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BV7/154/2025
X öffentlich nicht öffentlich
Informationsvorlage
Betrifft:
Sanierung Sportplatz Gemeinschaftshauptschule Graf-Recke-Straße 230
- Stellungnahme Amt für Schule und Bildung -
Amt / Institut:
Bezirksverwaltungsstelle 7
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität
Bezirksvertretung 7 04.11.2025 Kenntnisnahme
Auf dem weitläufigen Grundstück der Gemeinschaftshauptschule Graf -Recke-Straße
230 befindet sich u.a. ein eingezäunter Ballspielplatz. Dieser ist aufgrund des
üppigen umliegenden Baumbestandes (Laub und Wurzelwuchs) so stark beschädigt,
dass eine Nutzung durch die Schülerinnen und Schüler nicht gefahrenfrei möglich
wäre und er daher gesperrt wurde.
Beauftragt durch die Bezirksverwaltung 7 (BV7/154/2024) wurde ein
Landschaftsarchitekturbüro mit der Untersuchung und Erstellung einer
Kostenschätzung zur Sanierung des Platzes durch die Verwaltung befasst. Neben
dem Wunsch der allgemeinen Herrichtung des Sportplatzes sollte auch die Nutzung
durch den anliegenden Tennisverein, insbesondere die Möglichkeit des
Rollstuhltennis, geprüft werden.
Eine grundlegende Sanierung des Sportplatzes würde nach fachlich fundierter
Schätzung Kosten in Höhe von rund 585.000 Euro erzeugen. Die
Untersuchungskosten hierfür beliefen sich auf 15.992,47 EUR.
Ein wesentlicher Bestandteil der Maßnahme wäre hierbei der vollständige Rückbau
des vorhandenen und beschädigten Asphaltbelags. Dieser Belag ist
wasserundurchlässig und entspricht somit nicht mehr den heutigen technischen und
ökologischen Anforderungen an den Aufbau von Sportflächen. Für eine
zukunftsfähige Nutzung wäre ein wasserdurchlässiger Aufbau zwingend erforderlich,
da nur so eine ausreichende Entwässerung gewähr leistet und Schäden durch
stehendes Wasser oder Frost langfristig vermieden werden könnten.
Im Zuge der Bestandsaufnahme wurde zudem festgestellt, dass die vorhandene
Schottertragschicht in Bezug auf Höhenlage und Verdichtung erhebliche Mängel
aufweist. Um eine dauerhaft belastbare und funktionstüchtige Grundlage für die neue
Sportfläche zu schaffen, wäre daher der vollständige Ausbau und die Herstellung
einer neuen, normgerechten Schottertragschicht notwendig.
Darüber hinaus wäre der in die Jahre gekommen e Ballfangzaun nicht mehr
wirtschaftlich. Instand zu setzen. Stattdessen wäre die vollständige Demontage der
bestehenden Zaunanlage und die anschließende Errichtung eines neuen
Ballfangzauns erforderlich.
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Ein weiterer Bestandteil der erforderlichen Arbeiten beträfe die auf dem Sportplatz
vorhandenen Baumwurzeln sowie den dichten Grünbewuchs entlang der
Grundstücksgrenze. Diese Pflanzen weisen ein stark ausgeprägtes Wurzelwerk auf,
dass sich teilweise weit unterirdisch ausgebreitet hat. Zwar wäre vorgesehen, die
Wurzeln im Bereich des Spielfeldes im Rahmen der Sanierung zu entfernen, jedoch
bestünde die Gefahr, dass aus dem Randbereich heraus erneut Wurzeln in die
Spielfläche hineinwachsen und dort mittelfristig wieder Schäden verursachen
würden. Eine dauerhafte Lösung könnte nur durch eine umfassendere Beseitigung
und durch geeignete Begrenzungsmaßnahmen des angrenzenden Bewuchses erzielt
werden.
Für die vorgenannte fachgerechte Herstellung eines modernen Sportplatzes stehen
weder durch Zusagen Dritter aus Fö rderprogrammen oder von Vereinen, noch im
städtischen Kernhaushalt ansatzweise auskömmliche Mittel zur Verfügung.
Gleichzeitig ist ein Ballsportplatz weder Standard an städtischen Schulen, noch
wurde dieser Wunsch explizit durch die Schule priorisiert. Eine Umsetzung dieser
Maßnahme kann daher nicht empfohlen werden.
Die Schule wünschte sich in fortlaufenden Gesprächen eine Umgestaltung des
Schulhofes, nicht explizit begrenzt auf den stillgelegten Sportplatz, sodass die
Schülerinnen und Schüler mehr Möglic hkeiten für Ballspiele erhalten. Mit den
bereitgestellten Haushaltsmitteln wurden daher ein Ballfangnetz und zwei
Basketballkörbe sowie zwei Fußballtore installiert. Somit stehen den Kindern dank
dem Engagement der Bezirksvertretung 7 schon heute zwei Klei nspielfelder für
Basketball und Fußball auf der Schulhoffläche zu Verfügung.
Das Amt für Schule und Bildung schlägt vor, die Schule im Rahmen eines
partizipativen Prozesses einzubinden und dabei weitere wirtschaftlich leistbare
Optionen zur Außengestaltung herauszuarbeiten und diese schulisch zu priorisieren.