Informationsvorlage Aktenzeichen KUA/118/2025

Jahresbericht der Geschäftsstelle der Kunstkommission 2023/2024

Ein Sachstandsbericht der Verwaltung zur Kenntnisnahme.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
2Dokumente 5. Juni 2025veröffentlicht

Worum es geht

Der Auszug beschreibt den Stand der Vorlage zum angegebenen Datum, nicht notwendigerweise den heutigen Stand.

Aus „Sachdarstellung“

1. Kurzdarstellung: Gemäß § 4 (3) der Richtlinie der Landeshauptstadt Düsseldorf für Kunst im öffentlichen Raum, hat die Kunstkommission dem Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf und den zuständigen Fachausschüssen einmal jährlich über ihre Arbeit zu berichten. Mit diesem Bericht kommt die Kunstkommission dieser Aufgabe für die Periode Juni 2023 bis zum Ende der Amtszeit der zweiten Kunstkommission im September 2024 nach. Zukünftig ist ein ausführlicher Kommissionsbericht über die Aktivitäten der jeweiligen Amtsperiode einer Kommission avisiert. Die Jahresberichte werden daher entsprechend in vereinfachter Kurzform erstellt.

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 5. Juni 2025. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

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KUA/118/2025 X öffentlich nicht öffentlich Informationsvorlage Betrifft: Jahresbericht der Geschäftsstelle der Kunstkommission 2023/2024 Fachbereich: 41 - Kulturamt Dezernentin / Dezernent: Beigeordnete Miriam Koch Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität Ausschuss für öffentliche Einrichtungen, Stadtökologie, Abfallmanagement und Bevölkerungsschutz 15.09.2025 Kenntnisnahme Schulausschuss 16.09.2025 Kenntnisnahme Ordnungs- und Verkehrsausschuss 17.09.2025 Kenntnisnahme Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung 24.09.2025 Kenntnisnahme Rat 09.10.2025 Kenntnisnahme Kulturausschuss 27.11.2025 Kenntnisnahme Sachdarstellung: 1. Kurzdarstellung: Gemäß § 4 (3) der Richtlinie der Landeshauptstadt Düsseldorf für Kunst im öffentlichen Raum, hat die Kunstkommission dem Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf und den zuständigen Fachausschüssen einmal jährlich über ihre Arbeit zu berichten. Mit diesem Bericht kommt die Kunstkommission dieser Aufgabe für die Periode Juni 2023 bis zum Ende der Amtszeit der zweiten Kunstkommission im September 2024 nach. Zukünftig ist ein ausführlicher Kommissionsbericht über die Aktivitäten der jeweiligen Amtsperiode einer Kommission avisiert. Die Jahresberichte werden daher entsprechend in vereinfachter Kurzform erstellt. Der aktuelle Kurzbericht ist als Anlage 1 beigefügt. 2. Ausgangslage Mit Beschluss vom 18. Mai 2017 hat der Rat die Richtlinie Kunst im öffentlichen Raum beschlossen und die Kunstkommission erstmals einberufen. Am 01. Juli 2021 hat der Rat auf Basis einer Evaluation und der entsprechenden Empfehlung der Seite 2 Kunstkommission eine vollständig überarbeitete Richtlinie beschlossen (KUA/024/2021/1). Die Kunstkommission befasst sich seit ihrer Gründung mit einer stetig wachsenden Anzahl von Projekten und Anfragen. Es wurde bereits eine Vielzahl dauerhafter und auch temporärer Projekte realisiert. Weitere Projekte befinden sich aktuell im Wettbewerbsverfahren oder sind in Vorbereitung bzw. in der Entwicklung. Der Bericht ist in 5 Kategorien unterteilt. Dies sind: 1. Organisatorisches 2. Wettbewerbsverfahren und Projekte 3. Sonstige projektbezogene Tätigkeiten 4. Öffentlichkeitsarbeit 5. Finanzen Unter Ziffer 2.1 des Berichts sind beispielsweise Wettbewerbe in Realisierung wie das städtische Gymnasium Heinzelmannchenweg sowie auch temporäre Projekte wie das offene Wettbewerbsformat stadt.raum.experimente und das kuratorische Format für den Lantz´schen Park zu finden. Diverse laufende Verfahren und Projekte in Vorbereitung bzw. der Entwicklung werden unter den Ziffern 2.2 und 2.3 dargestellt. Weiter sind sonstige Projekte, Anfragen und Aufgaben unter Ziffer 3 wie beispielsweise das Projekt missing link_ des Künstlers Mischa Kuball oder die Fachtagung Perspektiven von Kunst im öffentlichen Raum, die im Oktober 2023 stattfand, erläutert. Ein weiteres wichtiges Arbeits- und Aufgabenfeld der Kunstkommission ist die Öffentlichkeitsarbeit. Die Arbeit für die Website, den Newsletter oder beispielsweise auch die Social Media-Aktivitäten werden unter Ziffer 4 ausführlich beschrieben. Den Abschluss bildet das Kapitel zu Finanzen, in dem der Finanzstatus aufgezeigt wird. 3. Geplante Maßnahmen Der nächste Jahresbericht ist Anfang 2026 für den Zeitraum IV. Quartal 2024 bis IV. Quartal 2025 vorgesehen. 4. Finanzielle Auswirkungen x Ja  Nein Das Budget der Kunstkommission ist im § 2 der Richtlinie der Landeshauptstadt Düsseldorf für Kunst im öffentlichen Raum geregelt. Demnach steht der Kunstkommission ein Jahresbudget in Höhe von 700.000 Euro zur Verfügung. Im Zuge der pandemischen Auswirkungen und den Auswirkungen des Ukraine Krieges, wurden die konsumtiven Mittel im Jahr 2023 von 233.000 Euro auf 190.000 Eu ro konsolidiert. Details zum Stand der Finanzen sind dem Jahresbericht unter dem Ziffer 5 „Finanzen" zu entnehmen. 5. Weiteres Vorgehen Den Bezirksvertretungen wird der Jahresbericht bis Ende 2025 zur Verfügung gestellt und bei Bedarf entsprechend vorgestellt. Anlagen: Anlage 1 Jahresbericht Juni 2023 bis September 2024
Anlage 1 Jahresbericht Juni 2023 bis September 2024 als Text anzeigen
1 Anlage Jahresbericht der Kunstkommission 2023/2024 In der aktualisierten Richtlinie Kunst im öffentlichen Raum vom 27. Mai 2021 ist unter Paragraph 4 Abs. 3 festgelegt, dass die Kunstkommission dem Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf und den zuständigen Fachausschüssen einmal jährlich über ihre Arbeit berichtet. Der hier vorliegende sechste Jahresbericht betrachtet den Zeitraum von der zweiten Jahreshälfte 2023 bis zum Ende der Amtsperiode der zweiten Kunstkommission im September 2024. Schwerpunkte innerhalb dieses Zeitraums waren die Fortführung begonnene r Projekte, die Entwicklung neuer künstlerischer Formate sowie die Wahl der dritten Kunstkommission. Dieser Bericht wurde August 2025 fertiggestellt. Daher umfasst er auch den aktuellen Stand der Dinge, der jeweils am Ende des Kapitels unter Anmerkung aufgeführt wird. 1 Organisatorisches 1.1 Aufstockung der Geschäftsstelle Seit dem 15. August 2024 ist Julia Soyka als Verwaltungsfachkraft Teil der Geschäftsstelle und unterstützt schwerpunktmäßig die Projektabwicklung sowie die Öffentlichkeitsarbeit. Die kunstwissenschaftliche Unterstützung wird weiterhin durch die externe Kunstwissenschaftlerin und Kuratorin Miriam Bettin wahrgenommen : Sie hat auch in diesem Berichtszeitraum verstärkt kuratorische Aufgaben ausgeübt, die in Zusammenhang mit den jährlich repetitiven Kunstprojekten Lantz'scher Skulpturenpark und stadt.raum.experi mente standen. Die Besetzung der dauerhaften kuratorischen Fachkraft ist avisiert . 1.2 Wahl der künstlerischen Mitglieder für die dritte Kunstkommission Im Frühjahr 2024 wählten die Künstler*innen der Landeshauptstadt Düsseldorf ihre Fachmitglieder für die dritte Kommission. Alle wahlberechtigten Künstler*innen waren vom 8. April bis 3. Mai 2024 aufgerufen, zu kandidieren und vom 6. Mai bis 7. Juni 2024 online oder per Brief an der Wahl teilzunehmen. 16 Künstler*innen stellten sich zur Wahl und nahmen am 16. Mai 2024 im Plenarsaal des Rathauses an der Wahlveranstaltung teil - auch per Live-Stream. 403 Stimmen wurden abgegeben. Folgende Künstler*innen wurden von der Künstler*innenschaft als Mitglie der für die Kommission gewählt: Anke Lohrer, Claudia Mann und Nicola Schrudde. Als Vertretungen wurden gewählt: Liza Dieckwisch, Florian Fausch, Laude yu Freyer, Christoph Görke, Evelyn Möcking und Carl Friedrich Schröer. E rstmals wurde eine Reserveliste erstellt, um Ausfälle auszugleichen. Die gewählten Künstler*innen wurden dem Rat zur Bestellung vorgeschlagen. Zur Sicherung des Wissenstransfers und der Kontinuität wurde ferner Wanda Koller von der scheidenden Kommission für eine weitere Amtszeit zur Bestellung vorgeschlagen. Die Künstler Christoph Schäfer und Felix Schramm wurden zur Sicherung einer qualitativen Bandbreite ebenfalls auf der Grundlage eines Votums der scheidenden Kommission der Politik zur Bestellung vorgeschlagen. 2 Anm.: Der Rat hat zwischenzeitlich alle vorgeschlagenen Künstler*innen bestellt (KUA/115/2024). 2 Wettbewerbsverfahren und Projekte 2.1 Realisierungen 2.1.1 Luisen-Gymnasium Beim Neubau am Ersatzstandort Völklinger Straße wurde die Kunstkommission frühzeitig einbezogen. Die erste Kunstkommission hat für das Projekt das Künstlerduo The Project Twins im Frühjahr 2021 beauftragt. The Project Twins stellte ihre Grundidee - ein Blumenmotiv für den Eingangsbereich, das Vielfalt, Natur und Spiel thematisiert - den Architekten, der Schulleitung sowie der Kunstkommission vor. Die Kommission beschloss in ihrer Sitzung am 31. Januar 2023, diese Grundidee weiterzuverfolgen. Die entsprechende Informationsvorlage wurde am 24. August 2023 dem Kulturausschuss vorgestellt. Ein Workshop mit der Schüler*innenschaft fand am 28. August 2023 statt. Die Fachverwaltung, Projektbeteiligte und die Künstler*innen sind im regelmäßigem Austausch. Die Realisierung ist für Oktober 2025 avisiert. 2.1.2 Technisches Berufskolleg Färberstraße Das Franz -Jürgens-Berufskolleg hat mittlerweile eine neue Schulbezeichnung erhalten: Technisches Berufskolleg Färberstraße. Der Kulturausschuss hatte in seiner Sitzung im Mai 2019 auf Empfehlung der Kunstkommission die Durchführung eines partizipatorischen Verfahrens unter Beteiligung der Schüler*innenschaft beschlossen. In ihrer Sitzung am 31. Januar 2023 wählte die Jury den Entwurf von Catherina Cramer zur Realisierung aus. Der Entwurf wurde mit der Klasse von Systemplaner*innen für Versorgungs- und Ausrüstungstechnik (VAT) entwickelt. Für die avisierte Realisierung bleibt zunächst die Besetzung der vakanten Stelle der Schulleitung (voraussichtlich im Sommer 2025 ) abzuwarten. Mit ihr und dem Amt für Schule und Bildung (Amt 40) ist dann das gewünschte Betriebskonzept abzustimmen. Im Anschluss wird das Verfahren mit allen Beteiligten wieder aufgenommen und die politische Beschlussfassung zu gegebener Zeit vorbereitet. 2.1.3 U81 - Neuer U-Bahnhof "Flughafen Terminal": Fassadenkunst frequencies Die Glasfassaden der unterirdischen Endhaltestelle der neuen U-Bahnlinie U81 unter dem Abflugterminal des Düsseldorfer Flughafens erhalten eine künstlerische Ausgestaltung. Den Zuschlag dazu erhielt Anna Vogel (siehe auch Vorjahresberichte). Ihre Arbeit frequencies gestaltet den Nord- und Südkopf des U- Bahnhofs, die so eine visuelle Einheit bilden. Seit Sommer 2024 läuft nun planmäßig der Realisierungsprozess. Eine Glasbaufirma wurde durch das Amt für Brücken-, Tunnel- und Stadtbahnbau (Amt 69) beauftragt. Die Probemuster wurden überarbeitet. Die Bemusterung ist abgeschlossen und die Glaselemente wurden bis August 2024 produziert. Der Einbau der ersten Glasscheiben ist für Ende September 2025 geplant. Die Bemusterung des 3 Fugenmaterials an den Säulen ist für Mitte 2025 avisiert. 2.1.4 Lantz'scher Skulpturenpark Konzept 2023: on damp earths we wander - a journey of ten stories in the sonic garden of Kermina Tariman von Lynhan Balatbat -Helbock Die seit 2020 jährlich stattfindende Projektereihe Lantz'scher Skulpturenpark zeigte vom 16. Juni bis 15. September 2023 das audiovisuelle Begegnungsprojekt on damp earths we wander - a journey of ten stories in the sonic garden of Kermina Tariman von der Kuratorin Lynhan Balatbat- Helbock. Das Projekt wurde durch eine Reihe öffentlicher Programme begleitet und schloss mit einer Publikation ab. Mithilfe verschiedener Kunstwerke wurden insgesamt zehn Geschichten erzählt. Die Komposition der zehn Geschichten war nach der Verteilung der Kunstwerke ausgerichtet, die im und um den Park herum angeordnet waren. Jedes Kapitel stand in Verbindung mit der Symbolik einer Pflanze, eines Tieres oder einer räumlichen Struktur. Gezeigt wurden Arbeiten von folgenden Künstler*innen: Theresah Ankomah, Monai de Paula Antunes & Niko de Paula Lefort, Anne Duk Hee Jordan, Phil Collins, Antoinette Yetunde Bintu Oni, Al Hassan Issah, Refuge Worldwide, Pedro Oliveira, Farkhondeh Shahroudi und Barthélémy Toguo. Konzept 2024: The Park as Lover von Katharina Klang Der Lantz'sche Skulpturenpark 2024 fand in seiner fünften Ausgabe mit dem Titel The Park as Lover unter der Kuratorin Katharina Klang statt. Die Eröffnung war am 9. Juni und die Finissage am 16. September 2024. In dem von Klang konzipierten Ausstellungs-, Performance- und Veranstaltungsprogramm begegnete der Lantz'sche Skulpturenpark den Besucher*innen aus der Perspektive seiner nicht- menschlichen Bewohner*innen als gleichwertiges Gegenüber: als Liebende*r. Gezeigt wurden Werke von Zuzanna Czebatul, Poncili Creación, Richard Frater, Gerrit Frohne-Brinkmann, Keta Gavasheli, Asli Hatipoğlu, Lilli Lake, Rosilene Luduvico & Takeshi Makishima, Hedda Roman, Lin May Saeed, Annie Sprinkle & Beth Stephens sowie Katja Tönnissen. Konzept 2025: Stephanie Seidel Für das Jahr 2025 hat die Kunstkommission dem Kulturausschuss die Kuratorin Stephanie Seidel vorgeschlagen. Der Kulturausschuss hat die entsprechende Realisierung in seiner Sitzung am 13. Juni 2024 beschlossen. Anm.: Die Veranstaltungseröffnung fand am 29. Juni 2025 mit großer Beteiligung der Öffentlichkeit statt. Zudem wird das Format durch die Kunstkommission Ende 2025 evaluiert. Dabei wird sich die Kommission auch eine Meinung darüber bilden, ob die Projektreihe Lantz'scher Skulpturenpark fortgeführt werden soll oder nicht. Diese Entscheidung wird den politischen Gremien im Sommer 2025 vorgestellt , um gleichzeitig einen entsprechenden politischen Beschluss zu empfehlen. 4 2.1.5 Städtisches Gymnasium Heinzelmännchenweg Die Landeshauptstadt Düsseldorf plant den Neubau des Städtischen Gymnasiums Heinzelmännchenweg im Stadtteil Grafental. Der Kulturausschuss beschloss in seiner Sitzung am 17. Februar 2022 auf Empfehlung der Kunstkommission die Durchführung und Realisierung eines anonymen, einphasigen, geladenen Wettbewerbs mit einer Realisierungssumme von maximal bis zu 126.000 Euro (KUA/018/2022). Aus den eingereichten Wettbewerbsbeiträgen hat die Kunstkommission in ihrer Jurysitzung am 7. September 2022 die Arbeit Komposition für eine Schulklingel von Suse Weber, Füttere alle deine Aliens der Künstlerin Liza Dieckwisch und die Arbeit Du bist okay! von Jan Hoeft für die Realisierung empfohlen. Der Kulturausschuss ist in seiner Sitzung am 3. November dieser Empfehlung gefolgt (KUA/133/2022). Die Realisierung der Arbeiten ist für 2026 avisiert; die Künstler*innen werden im Realisierungsprozess durch die Kunstkommission begleitet. 2.1.6 Joseph-Beuys-Gesamtschule Die Joseph-Beuys-Gesamtschule in Wersten erhielt mehrere Neubauten . Der Kulturausschuss ist in seiner Sitzung am 17. Februar 2022 (KUA/018/2022) der Empfehlung der Kunstkommission zur Durchführung eines einphasigen, geladenen, anonymen künstlerischen Wettbewerbs gefolgt. Aus den vier eingereichten Entwürfen hat die Kunstkommission in ihrer Jurysitzung am 6. September 2022 die Arbeit JANEE der Künstlerin Silke Wagner ausgewählt. Der Kulturausschuss hat in seiner Sitzung am 25. Oktober 2022 den Beschluss zur Realisierung des Entwurfs gefasst (KUA/132/2022). Die Montage der Lichtinstallation JANEE fand in Abstimmung mit den weiteren Bauarbeiten von Juli bis August 2024 statt. Die Übergabe des Kunstwerks an die Joseph-Beuys-Gesamtschule er folgte am 29. August 2024 . Die Lichtinstallation über dem Haupteingang der Joseph-Beuys-Gesamtschule bezieht sich auf eine Performance von Joseph Beuys (Ja Ja Ja Nee Nee Nee). Mit dem Schriftzug, der in verschiedenen Intervallen und zu unterschiedlichen Tageszeiten leuchtet, gelingt Silke Wagner eine zeitgemäße Neuinterpretation der historischen Arbeit von Beuys. Zugleich beabsichtigt die Künstlerin, mit JANEE Schüler*innen sowie Passant*innen an die transformative Kraft von Irritationsmomenten, Widersprüchlichkeit und Kunst zu erinnern. 2.1.7 RRX Mit dem Projekt Rhein-Ruhr-Express (RRX) realisiert die Deutsche Bahn-AG (DB-AG) eines der wichtigsten Eisenbahninfrastrukturprojekte in NRW von Dortmund über Düsseldorf nach Köln. Der erforderliche Infrastrukturausbau ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Berührungspunkten mit unterschiedlichen Stakeholder*innen. Um diese städtebauliche und gestalterische Herausforderung zu lösen, lobte die Verwaltung gemeinsam mit der DB einen interdisziplinären Gestaltungswettbewerb aus. Dieser verfolgt das Ziel, ein nach den Planfeststellungsbeschlüssen zeitnah realisierbares, sinnstiftendes, innovatives und finanzierbares Konzept zu entwickeln, wie die Lärmschutzwand besser in das Stadtbild integriert werden kann. Damit 5 verbunden ist die Vorstellung, dass dieses Konzept Akzeptanz in der Stadtgesellschaft findet, für Nachhaltigkeit und Klimaneutralität steht sowie überregionale Strahlkraft entwickelt. Auf Empfehlung der Kunstkommission und vorbehaltlich der Finanzierungszusage der DB-AG wurde ein interdisziplinärer, geladener, einphasiger Ideenwettbewerb zur Gestaltung der Lärmschutzwände mit vorgeschaltetem Präqualifikationsverfahren mit insgesamt 13 teilnehmenden Teams sowie einer Hochschule durchgeführt. Die Jury kürte im Frühjahr 2023 keinen Entwurf zum Sieger bzw. zur Siegerin. Statt dessen empfahl sie, mit der Preisgruppe (bestehend aus den folgenden drei eingereichten Konzepten) weitere Verfahrensschritte zur Übertragung der Entwürfe in ein realisierungsfähiges Gesamtkonzept abzustimmen. Die Teams einigten sich auf die grundsätzliche Entwicklung eines Biodiversitätsbandes. Ausgewählt wurden folgende drei Konzepte: FERALcatalyst, KON TAKT ZONE und LEHM - gefaltete Erde. Die DB-AG lehnte eine Beteiligung bei der Realisierung der Entwurfsidee von Ute Reeh (LEHM - gefaltete Erde) ab und forderte zunächst eine klare Kostenteilung für die erforderlichen Konzeptbeauftragungen des Teams Ingo Vetter und des Teams Ursula Damm. Diese beiden Teams wurden beauftragt, die Gestaltun gsideen in realisierungsfähige Planungsvorschläge konkret weiterzuentwickeln und zu übertragen. Der Austausch zwischen der Verwaltung, der DB-AG und den Künstler*innen findet fortlaufend statt. Die Wellerlehmwand von Ute Reeh plant die Verwaltung im Sinne eines Biodiversitätsbandes zu fördern. Ein städtisches Forschungsprojekt ist entsprechend in Planung. 2.1.8 stadt.raum.experimente (s.r.e) Die Projektreihe stadt.raum.experimente (s.r.e) findet seit 2022 jährlich statt. Im Jahr 2023 wurden folgende Projekte realisiert: Das Virtual Reality-Programm Manufacturing Antimonument des Vereins ANTIMONUMENT e.V., die Langzeitperformances- Serie Private Property von Jota Ramos, die Performance- Serie Cleaning Her von Martina Morger, das Planungsprojekt Platz der Pioniere von studio3 und das partizipative Projekt Perspective von Molly Joyce. Im Rahmen einer Ausstellung mit Künstler*innengesprächen wurden die Arbeiten im März 2024 im Privatkundencenter Berliner Allee der Stadtsparkasse Düsseldorf präsentiert. Für den Projektzeitraum 2024 wählte die Kunstkommission nach Durchführung eines erneuten Open calls 7 Arbeiten aus 88 Bewerbungen aus : das Projekt Microbial Cityscape von Funda Zeynep Aygüler, die performativen Spaziergänge mit Schildkrötenroboter Flâneur von Fangchao Bi, die Tanzperformance destination_paradise/next stop Düsseldorf von Daniela Georgieva, die ortsbezogenen fotografischen Arbeiten unter dem Titel Membran von Alwin Lay, die audiovisuelle Performance Dark night of the soul von Make Like a Tree & VJkET, das Forschungs- und Performanceprojekt The Grand Tour von Rebecca J. Squires sowie die interaktive Minigolf-Installation My Crazy Family Golf von Watts & Dad. Die jährliche Repetition ist zunächst für die Jahre 2023 bis einschließlich 2025 geplant. Auf der Basis einer Evaluation soll auf Empfehlung der Kunstkommission in der Politik über eine mögliche Fortführung entschieden werden. 6 2.1.9 Thomas-Edison-Realschule Der Kulturausschuss hat in seiner Sitzung am 25. August 2022 auf Empfehlung der Kunstkommission die Durchführung eines einphasigen, gela

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Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen KUA/118/2025