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JHA/022/2026
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Beschlussvorlage
Betrifft:
Kinder- und Jugendförderplan 2026 - 2030
Fachbereich :
51 - Amt für Soziales und Jugend
Dezernentin / Dezernent:
Stadtdirektor Burkhard Hintzsche
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität
Jugendhilfeausschuss 02.03.2026 Vorberatung
Rat 19.03.2026 Entscheidung
Beschlussdarstellung:
Der Rat stimmt der Jugendhilfeplanung Kinder- und Jugendförderung zu und
beschließt den Kinder- und Jugendförderplan mit den Maßnahmen für den
Planungszeitraum 2026 bis 2030.
Sachdarstellung:
Der Kinder- und Jugendförderplan wurde im Rahmen der Jugendhilfeplanung
entsprechend den Vorgaben des Kinder- und Jugendfördergesetzes (3. AG-KJHG -
KJFöG) erstellt und umfasst die Planung für die aktuelle Ratsperiode 2026 bis 2030.
Der Kinder- und Jugendförderplan ist das Planungs- und Steuerungsinstrument für
die Jugendförderung und Voraussetzung für den Abruf von Fördermitteln.
Der kommunale Kinder- und Jugendförderplan der Landeshauptstadt Düsseldorf für
die Ratsperiode 2026 - 2030 umfasst die Fach- und Finanzplanung der fünf
Handlungsfelder der Jugendförderung:
Offene Kinder- und Jugendarbeit,
Jugendverbandsarbeit,
Jugendsozialarbeit
Schulsozialarbeit
Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz.
Seite 2
Nach einem intensiven Planungsprozess unter Beteiligung aller Akteur*innen aus den
unterschiedlichen Handlungsfeldern der Jugendhilfe (Träger, Verbände, Verwaltung)
sowie der Zielgruppe selbst werden im Kinder- und Jugendförderplan 2026-2030
Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen und jungen Erwachsenen beschrieben
und analysiert, Innovationen angeregt, Handlungsempfehlungen gegeben und
Maßnahmen entwickelt.
Diese sechs verschiedene Lebenswelten bilden somit den Ausgangspunkt und Kern
des fünften Kinder- und Jugendförderplans der Stadt Düsseldorf.
- Lebenswelt Sozialraum
- Digitale Lebenswelt
- Lebenswelt Partizipation
- Lebenswelt Schule
- Lebenswelt Jugendverbände
- Lebenswelt Verselbstständigung und berufliche Orientierung
Darüber hinaus beinhaltet der Kinder und Jugendförderung eine allgemeine
Standortbestimmung der Jugendförderung und eine Evaluation der Maßnahmen aus
dem vorangegangenen Kinder- und Jugendförderplan.
Anlagen:
Kinder- und Jugendförderplan 2026 - 2030
Kinder- und Jugendförderplan 2026 - 2030 als Text anzeigen
Title: 2026 01 26 Entwurf KJFP 2026-2030
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00577299.pdf
Published Time: Tue, 17 Feb 2026 08:38:46 GMT
Number of Pages: 57
Markdown Content:
Stand 26.01.2026
1
> Entwurf KJFP 2026-2030
# Inhalt
Vorwort ................................................................................................. 2
1. Standortbestimmung ....................................................................... 4
2. Rückblick auf den Kinder- und Jugendförderplan 2021 – 2025 ................ 7
3. Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen ........................................ 9
> 3.1 Lebenswelt Sozialraum
........................................................................ 9
> 3.2 Digitale Lebenswelt
........................................................................... 14
> 3.3 Lebenswelt Partizipation
..................................................................... 17
> 3.4 Lebenswelt Schule
............................................................................ 23
> 3.5 Lebenswelt Jugendverbände
................................................................ 28
3.6 Lebenswelt Verselbstständigung und berufliche Orientierung ....................... 30
4. Maßnahmen.................................................................................. 34
Anhang ................................................................................................ 40 Stand 26.01.2026
2
# Vorwort
Liebe Leserin, lieber Leser,
Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene leben auch in Düsseldorf heutzutage in einer Realität, die von tiefgreifenden Veränderungen und Herausforderungen geprägt ist. Die Welt, in die sie hineinwachsen, ist komplexer und dynamischer denn je. Digitale Technologien durchdringen alle Lebensbereiche, bieten Chancen, bergen aber auch Risiken. Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie sind weiterhin spürbar und haben nicht nur soziale Interaktionen, sondern auch die mentale Gesundheit vieler junger Menschen belastet. In einer Zeit, in der politische und gesellschaftliche Spannungen, Klimakrisen und wirtschaftliche Unsicherheiten zunehmen, ist es unerlässlich, die Bedürfnisse und Potenziale der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den Mittelpunkt politischer und sozialer Bemühungen zu stellen.
Junge Menschen von heute sind nicht nur die Zukunft unserer Gesellschaft, sondern auch aktive Gestalter*innen ihrer Lebenswelt. Sie bringen frische Ideen, Engagement und den Wunsch nach Mitbestimmung mit. Gleichzeitig sehen sie sich mit drängenden und großen Themen konfrontiert: der Erhalt einer lebendigen Demokratie, der sensible Umgang mit Diversität und Inklusion, die Herausforderungen des Klimawandels sowie die Notwendigkeit, ihre eigenen Rechte und die ihrer Mitmenschen zu verteidigen. Diese Themen erfordern von ihnen eine hohe Lösungskompetenz und die Fähigkeit zur kritischen Auseinandersetzung.
Daraus entstand die Idee, den neuen Kinder- und Jugendförderplan nicht aus Sicht der Düsseldorfer Fachkräfte und ihren jeweiligen Arbeitsbereichen nach § 2 SGB VIII zu planen, sondern sich in gemischten Arbeitsgruppen mit den verschiedenen Lebenswelten von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen auseinander zu setzen.
Sechs verschiedene Lebenswelten von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen bilden somit den Ausgangspunkt und Kern des fünften Kinder- und Jugendförderplans der Stadt Düsseldorf. In einem intensiven Planungsprozess unter Beteiligung aller Akteur*innen aus den unterschiedlichen Handlungsfeldern der Jugendhilfe sowie der Zielgruppe selbst wurde jede Lebenswelt beschrieben und analysiert, wurden Innovationen angeregt, Handlungsempfehlungen gegeben und Maßnahmen entwickelt.
In diesem Prozess wurden auch die eigene Arbeit reflektiert sowie die strategischen und inhaltlichen Anforderungen für die gesamte Jugendförderung in den Blick genommen.
Mit einer Jugendbeteiligung durch die Servicestelle Partizipation des Amtes für Soziales und Jugend und des Jugendrings zum Thema Freiräume im Sommer 2024 wurde ein Querschnittsthema aus dem Kinder- und Jugendförderplan 2021 bis 2025 erneut aufgegriffen. Damit konnten die Bedarfe der Zielgruppe konkretisiert werden.
Der Kinder- und Jugendförderplan der Stadt Düsseldorf ist ein entscheidendes Instrument, um den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen aus der Zielgruppe der Jugendförderung (6-27 Jahre) gerecht zu werden. Er soll nicht nur als Leitfaden für die Jugendförderung dienen und finanzielle Planungssicherheit geben, sondern auch als klares Bekenntnis für eine inklusive, partizipative und zukunftsorientierte Politik stehen. Wir verpflichten uns, die Stimmen der jungen Menschen in dieser Stadt zu hören, ihre Perspektiven ernst zu nehmen und gemeinsam mit ihnen an Lösungen zu arbeiten, die ihre Lebensqualität verbessern und ihre Potenziale entfalten.
Mit dem Düsseldorfer Kinder- und Jugendförderplan möchten wir dazu beitragen, Rahmenbedingungen für junge Menschen so zu gestalten, dass sie selbstbestimmt, sicher und mit Zuversicht in die Zukunft blicken können. Das bedeutet, dass wir zunächst alle Stand 26.01.2026
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jungen Menschen im Blick haben, die in Düsseldorf aufwachsen und Teilhabe erfahren sollen. Das bedeutet aber auch, dass wir insbesondere (bei knapper werdenden Ressourcen) auf diejenigen schauen, die dringend zusätzliche Unterstützung benötigen, um ihre Zukunft zu gestalten.
Der Kinder- und Jugendförderplan ist somit ein Instrument, mit dem die Düsseldorfer Präventionskette 1 innerhalb der altersübergreifenden Gesamtstrategie der Stadt umgesetzt wird. Er setzt die strategischen Ziele der Prävention konkret in der Kinder-, Jugend- und jungen Erwachsenenhilfe (0 bis 27 Jahre) um, fördert chancengerechtes Aufwachsen, gelingende Übergänge und nachhaltige Teilhabe und ermöglicht eine kontinuierliche, quartiersnahe und passgenaue Begleitung junger Menschen.
> 1
Präventionskette - Landeshauptstadt Düsseldorf
https://www.duesseldorf.de/soziales/praeventionskette (Zugriff am 30.10.2025) Stand 26.01.2026
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# 1. Standortbestimmung
Kinder und Jugendliche bilden aufgrund des demographischen Wandels eine Minderheit in Deutschland.
„Im Jahr 2023 lebten rund 14,3 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in Deutschland; das sind 16,9 Prozent der Gesamtbevölkerung“ 2
Sie sind, wie keine andere junge Generation zuvor, mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert: Darunter Krieg, Energieknappheit, Inflation, Klimawandel, Zunahme von Rassismus und Diskriminierung, eigene (psychische) Gesundheit et cetera. 3
Politisch sind Kinder und Jugendliche weiterhin wenig beachtet und beteiligt, Maßnahmen und Programme adressieren überwiegend Themen der älteren Bevölkerungsmehrheit.
Deshalb ist die Jugendförderung entsprechend ihrem gesetzlichen Auftrag eine starke Stimme für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Düsseldorf, tritt für deren Rechte in Politik und Gesellschaft ein und unterstützt bei der Wahrnehmung ihrer Anliegen.
Zur Stärkung von Kinderechten ist die Jugendförderung selbstverständlich dem Kinder-und Gewaltschutz verpflichtet. Alle ihre Angebote berücksichtigen daher gemeinschaftlich verpflichtende Aspekte des Kinderschutzes, die in handlungsfeldbezogenen Schutzkonzepten festgeschrieben sind und stetig weiterentwickelt werden.
Angebote der Jugendförderung in Düsseldorf finden dort statt, wo Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sind und bauen auf einer wertschätzenden, verständnisvollen und interessierten Kommunikation auf. Das ist die Grundvoraussetzung für die Entwicklung von Fähigkeiten und Werten, die eine gerechte Teilhabe von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ermöglichen. Junge Menschen ernst zu nehmen, zu stärken, zu fördern und anzuregen, ist die Grundlage für eine aktive, engagierte und zukunftsorientierte Gesellschaft. 4
Dabei bildet die Düsseldorfer Jugendförderung eine enorme Bandbreite an Angeboten ab: Als offene Angebote der Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen in den Düsseldorfer Sozialräumen, als Anbieter kultureller Bildung, als Selbstorganisation in zahlreichen Jugendverbänden, in der Jugendsozialarbeit, um besonders benachteiligte Jugendliche zu unterstützen, in Form von Schulsozialarbeit an allen Düsseldorfer Schulen und mit Angeboten des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes.
Diese vielfältigen Angebote finden sowohl im öffentlichen Raum als auch in geschützten Räumen und zu Zeiten statt, die sich an den Bedarfen der Zielgruppe orientieren.
Die Jugendförderung agiert sozialraumorientiert. Sie bezieht die lokalen Ressourcen und Strukturen in die Arbeit mit ein und unterstützt so die Integration der jungen Menschen in ihr Umfeld.
Alle Angebote eint, dass sie sich an wesentlichen Grundlagen der pädagogischen Arbeit in der Jugendförderung orientieren, die für die verschiedenen Ansätze gleichermaßen gelten.
> 2https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Bevoelkerungsstand/Tabellen/bevoelkerung-altersgruppen-deutschland.html (Zugriff am 18.09.2025)
> 3Vgl. Marc Calmbach et al. „SINUS-Jugendstudie 2024“ (Bundeszentrale für politische Bildung bpb) S.6
> 4Vgl. https://www.livingquarter.de/jugendfoerderung-in-staedtischen-und-laendlichen-gebieten / (Zugriff am 03.06.2025)
Stand 26.01.2026
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1. Offenheit / Flexibilität:
Angebote der Jugendförderung sind grundsätzlich offen und zugänglich, egal, ob Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene konkrete Hilfe oder Unterstützung benötigen, ob sie Anregungen zur Verbesserung ihres Lebensumfeldes haben, ob sie kreativ sein möchten oder sportlich oder den Austausch mit erwachsenen Bezugspersonen und Gleichaltrigen suchen. Dafür sorgen die Teams vor Ort in den unterschiedlichen Arbeitsbereichen, indem sie sich als Ansprechperson zur Verfügung stellen, die jeweiligen Anliegen ernstnehmen, sich darauf einlassen und gemeinsam mit den Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen an deren Umsetzung arbeiten.
2. Beziehungsarbeit / Empathie:
Angebote der Jugendförderung sind auf Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zugeschnitten und möglichst individuell gestaltet. Die Teilnahme an bzw. die Inanspruchnahme von Angeboten ist freiwillig. Damit erhalten die Mitarbeitenden vor Ort eine besondere Rolle, die von Vertrauensaufbau, Bindung, Auseinandersetzung, Empathie, Authentizität, Zuwendung und Parteilichkeit geprägt ist. Eine gute Beziehungsgestaltung zielt darauf ab, persönliche Bindungen zu schaffen und jungen Menschen das Gefühl zu geben, Teil einer Gemeinschaft zu sein, die sie mitgestalten können und in der sie geachtet und respektiert werden. 5
3. Niederschwelligkeit / Partizipation
Angebote der Jugendförderung ermöglichen Teilhabe. Dafür ist es wichtig, sie so zu gestalten, dass Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sie ohne Barrieren, Hemmnisse oder Zugangsvoraussetzungen nutzen können. Angebote vor der Tür und auf öffentlichen Plätzen, bedarfsgerechte Öffnungs-, Präsenz- bzw. Sprechzeiten und die Ermutigung zur aktiven Gestaltung des eigenen Lebensumfeldes und zur Teilnahme an Entscheidungsprozessen sind daher besonders wichtig und bilden die Grundlage für alle Arbeitsfelder.
4. Unterstützung / Förderung:
Angebote der Jugendförderung unterstützen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in schwierigen Lebenssituationen, in Übergängen und bei Alltagsproblemen, indem sie persönliche und soziale Fähigkeiten durch vielfältige Bildungs-, Freizeit-, Hilfs- und Beratungsangebote fördern.
5. Vielfalt / Akzeptanz:
Angebote der Jugendförderung sind durch Vielfalt geprägt. Die Vielfalt an Lebenssituationen und individuellen Voraussetzungen impliziert eine Vielfalt in der Gestaltung von Gesprächen, Angeboten, Beratungen, Hilfestellungen und Beteiligungsformen. In einem großen Netzwerk unterschiedlicher Träger mit etablierten Strukturen der Zusammenarbeit wird diese vielfältige Ausgestaltung der Düsseldorfer Jugendförderung konzipiert, beraten und weiterentwickelt.
> 5Vgl. https://www.livingquarter.de/jugendfoerderung-in-staedtischen-und-laendlichen-gebieten / (Zugriff am 03.06.2025)
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Eine offene, wertschätzende Kommunikation in allen Feldern der Jugendförderung bildet dafür die Grundvoraussetzung. Interesse an verschiedenen Lebensentwürfen, unterschiedlicher Herkunft oder Sozialisationen und eine respektvolle Auseinandersetzung mit Meinungen und individuellen Erfahrungen von jungen Menschen schaffen den Raum für Diskussionen, (gegenseitige) Reflexion und Meinungsbildung.
Die Jugendförderung in Düsseldorf ist erfolgreich, weil sie dynamisch ist, die Bedürfnisse und Rechte junger Menschen ernst nimmt. In Anwaltschaft gibt sie Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine Stimme und vertritt ihre Interessen. Gleichzeitig geht sie innovative Wege, um Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Düsseldorf bestmöglich zu unterstützen. 6
> 6Vgl. https://www.livingquarter.de/jugendfoerderung-in-staedtischen-und-laendlichen-gebieten/
> (Zugriff am 26.01.2026)
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# 2. Rückblick auf den Kinder- und Jugendförderplan 2021 – 2025
Der Düsseldorfer Kinder- und Jugendförderplan 2021 bis 2025 ist ein gemeinsames Werk der freien Träger, der Jugendverbände und des Amtes für Soziales und Jugend.
Neben der Darstellung besonderer Schwerpunkte und Weiterentwicklungen in den Arbeitsfeldern der §§ 11 bis 14 SGB VIII, sind insgesamt sechs Querschnittsthemen benannt, welche arbeitsfeldübergreifend zu betrachten sind:
- Partizipation
- Future/Nachhaltigkeit
- Inklusion
- Freiräume
- Politische Bildung/Demokratieförderung
- Digitalisierung
Sowohl für die spezifischen Arbeitsbereiche als auch für Querschnittsthemen wurden seitens der beteiligten Akteure gemeinsame Maßnahmen fixiert. Darüber hinaus wurden im Fließtext des Kinder- und Jugendförderplans weitere Ziele für Arbeitsfelder und/oder Querschnittsthemen formuliert.
Diese Maßnahmen und die Ziele wurden gemeinsam mit den Vertreter*innen der freien Träger und Jugendverbände im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft nach § 78 SGB VIII Kinder- und Jugendförderung (AG § 78) erfasst, in einer Tabelle gebündelt und auf ihre Vollständigkeit überprüft. Die dadurch entstandene Übersicht dient einerseits der Sicherstellung eines einheitlichen Kenntnisstands zu den jeweiligen Maßnahmen, und dient andererseits auch als Instrument, diese fortlaufend mit den Mitgliedern der AG § 78 und den drei Facharbeitskreisen zu bearbeiten und auf ihre Zielerreichung zu überprüfen.
Um den Mitgliedern des Jugendhilfeausschusses einen Überblick über den aktuellen Bearbeitungsstand der Maßnahmen zu geben, wurden regelmäßig Controllingberichte im Jugendhilfeausschuss vorgestellt.
Der aktuelle Bearbeitungsstand der einzelnen Maßnahmen ist dem Anhang zu entnehmen.
> 33
> 8
> 7
> 3
> 0510 15 20 25 30 35
> Umgesetzt
> Zusätzliche Maßnahmen
> in Bearbeitung
> noch umzusetzen
Bearbeitungsstand der Maßnahmen Kinder und
Auszug – das vollständige Dokument ist über den Original-Link verfügbar.