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Informationsvorlage
Betrifft:
Controllingbericht des Wirtschaftsförderungsamtes zu den Zielvereinbarungen zur
Frauenförderung
Zwischen dem Frauenbüro und dem Wirtschaftsförderungsamt wurden im Jahr 2003
Zielvereinbarungen zur Frauenförderung abgeschlossen.
Gemäß Ziffer 3.3 Frauenförderplan kommt im Rahmen dezentraler
Ressourcenverantwortung der Berichtspflicht der einzelnen Fachbereiche eine besondere
Bedeutung zu.
Die Fachbereiche dokumentieren auf der Grundlage der Zielvereinbarung in einem
jährlichen Bericht die Umsetzung des Frauenförderplanes in ihrem
Verantwortungsbereich.
In der Anlage ist der Controllingbericht des Wirtschaftsförderungsamtes beigefügt.
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Ergebnis
Frauenausschuss 19.04.2005 -/-
2
1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant.
2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst.
Anlagen:
Nr. Ort Anlage
1 beigefügt Controllingbericht des Amtes 80
Amt:
Frauenbüro
Dezernentin / Dezernent:
Oberbürgermeister Erwin
RSD AllVorlg.WPT RSD AllVorlg.WPT
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80 18.Januar 2005 me 93866
Büro 01/14
Zielvereinbarung zur Frauenförderung
Mit Bezug auf Ihr Schreiben vom 09.12.2004 gebe ich Ihnen den Bericht zu den
umgesetzten Maßnahmen im Bereich Frauenförderung im Amt 80.:
Ziel 1 - Förderung der Teilzeitbeschäftigung
Seit Abschluss der Zielvereinbarung zur Frauenförderung haben sich für diesen Bereich
keine neuen Möglichkeiten ergeben. Es wurden keine Anträge auf Teilzeitbeschäftigung
eingereicht oder der Amtsleitung vorgetragen.
Ziel 2 - Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Die Mitarbeiterinnen mit betreuungsbedürftigen Kindern und Angehörigen können , sofern
dienstliche Belange dem nicht entgegenstehen, die Arbeitszeiten selber bestimmen. So
gibt es im Amt 80 mehrere Arbeitszeitmodelle, jeweils auf den Einzelfall zugeschnitten.
Der Zielerreichungsgrad beträgt in diesem Bereich 100%.
Ziel 3 - Stellenneubesetzung bei Mutterschutz und Elternzeit
Seit der Zielvereinbarung zur Frauenförderung sind keine Stellen aufgrund von
Mutterschutz und Elternzeit neu besetz geworden.
Ziel 4 - Rückkehr aus der Elternzeit.
Auch hier gibt es keine Veränderung seit Abschluss der Zielvereinbarung zur
Frauenförderung. Zwei Mitarbeiterinnen des Amtes 80 befindet sich in Elternzeit.
Ziel 5 - Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen.
Im Amt 80 sind im vergangenen Jahr keine Stellen in Führungspositionen besetzt worden.
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Zielvereinbarung - Externe Frauenförderung
Der Bereich "Frau und Wirtschaft" bei der Wirtschaftsförderung konnte seine Aktivitäten
trotz personell bedingter Kapazitätsreduzierung in diesem Jahr zwar nicht ausweiten, aber
doch in weiten Teilen aufrechterhalten. Für die Zielgruppen Unternehmerinnen,
Existenzgründerinnen und Berufsrückkehrerinnen kommen Beratungen, Veranstaltungen,
Netzwerke und Publikationen als Instrumente zum Einsatz.
Ziel 1 - Unterstützung des Netzwerkes "Düsseldorfer Unternehmerinnen e.V."
Die weiterhin sehr positive Entwicklung dieses 1993 gemeinsam mit der Regionalstelle
Frau & Beruf initiierten Netzwerkes mit seinen zahlreichen anspruchsvollen Aktivitäten
setzt sicherlich einen besonders schönen und zukunftsweisenden Akzent in Düsseldorf.
Einen Höhepunkt bildete auch in diesem Jahr wieder die von der Wirtschaftsförderung
besonders unterstützte Veranstaltung "Starke Frauen". Weitere Frauen-Netzwerke, wie
z.B. "Frauen in der Immobilienwirtschaft e.V." werden ebenfalls nach Bedarf und Kräften
unterstützt.
Ziel 2- Öffentlichkeitsarbeit
Für den quartalsmäßig erscheinenden Newsletter "Die Wirtschaftsförderung informiert"
werden regelmäßig aktuelle Beiträge zum Themenkreis "Frau & Wirtschaft/ Beruf"
zusammengestellt. Auch ein Email-Newsletter steht seit diesem Jahr neu als zeitgemäßes
Medium zur Verfügung.
Ziel 3 - Gender Mainstreaming
Erfolge lassen sich speziell im Bereich der Existenzgründungen belegen. Zahlreiche
Initiativen der Landesregierung haben in den letzten Jahren systematisch die
Bedingungen, unter denen Frauen den Schritt in die Selbstständigkeit wagen können,
berücksichtigt. Die positiven Ergebnisse werden auch anhand unserer Düsseldorfer
Beratungszahlen bei der Wirtschaftsförderung sichtbar. Hier lag auch in diesem Jahr der
Frauenanteil wieder erfreulich hoch bei ca. 42 % (Zum Vergleich: 1993 waren es 24 %).
In Zusammenarbeit mit dem Regionalbüro Frau und Beruf wurden
Existenzgründerinnen auf dort vorgehaltene Angebote speziell für Gründerinnen
hingewiesen, wie z. B. den neuen Unternehmerinnenbrief, spezielle Seminare oder auch
Angebote für Berufsrückkehrerinnen.
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