Haushaltsantrag Die Linke Aktenzeichen RAT/223/2026

Haushaltsantrag der Ratsfraktion Die Linke: Rücknahme der Kürzungen bei der Trans*beratung

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
1Dokument 18. März 2026veröffentlicht

Worum es geht

Dies ist der Wortlaut der beantragten Maßnahme beziehungsweise ihrer Begründung. Auch „beschließt“ im Antrag ist noch kein Nachweis eines gefassten Beschlusses.

Im Original formuliert

Der Rat beschließt, für das Projekt „ Trans*beratung Düsseldorf " der Aidshilfe Düsseldorf e.V. für das Haushaltsjahr 2026 zusätzliche Mittel in Höhe von 20.000 Euro überplanmäßig zur Verfügung zu stellen, um die vorgenommenen Kürzungen rückgängig zu machen.

Weitere Einordnung im Original: Aus „Begründung“

Die Transberatung Düsseldorf ist seit 2016 ein unverzichtbarer Bestandteil der Düsseldorfer Beratungslandschaft und bietet psychosoziale sowie sozialrechtliche Unterstützung für trans, inter* und nicht-binäre Menschen. Die Sicherung dieser Fachstelle ist als priorisierte Maßnahme (1.3) im Düsseldorfer Aktionsplan LSBTIQ+ verankert. Ziel des Aktionsplans ist es ausdrücklich, die Akzeptanz für die Vielfalt der Lebensentwürfe zu fördern und bestehende Defizite bei der Gleichstellung zu beseitigen.

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 18. März 2026. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

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Vorgang · RAT/223/2026

Unterlagen und Sitzungsverlauf

Die amtlichen Unterlagen und eindeutig verknüpften Sitzungstermine stehen gemeinsam auf dieser Seite. Ein Sitzungstermin allein belegt noch keinen Beschluss.

Der Verlauf wird automatisch anhand amtlicher Verknüpfungen zusammengestellt.

Die belegten Schritte

So entwickelt sich der Vorgang

  1. Ursprüngliche Vorlage

    Haushaltsantrag · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  2. Sitzung · TOP 121

    Eingereichte Haushaltsanträge zu den Etatberatungen 2026 (Hier sind die eingereichten Haushaltsanträge zur Ratssitzung am 19.03.2026 aufgeführt. Es handelt sich um keine eigene Sitzung.). Amtlicher Vermerk: „mehrheitlich abgelehnt“.

Gezeigt werden amtlich verknüpfte Unterlagen und Termine. Dateidatum und Sitzungsdatum können voneinander abweichen. Eine Kenntnisnahme oder beantwortete Anfrage ist noch kein Umsetzungsbeschluss.

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Dokumenttexte

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RAT/223/2026 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 17.03.2026 Ratsfraktion - Die Linke An den Oberbürgermeister Herrn Dr. Stephan Keller Haushaltsantrag der Ratsfraktion DIE LINKE. Düsseldorf zur Sitzung des Rates am 19.03.2026 Betrifft: Haushaltsantrag der Ratsfraktion Die Linke: Rücknahme der Kürzungen bei der Trans*beratung Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, zur Sitzung des Rates am 19. März 2026 stellt Die Linke Ratsfraktion Düsseldorf folgenden Haushaltsantrag: Der Rat beschließt, für das Projekt „ Trans*beratung Düsseldorf " der Aidshilfe Düsseldorf e.V. für das Haushaltsjahr 2026 zusätzliche Mittel in Höhe von 20.000 Euro überplanmäßig zur Verfügung zu stellen, um die vorgenommenen Kürzungen rückgängig zu machen. Begründung: Die Transberatung Düsseldorf ist seit 2016 ein unverzichtbarer Bestandteil der Düsseldorfer Beratungslandschaft und bietet psychosoziale sowie sozialrechtliche Unterstützung für trans, inter* und nicht-binäre Menschen. Die Sicherung dieser Fachstelle ist als priorisierte Maßnahme (1.3) im Düsseldorfer Aktionsplan LSBTIQ+ verankert. Ziel des Aktionsplans ist es ausdrücklich, die Akzeptanz für die Vielfalt der Lebensentwürfe zu fördern und bestehende Defizite bei der Gleichstellung zu beseitigen. Zudem unterstreicht das Handlungskonzept „ (Sexualisierte) Gewalt unter Erwachsenen " , dass trans* Personen und trans* Jugendliche zu den besonders schutzbedürftigen Personengruppen gehören, die einem erhöhten Risiko für Diskriminierung und gewaltvolle Übergriffe ausgesetzt sind. Das Konzept fordert in Maßnahme 1 einen bedarfsgerechten und finanziell gesicherten Ausbau von Beratungsangeboten durch eine Regelfinanzierung, um die Fachkräfte von bürokratischen Belastungen zu befreien und einen nachhaltigen Schutz zu gewährleisten. Eine dauerhafte Förderung ist laut Fachverwaltung erforderlich, um Seite 2 das bestehende Angebot überhaupt zu erhalten. Diese Mittelkürzungen erfolgten teils ohne Rücksprache mit den Trägern über deren tatsächliche Bedarfe zur Aufrechterhaltung der Angebote. Infolgedessen kann die Trans*beratung ihr Angebot mit den derzeit etatisierten Mitteln nicht mehr bedarfsgerecht durchführen. Angesichts steigender Fallzahlen bei politisch motivierter Kriminalität gegen die geschlechtliche Diversität ist eine Schwächung dieser Infrastruktur fatal. Mit freundlichen Grüßen Sigrid Lehmann Chris Demmer F.d.R. Sönke Voigt Thema Produkt/ Maßnahme Zeile Konto Ha ushaltsjahr Beträge in EUR Verbesserung (+)/ Verschlechterung (-)

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen RAT/223/2026