Haushaltsantrag FWTSP Aktenzeichen RAT/187/2026

Haushaltsantrag der Ratsgruppe Freie Wähler Tierschutz PARTEI: Personalfolgekostenbericht im Schulbereich

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
1Dokument 12. März 2026veröffentlicht

Worum es geht

Dies ist der Wortlaut der beantragten Maßnahme beziehungsweise ihrer Begründung. Auch „beschließt“ im Antrag ist noch kein Nachweis eines gefassten Beschlusses.

Im Original formuliert

Der Rat beschließt, bei allen Maßnahmen mit strukturellen Auswirkungen auf den Personalbedarf im Schulbereich vor Beschlussfassung eine Prognose der Personal- und Sachfolgekosten für mindestens fünf Haushaltsjahre vorzulegen.

Weitere Einordnung im Original: Aus „Begründung“

Ein wesentlicher Teil kommunaler Haushaltsrisiken entsteht nicht durch einmalige Investitionen, sondern durch dauerhaft wirkende Folgekosten. Insbesondere Programme im Bildungsbereich führen häufig zu strukturellen Personalmehrbedarfen, etwa durch zusätzliche Betreuungskräfte, IT-Supportstellen, Verwaltungspersonal oder pädagogische Fachkräfte. Diese Kosten wirken langfristig und lassen sich nach ihrer Entstehung nur schwer wieder reduzieren, da sie mit gesetzlichen Verpflichtungen, tariflichen Bindungen oder organisatorischen Mindeststandards verbunden sind. Eine systematische Folgekostenprojektion schafft Transparenz über die tatsächlichen finanziellen Auswirkungen politischer Beschlüsse und verhindert, dass Entscheidungen ausschließlich unter kurzfristigen Gesichtspunkten getroffen werden. Sie ermöglicht dem Rat eine realistische Bewertung der langfristigen Tragfähigkeit von Maßnahmen und unterstützt eine generationengerechte Haushaltsführung, bei der zukünftige Haushaltsjahre nicht durch heute beschlossene strukturelle Ausgaben übermäßig belastet werden.

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 12. März 2026. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

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Vorgang · RAT/187/2026

Unterlagen und Sitzungsverlauf

Die amtlichen Unterlagen und eindeutig verknüpften Sitzungstermine stehen gemeinsam auf dieser Seite. Ein Sitzungstermin allein belegt noch keinen Beschluss.

Der Verlauf wird automatisch anhand amtlicher Verknüpfungen zusammengestellt.

Die belegten Schritte

So entwickelt sich der Vorgang

  1. Ursprüngliche Vorlage

    Haushaltsantrag · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  2. Sitzung · TOP 98

    Eingereichte Haushaltsanträge zu den Etatberatungen 2026 (Hier sind die eingereichten Haushaltsanträge zur Ratssitzung am 19.03.2026 aufgeführt. Es handelt sich um keine eigene Sitzung.). Amtlicher Vermerk: „mehrheitlich abgelehnt“.

Gezeigt werden amtlich verknüpfte Unterlagen und Termine. Dateidatum und Sitzungsdatum können voneinander abweichen. Eine Kenntnisnahme oder beantwortete Anfrage ist noch kein Umsetzungsbeschluss.

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Dokumenttexte

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RAT/187/2026 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 10.03.2026 An den Vorsitzenden des Rates der Landeshauptstadt Düsseldorf Herrn Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller Betrifft: Haushaltsantrag der Ratsgruppe Freie Wähler Tierschutz PARTEI: Personalfolgekostenbericht im Schulbereich Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, im Namen der Ratsgruppe Freie Wähler Tierschutz PARTEI bitten wir Sie, folgenden Antrag zum Haushaltsplan-Entwurf 2026 auf die Tagesordnung der Sitzung zu setzen und zur Abstimmung zu bringen: Antrag: Der Rat beschließt, bei allen Maßnahmen mit strukturellen Auswirkungen auf den Personalbedarf im Schulbereich vor Beschlussfassung eine Prognose der Personal- und Sachfolgekosten für mindestens fünf Haushaltsjahre vorzulegen. Begründung: Ein wesentlicher Teil kommunaler Haushaltsrisiken entsteht nicht durch einmalige Investitionen, sondern durch dauerhaft wirkende Folgekosten. Insbesondere Programme im Bildungsbereich führen häufig zu strukturellen Personalmehrbedarfen, etwa durch zusätzliche Betreuungskräfte, IT-Supportstellen, Verwaltungspersonal oder pädagogische Fachkräfte. Diese Kosten wirken langfristig und lassen sich nach ihrer Entstehung nur schwer wieder reduzieren, da sie mit gesetzlichen Verpflichtungen, tariflichen Bindungen oder organisatorischen Mindeststandards verbunden sind. Eine systematische Folgekostenprojektion schafft Transparenz über die tatsächlichen finanziellen Auswirkungen politischer Beschlüsse und verhindert, dass Entscheidungen ausschließlich unter kurzfristigen Gesichtspunkten getroffen werden. Sie ermöglicht dem Rat eine realistische Bewertung der langfristigen Tragfähigkeit von Maßnahmen und unterstützt eine generationengerechte Haushaltsführung, bei der zukünftige Haushaltsjahre nicht durch heute beschlossene strukturelle Ausgaben übermäßig belastet werden. Seite 2 Darüber hinaus stärkt eine verbindliche Prognosepflicht die Qualität politischer Entscheidungsprozesse, da sie eine vollständige Kostenwahrheit herstellt und somit die Vergleichbarkeit alternativer Maßnahmen erhöht. Weitere Begründung ggf. mündlich. Torsten Lemmer Thema Produkte/ Maßnahme Zeile Konto Haushaltsjahr Beträge in EUR Verbesserung (+)/ Verschlechterung (-)

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen RAT/187/2026