Informationsvorlage Aktenzeichen OVA/153/2025

Unfallkommissions- und Markierungsmaßnahme an der Kreuzung Ulmenstraße/Johannstraße/Heinrich-Erhardt-Straße

Ein Sachstandsbericht der Verwaltung zur Kenntnisnahme.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Ulmenstraße / Johannstraße · Stadtbezirk 1 (Altstadt, Stadtmitte)örtlicher Bezug 2Dokumente 3. Dezember 2025veröffentlicht

Worum es geht

Der Auszug beschreibt den Stand der Vorlage zum angegebenen Datum, nicht notwendigerweise den heutigen Stand.

Aus „Sachdarstellung“

Für den Knotenpunkt Ulmenstraße/Johannstraße/Heinrich-Erhardt-Straße hat die Unfallkommission den Beschluss gefasst, bereits vor der für 2027 geplanten, baulichen Umgestaltung, den freien Rechtsabbieger zur Erhöhung der Verkehrssicherheit mit einfach Mitteln abzusperren. Aktueller Zustand: Der Knoten Ulmenstraße / Johannstraße / Heinrich-Erhardt-Straße ist mit einer Gesamtbelastung von werktäglich ca. 80.000 Kfz/24h (davon ca. 4% Schwerverkehrsanteil) eine hoch belastete Kreuzung im Stadtteil Derendorf. Die verkehrliche Belastung ergibt sich aus der Bedeutung der Ost-West-Richtung, die als B7, gemeinsam mit der B1 den Lückenschluss der Autobahn A 52 zwischen Meerbusch-Büderich und Düsseldorf-Mörsenbroich darstellt. Die in Nord-Süd- Richtung verlaufende Ulmenstraße ist geringer belastet und hat im Verkehrssystem eine stadtteilverbindende Funktion. Auf der Ulmenstraße verkehren die Straßenbahnlinien 705 und 707. Über die Achse Johannstraße / Heinrich-Erhardt- Straße verlaufen Buslinien. Die Achse Johannstraße / Heinrich-Erhardt-Straße hat am Knoten Ulmenstraße in beide Richtungen 3 Geradeausfahrstreifen. Hinzu kommt jeweils noch ein separater Rechtsabbiegestreifen in die Ulmenstraße. Aus Richtung Westen kommend, gibt es 2 Linksabbiegestreifen nach Norden in die Ulmenstraße. Im Bereich des Knotens befinden sich Bus- und Straßenbahnhaltestellen. Rad- und Gehwege sind in den Nebenanlagen vorhanden. Der Knoten ist signalgeregelt. Rad- und Fußverkehr werden mit gemeinsamen Kombischeiben signalisiert. Die Furten über Johannstraße und Heinrich-Erhardt-Straße sind durch Mittelinseln unterbrochen, die Furten über die Ulmenstraße durch die Straßenbahnhaltestelleninseln. Der Rechtsabbieger aus der Ulmenstraße in die Heinrich-Erhardt-Straße ist als freier Rechtsabbieger ausgebaut. Unsignalisierte, freie Rechtsabbieger gelten aufgrund höherer Abbiegegeschwindigkeiten als unfallbegünstigend und werden bei Neuplanungen daher nicht mehr eingesetzt. Planungen: Beide Achsen sind Bestandteil des Düsseldorfer Radhauptnetzes. Perspektivisch sollen die dortigen Radverkehrsanlagen auf richtlinienkonforme Maße ausgebaut werden und auch der barrierefreie Ausbau der Bushaltestellen erfolgen. Der vollständige Rückbau des freien Rechtsabbiegers ist in diesem Zuge ebenfalls geplant.

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 3. Dezember 2025. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

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Vorgang · OVA/153/2025

Unterlagen und Sitzungsverlauf

Die amtlichen Unterlagen und eindeutig verknüpften Sitzungstermine stehen gemeinsam auf dieser Seite. Ein Sitzungstermin allein belegt noch keinen Beschluss.

Der Verlauf wird automatisch anhand amtlicher Verknüpfungen zusammengestellt.

Die belegten Schritte

So entwickelt sich der Vorgang

  1. Ursprüngliche Vorlage

    Informationsvorlage · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  2. Weitere Unterlage

    Ulmenstraße_Markierungs-und_Beschilderungsplan · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  3. Sitzung · TOP 5.3

    Bezirksvertretung 1. Amtlicher Vermerk: „zur Kenntnis genommen“.

  4. Sitzung · TOP 17

    Ordnungs- und Verkehrsausschuss. Amtlicher Vermerk: „zur Kenntnis genommen“.

Gezeigt werden amtlich verknüpfte Unterlagen und Termine. Dateidatum und Sitzungsdatum können voneinander abweichen. Eine Kenntnisnahme oder beantwortete Anfrage ist noch kein Umsetzungsbeschluss.

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OVA/153/2025 X öffentlich nicht öffentlich Informationsvorlage Betrifft: Unfallkommissions- und Markierungsmaßnahme an der Kreuzung Ulmenstraße/Johannstraße/Heinrich-Erhardt-Straße Fachbereich: 66 - Amt für Verkehrsmanagement Dezernentin / Dezernent: Beigeordneter Jochen Kral Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität Bezirksvertretung 1 30.01.2026 Kenntnisnahme Ordnungs- und Verkehrsausschuss 25.02.2026 Kenntnisnahme Sachdarstellung: Für den Knotenpunkt Ulmenstraße/Johannstraße/Heinrich-Erhardt-Straße hat die Unfallkommission den Beschluss gefasst, bereits vor der für 2027 geplanten, baulichen Umgestaltung, den freien Rechtsabbieger zur Erhöhung der Verkehrssicherheit mit einfach Mitteln abzusperren. Aktueller Zustand: Der Knoten Ulmenstraße / Johannstraße / Heinrich-Erhardt-Straße ist mit einer Gesamtbelastung von werktäglich ca. 80.000 Kfz/24h (davon ca. 4% Schwerverkehrsanteil) eine hoch belastete Kreuzung im Stadtteil Derendorf. Die verkehrliche Belastung ergibt sich aus der Bedeutung der Ost-West-Richtung, die als B7, gemeinsam mit der B1 den Lückenschluss der Autobahn A 52 zwischen Meerbusch-Büderich und Düsseldorf-Mörsenbroich darstellt. Die in Nord-Süd- Richtung verlaufende Ulmenstraße ist geringer belastet und hat im Verkehrssystem eine stadtteilverbindende Funktion. Auf der Ulmenstraße verkehren die Straßenbahnlinien 705 und 707. Über die Achse Johannstraße / Heinrich-Erhardt- Straße verlaufen Buslinien. Die Achse Johannstraße / Heinrich-Erhardt-Straße hat am Knoten Ulmenstraße in beide Richtungen 3 Geradeausfahrstreifen. Hinzu kommt jeweils noch ein separater Rechtsabbiegestreifen in die Ulmenstraße. Aus Richtung Westen kommend, gibt es 2 Linksabbiegestreifen nach Norden in die Ulmenstraße. Im Bereich des Knotens Seite 2 befinden sich Bus- und Straßenbahnhaltestellen. Rad- und Gehwege sind in den Nebenanlagen vorhanden. Der Knoten ist signalgeregelt. Rad- und Fußverkehr werden mit gemeinsamen Kombischeiben signalisiert. Die Furten über Johannstraße und Heinrich-Erhardt-Straße sind durch Mittelinseln unterbrochen, die Furten über die Ulmenstraße durch die Straßenbahnhaltestelleninseln. Der Rechtsabbieger aus der Ulmenstraße in die Heinrich-Erhardt-Straße ist als freier Rechtsabbieger ausgebaut. Unsignalisierte, freie Rechtsabbieger gelten aufgrund höherer Abbiegegeschwindigkeiten als unfallbegünstigend und werden bei Neuplanungen daher nicht mehr eingesetzt. Planungen: Beide Achsen sind Bestandteil des Düsseldorfer Radhauptnetzes. Perspektivisch sollen die dortigen Radverkehrsanlagen auf richtlinienkonforme Maße ausgebaut werden und auch der barrierefreie Ausbau der Bushaltestellen erfolgen. Der vollständige Rückbau des freien Rechtsabbiegers ist in diesem Zuge ebenfalls geplant. Kurzfristig soll durch einfache Maßnahmen der freie Rechtsabbieger gesperrt werden und durch Fahrbahnmarkierungen der Betriebsablauf der Straßenbahnen optimiert werden. Diese kurzfristigen Maßnahmen sind: • Sperrung des freien Rechtsabbiegers mit Kunststoffpollern • Abschraffur des Gleisbereichs südlich der Johannstraße / Heinrich-Erhardt- Straße Sperrung des freien Rechtsabbiegers: Da der Knoten in der aktuellen 3-Jahresbetrachtung (2022/23/24) als Unfallhäufungsstelle in Erscheinung getreten ist, hat die Unfallkommission beschlossen, den freien Rechtsabbieger schon vor einem Komplettumbau provisorisch abzubinden. Die Ein- und Ausfahrt des Bypasses, hinter der vorhandenen Dreiecksinsel soll mithilfe von Flexpollern gesperrt werden. Konflikte zwischen abbiegenden KFZ und querendem Fuß- und Radverkehr können an dieser Stelle nach der Umsetzung nicht mehr auftreten. Ergänzend wird eine durchgezogene Fahrbahnrandmarkierung aufgebracht, um die neue Verkehrsregelung zu verdeutlichen. Seite 3 Der vorhandene Bypass wird mit Kunststoffpollern gesperrt (Visualisierung Amt 66). Der rechte Fahrstreifen wird im Zulauf auf die Signalanlage in einen Kombistreifen Geradeaus / Rechts umgewandelt. Aus diesem kann auf die Heinrich-Erhardt-Straße abgebogen werden. Daneben verbleibt ein Geradeausfahrstreifen in nördliche Fahrtrichtung. Dies hat bei der aktuellen Verkehrsbelastung (Zählung aus April 2024) in der Regel keine Auswirkungen auf die gute Qualitätsstufe in diesem Signalquerschnitt. Das Abbiegen aus dem Rechtsabbiegestreifen ist durch eine Anpassung der Fahrbahnmarkierung im Knoteninneren für ein 3-achsiges Müllfahrzeug möglich. Sattelschlepper oder vergleichbare Fahrzeuge sind hier die Ausnahme und müssen in dem Fall den Geradeausfahrsteifen, wie innerstädtisch häufig, beim Abbiegevorgang mitbenutzen. Auch im heutigen Bestand ist das Rechtsabbiegen für Fahrzeuge dieser Größenordnung über den Bypass nur unter Zuhilfenahme des angrenzenden Fahrstreifens möglich. Am vorhandenen Signalmast auf der Mittelinsel der Heinrich-Erhardt-Straße wird ein Hilfssignalgeber montiert, der rechtsabbiegenden Kfz-Verkehr vor querendem Rad- und Fußverkehr warnt. Abschraffur Gleisbereich: Um den Betriebsablauf der Straßenbahnlinien 705 und 707 zu optimieren, soll in beiden Fahrtrichtungen der Gleisbereich, ab der Hausnummer Ulmenstraße 134, abschraffiert werden. Verglichen mit der aktuellen Verkehrsführung entstehen dadurch Änderungen. In Fahrtrichtung Süden wird der rechte Fahrstreifen in eine Rechtsabbiegespur in die Straße Zur alten Exerzierhalle umgewandelt. Um Konflikte mit aus der Haltestelle ausfahrenden Straßenbahnen möglichst wirksam zu vermeiden, bleibt die Führung des Kfz-Verkehrs noch bis ca. 25 m hinter der Einmündung einstreifig. Im weiteren Verlauf stehen dem Kfz-Verkehr unverändert 2 Fahrstreifen zur Verfügung. In Gegenrichtung endet die 2-Streifigkeit ebenfalls mittig vor Hausnummer Ulmenstraße 134. Die Kfz-Ströme werden auf dem rechten Fahrstreifen zusammengeführt und der Gleisbereich abgetrennt. Seite 4 Diese Maßnahme führt bei den aktuellen Verkehrsbelastungen (Zählung aus April 2024) zu keiner Einschränkung der Leistungsfähigkeit. Beschilderung: In Fahrtrichtung Norden wird in Höhe der Einmündung Zur alten Exerzierhalle ein neues Verkehrszeichen 209-30 (vorgeschriebene Fahrtrichtung geradeaus) aufgestellt um die bestehende Regelung zusätzlich zu verdeutlichen. Am Signalgeber vor der Heinrich-Erhardt-Straße wird ein Verkehrszeichen 214 (vorgeschriebene Fahrtrichtung geradeaus oder rechts) ergänzt. Hinter dem Knoten wird das Verkehrszeichen 120 (verengte Fahrbahn) demontiert, da zukünftig 2-streifig in die Ulmenstraße eingefahren wird. In Fahrtrichtung Süden ist eine neue Spurführungstafel geplant, die am vorhandenen Rheinbahnmast angebracht werden soll. Weitere Anpassung oder Ergänzung von Verkehrszeichen sind im Rahmen dieser Maßnahme nicht vorgesehen. Kosten: Die Umsetzungskosten betragen lt. Schätzung ca. 30.000,00 Euro brutto und werden aus dem Budget des Amtes für Verkehrsmanagement finanziert. Anlagen: Ulmenstraße_Markierungs-und_Beschilderungsplan
Ulmenstraße_Markierungs-und_Beschilderungsplan als Text anzeigen
Ulmenstraße H Zur alten Exerzierhalle 60 176 178 58 180 Ulmenstraße Heinrich-Ehrhardt-Straße 4 167 6 169 8 10 136 6 Johannstraße K K K K K K H H K K K C K 17 H H 134 LZA 31-02 1:500 K Maßstab:LZA Plan Nr: Ulmenstraße OePNV_2025_01_01 Markierungs- & Beschilderungsplan K

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen OVA/153/2025