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BV1/235/2025
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Informationsvorlage
Betrifft:
Sichere Querung zum Spielplatz Schwanenmarkt; Beschluss der Bezirksvertretung 1
vom 27.06.2025; BV1/169/2025
Amt / Institut:
Bezirksverwaltungsstelle 1
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität
Bezirksvertretung 1 14.11.2025 Kenntnisnahme
Sachdarstellung:
Die Verwaltung wurde gebeten mögliche Maßnahmen zu entwickeln und vorzustellen,
die es den Kindern ermöglichen, die den Spielplatz umgebende Straße
Schwanenmarkt, sicher zu überqueren.
Stellungnahme der Verwaltung:
Die betreffende Straße liegt in einer Tempo-30-Zone. Eine Unfallhäufungsstelle ist
der Verwaltung in diesem Bereich nicht bekannt. Dennoch wird der Bedarf an
sicheren Querungsmöglichkeiten, insbesondere für Kinder als besonders
schutzbedürftige Verkehrsteilnehmer, erkannt.
Im Rahmen einer ersten Prüfung wurden insbesondere die Knotenpunkte
Schwanenmarkt / Bi lker Straße / Südstraße sowie Siegfried -Klein-Straße /
Schwanenmarkt / Hohe Straße als potenzielle Standorte für Maßnahmen zur
Verbesserung der Querungssituation identifiziert.
An diesen Knoten wurden bereits Maßnahmen wie Haltelinien,
Zickzackmarkierungen, Fahrradabstellanlagen, partiell vorgezogene Seitenräume und
Poller zur Verbesserung der Sichtverhältnisse und zur Freihaltung der
Einmündungsbereiche von parkenden Fahrzeugen umgesetzt. Dennoch werden die
erforderlichen Sichtdreiecke an den genannten Kn otenpunkten nicht vollständig
eingehalten.
Am Knotenpunkt Siegfried-Klein-Straße / Schwanenmarkt / Hohe Straße wird die
Querung der westlichen Fahrbahn zusätzlich durch Glas - und Papiercontainer
behindert. Die Freigabe der Einbahnstraßen für den Radverkeh r in Gegenrichtung
erhöht die Komplexität der Verkehrssituation für querende Kinder.
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Trotz der bestehenden Maßnahmen ist festzustellen, dass die Sichtverhältnisse und
die Querungssituation insbesondere für Kinder nicht ausreichend sind. Die aktuelle
Verkehrssituation erfordert daher weitere Optimierungen zur Erhöhung der
Sicherheit.
Gemäß geltendem Regelwerk werden vorgezogene Seitenräume und (Teil)
Aufpflasterungen in Einmündungsbereichen als geeignete Maßnahmen zur
Verbesserung der Verkehrssicherheit empfohlen. Diese führen durch die Einengung
des Straßenraums zu besseren Sichtverhältnissen und wirken
geschwindigkeitsdämpfend.
Da bauliche Umgestaltungen wie Aufpflasterungen oder die Einrichtung von
Fußgängerüberwegen mit einem erhöhten Planungs - und Umsetzungsaufwand
verbunden sind, schlägt die Verwaltung vor, zunächst die Markierung von
vorgezogenen Seitenräumen als vorrangige Maßnahme zur Verbesserung der
Querungssituation zu prüfen.
Diese Variante zeichnet sich durch mehrere Vorteile aus. Sie erfo rdert keinen
tiefgreifenden baulichen Eingriff und kann daher mit vergleichsweise geringem
Aufwand umgesetzt werden. Zudem ermöglicht sie eine im Rahmen der vorhandenen
personellen und finanziellen Ressourcen kurz- bis mittelfristige Realisierung. Darüber
hinaus bietet die Maßnahme ein hohes Maß an Flexibilität, da die Markierungen bei
Bedarf angepasst oder durch ergänzende Elemente wie Poller oder
Fahrradabstellanlagen erweitert werden können. Es ist damit zu rechnen, dass durch
die geforderten Maßnahmen Parkstände für PKW entfallen.
Zudem wird die Verwaltung prüfen, ob ein geeigneter Alternativstandort für die
Container am Knotenpunkt Siegfried -Klein-Straße/Schwanenmarkt/Hohe Straße
gefunden werden kann. Ziel der vorgeschlagenen Maßnahmen ist es, die Sic htfelder
freizuhalten und die Fahrbahn an den Knotenpunktzufahrten einzuengen, um eine
kurz- bis mittelfristige Verbesserung der Querungssituation zu erreichen.
Die Verwaltung wird eine konkrete Planung erarbeiten und das Ergebnis der
Bezirksvertretung zur Beschlussfassung vorlegen.