht rag März 2023 : Gemäß der Abstimmung mit der Feuerwehr, dem Amt für Verkehrsmanagement sowie dem Garten -, Friedhofs - und Forstamt können entlang der nördlichen Kanalstraße vier, entlang der östlichen Niederkasseler Straße drei zusätzliche Straßenbäume reali siert werden) . Platz Der Platz an der Ecke Niederkasseler Straße / Kanalstraße ist für die Nutzung durch die Öffentlichkeit bestimmt. Mit einer Größe von ca. 530 m2 weist er eine für den Ort angemessene Größe auf. Im Zusammenspiel mit dem angrenzenden Gehweg / Straßenraum wäre bei besonderen Gelegenheiten auch die Durchführung von größeren Veranstaltungen möglich. Das Gestaltungsk onzept sieht u nter anderem Sitzmöglichkeiten und die Anordnung neue r Fahrradstellplätz e sowie die Int egration des Ehrenmals mitsamt einer Stand: 01.0 3.2023 23 Heckenpflanzung vor, die in Abgrenzung zur Kanals traße verortet werden . Die erhaltene Zeder soll in ein großzügiges Baumbeet mit Rundbank eingefasst werden, um den Grünflächenanteil zu erhöhen . Die Integr ation eines Wasserspiels in die Platzfläche ist mangels geeigneter Flächen leider nicht möglich , da die Platzfläche durch die zu erhaltene Zeder mit einem ausreichend großen Pflanzbeet, Aufenthaltsflächen sowie weiteren privaten und öffentlichen Nutzungsan sprüchen geprägt ist . Freifläche Kita Die Gruppenräume der Kita sowie die Kita -Freifläche sind nach Süden orientiert . Die Orientierung entspricht damit den gesetzlichen Vorgaben , eine ausreichende Besonnung ist in der Besonnungsstudie nachgewiesen worden . Die Größe der Kita -Freifläche ist in weiteren Überarbeitungsschritten auf eine optimale re Flächenausnutzung hin angepasst und vergrößert worden und in Abstimmung mit dem Jugendamt für einen urbanen Standort angemessen, die Genehmigungsfähigkeit wird in Abstimmung mit den zuständigen Behörden im weiteren Verfahren gewährleistet. Klima & Ökologie Durch die Integration von Dach - und Fassadenbegrünung kann ein Beitrag zur Verbesserung der ökologischen Situation und des Mikroklimas geleistet werden. (Nachtrag März 2023: Gemäß den Festsetzungen im Bebauungsplan ist die Begrünung von insgesamt etwa 500 m ² Fassadenfläche mittels Rank hilfen vorgesehen. Zusätzlich wird im Einklang mit dem architektonischen Konzept auf geeigneten Dachflächen extensive Dachbegrünung vorgesehen. Aufgrund de r geplanten Satteldächer sind auf den Dächern der Gebäude 3 und 5 jeweils Teilflächen für eine nach planerischen, technischen und finanziellen Maßgaben vertretbare Dachbegrünung festgesetzt . Darüber hinaus werden nach fachlicher Prüfung insgesamt 5 Bäume zum Erhalt festgesetzt. )

3. Einwendungen außerhalb 3(1)+3(2)

Dateidatum im RIS: 02.06.2026 · Amtliches Original (PDF)

Weitere zugeordnete Unterlage; nicht als vollständige Beantwortung oder Beschluss eingeordnet.

Anlage 1 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Einwendungen aus der Öffentlichkeit außerhalb der formellen Verfahrensschritte gem. BauGB Stand: 15.05.2026 Einwendungen aus der Öffentlichkeit außerhalb der formellen Verfahrensschritte gem. BauGB zum Bebauungsplan-Vorentwurf Nr. 04/021 - Niederkasseler Straße / Kanalstraße - Stadtbezirk 4 - Stadtteil Niederkassel Bebauungsplan der Innenentwicklung gemäß § 13 a BauGB Anlage 1 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Einwendungen aus der Öffentlichkeit außerhalb der formellen Verfahrensschritte gem. BauGB Stand: 15.05.2026 In der Zeit zwischen den formellen Beteiligungen gem. § 3 (1) BauGB und gem. § 3 (2) BauGB gingen bei der Stadt Düsseldorf weitere Anregungen ein. Die Beantwortung der Anregungen bezieht sich auf den aktuellen Entwurfsstand des Bebauungsplans vor Beschluss für die öffentliche Auslegung nach § 3 (2) BauGB. Diese Stellungnahmen werden hier zusammengefasst wiedergegeben: 1. Einwendung eingegangen am 27.05.2021 1.1. Es wird angeregt, dass unter Berücksichtigung des in der Stellungnahme als Anlage 1 beigefügten Lageplans die Gebäudehöhen im gesamten Plangebiet reduziert werden. Der Lageplan setzt die maximalen Firsthöhen der Gebäude fest, bspw. am geplanten Platz Niederkasseler Str. / Kanalstr. auf 12,75m (47,75m ü. NHN) bzw. 15,75m (51,5m ü. NHN). Als Begründung wird hierfür der Änderungsantrag („Forderung 1“) aus dem Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung vom 18.11.2018 angegeben.

Antwort:

Der städtebauliche Entwurf sieht eine effiziente Ausnutzung des zur Verfügung stehenden Baulandes vor, was sich somit auch in den Gebäudehöhen widerspiegelt. Die Festsetzung von Gebäude- und Traufhöhen sowie von Vollgeschossen sichert das gewollte städtebaulich-architektonische Bild unter Berücksichtigung der Gebäudehöhen der Umgebung. Im Vergleich zum Planstand der Beteiligung gemäß §4 (2) BauGB wurden sowohl die Gebäudehöhen (damals noch Firsthöhen) als auch die Traufhöhen reduziert, an manchen Stellen um bis zu zwei Meter (vgl. Gebäude 8 bzw. Gebäude 7 des vorherigen Bebauungsplanentwurfs). Am geplanten Stadtteilplatz (angrenzend an Gebäude 1 und 8 des derzeitigen Bebauungsplanentwurfs) sind die Gebäudehöhen am höchsten, um eine prägnante städtebauliche Situation zu erzeugen. In Richtung der Straßen Alt-Niederkassel und Pastor-Zentis-Weg verringern sich die Gebäude- und Traufhöhen, um auf die niedrigere Bebauung der dortigen Umgebung zu reagieren. Deshalb sind dort die niedrigsten Gebäudehöhen verortet (Gebäude 3 und 5 sowie ein Gebäudeteil von Gebäude 4). Zusätzlich liegt die Festsetzung der GFZ mit 1,2 im Orientierungsrahmen der Baunutzungsverordnung (§17 BauNVO). Anlage 1 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Einwendungen aus der Öffentlichkeit außerhalb der formellen Verfahrensschritte gem. BauGB Stand: 15.05.2026 1.2. Es wird angeregt das Entwurfsmerkmal der asymmetrischen Dachflächen auf alle Gebäude auszudehnen. Dies würde eine Einhaltung der Geschossigkeiten des Bebauungsplans bedeuten.

Antwort:

Der städtebauliche Entwurf wurde aufgrund unterschiedlicher Gesichtspunkte im laufenden Bebauungsplanverfahren aktualisiert. Um die Unterbringung von zusätzlichem geförderten Wohnraum zu gewährleisten, wurde die Dachform im Gesamten geändert. So können nach aktuellem Planstand entsprechend des inzwischen eingeführten „Düsseldorfer Baulandmodell“ 50 % der entstehenden Wohnfläche als öffentlich geförderter Wohnraum ausgewiesen werden. Das nun geplante Mansarddach mit Flachdachabschluss wird einheitlich im Plangebiet festgesetzt und erzielt dadurch ein harmonisches architektonisches Bild, welches weiterhin die grundlegende Gestalt von geneigten Dachflächen absichert. Zudem kann der Anteil an Dachbegrünung durch die flach geneigten Dachflächen deutlich erhöht werden und somit der Beitrag zur Klimaanpassung erhöht werden. 1.3. Es wird angeregt, dass die Gebäudebreiten („Giebelbreiten“) von 15m, 12m und 12,5m auf 10 Meter reduziert werden. Dies würde die GRZ reduzieren und entspräche der „Forderung 3“ des Änderungsantrags aus dem Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung vom 18.11.2018, welche eine Überprüfung der baulichen Dichte beantragt.

Antwort:

Die Gebäudetiefen der geplanten Gebäude sind nach den gängigen Maßstäben der Architektur geplant. Eine Reduzierung der Gebäudetiefen wäre an dieser Stelle weder architektonisch sinnvoll noch wirtschaftlich effizient. Im Vergleich zum Vorschlag der Stellungnahme wurde die GRZ im Bebauungsplan auf 0,5 erhöht, was unter anderem durch eine effiziente Auslastung des Gebietes zu begründen ist. Diese Maßgabe bildet die Grundlage für die Schaffung von innerstädtischem Wohnraum, was dem gesamtstädtischen Ziel nach mehr Wohnraum zugutekommt. Weitere Gründe, weshalb die GRZ erhöht wurde, können der Begründung in Kapitel 6.2.1 entnommen werden. Anlage 1 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Einwendungen aus der Öffentlichkeit außerhalb der formellen Verfahrensschritte gem. BauGB Stand: 15.05.2026 1.4. Es wird angeregt, dass ein neuer Mittelpunkt des Dorfes am ehemaligen Kirchplatz geschaffen wird, welcher wiederum durch architektonische Ausgestaltung hervorgehoben wird.

Antwort:

Der städtebauliche Entwurf sieht vor, dass am Kreuzungspunkt Niederkasseler Str. / Kanalstr. eine neue Quartiersmitte geschaffen wird. Gerahmt wird dieser neue Mittelpunkt durch die architektonisch prägnante Ausgestaltung der angrenzenden Gebäude in Form von expressiven Gebäudehöhen. Darüber hinaus sieht der derzeitige städtebauliche Entwurf entlang des Platzes weitere Nutzungen vor, die der Allgemeinheit zugutekommen, wie beispielsweise eine Kapelle oder ein gastronomisches Angebot. Der prägende Bestandsbaum wird in die Platzsituation integriert und durch Sitzmöglichkeiten gerahmt, wodurch ein zusätzlicher kommunikativer Ort für Niederkassel geschaffen wird unter Berücksichtigung der bestehenden Situation.

4. Behandlung Stgn. 4(2)

Dateidatum im RIS: 02.06.2026 · Amtliches Original (PDF)

Weitere zugeordnete Unterlage; nicht als vollständige Beantwortung oder Beschluss eingeordnet.

Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stellungnahmen / Hinweise aus der Beteiligung der Behörden, sonstigen Träger öffentlicher Belange und Fachämter gemäß § 4 Abs. 2 BauGB vom 09.08.2021 bis 08.09.2021 (Fristverlängerung bis 24.09.2021) zum Bebauungsplan-Vorentwurf Nr. 04/021 - Niederkasseler Straße / Kanalstraße - Bebauungsplan der Innenentwicklung gemäß § 13 a BauGB Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 2 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 I. Liste der Behörden, sonstigen Träger öffentlicher Belange und Fachämter, die abwägungsrelevante Stellungnahmen / Hinweise zum Bebauungsplan-Vorentwurf Nr. 04/021 – Niederkasseler Straße / Kanalstraße - vorgebracht haben 1. Bergisch-Rheinischer Wasserverband Düsselberger Straße 2, 42781 Haan 2. Bezirksregierung Düsseldorf: Dez. 53 Cecilienallee 2, 40474 Düsseldorf 3. Deutsche Telekom Technik GmbH Hellersbergstraße 35, 41460 Neuss 4. Deutsche Telekom Technik GmbH: Richtfunkt Trassenauskunft Ziegelleite 2-4, 95448 Bayreuth 5. DFS Deutsche Flugsicherung Am DFS-Campus 10, 63225 Langen 6. Ericsson Services GmbH Prinzenallee 21, 40549 Düsseldorf 7. Geologischer Dienst NRW De-Greiff-Straße 195, 47803 Krefeld 8. Handwerkskammer Düsseldorf Georg-Schulhoff-Platz 1, 40221 Düsseldorf 9. Landesbüro der Naturschutzverbände NRW: NABU Helmholtzstraße 19, 40215 Düsseldorf 10. Landschaftsverband Rheinland – Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland Endenicher Str. 133, 53115 Bonn 11. NetCologne GmbH Am Coloneum 9, 50829 Köln 12. Polizeipräsidium Düsseldorf, Projektgruppe „Städtebauliche Kriminalprävention“ Jürgensplatz 5-7, 40219 Düsseldorf 13. Stadtwerke Düsseldorf AG – OE 351 – Liegenschaften Höherweg 100, 40233 Düsseldorf 14. Telefónica Germany GmbH & Co Südwestpark 35, 90449 Nürnberg 15. Vodafone GmbH, Nord-West D2 Park 5, 40878 Ratingen 16. Vodafone Kabel Deutschland GmbH D2 Park 5, 40878 Ratingen Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 3 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 17. Vodafone NRW GmbH Aachener Str. 746-750, 50933 Köln 18. Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz (Amt 19/2) 19. Feuerwehr, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz Prävention (Amt 37/51) 20. Feuerwehr, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz (Amt 37/432) 21. Amt für Schule und Bildung (Amt 40) 22. Jugendamt (Amt 51/19) 23. Sportamt (Amt 52) 24. Bauaufsichtsamt (Amt 63/0) 25. Amt für Wohnungswesen (Amt 64) 26. Liegenschaftsamt (Amt 65) 27. Amt für Verkehrsmanagement (Amt 66) 28. Stadtentwässerungsbetrieb (Amt 67) 29. Garten-, Friedhofs- und Forstamt (Amt 68) 30. Wirtschaftsförderungsamt (Amt 80) 31. Stadt Düsseldorf: Bezirksverwaltungsstelle 01/18/4 Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 4 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 II. Behandlung der abwägungsrelevanten Stellungnahmen / Hinweise der Behörden, sonstigen Träger öffentlicher Belange und Fachämter zum Bebauungsplan-Vorentwurf Nr. 04/021 – Niederkasseler Straße / Kanalstraße - 1. Bergisch-Rheinischer Wasserverband Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(2) Der Bebauungsplanentwurf liegt außerhalb des Verbundgebietes vom Rheinisch-Bergischen Wasserverband. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. 2. Bezirksregierung Düsseldorf: Dez. 53 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(2) a) Gegen das Planverfahren bestehen hinsichtlich der Belange der Denkmalangelegenheiten (Dezernat 35.4) keine Bedenken, da sich im Planungsgebiet keine Bau-oder Bodendenkmäler befinden, die im Eigentum oder Nutzungsrecht des Landes oder Bundes stehen. Da die Zuständigkeiten nur für Denkmäler im Eigentums-oder Nutzungsrecht des Landes oder Bundes gegeben sind, wird empfohlen - falls nicht bereits geschehen - den LVR -Amt für Denkmalpflege im Rheinland- in Pulheim und den LVR -Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland- in Bonn sowie die zuständige kommunale Untere Denkmalbehörde zur Wahrung sämtlicher denkmalrechtlicher Belange zu beteiligen. Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen. Die genannten Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange wurden im Rahmen des Bauleitplanverfahrens beteiligt. Der Stellungnahme wird gefolgt. b) Das Plangebiet befindet sich in den Risikogebieten des Rheins, die bei einem Versagen oder Überströmen von Hochwasserschutz-einrichtungen ab einem mittleren Hochwasser (HQ100) überschwemmt werden können. Fü r Risikogebiete außerhalb von Die Hinweise werden im Bebauungsplan als Nachrichtliche Übernahme aufgenommen (vgl. III. Nachrichtliche Übernahmen Nr. 2) Der Stellungnahme wird gefolgt. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 5 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . Überschwemmungsgebieten gelten die Regelungen der §§ 78b, 78c des Wasserhaushaltsgesetzes. Risikogebiete im Sinne des § 78b (1) WHG, d. h. überschwemmte Gebiete bei einem seltenen bzw. extremen Hochwasserereignis (HQextrem), sind gemäß § 9 (6a) BauGB im Bebauungsplan nachrichtlich zu ü bernehmen. Eine Berü cksichtigung der Belange Hochwasserschutz und Hochwasservorsorge ist in Bauleitplänen gemäß § 1 (6) Nr. 12 BauGB vorzunehmen. Gemäß § 78b WHG sind die Belange Hochwasserschutz und Hochwasservorsorge, insbesondere der Schutz von Leben und Gesundheit sowie die Vermeidung erheblicher Sachschäden, in der Abwägung nach § 1 (7) BauGB zu berü cksichtigen. 3. Deutsche Telekom Technik GmbH Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(2) Durch die Planung werden die Belange der Telekom zurzeit nicht berührt. Bei weiteren Planungen, die die Anlagen der Telekom betreffen könnten, wird um erneute Beteiligung gebeten. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. 4. Deutsche Telekom Technik GmbH: Richtfunkt Trassenauskunft Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(2) Durch das Plangebiet verläuft kein Richtfunk. Daher gibt es bezüglich des Richtfunks der Telekom keine Einwände. Jedoch hat die Telekom bei der Firma Ericsson Services GmbH weitere Verbindungen angemietet, zu denen der Telekom keine Daten zur Verfügung stehen. Hinweis auf sonstige ggf. betroffene Unternehmen. Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen. Die weiteren Netzbetreiber wurden im Rahmen der Beteiligungen der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 BauGB beteiligt. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 6 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . Der Stellungnahme wird gefolgt. 5. DFS Deutsche Flugsicherung Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(2) Das Plangebiet liegt ca. 5 km vom Flughafen Düsseldorf entfernt. Aufgrund der Art und der Höhe der Bauvorhaben werden Belange der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH bezüglich § 18a Luftverkehrsgesetz (LuftVG) nicht berührt. Von dieser Stellungnahme bleiben die Aufgaben der Länder gemäß § 31 LuftVG unberührt. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. 6. Ericsson Services GmbH Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(2) Hinweis auf sonstige ggf. betroffene Unternehmen. Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen. Die weiteren Netzbetreiber wurden im Rahmen der Beteiligungen der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 BauGB beteiligt. Der Stellungnahme wird gefolgt. 7. Geologischer Dienst NRW Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(2) Das Plangebiet ist gemäß der Karte der Erdbebenzonen und geologischen Untergrundklassen der Bundesrepublik Deutschland 1:350 000, Bundesland Nordrhein-Westfalen (Geologischer Dienst NRW 2006) der folgenden Erdbebenzone / geologischen Untergrundklasse zugeordnet: Stadt Düsseldorf, Gemarkung Heerdt: 1 / T Aufgrund der Lage des Plangebiets in der Erdbebenzone 1 besteht kein Handlungsbedarf. Da innerhalb der Erdbebenzone 1 keine besonderen Maßnahmen zu ergreifen sind sowie zudem der Erdbebenschutz bauordnungsrechtlich geregelt und im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens auf Grundlage der geltenden Rechtsnormen zu beachten ist, Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 7 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . wird von einer Aufnahme in den Bebauungsplan abgesehen. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. 8. Handwerkskammer Düsseldorf Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(2) Das Thema Erreichbarkeit ist für das Handwerk essenziell. Service-und Baustellenbetriebe müssen ihre Kunden unmittelbar erreichen können. Die Nutzung einer Tiefgarage oder Quartiers(hoch)garage ist für die Handwerksbetriebe i.d.R. keine Alternative. Daher sollen entsprechende Stellplätze, Ladezonen o.ä. in Kundennähe vorgehalten werden. Die Bedürfnisse des Handwerks zur verkehrlichen Erreichbarkeit werden berücksichtigt. Entlang der das Plangebiet umgebenden öffentlichen Verkehrsflächen verbleiben auch nach Durchführung des Vorhabens ausreichend Parkplätze. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. 9. Landesbüro der Naturschutzverbände NRW: NABU Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(2) Bei Beachtung der Ziffer 9 der textlichen Festsetzungen und der Ziffern III 5 bis 9 bestehen gegen die Planung grundsätzlich keine Bedenken. Die Grünplanerischen Inhalte (jetzt Nr. 10 der textlichen Festsetzungen) wurden seit der Beteiligung, sonstigen Träger öffentlicher Belange und Fachämter nach § 4(2) BauGB weiterentwickelt und um die Aspekte Dach- und Fassadenbegrünung sowie eine Heckenpflanzung erweitert. Die entsprechenden Hinweise sind nun unter III. Hinweise Nrn. 6 bis 10 zu finden. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 8 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 10. Landschaftsverband Rheinland – Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(2) Das Plangebiet liegt in der Nähe des mittelalterlichen bis frühneuzeitlichen Ortskerns von Niederkassel (vermutetes Bodendenkmal). Es ist nicht auszuschließen, dass sich hier bedeutende Bodendenkmalsubstanz der historischen Entwicklung des Ortes erhalten hat. Darüber hinaus ist dem Fachamt das Vorhandensein einer Tiefbunkeranlage im Plangebiet bekannt geworden. Laut Auskunft der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Düsseldorf handelt es sich nicht um eine erhaltenswerte Anlage. Jedoch ist sie bei einer Überplanung entsprechend zu dokumentieren. Es muss deshalb beim derzeitigen Kenntnisstand davon ausgegangen werden, dass in Umsetzung des Abbruchs der vorhandenen Gebäude und nachfolgender Realisierung der Planung eine Beeinträchtigung bodendenkmalpflegerischer Belange verbunden ist, da – bedingt durch die zukünftig zulässigen Erdeingriffe – Bodendenkmalsubstanz beeinträchtigt bzw. zerstört wird. Gegen die geplanten Festsetzungen bestehen daher zunächst Bedenken. Die Belange des Denkmalschutzes und die kulturellen Bedürfnisse der Bevölkerung (§ 1 (6) Nr. 3 und 5 BauGB) sind bei der Aufstellung von Bauleitplänen zu berücksichtigen. Darüber hinaus haben die Gemeinden aufgrund des Rücksichtnahmegebots des § 3 DSchG NRW die Sicherung der Bodendenkmäler bei der Bauleitplanung zu gewährleisten. In Abstimmung mit der unteren Denkmalbehörde der Landeshauptstadt Düsseldorf und dem Landschaftsverband Rheinland – Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland, wurde identifiziert, dass das Plangebiet in der Nähe des historischen Ortskerns Niederkassel liegt. Demnach sind alle geplanten Bodeneingriffe gemäß § 15 (2) i.V.m. § 27 Denkmalschutzgesetz (DSchG NRW) erlaubnispflichtig. Ein entsprechender Hinweis wird in den Bebauungsplan aufgenommen. Die Belange des Denkmalschutzes sind im Zuge des Baugenehmigungsverfahrens und der Umsetzung durch eine denkmalrechtliche Erlaubnis und Dokumentation zu berücksichtigen. Der Stellungnahme wird gefolgt. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 9 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . Unabhängig von den planungsrechtlichen Vorgaben ist für Abbruch- und Bauvorhaben eine denkmalrechtliche Erlaubnis im Rahmen der Planumsetzung verbunden mit einer Kostenübernahme des Vorhabenträgers durch die Untere Denkmalbehörde zu erteilen (§ 15 II i.V.m. § 27 DSchG NRW). 11. NetCologne GmbH Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(2) In dem angefragten Bereich befinden sich keine Anlagen der NetCologne GmbH. Derzeit bestehen dort keine Pläne für einen Netzausbau. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. 12. Polizeipräsidium Düsseldorf, Projektgruppe „Städtebauliche Kriminalprävention“ Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(2) a) Grundsätzlich bestehen aus Sicht der Fachgruppe gegen die vorliegende Planung keine Bedenken. Bei der Ausführung sind jedoch einige Punkte der städtebaulichen Kriminalprävention zu beachten. Auf die öffentlichen bzw. halböffentlichen Grünflächen sollte – so weit wie möglich - zu Gunsten privater Gärten (den Erdgeschosswohnungen zugeordnet) verzichtet werden. Bei den verbleibenden (halb) öffentlichen Grünflächen ist zu beachten, dass diese übersichtlich bleiben. Das heißt, dort dürfen nur niedrige Büsche und hochstämmige Bäume gepflanzt werden, um die Sichtbeziehungen nicht zu beeinträchtigen. Der Grünordnungsplan zum Bebauungsplan sieht auf den von der öffentlichen Verkehrsfläche abgewandten Gebäudeseiten folgende Flächen vor: private, den Erdgeschosswohnungen zugeordnete Gärten, den Außenbereich der Kindertagesstätte, private Kinderspielflächen und private Grundstücksflächen, auf denen ein Gehrecht zu Gunsten der Allgemeinheit ausgewiesen ist. Ein Verzicht auf die privaten Kinderspielflächen und Wegestrukturen, welche dem politisch beschlossenen Siegerentwurf des Investorenauswahlverfahrens entstammen, ist nicht möglich, da diese der Erschließung der Gebäude und der Bereitstellung der nach städtischer Spielplatzsatzung notwendigen privaten Spielflächen dienen. Die Höhe von Hecken und anderen Einfriedungen wird auf 1,40 m Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 10 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . begrenzt. Die Einsehbarkeit der Flächen wird damit als ausreichend angesehen. Zudem wird durch die vorhandenen Kinderspielflächen als sozialer Treffpunkt sowie die umliegenden Wohnungen eine soziale Kontrolle gewährleistet. Der Stellungnahme wird teilweise gefolgt. b) Die Flächen und/oder Wege sind in der Dunkelheit gut auszuleuchten. Um das Lagern unerwünschter Personengruppen (z.B. angetrunkene Obdachlose oder Drogenabhängige) unattraktiv zu machen, sollten Sitzgelegenheiten (z.B. durch Armlehnen im Abstand von 60 cm) so ausgeführt werden, dass sie zum Liegen ungeeignet sind. Darüber hinaus erleichtern die Armlehnen älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern das Hinsetzen und Aufstehen. Die Beleuchtung der halböffentlichen Flächen ist nicht Regelungsinhalt des Bebauungsplanes und auf Ebene des nachgelagerten Baugenehmigungsverfahrens sicherzustellen. Ebenso ist die Gestaltung der halböffentlichen Flächen nicht Regelungsinhalt des Bebauungsplans. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. c) Die Müllsammelstellen sollten abschließbar eingefriedet werden (z.B. begrünter Käfig), damit dort keine wilden Müllhalden von quartiersfremden Personen entstehen. Eine den Vorgaben des Amtes für Umwelt- und Verbraucherschutz entsprechende Entsorgungslösung mit einer dauerhaften unterirdischen Unterbringung von Abfallbehältern (Unterflurcontainer) und einer die Anforderungen erfüllenden Aufstellfläche im Bereich der Platzfläche (Niederkasseler Str. / Kanalstr.) wurde abgestimmt. Dies wird als ausreichend für die Vermeidung von wilden Müllhalden angesehen. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. d) Tiefgaragen sind unbedingt mit einem hellen Anstrich und einer guten Ausleuchtung zu versehen. Fluchtwege aus der Die Gestaltung der Tiefgarage, die Verortung der Fluchtwege und die Gestaltung der Fensteranlagen Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 11 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . Tiefgarage in die Treppenhäuser dürfen nicht unmittelbar an den Kellerboxen / Fahrradabstellräume vorbeiführen. Grundsätzlich sind Einbruch hemmende Elemente bei erreichbaren Fensteranlagen sowie den Wohnungsabschlusstüren dringend zu empfehlen. sind nicht Regelungsinhalt des Bebauungsplans. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. 13. Stadtwerke Düsseldorf AG – OE 351 – Liegenschaften Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(2) a) Die Behörde verweist auf allgemeine Hinweise zu den Themen Versorgung mit Gas, Wasser und Strom. Die Hinweise werden zur Kenntnis genommen. Sie sind auf Ebene des Bebauungsplanverfahrens nicht abwägungsrelevant und müssen im nachgelagerten Baugenehmigungsverfahren bzw. während der Bauausführung berücksichtigt werden. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. b) Vor der öffentlichen Auslegung des Bebauungsplanes muss das Versorgungskonzept des Investors fertig abgestimmt sein, damit Leitungsdimensionierungen und damit einhergehend der Flächenbedarf für die Versorgungsleitungen und -anlagen feststeht und im Bebauungsplan ausgewiesen werden kann. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Stadtwerke Düsseldorf AG im Rahmen der öffentlichen Auslegung keine Bedenken gegenüber dem Bebauungsplan anführen muss. Die Hinweise werden zur Kenntnis genommen. Sie sind auf Ebene des Bebauungsplanverfahrens nicht abwägungsrelevant. Der koordinierte Leitungsplan ist mit der Stadtwerke Düsseldorf AG abzustimmen und als Anlage dem städtebaulichen Vertrag beizufügen. Update (Stand § 3 (2) / Mai 2026): Der Leitungsplan ist als Grundlage der Verkehrsplanung hinterlegt und wird somit weiterhin berücksichtigt. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. c) Zukünftige Stra ßen im Plangebiet, die nicht öffentlich gewidmet sind, müssen Die Hinweise werden zur Kenntnis genommen. Da der Pastor-Zentis-Weg bereits als öffentliche Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 12 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . durchgängig mit einem Geh-, Fahr- und Leitungsrecht zugunsten der Stadtwerke Düsseldorf AG ausgewiesen werden, damit die Versorgungsleitungen abgesichert sind. Insbesondere beim Pastor-Zentis-Weg, der im Bebauungsplan als „Straßenverkehrsfläche besonderer Zweckbestimmung“ ausgewiesen ist. Des Weiteren wird allgemein auf die erforderlichen Mindestabstände zwischen Fremdanlagen und den Versorgungsleitungen und -anlagen der Stadtwerke Düsseldorf hingewiesen. Verkehrsfläche ausgewiesen ist, besteht hier kein weiterer Handlungsbedarf. Die Abstände zwischen Fremdanlagen und Versorgungsleitungen sind auf Ebene des Bebauungsplanverfahrens nicht abwägungsrelevant und müssen im nachgelagerten Baugenehmigungsverfahren bzw. während der Bauausführung berücksichtigt werden. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. d) Es wird darauf hingewiesen, dass für die Stromversorgung des Bebauungsgebietes eventuell erforderliche Netzumspannstellen sowohl im Freien als auch innerhalb eines straßenseitigen Kellerraumes errichtet werden können. In beiden Fällen sind entsprechende Mindestanforderungen zu berücksichtigen und Flächen zur Verfügung zu stellen. Über den Bebauungsplan werden Nebenanlagen gemäß § 14 BauNVO, abgesehen von Einrichtungen und Anlagen für die Kleintierhaltung, allgemein zugelassen. Eine Netzumspannstelle wäre demnach sowohl innerhalb eines Gebäudes als auch außerhalb planungsrechtlich zulässig. Die Umsetzung ist im nachgelagerten Baugenehmigungsverfahren zu klären. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. e) Zwischen dem Eigentümer des Kellerraumes bzw. der Aufstellfläche muss ein Vertrag und eine beschränkte persönliche Dienstbarkeit für die Errichtung einer Netzumspannstelle abgeschlossen werden. Gegebenenfalls müssen auch kundeneigene 10-kVMittelspannungsanlagen errichtet werden. Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen und muss im nachgelagerten Baugenehmigungsverfahren berücksichtigt werden. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 13 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . f) Bei Unterbauungen mit Tiefgaragen oder ähnlichen Bauwerken muss für Versorgungsleitungen eine Mindestüberdeckung von 1,20 m oberhalb des Bauwerks vorhanden sein. Unterbauungen von öffentlichen und privaten Flächen müssen mit Geh-, Fahr- und Leitungsrechten zugunsten der Stadtwerke Düsseldorf AG ausgewiesen werden. Es wird vorgeschlagen, das entsprechende Kapitel der textlichen Festsetzungen in „Unterbauung von Versorgungsleitungen“ umzubenennen. Die Hinweise zur Unterbauung von Versorgungsleitungen und -anlagen sind im nachgelagerten Baugenehmigungsverfahren zu berücksichtigen, werden jedoch als Hinweis aufgenommen und sind dem Vorhabenträger bereits mitgeteilt worden. Die Bezeichnung des Hinweises Nr. 12 (ehemals Nr. 11) und des Kapitels 7.12 (ehemals Kapitel 7.15) der Begründung wird gemäß der Stellungnahme angepasst. Es werden keine Flächen mit Geh-Fahr- und Leitungsrechten zugunsten der Stadtwerke Düsseldorf AG ausgewiesen. Der Stellungnahme wird teilweise gefolgt. g) Es wird empfohlen , Elektroladestationen bzw. Stromtankstellen für die Elektromobilität im Plangebiet zu implementieren. Dadurch ausgelöste Auswirkungen auf die Leistungsanforderungen der Versorgungsleitungen und -anlagen müssen den Stadtwerken Düsseldorf frühzeitig mitgeteilt werden. Die Empfehlung wird zur Kenntnis genommen. Die Planung von Elektroladestationen ist nicht Regelungsinhalt des Bebauungsplanes und muss für die privaten Stellplätze im nachgelagerten Baugenehmigungsverfahren und die öffentlichen Stellplätze in der Planung der Straßenverkehrsflächen festgelegt werden. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. h) Es wird die Versorgung des Plangebiets mit Fernwärme empfohlen, um die Ziele des Luftreinhalteplans vom 01.02.2019 zu unterstützen. Eine Abstimmung zu einem Anschluss an das Fernwärmenetz zwischen der Stadtwerke Düsseldorf AG und dem Vorhabenträger hat stattgefunden mit dem Ergebnis, dass ein Anschluss an das Fernwärmenetz durch die Stadtwerke Düsseldorf nicht in einem für die Stadtwerke Düsseldorf wirtschaftlich umsetzbaren Rahmen angeboten werden kann. Die Wärmeversorgung für die baulichen Anlagen im Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 14 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . Geltungsbereich des Bebauungsplans soll stattdessen auf Wärmepumpen basieren. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. i) Es werden allgemeine Hinweise zur Überbaubarkeit von Versorgungsleitungen, Vorlaufzeiten für Baumaßnahmen und Überpflanzungen gegeben. Die Hinweise werden zur Kenntnis genommen und müssen im nachgelagerten Baugenehmigungsverfahren berücksichtigt werden. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. 14. Telefónica Germany GmbH & Co Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(2) Es sind seitens der Telefónica Germany GmbH & Co keine Belange zu erwarten. Bei Änderungen wird gebeten, die Telefónica Germany GmbH & Co erneut zu beteiligen. Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen. Sollte es im Planungsverfahren zu Planungsänderungen kommen, wird die Telefónica Germany GmbH & Co erneut um Stellungnahme gebeten. Der Stellungnahme wird gefolgt. 15. Vodafone GmbH, Nord-West Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(2) In den angegebenen Planungsbereichen befinden sich keine Glasfaserleitungen und Kabelschutzrohre der Firma Vodafone GmbH. Der Leitungsbestand der Vodafone NRW und Vodafone Kabeldeutschland muss separat angefragt werden. Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen. Die weiteren Netzbetreiber wurden im Rahmen der Beteiligungen der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 BauGB beteiligt. Der Stellungnahme wird gefolgt. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 15 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 16. Vodafone Kabel Deutschland GmbH Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(2) Es gibt keine Einwände. Im Planbereich befinden sich keine Anlagen des Unternehmens und eine Neuverlegung ist derzeit nicht geplant. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. 17. Vodafone NRW GmbH Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(2) Im Plangebiet liegen keine Versorgungsleitungen der Vodafone NRW GmbH. Bis dahin wird darum gebeten, Vodafone NRW weiterhin am Bebauungsplanverfahren zu beteiligen. Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen. Vodafone NRW GmbH wird am weiteren Bebauungsplanverfahren erneut beteiligt. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. 18. Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz (Amt 19/2) Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(2) a) Zur Sicherung der haushaltsnahen Entsorgung der neuen Wohneinheiten besteht der Bedarf einer unterirdischen Containerstation mit drei Altglascontainern (Weiß-, Grün-, Braun-Glas, je 3 m³), zwei Altpapiercontainern (je 5 m³) sowie einem oberirdischen Altkleidercontainer. Dabei muss der nötige Mindestabstand der Altglasstation zur Wohnbebauung von 7 m eingehalten werden. Der Standort ist bereits vorabgestimmt und ist so wie vereinbart auszuführen. In Abstimmung mit dem Amt für Umwelt und Verbraucherschutz wurde vereinbart, dass durch das Vorhaben kein zusätzlicher Bedarf nach öffentlichen Altpapiercontainern entsteht, da die Entsorgung von Altpapier mittels Blauer Tonne privat erfolgen wird. Dementsprechend wird lediglich eine unterirdische Containerstation mit drei Altglascontainern sowie ein oberirdischer Altkleidercontainer in der weiteren Planung integriert. Der Stellungnahme wird teilweise gefolgt. b) Mülltonnen sind grundsätzlich ebenerdig unterzubringen (s. § 21 (1) Satzung über die Abfallentsorgung in der Landeshauptstadt Düsseldorf (Abfallentsorgungssatzung Die Anforderungen an die Unterbringung und Aufstellung werden zur Kenntnis genommen. Eine den Vorgaben des Amtes für Umwelt- und Verbraucherschutz entsprechende Entsorgungslösung Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 16 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . AES)). Die Behörde verweist auf allgemeine Hinweise. mit einer temporären, die Anforderungen erfüllenden Aufstellfläche im Bereich der Platzfläche wurde abgestimmt. Die den Vorgaben der Abfallentsorgungssatzung AES widersprechende Textliche Festsetzung wurde entsprechend gestrichen. Der Stellungnahme wird gefolgt. c) Zur Begrenzung des CO2 - Ausstoßes gemäß dem Ratsbeschluss (Resolution „Climate Emergency“, 2019) der Landeshauptstadt Düsseldorf sind Maßnahmen zur Minimierung des Energiebedarfs von Neubaugebieten und eine emissionsarme Deckung desselben wichtig. Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen und in der weiteren Planung berücksichtigt. Update (Stand § 3 (2) / Mai 2026): Maßnahmen zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes wurden in der weiteren Planung berücksichtigt (bspw. Solaranlagen, Wärmepumpen) und werden im weiteren Genehmigungsverfahren konkretisiert. Der Stellungnahme wird gefolgt. d) Es wird darauf hingewiesen, dass Grundlage der Stellungnahme die „Schalltechnische Untersuchung zum Bebauungsplan Nr. 04/021 Niederkasseler Straße / Kanalstraße der Stadt Düsseldorf“, Bericht Nr. BC_2020_003-1 des Ingenieur- und Sachverständigenbüros Franz Breuer mit Stand vom 11.02.2021, red. Änderungen vom 10.06.2021 ist. Das Plangebiet wird vorrangig durch den Verkehrslärm der Niederkasseler Straße im Westen sowie untergeordnet durch die Kanalstraße im Norden, die Straße Alt- Auf Grundlage der überarbeiteten Planung wurde eine erneute Schalltechnische Untersuchung durch das Büro Peutz Consult GmbH erstellt (Bericht Nr. VA 8550-2 vom 12.01.2026) erstellt. Berechnungsgrundlage ist die aktualisierte Verkehrsuntersuchung des Büros Lindschulte Ingenieurgesellschaft mbH vom 16.10.2025 mit einer auf Grundlage der aktuellen Planung aktualisierten Prognose der Verkehrsbelastung. Gegenüber der genannten schalltechnischen Untersuchung von 2021 ergaben sich lediglich kleine Abweichungen. Die ermittelten Beurteilungspegel lagen entlang der Baugrenzen an der Niederkasseler Straße tags 3 dB(A) und nachts 1 dB(A) über den Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 17 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . Niederkassel im Osten und durch den Pastor-Zentis-Weg im Süden belastet. Die Beurteilungspegel liegen am westlichen B-Plan-Rand (Baugrenze) entlang der Niederkasseler Straße bei bis zu 58 dB(A) am Tag und bis zu 52 dB(A) in der Nacht. An den übrigen Plangebietsgrenzen liegen die Beurteilungspegel deutlich darunter. Die schalltechnischen Orientierungswerte des Beiblattes 1 der DIN 18005 für Allgemeine Wohngebiete von 55 dB(A) / 45 dB(A) tags / nachts werden somit im Bereich der Niederkasseler Straße um bis zu 3 dB(A) am Tag und 7 dB(A) in der Nacht überschritten. Im übrigen Plangebiet werden die Orientierungswerte am Tag ab etwa einer Entfernung von 20 m und in der Nacht ab einer Entfernung von 30 m von der Niederkasseler Straße eingehalten. Die Lärmbelastung bewegt sich hier grundsätzlich auf niedrigem Niveau. Als Mindestanforderung wird im Bebauungsplan der Lärmpegelbereich III ( ≤ 62 dB(A)) festgesetzt. Die Ermittlung der planinduzierten Mehrverkehre im Umfeld zeigt, dass sich an der Niederkasseler Straße und an der Kanalstraße 3 die Beurteilungspegel um bis zu 1 dB(A) am Tag und um bis zu 0,8 dB(A) - 1 dB(A) in der Nacht erhöhen. An der Kanalstraße 20 sowie an der Straße Alt-Niederkassel 14b ergeben sich jedoch auch Reduzierungen der Verkehrslärmimmissionen von bis zu 0,3 – 0,5 dB(A) für tags / nachts. Die Pegel liegen zum einen deutlich unterhalb der Ergebnissen von 2021. Als Mindestanforderung für die Schalldämmmaße der Außenbauteile wird ein maßgeblicher Außenlärmpegel von 65 dB(A) im Tages- und Nachtzeitraum festgesetzt. Die Schutzvorkehrungen bei Tiefgaragen (jetzt Nr. 9.2) gemäß den Annahmen des Schallgutachtens aktualisiert. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 18 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . Schwelle von 70 dB(A) am Tag und 60 dB(A) in der Nacht, bei der eine Gesundheitsgefahr nicht mehr ausgeschlossen werden kann. Zum anderen liegen die Pegelerhöhungen unterhalb der Relevanzschwelle, wie sie in der Verkehrslärmschutzverordnun g definiert ist. Durch die Neuplanung treten somit keine wesentlichen Veränderungen der Gesamtgeräuschsituation auf. Im schalltechnischen Gutachten werden die Auswirkungen der geplanten Tiefgarage mit Zu- und Abfahrt an der Kanalstraße mit 88 Stellplätzen untersucht. Dabei wird eine komplett eingehauste Zufahrt mit innenliegender Aufstellfläche ohne zusätzliche absorbierende Materialien betrachtet. Die Ergebnisse des Gutachtens zeigen, dass an den nächstgelegenen Immissionsorten die Immissionsrichtwerte der TA Lärm eingehalten bzw. teilweise deutlich unterschritten werden. Gemäß textlicher Festsetzung 8.2.1 wird für den B-Plan bereits eine eingehauste Tiefgaragen-Zu- und Abfahrt vorgesehen. e) Es wird auf die allgemeinen Regelungen zur Vermeidung von Verschattung innerhalb des Baugebiets sowie angrenzender Bestandsbebauung verwiesen. Da die gesetzlichen Abstandsflächen nach § 6 Bauordnung NRW zur Bestandsbebauung eingehalten werden, muss von keiner negativen Beeinträchtigung der Bestandsbebauung In der dem Bebauungsplan zu Grunde liegenden Architekturplanung werden die Hinweise berücksichtigt. Auf Grundlage des aktuellen Planungsstandes wurde eine erneute gutachterliche Prüfung in einer Besonnungs- und Tageslichtuntersuchung (Peutz Consult GmbH, Bericht Nr. VA 8550-1 vom 17.12.2025 mit Aktualisierung am 05.05.2026) durchgeführt. Auf dieser Grundlage wurde die textliche Festsetzung Nr. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 19 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . ausgegangen werden. Innerhalb des Plangebietes werden Abstandsflächen zum Teil unterschritten. Eine Verschattungsuntersuchung vom 11.02.2021 zeigt, dass mit einer geschickten Grundrissplanung 78 % der geplanten Wohnungen das Besonnungsniveau „hoch“, 13 % „mittel“ und lediglich 10 % das Niveau „niedrig“ erreichen. Im östlichen des in Richtung Kanalstraße giebelständigen Teils des Gebäudes 2 ist für zwei übereinanderliegende Wohnungen nach der aktuellen Grundrissplanung kein Wohnraum mit einem ausreichend besonnten Fenster erkennbar. Die Gruppenräume der Kita entsprechen dem Anforderungsniveau „hoch“ der DIN EN 17037. Die abschließende Überprüfung ist anhand der final festgelegten Grundrisse im Bauantragsverfahren durchzuführen. 7 dahingehend ergänzt, dass in angrenzend an den vom bauordnungsrecht abweichenden Abstandsflächen geplanten Wohnungen besondere Vorkehrungen zur Sicherstellung der Belichtung getroffen werden sollten. Dabei wird auf die im Gutachten hinterlegten Maßnahmen und Annahmen verwiesen. Die Vorgaben dafür sind in der Besonnungs- und Tageslichtuntersuchung benannt. Die Prüfung der Planung erfolgt im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. f) Im Plangebiet befinden sich keine Altablagerungen. Eine Beeinträchtigung der Planfläche durch Gasmigration aus der Umgebung kann ausgeschlossen werden. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. g) Im Plangebiet befinden sich keine Altstandorte. Eine vorsorgende orientierte Bodenuntersuchung war bis auf erhöhte Gehalte beim Parameter Fluorid mit 740 und 737 μg/l bei einem Prüfwert nach BBodSchV von 750 μg/l unauffällig. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. h) Das Plangebiet liegt nicht in einem Bereich mit ausgewiesenen schutzwürdigen Böden gemäß § 1 (1) Satz 2 des Landes- Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 20 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . Bodenschutzgesetzes (LBodSchG). i) Es wird auf die allgemeinen abfallrechtlichen Regelungen mit Bezug auf bei Baumaßnahmen ausgehobene Bodenmaterialien hingewiesen. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. j) Die höchsten Grundwasserstände liegen beim HHGW 1926 bei 33,00 m NHN, beim HGW 1988 bei 32,50 – 33,00 m NHN. In der nächstgelegenen, 350 m südwestlich des Plangebietes gelegenen Grundwassermessstelle 00393 (Schorlemerstraße) wurden maximale Grundwasserstände mit 32,01 m NHN gemessen. Die minimalen Flurabstände liegen dann zwischen 2 und 3 m. Die Grundwasserstände unterliegen natürlichen Schwankungen von fast 7 m und sind von den Wasserständen des Rheines abhängig. Daher kann es bei extremen Hochwasserereignissen im Rhein zu einem signifikanten Anstieg der Grundwasserstände kommen und die bisher höchsten gemessenen Grundwasserstände können überschritten werden. Die Grundwasserbeschaffenheit ist weitestgehend unauffällig. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. k) Da das Gebiet nicht erstmals bebaut, befestigt oder an die öffentliche Kanalisation angeschlossen wird, finden die Bestimmungen des § 44 LWG und § 55 WHG keine Anwendung. Die abwassertechnische Erschließung ist durch die vorhandenen öffentlichen Abwasseranlagen gesichert. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 21 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . l) Im Plangebiet liegen keine Oberflächengewässer. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. m) Das Plangebiet befindet sich nicht in einem Wasserschutzgebiet. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. n) Die Fläche des Plangebietes liegt nicht in einem durch Verordnung vorläufig gesicherten oder festgesetzten Überschwemmungsgebiet. Bei Versagen der Hochwasser-schutzeinrichtungen in einem Hochwasserfall (hier Rheindeich) würde die Fläche des Plangebietes jedoch überflutet werden. Gemäß den von der Bezirksregierung Düsseldorf erstellten Hochwassergefahrenkarten würde das Plangebiet ganz oder teilweise bei einem extremen Hochwasserereignis am Rhein (HQextrem) überflutet werden. Damit liegt das Grundstück in einem Hochwasserrisikogebiet. Bauliche Anlagen sollten nur in einer dem jeweiligen Hochwasserrisiko angepassten Bauweise nach den anerkannten Regeln der Technik errichtet oder wesentlich erweitert werden, soweit eine solche Bauweise nach Art und Funktion der Anlage technisch möglich ist. Bei den Anforderungen an die Bauweise sollten auch die Lage des betroffenen Grundstücks und die Höhe des möglichen Schadens angemessen berücksichtigt werden. Die Anforderungen an eine an die Hochwassergefahr angepasste Bauweise wurde in einem Überflutungsnachweis dargestellt. Das Hochwasserrisikogebiet wird als nachrichtliche Übernahme (s. II. Nachrichtliche Übernahmen Nr. 2) übernommen. Der Stellungnahme wird gefolgt. o) Die lufthygienischen Verhältnisse im Plangebiet und der Umgebung werden als günstig angesehen. Es sind keine Grenzwertüberschreitungen Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen. Die textliche Festsetzung wird entsprechend des Festsetzungsvorschlages formuliert. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 22 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . für Feinstaub oder Stickstoffdioxid festzustellen. Durch die Umsetzung des städtebaulichen Konzeptes ist nicht mit einer deutlichen Verschlechterung zu rechnen. Sofern im weiteren Verfahren eine Tiefgarage geplant wird, sollte vorsorglich textlich festgesetzt werden: „Tiefgaragen sind über Dach der aufstehenden und angrenzenden Gebäude zu entlüften. Von dieser Festsetzung kann abgewichen und ausnahmsweise eine anderweitige (mechanische oder natürliche) Lüftungsanlage der Tiefgarage realisiert werden, wenn über ein mikroskaliges, lufthygienisches Ausbreitungsgutachten (z.B. MISKAM) im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens nachgewiesen wird, dass der Vorsorgewert für NO2 für das Jahresmittel von 33,1 μg/m3 eingehalten wird.“ Zur Erläuterung: Unter Anwendung der in Düsseldorf beobachteten Konzentrationen in den Tagstunden an Werktagen in der Zeitspanne von 7 bis 18 Uhr werden für sensible Nutzungen wie Kita und Spielplatzfreifläche, öffentliche und private Fläche zu Freizeitnutzungen oder Wohnnutzungen Vorsorgewerte entwickelt. Sie berücksichtigen das zu erwartende Hintergrundniveau (HG) sowie den gültigen Grenzwert der 39. BImSchV für Stickstoffdioxid (NO2). Die Formel lautet: „Vorsorgewert = HG + ( 40-HG * 1, 08 ) / 1, 46“ Gültig für HG-Werte unter 35 μg/m³. Das Ergebnis muss auf eine Nachkommastelle abgerundet werden. Somit Der Stellungnahme wird gefolgt. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 23 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . ergibt sich bei einem Hintergrundwert von 22 μg/m³ (im Bereich Lörick) ein Vorsorgewert von 33, 1 μg/m³. Der Vorsorgewert gibt an, dass bei seiner Einhaltung die NO2-Konzentation von 40 μg/m³ in den werktäglichen Tagstunden (7 bis 18 Uhr) im Mittel nicht überschritten wird. Bei Einhaltung des Vorsorgewertes werden keine Vorgaben zur Art der Tiefgaragen-Entlüftung bzw. aus lufthygienischer Sicht keine Vorgabe zur Belüftung der Aufenthaltsräume gemacht. Im Falle der Überschreitung des Vorsorgewertes ist die Tiefgarage über Dach zu entlüften. (Verfahren und Formel wurden durch das Ingenieurbüro Lohmeyer für das Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz der Stadt Düsseldorf im Jahr 2020 entwickelt.) p) Die klimatische Ausgangssituation der zentralen Flächen im Plangebiet im Bestand weist eine mittlere bioklimatische Belastung, der umschließenden Verkehrsflächen eine mittlere bis ungünstige bioklimatische Belastungssituation und lediglich der Bereich der Kita aufgrund der Vielzahl hochgewachsener Bäume eine günstige bioklimatische Situation auf. Das Plangebiet weist eine mittlere Empfindlichkeit gegenüber einer Nutzungsintensivierung auf. Die geplante Umnutzung und Neugestaltung des Plangebietes als Wohngebiet bergen die Chance einer lokalklimatischen Aufwertung. Gegenüber der bisherigen Neben einer offenen Gebäudestellung kann insbesondere eine durch Grünflächen geprägte Gestaltung zu einer Reduzierung der klimatischen Belastung beitragen. Trotz dem Ziel einer effizienten Ausnutzung der Fläche wurde der festgesetzte Grünanteil auf 25 % erhöht. Darüber hinaus wurde die Anzahl der zu pflanzenden Bäume, sowohl auf unterbauten als auch auf nicht unterbauten Flächen deutlich erhöht. Dazu sind zusätzlich Maßnahmen der Dach-und Fassadenbegrünung festgesetzt worden. So werden im Einklang mit dem durch ein qualitätssicherndes Verfahren ausgewählten städtebaulich-architektonischen Konzept das Potential einer Begrünung des Plangebiets ausgeschöpft. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 24 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . Nutzung besteht die Möglichkeit einer Entsiegelung und verstärkten Begrünung von Flächen. Der geplante Durchgrünungsgrad des zukünftigen Wohngebietes mit den Grünanlagen im Innenbereich, den straßenbegleitenden Grünzügen an der Straße Alt-Niederkassel und dem Pastor-Zentis-Weg und dem teils baumbestandenen inneren Fußwegenetz kann zur Verbesserung des Bioklimas für die Bewohnerinnen und Bewohner beitragen. Da durch die vorgesehene städtebauliche Verdichtung des Plangebiets und die Erhöhung des Gebäudevolumens mit einer Verstärkung der thermischen Belastung gerechnet werden muss, sollte auf eine maßvolle Verdichtung geachtet werden. Grundsätzlich wirken sich durchgrünte, aufgelockerte Baustrukturen positiv auf die thermische Situation und die Durchlüftung aus. Es werden weitere allgemeine Hinweise für Maßnahmen zur Reduzierung bestehender und zukünftiger thermischer Belastung aufgeführt. Darüber hinaus sieht die Freianlagen- und Gebäudeplanung folgende Maßnahmen vor, die geeignet sind, die Hitzebelastung sowohl im Freien als auch im Inneren der Gebäude zu reduzieren: • Verschattungsmaßnahmen, insbesondere im Bereich der Kita-Fläche • Verwendung heller Materialien mit hohen Albedowerten (= Sonnenreflexion) bei der Gestaltung der Außenanlagen • Außen liegende Sonnenschutzelemente • Prüfung der Möglichkeiten von Kühlung im Zuge des Energiekonzeptes bzw. Genehmigungsverfahrens • Nutzung retentionsfähiger Bauelemente zur Umsetzung der Außenanlagen Der Stellungnahme wird gefolgt. 19. Feuerwehr, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz Prävention (Amt 37/51) Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(2) Es werden Vorgaben zu Anforderungen an Rettungswege mitgeteilt. a) Es folgen Hinweise zu Rettungswegen, Aufstellflächen und Abständen. Im Rahmen der Erarbeitung des dem Bebauungsplan zu Grunde liegenden Konzepts erfolgte eine Abstimmung mit der Feuerwehr hinsichtlich der o.g. Anforderungen an Rettungswege und Aufstellflächen für die Feuerwehr. Die abschließende Bewertung erfolgt im Baugenehmigungsverfahren. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 25 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . Der Stellungnahme wird gefolgt. b) Es wird davon ausgegangen, dass für das Plangebiet die Erschließung hinsichtlich einer angemessenen Löschwasserversorgung gem. § 3 (2) BHKG durch die Stadtwerke Düsseldorf AG aus dem Trinkwasserrohrnetz sichergestellt wird. Es folgen Hinweise zur Löschwasserversorgung. Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen und im weiteren Baugenehmigungsverfahren berücksichtigt. Der Stellungnahme wird gefolgt. 20. Feuerwehr, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz (Amt 37/432) Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(2) Die Auswertung von Luftbildaufnahmen des Kampfmittelbeseitigungsdienstes ergab keine Hinweise auf das Vorhandensein von Kampfmitteln. Eine Überprüfung auf Kampfmittel ist nicht erforderlich. Eine Garantie auf Kampfmittelfreiheit kann gleichwohl nicht gewährt werden. Bei Erdarbeiten mit erheblichen mechanischen Belastungen ist eine Sicherheitsdetektion durchzuführen. Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen und in der weiteren Planung berücksichtigt. Der Stellungnahme wird gefolgt. 21. Amt für Schule und Bildung (Amt 40) Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(2) Durch die im Verfahren vorgesehenen Wohneinheiten verschärft sich die im SB4 bereits kritische Lage im Grundschulbereich noch weiter. Aus diesem Grund ist der Investor an einer der im Linksrheinischen geplanten Maßnahmen im Rahmen des Städtebaulichen Vertrages zu beteiligen. Da für die beiden nächstgelegenen Kapazitätsschaffungen noch keine Kostenschätzungen vorliegen, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht klar, wie hoch der Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen. Update (Stand § 3 (2) / Mai 2026): Nach Abstimmung mit dem stellungsnehmenden Amt ist die Forderung nach einem Folgekostenbeitrag zurückgenommen worden. Der Stellungnahme wird nicht gefolgt. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 26 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . Folgekostenbeitrag sein wird. Amt 40 wird sich bemühen, schnellstmöglich Kostenschätzungen zu erstellen, sodass dann auch ein konkreter Folgekostenbeitrag erstellt und in den SBV aufgenommen werden kann. 22. Jugendamt (Amt 51/19) Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(2) Seitens des Jugendamtes bestehen keine Bedenken gegen die vorgesehenen Planungen. Die Kindertageseinrichtung ist mit vier Gruppen eingeplant und eine ausreichend große Außenspielfläche ist ebenfalls berücksichtigt. Update (Stand § 3 (2) / Mai 2026 ): Gegenüber dem Planungsstand zur Beteiligung der Behörden, sonstigen Träger öffentlicher Belange und Fachämter nach § 4 (2) BauGB, der der Stellungnahme zu Grunde liegt, ist im aktuellen Planungsstand eine Kindertageseinrichtung mit drei Gruppen vorgesehen. Die Planungen wurden mit dem Jugendamt abgestimmt. Die Außenspielfläche ist entsprechend ebenfalls kleiner als in früheren Planungsständen geplant, aber ebenfalls mit dem Jugendamt abgestimmt. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. 23. Sportamt (Amt 52) Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(2) Bei den weiteren Planungen soll darauf geachtet werden, dass der Sportbetrieb auf der in der Nähe liegenden Bezirkssportanlage Schorlemer Str. 61 nicht beeinträchtigt werden darf. Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen. Eine Beeinträchtigung des Sportbetriebs auf der Bezirkssportanlage Schorlemer Str. 61 ist nicht zu erwarten. Der Stellungnahme wird gefolgt. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 27 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 24. Bauaufsichtsamt (Amt 63/0) Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(2) a) Die zulässigen Nutzungen sind neben Wohnen auch solche zu gesundheitlichen oder sozialen Zwecken. Die Planung soll daher Ausnahmen für oberirdische Stellplätze berücksichtigen. Ebenso soll eine Hol- und Bringzone für die Kita und Nebenanlagen wie Mülltonnengebäude oder Fahrradabstellplätze festgesetzt werden. Vor dem Hintergrund der Erschließung des Plangebietes mit dem öffentlichen Nahverkehr und im Sinne der angestrebten Mobilitätswende sowie einer Reduzierung der verkehrlichen Belastung durch Hol- und Bringverkehr wird in Abstimmung mit dem Amt für Verkehrsmanagement auf die Ausweisung einer Hol- und Bringzone für die Kita verzichtet. Auf eine Festsetzung von Mülltonnengebäuden als Nebenanlagen wird verzichtet, da eine Integration der Müllaufstellung in der geplanten Tiefgarage mit einer temporären Aufstellung im Bereich der Platzfläche vorgesehen ist. Diese Lösung ist mit dem Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz vorabgestimmt. Eine Duldung wurde in Aussicht gestellt. Auf eine Festsetzung von Fahrradabstellplätzen wird ebenfalls verzichtet, da die privaten Stellplätze gesammelt in der Gemeinschaftsgarage untergebracht werden sollen. Öffentliche Abstellplätze werden im weiteren Baugenehmigungsverfahren nachgewiesen. Ausnahmen für Stellplätze für Nutzungen zu gesundheitlichen oder kulturellen Zwecken werden nicht festgesetzt, da im Sinne der Mobilitätswende eine Reduzierung der verkehrlichen Belastung angestrebt wird. Des Weiteren wird die Anlage von qualitativ hochwertigem Freiraum der Anlage von Stellplätzen vorgezogen. Der Stellungnahme wird nicht gefolgt. b) Die unter Gliederungspunkt I.6 der textlichen Die Planzeichnung wurde dahingehend angepasst, dass die Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 28 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . Festsetzungen gemachten Festsetzungen zu Mindestabstandsflächen sind nicht nachvollziehbar. Die Punkte AF sind im Plan selbst nicht zu finden. bereits vorhandenen Punkte AF im Plan besser sichtbar und die Festsetzung damit nachvollziehbarer ist. Die textliche Festsetzung, auf die sich in der Stellungnahme bezogen wird, ist im aktuellen Planentwurf die Nr. 7. Der Stellungnahme wird gefolgt. c) Zur Herstellung von Fahrradstellplätzen gelten die Vorgaben der Satzung der Landeshauptstadt Düsseldorf über die Herstellung von Stellplätzen und Garagen sowie von Abstellplätzen für Fahrräder nach § 48 Bauordnung NRW (Stellplatzsatzung), nach denen Fahrradstellplätze auf dem Grundstück nachzuweisen sind. Die dem Bebauungsplan zu Grunde liegende Verkehrsplanung sieht die Unterbringung der Fahrradstellplätze in der Tiefgarage innerhalb des Grundstücks vor. Darüber hinaus werden oberirdische Besucherstellplätze vorgesehen. Der Stellungnahme wird gefolgt. d) Im unmittelbaren Umfeld des Bauvorhabens befinden sich Gasleuchten, die als Teil der Düsseldorfer Gasbeleuchtung am 26.09.2020 in die Denkmalliste eingetragen wurden. Das Vorhaben löst die Notwendigkeit aus, die Aufsatzleuchten Nr. 2096-002, 2096-004 und 2096-006 zu versetzen. Hierfür wird die denkmalrechtliche Erlaubnis in Aussicht gestellt. Der Antrag auf Denkmalrechtliche Erlaubnis gemäß § 9 DSchG ist beim Institut für Denkmalschutz und Denkmalpflege im Bauaufsichtsamt zu stellen. Hierfür ist eine Kontaktaufnahme mit dem Amt für Verkehrsmanagement als Straßenbaulastträgerin erforderlich, dass unter Angabe des neuen Leuchtenstandortes den entsprechenden Antrag stellt (verkehrstechnik@duesseldorf. Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen und in der weiteren Planung berücksichtigt. Verweise auf die denkmalgeschützten Gasleuchten sind in der Planzeichnung und den nachrichtlichen Übernahmen aufgenommen. Der Stellungnahme wird gefolgt. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 29 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . de ). In der Straße Alt- Niederkassel befinden sich zudem Alt Düsseldorfer Leuchten, die bei der Einrichtung der Baustelle und der Durchführung der Maßnahme keinen Schaden nehmen dürfen; falls erforderlich sind Schutzmaßnahmen zu veranlassen. Die Notwendigkeit von Schutzvorkehrungen und die Art der Ausführung sind vorab mit dem Amt für Verkehrsmanagement abzustimmen. 25. Amt für Wohnungswesen (Amt 64) Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(2) a) Nach den Fördervoraussetzungen der Wohnraumförderungsbestimm ungen können Mietwohnungen unter anderem nur dann öffentlich gefördert werden, wenn mindestens ein Drittel der Grundstücksfläche als nutzbare Gr ünfläche (ohne Stellplätze) gestaltet wird. Ggf. erforderliche Abweichungen sind - wenn die erforderliche Grünfläche auf andere Weise kompensiert werden kann, zum Beispiel durch ein entsprechendes Wohnumfeld, überdurchschnittlich große Balkone oder eine Dachbegrünung – frühzeitig abzustimmen. Die genannten Fördervoraussetzungen stehen in der Planung der gesamtstädtischen Zielsetzung der Schaffung von Wohnraum in integrierten Lagen sowie dem Bedarf zur Herstellung einer Kindertagesstätte entgegen. Der Bebauungsplan setzt einen Grünflächenanteil von mindestens 25 % für das Plangebiet fest. Das Konzept sieht die Schaffung für die Bewohnerschaft nutzbarer qualitativ hochwertiger privater bzw. halböffentlicher Freiräume im Inneren des Plangebiets vor. Die Durchwegbarkeit wird durch ein Gehrecht gesichert. Darüber hinaus stehen im Umfeld des Plangebiets öffentliche Freiräume (Rheinauen, Grünanlagen und Spielplätze Schorlemer Straße und St.-Remo-Straße) zur Verfügung. Quantitative Defizite bei den Spielplatzflächen werden durch eine höhere Ausstattungs- und Gestaltqualität ausgeglichen. Zusätzlich werden alle Flachdach-Teile der Gebäude durch Fassadenbegrünung begrünt, was eine Gesamtfläche von ca. 1080 m 2 ausmacht. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 30 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . Die Außenanlagenplanung sowie die Kompensation einer Unterschreitung der Vorgabe im Hinblick auf die Beantragung von Fördermitteln wurde mit dem Amt für Wohnungswesen vorabgestimmt. Der Stellungnahme wird teilweise gefolgt. b) Die Wohnungsmenge für die öffentlich geförderten Wohnungen soll so konzipiert werden, dass ca. 40% der Wohnungen für Einpersonenhaushalte geeignet sind. Dazu sind Zweiraumwohnungen mit einer Wohnfläche von ca. 50 m² zu planen. Der Hinweis wird in der Planung berücksichtigt. Update (Stand § 3 (2) / Mai 2026): Die aktuelle dem Bebauungsplan zu Grunde liegende Planung entspricht dem mittlerweile eingeführten „Düsseldorfer Baulandmodell“ und entspricht den Vorgaben, dass mindestens 50 % der geplanten Wohnfläche in Verbindung mit den sich daraus ergebenden Wohneinheiten im öffentlich geförderten Wohnungsbau realisiert werden müssen. Der Stellungnahme wird gefolgt. 26. Liegenschaftsamt (Amt 65) Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(2) Das B -Plan -Gebiet umfasst keine städtische Liegenschaft. Die umliegenden öffentlichen Verkehrsflächen befinden sich in der Verwaltung des Amtes 66. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. 27. Amt für Verkehrsmanagement (Amt 66) Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(2) a) Im vorliegenden Verkehrsgutachten vom Büro Lindschulte (Stand: 08.01.2021) ist insbesondere Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen. Die Planung der Tiefgarage folgt den Maßen der Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 31 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . die prognostizierte Verkehrsbelastung für das Plangebiet geprüft und freigegeben worden. Es ist im weiteren Verlauf darauf zu achten, dass die Deckenhöhe der Tiefgarage auch für Fahrradfahrende ausgelegt ist, damit diese die Fahrradabstellanlagen erreichen können. Sonderbauverordnung (lichte Höhe > 2,00m). Update (Stand § 3 (2) / Mai 2026): Die Verkehrsuntersuchung wurde in der Zwischenzeit durch das Büro Lindschulte Ingenieurgesellschaft mbH mit Stand 16.10.2025 anhand aktueller Verkehrsmengenberechnungen und auf Grundlage einer aktuellen Verkehrszählung aktualisiert und mit dem Amt für Verkehrsmanagement abgestimmt . Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. b) Der vorhandene Straßenquerschnitt der Kanalstraße wird von 12,00 m auf durchschnittlich 14,00 m verbreitert, um den Verkehr leistungsfähig abwickeln zu können. Die Fahrbahn weist zukünftig eine Breite von 5,10 m auf, sodass der Begegnungsfall PKW-PKW möglich ist. Die Planung der öffentlichen Verkehrsfläche ist in enger Abstimmung mit dem Amt für Verkehrsmanagement durchzuführen. Die Prüfung der Verlagerung der bisher nicht barrierefreien Bushaltestelle „Kanalstraße“ in den Bereich des geplanten Containerstandorts (am geplanten Platz) wird vorgeschlagen, da ankommende Kinder der angrenzenden Einrichtungen die Kanalstraße nicht mehr überqueren müssen. Auf privaten Flächen nachzuweisende Fahrradabstellanlagen sind öffentlich zugänglich, barrierefrei erreichbar und gut beleuchtet auszugestalten. Auch die Zunahme an Lastenrädern soll berücksichtigt werden. Die Entwurfsplanung der Kanalstraße sowie das amtsinterne Umlaufverfahren erfolgten in Abstimmung mit dem Amt für Verkehrsmanagement. Update (Stand § 3 (2) / Mai 2025): Im Jahr 2025 erfolgte in Abstimmung mit dem Amt für Verkehrsmanagement eine erneute Überarbeitung der Entwurfsplanung. Weiterhin ist die Verbreiterung der Fahrbahn der Kanalstraße auf 5,10 m vorgesehen. In diesem Zusammenhang wurde der Vorschlag zur Verlegung der Bushaltestelle „Kanalstraße“ in der Planung umgesetzt sowie eine Sharing-Station integriert. Flächen, in denen eine Tiefgarage hergestellt werden kann, sind in der Planzeichnung festgesetzt. Dementsprechend ist eine Unterbauung von öffentlichen bzw. zukünftig öffentlichen Verkehrsflächen nicht zulässig. Die Hinweise zur Planung der Fahrradabstellanlagen werden im weiteren Baugenehmigungsverfahren berücksichtigt. Der Stellungnahme wird gefolgt. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 32 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . Zusätzliche Fahrradabstellanlagen im öffentlichen Raum sind zu vermeiden. In den textlichen Festsetzungen soll unter Punkt 2 berücksichtigt werden, dass Unterbauungen von öffentlichen, beziehungsweise zukünftig öffentlichen Verkehrsflächen nicht zulässig sind. Aus straßenbautechnischer Sicht bestehen weiterhin keine Bedenken. c) Die Maßnahme ist nicht im MIP enthalten. Es sind keine Zuwendungen zu erwarten. Eine Kostenberechnung für die Straßenarbeiten liegt erst nach dem Umlaufverfahren vor, weshalb die Kosten zum aktuellen Zeitpunkt nicht benannt werden können. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. d) Es wird darauf hingewiesen, dass die Stellungnahme der Stadtwerke Düsseldorf AG, Abt. Öffentliche Beleuchtung noch nicht vorliegt und nachgereicht wird. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. 28. Stadtentwässerungsbetrieb (Amt 67) Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(2) a) Das Bebauungsplangebiet ist bereits vollständig erschlossen. Aktuell befindet sich das Grundstück im Besitz eines Eigentümers. Da es sich damit um eine reine Grundstücksentwässerung handelt, ist die Abteilung Grundstücksentwässerung 67/5 frühzeitig in die Planungsgespräche miteinzubinden. Sollte die Teilung / der Verkauf von Grundstücksteilen nicht ausgeschlossen werden können, ist die Festlegung von Leitungsrechten für die am Pastor-Zentis-Weg gelegenen Grundstücke in Hinblick auf Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 33 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . die abwassertechnische Erschließung erforderlich. In diesem Fall ist der Stadtentwässerungsbetrieb (SEBD) ebenfalls frühzeitig einzubinden. b) Aufgrund der Grundstücksgröße ist ein Überflutungsnachweis nach DIN 1986-100 erforderlich. Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen. Ein entsprechender Überflutungsnachweis wurde erstellt. Der Stellungnahme wird gefolgt. c) Gemäß „Satzung über die Abwasserbeseitigung der Grundstücke im Stadtgebiet Düsseldorf (Abwassersatzung) vom 21.12.2011“ ist die Rückstauebene die Straßenoberkante (Fahrbahn einschließlich Gehwege, Seitenstreifen usw.) vor dem anzuschließenden Grundstück. Im Plangebiet darf die Gradiente der Trasse der zur abwassertechnischen Erschließung erforderlichen öffentlichen Abwasserkanäle an keiner Stelle die Rückstauebene am Anschlusspunkt der vorhandenen öffentlichen Abwasserkanalisation unterschreiten. Details sind mit dem Stadtentwässerungsbetrieb abzustimmen. Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen und im weiteren Baugenehmigungsverfahren berücksichtigt. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. d) Die Textpassagen in den textlichen Festsetzungen unter II. Nachrichtliche Übernahme -Punkt 2. Hochwasserrisikogebiete und in der Begründung im Teil A -Punkt 7.11 Hochwasserrisikogebiete sind missverständlich. Es wird vorgeschlagen, den Text wie folgt zu ändern: Es folgt ein Textbaustein zur Übernahme in Teil B der Die genannten Passagen wurden in den textlichen Festsetzungen und der Begründung entsprechend angepasst. Der Stellungnahme wird gefolgt. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 34 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . Begründung zum Thema Hochwasser. e) In den textlichen Festsetzungen (erster Absatz) ist der Fachbegriff „Kanalisationsplan“ gegen den Fachbegriff „Generalentwässerungsplan“ auszutauschen. Der Kopftext innerhalb der textlichen Festsetzungen wurde gemäß der städtischen Mustervorlage angepasst. Der betroffene Satz ist im Zuge dieser Anpassung entfallen, da er im städtischen Muster nicht enthalten ist. Der Stellungnahme wird nicht gefolgt. f) Es werden Textbausteine zur Übernahme in Teil B der Begründung zu den Themen Niederschlagswasser- und Schmutzbeseitigung, Hochwasserbelange und Klimaanpassung zur Verfügung gestellt. Die genannten Passagen wurden in der Begründung, Teil B in den Kapiteln 12.4.2 Niederschlags- und Schmutzwasserbeseitigung, 12.4.3 Urbane Sturzfluten und Starkregen, 12.4.6 Hochwasserbelange entsprechend sinngemäß aufgenommen und ergänzt. Der Stellungnahme wird gefolgt. g) Es werden allgemeine Kriterien zur Minimierung negativer Auswirkungen von Sturzfluten genannt. Entsprechend der Planung wurde ein Überflutungsnachweis erstellt. Darin wurden die topographischen Gegebenheiten, Fließwege, Zuflüsse an angrenzende Bereiche und die Flächenbilanz der Planung berücksichtigt. Im Ergebnis lässt sich festhalten, dass die entsprechenden Anforderungen an den Überflutungsnachweis erbracht werden. Neben den bereits eingeplanten Maßnahmen zur Minimierung von Hochwasserschäden sowie einer Optimierung des Ablaufs (Erhöhung des Geländes entsprechend den Tiefen der überschwemmungsgefährdeten Gebiete, Vermeidung von Öffnungen des Kellergeschosses, erhöhte Eingänge), wird die geplante Tiefgaragenausfahrt als Risikostelle identifiziert. Dementsprechend wird eine Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 35 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . Abschottung der Tiefgarageneinfahrt mittels einer mobilen Hochwasserschutzeinrichtung empfohlen. Die Hinweise des Überflutungsnachweises werden in der weiteren Planung berücksichtigt. Der Stellungnahme wird gefolgt. h) Es wird darauf hingewiesen, dass neben den Angaben im Plan zu First- und Traufhöhen Angaben zur Oberkante Fertigfußboden enthalten sein sollen. Diese dienen als wichtige Orientierung im Hinblick auf die Abschätzung des Überflutungsrisikos im Starkregenfall. Die Tiefgaragenausfahrt soll ebenfalls im Plan dargestellt oder textlich ergänzt werden. Die Anmerkungen der Stellungnahme zum Bebauungsplanverfahren nach § 13a BauGB (Scoping) haben weiterhin Bestand und sind zu beachten. Angaben zur Oberkante Fertigfußboden wurden in der Planzeichnung ergänzt. Der Bereich der Tiefgaragenzu-und -ausfahrt ist zeichnerisch festgesetzt. Update (Stand § 3 (2) / Mai 2026): Die Festsetzungen zu Firsthöhen wurden im Zuge der vertieften Planung in Festsetzungen zu Gebäudehöhen geändert. Dies hat jedoch keine Auswirkungen auf die Ablesbarkeit der Höhenfestsetzungen. Der Stellungnahme wird gefolgt. 29. Garten-, Friedhofs- und Forstamt (Amt 68) Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(2) a) Im Bebauungsplanvorentwurf sind die Abschnitte der Baugrenzen und Baulinien zeichnerisch zu markieren, bei denen eine Fassadenbegrünung festgesetzt wird. Dies trifft auch auf die Baugrenzen entlang der öffentlichen Verkehrsflächen Niederkasseler Straße und Kanalstraße zu. Die Vorgaben zur Fassadenbegrünung werden noch im Rahmen der Gemäß der Grünordnungsplanung wurde eine entsprechende zeichnerische Festsetzung ergänzt und die Vorgaben zur Fassadenbegrünung im Grünordnungsplan abgebildet. Der Stellungnahme wird gefolgt. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 36 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . Grünordnungsplanung erarbeitet. b) Am Pastor-Zentis-Weg werden drei Bäume zeichnerisch mit Bindung zum Erhalt festgesetzt und ein weiterer satzungsgeschützter Baum ist zu schützen. Es handelt sich um die Bäume Nr. 32 bis 35 der Baumliste zum GOP, die Kronendurchmesser von 8 bzw. 12 m besitzen. Die textliche Festsetzung erlaubt die Überschreitung der Baugrenzen mit Balkonen von bis zu 3 m Tiefe. Die Errichtung von Balkonen plus Einhaltung eines Sicherheitsabstandes von mindestens 1 m würde dazu führen, dass die Baumkronen einseitig erheblich eingekürzt werden müssen. Dies steht im Widerspruch zur Erhaltungsfestsetzung der 4 Bäume. Update (Stand § 3 (2) / Mai 2026 ): Im Zuge einer aktuellen Analyse (Februar 2026) des Baumbestandes auf dem Plangebiet konnte in Abstimmung mit dem Garten-, Friedhofs- und Forstamt aufgrund von unter anderem negativen Vitalitätsprognosen lediglich ein Baum entlang des Pastor-Zentis-Weg, also insgesamt zwei Bäume im Plangebiet, als weiterhin erhaltenswert eingestuft werden. Zusätzlich wurden jedoch drei Bäume zeichnerisch zur Neupflanzung festgesetzt. Im Bereich des zum Erhalt festgesetzten Baumes sind durch Festsetzungen in der Planzeichnung lediglich Terrassen ohne Überdachung möglich, weshalb ein Konflikt mit dem Bestandsbaum nicht zu erwarten ist. Bei den neu anzupflanzenden Bäumen kann in der Bauausführung darauf geachtet werden, dass ein Konflikt mit einem potentiellen Balkon ausgeschlossen wird. Der Stellungnahme wird teilweise gefolgt. c) Die Grünflächenquote im WA - Gebiet ist auf mindestens 25 % zu erhöhen. Gemäß Bilanzierung im GOP sollen 1.813 m² Grünflächen auf unterbauten und nicht unterbauten Flächen angelegt werden. Das entspricht ca. 25 % des WA-Gebietes. Eine Erhöhung ist auch geboten, da im WA-Gebiet eine Überschreitung der GRZ bis zu 0,9 zugelassen werden soll. Die geforderte Erhöhung des festgesetzten Grünanteils auf 25 % wurde umgesetzt. Der Stellungnahme wird gefolgt. d) Der GOP stellt auf unterbauten Flächen 10 neue Bäume dar. Auf den nicht unterbauten Die in der Stellungnahme benannte Festsetzung Nr. 9.3 ist im aktuellen Bebauungsplanentwurf Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 37 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . Grundstücksflächen könnten an der Ecke Alt Niederkassel / Pastor-Zentis-Weg mindestens 2 zusätzliche Baumstandorte geschaffen werden. Die Anzahl der Baumpflanzungen ist nach Überarbeitung des GOP in der textlichen Festsetzung zu erhöhen. Für die Baumstandorte auf den unterbauten Grundstücksflächen (Tiefgaragen) gilt die textliche Festsetzung Nr. 9.3 in Bezug auf das Substratvolumen von 50 m 3 je Baum und die Stärke der Substratüberdeckung von 130 cm. Die durchwurzelbare Baumgrube von 12 m 3 gilt nur für Bäume auf nicht unterbauten Flächen. nun Nr. 10.3. Die Hinweise zum Substratvolumen und der Stärke der Substratüberdeckung sind in den aktuellen textlichen Festsetzungen unter Punkt 10.2 aufgeführt. Gemäß der Grünordnungsplanung wurde die Anzahl der Bäume auf unterbauten Flächen auf 8 und auf nicht unterbauten Flächen auf 11 erhöht. Die Verortung der anzupflanzenden Bäume wurde, bis auf die drei zeichnerisch festgesetzten Bäume entlang des Pastor-Zentis-Weg, nicht vorgegeben und unterliegt somit der weiteren Freianlagenplanung. Die Festsetzung wurde zudem umformuliert, um die Anforderungen an die Pflanzung nachvollziehbar festzusetzen. Der Stellungnahme wird gefolgt. e) Aus stadtökologischen Gründen und um einen Ausgleich für die hohe städtebauliche Dichte mit einer zulässigen GRZ bis zu 0,9 zu erreichen, sind Maßnahmen zur Dachbegrünung auf den 3 niedrigen Bauteilen mit der Festsetzung II / SD im südöstlichen Bereich das Plangebietes Alt-Niederkassel / Pastor-Zentis-Weg zu prüfen und textlich festzusetzen. Wenn ein Satteldach als Dachform vorgeschrieben wird, darf die Dachneigung für eine extensive Dachbegrünung gemäß der FLL Dachbegrünungsrichtlinie eine maximale Dachneigung von 30° aufweisen. Zwischen 15° und 30° Dachneigung sind konstruktive Schubsicherungen zur lagerstabilen Ausbildung der Update (Stand § 3 (2) / Mai 2026): Die gemäß der aktuellen Planung festgesetzte Dachform des Mansarddachs (anstatt vorher Satteldach) mit Flachdachabschluss erlaubt auf allen Gebäuden eine Dachbegrünung. Entsprechend wurde in den textlichen Festsetzungen die Anlage von extensiver Dachbegrünung auf flach geneigten Dächern vorgeschrieben (siehe textliche Festsetzung Nr. 10.6). Die Fläche der Dachbegrünung im Plangebiet wird hierdurch deutlich vergrößert, auf nun circa 1100 m 2 . Der Stellungnahme wird gefolgt. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 38 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . Vegetationstragschicht notwendig. f) Aus stadtökologischen und stadtbildgestalterischen Gründen und um einen Ausgleich für die hohe städtebauliche Dichte mit einer zulässigen GRZ bis zu 0,9 zu erreichen, sind Maßnahmen zur Fassadenbegrünung zu prüfen und textlich festzusetzen. Die Vorschläge sind im GOP zu konkretisieren. Bei der Fassadenbegrünung haben die besonnten Fassadenseiten die höchste Priorität. Aber auch die Fassadenseiten Kanalstraße und Niederkasseler Straße sind aus gestalterischen Gründen zu betonen, da hier der nach altem Baurecht (B-Plan Nr. 5278/027 von 1966) ausgewiesene lineare Grünstreifen entfällt. Möglichkeiten bieten auch punktuelle Rankhilfen an auskragenden Balkonen. Die Anpflanzungen sind fachgerecht gemäß der FLL-Fassadenbegrünungsrichtlinie durchzuführen und auf Dauer zu erhalten, Ausfälle sind wertgleich in der folgenden Vegetationsperiode zu ersetzen. Im GOP wurden Vorschläge zur Grünordnungsplanung konkretisiert und eine entsprechende textliche Festsetzung ergänzt. Insgesamt wurden 11 unterschiedliche geeignete Stellen für Fassadenbegrünung im Plangebiet identifiziert und im B-Plan festgesetzt. Die Fassadenseiten Kanalstraße und Niederkasseler Straße (Gebäude 1), somit an prominenter Stelle am neuen Platz, wurden hierbei besonders berücksichtigt. Der Stellungnahme wird gefolgt. g) Die in der Planzeichnung mit Bindung zum Erhalt zeichnerisch festgesetzten Bestandsbäume sind dauerhaft zu erhalten, bei der Errichtung baulicher Anlagen fachgerecht zu schützen und bei Abgang am alten Standort durch eine Neupflanzung mit Stammumfang 20 – 25 cm aus der Baumliste im Grünordnungsplan zu ersetzen. Eine entsprechende textliche Festsetzung wurde ergänzt. Update (Stand § 3 (2) / Mai 2026): In Abstimmung mit dem Garten-, Friedhof- und Forstamt sind aufgrund aktueller Untersuchungen der Bestandsbäume im aktuellen Bebauungsplanentwurf nur noch zwei Baumstandorte zum Erhalt festgesetzt (vgl. hierzu Nr. 30 b)). Als Kompensationsmaßnahme werden die entfallenden Bäume im Plangebiet ersetzt. Es ist zudem festgesetzt worden, dass bei Abgang der erhaltenswerten Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 39 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . Bäume eine Neupflanzung mit Stammumfang von 30 - 35 cm erforderlich ist. Der Stellungnahme wird gefolgt. h) Zu öffentlichen Verkehrsflächen ist aus gestalterischen Gründen als Bezugshöhe für die Höhe der Einfriedung das Niveau des Oberflächenbelages der an das Grundstück angrenzenden Verkehrsflächen anzunehmen. Bei Geländeerhöhungen im WA-Gebiet, wie z.B. am Pastor-Zentis-Weg notwendig, entsteht ansonsten eine viel höhere Gesamteinfriedung aus Sockel plus Hecke / Zaun. Grundsätzlich wird wie gefordert das Bodenniveau des Oberflächenbelages der an das Grundstück angrenzenden Verkehrsfläche als Höhenreferenz angenommen. Aufgrund von Höhendifferenzen zwischen der Höhe des Grundstücks und der angrenzenden öffentlichen Verkehrsflächen ist jedoch bei Aufkantungen der Freiflächen (Sockel, Rampen oder vergleichbare bauliche Elemente) zur Wahrung des Bedürfnisses nach Schutz der Privatsphäre in den geplanten Wohneinheiten bzw. Gartenflächen eine höhere Einfriedung notwendig. Um zu hohen Einfriedungen mit einer dominanten Wirkung gegenüber den öffentlichen Gehwegen zu verhindern, wird in der textlichen Festsetzung eine Begrenzung der Höhe der Einfriedungen in diesen Bereichen gegenüber dem öffentlichen Gehwegbelag auf 1,80 m ergänzt. Der Stellungnahme wurde teilweise gefolgt. i) Der Absatz , enthalten unter III. Hinweise Nr. 5, „Die Gestaltungs- und Ausführungsplanung der Grünflächen ist im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens durch ein qualifiziertes Fachbüro mit dem Garten-Friedhofs- und Forstamt der Landeshauptstadt Düsseldorf als Fachbehörde abzustimmen“ kann entfallen. Bei Bauanträgen erfolgt die Der aktualisierte Hinweis ist nun unter III. Hinweise Nr. 6 zu finden. Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen und entsprechend umgesetzt. Der Stellungnahme wird gefolgt. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 40 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . Verfahrensbeteiligung durch das Bauaufsichtsamt mit den Bauvorlagen zur Grünplanung. Diese sind auf Grundlage der B-Plan-Festsetzungen und des Grünordnungsplanes durch Fachplaner zu erarbeiten. Eine generelle Abstimmung mit dem Gartenamt ist nicht notwendig. j) Die Abkürzung FLL lautet richtig: FLL = Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V., Bonn Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen. Betroffene Passagen werden entsprechend korrigiert. Der Stellungnahme wird gefolgt. k) Neben der Zukunftsbaumliste der Landeshauptstadt Düsseldorf ist ein Hinweis auf die Baumliste im Grünordnungsplan zu ergänzen. Der Hinweis auf die Baumliste des Grünordnungsplans wird entsprechend ergänzt (s. III. Hinweise Nr. 6). Der Stellungnahme wird gefolgt. l) Vorschlag zur Überarbeitung des Hinweises Nr. 9. Ein Absatz im Punkt „Fällungs-und Rodungsarbeiten“ kann entfallen. Anstelle der Formulierung ist auf die Empfehlungen zum Artenschutz in der ASP Stufe I zum B-Plan hinzuweisen. Konkrete Forderungen, wie das Umhängen des Meisen-Nistkastens, zusätzliche Nistkästen oder der Nachweis von Fledermausquartieren an neuen Gebäuden können im Städtebaulichen Vertrag geregelt werden. Da der Gebäudeabriss der Kirche mit ökologischer Baubegleitung schon erfolgt ist, kann der Absatz „Abrissarbeiten“ entfallen. Der aktualisierte Hinweis ist nun unter III. Hinweise Nr. 10 zu finden. Der Absatz im Hinweis Nr. 10 wurde entsprechend gekürzt. Da einzelne Gebäude wie die Kindertagesstätte noch nicht abgerissen wurden, sind die Empfehlungen der ASP Stufe I auch für Abrissarbeiten weiterhin enthalten. Update (Stand § 3 (2) / Mai 2026): Im weiteren Verfahren wurden Artenschutzrechtliche Vorsorgemaßnahmen in den städtebaulichen Vertrag aufgenommen. Der Stellungnahme wird gefolgt. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 41 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . m) Folgender Hinweis ist in die textlichen Festsetzungen aufzunehmen: „Die Fassadenbegrünung, die verwendeten Rankhilfen, die Herstellung der Pflanzstellen, die Auswahl der Kletterpflanzen und die Pflege sind gemäß der FLL-Fassadenbegrünungsrichtlinien „Richtlinien für die Planung, Bau und Instandhaltung von Fassadenbegrünungen“ in der bei Einreichung des Bauantrages als Richtlinie eingeführten Fassung auszuführen.“ (FLL = Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V., Bonn) Der Absatz wurde entsprechend ergänzt. Der Stellungnahme wird gefolgt. n) Stellungnahme zur Begründung, Teil A, Nr. 5.3, „Freiraumkonzept und Wegeführung“: Gehrecht Die Anbindung der Fußwege im Inneren des Quartiers ist zwar zu allen Seiten möglich, ein Gehrecht ist aber nur für die West-Ostverbindung eingetragen (G 1 / G 2). Der Pastor-Zentis-Weg ist nicht über ein Gehrecht für die Allgemeinheit angebunden. Die Verknüpfung des Plangebietes mit dem Fußgängerbereich über ein Gehrecht wird empfohlen. Das Gehrecht wurde um eine Verbindung zum Pastor-Zentis-Weg ergänzt. Update (Stand § 3 (2) / Mai 2026): Auf die Unterteilung des Gehrechts in zwei Bereiche wurde in der aktuellen Planzeichnung verzichtet. Es gibt nunmehr ein durchgehendes Gehrecht. Der Stellungnahme wird gefolgt. o) Stellungnahme zur Begründung, Teil A, Nr. 5.3, Freiraumkonzept und Wegeführung: Kinderspielflächen Der Begriff „gemeinschaftlich nutzbare Kinderspielflächen“ suggeriert, dass die Flächen durch die Allgemeinheit nutzbar sind. Es handelt sich um die privaten Spielflächen nach § 8 (4) BauO NRW und Spielplatzsatzung der LHD, die bestimmten Wohngebäuden Die Bezeichnung der Kinderspielflächen wurde als „private Kinderspielflächen“ konkretisiert. Eine Ausweitung des Gehrechts auf die Spielflächen ist somit nicht erforderlich. Der Stellungnahme wird gefolgt. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 42 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . zugeordnet werden. Ein Gehrecht ist nicht eingetragen. Die Formulierung ist zu prüfen oder das Gehrecht auf die Spielflächen auszuweiten. p) Stellungnahme zur Begründung, Teil A, Nr. 5.3, Freiraumkonzept und Wegeführung: Ersatzmaßnahmen für Baumfällungen Die Fällung von 29 satzungsgeschützten Bäumen kann im WA-Gebiet nicht ausgeglichen werden. Die Anzahl an Baumpflanzungen auf unterbauten und nicht unterbauten Flächen ist an fachlich sinnvollen Stellen zu erhöhen. Ersatzmaßnahmen sind im Grünordnungsplan zu erläutern. Dazu gehört die Planung neuer Straßenbaumstandorte. Als Ausgleich für die Baumpflanzungen wurde die Anzahl der auf dem Grundstück vorgesehenen Baumpflanzungen von insgesamt 10 auf insgesamt 19 erhöht. Zudem werden zusätzliche Baumpflanzungen entlang der Niederkasseler Straße vorgesehen und im städtebaulichen Vertrag gesichert. Der Stellungnahme wird gefolgt. q) Stellungnahme zur Begründung, Teil A, Nr. 5.3, Freiraumkonzept und Wegeführung: Dach- und Fassadenbegrünung: Zum Thema Freiraumkonzept sind Maßnahmen zur Dach-und Fassadenbegrünung auf Grundlage des Grünordnungsplanes zu ergänzen. Die Themen wurden in die Beschreibung des Freiraumkonzepts aufgenommen. Der Stellungnahme wird gefolgt. r) Stellungnahme zur Begründung, Teil A, Nr. 6.2, Maß der baulichen Nutzung: Die Obergrenze für die GRZ soll bis 0,9 angehoben werden. Die Begründung nennt verschiedene Umstände und Maßnahmen, die für einen Ausgleich der stärkeren Versiegelung sorgen sollen. Im Katalog fehlen zusätzliche Maßnahmen mit positiven Auswirkungen auf die Der Grünflächenanteil im Plangebiet beträgt 25% und wird durch die textliche Festsetzung Nr. 10.1 gesichert. Die Anzahl der Baumpflanzungen im Baugebiet und im angrenzenden öffentlichen Straßenraum wurde deutlich erhöht (s. Stellungnahme Nr. 30 p)). Insgesamt werden 22 Bäume (11 auf nicht unterbauten Flächen, 8 auf unterbauten Flächen und 3 entlang der Niederkasseler Straße) als Kompensationsmaßnahmen festgelegt, durch textlich Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 43 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . stadtökologischen Funktionen. Der Grünflächenanteil beträgt nur 20 – 25 %, die Festsetzung der Tiefgaragenbegrünung ist Standard und die Baumverluste werden nicht ausgeglichen. Wie bereits mehrfach vom Gartenamt gefordert, führt die intensive Begrünung der baulichen Anlagen in Form von Fassadenbegrünung im verdichteten Quartier mit geringem Flächenanspruch zur Verbesserung der mikroklimatischen Situation und bietet Lebensstätten für Brutvögel und Insekten. Priorität sollten die besonnten Fassadenseiten haben. Ergänzend können die niedrigen II-geschossigen Bauteile mit einer extensiven Dachbegrünung oder als Grasdach ausgeführt werden, bei Satteldächern mit einer Dachneigung < 30°. festgesetzte vergleichbar größere Pflanzqualitäten und höhere Anforderungen an Wurzelräume auf nicht unterbauten Flächen entsteht so zumindest ein qualitativer Ausgleich. Fassaden- und Dachbegrünung wurde in Einklang mit dem architektonischen Konzept festgesetzt. Siehe hierzu auch Stellungnahme Nr. 30 e). Der Begründungstext wurde entsprechend ergänzt. Der Stellungnahme wird gefolgt. s) Stellungnahme zur Begründung, Teil A, Nr. 6.2.6, Überschreitung der Baulinien und Baugrenzen: Unter Hinweis auf die Stellungnahme zu TF 5.1 wird angeregt, am Pastor-Zentis-Weg zum Schutz der zeichnerisch festgesetzten und satzungsgeschützten Bestandsbäume keine auskragenden Balkone zuzulassen. Damit werden massive Eingriffe in die Baumkronen verhindert. Die betreffende Festsetzung ist nun unter I. Textliche Festsetzungen Nr. 6.1 bzw. 6.2 geführt. Update (Stand § 3 (2) / Mai 2026): Siehe dazu Stellungnahme Nr. 30 b) Der Stellungnahme wird gefolgt. t) Stellungnahme zur Begründung, Teil A, Nr. 6.9, Geh-, Fahr- und Leitungsrechte: Unter Hinweis auf die Stellungnahme zur Begründung 5.3 wird Eine Erweiterung des Gehrechts auf die privaten Spielflächen wird nicht umgesetzt, da es sich um die nach städtischer Spielplatzsatzung hergestellten, den angrenzenden Wohneinheiten zugehörigen privaten Spielflächen handelt, die Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 44 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . angeregt, im WA-Gebiet das Gehrecht auf die privaten Spielflächen auszuweiten. nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Der Stellungnahme wird nicht gefolgt. u) Stellungnahme zur Begründung, Teil A, Nr. 6.10, Artenschutz: Die Formulierung „Eine Artenschutzprüfung der Stufe II nach Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) ist nicht erforderlich“ ist wie folgt zu ändern: „Eine vertiefende artenschutzrechtliche Prüfung der Stufe II auf Grundlage der Verbotstatbestände in §44 Bundesnaturschutzgesetz (BNatschG) wird im Ergebnis der ASP Stufe I nicht gefordert“. Der Absatz der Begründung wurde entsprechend angepasst. Der Stellungnahme wird gefolgt. v) Stellungnahme zur Begründung, Teil A, Nr. 6.11, Grünplanerische Inhalte: Erhaltung von Baumstandorten: Die Erhaltung der Bestandsbäume erfolgt in erster Linie auf Grundlage der Baumschutzsatzung und nach gutachterlicher Prüfung der Vitalität und der möglichen Eingriffe in den Wurzelraum durch die Ausschachtungen für die Tiefgarage. Der Begründungstext wurde entsprechend ergänzt. Der Stellungnahme wird gefolgt. w) Stellungnahme zur Begründung, Teil A, Nr. 6.11, Grünplanerische Inhalte: Baumpflanzungen: Unter Hinweis auf die Stellungnahme zur TF 9.2 wird eine Erhöhung der Anzahl anzupflanzender Bäume gefordert, um die Eingriffe in Die betreffenden Festsetzungen sind nun unter I. Textliche Festsetzungen Nr. 10.3 und 10.4 geführt. Gemäß der Grünordnungsplanung wurde die Anzahl der Bäume auf unterbauten Flächen auf acht und auf nicht unterbauten Flächen auf elf erhöht. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 45 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . den satzungsgeschützten Baumbestand im WA-Gebiet in größerem Umfang auszugleichen. Der Stellungnahme wird gefolgt. x) Stellungnahme zur Begründung, Teil A, Nr. 6.11, Grünplanerische Inhalte: Begrünung der nicht überbauten Grundstücksflächen: Unter Hinweis auf die Stellungnahme zur TF 9.1 wird eine Erhöhung des Grünflächenanteils auf mindestens 25 % gefordert. Die Fläche des WA-Gebietes beträgt 7.072 m². Der GOP bilanziere Grünflächen von 1.813 m². Das entspricht ca. 25 % des WA-Gebietes. Die betreffende Festsetzung ist nun unter I. Textliche Festsetzungen Nr. 10.1 geführt. Die geforderte Erhöhung des festgesetzten Grünanteils auf 25 % wurde umgesetzt. Der Stellungnahme wird gefolgt. y) Stellungnahme zur Begründung, Teil A, Nr. 6.11, Grünplanerische Inhalte: Öffentliche und private Kinderspielplätze: Unter 6.11 der Begründung fehlt die Erläuterung zur Versorgung des WA-Gebietes mit öffentlichen und privaten Kinderspielplätzen. Wegen der relativ guten Versorgungslage und der Nähe zu öffentlichen Kinderspielplätzen besteht hierfür kein zusätzlicher Bedarf. Im Grünordnungsplan wird aber ein erhebliches Defizit beim Nachweis der wohnungsnahen privaten Kinderspielflächen gemäß § 8 (4) BauO NRW und Spielplatzsatzung der Landeshauptstadt Düsseldorf festgestellt. Das Defizit beträgt 40 % = 171 m². Um die grundsätzlichen städtebaulichen Ziele aus § 1 BauGB, § 8 BauO NRW und Spielplatzsatzung im Sinne der Förderung gesunder und Die Erläuterung zur Versorgung des Gebietes mit öffentlichen und privaten Kinderspielflächen wurde in der Begründung ergänzt. Nach aktueller Überarbeitung (Stand § 3 (2) / Mai 2026) der Planung beträgt das rechnerische Defizit an privaten Kinderspielflächen rund 39 %. Ohne eine Reduzierung der baulichen Dichte ist es nicht möglich, die geplanten 750 Quadratmeter Außenspielbereich der Kindertagesstätte mit den nach städtischer Satzung herzustellenden, privaten Spielbereichen in Einklang zu bringen. Entsprechend große Freiflächen sind im verdichteten Innenstadtbereich nicht umsetzbar. Gemäß den Zielen der Stadtentwicklung (Innenentwicklung vor Außenentwicklung, Schaffung von insb. bezahlbaren Wohnraum in Kommune mit angespanntem Wohnungsmarkt) ist hier der Schaffung von Wohnraum Vorzug zu geben und keine Reduzierung der Bebauungsdichte Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 46 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . sicherer Wohnverhältnisse für Familien und Kinder umzusetzen, sind zusätzliche Spielflächen im WA-Gebiet nachzuweisen. Die Möglichkeit besteht in der Reduzierung der überbaubaren Flächen, z.B. indem eines der II-geschossigen Bauteile weggelassen wird. vorzunehmen. Aufgrund der im Kontext der Kinderspielflächen zur Verfügung stehenden Bewegungsflächen, die in der Gesamtheit qualitativ hochwertige, vom Straßenraum abgeschirmte Verbundsflächen bilden, und einer ausreichend guten Versorgung durch drei öffentliche Spielplätze, die sich in fußläufiger Nähe zum Quartier befinden, stehen ausreichend wohnungsnahe Spiel-und Bewegungsräume zur Verfügung, die geeignet sind, den rechnerischen Mangel an privaten Kinderspielflächen auszugleichen. Darüber hinaus kann das rechnerische Defizit durch eine qualitative Ausgestaltung gegenüber den üblichen Mindestanforderungen teilweise ausgeglichen werden. Ein entsprechendes Vorgehen wurde mit dem Garten-, Friedhofs- und Forstamt abgestimmt. Der Stellungnahme wird teilweise gefolgt. z) Stellungnahme zur Begründung, Teil A, Nr. 6.13, Bauordnungsrechtliche Festsetzungen: Dachform und Dachneigung: Unter Hinweis auf die Stellungnahme zur TF neu (Dachbegrünung) ist bei den II-geschossigen Gebäudeteilen die Dachneigung als Voraussetzung für eine Dachbegrünung auf < 30° festzulegen. Gemäß der Gebäudeplanung und dem GOP wurde für die beiden für Dachbegrünung geeigneten Gebäude eine Dachneigung von <30° für eine Dachfläche festgesetzt. Update (Stand § 3 (2) / Mai 2026): Durch eine Anpassung der dem Bebauungsplanentwurf zu Grunde liegenden Planung sind die gemeinten Dachflächen entfallen. Stattdessen verfügen jetzt alle Gebäude über einen Flachdachabschluss, der sich für Dachbegrünung eignet. Für diese Bereiche ist eine Dachneigung von maximal 10° festgesetzt. Der Stellungnahme wird gefolgt. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 47 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . aa) Stellungnahme zur Begründung, Teil A, Nr. 6.13, Bauordnungsrechtliche Festsetzungen: Bewegliche Abfallbehälter und Großmüllbehälter: Im Grünkonzept ist an der Ecke Kanalstraße / Alt Niederkassel eine befestigte Fläche für einen Altkleider-Container dargestellt. Die Container-Aufstellung widerspricht im Prinzip dieser gestalterischen Vorgabe. Die Festsetzung wurde in Abstimmung mit dem Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz gestrichen. Zudem wurde in Abstimmung mit dem Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz die vorgesehene Position des notwendigen Altkleider-Containers auf den öffentlichen Gehwegbereich der Niederkasseler Straße verschoben. Der Stellungnahme wird gefolgt. bb) Stellungnahme zur Begründung, Teil A, Nr. 6.13, Bauordnungsrechtliche Festsetzungen: Einfriedungen: Da sich die Kindertagesstätte in der Mitte des Quartieres befindet und sich gestalterisch einfügen soll, wird angeregt, die Einfriedung an der Grenze zu den Gehrechtsflächen auch auf 140 cm zu begrenzen. Aus gestalterischen Gründen sind die Kita-Zäune durch Hecken oder Kletterpflanzen zu begrünen. Blickdichte, geschlossene Zaunanlagen sind aus gestalterischen Gründen auszuschließen. Um dem besonderen Schutzbedürfnis von Kindern Rechnung zu tragen, wird entsprechend den Hochbaustandards der Landeshauptstadt Düsseldorf und in Abstimmung mit möglichen Trägern der Kindertagesstätte daran festgehalten, bei Kindergärten und Kindertagesstätten Einfriedungen mit einer Höhe von bis zu 1,80 Meter zuzulassen. Die textliche Festsetzung wird so umformuliert, dass Einfriedungen ausschließlich als Laubgehölzhecken oder Laubgehölzhecken mit einem integrierten lichtdurchlässigen Zaun zulässig sind. So werden geschlossene Zaunanlagen entsprechend der Forderung ausgeschlossen. Der Stellungnahme wird nicht gefolgt. cc) Es werden Textbausteine zur Übernahme in Teil B der Begründung zu den Themen Tiere, Pflanzen, Landschaft und Artenschutzrechtliche Prüfung zur Verfügung gestellt. Die genannten Passagen wurden in der Begründung, Teil B in den Kapiteln 12.2.2 „Tiere, Pflanzen, Landschaft“ und 12.2.3 „Artenschutzrechtliche Prüfung“ entsprechend sinngemäß aufgenommen. Da einzelne Gebäude wie die Kindertagesstätte noch nicht abgerissen wurden, sind die Empfehlungen der ASP Stufe I Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 48 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . auch für Abrissarbeiten weiterhin enthalten. Der Stellungnahme wird gefolgt. 30. Amt für Wirtschaftsförderung (Amt 80) Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(2) Es bestehen keine Anregungen oder Bedenken zum Verfahren. Die Schaffung eines gemischt genutzten Standortes mit Wohnnutzung, Kindertagesstätte sowie Gastronomie- bzw. Gewerbeeinheit wird entsprechend des Leitbildes der Stadt der kurzen Wege begrüßt. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. 31. Stadt Düsseldorf: Bezirksverwaltungsstelle 1/18/4 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(2) Von dem Vorgang w ird Kenntnis genommen und es wird auf die Niederschriften der Sitzungen der Bezirksvertretung 4 vom 13.09.2017 (Beschluss zum Auslobungstext des Investorenauswahlverfahrens), 10.10.2018 (Beschluss zur Durchführung im beschleunigten Verfahren nach § 13a BauGB und Durchführung der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung), 05.05.2021 (Information zu den Ergebnissen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung und Beschluss zur Fortführung des Verfahrens) sowie 01.09.2021 (Anfrage aus der BV4 für verbesserte Gestaltung des Platzes, mehr Bäume und Fassadenbegrünung zur neuen Bebauung St. Anna-Kirche) verwiesen. Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen. Die Niederschriften der genannten Bezirksvertretungen werden im weiteren Planverfahren berücksichtigt. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen.

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Themen

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Vorgang · APS/045/2026

Unterlagen und Sitzungsverlauf

Die amtlichen Unterlagen und eindeutig verknüpften Sitzungstermine stehen gemeinsam auf dieser Seite. Ein Sitzungstermin allein belegt noch keinen Beschluss.

Der Verlauf wird automatisch anhand amtlicher Verknüpfungen zusammengestellt.

Die belegten Schritte

So entwickelt sich der Vorgang

  1. Ursprüngliche Vorlage

    Beschlussvorlage · Vorlagendatum im Ratsinformationssystem

  2. Weitere Unterlage

    1. Bericht 3(1)-Beteiligung Teil A · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  3. Weitere Unterlage

    2. Bericht 3(1)-Beteiligung Teil B · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  4. Weitere Unterlage

    3. Einwendungen außerhalb 3(1)+3(2) · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  5. Weitere Unterlage

    4. Behandlung Stgn. 4(2) · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  6. Weitere Unterlage

    5. Begründung · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  7. Weitere Unterlage

    6. Textliche Festsetzungen · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  8. Weitere Unterlage

    7. Plan · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  9. Weitere Unterlage

    8. Planverkleinerung · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  10. Weitere Unterlage

    Präsentation · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  11. Sitzung · TOP 8

    Ausschuss für Umwelt-, Klima- und Verbraucherschutz. Amtlicher Vermerk: „Empfehlung einstimmig beschlossen“.

  12. Sitzung · TOP 9

    Ausschuss für Wohnungswesen und Modernisierung. Amtlicher Vermerk: „Empfehlung einstimmig beschlossen“.

  13. Weitere Unterlage

    Präsentation · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  14. Sitzung · TOP 10

    Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung. Amtlicher Vermerk: „einstimmig beschlossen“.

  15. Sitzung · TOP 4

    Bezirksvertretung 4. Amtlicher Vermerk: „Empfehlung mehrheitlich beschlossen“.

Gezeigt werden amtlich verknüpfte Unterlagen und Termine. Dateidatum und Sitzungsdatum können voneinander abweichen. Eine Kenntnisnahme oder beantwortete Anfrage ist noch kein Umsetzungsbeschluss.

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Beschlussvorlage als Text anzeigen
Title: Ö URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00588520.pdf Published Time: 2026-06-16T12:57:00.000Z Number of Pages: 7 Markdown Content: APS/045/2026 X öffentlich nicht öffentlich # Beschlussvorlage Betrifft: Bebauungsplan der Innenentwicklung Nr. 04/021 (Entwurf) - Niederkasseler Straße / Kanalstraße - Verfahren gemäß § 13a BauGB, Aufstellung, Öffentlichkeitsbeteiligung, Behördenbeteiligung, Veröffentlichung im Internet/Öffentliche Auslegung Fachbereich : 61 - Stadtplanungsamt Dezernentin / Dezernent: Beigeordnete Cornelia Zuschke Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität Ausschuss für Umwelt-, Klima- und Verbraucherschutz 25.06.2026 Vorberatung Ausschuss für Wohnungswesen und Modernisierung 29.06.2026 Vorberatung Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung 01.07.2026 Entscheidung Bezirksvertretung 4 08.07.2026 Anhörung Seite 2 # Sitzung des APS am 01.07.2026 Vorlage Nr. APS/045/2026 # ____________________________________________________________ # Bebauungsplan der Innenentwicklung Verfahren gem. § 13a BauGB # Nr. 04/021 (Entwurf) - Niederkasseler Aufstellung # Straße / Kanalstraße - Öffentlichkeitsbeteiligung # Behördenbeteiligung # Veröffentlichung im # Internet/Öffentliche Auslegung Seite 3 Vorlage Nr. APS/045/2026 Bebauungsplan der Innenentwicklung Nr. 04/021 (Entwurf) - Niederkasseler Straße / Kanalstraße - - Aufstellung - Äußerungen im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung - Stellungnahmen aus der Behördenbeteiligung - Veröffentlichung im Internet/öffentliche Auslegung __________________________________________________________________________ Beschlussentwurf: BV Die Bezirksvertretung 4 wird hiermit gem. § 3 Abs. 10 Nr. 3 der Bezirkssatzung zum Bebauungsplan der Innenentwicklung Nr. 04/021 (Entwurf) - Niederkasseler Straße / Kanalstraße - angehört und empfiehlt dem Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung eine vorlagegemäße Beschlussfassung. AWM Der Ausschuss für Wohnungswesen und Modernisierung wird hiermit gem. § 20 Abs. 3 Nr. 1 der Zuständigkeitsordnung zum Bebauungsplan der Innenentwicklung Nr. 04/021 (Entwurf) - Niederkasseler Straße / Kanalstraße – angehört und empfiehlt dem Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung eine vorlagegemäße Beschlussfassung. AUS Der Ausschuss für Umweltschutz stimmt dem Bebauungsplan der Innenentwicklung Nr. 04/021 (Entwurf) - Niederkasseler Straße / Kanalstraße – im Rahmen seiner Mitwirkung gem. § 18 Abs. 4 der Zuständigkeitsordnung zu und empfiehlt dem Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung eine vorlagegemäße Beschlussfassung. APS I. Der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung beschließt gemäß § 2 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) in der derzeit gültigen Fassung, für ein Gebiet südlich der Kanalstraße, westlich der Straße Alt- Niederkassel, nördlich des Pastor-Zentis-Weges und östlich der Niederkasseler Straße Seite 4 - maßgebend ist die Festsetzung des räumlichen Geltungsbereiches gemäß § 9 Abs. 7 BauGB im Bebauungsplan der Innenentwicklung Nr. 04/021 (Entwurf) - Niederkasseler Straße / Kanalstraße –, der Bestandteil dieses Beschlusses ist, - einen Bebauungsplan aufzustellen, der vorrangig folgende Planungsziele zur Grundlage haben soll: - Ausweisung von Allgemeinem Wohngebiet II. Der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung stimmt der Behandlung der Äußerungen im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung aufgrund § 3 Abs. 1 BauGB gemäß Anlage 1 zur vorliegenden Vorlage zu und empfiehlt dem Rat der Stadt im Rahmen seiner Vorberatung gem. § 2 Abs. 1 der Zuständigkeitsordnung eine vorlagegemäße Beschlussfassung. III. Der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung stimmt der Behandlung der Stellungnahmen aus der Behördenbeteiligung aufgrund § 4 BauGB gemäß Anlage 2 zur vorliegenden Vorlage zu und empfiehlt dem Rat der Stadt im Rahmen seiner Vorberatung gem. § 2 Abs. 1 der Zuständigkeitsordnung eine vorlagegemäße Beschlussfassung. IV. Der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung stimmt vorbehaltlich der zustimmenden Beschlussempfehlung der Bezirksvertretung 4 sowie der Wirksamkeit des abzuschließenden städtebaulichen Vertrages dem Bebauungsplan der Innenentwicklung Nr. 04/021 (Entwurf) – Niederkasseler Straße / Kanalstraße – und seiner Begründung für die Veröffentlichung im Internet und die öffentliche Auslegung gemäß § 3 Abs. 2 BauGB zu. Sofern keine Stellungnahmen abgegeben werden, empfiehlt der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung dem Rat der Stadt, den vorliegenden Entwurf als Satzung zu beschließen. Seite 5 Sachdarstellung: Historie und Projektverlauf Bereits 2016 wurde die Kirche St. Anna der katholische Kirchengemeinde St. Antonius und Benediktus entwidmet (profaniert). Um eine Nachfolgenutzung zu finden wurde im Jahr 2017 ein Wettbewerb als Investorenauswahlverfahren durchgeführt. Der daraus hervorgehende Siegerentwurf wurde mit der Beschlussfassung durch den Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung am 14.November 2018 als Grundlage für das Bebauungsplanverfahren bestimmt. Die daraufhin durchgeführte frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung gemäß § 3 Absatz 1 Baugesetzbuch fand im Rahmen einer Abendveranstaltung „Stadtplanung zur Diskussion“ am 12.September 2019 unter reger Beteiligung der Öffentlichkeit (ca. 250 Personen) statt. Die Planungsunterlagen lagen vom 2. bis 27. September 2019 im Stadtplanungsamt aus. In dieser Zeit konnten schriftliche und mündliche Äußerungen zur Planung abgegeben werden. Sowohl im Rahmen dieser frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung als auch im Nachgang gingen zahlreiche Anregungen und Bedenken ein. Damit wurde ein Vorbehalt der Öffentlichkeit zum städtebaulichen und architektonischen Konzept deutlich. Der Umgang mit diesen Anregungen und Bedenken kann aus der Anlage 1 zu dieser Beschlussvorlage entnommen werden. Aufgrund der durch die Bürgerschaft formulierten Anregungen und Bedenken erfolgte - über den sonstigen Verfahrensweg hinausgehend - vor der Durchführung des nächsten Verfahrensschrittes eine zusätzliche Beteiligung der politischen Gremien. Die zuständigen politischen Gremien wurden über die Ergebnisse der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligen nach §3 Absatz 1 Baugesetzbuch sowie den aktuellen Stand informiert. Der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung hat daraufhin in seiner Sitzung am 12. Mai 2021 der Fortführung des Verfahrens auf Grundlage des vorgelegten Planstandes und den dazu formulierten Vorgaben zur Begrünung unter Berücksichtigung weiterer Änderungen zugestimmt. Diese Änderungen umfassten:  Platzgestaltung, Variante mit Öffnung über die Kreuzung hinweg zu einem Shared Space  Fassadengestaltung am Platz  Untergliederung der Fassaden an der Niederkasseler und Kanalstraße  Verbreiterung und Neugestaltung (Begrünung) der Kanalstraße Die Behörden- und Trägerbeteiligung gemäß §4 Absatz 2 Baugesetzbuch erfolgte vom 09.August bis 24.September 2021. Der Umgang mit den für das Bebauungsplanverfahren eingegangenen und relevanten Einwendungen sowie Hinweisen kann der Anlage 2 dieser Beschlussvorlage entnommen werden. Danach ruhte das Verfahren auf Wunsch des Investors, da die verschiedenen Änderungen der Quotierungsregelung des Baulandmodells mit einer Erhöhung des Anteils geförderter Wohnungsbau zu einer Umplanung geführt haben. Ende 2025 wurde von Seiten des Investors eine überarbeitete Planung vorgelegt, die einen Anteil von mindestens 50% öffentlich geförderten sozialen Wohnungsbau vorsah. Dabei werden eine dreizügige Kita und der öffentliche Gebetsraum auf diese Flächen mit angerechnet. Unter diesen Voraussetzungen wird nun eine Beschlussfassung zur Durchführung des nächsten Verfahrensschrittes, der Offenlage des Bebauungsplanentwurfes gemäß §3 Absatz 2 Baugesetzbuch, den politischen Gremien zur Entscheidung vorgelegt. Seite 6 Ziel des Bebauungsplanes Mit der Fortführung der aktuellen Planung wird die zentral gelegene, ungenutzte ur-bane Fläche revitalisiert und im Sinne der „Innenentwicklung vor Außenentwicklung“ sowie der „Stadt der kurzen Wege“ einem neuen, gemischten Nutzungskonzept zu-geführt. Die aufgegebene Kirchennutzung wird durch die Realisierung einer kleinen Kapelle, verortet an prominenter Stelle am neuen Platz, respektvoll in die Zukunft getragen. Hierbei kommen originale Ausstattungselemente aus der Kirche St. Anna zum Einsatz. Es werden in zentraler Lage im Stadtteil ca. 110 Wohneinheiten geschaffen, das Baulandmodell zur Schaffung von öffentlich geförderten Wohnungen wird hierbei angewandt. Der neue Platz an der Ecke Niederkasseler Straße / Kanalstraße bildet einen Quartiers- Treffpunkt für ein buntes Stadtleben, samt Sitzgelegenheiten, Fahrradständern, der Integration des Ehrenmals und der alten Zeder als Mittelpunkt. Darüber hinaus ist südlich an den Platz angrenzend eine kleine Gewerbeeinheit (Café) zur Belebung des Platzes geplant. Der Kita-Standort wird durch die Verlagerung an die Kanalstraße und Erweiterung der Gruppen von 2 auf 3 einschließlich der Bereitstellung zugehöriger Außenspielflä-chen nachhaltig gesichert. Überarbeitung nach Behörden- und Trägerbeteiligung gemäß §4 Absatz 2 Baugesetzbuch Die Gesamtzahl der möglichen Wohneinheiten wurde von ca. 85 Wohneinheiten auf ca. 110 Wohneinheiten erhöht. Die größere Wohnungsanzahl ergibt sich insbesondere dadurch, dass die geförderten Wohnungen aufgrund der einschlägigen Bestimmungen durchschnittlich kleiner sind als die vorher geplanten großzügigen frei finanzierten Wohnungen. Mindestens 50 % der Bruttogeschossfläche wird nun für den öffentlich geförderten sozialen Wohnungsbau, einer dreizügigen Kindertagesstätte und einem öffentlichem Gebetsraum zur Verfügung gestellt. Um den erhöhten Bedarf an geförderten Wohnraum ohne eine Erhöhung der Gesamtgebäudehöhen realisieren zu können wurden die Dachformen geändert. Diese Anpassung ermöglicht darüber hinaus eine wesentliche Vergrößerung der Fläche zur Dachbegrünung. Die Geschossigkeiten sind im Projekt im Vergleich zur Trägerbeteiligung (§4(2) BauGB) gleichgeblieben, teilweise werden die ursprünglichen Gebäudehöhen durch die Überarbeitung unterschritten. Auf die bisher vorgesehenen Zwerchgiebel wurde zugunsten von Dachgauben / Dachaufbauten verzichtet. Diese fügen sich gestalterisch besser in die Dachlandschaft ein. Im Bebauungsplanentwurf ist die Kita mit drei Gruppen vorgesehen. Die bestehende Kita im Plangebiet ist bisher zweigruppig. In der Planung zur Behörden- und Trägerbeteiligung waren noch vier Gruppen vorgesehen. Es hat sich aber herausgestellt, dass eine dreigruppige Kita den berechneten Bedarf abdeckt. Durch diese Maßnahmen konnten die festgesetzten Dichtewerte (Grundflächenzahl / Geschossflächenzahl) beibehalten werden. In der geplanten Tiefgarage können die nachzuweisenden Stellplätze für die Wohnnutzung, die Stellplätze für die Mitarbeitenden der Kita und der gewerblichen Einheit untergebracht werden. Die Straßenverbreiterung wird - wie ursprünglich vorgesehen - auf 5,10 m durchgeführt. Dafür wird eine Grundstücksfläche von ca. 165 m² an die Stadt abgetreten. Die Umgestaltung wird auf der Grundlage einer gutachterlichen Untersuchung erfolgen. An der Niederkasseler Straße sind eine Mobilitätsstation, Unterflurcontainer und eine Bushaltestelle geplant. Seite 7 Die Schallimmissionen sowie Besonnung und Belichtung in den Bereichen der Abstandsflächenunterschreitung wurden auf Grundlage der veränderten Planung geprüft. Das Baugebiet wird im Vergleich zum Planungsstand zur § 4(2) Beteiligung stärker begrünt und der Begrünungsanteil auf 25 % erhöht. Der Erhalt und die Neupflanzung von Bäumen werden geregelt. Weiterhin werden Dach- und Tiefgaragen- sowie Fassadenbegrünungen festgesetzt. Die politischen Gremien werden um Zustimmung gebeten, die öffentliche Auslegung des Bebauungsplan-Entwurfes gemäß § 3(2) BauGB, vorbehaltlich der Wirksamkeit des städtebaulichen Vertrages, durchzuführen. Vor Beginn der Offenlage wird projektseitig noch für die direkte Nachbarschaft vor Ort - gemeinsam mit dem Stadtplanungsamt - eine Information zum Stand des Verfahrens durchgeführt. Anlagen: 1. Bericht 3(1)-Beteiligung Teil A 2. Bericht 3(1)-Beteiligung Teil B 3. Einwendungen außerhalb 3(1)+3(2) 4. Behandlung Stgn. 4(2) 5. Begründung 6. Textliche Festsetzungen 7. Plan 8. Planverkleinerung
1. Bericht 3(1)-Beteiligung Teil A als Text anzeigen
Title: 00588526.pdf URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00588526.pdf Published Time: Tue, 02 Jun 2026 07:15:49 GMT Number of Pages: 11 Markdown Content: Anlage 1 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 > Stand: 23.07.2020 1 # Bericht zur # Öffentlichkeitsbeteiligung gem. § 3(1) BauGB # vom 02.09.2019 bis 27.09.2019 # zum Bebauungsplan-Vorentwurf Nr. 04/021 # - Niederkasseler Straße / Kanalstraße - # Stadtbezirk 4 - Stadtteil Niederkassel A: Bericht über die Durchführung der Veranstaltung „Stadtplanung zur Diskussion“ Ort: Aula des Comenius Gymnasium, Hansaallee 90, 40547 Düsseldorf Zeit: 12.09.2019, 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr Anwesend: Bezirksbürgermeister und Ratsherr Rolf Tups Oberbürgermeister Herr Thomas Geisel (anwesend von ca. 19:00 bis 19:45 Uhr) Bezirksverwaltungsstellenleiterin Frau Iris Bürger ca. 200 Bürgerinnen und Bürger 5 Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung 1 Mitarbeiter eines Fachplanungsbüros Der Bezirksbürgermeister des Stadtbezirkes 4, Herr Tups, eröffnet die Versammlung, begrüßt alle Bürgerinnen und Bürger und freut sich auf eine gute Diskussion. Er begrüßt weiter die Vertreterinnen und Vertreter der Verwaltung. Herr Tups gibt Herrn Baackmann, stellvertretender Amtsleiter des Stadtplanungsamtes, das Wort. Herr Baackmann stellt den Prozess zur Aufstellung eines Bebauungsplans vor und erläutert, an welcher Stelle sich das Verfahren mit der „Frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung“ derzeit befindet. Er weist hierbei insbesondere auf die weiteren Möglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger zur Beteiligung am Planverfahren hin. Stand: 23.07.2020 2 Herr Baackmann stellt anschließend den städtebaulichen Entwurf vor. Dieser basiert auf dem Konzept der Architekten Rosiny und Trint + Kreuder, das im Rahmen des im Jahr 2017 durchgeführten Investorenauswahlverfahrens als Siegerentwurf hervorging und für die Weiterverfolgung ausgewählt wurde. Im Anschluss gibt Herr Bezirksbürgermeister Rolf Tups das Wort an das Auditorium und bittet um Fragen, die von der Verwaltung beantwortet werden. Beantwortung der Fragen und Anmerkungen Nachfolgend werden die während der Veranstaltung geäußerten Fragen und Antworten thematisch gegliedert aufgeführt und durch die Stadtverwaltung und ihre Fachämter beantwortet. 1. Fragen zur geplanten Nutzung Anmerkungen der Bürgerinnen und Bürger: Im Hinblick auf die geplanten Nutzungen wird die Neuentwicklung von Wohnungen (davon 40% preisgedämpft oder öffentlich gefördert), eine Vergrößerung der Kita von zwei auf vier Gruppen sowie die Integration einer kleineren Gastronomie durch die Bürgerinitiative „Liebenswertes Niederkassel“ begrüßt. Darüber hinaus werden verschiedene Vorschläge und Ideen geäußert, die von der vorgestellten Planung abweichen. So wünschen sich mehrere Bürger, dass die Kirche auf dem Grundstück erhalten bleibt und das Gebäude einer anderen Nutzung zugeführt wird, z.B. als Kita, Markthalle oder als Ort für kulturelle Aktivitäten und Vereine. Die Ergänzung von Einrichtungen der Nahversorgung, Geschäfte und Cafés wird weiterhin als notwendig betrachtet. Eine Bürgerin regt an, das Thema Generationenwohnen im Entwurf stärker zu berücksichtigen. Ein anderer Bürger möchte aufgrund der Lärm- und Verkehrsbelastung nicht, dass die Kita in das Wohngebiet integriert wird. Ein weiterer Bürger fragt nach, inwieweit eine Nutzung der geplanten Kapelle möglich sei und regt an, Teile der bestehenden Ausstattung, (z.B. die Kirchenfenster) in die Neubebauung zu integrieren. Er empfiehlt, diese Integration verbindlich im städtebaulichen Vertrag festzuschreiben. Antwort: Die Rahmenbedingungen des Investorenauswahlverfahrens mit den Grundsatzentscheidungen, die bestehende Bebauung zu entfernen und eine Neubebauung mit dem Schwerpunkt Wohnen sowie einer vergrößerten Kita und Stand: 23.07.2020 3 einem öffentlichen Platz an der Ecke Niederkasseler Straße / Kanalstraße zu entwickeln, sind von den Planungsbeteiligten getroffen worden und bestehen weiterhin. Vorschläge zu einer grundsätzlich anderen Art der Nutzung des Kirchengrundstücks als in der Projektinformation zum Investorenauswahlverfahren vorgegeben, etwa ein Erhalt des Kirchengebäudes und dessen Umnutzung bzw. die Schaffung einer großen Freifläche, sind daher nicht umsetzbar. Der städtebauliche Entwurf sieht weiterhin eine Neuplanung mit den Nutzungen Wohnungsbau (davon 40% öffentlich geförderter bzw. preisgedämpfter Wohnungsbau), Kita, Kapelle und einer kleinen Gewerbeeinheit (z.B. Café) vor. Der Vorschlag zur Integration von „Generationenwohnen“ soll für den Bereich des geförderten Wohnungsbaus in Abstimmung mit dem zuständigen Fachamt geprüft werden. Die Integration einer kleinen Kapelle in das Nutzungskonzept ist fest eingeplant. Dort sollen verschiedene Ausstattungsstücke der bestehenden Kirche integriert werden (z.B. ein Fenster der Künstlerin Kopfermann); die Auswahl erfolgt durch die Kirchengemeinde und das Erzbistum in Abstimmung mit dem zuständigen Architekten. 2. Fragen zur geplanten Bebauung Anmerkungen der Bürgerinnen und Bürger: Mehrere Bürger sehen die Veränderungen und Überarbeitung als nicht ausreichend bzw. den vorgelegten Entwurf als nicht vertretbar an. Sie merken an, dass die kleinteilige Dorfstruktur Niederkassels zerstört würde und fordern eine Reduzierung der baulichen Dichte. In diesem Zusammenhang wird die Ansicht geäußert, dass die Renditeerwartungen der katholischen Kirche und der Investoren zu hoch seien. Die Einfügung der geplanten Bebauung in die Umgebung sei nicht gegeben. Bzgl. der Gebäudehöhen wurde angemerkt, dass zwar eine Reduzierung der Gebäudehöhen stattgefunden habe, jedoch keine Reduzierung der Geschosszahlen, wie im Änderungsantrag des APS gefordert. Es wird die Forderung geäußert, die Gebäudehöhen weiter zu verringern, sie sollen nicht über die vorhandene Bebauung hinausragen. In diesem Zusammenhang wird insbesondere die Gebäudehöhe des Gebäudes am Platz Ecke Niederkasseler Straße / Kanalstraße als zu hoch kritisiert. Stand: 23.07.2020 4 Ein Bürger führt an, dass die asymmetrischen Dachformen der Bebauung nicht typisch für Niederkassel wären und empfiehlt, die Dachneigung auf 40 bis 45 Grad zu begrenzen. Darüber hinaus befürchtet eine Bürgerin, dass die geplante Tiefgarage negative Auswirkungen auf den Grundwasserspiegel der Bestandsbebauung haben könnte. Antwort: Die Überarbeitung des Siegerentwurfes wurde im Anschluss an die Sitzung des APS im Herbst 2018 und den dort formulierten Änderungsantrag vorgenommen und durch Gespräche zwischen Investoren, der Kirchengemeinde und Anwohnern auf Ortsebene begleitet. Daraus resultierten zahlreiche Anpassungen der Bebauung, so sind z.B. die Wandhöhen im Bereich Alt-Niederkassel nun deutlich niedriger, die Abstände der Gebäude zur Bestandsbebauung wurden vergrößert. Die erfolgten Anpassungen der Überplanung sind in der Präsentation und auf den im Rahmen der Veranstaltung ausgestellten Plänen dargestellt. Mit ca. 40% Bebauung befindet sich die Neuplanung in dem für Wohngebiete zulässigen Rahmen, was die bauliche Dichte betrifft. Bei der Diskussion der Geschossanzahl ist die Definition der Geschossigkeit gemäß Baugesetzbuch maßgeblich. Es wird darauf hingewiesen, dass Dachgeschosse mit einem Geschossflächenanteil von weniger als 75% des darunter liegenden Geschosses gemäß Landesbauordnung (LBO) NRW nicht als Vollgeschoss zählen. Die Bestandshöhen der umgebenden Bebauung an der Niederkasseler Straße sind mit bis zu fünf Geschossen erheblich. Die asymmetrischen Dachformen der Planung sind Teil des gestalterischen Konzeptes, das durch das Preisgericht des Investorenauswahlverfahrens ausgewählt wurde. Im Rahmen der Überarbeitung wurde die charakteristische Dachform beibehalten, eine Anpassung wurde für die Dachgauben in zweiter Reihe vorgenommen. Diese für die umgebende Bebauung untypischen Dachgauben in zweiter Reihe entfallen und wurden durch Dachflächenfenster ersetzt. Der städtebauliche Entwurf sieht die Entwicklung einer eingeschossigen Tiefgarage vor. Nach Auskunft des für das Bodengutachten verantwortlichen Gutachterbüros entsteht durch die Realisierung der Tiefgarage keine nachteilige Entwicklung bzgl. des Grundwasserspiegels für die Anwohner. Stand: 23.07.2020 5 3. Fragen zur geplanten Erschließung und zum Verkehr Anmerkungen der Bürgerinnen und Bürger: Bereits jetzt ist die Erschließungssituation rund um das Plangebiet aus Sicht vieler Bürgerinnen und Bürger problematisch und es besteht die Sorge, dass die Neuplanung zu einer weiteren Verschlechterung führt. Insbesondere in den Spitzenzeiten zwischen ca. 7:30 – 8:30 sowie zwischen ca. 15:30 – 16:30 komme es in der Niederkasseler Straße und der Kanalstraße zu Verkehrsstörungen aufgrund des Hol-und Bringverkehrs zu Schulen und Kita. In diesem Zusammenhang wird auf die Gefahrensituation für Kinder und Schüler durch querende Autos sowie auf die Problematik der geplanten Stellplätze am Platz hingewiesen. Weitere Ursachen für Verkehrsstörungen sind aus Sicht einiger Bürger bestehende Engstellen in der Niederkasseler Straße und der enge Straßenquerschnitt der Kanalstraße sowie der Besucherverkehr zur ortsansässigen Gastronomie. Der Verkehr auf der Niederkasseler Straße wird von einem Bürger als chaotisch bezeichnet, weil die Brücke gesperrt ist; das Tempo sei zu hoch. Die geplante Erweiterung der Kanalstraße stößt bei einem anderen Bürger auf Ablehnung, da eine Erhöhung des Verkehrsaufkommens befürchtet wird. Er verweist zudem darauf, dass die Kanalstraße eine wichtige Zuwegung zum Rhein für Fußgänger und Fahrradfahrer ist. Ein Bürger weist darauf hin, dass der Anteil der Verkehrsflächen in Niederkassel deutlich niedriger sei als z.B. in der Innenstadt und dies auch so bleiben solle. Mit Sorge blicken einige Bürgerinnen und Bürger auf die Organisation des ruhenden Verkehrs. So wird befürchtet, dass die Anzahl der in der Tiefgarage geplanten Stellplätze für die neuen Bewohner nicht ausreicht und diese in den umgebenden Straßen parken werden. Ein Anwohner erwartet im Bereich der Tiefgaragenzufahrt an der Kanalstraße Störungen wegen häufiger Ein- und Ausfahrten. Um die Situation des Hol- und Bringverkehrs zur Kita zu entschärfen, fordert die Bürgerinitiative dementsprechend ausgewiesene Stellplätze. Eine Bürgerin fordert darüber hinaus Stellflächen für den Lieferverkehr und Umzugswagen. Der ÖPNV im Stadtteil helfe bei der Behebung der vorhandenen Verkehrsprobleme aus Sicht der Bürger kaum weiter; so komme der durch die Niederkasseler Straße fahrende Bus 833, der die einzige Verbindung nach Lörrick darstellt, aufgrund der vorhandenen Engstellen oft nicht weiter. Eine Bürgerin äußert den Wunsch, dass das Grundstück auch zukünftig für Fußgänger durchwegbar bleibt. Stand: 23.07.2020 6 Antwort: Nach einer Einschätzung des Amts für Verkehrsmanagement und einer ergänzenden Verkehrsuntersuchung können die zukünftigen Verkehrsmengen durch die bestehenden Erschließungsstraßen Kanalstraße und Niederkasseler Straße leistungsfähig abgewickelt werden. Begegnungsverkehre in der Kanalstraße und ein damit einhergehender ungehinderter Verkehrsfluss sind jedoch nur unter der Voraussetzung der geplanten Erweiterung der Fahrbahnbreite auf 5,50 m möglich. Die heute bestehenden Verkehrsbelastungen im Stadtteil sind wesentlich durch die zum Teil engen Straßenquerschnitte, insbesondere in der Niederkasseler Straße sowie durch den Hol- und Bringverkehr zur Grundschule / Kita begründet. Was den Hol-/Bringverkehr betrifft, würde eine vermehrte Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel durch die Grundschulkinder und das Zurücklegen von Wegen zu Fuß und mit dem Fahrrad zu einer Reduzierung der Verkehrsprobleme in den Spitzenzeiten führen. Der durch die ortsansässige Gastronomie entstehende Besucherverkehr ist Folge der zum Standort gehörenden Nutzungen und daher schwierig zu vermeiden. Die Anzahl der gemäß den Vorgaben der Stadt Düsseldorf notwendigen privaten Stellplätze für die Neubebauung wird in der geplanten Tiefgarage nachgewiesen. Es wird darauf hingewiesen, dass die Autos über den Tag verteilt aus der Tiefgarage hinaus- bzw. hineinfahren. Nach Einschätzung eines Verkehrsgutachtens sind in der Kanalstraße, unter Voraussetzung der geplanten Erweiterung, keine erheblichen Wartezeiten bzw. Rückstauungen durch ein- und ausfahrende Fahrzeuge zu erwarten. Die Anzahl der vorhandenen Besucherstellplätze im öffentlichen Straßenraum soll durch die Neuplanung erhalten werden. Eine ergänzende Ausweisung von Kurzzeit-Parkplätzen zur Minderung des hohen Parkdrucks erscheint sinnvoll, ist aufgrund fehlender Flächen jedoch schwierig zu realisieren. In Abstimmung mit dem zuständigen Amt für Verkehrsmanagement sollen weitere Verbesserungsmöglichkeiten bzgl. der o.g. Verkehrsprobleme sowie eine mögliche Integration von Elektromobilität in das Konzept geprüft werden. Die Durchwegbarkeit des Grundstücks für Fußgänger wird möglich sein und im Bebauungsplan entsprechend vorgesehen. Stand: 23.07.2020 7 4. Fragen zu geplanten Freiflächen und Umweltaspekten Anmerkungen der Bürgerinnen und Bürger: Für mehrere Bürgerinnen und Bürger sind öffentliche Freiflächen im Rahmen der Neuplanung, u.a. als Treffpunkt, wichtig. Der geplante öffentliche Platz erscheint zu klein. Darüber hinaus sei ein Blick auf das Klima notwendig: durch den Wegfall von Grünflächen werden klimaschädliche Auswirkungen befürchtet, die geplante Tiefgarage verursache eine erhöhte Versiegelung. Es wird zudem befürchtet, dass die geplante Verlagerung des Kita-Freigeländes nachteilig für die Kinder sei. In diesem Zusammenhang wird die Ausrichtung der Kita-Freifläche kritisiert und eine Verschattung befürchtet. Ein Mitglied der Bürgerinitiative „Liebenswertes Niederkassel“ fordert den Erhalt zusätzlicher Bestandsbäume. Antwort: Der städtebauliche Entwurf sieht zahlreiche Freiflächen vor: im Innenbereich sind private genutzte Freiflächen der Kita und der Wohnbebauung verortet, der Platz an der Ecke Niederkasseler Straße / Kanalstraße ist für die Nutzung durch die Öffentlichkeit bestimmt. Mit einer Größe von ca. 550 m 2 weist der Platz eine für den Ort angemessene Größe auf. Das Konzept sieht u.a. den Erhalt der großen Zeder vor sowie neue Sitzmöglichkeiten und Fahrradstellplätze. Die Kita-Freifläche und die Gruppenräume der Kita sind nach Süden orientiert; die Orientierung entspricht damit den gesetzlichen Vorgaben. Der städtebauliche Entwurf sieht die Integration der im Verfahren als verpflichtend zu erhaltenen Bestandsbäume vor. Eine Abwägung bzgl. der zu erhaltenden Bäume erfolgt gemäß Planungsrecht, ebenso notwendige Ausgleichsmaßnahmen für wegfallende Bäume. 5. Fragen zum Bebauungsplanverfahren und Planungsrecht Anmerkungen der Bürgerinnen und Bürger: Ein Anwohner ist mit der Planung unzufrieden und fordert den Abbruch des Verfahrens. Für einen anderen Bürger ist es nicht nachvollziehbar, warum es ein

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2. Bericht 3(1)-Beteiligung Teil B als Text anzeigen
Title: Protokoll B-Plan_3(1)_Nr. 04/021_Teil B URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00588527.pdf Published Time: Tue, 02 Jun 2026 07:15:50 GMT Number of Pages: 23 Markdown Content: Stand: 01.0 3.2023 1 # Äußerungen im Rahmen der # Öffentlichkeitsbeteiligung vom 02 .09 .20 19 bis 27 .09 .20 19 # zum Bebauungsplan -Vorentwurf Nr. 04 /021 # - Niederkasseler Straße / Kanalstraße - # Stadt bezirk 4 - Stadtteil Niederkassel ## B: Schriftlich vorgebrachte Äußerungen im Nachgang zur ## Öffentlichkeitsbeteiligung Im Nachgang zu der Veranstaltung „Stadtplanung zur Diskussion“ am 12.09.2019 gingen per E-Mail und über die Internetpräsenz der Stadt Düsseldorf zahlreiche weitere Anregungen von Bürgerinnen und Bürgern ein. Aufgrund des Umfangs und der teilweisen mehrfachen Nennung von Themen werden d iese Stellungnahmen hier nach Themen zusammengefasst wiedergegeb en . Zum Teil wiederholen sich Punkte, die bereits in Teil A genannt wurden . Die Beantwortung der eingegangenen Stellungnahmen bezieht sich auf konkrete sachliche Fragen, die zum vorgelegten Planungsentwurf gestellt wurden. Anmerkungen zu politischen bzw. kirchlichen Themen können in diesem Rahmen nicht beantwortet / kommentiert w erden. ## 1. Allgemeines Anmerkungen der Bürgerinnen und Bürger : Nach Einsichtnahme in die überarbeiteten Planungen bzw. der Teilnahme an der Öffentlichkeitsbeteiligung am 12.09.2019 drücken viele Bürger*innen ihre Enttäuschung über den vorliegenden Planungsstand aus und fordern eine grundsätzliche Überarbeitung des Projektes. Ihrer Meinung nach würde die Lebensqualität im Stadtteil durch die Neuplanung beeinträchtigt und der dörfliche Charakter gehe verloren. Die Kritik bezieht sich ins besondere auf die bauliche Dichte der Neuplanung sowie zu erwartende Folgeprobleme wie etwa eine erhöhte Belastung durch zusätzlichen Verkehr, fehlende Plätze für Kindergärten und Schulen , negative klimatische Aspekte # Anlage 1 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stand: 01.0 3.2023 2 oder gar eine Beeinträchtigung der Eig entumsrechte . E ine detaillierte, thematisch gegliederte Erörterung der eingegangenen Hinweise und Bedenken wird nachfolgend vorgenommen. Einige Betroffene sehen hier die Kirchengemeinde / Kirchenverwaltung in der Verantwortung, über eine Reduzierung der wi rtschaftlichen Erwartungen an das Projekt das Bauvolumen deutlich zu verkleinern. In diesem Zusammenhang wünschen sich die Bürger *innen eine stärkere Berücksichtigung ihrer Bedenken gegen das Bauvorhaben und die Einbindung in einen entsprechenden Dialog m it den Planungsbeteiligten. Antwort Für die Entwicklung des ehemaligen Kirchengrundstücks St. Anna wurde, wie in der Landeshauptstadt Düsseldorf bei größeren Neubauentwicklungen üblich, ein qualitätssicherndes Verfahren ( in Form eines Investorenauswahlv erfahren s) unter Beteiligung der Öffentlichkeit durchgeführt. Das vorliegende Planungskonzept wurde von der Jury mit einer deutlichen Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder zur Weiterverfolgung ausgewählt . Die Entwicklung eines Konzeptes mit einer städtischen Dichte war eine Vorgabe des Auswahlverfahrens, die nachvollziehbar ist, da der Stadtteil Niederkassel zur erweiterten Innenstadt gehört und die Schaffung von Wohnungsbau eine wichtige städtische Zielset zung ist. Im Rahmen der Überarbeitung in Folge des Investorenauswahlverfahrens wurden zahlreiche Anpassungen des Projektes vorgenommen, die u. a. den Empfehlungen des Juryprotokolls vom 19.12.2017 sowie des Ausschuss es für Planung und Stadtentwicklung (APS) vom 14.11.2018 folgen und zu einer Reduzierung der baulichen Dichte und der Gebäudehöhen führen. Eine konkrete Erläuterung der vorgenommenen Anpassungen erfolgt im Rahmen der nachfolgenden Kapitel . Die Planungsbeteil igten sind sich bewusst, dass die Umnutzung des Kirchengrundstücks Veränderungen für die Menschen im Stadtteil mit sich bringt. Auf die dadurch entstehenden Fragen zum Umgang mit diesen Veränderungen wird nachfolgend thematisch eingegangen. ## 2. Verfahren / Pl anungsrecht Anmerkungen der Bürgerinnen und Bürger : Im Hinblick auf das Bebauungsplanverfahren wird kritisiert, dass die politischen Beschlüsse im Rahmen des Verfahrens (A usschuss für Planung und Stadtentwicklung Stand: 01.0 3.2023 3 (A PS ) vom 29.09.2017 sowie 14.11.2018) nich t hinreichend berücksichtigt wurden und die Abwägung nicht im Interesse der Anwohn enden erfolgt ist. So lasse die Überarbeitung des Wettbewerbsentwurfs vom Dezember 2017 keine wesentlichen Änderungen erkennen bzw. sei nicht umfassend genug. Darüber hinaus wurde die Wahl der Verfahrensart ( sogenanntes „ beschleunigtes Verfahren “ nach § 13a Baugesetzbuch ( BauGB )) kritisiert, da diese keine ausführliche Umweltprüfung umfasst. Inhaltlich wünschen sich einige Bürger *innen die Erstellung und Einsicht in Gutachten . Hier wurden insbesondere Gutachten zum Verkehr , zu erwartenden Verkehrslärm sowie zur Grundwassersituation genannt. In einer Eingabe wurden detaillierte Festsetzungen im Bebauungsplan gewünscht, insbesondere zu den folgenden Themen: Gebäudehöhen , Gebäudetiefen, Geschosszahlen, Dachneigung, Tiefgarage, Balkonen & Gauben, Nutzung von Kapelle & Kita, Eingänge, Baumerhalt, Begrünung. Im Hinblick auf die Öffentlichkeitsveranstaltung am 12.09. 2019 wurde geäußert, dass keine Vorbereitung möglich war und entsprechende Vorabinformationen fehlten. In diesem Zusammenhang wurde auch eine Veröffentlichung der Pläne im Internet gewünscht. Antwort Der politische Beschluss des APS v om 14.11.2018 umfasste einen Änderungsantrag, der folgende Anpassungen der zum d amaligen Zeitpunkt vorliegenden Planung vorsah: # - Reduzierung der Geschossanzahl # - Prüfung der baulichen Dichte # - ansprechende, sich einfügende Planung # - weitgehender Erhalt des Baumbestandes # - angemessene Begrünung des Plangebietes # - Begutachtung der verkehrlichen Situation im Hinblick auf die Zu -/ Abfahrtsströme sowie die Parkplatzsituation. Die Erläuterung, inwiefern diese Vorgaben in der überarbeiteten Planung berücksichtigt wurden, wird nachfolgend thematisch vorgenommen. Die Umsetzung der baulich en Entwicklung erfolgt über ein geordnetes Bebauungsplanverfahren, in dem die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, Stand: 01.0 3.2023 4 ihre Meinung zum Projekt zu äußern. Die Entscheidung über das Projekt obliegt dem Rat der Stadt Düsseldorf. Die Wahl des Bebauungspl anverfahrens gemäß § 13a BauGB („Bebauungsplan der Innenentwicklung“) ist ein geeignetes Verfahren, da es sich bei dem Plangebiet um ein Grundstück der Innenentwicklung mit einer Fläche von 7.224 m2 handelt. Der geplante Geltungsbereich des Bebauungsplans umfasst inklusive angrenzender Straßenverkehrsflächen lediglich 9.840 m2 und liegt damit deutlich unter dem gesetzlichen Schwellenwert von 20.000 m2 gemäß § 13 a Absatz 1 Satz 2 Nummer 1 BauGB. Umweltrelevante Themen w urden bereits im Vorfeld über entsprechende Gutachten geprüft (Artenschutzgutachten, Baumgutachten, Bodengutachten). Im Ergebnis konnten keine grundsätzlichen artenschutzrechtlichen oder bodenschutzrechtlichen Bedenken gegen die Neuentwicklung des Plangebiets festgestellt werden. Eine Umsetzung nach § 34 BauGB würde viele Spielräume bei der Beurteilung der Neuplanungen zulassen. Ein Bebauungsplanverfahren ermöglicht die Umsetzung eines kohärenten städtebaulichen Bildes und die Umsetzung konkreter Gestaltungsvorgaben sowie Regelungen üb er verbindliche Festsetzungen (z um Beispiel im Hinblick auf maximal zulässige Geschosse und Höhen) . Darüber hinaus ist das Verfahren notwendig, um die Ziele der Neuplanung (u nter anderem geförderter und preisgedämpfter Wohnungsbau, Kita) umsetzen zu können . Ziel des Bebauungsplanverfahrens ist es, die Einfügung der Neuplanung in die städtebauliche Struktur zu gewährleisten. In diesem Zusammenhang wird eine verbindliche Festsetzung der Gebäudehöhen und weiterer Parameter, wie etwa konkrete Bestimmungen zu Be grünung und Baumerhalt im Bebauungsplan erfolgen. Auf die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung wurde nicht verzichtet, obwohl diese im vereinfachten Verfahren gemäß § 13 Absatz 2 Nr. 1 BauGB nicht verpflichtend ist. Die Beteiligung erfolgte gemäß den ge setzlichen Vorgaben über die Möglichkeit der Einsichtnahme in der Zeit vom 02.09. - 27.09. 20 19 durch Aushang im Stadtplanungsamt , die Internetpräsenz der Landes hauptstadt Düsseldorf sowie die Abendveranstaltung am 12.09.2019 . Die Bekanntmachung der Öffentl ichkeitsveranstaltung erfolgte , wie bei Bebauungsplanverfahren üblich, im Vorfeld über den Pressedienst der Landeshauptstadt Düsseldorf und eine öffentliche Ankündigung im Amtsblatt . Eine Veröffentlichung von Plänen vorab im Internet ist in diesem Zusammen gang bei der Stadt Düsseldorf unüblich und wurde dementsprechend gemäß dem üblichen Vorgehen gehandhabt. Stand: 01.0 3.2023 5 Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung hatten die anwesenden Bürger *innen die Möglichkeit, die angepasste Planung an Plänen und Modell einzusehen un d dazu mündliche sowie schriftliche Eingaben zu formulieren. ## 3. Nutzung Anmerkungen der Bürgerinnen und Bürger : Mehrere Anwohne nde wünschen sich den Erhalt und die Umnutzung des bestehenden Kirchengebäudes. Als Nutzungsvorschläge werden u nter anderem eine Kindertagesstätte (Kita ), eine Markthalle, ein Café, eine Gewerbeeinheit sowie ein Gemeinde - / Versammlungsraum genannt, in dem si ch die Bewohner *innen des Stadtteils und Vereine ( zum Beispiel die Schützen und die Tonnengarde ) treffen können. Einige Beiträge befürworten darüber hinaus den Erhalt beziehungsweise die Erweiterung der bestehenden Kita an selber Stelle. Des Weiteren wird die Schaffung von Räumlichkeiten für einen Weiterbetrieb der Musikschule vorgeschlagen. Die Integration zusätzlicher Angebote der Nahversorgung im Stadtteil, z um Beispiel ein e Metzger ei oder Bäcker betrieb , ist ein weiterer Punkt, der einigen Anwohne nden wi chtig ist. Wie im städtebaulichen Konzept vorgesehen , wird ein Gebetsort in Form einer kleinen Kapelle gewünscht. Dieser könnte nach Ansicht eines Anwohners deutlich größer ausfallen, um auch Schulgottesdienste der benachbarten Schulen zu ermöglichen. Die Schaffung von Wohnraum wird grundsätzlich von mehreren Bürger *innen begrüßt. B ezügl ich der Wohntypologien werden Wohnangebote für Generationen übergreifendes Wohnen beziehungsweise Wohnen im Alter sowie für Familien gewünscht. Ein hoher Anteil an öffen tlich geförderten Wohnungen wird als sinnvoll erachtet, während der Bau hochpreisiger Wohnungen kritisiert wird. Antwort Die Rahmenbedingungen des Investorenauswahlverfahrens mit den Grundsatzentscheidungen, die bestehende Bebauung zu entfernen und eine Neubebauung mit dem Schwerpunkt Wohnen sowie einer vergrößerten Kita und einem öffentlichen Platz an der Ecke Niederkasseler Straße / Kanalstraße zu entwickeln, sind von den Planungsbeteiligten unter Einbeziehung der politischen Gremien (Beschlüsse des AP S vom 29.09.2017 und 14.11.2018) getroffen worden und bestehen weiterhin . Dies entspricht den politisch beschlossenen Zielen der Stand: 01.0 3.2023 6 Stadtentwicklung (Handlungskonzept für den Wohnungsmarkt ZUKUNFT WOHNEN.DÜSSELDORF) . Vorschläge zu einer grundsätzlich anderen Art der Nutzung des Kirchengrundstücks als in der Projektinformation zum Investorenauswahlverfahren vorgegeben, etwa ein Erhalt des Kirchengebäudes und dessen Umnutzung b eziehungs weise die Schaffung einer gr öße ren Freifläche, sind daher weder wirtschaftlich umsetzbar noch stadt entwicklungspolitisch zielführend. Der städtebauliche Entwurf sieht weiterhin eine Neuplanung mit den Nutzungen Wohnungsbau (davon 40% gemäß dem Handlungskonzept für den Wohnungsmarkt als öffentlich geförderter b eziehung sweise preisgedämpfter Wohnungsbau), Kita, Kapelle und einer kleinen Gewerbeeinheit (z.B. Café) vor. Ein Gemeinschaftssaal kann nach Entscheidung der Verantwortlichen nicht umgesetzt werden. Die Integration einer kleinen Kapelle in das Nutzungskonzept an p rominenter Lage an der Platzfläche Niederkasseler Straße / Kanalstraße ist fest eingeplant. Dort sollen verschiedene Ausstattungsstücke der bestehenden Kirche integriert werden (z um Beispiel ein Fenster der Künstlerin Kopfermann); die Auswahl erfolgt durc h die Kirchengemeinde und das Erzbistum in Abstimmung mit dem zuständigen Architekten. Der Vorschlag zur Integration von „Generationenwohnen“ soll für den Bereich des geförderten Wohnungsbaus in Abstimmung mit dem zuständigen Fachamt geprüft werden. (Nach trag März 202 3: Nach projektinternen Abstimmungen mit möglichen Trägern ist gemäß aktuellem Planstand kein „Generationenwohnen“ vorgesehen .) ## 4. Bebauung Anmerkungen der Bürgerinnen und Bürger : Ortsbild / Einfügung / Bauweise Ein wesentlicher Teil der Kritik bezieht sich auf die Bebauungsstruktur des Projektes, die sich nach Meinung vieler Anwohne nden nicht gut in die Umgebung einfüg e. So würde das Ortsbild Niederkassels durch die Neubebauung beeinträchtigt und der dörfliche Ch arakter des Stadtteils gehe verloren. Es wird angeführt, dass die Umgebung des Plangebietes von Mehr -/ und Einfamilienhäusern niedriger Bauweise geprägt sei. Einige Bürger *innen finden eine Blockrandbebauung daher grundsätzlich unpassend, kritisieren die K ompaktheit der mehrgeschossigen Bebauung und wünschen sich eine gelockerte Baukörperstellung. Stand: 01.0 3.2023 7 Vielfach wurde der Wunsch nach einer angemessenen Bebauung mit einer deutlichen Reduzierung der Gebäudevolumen, der Gebäudehöhen und der Anzahl der Wohneinheiten ausgedrückt. Weiter wurde eine 3D -Darstellung des Pastor -Zentis -Weges gefordert. Bauliche Dichte Nach Meinung vieler Anwohne nden ist die bauliche Dichte der Neuplanung zu hoch. So lägen die Kennwerte des Projektes für das Maß der baulichen Nutzung mit ei ner Grundflächenzahl ( GRZ ) von 0,4 und einer Geschossflächenzahl ( GFZ ) von 1,3 über den Dichtewerten der umgebenden Baufelder . Insbesondere die Geschossfläche wäre mit einem Wert von 1,3 zu hoch und würde den für ein allgemeines Wohngebiet zulässigen Maximalwert überschreiten. Die Überarbeitung des Wettbewerbsbeitrages habe zu keiner wesentlichen Reduzierung der baulichen Dichte geführt. So sei die GRZ im Wesentlichen gleichgeblieben und die vorgenommene Verringerung der Firsthöhen habe zu k einer wesentlichen Reduzierung der Geschossflächen geführt. In vielen Beiträgen wird daher eine deutliche Reduzierung der geplanten Bauvolumen und Wohneinheiten gefordert, zum Teil um bis zu 50 %. Gebäudehöhen Die Optimierung der Bebauungsstruktur bleibt h insichtlich der Höhenentwicklung deutlich hinter den Erwartu

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3. Einwendungen außerhalb 3(1)+3(2) als Text anzeigen
Title: 00588528.pdf URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00588528.pdf Published Time: Tue, 02 Jun 2026 07:15:51 GMT Number of Pages: 4 Markdown Content: Anlage 1 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 > Einwendungen aus der Öffentlichkeit außerhalb der formellen Verfahrensschritte gem. BauGB Stand: 15.05.2026 ## Einwendungen aus der Öffentlichkeit ## außerhalb der formellen Verfahrensschritte gem. BauGB ## zum Bebauungsplan-Vorentwurf Nr. 04/021 ## - Niederkasseler Straße / Kanalstraße - ## Stadtbezirk 4 - Stadtteil Niederkassel ## Bebauungsplan der Innenentwicklung gemäß § 13 a BauGB Anlage 1 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 > Einwendungen aus der Öffentlichkeit außerhalb der formellen Verfahrensschritte gem. BauGB Stand: 15.05.2026 In der Zeit zwischen den formellen Beteiligungen gem. § 3 (1) BauGB und gem. § 3 (2) BauGB gingen bei der Stadt Düsseldorf weitere Anregungen ein. Die Beantwortung der Anregungen bezieht sich auf den aktuellen Entwurfsstand des Bebauungsplans vor Beschluss für die öffentliche Auslegung nach § 3 (2) BauGB. Diese Stellungnahmen werden hier zusammengefasst wiedergegeben: 1. Einwendung eingegangen am 27.05.2021 1.1. Es wird angeregt, dass unter Berücksichtigung des in der Stellungnahme als Anlage 1 beigefügten Lageplans die Gebäudehöhen im gesamten Plangebiet reduziert werden. Der Lageplan setzt die maximalen Firsthöhen der Gebäude fest, bspw. am geplanten Platz Niederkasseler Str. / Kanalstr. auf 12,75m (47,75m ü. NHN) bzw. 15,75m (51,5m ü. NHN). Als Begründung wird hierfür der Änderungsantrag („Forderung 1“) aus dem Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung vom 18.11.2018 angegeben. Antwort: Der städtebauliche Entwurf sieht eine effiziente Ausnutzung des zur Verfügung stehenden Baulandes vor, was sich somit auch in den Gebäudehöhen widerspiegelt. Die Festsetzung von Gebäude- und Traufhöhen sowie von Vollgeschossen sichert das gewollte städtebaulich-architektonische Bild unter Berücksichtigung der Gebäudehöhen der Umgebung. Im Vergleich zum Planstand der Beteiligung gemäß §4 (2) BauGB wurden sowohl die Gebäudehöhen (damals noch Firsthöhen) als auch die Traufhöhen reduziert, an manchen Stellen um bis zu zwei Meter (vgl. Gebäude 8 bzw. Gebäude 7 des vorherigen Bebauungsplanentwurfs). Am geplanten Stadtteilplatz (angrenzend an Gebäude 1 und 8 des derzeitigen Bebauungsplanentwurfs) sind die Gebäudehöhen am höchsten, um eine prägnante städtebauliche Situation zu erzeugen. In Richtung der Straßen Alt-Niederkassel und Pastor-Zentis-Weg verringern sich die Gebäude- und Traufhöhen, um auf die niedrigere Bebauung der dortigen Umgebung zu reagieren. Deshalb sind dort die niedrigsten Gebäudehöhen verortet (Gebäude 3 und 5 sowie ein Gebäudeteil von Gebäude 4). Zusätzlich liegt die Festsetzung der GFZ mit 1,2 im Orientierungsrahmen der Baunutzungsverordnung (§17 BauNVO). Anlage 1 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 > Einwendungen aus der Öffentlichkeit außerhalb der formellen Verfahrensschritte gem. BauGB Stand: 15.05.2026 1.2. Es wird angeregt das Entwurfsmerkmal der asymmetrischen Dachflächen auf alle Gebäude auszudehnen. Dies würde eine Einhaltung der Geschossigkeiten des Bebauungsplans bedeuten. Antwort: Der städtebauliche Entwurf wurde aufgrund unterschiedlicher Gesichtspunkte im laufenden Bebauungsplanverfahren aktualisiert. Um die Unterbringung von zusätzlichem geförderten Wohnraum zu gewährleisten, wurde die Dachform im Gesamten geändert. So können nach aktuellem Planstand entsprechend des inzwischen eingeführten „Düsseldorfer Baulandmodell“ 50 % der entstehenden Wohnfläche als öffentlich geförderter Wohnraum ausgewiesen werden. Das nun geplante Mansarddach mit Flachdachabschluss wird einheitlich im Plangebiet festgesetzt und erzielt dadurch ein harmonisches architektonisches Bild, welches weiterhin die grundlegende Gestalt von geneigten Dachflächen absichert. Zudem kann der Anteil an Dachbegrünung durch die flach geneigten Dachflächen deutlich erhöht werden und somit der Beitrag zur Klimaanpassung erhöht werden. 1.3. Es wird angeregt, dass die Gebäudebreiten („Giebelbreiten“) von 15m, 12m und 12,5m auf 10 Meter reduziert werden. Dies würde die GRZ reduzieren und entspräche der „Forderung 3“ des Änderungsantrags aus dem Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung vom 18.11.2018, welche eine Überprüfung der baulichen Dichte beantragt. Antwort: Die Gebäudetiefen der geplanten Gebäude sind nach den gängigen Maßstäben der Architektur geplant. Eine Reduzierung der Gebäudetiefen wäre an dieser Stelle weder architektonisch sinnvoll noch wirtschaftlich effizient. Im Vergleich zum Vorschlag der Stellungnahme wurde die GRZ im Bebauungsplan auf 0,5 erhöht, was unter anderem durch eine effiziente Auslastung des Gebietes zu begründen ist. Diese Maßgabe bildet die Grundlage für die Schaffung von innerstädtischem Wohnraum, was dem gesamtstädtischen Ziel nach mehr Wohnraum zugutekommt. Weitere Gründe, weshalb die GRZ erhöht wurde, können der Begründung in Kapitel 6.2.1 entnommen werden. Anlage 1 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 > Einwendungen aus der Öffentlichkeit außerhalb der formellen Verfahrensschritte gem. BauGB Stand: 15.05.2026 1.4. Es wird angeregt, dass ein neuer Mittelpunkt des Dorfes am ehemaligen Kirchplatz geschaffen wird, welcher wiederum durch architektonische Ausgestaltung hervorgehoben wird. Antwort: Der städtebauliche Entwurf sieht vor, dass am Kreuzungspunkt Niederkasseler Str. / Kanalstr. eine neue Quartiersmitte geschaffen wird. Gerahmt wird dieser neue Mittelpunkt durch die architektonisch prägnante Ausgestaltung der angrenzenden Gebäude in Form von expressiven Gebäudehöhen. Darüber hinaus sieht der derzeitige städtebauliche Entwurf entlang des Platzes weitere Nutzungen vor, die der Allgemeinheit zugutekommen, wie beispielsweise eine Kapelle oder ein gastronomisches Angebot. Der prägende Bestandsbaum wird in die Platzsituation integriert und durch Sitzmöglichkeiten gerahmt, wodurch ein zusätzlicher kommunikativer Ort für Niederkassel geschaffen wird unter Berücksichtigung der bestehenden Situation.
4. Behandlung Stgn. 4(2) als Text anzeigen
Title: Musterdokument Abwägungstabelle 4(2) URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00588529.pdf Published Time: Tue, 02 Jun 2026 07:15:51 GMT Number of Pages: 48 Markdown Content: Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 > Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 ## Stellungnahmen / Hinweise aus der Beteiligung der Behörden, sonstigen Träger öffentlicher Belange und Fachämter ## gemäß § 4 Abs. 2 BauGB vom 09.08.2021 bis 08.09.2021 (Fristverlängerung bis 24.09.2021) ## zum Bebauungsplan-Vorentwurf Nr. 04/021 - Niederkasseler Straße / Kanalstraße - ## Bebauungsplan der Innenentwicklung gemäß § 13 a BauGB Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 2 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 I. Liste der Behörden, sonstigen Träger öffentlicher Belange und Fachämter, die abwägungsrelevante Stellungnahmen / Hinweise zum Bebauungsplan-Vorentwurf Nr. 04/021 – Niederkasseler Straße / Kanalstraße - vorgebracht haben 1. Bergisch-Rheinischer Wasserverband Düsselberger Straße 2, 42781 Haan 2. Bezirksregierung Düsseldorf: Dez. 53 Cecilienallee 2, 40474 Düsseldorf 3. Deutsche Telekom Technik GmbH Hellersbergstraße 35, 41460 Neuss 4. Deutsche Telekom Technik GmbH: Richtfunkt Trassenauskunft Ziegelleite 2-4, 95448 Bayreuth 5. DFS Deutsche Flugsicherung Am DFS-Campus 10, 63225 Langen 6. Ericsson Services GmbH Prinzenallee 21, 40549 Düsseldorf 7. Geologischer Dienst NRW De-Greiff-Straße 195, 47803 Krefeld 8. Handwerkskammer Düsseldorf Georg-Schulhoff-Platz 1, 40221 Düsseldorf 9. Landesbüro der Naturschutzverbände NRW: NABU Helmholtzstraße 19, 40215 Düsseldorf 10. Landschaftsverband Rheinland – Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland Endenicher Str. 133, 53115 Bonn 11. NetCologne GmbH Am Coloneum 9, 50829 Köln 12. Polizeipräsidium Düsseldorf, Projektgruppe „Städtebauliche Kriminalprävention“ Jürgensplatz 5-7, 40219 Düsseldorf 13. Stadtwerke Düsseldorf AG – OE 351 – Liegenschaften Höherweg 100, 40233 Düsseldorf 14. Telefónica Germany GmbH & Co Südwestpark 35, 90449 Nürnberg 15. Vodafone GmbH, Nord-West D2 Park 5, 40878 Ratingen 16. Vodafone Kabel Deutschland GmbH D2 Park 5, 40878 Ratingen Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 3 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 17. Vodafone NRW GmbH Aachener Str. 746-750, 50933 Köln 18. Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz (Amt 19/2) 19. Feuerwehr, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz Prävention (Amt 37/51) 20. Feuerwehr, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz (Amt 37/432) 21. Amt für Schule und Bildung (Amt 40) 22. Jugendamt (Amt 51/19) 23. Sportamt (Amt 52) 24. Bauaufsichtsamt (Amt 63/0) 25. Amt für Wohnungswesen (Amt 64) 26. Liegenschaftsamt (Amt 65) 27. Amt für Verkehrsmanagement (Amt 66) 28. Stadtentwässerungsbetrieb (Amt 67) 29. Garten-, Friedhofs- und Forstamt (Amt 68) 30. Wirtschaftsförderungsamt (Amt 80) 31. Stadt Düsseldorf: Bezirksverwaltungsstelle 01/18/4 Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 4 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 II. Behandlung der abwägungsrelevanten Stellungnahmen / Hinweise der Behörden, sonstigen Träger öffentlicher Belange und Fachämter zum Bebauungsplan-Vorentwurf Nr. 04/021 – Niederkasseler Straße / Kanalstraße - 1. Bergisch-Rheinischer Wasserverband Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(2) Der Bebauungsplanentwurf liegt außerhalb des Verbundgebietes vom Rheinisch-Bergischen Wasserverband. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. 2. Bezirksregierung Düsseldorf: Dez. 53 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(2) a) Gegen das Planverfahren bestehen hinsichtlich der Belange der Denkmalangelegenheiten (Dezernat 35.4) keine Bedenken, da sich im Planungsgebiet keine Bau-oder Bodendenkmäler befinden, die im Eigentum oder Nutzungsrecht des Landes oder Bundes stehen. Da die Zuständigkeiten nur für Denkmäler im Eigentums-oder Nutzungsrecht des Landes oder Bundes gegeben sind, wird empfohlen - falls nicht bereits geschehen - den LVR -Amt für Denkmalpflege im Rheinland- in Pulheim und den LVR -Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland- in Bonn sowie die zuständige kommunale Untere Denkmalbehörde zur Wahrung sämtlicher denkmalrechtlicher Belange zu beteiligen. Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen. Die genannten Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange wurden im Rahmen des Bauleitplanverfahrens beteiligt. Der Stellungnahme wird gefolgt. b) Das Plangebiet befindet sich in den Risikogebieten des Rheins, die bei einem Versagen oder Überströmen von Hochwasserschutz-einrichtungen ab einem mittleren Hochwasser (HQ100) überschwemmt werden können. Fü r Risikogebiete außerhalb von Die Hinweise werden im Bebauungsplan als Nachrichtliche Übernahme aufgenommen (vgl. III. Nachrichtliche Übernahmen Nr. 2) Der Stellungnahme wird gefolgt. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 5 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . Überschwemmungsgebieten gelten die Regelungen der §§ 78b, 78c des Wasserhaushaltsgesetzes. Risikogebiete im Sinne des § 78b (1) WHG, d. h. überschwemmte Gebiete bei einem seltenen bzw. extremen Hochwasserereignis (HQextrem), sind gemäß § 9 (6a) BauGB im Bebauungsplan nachrichtlich zu ü bernehmen. Eine Berü cksichtigung der Belange Hochwasserschutz und Hochwasservorsorge ist in Bauleitplänen gemäß § 1 (6) Nr. 12 BauGB vorzunehmen. Gemäß § 78b WHG sind die Belange Hochwasserschutz und Hochwasservorsorge, insbesondere der Schutz von Leben und Gesundheit sowie die Vermeidung erheblicher Sachschäden, in der Abwägung nach § 1 (7) BauGB zu berü cksichtigen. 3. Deutsche Telekom Technik GmbH Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(2) Durch die Planung werden die Belange der Telekom zurzeit nicht berührt. Bei weiteren Planungen, die die Anlagen der Telekom betreffen könnten, wird um erneute Beteiligung gebeten. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. 4. Deutsche Telekom Technik GmbH: Richtfunkt Trassenauskunft Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(2) Durch das Plangebiet verläuft kein Richtfunk. Daher gibt es bezüglich des Richtfunks der Telekom keine Einwände. Jedoch hat die Telekom bei der Firma Ericsson Services GmbH weitere Verbindungen angemietet, zu denen der Telekom keine Daten zur Verfügung stehen. Hinweis auf sonstige ggf. betroffene Unternehmen. Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen. Die weiteren Netzbetreiber wurden im Rahmen der Beteiligungen der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 BauGB beteiligt. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 6 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . Der Stellungnahme wird gefolgt. 5. DFS Deutsche Flugsicherung Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(2) Das Plangebiet liegt ca. 5 km vom Flughafen Düsseldorf entfernt. Aufgrund der Art und der Höhe der Bauvorhaben werden Belange der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH bezüglich § 18a Luftverkehrsgesetz (LuftVG) nicht berührt. Von dieser Stellungnahme bleiben die Aufgaben der Länder gemäß § 31 LuftVG unberührt. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. 6. Ericsson Services GmbH Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(2) Hinweis auf sonstige ggf. betroffene Unternehmen. Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen. Die weiteren Netzbetreiber wurden im Rahmen der Beteiligungen der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 BauGB beteiligt. Der Stellungnahme wird gefolgt. 7. Geologischer Dienst NRW Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(2) Das Plangebiet ist gemäß der Karte der Erdbebenzonen und geologischen Untergrundklassen der Bundesrepublik Deutschland 1:350 000, Bundesland Nordrhein-Westfalen (Geologischer Dienst NRW 2006) der folgenden Erdbebenzone / geologischen Untergrundklasse zugeordnet: Stadt Düsseldorf, Gemarkung Heerdt: 1 / T Aufgrund der Lage des Plangebiets in der Erdbebenzone 1 besteht kein Handlungsbedarf. Da innerhalb der Erdbebenzone 1 keine besonderen Maßnahmen zu ergreifen sind sowie zudem der Erdbebenschutz bauordnungsrechtlich geregelt und im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens auf Grundlage der geltenden Rechtsnormen zu beachten ist, Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 7 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . wird von einer Aufnahme in den Bebauungsplan abgesehen. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. 8. Handwerkskammer Düsseldorf Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(2) Das Thema Erreichbarkeit ist für das Handwerk essenziell. Service-und Baustellenbetriebe müssen ihre Kunden unmittelbar erreichen können. Die Nutzung einer Tiefgarage oder Quartiers(hoch)garage ist für die Handwerksbetriebe i.d.R. keine Alternative. Daher sollen entsprechende Stellplätze, Ladezonen o.ä. in Kundennähe vorgehalten werden. Die Bedürfnisse des Handwerks zur verkehrlichen Erreichbarkeit werden berücksichtigt. Entlang der das Plangebiet umgebenden öffentlichen Verkehrsflächen verbleiben auch nach Durchführung des Vorhabens ausreichend Parkplätze. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. 9. Landesbüro der Naturschutzverbände NRW: NABU Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(2) Bei Beachtung der Ziffer 9 der textlichen Festsetzungen und der Ziffern III 5 bis 9 bestehen gegen die Planung grundsätzlich keine Bedenken. Die Grünplanerischen Inhalte (jetzt Nr. 10 der textlichen Festsetzungen) wurden seit der Beteiligung, sonstigen Träger öffentlicher Belange und Fachämter nach § 4(2) BauGB weiterentwickelt und um die Aspekte Dach- und Fassadenbegrünung sowie eine Heckenpflanzung erweitert. Die entsprechenden Hinweise sind nun unter III. Hinweise Nrn. 6 bis 10 zu finden. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 8 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 10. Landschaftsverband Rheinland – Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(2) Das Plangebiet liegt in der Nähe des mittelalterlichen bis frühneuzeitlichen Ortskerns von Niederkassel (vermutetes Bodendenkmal). Es ist nicht auszuschließen, dass sich hier bedeutende Bodendenkmalsubstanz der historischen Entwicklung des Ortes erhalten hat. Darüber hinaus ist dem Fachamt das Vorhandensein einer Tiefbunkeranlage im Plangebiet bekannt geworden. Laut Auskunft der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Düsseldorf handelt es sich nicht um eine erhaltenswerte Anlage. Jedoch ist sie bei einer Überplanung entsprechend zu dokumentieren. Es muss deshalb beim derzeitigen Kenntnisstand davon ausgegangen werden, dass in Umsetzung des Abbruchs der vorhandenen Gebäude und nachfolgender Realisierung der Planung eine Beeinträchtigung bodendenkmalpflegerischer Belange verbunden ist, da – bedingt durch die zukünftig zulässigen Erdeingriffe – Bodendenkmalsubstanz beeinträchtigt bzw. zerstört wird. Gegen die geplanten Festsetzungen bestehen daher zunächst Bedenken. Die Belange des Denkmalschutzes und die kulturellen Bedürfnisse der Bevölkerung (§ 1 (6) Nr. 3 und 5 BauGB) sind bei der Aufstellung von Bauleitplänen zu berücksichtigen. Darüber hinaus haben die Gemeinden aufgrund des Rücksichtnahmegebots des § 3 DSchG NRW die Sicherung der Bodendenkmäler bei der Bauleitplanung zu gewährleisten. In Abstimmung mit der unteren Denkmalbehörde der Landeshauptstadt Düsseldorf und dem Landschaftsverband Rheinland – Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland, wurde identifiziert, dass das Plangebiet in der Nähe des historischen Ortskerns Niederkassel liegt. Demnach sind alle geplanten Bodeneingriffe gemäß § 15 (2) i.V.m. § 27 Denkmalschutzgesetz (DSchG NRW) erlaubnispflichtig. Ein entsprechender Hinweis wird in den Bebauungsplan aufgenommen. Die Belange des Denkmalschutzes sind im Zuge des Baugenehmigungsverfahrens und der Umsetzung durch eine denkmalrechtliche Erlaubnis und Dokumentation zu berücksichtigen. Der Stellungnahme wird gefolgt. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 9 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . Unabhängig von den planungsrechtlichen Vorgaben ist für Abbruch- und Bauvorhaben eine denkmalrechtliche Erlaubnis im Rahmen der Planumsetzung verbunden mit einer Kostenübernahme des Vorhabenträgers durch die Untere Denkmalbehörde zu erteilen (§ 15 II i.V.m. § 27 DSchG NRW). 11. NetCologne GmbH Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(2) In dem angefragten Bereich befinden sich keine Anlagen der NetCologne GmbH. Derzeit bestehen dort keine Pläne für einen Netzausbau. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. 12. Polizeipräsidium Düsseldorf, Projektgruppe „Städtebauliche Kriminalprävention“ Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(2) a) Grundsätzlich bestehen aus Sicht der Fachgruppe gegen die vorliegende Planung keine Bedenken. Bei der Ausführung sind jedoch einige Punkte der städtebaulichen Kriminalprävention zu beachten. Auf die öffentlichen bzw. halböffentlichen Grünflächen sollte – so weit wie möglich - zu Gunsten privater Gärten (den Erdgeschosswohnungen zugeordnet) verzichtet werden. Bei den verbleibenden (halb) öffentlichen Grünflächen ist zu beachten, dass diese übersichtlich bleiben. Das heißt, dort dürfen nur niedrige Büsche und hochstämmige Bäume gepflanzt werden, um die Sichtbeziehungen nicht zu beeinträchtigen. Der Grünordnungsplan zum Bebauungsplan sieht auf den von der öffentlichen Verkehrsfläche abgewandten Gebäudeseiten folgende Flächen vor: private, den Erdgeschosswohnungen zugeordnete Gärten, den Außenbereich der Kindertagesstätte, private Kinderspielflächen und private Grundstücksflächen, auf denen ein Gehrecht zu Gunsten der Allgemeinheit ausgewiesen ist. Ein Verzicht auf die privaten Kinderspielflächen und Wegestrukturen, welche dem politisch beschlossenen Siegerentwurf des Investorenauswahlverfahrens entstammen, ist nicht möglich, da diese der Erschließung der Gebäude und der Bereitstellung der nach städtischer Spielplatzsatzung notwendigen privaten Spielflächen dienen. Die Höhe von Hecken und anderen Einfriedungen wird auf 1,40 m Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 10 von 48 Stand: 28.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/045/2026 Stellungnahme / Hi

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5. Begründung als Text anzeigen
Title: 00588530.pdf URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00588530.pdf Published Time: Tue, 02 Jun 2026 07:15:53 GMT Number of Pages: 91 Markdown Content: Begründung # zum Bebauungsplan - Entwurf Nr. 04/021 # - Niederkasseler Straße / Kanalstraße - # - Stadtbezirk 4 - Stadtteil Niederkassel - # Bebauungsplan der Innenentwicklung gemäß § 13 a BauGB - 2 - > Bebauungsplan Nr. 04/021 Stand: 27.05.2026 Teil A - Städtebauliche Aspekte ................................................................... 6 1 Planungsanlass ................................................................................. 6 2 Örtliche Verhältnisse.......................................................................... 6 2.1 Beschreibung des Plangebietes............................................................ 6 2.2 Bestand ........................................................................................... 7 2.3 Umgebung ....................................................................................... 7 2.4 Verkehr und Erschließung ................................................................... 8 2.5 Infrastruktur .................................................................................... 9 2.6 Grünstrukturen ................................................................................. 9 3 Gegenwärtiges Planungsrecht ........................................................... 10 3.1 Regionalplan................................................................................... 10 3.2 Flächennutzungsplan (FNP)............................................................... 10 3.3 Landschaftsplan .............................................................................. 11 3.4 Bebauungs-, Durchführungs- und Fluchtlinienpläne, § 34, § 35 BauGB.... 11 4 Sonstige Satzungen, Pläne und Konzepte............................................ 12 4.1 Raumwerk D .................................................................................. 12 4.2 Quotierungsregelung ....................................................................... 13 5 Ziele, Zwecke und wesentliche Auswirkungen des Bebauungsplanes ....... 14 5.1 Investorenauswahlverfahren ............................................................. 14 5.2 Städtebauliches Konzept .................................................................. 15 5.3 Freiraumkonzept und Wegeführung ................................................... 16 5.4 Verkehrskonzept ............................................................................. 17 5.5 Anpassung des Planungsrechts .......................................................... 20 5.6 Verfahrensart ................................................................................. 20 6 Inhalt des Bebauungsplans ............................................................... 21 6.1 Art der baulichen Nutzung ................................................................ 21 6.2 Maß der baulichen Nutzung............................................................... 23 6.2.1 Grundflächenzahl (GRZ) ................................................................... 23 6.2.2 Geschossflächenzahl (GFZ) ............................................................... 28 6.2.3 Zahl der Vollgeschosse..................................................................... 28 6.2.4 Höhe der baulichen Anlagen ............................................................. 29 6.2.5 Technikaufbauten und sonstige Dachaufbauten.................................... 30 6.3 Bauweise ....................................................................................... 31 6.3.1 Baugrenzen und Baulinien ................................................................ 31 6.3.2 Überbaubare Grundstücksflächen ...................................................... 32 - 3 - > Bebauungsplan Nr. 04/021 Stand: 27.05.2026 6.3.3 Überschreitung der Baulinien und Baugrenzen ..................................... 32 6.3.4 Geschlossene Bauweise .................................................................... 35 6.4 Abweichende Abstandsflächen ........................................................... 35 6.5 Flächen für Nebenanlagen ................................................................ 37 6.6 Stellplätze und Garagen, Bereiche für Ein- und Ausfahrt ....................... 37 6.7 Verkehrliche Erschließung................................................................. 38 6.8 Ver- und Entsorgung ....................................................................... 39 6.9 Geh-, Fahr- und Leitungsrechte ......................................................... 39 6.10 Artenschutz .................................................................................... 40 6.11 Grünplanerische Inhalte ................................................................... 40 6.12 Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen ....................................... 45 6.13 Hochwasser .................................................................................... 46 6.14 Urbane Sturzfluten und Starkregen .................................................... 47 6.15 Bauordnungsrechtliche Festsetzungen ................................................ 47 6.16 Öffentliche und private Kinderspielplätze ............................................ 51 7 Nachrichtliche Übernahmen / Hinweise ............................................... 53 7.1 Bauschutzbereich des Flughafens ...................................................... 53 7.2 Hochwasserrisikogebiete .................................................................. 53 7.3 Denkmäler ..................................................................................... 53 7.4 Niederschlags- und Schmutzwasserbeseitigung ................................... 54 7.5 Urbane Sturzfluten und Starkregen .................................................... 54 7.6 Standorte für Transformatoren .......................................................... 54 7.7 Löschwasserversorgung ................................................................... 54 7.8 Kampfmittelbeseitigung ................................................................... 54 7.9 Grünordnungsplan und Zukunftsbaumliste .......................................... 55 7.10 Dach- und Tiefgaragenbegrünung ...................................................... 55 7.11 Fassadenbegrünung......................................................................... 55 7.12 Baumschutz ................................................................................... 55 7.13 Artenschutz .................................................................................... 56 7.14 Luftreinhalteplan und Umweltzone ..................................................... 56 7.15 Unterbauung von Versorgungsleitungen ............................................. 57 7.16 Bodendenkmalpflege ....................................................................... 57 > 7.17 Ausreichende Versorgung mit Tageslicht bei verringerten Abstandsflächen.....57 7.18 Private Spielflächen gemäß Spielplatzsatzung ...................................... 57 8 Verfahren....................................................................................... 59 8.1 Frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung gemäß § 3 Absatz 1 BauGB .......... 59 8.2 Behördenbeteiligung gemäß § 4(1) BauGB .......................................... 59 - 4 - > Bebauungsplan Nr. 04/021 Stand: 27.05.2026 8.3 Behördenbeteiligung gemäß § 4(2) BauGB .......................................... 60 8.4 Öffentliche Auslegung gemäß § 3(2) BauGB ........................................ 60 9 Soziale Maßnahmen ......................................................................... 60 10 Bodenordnende Maßnahmen ............................................................. 60 11 Kosten für die Gemeinde .................................................................. 61 Teil B – Kapitel Umweltbelange ................................................................. 62 12 Schutzgutbetrachtung ...................................................................... 62 12.1 Mensch .......................................................................................... 62 12.1.1 Verkehrslärm .................................................................................. 62 12.1.2 Elektromagnetische Felder (EMF)....................................................... 64 12.1.3 Störfallbetriebsbereiche ................................................................... 64 12.1.4 Beseitigung und Verwertung von Abfällen ........................................... 65 12.1.5 Städtebauliche Kriminalprävention ..................................................... 65 12.1.6 Besonnung ..................................................................................... 66 12.2 Natur und Freiraum ......................................................................... 67 12.2.1 Flächennutzung und -versiegelung ..................................................... 67 12.2.2 Tiere, Pflanzen und Landschaft .......................................................... 68 12.2.3 Artenschutzrechtliche Prüfung ........................................................... 74 12.3 Boden............................................................................................ 76 12.3.1 Altablagerungen im Umfeld des Plangebietes....................................... 76 12.3.2 Altablagerungen im Plangebiet .......................................................... 76 12.3.3 Altstandorte im Plangebiet ................................................................ 76 12.3.4 Vorsorgender Bodenschutz ............................................................... 77 12.4 Wasser .......................................................................................... 77 12.4.1 Grundwasser .................................................................................. 77 12.4.2 Niederschlags- und Schmutzwasserbeseitigung ................................... 77 12.4.3 Urbane Sturzfluten und Starkregen .................................................... 78 12.4.4 Oberflächengewässer ....................................................................... 79 12.4.5 Wasserschutzgebiete ....................................................................... 79 12.4.6 Hochwasserbelange ......................................................................... 80 12.5 Luft ............................................................................................... 81 12.5.1 Lufthygiene .................................................................................... 81 12.5.2 Umweltfreundliche Mobilität .............................................................. 82 12.6 Klima ............................................................................................ 83 12.6.1 Globalklima .................................................................................... 83 12.6.2 Stadtklima und Klimaanpassung ........................................................ 84 12.7 Kulturelles Erbe und sonstige Sachgüter ............................................. 86 - 5 - > Bebauungsplan Nr. 04/021 Stand: 27.05.2026 13 Geprüfte anderweitige Lösungsmöglichkeiten ...................................... 87 14 Prognose der Entwicklung des Umweltzustandes bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante) .................................................................................. 88 15 Geplante Überwachungsmaßnahmen (Monitoring) ................................ 88 16 Weitere Angaben............................................................................. 89 - 6 - > Bebauungsplan Nr. 04/021 Stand: 27.05.2026 # Teil A - Städtebauliche Aspekte ## 1 Planungsanlass Nach Wegfall der kirchlichen Nutzung des Grundstücks St. Anna im Jahr 2016 beab-sichtigt die Kirchengemeinde St. Antonius und Benediktus, das Kirchengrundstück St. Anna in Düsseldorf-Niederkassel einer neuen Nutzung zuzuführen. Die Entscheidung ist getragen durch den Anspruch einer flächeneffizienten Nachnutzung im Hinblick auf die Geschossigkeit sowie die Chance zur Schaffung von benötigtem Wohnraum für den Stadtteil einerseits und sinkende Mitgliedszahlen der Kirche sowie bauliche und wirtschaftliche Herausforderungen im Umgang mit dem Bestand andererseits. Die vorhandene Bausubstanz kann nicht auf heutige Anforderungen, insbesondere im Hinblick auf eine zeitgemäße und bedarfsgerechte Nutzung und auf energetische Standards, gebracht werden. Geplant ist die Schaffung eines gemischt genutzten Standorts mit einer Wohnnutzung, einer dreigruppigen Kindertagesstätte mitsamt Außenfläche, eines kirchlichen Gebetsortes, einer Platzfläche sowie begrünten Freiflä-chen. ## 2 Örtliche Verhältnisse 2.1 Beschreibung des Plangebietes Das ca. 9.840 Quadratmeter (m 2 ) große Plangebiet umfasst den Einzugsbereich der Gemarkung Heerdt / Flur 11 mit den Flurstücksnummern 655 und 255 (Pastor-Zen-tis-Weg) sowie Teilbereiche der Kanalstraße mit der Flurstücksnummer 1098 und der Straße Alt Niederkassel mit der Flurstücksnummer 1177. Darüber hinaus umfasst das Plangebiet einen Teil der Niederkasseler Straße mit der Flurstücksnummer 1053 als Teil der Gemarkung Heerdt / Flur 14. Begrenzt wird das Plangebiet durch die Stra-ßenmitte der Niederkasseler Straße im Südwesten, die nördliche Straßenbegren-zungslinie der Kanalstraße im Nordwesten, die Straßenmitte von Alt-Niederkassel im Nordosten sowie durch die südliche Straßenbegrenzungslinie des Pastor-Zentis-We-ges im Südosten. - 7 - > Bebauungsplan Nr. 04/021 Stand: 27.05.2026 2.2 Bestand Innerhalb des Plangebietes befand sich die bereits zurück gebaute St. Anna-Kirche mit Pfarramt sowie diverse Nebengebäude aus den 1960er Jahren. Die St. Anna Kir-che wurde am 26.08.2016 außer Dienst gestellt und profaniert. In der nordwestli-chen Grundstücksecke war ein Bungalow verortet, der von einer Musikschule genutzt wurde. In der nordöstlichen Ecke des Kirchengrundstücks gab es eine längliche, un-terirdische Bunkeranlage aus dem zweiten Weltkrieg, die durch Grünstrukturen über-deckt wurde. Der oberirdische Teil des Bunkers wurde abgetragen, die unterirdisch angelegten Räume wurden verfüllt. Alle Gebäude sollten aufgrund ihres schlechten baulichen Zustands aufgegeben werden. Der Rückbau der Kirche, des nach Norden angebauten Wohnhauses und des Bungalows im Nordwesten erfolgte im Frühjahr 2021. Im südwestlichen Grundstücksbereich befindet sich ein Gebäude, in dem ein Sozialdienst und das Pfarramt mit Kleiderkammer und Büroräumen untergebracht waren, welches aber leer steht. Daran angrenzend befanden sich kleinere Wohnnut-zungen sowie weiter östlich angrenzend, an der Ecke Alt-Niederkassel / Pastor

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6. Textliche Festsetzungen als Text anzeigen
Title: 00588531.pdf URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00588531.pdf Published Time: Tue, 02 Jun 2026 07:15:53 GMT Number of Pages: 10 Markdown Content: 27.05.2026 Textliche Festsetzungen Bebauungsplan 04/021 Dieser Plan enthält Festsetzungen nach Paragraf (§) 9 Baugesetzbuch (BauGB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 3. November 2017 (Bundesgesetzblatt I S. 3634), zuletzt geändert durch Artikel 5 des Gesetzes vom 22. Dezember 2025 (Bun-desgesetzblatt 2025 I Nr. 348), der Baunutzungsverordnung (BauNVO) in der Fas-sung der Bekanntmachung vom 21. November 2017 (Bundesgesetzblatt I S. 3786), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 3. Juli 2023 (Bundesgesetzblatt 2023 I Nr. 176) und der Bauordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (BauO NRW 2018) vom 21. Juli 2018 (Gesetz- und Verordnungsblatt NRW S. 421), zuletzt geän-dert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 31. Oktober 2023 ( Gesetz- und Verordnungs-blatt NRW S. 1172 ). Soweit in den textlichen Festsetzungen Bezug genommen wird auf technische Regel-werke - VDI - Richtlinien, DIN - Vorschriften oder Richtlinien anderer Art - werden diese zur Einsicht bei der auslegenden Stelle bereitgehalten. I. Textliche Festsetzungen 1. Art der baulichen Nutzung (§ 9 Absatz 1 Nummer 1 BauGB) 1.1. Allgemeines Wohngebiet (WA) (§ 4 in Verbindung mit § 1 BauNVO) Zulässig sind − Wohngebäude, − Die der Versorgung des Gebiets dienenden Schank- und Speisewirtschaften sowie nicht störenden Handwerksbetriebe, − Anlagen für kirchliche, kulturelle, soziale und gesundheitliche Zwecke. Ausnahmsweise zulässig sind − die der Versorgung des Gebiets dienenden Läden, − sonstige nicht störende Gewerbebetriebe, − Anlagen für Verwaltungen. Unzulässig sind − Betriebe des Beherbergungsgewerbes, − Anlagen für sportliche Zwecke, − Gartenbaubetriebe, − Tankstellen. 2. Wohnraumförderung (§ 9 Absatz 1 Nummer 7 BauGB) In den Flächen, die in der Planzeichnung mittels Randsignatur festgesetzt sind, sind nur Wohngebäude zulässig, die mit Mitteln der sozialen Wohn-raumförderung gefördert werden könnten. 3. Stellplätze und Garagen (§ 9 Absatz 1 Nummer 4 und Absatz 3 BauGB in Verbindung mit § 12 BauNVO) 3.1. Stellplätze 27.05.2026 Textliche Festsetzungen Bebauungsplan 04/021 Innerhalb des Baugebiets WA sind private Stellplätze nur unterirdisch zulässig. Davon ausgenommen sind Stellplätze für Fahrräder, Tretroller und E-Scooter. 3.2. Tiefgaragen und Kellerräume Tiefgaragen sowie Kellerräume sind im Baugebiet WA nur innerhalb der mit GGa/K gekennzeichneten Fläche zulässig. Die Zufahrt zu Tiefgaragen ist nur in den im Plan dafür gekennzeichneten Bereichen zulässig. 4. Nebenanlagen (§ 9 Absatz 1 Nummer 4 BauGB in Verbindung mit § 14 BauNVO) Einrichtungen und Anlagen für die Tierhaltung und Kleintierhaltung sind unzulässig. 5. Maß der baulichen Nutzung (§ 9 Absatz 1 Nummer 1 BauGB in Verbindung mit § 16 BauNVO und §18 BauNVO und § 19 BauNVO) 5.1. Höhe baulicher Anlagen Als oberer Bezugspunkt bei der Berechnung der maximal zulässigen Gebäu-dehöhe (GH) wird die Oberkante der Attika festgesetzt. Als oberer Bezugspunkt bei der Berechnung der maximal zulässigen Trauf-höhe (TH) wird der Schnittpunkt der Außenfläche des aufgehenden Mauer-werks mit der Dachhaut festgesetzt. 5.2. Notwendige technische Aufbauten Für Solaranlagen sowie damit im Zusammenhang stehende Absturzsicherun-gen wird eine Überschreitung der maximalen Gebäudehöhe von 1,10 Meter (m) zugelassen. Für technische Aufbauten zur Wärmeversorgung wird eine Überschreitung der maximalen Gebäudehöhe von 1,75 m auf maximal 5 Quadratmeter (m 2) pro Dachfläche eines Gebäudes zugelassen. 5.3. Grundflächenzahl Die festgesetzte Grundfläche darf durch die Fläche der Tiefgarage und ihrer Zufahrt, der in ihr befindlichen Nebenanlagen sowie der notwendigen Flächen zur Erschließung bis zu einer Grundflächenzahl von 0,9 überschritten werden. 6. Überbaubare Grundstücksfläche (§ 23 BauNVO) 6.1. An den mit gekennzeichneten Baugrenzen und Baulinien können außerhalb der überbaubaren Grundstücksflächen ausnahmsweise zugelassen werden: • Nicht überdachte, an Gebäude angrenzende Terrassen bis zu einer Tiefe von 4 m und einer Breite von jeweils bis zu 5 m. Die Gesamtfläche der Terrassen im Geltungsbereich des Bebauungsplans darf eine Fläche von 340 m 2 nicht überschreiten. 6.2. An den mit gekennzeichneten Baugrenzen und Baulinien kön-nen außerhalb der überbaubaren Grundstücksflächen ausnahmsweise zuge-lassen werden: • Nicht überdachte, an Gebäude angrenzende Terrassen bis zu einer Tiefe von 4 m und einer Breite von jeweils bis zu 5 m. Die Gesamtfläche der Terrassen im Geltungsbereich des Bebauungsplans darf eine Fläche von 340 m 2 nicht überschreiten. • An den Gebäuden Nr. 1, 7 und 8 Balkone bis zu einer Tiefe von 2,3 m. • An den Gebäuden Nr. 2, 3, 4, 5 und 6 Balkone bis zu einer Tiefe von 2,9 m. • Die Summe der Breite aller Balkone eines Geschosses muss weniger als 50 Prozent (%) der Fassadenlänge der jeweiligen Gebäudeseite betragen. 27.05.2026 Textliche Festsetzungen Bebauungsplan 04/021 In der Summe ist die Breite aller auskragenden Balkone aller Geschoss-ebenen auf das 1,5-fache der jeweiligen Fassadenlänge eines Gebäudes begrenzt. 6.3. An den mit gekennzeichneten Baugrenzen können außerhalb der überbaubaren Grundstücksflächen ausnahmsweise zugelassen werden: • Terrassen, die Kindertagesstätten zugeordnet sind, bis zu einer Tiefe von 10 m. 6.4. An den mit gekennzeichneten Baulinien können außerhalb der überbaubaren Grundstücksflächen ausnahmsweise zugelassen werden: • Außenliegende Treppenanlagen zur Sicherstellung des zweiten Rettungs-wegs für Kindertagesstätten bis zu einer Tiefe von 2,00 m. 6.5. Auf der Platzfläche im Kreuzungsbereich Niederkasseler Straße / Kanalstraße darf die am südöstlichen Rand der Platzfläche gelegene, entlang des Gebäude 8 verlaufende und mit gekennzeichnete Baulinie ausnahmsweise für mit der Hauptnutzung in Verbindung stehende Nutzungen durch bauliche Anlagen für die der Versorgung des Gebiets dienenden Läden, Schank- und Speise-wirtschaften und für nicht störende Gewerbebetriebe bis zu einer Tiefe von bis zu 4 m, einer Breite von bis zu 15 m und einer Höhe von bis zu 3,50 m überschritten werden. Bezugshöhe für die Höhenangabe ist die Geländeober-kante entlang der Signatur . 7. Vom Bauordnungsrecht abweichendes Maß der Tiefe der Abstandsflächen (§ 9 Absatz 1 Nummer 2a BauGB in Verbindung mit § 6 BauO NRW) Gemäß § 9 Abs. 1 Nr. 2a BauGB in Verbindung mit § 6 BauO NRW wird die Mindest-tiefe der Abstandsflächen entlang und parallel der festgesetzten Baulinien zwischen den Punkten „AF“ – „AF“ auf 2,5 m festgesetzt. Auf die Empfehlungen zur ausrei-chenden Tageslichtversorgung aus der Besonnungs- und Tageslichtuntersuchung wird hingewiesen (siehe III. Hinweise, Nummer 14). 8. Geh-, Fahr- und Leitungsrechte (§ 9 Absatz 1 Nummer 21 BauGB) Die im Plan mit „G“ festgesetzte Fläche ist mit einem Gehrecht zugunsten der Allge-meinheit zu belasten. 9. Schutzmaßnahmen vor schädlichen Umwelteinwirkungen (§ 9 Absatz 1 Nummer 24 BauGB) 9.1. Schalldämmmaße der Außenbauteile Bei Errichtung, Änderung und Nutzungsänderung von Gebäuden mit schutz-bedürftigen Räumen gemäß DIN 4109 sind technische Vorkehrungen zum baulichen Schallschutz gegen Außenlärm entsprechend der jeweils zum Zeit-punkt der Einreichung des Bauantrages beziehungsweise bei genehmigungs-freien oder genehmigungsfrei gestellten Bauvorhaben zu Beginn des Ausfüh-rungszeitpunktes als technische Baubestimmung eingeführten Fassung der DIN 4109 vorzusehen. Für die Bestimmung des Schalldämmmaßes für die Außenbauteile von schutzbedürftigen Räumen ist nach DIN 4109 bei der Aus-führungsplanung der maßgebliche Außenlärmpegel heranzuziehen, der im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens ermittelt wurde, soweit nicht dauer-hafte und wesentliche Veränderungen der Lärmsituation vorliegen. Als Min-destanforderung ist hierbei ein maßgeblicher Außenlärmpegel von 65 dB(A) im Tages- und Nachtzeitraum zu berücksichtigen. 27.05.2026 Textliche Festsetzungen Bebauungsplan 04/021 9.2. Schutzvorkehrungen bei Tiefgaragen 9.2.1. Nicht in die Gebäude integrierte Ein- und Ausfahrten von Garagen sind im Rampenbereich einzuhausen. Die Innenwände und die Decke der ein-gehausten Rampenzufahrt sind schallabsorbierend mit einer Schallabsorption ΔDLa ≥ 8 dB gemäß DIN EN 1793 -1 auszuführen. 9.2.2. Tiefgaragen sind über Dach der aufstehenden und angrenzenden Ge-bäude zu entlüften. Von dieser Festsetzung kann abgewichen und aus-nahmsweise eine anderweitige (mechanische oder natürliche) Lüftungs-anlage der Tiefgarage realisiert werden, wenn über ein mikroskaliges, lufthygienisches Ausbreitungsgutachten (z.B. MISKAM) im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens nachgewiesen wird, dass der Vorsorgewert für NO2 für das Jahresmittel von 33,1 Mikrogramm/ Kubikmeter (m 3 )eingehalten wird. 10. Anpflanzung von Bäumen, Sträuchern und sonstigen Bepflanzungen (§ 9 Absatz 1 Nummer 25 a und b BauGB) 10.1. Begrünung Mindestens 25 Prozent (%) des Baugebiets sind mit einer strukturreichen Mischvegetation aus standortgerechten Großsträuchern, Stauden, Gräsern oder Rasen dauerhaft zu bepflanzen. 10.2. Begrünung von Tiefgaragen Tiefgaragen und unterirdische Gebäudeteile sind, soweit sie nicht durch Ge-bäude oder Erschließungsflächen überbaut werden, strukturreich intensiv zu begrünen. Die Vegetationstragschicht der zu begrünenden Fläche muss eine Aufbauhöhe von 80 Zentimeter (cm) über Drainschicht aufweisen. Für Baum-pflanzungen ist die Einbaustärke der Vegetationstragschicht auf mindestens 130 cm über Drainschicht und ein Substratvolumen von mindestens 50 m 3pro Baum vorzusehen. Auf unterbauten Bereichen mit Bäumen ist eine Spei-cherdrainage mit mindestens 23l/m² Wasserspeicher auszuführen. Der Be-grünungsaufbau ist entsprechend der FLL-Richtlinie vorzusehen (siehe III. Hinweise, Nummer 7). 10.3. Baumpflanzungen auf unterbauten Flächen Auf unterbauten Flächen sind mindestens acht standortgerechte Laubbäume II. Ordnung mit einem Stammumfang von 20 – 25 Zentimeter (cm) gemes-sen in 1 m Höhe mit Substratvolumen und -höhe sowie Speicherdrainage ge-mäß Nr. 10.2 der textlichen Festsetzungen zu pflanzen. Die zu verwendenden Baumarten sind den Pflanzvorschlägen aus dem Grünordnungsplan zum Be-bauungsplan zu entnehmen. Standortvorschläge für die anzupflanzenden Bäume werden im Grünordnungsplan zum Bebauungsplan gemacht. 10.4. Baumpflanzungen auf nicht unterbauten Flächen Auf nicht unterbauten Flächen sind mindestens elf standortgerechte Laub-bäume II. Ordnung mit einem Stammumfang von 30 – 35 cm gemessen in 1 m Höhe zu pflanzen. Davon sind drei an den zeichnerisch festgesetzten Standorten zu pflanzen. Die Bäume sind fachgerecht zu pflanzen. Je Baum ist eine offene Baumscheibe von 6 m 2 und eine durchwurzelbare Pflanzgrube mit mindestens 12 m 3 zu sichern. Die zu verwendenden Baumarten sind den Pflanzvorschlägen aus dem Grünordnungsplan zum Bebauungsplan zu ent-nehmen. Standortvorschläge für die anzupflanzenden Bäume werden im Grünordnungsplan zum Bebauungsplan gemacht. 10.5. Erhaltung von Bestandsbäumen Die in der Planzeichnung zum Erhalt zeichnerisch festgesetzten Bestands-bäume sind dauerhaft zu erhalten, bei der Errichtung baulicher Anlagen fach-27.05.2026 Textliche Festsetzungen Bebauungsplan 04/021 gerecht zu schützen und bei Abgang am alten Standort durch eine Neupflan-zung mit Stammumfang 30 - 35 cm gemäß der Baumliste des Grünordnungs-plans zum Bebauungsplan zu ersetzen. 10.6. Heckenpflanzung am Pastor-Zentis-Weg Entlang des Pastor-Zentis-Weges, entlang dem in der Planzeichnung gekenn-zeichneten Bereich, ist eine Hecke aus standortgerechten, überwiegend hei-mischen Gehölzen zweireihig im Versatz zu pflanzen. Die zu verwendenden Gehölzarten sind den Pflanzvorschlägen des Grünordnungsplan zum Bebau-ungsplan zu entnehmen. 10.7. Begrünung von Fassaden An den Gebäudefronten, die an den mit der in der Planzeichnung eingetrage-nen Signatur gekennzeichneten Baugrenzen und Baulinien, paral-lel zu diesen oder in einem Winkel von bis zu 90 Grad zu diesen stehen, sind die geschlossenen Fassaden oder Fassadenabschnitte flächig oder punktuell mit schlingenden oder rankenden Kletterpflanzen an angemessenen Rank-konstruktionen bis zu einer Höhe von 5 m zu begrünen. Die Pflanzstellen sind offen mit Bodenanschluss und mit einer durchwurzelbaren Pflanzgrube von mindestens 1 m³ Volumen herzustellen. Auf Tiefgaragen muss die Substrat-stärke mindestens 0,8 m betragen. Auf der unterbauten Fläche ist eine Spei-cherdrainage mit mind. 23 l/m² Wasserspeicher auszuführen. Je angefange-nem laufendem Meter der zu begrünenden Fassade oder des Fassadenab-schnittes ist mindestens eine Kletterpflanze zu verwenden. Die Rankhilfen sind der Kletterstrategie der Pflanzenart entsprechend auszuwählen. Zu begrünen sind: Gebäude 1: • Fb 1.1 – Westfassade mindestens 65 m 2 • Fb 1.2 – Nordfassade mindestens 60 m 2 • Fb 1.3 – Ostfassade mindestens 25 m 2 Gebäude 2: • Fb 2.1 – Westfassade mindestens 55 m 2 Gebäude 3: • Fb 3.1 – Westfassade (Giebel) mindestens 15 m 2 • Fb 3.2 – Ostfassade (Giebel) mindestens 50 m 2 Gebäude 4: • Fb 4.1 – Nordfassade (Giebel) mindestens 60 m 2 • Fb 4.2 – Westfassade (Giebel) mindestens 50 m 2 Gebäude 5: • Fb 5.1 – Nordfassade (Giebel) mindestens 50 m 2 Gebäude 6: • Fb 6.1 – Ostfassade (Giebel) mindestens 60 m 2 Gebäude 8: • Fb 8.1 – Ostfassade (Rampe) mindestens 30 m 2 Es sind hochwüchsige, ausdauernde und dem Standort angemessene Kletter-pflanzen zu verwenden. Die zu verwendenden Arten sind den Pflanzvorschlä-gen aus dem Grünordnungsplan zum Bebauungsplan zu entnehmen. Die An-pflanzungen sind fachgerecht gemäß der FLL- Fassadenbegrünungsrichtlinie durchzuführen. (siehe III. Hinweise, Nummer 8) 10.8. Begrünung von Dächern Flachdächer oder flach geneigte Dächer bis 15 Grad (°) sind mit einer exten-siven Dachbegrünung zu bepflanzen. Die Vegetationstragschicht ist mit einer Stärke von mindestens 12 cm zuzüglich einer Filter- und Drainschicht herzu-stellen. Technische Dachaufbauten sind grundsätzlich nicht zulässig, sofern es sich nicht um notwendige technische Anlagen gemäß Nr. 5.2 der textlichen Festsetzungen handelt. Solaranlagen sind mit Dachbegrünung zu kombinie-ren. 27.05.2026 Textliche Festsetzungen Bebauungsplan 04/021 Der Begrünungsaufbau und das Dachbegrünungssubstrat für die extensive Dachbegrünung sind entsprechend der FLL-Dachbegrünungsrichtlinie vorzu-sehen (siehe III. Hinweise, Nummer 7). 10.9. Pflege und Erhalt Die Begrünungsmaßnahmen und Baumpflanzungen sind dauerhaft zu erhal-ten und zu pflegen. Ausfälle jeglicher Art sind nach den Maßgaben der Nrn. 10.1 bis 10.8 der textlichen Festsetzungen sowie des Grünordnungsplans zu ersetzen. 11. Gestalterische Festsetzungen (§ 9 Absatz 4 BauGB in Verbindung mit § 89 BauO NRW) 11.1. Dachform u

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8. Planverkleinerung als Text anzeigen
Title: 260527_Bebauungsplan 04.021 Offenlage_Planzeichnung V2 URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00588533.pdf Published Time: Tue, 02 Jun 2026 07:15:58 GMT Number of Pages: 1 Markdown Content: > .HQQ]HLFKQXQJ]XOlVVLJHhEHUVFKUHLWXQJYRQ %DXJUHQ]HQXQG%DXOLQLHQGXUFK%DONRQHXQG 7HUUDVVHQJHPl‰1UGHUWH[WOLFKHQ)HVWVHW]XQJHQ >                     >  >  >  >  >  >   >   >  E >  >  >   >  >  >             >  >  >  >  >          >  >  >  >  >  > E D  D   >  >  >  >  >  >  D >  >     >  >  >              >  >  >  >   >  >   >  >  >  >  >  >  >   >  D >  D >  >  >          > ,, 1LHGHUNDVVHOHU 6WUD‰H .DQDOVWUD‰H $OW1LHGHUNDVVHO 3DVWRU=HQWLV:HJ ,,, ,,,, ,, )' ,, )' ,, )' , )' , )'         5  %JO 5  %JO 5  %JO *D ,,,, ,,, ,,,                                                                                                                    ,,             ,             ,,, ,9 ,,,        )'   ,,                                 ,9                                 , 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Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen APS/045/2026