Haushaltsantrag Die Linke Aktenzeichen RAT/203/2026

Haushaltsantrag der Linken für bezahlbares Wohnen

Amtlicher Titel: Haushaltsantrag der Ratsfraktion Die Linke: Bezahlbares Wohnen ermöglichen, Grundstücks- und Wohnungsbestand der SWD vergrößern

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
1Dokument 17. März 2026veröffentlicht

Zusammenfassung

Die Ratsfraktion Die Linke hat einen Haushaltsantrag eingebracht, der darauf abzielt, bezahlbares Wohnen zu ermöglichen und den Grundstücks- sowie Wohnungsbestand der SWD zu vergrößern. Die Entscheidung über den Antrag erfolgt in der Ratssitzung am 19. März 2026.

Einordnung

Die Ratsfraktion Die Linke hat einen Haushaltsantrag mit dem Titel "Bezahlbares Wohnen ermöglichen, Grundstücks- und Wohnungsbestand der SWD vergrößern" eingereicht. Der Antrag zielt darauf ab, Maßnahmen zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum zu fördern. Die Entscheidung über diesen Antrag wird in der Ratssitzung am 19. März 2026 getroffen.

Hintergrund

Bezahlbarer Wohnraum ist ein zentrales Thema in vielen Städten, einschließlich Düsseldorf. Der Antrag der Linken könnte Teil einer breiteren Diskussion über Wohnungsnot und soziale Gerechtigkeit sein. Die Stadtverwaltung hat in der Vergangenheit bereits verschiedene Strategien zur Bekämpfung der Wohnungsnot vorgestellt.

Was bedeutet das für Bürger?

Sollte der Antrag angenommen werden, könnte dies zu einer Erhöhung des Wohnungsangebots und zu einer Verbesserung der Wohnsituation für einkommensschwächere Haushalte führen. Dies wäre ein Schritt in Richtung sozialer Gerechtigkeit und könnte die Lebensqualität in Düsseldorf erhöhen.

Die wichtigsten Punkte

  • Haushaltsantrag der Linken für bezahlbares Wohnen
  • Entscheidung in der Ratssitzung am 19. März 2026
  • Ziel: Vergrößerung des Wohnungsbestands der SWD
  • Relevantes Thema in der Wohnungsnot-Diskussion
  • Mögliche Verbesserung der Lebensqualität in Düsseldorf

Themen

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Aus der amtlichen Vorlage

Düsseldorf verliert weiterhin kontinuierlich bezahlbaren, geförderten Wohnraum. Laut dem Datenblatt Wohnungsmarkt sank der Bestand in einem Jahr um 300 Wohnungen; von 14.818 auf 14.518 im Jahr 2024. Die aktuellen Förderzahlen versprechen hier keine Besserung: Während die Zahl der Förderbewilligungen für neue Mietwohnungen seit 2024 bei ca. 700 stagniert, stieg die Zahl der auslaufenden Förderungen von 220 im Jahr 2019 auf zuletzt 1.194 im Jahr 2024.

Auszug aus „Begründung“. Der Dokumenttext allein belegt keinen gefassten Beschluss. Originaldokument

Vorgang · RAT/203/2026

Unterlagen und Sitzungsverlauf

Die amtlichen Unterlagen und eindeutig verknüpften Sitzungstermine stehen gemeinsam auf dieser Seite. Ein Sitzungstermin allein belegt noch keinen Beschluss.

Der Verlauf wird automatisch anhand amtlicher Verknüpfungen zusammengestellt.

Die belegten Schritte

So entwickelt sich der Vorgang

  1. Ursprüngliche Vorlage

    Haushaltsantrag · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  2. Sitzung · TOP 107

    Eingereichte Haushaltsanträge zu den Etatberatungen 2026 (Hier sind die eingereichten Haushaltsanträge zur Ratssitzung am 19.03.2026 aufgeführt. Es handelt sich um keine eigene Sitzung.). Amtlicher Vermerk: „mehrheitlich abgelehnt“.

Gezeigt werden amtlich verknüpfte Unterlagen und Termine. Dateidatum und Sitzungsdatum können voneinander abweichen. Eine Kenntnisnahme oder beantwortete Anfrage ist noch kein Umsetzungsbeschluss.

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Dokumenttexte

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RAT/203/2026 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 16.03.2026 Ratsfraktion - Die Linke An den Oberbürgermeister Herrn Dr. Stephan Keller Haushaltsantrag der Ratsfraktion DIE LINKE. Düsseldorf zur Sitzung des Rates am 19.03.2026 Betrifft: Haushaltsantrag der Ratsfraktion Die Linke: Bezahlbares Wohnen ermöglichen, Grundstücks- und Wohnungsbestand der SWD vergrößern Produkt: 1111106 Zeile: 07 Konto: 78210000 Maßnahme: 700310002 Neue Kostenstelle Sehr ge ehrter Herr Oberbürgermeister, zur Sitzung des Rates am 19. März 2026 stellt Die Linke Ratsfraktion Düsseldorf folgenden Haushaltsantrag: Die Stadt Düsseldorf vergrößert den Grundstücks- und Wohnungsbestand der Städtischen Wohnungsgesellschaft SWD durch Zukäufe und deren Einlage zugunsten des Bestands der SWD. Damit versetzt sie die SWD in die Lage, zusätzliche Wohnungen zu vermieten und zu errichten, um ihren Auftrag der Versorgung aller Düsseldorfer:innen mit (bezahlbarem) Wohnraum zu erfüllen. Hierzu werden 15 Millionen Euro in Maßnahme 700310002 für Ankäufe von Grundstücken und 5 Millionen Euro für eine neu einzurichtende Kostenstelle für den Ankauf von Wohnungen im Bestand eingestellt. Begründung: Düsseldorf verliert weiterhin kontinuierlich bezahlbaren, geförderten Wohnraum. Laut dem Datenblatt Wohnungsmarkt sank der Bestand in einem Jahr um 300 Wohnungen; von 14.818 auf 14.518 im Jahr 2024. Die aktuellen Förderzahlen versprechen hier keine Besserung: Während die Zahl der Förderbewilligungen für neue Mietwohnungen seit 2024 bei ca. 700 stagniert, stieg die Zahl der auslaufenden Förderungen von 220 im Jahr 2019 auf zuletzt 1.194 im Jahr 2024. Seite 2 Die so genannte Impulsförderung der Ratsmehrheit aus CDU-Grünen ändert nichts am Schwund des Wohnungsangebots im bezahlbaren Preissegment. Laut Prognose des Wohnungsamts wird Düsseldorf bis 2034 über die Hälfte aller Sozialwohnungen verlieren - 7.597 Wohnungen. Um dem gegenzusteuern, wollen wir den Wohnungsbau durch die SWD stärken. Als städtische, gemeinwohlorientierte Beteiligungsgesellschaften können die Gesellschaften der SWD-Gruppe Sozialwohnungen auch nach dem Auslaufen der Förderung günstig vermieten. Damit lohnt sich jede Investition in Wohnungsbau durch die SWD mehr als die Förderung von temporär preisgebundenem Wohnraum. Deshalb beantragt Die Linke Budgets für den Ankauf von Wohnungen und Wohnungsbaugrund stücken für die SWD. Mit 15 Millionen Euro ließen sich unter Berücksichtigung der Kaufnebenkosten bei Quadratmeter-Preisen zwischen im Schnitt 850 € /m² und 1.700 € /m² beachtliche Flächen Bauland zwischen 7.800 m² und 15.70 0 m² erwerben, auf denen einmal 10 bis 20 Mehrfamilienhäuser entstehen könnten. Im Bestand ließen sich mit 5 Millionen Euro unter Berücksichtigung der Kaufnebenkosten bei durchschnittlichen Quadratmeterpreisen von 3.350 Euro etwa 1.330 m² Wohnfläche erwerben; entsprechend 26 Wohneinheiten á 50 m² oder 18 Wohneinheiten á 75 m². Freundliche Grüße Sigrid Lehmann Chris Demmer F.d.R. Sönke Voigt Thema Produkt/ Maßnahme Zeile Konto Haushaltsjahr Beträge in EUR Verbesserung (+)/ Verschlechterung (-)

KI-gestützt aufbereitet am 5. April 2026. Die Zusammenfassung kann Fehler enthalten. Maßgeblich bleiben die Originaldokumente und veröffentlichten Beratungsergebnisse.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen RAT/203/2026