Ratssitzung · Sitzung beendet
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Ratssitzung · Sitzung beendet
Historische Ratsnachlese
Ratssitzung vom 28. Mai 2025
Die Sitzung in einer Minute
Die Sitzung verband unmittelbar finanzierte Schulbauten mit Planungsaufträgen für weitere Großprojekte und höheren Fördermitteln aus dem Klimaschutzetat. Politische Konflikte traten vor allem dort auf, wo Mobilitätskosten verteilt oder Flächen für Veranstaltungen trotz Umwelt- und Lärmbedenken neu geordnet werden sollten.
Nachrichtenwert statt Reihenfolge der Tagesordnung
Sanierung Gesamtfassade der Tonhalle, Ehrenhof 1, ausgenommen Westfassade
Der Rat beauftragte die Verwaltung einstimmig, Planung und Kostenberechnung für die Sanierung der Tonhallenfassade am Ehrenhof mit Ausnahme der Westfassade zu erstellen. Die voraussichtlichen Gesamtkosten lagen bei 35.419.900 Euro; für die weitere Planung bis zum Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss waren 1,1 Millionen Euro vorgesehen, die die IPM vorfinanzieren sollte.
Der Beschluss fiel ohne Debatte und einstimmig. Auch die beteiligten Ausschüsse hatten ihn einstimmig empfohlen.
Der Rat gab damit noch nicht die Bauausführung frei, sondern bereitete eine spätere Finanzierungsentscheidung über ein Kulturprojekt im mittleren zweistelligen Millionenbereich vor.
Vorlage KUA/045/2025 · Nachweis: TOP 15, PDF-Seite 39
Beschlussvorlage zur Herbeiführung eines Ausführungs- und Finanzierungsbeschlusses für das Projekt „Errichtung einer Dreifeldsporthalle mit Tonsaal und Gymnastikraum am Humboldt-Gymnasium"
Der Rat beschloss einstimmig die Ausführung und Finanzierung einer Dreifeldsporthalle mit Tonsaal und Gymnastikraum am Humboldt-Gymnasium. Einschließlich Ausstattung und Inventar waren 25,36 Millionen Euro brutto vorgesehen; die jährlichen Folgekosten wurden mit 1.497.680 Euro netto angegeben.
Eine Debatte gab es nicht. HFA, Schul- und Bauausschuss hatten die Vorlage zuvor einstimmig empfohlen; der Rat stimmte ebenfalls geschlossen zu.
Die Halle sollte die baulichen Voraussetzungen schaffen, damit das Gymnasium bei der Umstellung auf G9 fünfzügig bleiben konnte. Neben der Investition band der Beschluss den Haushalt durch erhebliche laufende Kosten.
Vorlage SCHUA/021/2025 · Nachweis: TOP 30, PDF-Seite 46
Förderprogramm "Klimafreundliches Wohnen und Arbeiten in Düsseldorf": Haushaltsneutrale Aufstockung der Finanzmittel
Der Rat erhöhte die jährlich bereitgestellten Mittel des Programms „Klimafreundliches Wohnen und Arbeiten in Düsseldorf“ von rund 6,5 Millionen Euro auf 10 Millionen Euro. Die Aufstockung sollte haushaltsneutral aus dem 60-Millionen-Euro-Klimaschutzetat finanziert werden.
Der Rat debattierte die Vorlage nicht. Die AfD stimmte dagegen, alle übrigen abgegebenen Stimmen führten zum Mehrheitsbeschluss.
Damit stand innerhalb des bestehenden Klimaschutzetats ein deutlich größeres jährliches Fördervolumen für Wohn- und Arbeitsgebäude zur Verfügung.
Vorlage AUS/005/2025 · Nachweis: TOP 11, PDF-Seite 38
Änderungsantrag der Ratsfraktion Die PARTEI-Klima Fraktion zur Vorlage RAT/168/2025
Der Änderungsantrag der Partei-Klima-Fraktion, den Kreis der Anspruchsberechtigten zu erweitern und die Kosten des Deutschlandtickets für Schülerinnen und Schüler vollständig zu übernehmen, wurde mehrheitlich abgelehnt. Anschließend beschloss der Rat einstimmig, das Deutschlandticket Schule an städtischen Schulen im Schuljahr 2025/2026 anstelle des Schokotickets weiter bereitzustellen, den Ergänzungsvertrag mit VRR und Rheinbahn zu unterzeichnen und die Zahlungen aus veranschlagten Haushaltsmitteln zu leisten.
Für den Änderungsantrag stimmten Tierschutz/Freie Wähler, Die Linke und die Partei-Klima-Fraktion; der übrige Rat lehnte ihn ohne Enthaltung ab. In der Debatte standen eine vollständige Entlastung der Familien und die Bindung junger Menschen an den ÖPNV zusätzlichen Kosten gegenüber; die FDP fragte dabei nach dem Aufwand für 8.100 Schülerinnen und Schüler mit Vollzuschuss.
Der Rat sicherte das über Düsseldorf hinaus nutzbare Ticket für ein weiteres Schuljahr, zog aber bei einer Ausweitung der städtischen Kostenübernahme eine Grenze.
Vorlage RAT/203/2025 · Nachweis: TOP 31.1, PDF-Seite 69
Bebauungsplan-Entwurf Nr. 05/016 - Veranstaltungsgelände/Messeparkplatz
Der Rat beschloss den Bebauungsplan für das Gebiet südlich der A 44, westlich der Straße Am Staad und östlich des Lotzweges als Satzung. Zuvor wurden Hinweise unter anderem zu Denkmalschutz, Lichtimmissionen und Kampfmittelfreiheit ergänzt oder klargestellt.
Die Debatte konzentrierte sich auf die geplante Fällung von 56 Bäumen sowie auf Artenschutz und Lärm. SPD, Grüne, CDU, FDP und der Oberbürgermeister stimmten zu; Partei-Klima-Fraktion, Linke, AfD und Tierschutz/Freie Wähler votierten dagegen.
Mit dem Satzungsbeschluss schuf der Rat die planungsrechtliche Grundlage für das Veranstaltungsgelände. Zugleich blieb ein klar dokumentierter Konflikt zwischen Veranstaltungsnutzung und Umweltbelangen bestehen.
Vorlage APS/037/2025/1 · Nachweis: TOP 8, PDF-Seite 57
Amtliche Quellen
Niederschrift, Einladung und weitere Unterlagen der Stadt.
Orte der Sitzung
Genauer Standort nicht zugeordnet. Die Karte dient nur der Orientierung; es werden keine Ersatzpunkte angezeigt.
Kartendaten: OpenStreetMap · Adressen aus den strukturierten Ortsdaten der Sitzung und ihrer Vorlagen.
Alle öffentlichen Tagesordnungspunkte in amtlicher Reihenfolge – einschließlich Ergebnis, Vorlage und verfügbarer Anlagen.
Verknüpfte Anträge, Anfragen und Verwaltungsvorlagen mit eigenständigen Detailseiten.